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Der rückengerechte Autositz – auch bei modernen Autos noch kein Standard

Dr Hueser 210Betriebsarzt Dr. Roland Hüser betreut beim Düsseldorfer Unternehmen E-Plus unter anderem die gut 500 Dienstwagennutzer, die im technischen Außendienst, im Vertrieb und im allgemeinen Fahrdienst unterwegs sind. Er will eine Verbesserung des Angebots an ergonomischen Autositzen erwirken und kritisiert die Qualität vieler Seriensitze, die gewerblich eingesetzt werden sollen. Bild: AGR e. V.Die meisten Autofahrer identifizieren sich zumindest ein Stück weit mit ihrem Fahrzeug. Für manch einen ist es sogar ein Statussymbol, das mit äußerster Sorgfalt ausgesucht und gepflegt wird. Dies hat sich seit der Erfindung des Automobils nicht verändert. Einiges andere jedoch schon. Während bis in die 1950er-Jahre ein eigenes Auto noch von außergewöhnlichem Wohlstand zeugte, besitzen heutzutage drei von vier Privathaushalten mindestens einen PKW. Und auch darüber hinaus hat sich vieles gewandelt.

Autositze früher und heute
Ein moderner PKW ist auf den ersten Blick kaum noch das gleiche Fahrzeug wie Mitte des letzten Jahrhunderts. Doch auch, wenn man sich nur die Entwicklung des Autos im Verlauf der letzten zehn Jahre ansieht, werden große Unterschiede erkennbar - unter anderem beim Autositz. Bis vor gar nicht allzu langer Zeit waren Autositze nämlich äußerst minimalistisch aufgebaut. Meist bestanden sie aus einer Sitzfläche und einer Lehne mit Lederbezug, wobei letztere in der Höhe etwa bis zu den Schulterblättern reichte. Mehr Ausstattung war beim Autositz nicht geboten. Kopfstütze, individuelle Verstellmöglichkeiten oder eine rückenfreundliche Lehne - all das war Zukunftsmusik. Zu Zeiten, als Autofahren noch als Luxus galt, war dies noch kein allzu schwerwiegendes Problem. Je mehr es jedoch für die Bevölkerung zur Gewohnheit wurde, desto häufiger traten dadurch körperliche Beschwerden wie Verspannungen und Schmerzen auf. Nicht sicher und in keiner Weise rückengerecht - so würde aus heutiger Sicht das vernichtende Urteil über die damalige Sitzausstattung lauten.

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Telefon-Aktion "So machen Sie Ihren Rücken stark"

Am Donnerstag, 20. November 2014, von 18 bis 20 Uhr startet die Zeitschrift "Glücksrevue" in Zusammenarbeit mit der Aktion Gesunder Rücken e. V. eine Telefon-Aktion. Zu dem Thema "So machen Sie Ihren Rücken stark" beantworten die Rückenexperten Ulrich Kuhnt und Dr. med. Bernd Reinhardt Ihre Fragen. "Rückenschmerz-Geplagte" erhalten kompetente Antworten rund   um das Thema Rückengesundheit, rückengerechtes Verhalten und Umfeld und Therapiemöglichkeiten.
Rufen Sie an unter den kostenlosen Nummern: 0800/3 37 78 88 oder 0800/3 36 65 55!

 Ulrich-Kuhnt160 Ulrich Kuhnt

Sportwissenschaftler,
u. a. Herausgeber des
Grundlagenwerks "Neue Rückenschule",
Vorstandsmitglied im
Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) e. V.
und Gründer der Rückenschule Hannover
Reinhardt156  Dr. med. Bernd Reinhardt

Facharzt für Orthopädie,
Sportmedizin und Chirotherapie


Neue Publikationen: KiGGS-Faktenblätter körperlicher Aktivität und Sport

Blog Vaeter BewegungBild: Fotolia Anatoliy SamaraDie Faktenblätter stellen Ergebnisse zu bestimmten Themen aus der ersten Folgebefragung der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland" (KiGGS Welle 1) vor. Die Faktenblätter werden fortlaufend um weitere Themen ergänzt und können kostenlos als PDF-Dokumente abgerufen werden. www.rki.de/gbe-faktenblaetter

Quelle: Robert Koch Institut

Factsheet: Pflegekräfte arbeiten am Limit

BIBB/BAuA-Befragung zu Arbeitsbedingungen von Pflegekräften ausgewertet

Dortmund - Die Lebenserwartung nimmt zu und damit auch die Zahl kranker und pflegebedürftiger Menschen. Demgegenüber sinkt die Zahl der Pflegekräfte, deren Altersdurchschnitt steigt. Dabei stellt die Arbeit im Pflegebereich hohe Anforderungen an Körper und Psyche der Beschäftigten. Zu diesem Ergebnis kommt das zehnte Factsheet zur BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) /BAuA-Befragung 2012, das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt veröffentlicht hat. Demnach kennzeichnen bereits heute Schichtarbeit, ein hohes Arbeitspensum sowie physische und psychische Belastungen und gesundheitliche Beschwerden die Arbeit des Pflegepersonals.
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Ergonomie im Wohn- und Esszimmer

Blog faz esszimmerBild: AGR/himollaTipps zum rückenfreundlichen Sitzen im Wohn- und Esszimmer gibt Jens Löhn (AGR-Direktorium) im Online-Beitrag der "Frankfurter Allgemeine".

Link zum Beitrag: Frankfurter Allgemeine, Tipps zum rückenfreundlichen Sitzen


www.chronische-krankheiten.info

mediaplanet chronisch230Bild: MediaplanetVerlagshaus Mediaplanet geht online mit der Kampagne "Chronische Krankheiten-Endlich Schmerzfrei!"

In Deutschland leidet mehr als ein Drittel der Bevölkerung an einer oder an mehreren chronischen Erkrankungen. Stille Begleiter sind dabei oft ständige Schmerzen oder Beeinträchtigungen. Mit der Kampagne „Chronische Krankheiten" möchte das Verlagshaus Mediaplanet über Symptome, Diagnosen und Therapiemöglichkeiten informieren. Ziel ist es, einen Ratgeber über das Leben mit einer Chronischen Krankheit zu bieten und Wege aus dem Schmerz aufzuzeigen. Die Seite möchte aufklären, Lösungsänsätze bieten, das Bewusstsein für mehr Prävention stärken sowie die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.

www.chronische-krankheiten.info bzw. direkt zur Themenseite "Rücken/Wirbelsäule" www.chronische-krankheiten.info/ruecken-wirbelsaeule



VDBW unterstützt Forderung nach gesetzlicher Regelungen zur Prävention

Logo VDBW Unterzeile 4c1796Nürnberg Oktober 2014 - Deutschland braucht ein deutliches Mehr an Prävention und Gesundheitsförderung. Der Verband der Deutschen Betriebs- und Werksärzte e. V. (VDBW) fordert einschlägige gesetzgeberische Regelungen und unterstützt die Bundesregierung ausdrücklich in ihrem Bemühen um Erlass eines Präventionsgesetzes.
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