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TV-Tipp: Praxis XXL - Schluss mit Rückenschmerzen!

tv tipp rückenschmerzen rbb praxisFoto: rbb-online.derbb Praxis – Das Gesundheitsmagazin am Mittwoch, 18.11.2015, 20.15 - 21.45 Uhr, rbb Fernsehen

Schluss mit Rückenschmerzen!

Wie steht es um die Rückengesundheit der Berliner und Brandenburger? Welche bewährten und welche neuen Therapien können Betroffenen aus der Misere helfen?
90 Minuten lang dreht sich bei Raiko Thal alles um unser Rückgrat. Die rbb Praxis zeigt neueste Erkenntnisse rund um ein schmerzfreies und rückengesundes Leben und beantwortet live im Studio die Fragen der Zuschauer.


Rückenschmerzen als Notfall
Das hört sich im ersten Moment harmlos an – Rückenschmerzen. Irgendwie kennt das ja jeder. Und meistens sind Rückenschmerzen auch kein Notfall. Doch wann muss der Weg in eine Rettungsstelle gehen? Wer bei Warnzeichen wir Lähmungen allzu lange wartet, kann lebenslange Folgen erleiden.

Schmerzfrei ohne OP
Was tun, wenn der Rücken schmerzt und oder ein Bandscheibenvorfall Alltag, Berufsleben und Freizeit ausbremst? Schnell wird operiert, oft zu schnell. 95 Prozent aller Bandscheiben-Operationen sollen unnötig sein. Was können alternative Heilmethoden, etwa Massagen und Bewegungstraining, Ayurveda oder Chiropraktik, leisten? Die rbb Praxis erzählt die Geschichte von Sabine Steins, die konservative Behandlungen mit Alternativmedizin vorgezogen hat - statt OP.

Rückengerechter Alltag
An einem gewöhnlichen Tag belasten wir den Rücken mit den unterschiedlichsten Tätigkeiten. Aber man kann vieles, was dem Rücken schadet, vermeiden oder verbessern. rbb Praxis Reporter Benjamin Kaiser zeigt einmal einen normalen Tagesablauf und was wir unserem Rücken da so zumuten. Unterstützt wird er von einer Physiotherapeutin, die die Tätigkeiten bewertet und auch zeigt, was jeder besser machen kann - am Morgen, vormittags auf der Arbeit, zur Mittagszeit zuhause, am Nachmittag und am Abend, wenn man sich gemütlich vor den Fernseher setzt.

Moderation: Raiko Thal

Auf der Seite www.rbb-praxis.de finden Sie zudem weiterführende Informationen, die Woche um Woche erweitert werden.

 

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Interview mit den Initiatoren zum Tag der Rückengesundheit 2016

TdR2016 titel260Am 15. März dreht sich alles um Ergodynamik

Seit vielen Jahren organisiert der Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) e. V. gemeinsam mit der Aktion Gesunder Rücken den Tag der Rückengesundheit. Dieser Aktionstag bietet vielfältige Chancen für Ärzte, Therapeuten, Bewegungsfachkräfte, Rückenschullehrer und sonstige Gesundheitsdienstleister mehr Aufmerksamkeit für ihr Engagement für mehr Rückengesundheit zu bekommen. Am 15. März 2016 lautet das Motto: Ergodynamik – Bringen Sie Ihren Alltag in Bewegung!

Die Redaktion unserer Fachzeitschrift „AGR aktuell“ befragte Ulrich Kuhnt vom BdR-Vorstand und unseren AGR-Geschäftsführer Detlef Detjen zum Tag der Rückengesundheit.

AGR: Herr Kuhnt, können Sie bitte erläutern, was am Tag der Rückengesundheit geschieht und was es mit dem Begriff Ergodynamik auf sich hat.

Ulrich Kuhnt: Rund um den Tag der Rückengesundheit soll die Bevölkerung über wirkungsvolle Maßnahmen zur Vermeidung von Rückenschmerzen informiert werden. Damit dies geschehen kann, mobilisieren wir bundesweit Gesundheitsdienstleister dazu, ihre Türen zu öffnen und die Bevölkerung zu informieren. Die Aussagen zum Thema Ergodynamik basieren auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Alle Experten sind sich darüber einig, dass die Entstehung von Rückenschmerzen verschiedene Ursachen hat. Körperliche, psychische und soziale Aspekte spielen beim Schmerzgeschehen grundsätzlich eine wichtige Rolle. Zum Tag der Rückengesundheit wird der Fokus auf einen ausgewählten Schwerpunkt der Rückenprävention gelegt.

Zur besseren Übersicht werden Präventionsmaßnahmen eingeteilt in 1. verhaltenspräventive und 2. verhältnispräventive Maßnahmen. Die Verhaltensprävention konzentriert sich auf das individuelle Verhalten von Personen. Die Verhältnisprävention beleuchtet das ergonomische und organisatorische Umfeld in Lebenswelten, wie Betrieben, Kitas oder Schulen.

Das Motto für das Jahr 2016 „Ergodynamik – Bringen Sie Ihren Alltag in Bewegung!“ ist schwerpunktmäßig der Verhältnisprävention zuzuordnen. Es verbindet Ergonomie und Dynamik.

Zentrale Ziele des Mottos sind:

  • Fördern der regelmäßigen, körperlichen Aktivität in Beruf und Freizeit
  • Vermeiden von monotonen Körperhaltungen und Bewegungsabläufen
  • Fördern der individuellen Kompetenz zur Führung eines rückenfreundlichen Lebensstils auf der Basis des biopsychosozialen Gesundheitsverständnisses
  • Fördern der individuellen Kompetenz zur
  • Gestaltung eines bewegten Umfelds

Es geht bei den ergonomischen Aspekten nicht um die Schonung oder Entlastung des Muskel-Skelett-Systems, sondern um eine regelmäßige, funktionsgerechte Belastung. Zum Beispiel soll der Rücken nicht dauerhaft abgestützt, Bück- und Hebevorgänge nicht grundsätzlich vermieden und die Haltungen und Bewegungsabläufe nicht immer korrekt ausgeführt werden.

AGR: Könnten Sie noch etwas genauer beschreiben, was Ergodynamik alles umfasst?

Ulrich Kuhnt: Der Begriff Ergodynamik verbindet Ergonomie und Dynamik miteinander. Die Ergonomie erarbeitet und verarbeitet humanwissenschaftliches Wissen mit dem Ziel, eine Anpassung von Arbeit, Arbeitssystem und Umgebungen an die physischen und psychischen Fähigkeiten des Menschen herbeizuführen. Wichtige Aspekte sind dabei die ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze, wie Bildschirmarbeitsplätze, Produktionsarbeitsplätze, Handwerk, Handel, Transport, Pflege etc. und die Gestaltung der Arbeitsorganisation (Job Rotation).

TdR2016 Schule260Der Begriff Dynamik umschreibt folgende Aspekte: Wechsel der Körperhaltungen und Körperbewegungen, Wechsel zwischen Be- und Entlastung, Vermeidung von Monotonie und Zwangshaltungen. Außerdem gehört die Förderung der körperlichen Aktivität dazu, ebenso wie Haltungs- und Bewegungswechsel im privaten Bereich. Dynamik bzw. Bewegung ist für das Bewegungssystem eine notwendige Voraussetzung für langfristiges, schmerzfreies Funktionieren, denn Muskeln, Gelenke, Knochen, Nerven (Gehirn) und Bindegewebe benötigen den fortlaufenden Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. Damit sich biologische Systeme bewegen können benötigen sie nicht nur die richtige Haltung, sondern auch Bewegungsreize in ausreichendem Maße. Für den Bauplan des menschlichen Bewegungssystems gibt es eine Art Bedienungsanleitung und darin steht: „Mensch beweg dich!“.

AGR: Welche Chancen ergeben sich aus diesem Motto?

Ulrich Kuhnt: Das Motto passt zu den Inhalten der „Neuen Rückenschule“ und ist für Rückenschullehrer eine gute Einstiegsmöglichkeit in die Themenfelder BGF und BGM, insbesondere vor dem Hintergrund des neuen Präventionsgesetztes. Das Motto ist besonders für Rückenschullehrer interessant, da dieser Inhalt mit den Bereichen Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz verknüpft werden kann.

Außerdem können die Aspekte Ergonomie und körperliches Training verbunden und unterschiedliche Zielgruppen in unterschiedlichen Settings angesprochen werden (Kinder, Erwachsene, Ältere, Betriebe, Schulen etc.). Weiterhin ergeben sich gute Kooperationsmöglichkeiten mit Produktherstellern und gute Chancen zur Erweiterung des AGR-Gütesiegels.

AGR: Gibt es praktische Beispiele für Ergodynamik, zum Beispiel in der Schule, im Büro, in der Produktion oder im privaten Umfeld?

TDR2016 schreib260Ulrich Kuhnt: Ja natürlich, da gibt es zahlreiche Beispiele.

  • Bewegungsförderung in der Schule: Die Gestaltung und Organisation von Schulen soll die Bewegung der Schüler und Lehrer fördern. Dazu zählen: Ergonomie der Stühle und Tische, hohe Flexibilität der Schulmöbel, Bewegungsangebote im Klassenraum, auf dem Flur, in der Aula, in der Sporthalle, auf dem Außengelände.
  • Bewegungsförderung im Büro: Die Gestaltung und Organisation in Büros soll die Bewegung der Mitarbeiter fördern. Dazu zählen: Ergonomie der Stühle, Tische, Stehpulte, Stehtische, Stehhilfen, Konferenztische. Diese Möbel unterstützen den Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen. Zusätzlich können kleine Sportgeräte die Bewegung fördern, wie z. B. Theraband, Turnstab, Sitzkissen, Sitzball, Flexi-Bar, Gymstick, Brasil, Balance-Pad, Tubes, Gymnastikmatte. Ebenso sind Treppen ein wichtiger Ort für Bewegung.
  • Bewegungsförderung in der Produktion: Die Gestaltung und Organisation von Produktionsarbeitsplätzen soll die Bewegung der Mitarbeiter fördern. Monotone Körperhaltungen und Bewegungsabläufe sollen vermieden werden. Folgende Arbeitsmittel können das Erreichen dieser Ziele unterstützen: ergonomische Arbeitsstühle, Arbeitstische, Stehhilfen, Hebe-Trage-Hilfen. Besonders wichtig ist der möglichst häufige Wechsel der Tätigkeit. Die ergonomischen Verhältnisse sollen diesen Wechsel unterstützen, d. h. die Arbeitsplätze lassen sich für unterschiedliche Personen individuell gestalten.
  • Bewegungsförderung im privaten Umfeld: Hier können Produkte vielfältige Bewegung in der Freizeit fördern. Ich nenne ein paar Beispiele: Ergonomische Fahrräder und E-Bikes fördern das Radfahren. Muskelverspannungen im Rücken oder Nacken oder Beschwerden in den Knien, Hüften, Handgelenken, Ellenbogen und Schultern können durch individuell angepasste Räder verringert oder vermieden werden. Auch Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Knie-und Hüftbeschwerden) können diese Fortbewegungsart beibehalten. Ergonomische Gartengeräte fördern die körperliche Aktivität in der Freizeit. Wichtiges Kriterium dafür ist ein möglichst geringes Gewicht der Geräte, beispielsweise bei Rasenmähern oder Heckenscheren, damit auch gesundheitlich eingeschränkte oder ältere Personen die Gartenarbeit relativ beschwerdefrei durchführen können. Außerdem helfen individuell einstellbare Stiele oder Holme, die Gefahr von Zwangshaltungen zu reduzieren, denn Zwangshaltungen können Muskel- und Gelenkbeschwerden auslösen. Ergonomische Sportgeräte können das Ausüben von Gesundheits- und Fitnesssport unterstützen. Dazu
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Expertenworkshop am 5. März in Recklinghausen

TdR2016 flyer ex260Auftaktveranstaltung zum Tag der Rückengesundheit 2016

Am 5. März 2016 findet die Auftaktveranstaltung für Experten zum Tag der Rückengesundheit im Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg in Recklinghausen statt. Die Initiatoren des Tages der Rückengesundheit, der Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) e. V. und die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. sind kreativ und haben ein interessantes Motto aufgestellt. Es lautet „Ergodynamik – bringen Sie Ihren Alltag in Bewegung!“

Die Auftaktveranstaltung gliedert sich in zwei Schwerpunkte:
1. Expertenvorträge
2. Workshops

 

Programm-Flyer downloaden.

Hier geht es zur Online-Anmeldung.

 

 {slider tdr experten2016 kuhnt100Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Ergodynamik“ und dem Motto für 2016?Erläuterungen zum Thema und dem Tag der Rückengesundheit von Ulrich Kuhnt, Mitglied des BdR-Direktoriums. |closed}

Der Begriff verbindet Ergonomie und Dynamik.

Die Ergonomie erarbeitet und verarbeitet humanwissenschaftliches Wissen mit dem Ziel, eine Anpassung von Arbeit, Arbeitssystem und Umgebungen an die physischen und psychischen Fähigkeiten des Menschen herbeizuführen. Wichtige Aspekte sind dabei die ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze, wie Bildschirmarbeitsplätze, Produktionsarbeitsplätze, Handwerk, Handel, Transport, Pflege etc. und die Gestaltung der Arbeitsorganisation (Job Rotation).

bewegung 200Der Begriff Dynamik umschreibt folgende Aspekte: Wechsel der Körperhaltungen und Körperbewegungen, Wechsel zwischen Be- und Entlastung, Vermeidung von Monotonie und Zwangshaltungen. Außerdem gehört die Förderung der körperlichen Aktivität dazu, ebenso wie Haltungs- und Bewegungswechsel im privaten Bereich. Dynamik bzw. Bewegung ist für das Bewegungssystem eine notwendige Voraussetzung für langfristiges, schmerzfreies Funktionieren, denn Muskeln, Gelenke, Knochen, Nerven (Gehirn) und Bindegewebe benötigen den fortlaufenden Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. Damit sich biologische Systeme bewegen können, benötigen sie nicht nur die richtige Haltung, sondern auch Bewegungsreize in ausreichendem Maße. Für den Bauplan des menschlichen Bewegungssystems gibt es eine Art Bedienungsanleitung und darin steht: „Mensch, beweg dich!“.

Alle Experten sind sich darüber einig, dass die Entstehung von Rückenschmerzen verschiedene Ursachen hat. Körperliche, psychische und soziale Aspekte spielen beim Schmerzgeschehen grundsätzlich eine wichtige Rolle. Zum Tag der Rückengesundheit wird der Fokus auf einen ausgewählten Schwerpunkt der Rückenprävention gelegt. Zur besseren Übersicht werden Präventionsmaßnahmen eingeteilt in

  1. Verhaltensprävention
    Die Verhaltensprävention konzentriert sich auf das individuelle Verhalten von Personen. Dynamisches Sitzen im Büro, Durchführen von gymnastischen Ausgleichs- und Entspannungsübungen, aktive Bewältigung von Rückenschmerzen sowie regelmäßige körperliche Aktivitäten sind Beispiele für individuelle Verhaltensweisen, die nachhaltig die Rückengesundheit stärken können.
  2. Verhältnisprävention
    Die Verhältnisprävention beleuchtet das ergonomische und organisatorische Umfeld in Lebenswelten, wie Betrieben, Kitas oder Schulen. Ergonomische Bildschirmarbeitsplätze, Hebe- und Tragehilfen, rückenfreundliche Autositze oder Bettsysteme zählen zu den materiellen Bedingungen, die unsere Rückengesundheit fördern können. Ziel ist es, unsere Umgebung mit rückenfreundlichen Produkten auszustatten und darüber hinaus auch für positive Arbeits- und Freizeitbedingungen zu sorgen.

buero bewegung1260Das Motto für das Jahr 2016 ist schwerpunktmäßig der Verhältnisprävention zuzuordnen.

Zentrale Ziele des Mottos sind:

  • Fördern der regelmäßigen, körperlichen Aktivität in Beruf und Freizeit
  • Vermeiden von monotonen Körperhaltungen und Bewegungsabläufen
  • Fördern der individuellen Kompetenz zur Führung eines rückenfreundlichen Lebensstils auf der Basis des biopsychosozialen Gesundheitsverständnisses
  • Fördern der individuellen Kompetenz zur Gestaltung eines bewegten Umfelds

Es geht bei den ergonomischen Aspekten nicht um Schonung oder Entlastung des Muskel-Skelett-Systems, sondern um eine regelmäßige, funktionsgerechte Belastung. Zum Beispiel soll der Rücken nicht dauerhaft abgestützt, Bück- und Hebevorgänge nicht grundsätzlich vermieden und die Haltungen und Bewegungsabläufe nicht immer korrekt ausgeführt werden.

Welche Chancen ergeben sich aus diesem Motto?

buero bewegung2 200Das Motto passt zu den Inhalten der Neuen Rückenschule und bietet eine gute Einstiegsmöglichkeit in die Themenfelder Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) und Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), insbesondere vor dem Hintergrund des neuen Präventionsgesetztes. Es ist besonders für Rückenschullehrer interessant, da dieser Inhalt mit den Bereichen Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz verknüpft werden kann. Außerdem können die Aspekte Ergonomie und körperliches Training verbunden und unterschiedliche Zielgruppen in unterschiedlichen Settings angesprochen werden (Kinder, Erwachsene, Ältere, Betriebe, Schulen etc.).

Weiterhin ergeben sich gute Kooperationsmöglichkeiten mit Produktherstellern oder dem regionalen Handel, wie z. B. Bettengeschäften, Autohäusern, Möbel- oder Schuhgeschäften.

Ausgewählte Arbeitsfelder für Rückenschullehrer:

  1. Bewegungsförderung in der Schule: Die Gestaltung und Organisation von Schulen soll die Bewegung der Schüler und Lehrer fördern. Dazu zählen: Ergonomie der Stühle und Tische, hohe Flexibilität der Schulmöbel, Bewegungsangebote im Klassenraum, auf dem Flur, in der Aula, in der Sporthalle, auf dem Außengelände.
  2. Bewegungsförderung im Büro: Die Gestaltung und Organisation in Büros soll die Bewegung der Mitarbeiter fördern. Dazu zählen: Ergonomie der Stühle, Tische, Stehpulte, Stehtische, Stehhilfen, Konferenztische. Diese Möbel unterstützen den Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen. Zusätzlich können kleine Sportgeräte die Bewegung fördern, wie z. B. Theraband, Turnstab, Sitzkissen, Sitzball, Flexi-Bar, Gymstick, Brasil, Balance-Pad, Tubes, Gymnastikmatte. Ebenso sind Treppen ein wichtiger Ort für Bewegung.
  3. Bewegungsförderung in der Produktion: Die Gestaltung und Organisation von Produktionsarbeitsplätzen soll die Bewegung der Mitarbeiter fördern. Monotone Körperhaltungen und Bewegungsabläufe sollen vermieden werden. Folgende Arbeitsmittel können das Erreichen dieser Ziele unterstützen: ergonomische Arbeitsstühle, Arbeitstische, Stehhilfen, Hebe-Trage-Hilfen. Besonders wichtig ist der möglichst häufige Wechsel der Tätigkeit. Die ergonomischen Verhältnisse sollen diesen Wechsel unterstützen, d. h. die Arbeitsplätze lassen sich für unterschiedliche Personen individuell gestalten.
  4. Bewegungsförderung im privaten Umfeld: Hier können Produkte vielfältige Bewegung in der Freizeit fördern. Überzeugende Beispiele sind: Ergonomische Fahrräder und E-Bikes. Muskelverspannungen im Rücken oder Nacken oder Beschwerden in den Knien, Hüften, Handgelenken, Ellenbogen und Schultern können durch individuell angepasste Räder verringert oder vermieden werden. Auch Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Knie- und Hüftbeschwerden) können diese Fortbewegungsart beibehalten. Ergonomische Gartengeräte fördern die körperliche Aktivität in der Freizeit. Wichtiges Kriterium dafür ist ein möglichst geringes Gewicht der Geräte, beispielsweise bei Rasenmähern oder Heckenscheren, damit auch gesundheitlich eingeschränkte oder ältere Personen die Gartenarbeit relativ beschwerdefrei durchführen können. Außerdem helfen individuell einstellbare Stiele oder Holme, die Gefahr von Zwangshaltungen zu reduzieren, denn Zwangshaltungen können Muskel- und Gelenkbeschwerden auslösen. Ergonomische Sportgeräte können das Ausüben von Gesundheits- und Fitnesssport unterstützen. Dazu gehören Nordic-Walking-Stöcke, Inliner, Skateboards, Kletterwände,
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Expertentagung bei Opel in Rüsselsheim

tdr experten2016 logomit350Tag der Rückengesundheit - Am 15. März 2016 in Rüsselsheim

Unter dem Motto „Ergonomie im Spannungsfeld von Kostendruck und Demografie“ findet am 15. März 2016 unter der Schirmherrschaft der Aktion Gesunder Rücken e. V. beim Gastgeber Adam Opel AG in Rüsselsheim eine Kooperationsveranstaltung der Dauphin HumanDesign Group GmbH & Co. KG, ITEM Industrietechnik GmbH und Herbert Waldmann GmbH & Co. KG statt.

Die Expertentagung richtet sich an Ärzte und Bewegungsfachkräfte, die in der betrieblichen Prävention aktiv sind sowie an Produktionsplaner, Betriebs- und Fertigungsleiter, Gesundheitsmanager, Arbeitssicherheitsverantwortliche und Arbeitsmediziner in Unternehmen.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Teilnehmer auf die Herausforderungen des demografischen Wandels vorzubereiten und aufzuzeigen, wie praxisbezogene Lösungen und Maßnahmen zur Arbeitsplatzgestaltung professionell und zukunftssichernd umgesetzt werden können. Erstmals präsentiert wird das von der Aktion Gesunder Rücken e. V. zertifizierte „Konzept Industriearbeitsplatz“. Ein entsprechender ergonomischer Musterarbeitsplatz ist vor Ort zu sehen.

Als Hauptreferenten sind Prof. Dr. Martin Schmauder, Professor für Arbeitswissenschaften an der Technischen Universität Dresden, und Sportpädagoge Ulrich Kuhnt, Inhaber der Rückenschule und Vorsitzender des Bundesverbandes deutscher Rückenschulen aus Hannover, geladen. Als Highlight führt der Gastgeber, die Adam Opel AG, durch die moderne Endmontage, welche sich durch ergonomisch-funktionale Arbeitsplatzgestaltung auszeichnet.

Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, melden Sie sich am besten gleich direkt an. Weitere Informationen zur Veranstaltung und ein Anmeldeformular finden Sie unter www.agr-ev.de/opel-expertentagung.

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Nackenstützkissen - so individuell wie seine Nutzer

Advansa Blog 260Ein auf den Schläfertyp eingestelltes Kopfkissen kann Schulter- und Nackenschmerzen reduzieren. Bild: AdvansaMuskelverspannungen im Nackenbereich, haben sich zur Linderung der Beschwerden spezielle Nackenstützkissen bewährt. Viele Nackenprobleme fangen bereits im Schlaf an, weil der Schlafende, etwa durch ein falsches Kopfkissen, häufig zu hoch oder zu niedrig liegt und der Kopf dadurch nachts abknickt.


Einige speziell vorgeformte Nackenstützkissen haben die Kehrseite, vorwiegend für Rückenschläfer geeignet zu sein. Seiten- und Bauchschläfer, die möglicherweise während der Schlafphasen häufig die Position wechseln, haben oftmals Schwierigkeiten, mit diesen Kissen eine für sie ideale und schlaffördernde Körper- und Kopfhaltung zu finden. Eine Alternative bietet Comforel®, die Faserbällchenfüllung für Kopfkissen von DACRON® Schlafkomfort. Diese AGR-zertifizierten Kopfkissen in der Größe 40 x 80 cm sind geprüft und empfohlen von dem Forum Gesunder Rücken – besser leben e. V. und dem Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) e. V. Dabei handelt es sich nicht um klassisch vorgeformte Nackenstützkissen, sondern um konventionelle Kopfkissen. Je nach Schlafpositionen stützen die Kissen Kopf und Nacken, so dass die Wirbelsäule in diesem Bereich in ihrer natürlichen Form gestützt wird. Die Füllmenge und damit die Weichheit lässt sich über einen Reißverschluss individuell entsprechend den persönlichen Schlafgewohnheiten einstellen.


Für jeden Schläfertyp die richtige Füllmenge
Für Bauchschläfer ist ein eher geringeres Füllvolumen der Kissen empfehlenswert, da die weichen Faserbällchen einerseits zwar Abstützung für Kopf und Nacken gewähren, andererseits diese Körperpartie in einem zuträglichen Winkel zur übrigen Körperposition belassen.

Seitenschläfer sollten auf ein mittleres Füllvolumen zurückgreifen. In vielen Fällen unterstützen Seitenschläfer ihre Schlafhaltung durch den Einsatz von Ober- bzw. Unterarm, u.a. auch, um das Schultergelenk zu entlasten. Das Kopfkissen muss sich auch darauf einstellen können und darf nicht zu fest befüllt werden, muss aber dennoch beständige Abstützung gewähren. Während Bauch- und Rückenschläfer im Schlaf zumeist nur die Kopfstellung wechseln, verändern Seitenschläfer ihre Schlaf- und damit die gesamte Körperposition häufiger. Deshalb darf das Füllvolumen auch nicht zu gering ausfallen.

Rückenschläfer bevorzugen Kissen mit einem hohen Füllvolumen. In den so befüllten Kissen passen sich Tausende von Faserbällchen die ganze Nacht hinweg kontinuierlich den Kopf- und Nackenbewegungen an und vermeiden Verspannungen, die sich u.a. bis in den Rücken auswirken können. Dennoch neigen auch Rückenschläfer häufig dazu, zumindest eine seitliche Schlafposition einzunehmen. Hierbei zeigt sich, dass die nicht vorgeformten Kopfkissen mit Comforel® Faserbällchenfüllung auf unterschiedliche Schlafpositionen deutlich flexibler reagieren.

Auch das beste Kopfkissen hat nur eine begrenzte Lebenszeit. Ohnehin ist es empfehlenswert, Kissen mindestens ein bis zwei Mal jährlich zu waschen und regelmäßig zu inspizieren. Weisen die Kissen Flecken oder Verfärbungen auf, ist es ratsam, diese sofort zu waschen. Kissen, die hingegen platt, klumpig oder sogar beschädigt sind, müssen ausgetauscht werden. Grundsätzlich ist es ratsam, Kopfkissen alle drei, allerspätestens nach fünf Jahren zu erneuern.

Kopfkissen mit der Faserfüllung Comforel® können in der Waschmaschine bei 60° C gewaschen werden und sind trocknergeeignet. Comforel® Füllfasermaterial ist hypoallergen und wieder aufschüttelbar. Das macht Kissen besonders hygienisch und lässt sie lange wie neu aussehen.

Quelle: Ein Text der ADVANSA Marketing GmbH

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Osteoporose - Basis für feste Knochen wird in jungen Jahren gelegt

Osteoporose krafttrainingBild: FotoliaBetroffene profitieren noch im Alter von Ausdauer- und Krafttraining

Berlin, 22. Oktober 2015 – Mangelnde Bewegung in Kindheit und Jugend erhöht das Osteoporose-Risiko im Alter. Denn die Knochenmasse wird in jungen Jahren aufgebaut. Sport spielt dabei eine entscheidende Rolle. Aber auch Menschen im fortgeschrittenen Alter profitieren, wenn sie körperlich aktiv bleiben. Das zeigt eine aktuelle Studie, die beim Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) vorgestellt wird. Welche Sportarten für Menschen mit brüchigen Knochen in Frage kommen und wie viel Training notwendig ist, darüber informieren Experten auf der heutigen Kongress-Pressekonferenz in Berlin.

Allein in Deutschland leben sieben Millionen Menschen mit Osteoporose. „Damit zählt das Leiden weltweit zu den zehn wichtigsten Volkskrankheiten – und das hängt nicht nur mit der demographischen Entwicklung zusammen“, so Professor Dr. med. Karsten Dreinhöfer, Vizepräsident des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU). Kinder bewegen sich heute immer weniger. „Das ist eine der Hauptursachen, warum sie nicht genügend Knochensubstanz aufbauen.“

Die sogenannte „Peak bone mass“, die maximale Knochenmasse, wird in der Regel zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr erreicht. Danach geht es abwärts; ab dem 40. Lebensjahr beträgt der normale Knochenabbau etwa ein Prozent pro Jahr. „Jeder Mensch verliert im Laufe seines Lebens deutlich an Knochenmasse und -festigkeit, aber je höher der Ausgangswert ist, desto besser“, erklärt der Professor der Berliner Charité und Chefarzt des Medical Park Berlin Humboldtmühle.

Schon in der Wachstumsphase könne man daher das Risiko, später an Osteoporose zu erkranken, einschätzen und vorbeugen „Ein wichtiger Aspekt ist eine gesunde Ernährung“, betont Dreinhöfer. Junge wie ältere Menschen sollten ausreichend Calcium und Vitamin D zur Unterstützung des Knochenaufbaus zu sich nehmen; letzteres kann der Körper mit Hilfe von Sonnenlicht zum Teil selbst bilden.

Bei betagten Menschen empfiehlt der BVOU-Experte, vor allem Untergewicht und Stürze zu vermeiden und eine Osteoporose frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. „Aufgrund der verringerten Knochendichte ist Osteoporose häufig die Ursache für Knochenbrüche, was jedoch in vielen Fällen nicht erkannt wird.“ Jährlich erleiden 70.000 Betroffene Wirbelkörpereinbrüche, etwa 130.000 Oberschenkelhalsfrakturen, sowie 200.000 Knochenbrüche.

„Sportarten mit einem hohen Sturzrisiko, wie Kampf- und Mannschaftssportarten, sind daher für Osteoporose-Patienten nicht empfehlenswert“, so Dreinhöfer. Besser geeignet seien Muskel- und Ausdauertraining, wie Aerobic, Laufen, Nordic Walking, Wandern, Radfahren, Tanzen oder Schwimmen und insbesondere Krafttraining. Das zeigt auch eine aktuelle Arbeit Rostocker Wissenschaftler (ADONIS-Studie). Die Teilnehmer zeigten nach einem sechsmonatigen speziellen Step-Aerobic-Training eine deutliche Steigerung ihrer Kraft und eine verbesserte Wadenmuskulatur. „Allerdings scheint ein regelmäßiges Training mindestens zweimal pro Woche notwendig zu sein, um die Knochendichte an Wirbelsäule und Oberschenkel positiv zu beeinflussen“, berichtet Dreinhöfer. Ältere Menschen können offensichtlich durch sportliche Aktivitäten Knochenmasse erneut aufbauen. „Daneben überwiegen die positiven Effekte allein schon in Bezug auf Sturzprophylaxe und Mobilität“, betont der Orthopäde auf dem DKOU 2015.

Quelle: Pressemitteilung Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU)r Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU)

Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU)
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Beim Autofahren an den Rücken denken

rückengerechte autositzeOpel hat die Bedeutung rückengerechter Autositze als einer der ersten Automobilhersteller erkannt und bietet zertifizierte Sitze in fast allen Modellen an. Foto: AGR/Adam Opel AGSo wichtig sind ergonomische Autositze

Ein Leben ohne Auto – für viele von uns undenkbar. Ein Großteil der Autobesitzer nutzt es auch täglich. Einige davon sind Viel- oder sogar Berufsfahrer, das Auto ist ihr Arbeitsplatz wie für andere Menschen das Büro. Doch während die Bedeutung rückengerechter Bürostühle fast jedem bekannt ist, führte der Autositz diesbezüglich lange Zeit ein Schattendasein. Die gute Nachricht: Es findet ein Umdenken statt. Rückengerechte Autositze sind zwar noch lange kein Standard, doch sie sind auch keine Ausnahme mehr.

Einige Autohersteller sind wegweisend auf dem Gebiet der ergonomischen Autositze und bieten sie heutzutage optional oder teilweise sogar in Serie an. Andere Hersteller haben deren Bedeutung hingegen leider noch nicht erkannt. Jeder, der schon einmal stundenlang im Auto auf unergonomischen Sitzen unterwegs war, weiß genau, wie verspannt sich der Rücken nach einer solchen Fahrt anfühlt, für Vielfahrer werden Rückenschmerzen so leicht zum ständigen Begleiter. Je länger und häufiger jemand Auto fährt, desto wichtiger wird also ein rückengerechter Autositz. Von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. geprüfte und mit dem AGR-Gütesiegel als besonders rückengerecht ausgezeichnete Autositze müssen die folgenden Eigenschaften aufweisen:

  • Pm Autositz grafik260Der Sitz verfügt über eine feste Grundstruktur und passt sich der natürlichen Wirbelsäulenform an. Für eine zusätzliche Unterstützung des Körpers sorgen Seitenwangen an Sitz und Lehne.
  • Die Lendenwirbelsäule wird durch eine individuell einstellbare 4-Wege-Lordosestütze abgestützt.
  • Die Kopfstütze ist bis an die Oberkante des Kopfes einstellbar, um das Verletzungsrisiko bei Unfällen zu minimieren.
  • Die Rückenlehne ist so hoch, dass der gesamte Rücken unterstützt wird. Eine stufenlose Lehneneinstellung erleichtert die Anpassung.
  • Sitzhöhe, -neigung sowie die -tiefe müssen verstellbar sein um an den jeweiligen Fahrer optimal angepasst werden zu können.
  • Für ein gutes Sitzklima sind Sitzheizung, Ventilationssystem und klimafreundliche Bezüge von Vorteil.

Zertifizierte Autositze - rückengerechter Sitzkomfort ohne „Wenn und Aber“

PM auto m260Ab Herbst 2015 verfügen alle Neufahrzeuge der Mercedes-Flotte über Autositze mit AGR-Gütesiegel. Foto: AGR/Daimler AGHeutzutage ist es nicht mehr so schwer, einen solchen Autositz zu finden, wie es noch vor zehn oder zwanzig Jahren der Fall war. So bietet Mercedes ab Herbst 2015 erstmals in den Neufahrzeugen aller Fahrzeugklassen einen AGR-zertifizierten Fahrer- und teilweise Beifahrersitz an – in der S-Klasse befinden sich sogar zertifizierte Rücksitze.

Pionier im Bereich „rückengerechte Autositze“ ist die Adam Opel AG. So wurde bei Opel bereits 2003 die Zielsetzung ausgerufen, einen rückengerechten Autositz in allen Fahrzeugklassen anzubieten. Und dieses Ziel ist auch bei Opel fast erreicht, denn mit Ausnahme der kleinsten Autos sind alle Modelle optional mit dem AGR-Sitz (als Fahrer- und Beifahrersitz) erhältlich.

pm auto vw260Autositze mit AGR-zertifiziertem Sitzkomfort sind in einigen Fahrzeugen von VW erhältlich. Foto: AGR/Volkswagen AGAuch Volkswagen bietet AGR-zertifizierten Sitzkomfort. Erhältlich sind die ergonomischen „ergoActive“ und „ergoComfort“ Sitze derzeit im Golf 7 (inklusive Variant und Sportsvan), Passat und im Touran (auch als Beifahrersitz) sowie in Kürze im neuen Tiguan. Im Phaeton finden selbst die Fondpassagiere Sitze mit AGR-Gütesiegel vor.

Als vierter großer Automobilhersteller stellt Hyundai im Dezember 2015 ein Fahrzeug aus dem Premium-Segment vor, welches über AGR-zertifizierte Fahrer- und Beifahrersitze sowie zertifizierte Sitze im Fond verfügen wird. Das Fahrzeug wird zunächst im asiatischen und amerikanischen Markt erhältlich sein.

Ergonomische Autositze zum Nachrüsten

Viele Fahrer erkennen leider erst nach vielen gefahrenen Kilometern, dass der Autositz für die dauerhaft schmerzhaft verspannte Rückenmuskulatur verantwortlich ist. Wer nicht gleich ein neues Auto kaufen möchte, für den sind spezielle Sitze zum Nachrüsten die beste Wahl. AGR-zertifizierte Nachrüstsitze bietet Recaro sowohl für PKW als auch für LKW. Diese lassen sich in fast alle gängigen Fahrzeugmodelle integrieren. Die Recaro-Sitze mit AGR-Gütesiegel erfüllen ebenfalls alle entscheidenden Kriterien, sind eine Wohltat für den Rücken und können beim nächsten Autokauf auch relativ einfach mitgenommen und in das neue Auto verbaut werden. Somit ist für viele Jahre ein rückengerechter Sitzkomfort möglich.

Auch der beste Sitz muss richtig eingestellt sein

Eine korrekte Einstellung rundet das Gesamtkonzept „rückengerechter Autositz“ ab, denn von einem rückengerechten Sitz kann nur profitieren, wer ihn auch richtig eingestellt hat. Schritt für Schritt zur richtigen Sitzeinstellung – so geht’s:

So stellen Sie Ihren Autositz optimal ein:

  1. Rücken Sie mit dem Gesäß ganz an die Sitzlehne heran. Stellen Sie nun Ihren Sitz so ein, dass die Beine bei durchgetretenen Pedalen leicht angewinkelt sind.
  2. Die Rückenlehne muss so geneigt sein, dass das Lenkrad mit leicht angewinkelten Armen erreicht werden kann. Hierfür sollte diese in einem Winkel von circa 110 Grad eingestellt werden. Achten Sie darauf, dass auch bei Lenkbewegungen der Schulterkontakt zur Lehne erhalten bleibt.
  3. Wenn eine Lehnenkopfeinstellung vorhanden ist, sollten Sie diese nur anpassen, wenn die normale Lehnenkontur zur Schulterabstützung nicht ausreicht. Weniger ist hier mehr.
  4. Wählen Sie jetzt die für Sie richtige Sitzhöhe. Sitzen Sie so hoch wie möglich. Zwischen Kopf und Dachhimmel sollte aber noch eine Handbreit Platz sein.
  5. Stellen Sie die Sitzflächenneigung so ein, dass die Oberschenkel locker auf der Sitzfläche aufliegen und die Pedale ohne großen Kraftaufwand durchgetreten werden können.
  6. Wenn Sie die Sitzflächenlänge eingestellt haben, sollten zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante 2–3 fingerbreit Freiraum vorhanden sein.
  7. Justieren Sie die Kopfstütze so, dass zwar der Kopf geschützt, der Nacken jedoch nicht gestützt wird. Eine zu tief eingestellte Kopfstütze kann bei einem Heckaufprall schwerste Kopf- und Halswirbelverletzungen hervorrufen. Ideal: Oberkante Kopfstütze = Oberkante Kopf.
  8. Wenn Lehne und Sitzfläche mit verstellbaren Seitenwangen ausgestattet sind, sollten Sie darauf achten, dass diese Teile am Körper anliegen ohne einzuengen.
  9. Die natürliche Form Ihrer Lendenwirbelsäule unterstützen Sie mit der vorhandenen Lordosestütze. Führen Sie die Anpassung immer von unten nach oben durch. Der wichtigste Abstützbereich ist der des Beckens (Gürtellinie).

Überprüfen Sie alle Einstellungen nochmals in gleicher Reihenfolge. Dann passt der Sitz.

Video anschauen: Rückengerechte Autositze und die ergnomische und rückenfreundliche Einstellung:

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