DAK-Gesundheitsreport 2014: Rushhour des Lebens ohne Krankenschein

blog dak report260Bild: DAK GesundheitStudie untersucht Mehrfachbelastung bei 25- bis 39-Jährigen

DAK: Kind, Karriere und kein Krankenschein: Obwohl viele Männer und Frauen in der „Rushhour des Lebens" wegen Mehrfachbelastung unter Druck stehen, wirkt sich das nicht bei den Krankschreibungen aus. Laut aktuellem DAK-Gesundheitsreport sind 25- bis 39-jährige Berufstätige auf den ersten Blick sogar besonders gesund. Nach der Untersuchung haben die Erwerbstätigen mit und ohne Kinder die gleichen Belastungswerte durch chronischen Stress.

Die DAK-Gesundheit untersucht in ihrem Report insbesondere die gesundheitliche Situation der sogenannten Rushhour-Generation. Die Krankenkasse hat dafür den Krankenstand ihrer Mitglieder analysiert und über 3.000 Männer und Frauen im Alter von 25-40 Jahren repräsentativ befragt. Sie empfinden die Rushhour des Lebens als einen persönlichen und beruflichen „Entscheidungsmarathon", der sich aber in dieser Phase noch nicht negativ auf ihre Gesundheit auswirkt. Im Gegensatz zu den jüngeren und älteren Erwerbstätigen sind die 25- bis 39-Jährigen besonders wenig krank. Die Zahl der Ausfalltage liegt bei den Männern 28 Prozent und bei den Frauen 24 Prozent unter dem Durchschnitt.

Der DAK-Report fragte auch nach Belastungsfaktoren wie Überforderung, zu große Verantwortung oder mangelnde Anerkennung. Dabei zeigen sich nahezu keine Unterschiede zwischen Berufstätigen mit und ohne Kinder. Selbst in Vollzeit arbeitende Mütter haben keine höheren Stresswerte als Mütter in Teilzeit oder nicht erwerbstätige Mütter. Aus Sicht der Beschäftigten bieten allerdings Arbeitgeber in der Rushhour nur begrenzte Entlastungsmöglichkeiten an.

„Sollen diese besonders beanspruchten jüngeren Arbeitnehmer bis zum 67. Lebensjahr produktiv bleiben, müssen die Arbeitgeber nachhaltiger in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren", erklärt Herbert Rebscher, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. „Der niedrige Krankenstand darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich in diesem Alter erste Ansätze für chronische Krankheiten bilden." So sind in der Rushhour des Lebens bereits vier von zehn Beschäftigten mit Rückenproblemen in Behandlung. Unter den 20 häufigsten Einzeldiagnosen bei Männern gibt es neben den akuten Beschwerden auch bereits langfristige Beeinträchtigungen. Sieben Prozent der Männer sind schon in Behandlung wegen Bluthochdruck, der häufig in Verbindung mit Stress und Bewegungsmangel steht. Etwa jeder fünfte Mann und sogar jede dritte Frau muss wegen eines psychischen Leidens zum Arzt. Diese Krankheitsbilder sind in dieser Altersphase beachtenswert, da sie häufig wiederkehren und den Gesundheitszustand langfristig erheblich beeinträchtigen können.

Berufstätige Eltern achten weniger auf ihre Gesundheit
Vor diesem Hintergrund ist es problematisch, dass erwerbstätige Eltern weniger auf ihre Gesundheit achten. Denn im Spagat zwischen Job und Kindern machen viele Eltern Abstriche bei sich selbst: Während fast ein Drittel der berufstätigen Frauen ohne Kinder viel Sport treibt, ist es bei den Müttern nur ein Sechstel. Auch im Hinblick auf gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf schneiden Erwerbstätige mit Kindern durchschnittlich schlechter ab als die ohne Kinder.

Familiengründung wird verschoben
Nach der Umfrage wünscht sich die Mehrheit Kinder und Karriere, aber jede fünfte Frau glaubt nicht, dass sie „beides schaffen kann". Bei den Männern ist es jeder Siebte. Die Befragten sehen nicht nur eine stabile Partnerschaft, sondern auch ein gutes und sicheres Einkommen als Voraussetzung für Kinder an. Die Ausbildung solle abgeschlossen sein, das Studium fertig und der Berufseinstieg geglückt. „Dieses Verhalten ist hoch rational vor dem Hintergrund der sich verändernden Arbeitswelt", betont Rebscher. „Die Folge ist allerdings, dass viele ihren Kinderwunsch aufschieben, bis sie an natürliche Grenzen stoßen."

Betriebe können viel für ihre Beschäftigten in der Rushhour tun
Der DAK-Gesundheitsreport gibt Hinweise, wie Arbeitgeber die betroffene Altersgruppe entlasten können. 62 Prozent der erwerbstätigen Eltern können bereits Teilzeit nutzen, 36 Prozent Gleitzeit. Die ganze Breite familienfreundlicher Angebote kommt aber nur wenigen Beschäftigten zugute. Obwohl den Eltern Betriebskindergarten oder Krippen besonders wichtig sind, profitieren davon bisher erst sechs beziehungsweise drei Prozent aller Eltern.

Auffällig ist zudem, dass die bestehenden Angebote nicht allen Beschäftigten in gleicher Weise zugute kommen. Nicht-Akademiker profitieren sehr viel weniger als Akademiker. Das mag daran liegen, dass sich ihre Aufgaben problemloser beispielsweise in ein Home-Office verlagern lassen. Die Herausforderung der Arbeitgeber besteht darin, auch für Mitarbeiter in der Produktion oder im schichtgebundenen Dienstleistungsbetrieb Lösungen zu erarbeiten.

Krankenstand 2013
Für die Analyse des Krankenstandes wurden die Daten von 2,7 Millionen erwerbstätigen Versicherten der DAK-Gesundheit durch das IGES Institut in Berlin ausgewertet. Der Krankenstand insgesamt stieg im vergangenen Jahr von 3,8 auf 4 Prozent an. Dies bedeutet, dass an jedem Tag des Jahres durchschnittlich 4 von 100 Erwerbstätigen krank geschrieben waren. 2013 hat sich erstmals mehr als die Hälfte aller erwerbstätigen Versicherten (50,6 Prozent) mindestens einmal im Jahr von einem Arzt krank schreiben lassen. Dabei gingen die meisten Ausfalltage auf das Konto der sogenannten Muskel-Skelett-Erkrankungen, wie beispielsweise Rückenschmerzen. Psychische Leiden nahmen erneut leicht zu. Sie verursachten rund fünf Prozent mehr Fehltage als 2012 und rangieren jetzt auf der Liste der wichtigsten Diagnosen für Ausfalltage auf Platz drei. Es folgen Verletzungen und Verdauungsbeschwerden.

DAK-Dateien zum Downloaden:
Vollständiger bundesweiter Gesundheitsreport 2014
Präsentation Gesundheitsreport 2014

blog dak report600Bild: DAK Gesundheit


Quelle Text: Pressemitteilung DAK Gesundheit


COM_RSBLOG_READ_MORE
COM_RSBLOG_TAGS

Das war der Tag der Rückengesundheit 2014!

blog ex tdr2014Expertenworkshop zum Tag der RückengesundheitAm 15. März 2014 fand der 13. Tag der Rückengesundheit statt. Unter dem Motto „Tu's für Dich - täglich 15 Minuten Rückenfitness!" stand der Aktionstag ganz im Zeichen der Förderung der Selbstfürsorge und der physischen Gesundheitsressourcen.Denn unter dem Begriff "Rückenfitness" sind nicht nur körperliche, sondern auch psycho-soziale Komponenten zu verstehen. Mit Selbstfürsorge ist beispielsweise ein wertschätzender und achtsamer Umgang mit sich selbst gemeint. Werden zum körperlichen Training gleichzeitig also auch die physischen Gesundheitsressourcen gefördert, verbessern sich Kraft, Ausdauer und Koordination der Rücken- und Rumpfmuskulatur noch gezielter.

Offizieller Auftakt war auch dieses Jahr der erneut ausgebuchte und erfolgreiche Expertenworkshop am 08. März in Recklinghausen. Alle Interessierten finden zahlreiche Bilder von dieser Veranstaltung in unserer GALERIE. Oder lesen Sie HIER den ausführlichen Erfahrungsbericht von der Auftaktveranstaltung vom Bundesverband der deutschen Rückenschulen e. V.

Danken möchten wir vom Bundesverband der deutschen Rückenschulen (BdR) e. V. und der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V wieder allen Akteuren und Teilnehmern im gesamten Bundesgebiet. Sie haben mit Ihren Aktionen und Informationsveranstaltungen den 13. Tag der Rückengesundheit wieder zu einem tollen Ereignis werden lassen. Vielen Bürgern wurde dadurch geholfen.

Ermutigen möchten wir alle „Gesundheitsdienstleister" die diesmal nicht dabei, im nächsten Jahr aktiv teilzunehmen. Machen Sie mit – werden Sie aktiv – der Tag der Rückengesundheit ist auch für Sie eine gute Chance zur eigenen Öffentlichkeitsarbeit.

Übrigens: Ein Blick in den Veranstaltungskalender zum Tag der Rückengesundheit lohnt sich auch weiterhin. Sie finden dort immer noch zahlreiche Veranstaltungshinweise. Und ein Tipp für alle die Events rund um den Rücken planen – nutzen Sie den Kalender auch weiterhin zur kostenlosen Veröffentlichung Ihrer Aktionen.
TdR Kalender13.03.2014 400
COM_RSBLOG_READ_MORE
COM_RSBLOG_TAGS

AOK-Familienstudie 2014

blog aok familienstudie260Bild: AOK BundesverbandDen meisten Familien geht es gut, sie leiden aber unter Zeitstress

AOK Bundesverband Eltern und Kindern in Deutschland geht es größtenteils gut. Dies geht aus der Anfang März vorgelegten AOK-Familienstudie 2014 hervor. Zwei Drittel aller Väter und Mütter fühlen sich demnach gesundheitlich gut oder sogar sehr gut. Bei den Kindern liegt dieser Wert Angaben ihrer Eltern zufolge sogar bei 80 Prozent. Doch es gibt einen Haken: Eltern leiden vermehrt unter Zeitstress, der sich nachweislich auf die Gesundheit der ganzen Familie auswirken kann.

Zum dritten Mal nach 2007 und 2010 hat die AOK die Familienstudie in Auftrag gegeben. Die Studie basiert auf einer bundesweiten Repräsentativbefragung mit 1.503 Personen, die im Haushalt die Haupterziehungsfunktion haben (1.138 Mütter und 365 Väter). Der zentrale Befund ist ausgesprochen positiv. Neben dem gesundheitlichen Wohlbefinden geben 93 Prozent der Eltern an, mit ihrem Familienleben zufrieden zu sein.



Auch der Trend ist erfreulich. So geht es Eltern in vielen Bereichen deutlich besser als noch im Jahr 2010, zum Zeitpunkt der letzten AOK-Familienstudie. Die körperlichen, partnerschaftlichen, finanziellen und psychischen Belastungen sind seither allesamt zurückgegangen. Die einzige Ausnahme: der Zeitstress. Die zeitliche Belastung legte zu. Sie wird 2014 unter allen Belastungsfaktoren am häufigsten genannt (46 Prozent).

Auf Basis der Studienergebnisse hat die AOK in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern Empfehlungen entworfen, mit deren Hilfe die Kindergesundheit bewahrt und sogar verbessert werden kann. Eine davon lautet: Väter und Mütter sollten sich mehr Zeit für sich und ihre Partnerschaft nehmen. AOK-Chef Jürgen Graalmann dazu: "Unsere Studie zeigt, wie wichtig die Gesundheit der Eltern und ein entspannter Familienalltag für ein gesundes Aufwachsen der Kinder sind. Kindergesundheit hängt direkt vom Elternwohl ab. Eltern selbst, aber auch die Gesellschaft sollten diese Botschaft berücksichtigen." Die Studie belegt, dass Eltern, die mit ihrem Leben zufrieden sind und sich zeitlich weniger belastet fühlen, seltener Kinder mit gesundheitlichen Beschwerden haben.

Um die Familien weiter zu entlasten, empfiehlt Prof. Ulrike Ravens-Sieberer vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) zwei weitere Ansatzpunkte: "Flexible Arbeitszeiten können sich positiv auswirken. Eltern, die zeitlich und örtlich flexibel arbeiten können, fühlen sich oft gesünder. Wichtig ist auch die Verfügbarkeit eines sozialen Netzwerks und verlässlicher Kinderbetreuung, insbesondere durch Familienmitglieder." Denn die Studie belegt auch: Eine verlässliche Kinderbetreuung durch den Partner oder eine Institution kann positiv auf die Gesundheit der Eltern wirken.

Die AOK-Familienstudie hat auch den Medienkonsum in deutschen Familien untersucht. Der Großteil der Eltern gibt an, über die Mediennutzung der Kinder gut Bescheid zu wissen. Die meisten informieren sich über die Medieninhalte, sprechen regelmäßig mit dem Kind darüber und verabreden feste Regeln. Dementsprechend begrenzen die meisten Eltern die Zeit, die ihr Kind mit Medien verbringt. 42 Prozent greifen (gelegentlich) auch zum Erziehungsmittel des Medienverbots. Nur 18 Prozent setzen Medienangebote aber als Belohnung ein.

AOK-Chef Graalmann erklärt, warum sich die Studie in erster Linie an Väter und Mütter richtet: "Eltern prägen das Lebensumfeld ihrer Kinder und sind Vorbild und erster Ansprechpartner in Sachen Gesundheit. Es ist unser Ziel, den Eltern bei dieser anspruchsvollen Aufgabe den Rücken zu stärken."

Alle Infos und Empfehlungen zur AOK-Familienstudie 2014 finden Sie HIER
Weitere Infos zur AOK-Initiative "Gesunde Kinder - gesunde Zukunft"


Quelle: Pressemitteilung des AOK-Bundesverbandes vom 06.03.14


COM_RSBLOG_READ_MORE
COM_RSBLOG_TAGS

Tipp für den Umgang mit dem zahnärztlichen Rücken!

blog neddermeyer412 Uhr Zahnarzt- balancierte HaltungDas GEPEC-System - Der gesündeste und einfachste Weg, zahnärztlich zu behandeln.

Wiesbaden Die "normale " zahnärztliche Arbeitshaltung ist eigentlich eine Zwangshaltung. Man muss sich häufig verbiegen, um das Instrument präzise unter Sicht führen zu können. Diese Zwangshaltung führt im Laufe der Jahre mit großer Wahrscheinlichkeit zu orthopädischen Beschwerden. Wird die Wirbelsäule ausbalanciert, gerade und physiologisch belastet, sieht man das Instrument am Arbeitsobjekt nicht mehr - eine Tatsache, die in Ausbildungsstätten und vielen zahnärztlichen Praxen zu beobachten ist.
Das Primat zahnärztlicher Tätigkeit ist präzise Instrumentenführung an den vielen verschieden geneigten Mundstrukturen, um das gewünschte Behandlungsergebnis zu erreichen. Präzision erfordert eine ermüdungsarme, stabile Arbeitshaltung als Stativ für die sich bewegenden Finger. Je weniger die Arm– und Schultermuskeln angespannt sind, desto genauer und freier können die feinen Fingermuskeln unverkrampft die Instrumente führen.
Ordnet man die zu behandelnden Mundstrukturen den einfachsten Finger-Instrumentenbewegungen zu, so entsteht eine Zahnarzt - Patientenbeziehung bei der der Zahnarzt hinter dem Kopf des Patienten sitzt. Aus dieser Position kann er mit einfachsten Finger-Instrumentenbewegungen 60% aller Strukturen in direkter Sicht und gesunder Haltung behandeln. Will man die gesunde Haltung beibehalten, entziehen sich die restlichen Strukturen der direkten Sicht. Sie können aber dank einer einfachen systematischen Anwendung des Mundspiegels ebenso unverkrampft behandelt werden. Genauere Informationen finden Sie unter www.zahnarzt-rueckenschmerzen.de

blog neddermeyer2Referenzhaltung für Präzisionsarbeitblog neddermeyer3Mundstrukturen liegen in der Mediansagittalebene im optimalen Sehabstandblog neddermeyer19 Uhr Zahnarzt – tordierte Haltung




















Quelle Text und Bilder: Dr. med. dent. Wolf Neddermeyer, Wiesbaden








COM_RSBLOG_READ_MORE
COM_RSBLOG_TAGS

München im Mittelpunkt von Rückengesundheit

blog dguv tdr260Bild: DGUV-DeinRuecken Stephan-FlossPräventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken" und 13. Tag der Rückengesundheit in Deutschland gemeinsam auf der IHM 2014 in München

Die bundesweite Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" von den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau sowie der Knappschaft ist zu Gast auf der Internationalen Handwerksmesse vom 12. bis 18. März 2014. Ihr Ziel: Rückenbelastungen bei der Arbeit, in der Schule und in der Freizeit verringern. Dazu bieten sechs Berufsgenossenschaften Münchener Betrieben und Versicherten entsprechende Informationen und Beratungen, Checks und sofort umsetzbare praktische Übungen (Fit im Job) an. Am 15. März ist der 13. Tag der Rückengesundheit in Deutschland (TdR) – in diesem Jahr ganz der Prävention gewidmet mit dem Motto „Tu´s für Dich – täglich 15 Minuten Rückenfitness". Bundesweite Präventionskampagne und bundesweiter Aktionstag zur Prävention diskutieren öffentlich in einer gemeinsamen Expertenrunde auf der Messe zum Thema: Rückenbeschwerden – Schicksal oder lösbar?

Hintergrund der Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken: Rückenbelastungen sind bei der Arbeit keine Seltenheit. Noch immer gehört körperlich schwere Arbeit zum Alltag vieler Beschäftigter: zum Beispiel in der Produktion, am Bau, aber auch in Dienstleistungsberufen wie der Pflege. Das Bewegen schwerer Lasten, die Arbeit in Zwangshaltungen und ständig wiederkehrende Bewegungsabläufe können die Gesundheit des Muskel-Skelett-Systems beeinträchtigen. Neben dieser Überforderung gibt es jedoch auch die Unterforderung durch mangelnde Bewegung. Dauerndes Sitzen im Büro, in der Schule und in der Freizeit führt dazu, dass die Rückenmuskulatur nicht mehr genug aktiviert wird. Nicht zuletzt kann auch zu viel Stress sich durch Rückenprobleme bemerkbar machen.

Vor diesem Hintergrund vermittelt die Kampagne "Denk an mich. Dein Rücken" das nötige Wissen, um das richtige Maß an Belastung für den Rücken zu finden: für Versicherte (Beschäftigte, Schüler, Studenten, ehrenamtlich Tätige), die ungünstigen physischen Rückenbelastungen allein oder in Kombination mit psychischen Belastungen ausgesetzt sind, sowie für deren Arbeitgeber bzw. diejenigen Personen, die für den betrieblichen Arbeitsschutz Verantwortung tragen, und die Mittler und Multiplikatoren in Unternehmen (Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, betriebliche Interessenvertretung u. v. m.). Gerade für Arbeitgeber lohnen sich Investitionen in die betriebliche Prävention und Gesundheitsförderung, wie verschiedene Studien zeigen.

Auf der Messe sind die umsetzbaren praktischen Übungen im Rahmen des Programms „Fit im Job" eingebettet in einen Gesundheits- und Bewegungs- Parcours. Fachleute der teilnehmenden Berufsgenossenschaften laden hier ein zum aktiven Testen und Erleben von z.B. Pedaloparcours, Pflegebett, Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz, Montageplatz, Alterssimulations-anzug, Wii Fit U mit Balance-Board oder im Modul „Heben und Tragen".

15.03.2014, Tag der Rückengesundheit in Deutschland auf der IHM:
12-13 Uhr: Experten-Runde:
Rückenbeschwerden – Schicksal oder lösbar?
Am 15. März wird das Spektrum von Rückengesundheit aus der Sicht der Prävention von geladenen Experten aus Rehabilitation, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren, Ergonomie, Physiotherapie und Schmerztherapie unter der Moderation von DGUV-Pressesprecher Stefan Boltz kontrovers diskutiert.

13.00-13.15 Uhr:
Dass Rückenübungen auch etwas fürs Auge und den Körper sind, zeigt nach der Expertenrunde die Kleine Nestler Schule aus München (staatlich anerkannte Berufsfachschule, die in 3 Jahren im Bereich Bewegungs- und Gesundheitspädagogik zum staatlich geprüften Gymnastiklehrer ausbildet) mit der „Jumper-Show", einer Fitness- und Gesundheitsshow, einem Mitmach-Programm und vielen Hintergrundinfos für die Besucher.

13.15-14.00 Uhr:
Offene Fragestunde rund um Prävention für Besucher an Experten vor Ort:
Der Bundesverband der deutschen Rückenschulen (BdR) e. V. (gemeinsam mit der Aktion Gesunder Rücken e.V., Veranstalter des bundesweiten 13. Tags der Rückengesundheit in Deutschland) präsentiert und erklärt Übungen aus dem Experten- und Praxis-Workshop von der TdR-Auftaktveranstaltung 2014 mit vielen Hintergrundinformationen zum Motto „Tu´s für Dich – täglich 15 Minuten Rückenfitness". Die Autorin von „Gesünder Arbeiten am PC" steht Rede und Antwort zu den täglichen Belastungen, Fehlhaltungen und falschen Einstellungen am Bildschirmarbeitsplatz und wie sich diese einfach, schnell und unmittelbar wirksam reduzieren lassen.
Der Veranstaltungskalender zum 13. Tag der Rückengesundheit mit Angeboten lokal/regional in ganz Deutschland unter www.agr-ev.de/tdr2014 sowie unter www.ruecken-tag.de.

Mehr zu den Hintergründen der Kampagne gibt es unter www.deinruecken.de. Dort stehen unter anderem viele Hinweise für die rückengerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen, Broschüren für verschiedene Zielgruppen, Hintergrundinformationen und Fakten zur Kampagne, die Plakatmotive sowie Pressebilder zur Verfügung.

Quelle Text: Presseinformation Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)

COM_RSBLOG_READ_MORE
COM_RSBLOG_TAGS

TELE-GYM - 15 Minuten Rückentraining täglich

blog telegym250Fernseh Gymnastik-Serie "TELE-GYM" präsentiert 6 Staffeln zur Rückenfitness

Seit über zwanzig Jahren zeigt das Bayerische Fernsehen jeden Morgen um 7.15 und um 9.00 Uhr die Gymnastik-Serie TELE-GYM. Viele erfolgreiche Mitmachkonzept wurden in dieser Serie entwickelt und produziert, zuletzt die TV-Serie "aktiv & beweglich mit 60+" mit Gabi Fastner. Die TV-Serie sehen täglich rund 100.000 Zuschauer und nutzen so die Möglichkeit, zu Hause im Wohnzimmer unter fachkompetenter Anleitung ganz aktiv etwas für mehr Fitness und Gesundheit zu tun.
Passend zum Motto des Tags der Rückengesundheit 2014 "Tu's für Dich - täglich 15 Minuten Rückenfitness" wurden aktuell insgesamt 6 Staffeln realisiert, die sich ganz konkret mit dem Thema Rücken beschäftigen und Bewegungsprogramme für einen gesunden Rücken zeigen. Begleitend zu den TV-Staffeln gibt es die DVDs, so dass man unabhängig von der Sendezeit üben kann.

Alle weiteren Informationen gibt es HIER auf der Internetseite von TELE-GYM!
COM_RSBLOG_READ_MORE
COM_RSBLOG_TAGS

Frauen geben in der Partnerschaft häufiger Gesundheitstipps als Männer

blog partner dguv260Mehr Bewegung tut dem Rücken nicht nur bei konkreten Beschwerden, sondern auch als vorbeugende Maßnahme gut. (Foto: Wolfgang Bellwinkel / Präventionskampagne Dein Rücken) Immerhin jeder Vierte reagiert genervt auf Ratschläge

DGUV 11.03.2014 Frauen geben ihren Partnern häufiger Ratschläge zur Gesundheit als Männer. Das geht aus einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" hervor. Danach geben 68 Prozent der befragten Frauen ihren Partnern sehr oft oder oft Gesundheitstipps, während nur 46 Prozent der Männer ihrer Liebsten beratend zur Seite stehen. Dabei ist der Einfluss groß: Die Mehrheit reagiert auf Ratschläge des Partners oder der Partnerin dankbar und versucht diese zu befolgen. Ungefähr ein Viertel ist allerdings genervt davon oder ignoriert den Rat.

Rund drei von vier Befragten gaben an, dass ihr Partner beziehungsweise ihre Partnerin schon einmal unter Rückenbeschwerden gelitten habe. Bevorzugte Gegenmaßnahme ist mehr Bewegung, aber häufig wird auch über Schmerzen geklagt und der Arzt aufgesucht.

Mehr Bewegung tut dem Rücken nicht nur bei konkreten Beschwerden, sondern auch als vorbeugende Maßnahme gut. Nur wie bekommt man die bessere Hälfte dazu, aktiver zu werden? "Es bringt wenig, Verhalten in einer angespannten Situation zu kritisieren", sagt Dr. Hiltraut Paridon, Leiterin des Bereichs "Psychische Belastungen und Gesundheit" am Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG). "Wenn der andere Schmerzen hat, ein 'Hättest Du Dich mehr bewegt' hinterherzuschicken, führt kaum zu einer Verhaltensänderung." Besser sei, eine entspannte Situation abzuwarten und dann das Gespräch zu suchen. "Dabei sollte man auch die eigene Motivation verdeutlichen. Also keine Vorwürfe machen, sondern mitteilen, dass einem etwas am anderen liegt und man deshalb möchte, dass sich etwas ändert."

Die Aussicht, in der Zukunft gesundheitliche Probleme zu vermeiden, reicht nach Ansicht der meisten Befragten übrigens nicht aus, um den Partner oder die Partnerin zu motivieren, sich mehr zu bewegen. Jede vierte Person meint dagegen, dass mehr Freizeit oder aber Gesellschaft beim Sport dazu anregen würden, aktiver zu werden.

Hintergrund "Denk an mich. Dein Rücken"
In der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" arbeiten die Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, ihr Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und die Knappschaft zusammen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Rückenbelastungen zu verringern.

Weitere Informationen unter http://www.deinruecken.de

Quelle Text: Pressemitteilung Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
COM_RSBLOG_READ_MORE
COM_RSBLOG_TAGS


Information
           |