„Übungen für Herzgesundheit und Regeneration“

blog schachtGerhard Schacht - Bild: Universität Rostock92-Jähriger hat Muskeltrainingsprogramm entwickelt

Gerhard Schacht blickt auf ein langes Leben zurück. Obwohl er im Krieg ein Bein verloren und mehrere Herzoperationen hinter sich hat, strahlt der 92-Jährige viel Vitalität aus. Einst arbeitete er als Direktor im Handel. Seit 30 Jahren beschäftigt sich der Rentner mit Medizin. Seine Wohnung in der Rostocker Südstadt ist voll mit Erinnerungen an seine verstorbene Frau. Täglich kommt eine Betreuerin zu Gerhard Schacht, um ihn im Haushalt zu unterstützen. „Rührei mache ich mir selbst", sagt der schlanke Mann nicht ohne Stolz. Dreizehn Operationen hat er schon hinter sich, unter anderem wurden ihm drei Bypässe und eine Herzklappe gelegt. Leistenbrüche- und Gallenblasenoperationen hat er über sich ergehen lassen müssen. Auch Prostatakrebs wurde bei ihm diagnostiziert. Aber er verzweifelt nicht.

Denn er hat ein Muskeltrainingsprogramm (MTP) entwickelt, das vom Deutschen Patent- und Markenamt mit der Marke RSBS-Dehnung geschützt wurde. Die Idee kam ihm vor knapp 20 Jahren nach einer Operation. Wegen einer Narkoseunverträglichkeit kämpfte der Patient mit einem totalen Muskelversagen. Aber aufgeben wollte sich Gerhard Schacht nicht. So begann er seinen Körper gezielt zu trainieren.

Das Trainingsprogramm, das er über die Jahre verbessert hat, kann unabhängig von Gewicht und Mobilität des Übenden durchgeführt werden. Die Trainingsbasis „Bett" gestattet durch die Anschmiegsamkeit des Körpers an die Bettunterlage die im Übungsprogramm enthaltenen Besonderheiten (die Dehnung nach Sekunden, das Zeitlupentempo, die Einheit von Atmung und Übung) ohne wesentliche Anstrengungen einzuhalten. Basierend auf der individuellen Konstitution jedes Übenden, können Trainingseffekte nach unterschiedlichen Übungszeiträumen erfahren werden. Bereits über 20 Menschen aus seinem Bekanntenkreis wenden das Programm an. Er selbst trainiert täglich insgesamt eine Stunde, zumeist in der Nacht in Aufwachphasen. „Ich kann danach gut wieder einschlafen", sagt Schacht, „die Übungen sind nicht so anstrengend." Das Übungsprogramm habe viele positive Effekte für viele Organe. Er selbst gewann einen erheblich Teil der Elastizität seiner Muskeln, Gelenke und Sehnen zurück. Für den Rostocker steht fest: „Ich wäre längst tot mit meinen ganzen Belastungen, wenn ich nicht die Übung täglich machen würde."

Mit dem von Gerhard Schacht entwickelten Muskeltrainingsprogramm wird ein hoher Wirkungsgrad erreicht. „Regelmäßige Bewegung und Sport senken das Risiko, an Verengungen der Herzkranzgefäße zu erkranken. Schon eine halbe Stunde mäßiger Aktivität pro Tag reicht aus, um einen gesundheitlichen Nutzen aus der Bewegung zu erlangen", betont der Direktor der Klinik für Herzchirurgie an der Universität Rostock, Prof. Dr. med. Gustav Steinhoff. Körpereigene Stammzellen sind für die Regeneration von großer Bedeutung. Jeder trägt sie in sich, das Knochenmark bildet dabei das größte Stammzellreservoir. Alle Blutzellen und Zellen des Abwehrsystems werden aus den Stammzellen des Knochenmarks gebildet. Es ist seit einiger Zeit bekannt, dass körperliche Aktivität bei der Regeneration des menschlichen Organismus eine Rolle spielt.

Gerhard Schacht hofft, viele Mitstreiter zu gewinnen. Unermüdlich sucht er Probanden, die sich dem Programm unterziehen und die Ergebnisse in einem Fragebogen dokumentieren. Den inneren Schweinehund müsse man bekämpfen. „Gerade die Gesunden und Jungen sollten anfangen, ihre Beine und Lenden zu trainieren, da hier die Muskeln bereits verkürzt sind. Dann machen Sie ganz von alleine weiter", ist der sportliche Rentner überzeugt.

Was ist das Projekt „MV tut Ihrem Herzen gut"?
Das Projekt „MV tut Ihrem Herzen gut" hat 2010 im „Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft" des Wirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern gewonnen und wird seither vom Landesförderinstitut Schwerin unterstützt. Initiator ist das Referenz- und Translationszentrum für kardiale Stammzelltherapie der Universitätsmedizin Rostock (RTC). Das RTC wurde mit einem weiteren Projekt „Stammzelltherapie fürs Herz an der Universität Rostock" im Bundeswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen" als „Ausgewählter Ort 2011" prämiert und befasst sich mit der Entwicklung und Verbreitung von Stammzelltherapien gegen Herzerkrankungen und auch mit weiteren Fragen der Herzgesundheit.

Herz-Kreislauferkrankungen stellen nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes auch in Deutschland noch immer die häufigste Todesursache dar. Deshalb ist die Vorsorge von Herzgesunden, aber auch die Nachsorge von Herzpatienten wichtig. Neben einem gesunden Lebensstil ist es wichtig, sich angemessen, gesund und mit Wohlgefühl zu bewegen. In richtigem Maße fördern spezielle Übungen die Regenerations- und die Leistungsfähigkeit des Herzens. Unter anderem gelangen durch Bewegung körpereigene Stoffe an erkrankte Orte im Körper und unterstützen damit die selbstständige Heilung.

www.herzgesund-mv.de
Prof. Dr. med. Gustav Steinhoff
Direktor
Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie
Universitätsmedizin Rostock
Tel. +49 381 494 6101
Fax +49 381 494 6102

Quelle Text: Pressemitteilung Universität Rostock

Siggi daumen hoch web180
AGR-Tipp

Auf der Seite www.hergesund-mv.de/aktivitaeten steht unter "Sportprogramm für Zuhause!"
das Übungsheft "RSBS Mukeltrainingsprogramm" nach Gerhard Schacht zum Downloaden bereit.

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Präventionskultur, das Trendthema der Gesundheits- und Sozialpolitik

blog welt260XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014 in Frankfurt am Main

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung: Die Themen und internationalen Referenten der Fachveranstaltungen für den "XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014" in Frankfurt am Main stehen fest. Die Themenschwerpunkte der Fachveranstaltungen lauten wie folgt:
  • Förderung der Präventionskultur - in Systemen der sozialen Sicherheit
  • Stärkung nationaler Arbeitsschutzstrategien und -systeme
  • Herausforderungen und Strategien zur Förderung der Gesundheit bei der Arbeit
  • Gesunde Arbeitsplätze - gesunde Mitarbeiter
  • Vielfalt in der Arbeitswelt
  • Förderung der Beschäftigungsfähigkeit schutzbedürftiger Gruppen
Der "XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014" wird vom 24. bis 27. August 2014 von der DGUV gemeinsam mit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sowie der Internationalen Vereinigung für soziale Sicherheit (IVSS) in Frankfurt am Main ausgerichtet. Parallel zum Kongress findet die Ausstellung und Fachmesse "Arbeitsschutz aktuell" auf dem Messegelände statt.

Die kürzlich erschienene zweite Ankündigung zum Kongress (s. Homepage) beinhaltet detaillierte Informationen zu den Einführungsvorträgen, Fachveranstaltungen, zu Fachbesichtigungen, zum Rahmenprogramm sowie zur Messe und Ausstellung.

Zu den Symposien und zum Forum für Prävention sind mit Ablauf der Einreichungstermine insgesamt 1.300 Beiträge eingegangen - so viele wie nie zuvor. Aus diesen Einreichungen werden die Beiträge für das endgültige Programm ausgewählt. Erste Informationen hierzu werden ab Anfang Mai auf der Homepage des Kongresses eingestellt.

Ein weiteres Highlight ist das zeitgleich stattfindende Internationale Media Festival für Prävention. Insgesamt 290 Beiträge aus 33 Ländern konkurrieren um den International Media Award for Prevention. Der Preis, der besonders gelungene Filme zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz auszeichnet, wird im Rahmen des Weltkongresses 2014 verliehen.

Die Anmeldung für den Kongress ist auf der Homepage der Veranstaltung möglich: www.safety2014germany.com . Der Weltkongress 2014 ist barrierefrei.

Journalisten wenden sich für die Akkreditierung an die Pressestelle der DGUV (Telefon +49-30-288763768, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ).

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind auf der Homepage und auf den Social Media Kanälen des Weltkongress 2014 zu finden:

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

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Veranstaltungstipps:

Blog dwi veranst280Save the dates:
23. Mai 2014 - 2. DWI Forum zur psychosomatischen Gesundheit und Sport
24. Mai 2014 - 1. DWI Slow-Run in Bad Dürrheim

Das Deutsche Walking Institut (AGR-Partnerverband) lädt zu zwei spannenden Veranstaltungen ein:
Am 23. Mai 2014 findet das 2. DWI Forum zur psychosomatischen Gesundheit und Sport statt. Unter dem Motto "Perspektiven wechseln - führen und geführt werden" veranstalten das Deutsche Walking Institut e.V., das Rehazentrum Klinik Hüttenbühl und die Gesellschaft für Vitalökonomie bereits das 2. Forum im Themenfeld Stress, Depression & Burnout - v. a. im Setting Betrieb. In dem neuen Veranstaltungsformat nehmen Sie nacheinander in zwei spannenden Workshops zwei unterschiedliche Perspektiven ein: Führungskräfte erhalten mehr Hintergrundwissen und Handlungsstrategien zum Thema Depression/Burnout. Gleichzeitig bietet das Forum auch dem Mitarbeiter die Möglichkeit einer frühzeitigen Entdeckung von psychischer Überbelastung und ebenso individuelle Strategien zur Stressbewältigung.
Weitere Informationen und Anmeldung!

Und am 24. Mai 2014 startet der bundesweite Slow-Run:
"Geschwindigkeit ist nicht Alles: Mit Achtsamkeit und Gelassenheit zum Erfolg!" So lautet der Untertitel des in Deutschland erstmalig umgesetzten (Firmen-) Laufkonzepts, bei dem es nicht darum geht, der Schnellste, sondern der bewusst Gelassenste zu sein. Paarweise verbinden die Läufer wohltuendes, moderates Ausdauertraining, Naturerlebnis und Achtsamkeit.
Da es sich beim DWI Slow-Run um einen Charity-Lauf zu Gunsten des Burnout-Cafés Schwarzwald-Baar handelt, freuen wir uns auf zahlreiche Anmeldungen, Spenden und Sponsorengelder.
Weitere Informationen und Anmeldung!


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Schluss mit langen Wartezeiten auf den Facharzttermin:

blog bw facharztvertragMit dem neuen Facharztvertrag wollen die Partner AOK Baden-Württemberg, Bosch BKK, BVOU, BNC und MEDI Baden-Württemberg die orthopädische Ver-sorgung im Südwesten Deutschlands verbessern. (v.l.n.r): Dr. Werner Baumgärtner (MEDI), Ass.-Jur. Frank Hofmann (MEDI), Bernhard Mohr (Bosch BKK), Dr. Christopher Hermann (AOK Baden-Württemberg), Dr. Johannes Flechtenmacher (BVOU Baden), Reinhard Deinfelder (BVOU Württemberg), Dr. Dieter Haack (BNC).
Quelle: AOK
AOK Baden-Württemberg, Bosch BKK und MEDI Baden-Württemberg regeln orthopädische Behandlung völlig neu – enge Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten

Stuttgart: Zu den drei unangenehmsten Arztbesuchen zählen Zahnarzt, Urologe und – Orthopäde. Der Letzte nicht, weil er für seine unangenehmen Behandlungsmethoden bekannt wäre, sondern vor allem deshalb, weil es total nervig ist, einen Termin zu bekommen. Manchmal wartet man wochenlang. Damit ist jetzt Schluss! Möglich wird das durch das neue orthopädische FacharztProgramm von AOK Baden-Württemberg, Bosch BKK, MEDI Baden-Württemberg und den Berufsverbänden BVOU und BNC. Um die Volkskrankheit Nummer eins, Rückenschmerzen, und andere orthopädische Probleme patientenfreundlich behandeln zu können, gibt es das neue FacharztProgramm. Es garantiert eine schnelle Terminvergabe und ausreichend Zeit für Beratung. Statt voreiliger Apparatemedizin ermöglicht das Programm eine ursachenorientierte Behandlung von orthopädischen Krankheiten und – im Zusammenspiel von Haus- und Facharzt – eine ganzheitliche medizinische Betreuung.

Rückenschmerzen sind das Volksleiden Nummer eins in Deutschland: Im vergangenen Jahr waren Erkrankungen am Bewegungsapparat bei den Versicherten der AOK Baden-Württemberg mit 21,5 Prozent häufigster Grund für eine Fehlzeit im Job. Doch egal ob Bandscheibe, Nacken oder Knie: Betroffene brauchen ebenso schnelle wie wirkungsvolle Hilfe. Hier setzt das neue orthopädische FacharztProgramm in Baden-Württemberg, das es in dieser Form erstmals in Deutschland gibt, an: Das Vergütungssystem für die Ärzte ist in diesem Programm so gestaltet, dass sich der teilnehmende Facharzt ausreichend Zeit für das intensive Gespräch und die sorgfältige körperliche Untersuchung nehmen kann. „Wir sorgen dafür, dass der Orthopäde wieder Zeit für die Patienten hat. Dass er nicht die Fünf-Minuten-Spritzenmedizin verabreichen muss, sondern sich ausgiebig mit dem Problem der Patienten auseinandersetzen kann", sagt Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg.

Mit dem Orthopädievertrag rannten die Vertragspartner bei den Ärzten offene Türen ein: Innerhalb kürzester Zeit war das notwendige Quorum von 200 teilnehmenden Fachärzten erreicht; zum 1. Januar 2014 konnte das Programm flächendeckend im ganzen Land starten. Mittlerweile behandeln bereits 322 Orthopäden und 105 orthopädisch tätige Chirurgen die Patienten im Facharztprogramm. Außer MEDI Baden-Württemberg zählen der Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) und der Berufsverband der niedergelassenen Chirurgen (BNC) zu den ärztlichen Vertragspartnern.

Schluss mit langen Wartezeiten: Facharzttermin innerhalb von zwei Wochen
Anstatt wie in der Regelversorgung oft bis zu drei Monate auf ein Erstgespräch warten zu müssen, bekommen Patienten nach der Überweisung durch den Hausarzt innerhalb von maximal 14 Tagen einen Termin beim Orthopäden oder Chirurgen, im Notfall sogar am selben Tag. Denn die teilnehmenden Fachärzte haben sich vertraglich zur zügigen Terminvergabe und auch zu Abendsprechstunden für berufstätige Patienten verpflichtet.

Chronische Beschwerden vermeiden: Ursachen frühzeitig erkennen
Um zu erreichen, dass Schmerzen nicht nur kurzfristig gelindert, sondern dauerhafte Therapieerfolge erzielt werden, gilt es, den ganzen Menschen ins Blickfeld zu rücken. Dabei werden die Patienten mit Beratungs- und Hilfsangeboten sowie Informationen zum richtigen Umgang mit Beschwerden unterstützt. „Den größten Anteil der Muskel-Skelett-Erkrankungen machen zwar akute Beschwerden aus", erläutert Dr. Gertrud Prinzing, Vorständin der Bosch BKK. „Werden die Erkrankungen aber chronisch, nimmt die Arbeitsunfähigkeit zu: Immerhin verursachen solche Fälle fast 60 Prozent der Fehltage im Gesamtkomplex Muskel-Skelett-Erkrankungen. Das wollen wir mit unserem FacharztProgramm verbessern: Es legt Wert auf eine nachhaltige Behandlung, die an den Ursachen ansetzt."

Ganzheitliche Betreuung durch Fach- und Hausarzt
Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Orthopäden und Hausärzten ist ein Wesensmerkmal des FacharztProgramms Orthopädie im Südwesten. Der Hausarzt als zentrale Anlaufstelle für die Patienten ist in der Lage, die Schwere der Krankheit zu erkennen und den richtigen Behandlungsweg einzuleiten. Bei Bedarf überweist er die Patienten an einen Orthopäden. Beide stimmen ihr Vorgehen während der gesamten Behandlungsdauer ab. „Die kontinuierliche und enge Zusammenarbeit zwischen Hausarzt und Orthopäde beziehungsweise Chirurg ermöglicht eine abgestimmte Betreuung der Patienten und vermeidet belastende Doppeluntersuchungen", sagt Dr. Werner Baumgärtner, Vorstandsvorsitzender von MEDI Baden-Württemberg. Da das FacharztProgramm den Schwerpunkt auf die nachhaltige Heilung legt, könnten überflüssige Operationen vermieden, Beschwerden ohne oder mit deutlich weniger Medikamenten therapiert und Behandlungen weitaus öfter ambulant durchgeführt werden.

„Ein entscheidender Vorteil sind die so genannten Fall-Konferenzen: Im Rahmen von Gesprächen werden zwischen Hausärzten, dem beteiligten Psychologen und dem Orthopäden Strategien entwickelt und dann gezielt die entsprechenden weiteren Schritte eingeleitet", erläutert Reinhard Deinfelder, Orthopäde in Donzdorf (Kreis Göppingen) und MEDI-Sprecher, die praktische Umsetzung. Schließlich könne er diese Patienten auch beraten, wie sie beispielsweise durch Eigeninitiative und Veränderung ihres Lebensstils selbst etwas zu ihrer Genesung beitragen können – was häufig entscheidend für den Behandlungserfolg sei.

Zu den FacharztProgrammen
Als bundesweit erste Krankenkasse hat die AOK Baden-Württemberg zusammen mit dem Ärzteverbund MEDI Baden-Württemberg und Hausärzteverband vor fast sechs Jahren den Vertrag zur Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ins Leben gerufen. Daraufhin folgte das Facharztprogramm, bestehend aus den Facharztverträgen Kardiologie (2010), Gastroenterologie (2011), Psychotherapie (2012)/Psychiatrie und Neurologie (2013) sowie seit Jahresbeginn Orthopädie. Ziel ist es, Qualität und Wirtschaftlichkeit der gesundheitlichen Versorgung zu verbessern. Das FacharztProgramm fördert die Zusammenarbeit von Hausärzten und Fachärzten und es stärkt die Rolle des Hausarztes als ersten Ansprechpartner für Patienten.

Inzwischen nehmen rund 3.800 Hausärzte und 1.200 Fachärzte an ihm teil. 1,2 Millionen Versicherte bei der AOK Baden-Württemberg und der Bosch BKK, die im jeweiligen Hausarztprogramm der beiden Kassen eingeschrieben sind, können sich zusätzlich in den Facharztvertrag einschreiben. Rund 280 000 Versicherte haben von dieser Gelegenheit bereits Gebrauch gemacht.

Nähere Informationen erhalten Interessierte bei den Vertragspartnern und bei teilnehmenden Ärzten sowie auf den Seiten www.aok-bw.de/programme, www.bosch-bkk.de und www.medi-verbund.de. Der teilnehmende Facharzt in der Nähe lässt sich unter www.aok-bw.de/facharztsuche finden.

Quelle: Text Pressemitteilung AOK Baden-Württemberg


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Bleibt aktiv - für eure Knochen & Gelenke!

Heft Knochen media 260Verlag Mediplanet Germany beginnt neue Kampagne "Knochen & Gelenke"

Der Verlag Mediaplanet Germany startet eine neue Kampagne zum Thema "Knochen & Gelenke". Geboten werden u.a. Informationen über Ergonomie im Büro, Osteoporose und Arthrose. Zudem gibt es hilfreiche Tipps für Rückenübungen während der Arbeitszeit.

Dazu startet der Verlag die Webseite www.knochen-und-gelenke.info. Begleitend dazu erschien letzte Woche in der Tageszeitung "DIE WELT" das Themenheft "Knochen & Gelenke - März 2014".


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Gärtnern ohne Rückenschmerzen - Geht das?

blog pm garten220Bild: AGR/BoschJetzt geht's los! Die neue Gartensaison beginnt. Und es gibt viel zu tun: Rupfen, Harken, Jäten, Zupfen, Schneiden... Leider zählt Gartenarbeit nicht unbedingt zu den gelenkfreundlichsten Tätigkeiten. Hobbygärtner leiden vor allem unter den brennenden Knien vom Rumrutschen auf der Erde und Ziehen im Rücken. Sportwissenschaftler Ulrich Kuhnt, u. a. Herausgeber des Grundlagenwerks "Neue Rückenschule", Vorstandsmitglied im Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) e. V. und Gründer der Rückenschule Hannover, erklärt, wie wir mit speziellen Geräten die Gartenarbeit gesünder gestalten und den Spaßfaktor erhöhen können.

Herr Kuhnt, selbst Angela Merkel entspannt mit Gartenarbeit. Warum tut es uns so gut, zu säen, zu pflanzen und mit den Händen in der Erde zu wühlen?
Angela Merkel und die meisten Berufstätigen beschäftigen sich überwiegend mit kopflastigen Dingen. Wir beantworten E-Mails, schreiben Texte, entwickeln Tabellen oder führen Telefonate. In der modernen Arbeitswelt werden wir vor allem geistig gefordert, die praktische Arbeit mit den Händen bleibt dabei oft auf der Strecke. Einen willkommenen Ausgleich verschafft uns die Gartenarbeit. Hierbei können wir körperlich aktiv werden, spüren die Muskeln und bewegen uns an der frischen Luft. Im Garten sind wir unserer eigener Chef und dieses Gefühl macht frei und ist entspannend.

Ulrich-Kuhnt-2010 220Ulrich Kuhnt, Sportwissenschaftler und Vorstandsmitglied des BdRWelchen Einfluss hat die Psyche auf die Rückengesundheit?
Zufriedenheit am Arbeitsplatz und im privaten Bereich sind wichtige Voraussetzungen für einen gesunden Rücken. Psychische Faktoren wie z. B. Stress, Angst, Ärger, Sorgen oder depressive Stimmungen können Muskelverspannungen im Nacken, in den Schultern oder im Rücken auslösen. Ebenso hat die Psyche auf den Rückenschmerz einen erheblichen Einfluss. Eine positive Lebenseinstellung und eine psychische Balance steigern nicht nur das allgemeine Wohlbefinden, sondern schützen uns gleichzeitig vor der Gefahr der Chronifizierung von Rückenschmerzen.

Rupfen, Zupfen, Säen und Schneiden gelten ja nicht gerade als rückenfreundlich. Gärtnern ohne Rückenschmerzen - geht das denn überhaupt?
Grundsätzlich ist Gartenarbeit nicht schädlich für den Rücken. Im Gegenteil: Körperliche Aktivität ist gut, wenn man es mit Köpfchen macht. Die Muskeln werden trainiert, man bleibt in Schwung. Entscheidend aber ist immer die geistige Einstellung. Hier gilt es Stress und falschen Ehrgeiz zu vermeiden. Freude und Spaß sollten im Vordergrund stehen.

Worauf sollte ich bei der Gartenarbeit achten?
Nicht selten wird eine falsche Körperhaltung eingenommen. Statt beim Bücken und Heben die Wirbelsäule zu strecken wird sie über einen längeren Zeitraum gekrümmt. Auch eintönige Arbeiten über Stunden können unangenehme Folgen haben. Es ist wichtig, sich die Bewegungsabläufe beim Gärtnern bewusst zu machen und diese möglichst rückenfreundlich zu gestalten. Wie das geht? Erstens: Auf Haltungs- und Bewegungsmuster achten. Beim Heben oder Tragen, beispielsweise eines schweren Blumentopfs, sollte die Beinmuskulatur zum Einsatz kommen und Drehbewegungen im Rücken vermieden werden. Schwere Lasten kann man verteilen, indem man beispielsweise zwei kleine Gießkannen trägt statt einer großen. Beim Äste schneiden in Bodenhöhe empfiehlt es sich, in die Hocke zu gehen, um den Rücken nicht dauerhaft zu krümmen. Bei längeren, gebückten Arbeiten, etwa beim Unkrautzupfen, sollte man sich hinknien.

Zweitens: Jeder sollte sich zunächst bewusst werden, wie er an die Arbeit herangeht. Ich empfehle, sich erst einmal warmzulaufen und leichte Dinge zu erledigen, um sich nicht gleich zu stark zu belasten. Meine Botschaft: wenig Statik, viele dynamische Bewegungen, abwechselnde Tätigkeiten.

Zudem sollte keiner den Anspruch haben, an einem Tag alles fertig stellen zu müssen. Die Gartenarbeit soll schließlich keine Belastung darstellen, sondern eine wohltuende körperliche Aktivität sein.

Welche Gartengeräte sind empfehlenswert?
Möglichst mit rückengerechten Gartengeräten arbeiten. Das heißt, ausreichend lange Stiele oder Teleskopstiele einsetzen, die sich individuell auf die jeweilige Körpergröße einstellen lassen. Diese erleichtern die aufrechte Haltung des Rückens. Sie sollten außerdem nicht zu schwer sein. Empfehlenswert ist ein leichtes Material. Auch sollte das Spatenblatt eher etwas kleiner sein, um nicht unnötig viel Erdreich auf einmal bewegen zu müssen.

Das Gewicht der Gartengeräte spielt auch beim Gebrauch von Schneidwerkzeugen eine wichtige Rolle. Verwendung finden sollten zum Beispiel leichte Heckenscheren.

Unkrautbehälter sollten mit Rollen versehen sein, das gleiche gilt für Blumenkübel, die über den Winter z. B. in den Keller transportieren werden müssen. An diese Kübel kann man auch nachträglich Griffe anbringen.

Wer Arbeiten im Knien verrichtet, sollte sich einen Kniehocker oder ein Kniepolster zur Hilfe nehmen. Einige Tätigkeiten können auch im Sitzen verrichtet werden. Die dauerhaft gebückte Haltung gilt es zu vermeiden, da das häufige und lang andauernde Bücken für die Rückenmuskulatur die größte Belastung darstellt.

Hochbeete sind übrigens sehr praktisch. Sie ermöglichen es, alle Pflanz-, Pflege- und Erntearbeiten aufrecht stehend durchzuführen.

blog pm rasen 280Was sollte ich beim Rasenmäher-Kauf beachten?
Um Kreuzschmerzen, Verspannungen und überlastete Gelenke vorzubeugen, sollte ein Rasenmäher folgende Voraussetzungen erfüllen: Die Holme müssen sich in der Länge verstellen lassen, damit der Mäher sich auf verschiedene Körpergrößen einstellen lässt. Denn nur eine aufrechte Körperhaltung sorgt für beschwerdefreies Mähen. Die Handgriffe sollten zusätzlich ergonomisch geformt sein, um ein Abknicken der Handgelenke zu vermeiden. Zudem entlastet es die Muskulatur, wenn verschiedene Handhaltungen möglich sind (siehe Grafik). Empfohlen wird auch ein möglichst geringes Eigengewicht - zwischen elf und 15 Kilo sind optimal - sowie spezielle Tragegriffe, die den Transport erleichtern. Vorreiter in Sachen Rückengesundheit sind beispielsweise zahlreiche Bosch Gartengeräte (www.bosch-garden.com) wie die Akku- und Elektro-Rasenmäher "Rotak" (ab ca. 170 Euro). Diese wurden von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.
mit dem Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichnet. Ein Qualitätsmerkmal für besonders rückenschonende Produkte, das übrigens auch die Elektro-Heckenscheren AHS 65-34 (ca. 220 Euro) und AHS 70-34 (ca. 240 Euro) sowie die Rasentrimmer ART 26-18 LI (ca. 90 Euro) und ART 23-18 LI (ca. 120 Euro) tragen. Durch die mühelose Handhabung, ihr geringes Gewicht und die ergonomische Form sorgen diese Gartengeräte für ermüdungsfreies Arbeiten und schützen vor Fehlhaltungen.

Welche Geräte erleichtern das Umgraben und Boden auflockern?
Auch beim Unkraut jäten, Harken, Zwiebeln stecken oder Schaufeln sind ergonomische Werkzeuge Trumpf. Entlastend für den Rücken sind beispielsweise Werkzeuge mit geschwungenen Griffformen. Der Gartengerätehersteller Ergobase hat sich genau auf diese Kriterien spezialisiert. Der Clou: Dank ihres S-förmigen Griffs passen sich die Geräte ergonomisch perfekt an die Ansprüche des Gärtners. Die langstielige Konstruktion schont den Rücken, beugt falschen Belastungen vor und dient als perfekter Krafthebel bei allen Bewegungsabläufen. Die Ergobase-Schaufel und der Gartenboy (jeweils ca. 80 Euro, www.ergobase.com), ein Multifunktionsgerät für Gabel-, Hark- und Hackarbeiten, werden daher auch von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. empfohlen und tragen das AGR-Gütesiegel.

Was mache ich, wenn ich merke, dass ich Rückenschmerzen bekomme?
In dieser Situation sollte die Körperhaltung oder die Arbeitsbelastung gewechselt werden. Besonders rückenbelastende Tätigkeiten, wie z. B. Tragen von Torfsäcken, Schieben einer Schubkarre, Ausgraben von Wurzeln, Umgraben eines Beetes sind zu unterbrechen oder zu beenden.
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DAK-Gesundheitsreport 2014: Rushhour des Lebens ohne Krankenschein

blog dak report260Bild: DAK GesundheitStudie untersucht Mehrfachbelastung bei 25- bis 39-Jährigen

DAK: Kind, Karriere und kein Krankenschein: Obwohl viele Männer und Frauen in der „Rushhour des Lebens" wegen Mehrfachbelastung unter Druck stehen, wirkt sich das nicht bei den Krankschreibungen aus. Laut aktuellem DAK-Gesundheitsreport sind 25- bis 39-jährige Berufstätige auf den ersten Blick sogar besonders gesund. Nach der Untersuchung haben die Erwerbstätigen mit und ohne Kinder die gleichen Belastungswerte durch chronischen Stress.

Die DAK-Gesundheit untersucht in ihrem Report insbesondere die gesundheitliche Situation der sogenannten Rushhour-Generation. Die Krankenkasse hat dafür den Krankenstand ihrer Mitglieder analysiert und über 3.000 Männer und Frauen im Alter von 25-40 Jahren repräsentativ befragt. Sie empfinden die Rushhour des Lebens als einen persönlichen und beruflichen „Entscheidungsmarathon", der sich aber in dieser Phase noch nicht negativ auf ihre Gesundheit auswirkt. Im Gegensatz zu den jüngeren und älteren Erwerbstätigen sind die 25- bis 39-Jährigen besonders wenig krank. Die Zahl der Ausfalltage liegt bei den Männern 28 Prozent und bei den Frauen 24 Prozent unter dem Durchschnitt.

Der DAK-Report fragte auch nach Belastungsfaktoren wie Überforderung, zu große Verantwortung oder mangelnde Anerkennung. Dabei zeigen sich nahezu keine Unterschiede zwischen Berufstätigen mit und ohne Kinder. Selbst in Vollzeit arbeitende Mütter haben keine höheren Stresswerte als Mütter in Teilzeit oder nicht erwerbstätige Mütter. Aus Sicht der Beschäftigten bieten allerdings Arbeitgeber in der Rushhour nur begrenzte Entlastungsmöglichkeiten an.

„Sollen diese besonders beanspruchten jüngeren Arbeitnehmer bis zum 67. Lebensjahr produktiv bleiben, müssen die Arbeitgeber nachhaltiger in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren", erklärt Herbert Rebscher, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. „Der niedrige Krankenstand darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich in diesem Alter erste Ansätze für chronische Krankheiten bilden." So sind in der Rushhour des Lebens bereits vier von zehn Beschäftigten mit Rückenproblemen in Behandlung. Unter den 20 häufigsten Einzeldiagnosen bei Männern gibt es neben den akuten Beschwerden auch bereits langfristige Beeinträchtigungen. Sieben Prozent der Männer sind schon in Behandlung wegen Bluthochdruck, der häufig in Verbindung mit Stress und Bewegungsmangel steht. Etwa jeder fünfte Mann und sogar jede dritte Frau muss wegen eines psychischen Leidens zum Arzt. Diese Krankheitsbilder sind in dieser Altersphase beachtenswert, da sie häufig wiederkehren und den Gesundheitszustand langfristig erheblich beeinträchtigen können.

Berufstätige Eltern achten weniger auf ihre Gesundheit
Vor diesem Hintergrund ist es problematisch, dass erwerbstätige Eltern weniger auf ihre Gesundheit achten. Denn im Spagat zwischen Job und Kindern machen viele Eltern Abstriche bei sich selbst: Während fast ein Drittel der berufstätigen Frauen ohne Kinder viel Sport treibt, ist es bei den Müttern nur ein Sechstel. Auch im Hinblick auf gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf schneiden Erwerbstätige mit Kindern durchschnittlich schlechter ab als die ohne Kinder.

Familiengründung wird verschoben
Nach der Umfrage wünscht sich die Mehrheit Kinder und Karriere, aber jede fünfte Frau glaubt nicht, dass sie „beides schaffen kann". Bei den Männern ist es jeder Siebte. Die Befragten sehen nicht nur eine stabile Partnerschaft, sondern auch ein gutes und sicheres Einkommen als Voraussetzung für Kinder an. Die Ausbildung solle abgeschlossen sein, das Studium fertig und der Berufseinstieg geglückt. „Dieses Verhalten ist hoch rational vor dem Hintergrund der sich verändernden Arbeitswelt", betont Rebscher. „Die Folge ist allerdings, dass viele ihren Kinderwunsch aufschieben, bis sie an natürliche Grenzen stoßen."

Betriebe können viel für ihre Beschäftigten in der Rushhour tun
Der DAK-Gesundheitsreport gibt Hinweise, wie Arbeitgeber die betroffene Altersgruppe entlasten können. 62 Prozent der erwerbstätigen Eltern können bereits Teilzeit nutzen, 36 Prozent Gleitzeit. Die ganze Breite familienfreundlicher Angebote kommt aber nur wenigen Beschäftigten zugute. Obwohl den Eltern Betriebskindergarten oder Krippen besonders wichtig sind, profitieren davon bisher erst sechs beziehungsweise drei Prozent aller Eltern.

Auffällig ist zudem, dass die bestehenden Angebote nicht allen Beschäftigten in gleicher Weise zugute kommen. Nicht-Akademiker profitieren sehr viel weniger als Akademiker. Das mag daran liegen, dass sich ihre Aufgaben problemloser beispielsweise in ein Home-Office verlagern lassen. Die Herausforderung der Arbeitgeber besteht darin, auch für Mitarbeiter in der Produktion oder im schichtgebundenen Dienstleistungsbetrieb Lösungen zu erarbeiten.

Krankenstand 2013
Für die Analyse des Krankenstandes wurden die Daten von 2,7 Millionen erwerbstätigen Versicherten der DAK-Gesundheit durch das IGES Institut in Berlin ausgewertet. Der Krankenstand insgesamt stieg im vergangenen Jahr von 3,8 auf 4 Prozent an. Dies bedeutet, dass an jedem Tag des Jahres durchschnittlich 4 von 100 Erwerbstätigen krank geschrieben waren. 2013 hat sich erstmals mehr als die Hälfte aller erwerbstätigen Versicherten (50,6 Prozent) mindestens einmal im Jahr von einem Arzt krank schreiben lassen. Dabei gingen die meisten Ausfalltage auf das Konto der sogenannten Muskel-Skelett-Erkrankungen, wie beispielsweise Rückenschmerzen. Psychische Leiden nahmen erneut leicht zu. Sie verursachten rund fünf Prozent mehr Fehltage als 2012 und rangieren jetzt auf der Liste der wichtigsten Diagnosen für Ausfalltage auf Platz drei. Es folgen Verletzungen und Verdauungsbeschwerden.

DAK-Dateien zum Downloaden:
Vollständiger bundesweiter Gesundheitsreport 2014
Präsentation Gesundheitsreport 2014

blog dak report600Bild: DAK Gesundheit


Quelle Text: Pressemitteilung DAK Gesundheit


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