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Beitragshinweis: "So finden Sie die richtige Matratze"

Blog Bettinterview2013Die Internetseite "rundschau-online.de" veröffentlichte einen Artikel zum Thema Matratzen. Als Experte mit dabei Detlef Detjen vom AGR Direktorium.

Hier geht es zum Beitrag: www.rundschau-online.de

 

AGR-Linktipps:

Geprüft & empfohlen / Bettsysteme

Zertifizierte Fachgeschäfte: In zertifizierten Fachgeschäften der AGR finden Sie rückengerechte Produkte mit dem AGR Gütesiegel und AGR-geschulte Berater. Kompetente Beratung - Ihrem Rücken zuliebe!

 

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Durch Radfahren den Rücken stärken

fahrrad260Satteleinstellung - Bei waagerecht stehender Kurbel lässt sich ein Lot von der Vorderseite des Knies durch die Pedalachse fällen. Wichtig: Die Sattelhöhe sollte vorher richtig eingestellt werden und der Fahrer bequem auf dem Sattel Platz genommen haben. Der Sattel kann stufenlos nach vorne oder hinten geschoben werden, um die ideale Position zu erreichen. Bild: AGR/Riese & MüllerFast alles Einstellungssache

Der beste Weg, um Rückenschmerzen vorzubeugen, ist eine gut trainierte Muskulatur entlang der Wirbelsäule. Bewegung ist also der Schlüssel zu einem schmerzfreien Alltag und insbesondere Radfahren ist gut geeignet, um den Rücken zu stärken. Die wichtigste Voraussetzung für rückengerechtes Radeln: Das Fahrrad muss richtig eingestellt sein.

Schritt für Schritt zur richtigen Fahrradeinstellung
Radfahren hält fit, bringt den Kreislauf in Schwung und ist auch zur Vorbeugung und Behandlung von Rückenschmerzen äußerst empfehlenswert. Eine falsche Einstellung kann jedoch Fehlhaltungen begünstigen und ist daher für die Rückengesundheit wenig förderlich. Eine Vielzahl an flexiblen Verstellmöglichkeiten ist deswegen die Grundvoraussetzung für eine ergonomische Fahrradeinstellung und Sitzhaltung. Eine hochwertige Vollfederung (vorne und hinten) sorgt außerdem dafür, dass Stöße, beispielsweise beim Fahren auf unebenen Wegen, nicht direkt von den Bandscheiben abgefangen werden müssen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. informiert, wie rückengerechtes Radfahren aussieht:

  • Sitzhaltung: Die Sitzhaltung wird durch ein Zusammenspiel aus Fahrradtyp, Lenker- und Satteleinstellung bestimmt. Die gesundheitsorientierte Sitzhaltung entspricht der natürlichen Doppel-S-Form der Wirbelsäule. Eine leicht nach vorn gebeugte Sitzhaltung (maximal 30 Grad Neigung) ist ideal. Zu stark nach vorn gebeugtes Sitzen hat den Nachteil, dass wir den Kopf in den Nacken nehmen und unsere Halswirbelsäule belasten. Wenn sie überlastet wird, kann das zu Schmerzen und Problemen führen. Die Voraussetzung für eine sportliche Position mit stark nach vorne geneigtem Oberkörper ist eine bereits gut ausgebildete Muskulatur. Diese Haltung ist daher für Einsteiger oder Menschen mit eingeschränktem Bewegungsapparat nicht empfehlenswert. Egal welche Sitzposition bevorzugt wird: Die Wirbelsäule sollte immer gerade bleiben.
  • Fahrrad richtig einstellenErmittlung der korrekten Sitzhöhe - Beinlänge gerade / Bein angewinkelt Die Sattelhöhe wird der Einfachheit halber von Mitte Tretlager bis Oberkante Sitzfläche gemessen. Faustformel zur Ermittlung der passenden Sitzhöhe: Schrittlänge (Länge des Beines innen, barfuß ermittelt) x 0,885. Bild: AGR/Riese & MüllerSatteleinstellung: Die Position des Beckens auf dem Fahrradsattel beeinflusst die ganze Haltung auf dem Fahrrad. Das Becken ist richtig positioniert, wenn der Rücken gerade bleibt. Das Becken kippt beim Treten nicht zur Seite weg (in diesem Fall wäre der Sattel zu hoch eingestellt) und rutscht auch nicht nach vorne oder hinten. Als Grundeinstellung empfehlen Experten eine waagerechte Sattelposition. Die Höheneinstellung des Sattels entscheidet darüber, wie die Knie beansprucht werden. Für eine ideale Sattelhöhe gilt, dass das Bein während des Fahrens nie ganz durchgestreckt werden soll. Auf dem Pedal liegt immer der Fußballen, nicht die Ferse.
  • Lenkereinstellung: Mit der richtigen Einstellung aller Radkomponenten unter Berücksichtigung der körperlichen Individualität vermeiden wir unnötige Schmerzen und Probleme. Hilfreich dafür ist ein guter sogenannter Vorbau mit einstellbarer Lenkerhöhe und Lenkerneigung. Das verhilft zu einer möglichst aufrechten Sitzhaltung und einer richtigen Armhaltung. Im Idealfall verfügt der Lenker außerdem über einen ergonomischen Griff oder die Möglichkeit, die Griffposition zu variieren. Um das Handgelenk nicht zu überstrecken, ist ein leicht gebogener Lenker sinnvoll. Der Karpaltunnel, durch den die Hauptnerven im Handgelenk verlaufen, wird so weniger eingeengt. Wird dies nicht beherzigt, kann sich dies häufig mit einem „Kribbeln" in den Händen äußern.

Dies alles sind nur Empfehlungen, wie Körper und Fahrrad am besten aufeinander abgestimmt sind. Wer dennoch während des Fahrens Schmerzen bekommt, sollte sein Fahrrad oder die Einstellungen noch einmal überprüfen, am besten unter der Anleitung eines Fachmanns.

fahrrad3 230Moderne E-Bikes, wie das AGR geprüfte Culture von Riese & Müller, sind ein Trendthema. Bild: AGR/Riese & MüllerE-Bikes im Trend
Lange wurden sie als Fahrrad für Unsportliche belächelt. Moderne E-Bikes haben sich jedoch von diesem Image erfolgreich befreit und werden bei Jung und Alt immer beliebter, da sie den Spaß am Fahrradfahren erhöhen können. Denn ein E-Bike hat einen hohen „Funfaktor" und erweitert die Nutzungsmöglichkeiten erheblich.

E-Bikes kombinieren die Vorteile von Fahrrad und Moped miteinander. Der Hilfsmotor kommt nur dann zum Einsatz, wenn das Fahrrad auch wirklich gefahren wird, das heißt, sobald die Pedalen bewegt werden. Das Fahren wird dadurch weniger anstrengend, der Radfahrer ermüdet weniger schnell und die positive Wirkung des Radfahrens auf den ganzen Körper bleibt erhalten. Dazu kommt, dass moderne E-Bikes im Vergleich zu früheren Modellen leistungsfähig sind und über eine vergleichsweise lange Akkulaufzeit verfügen. Der Vormarsch der E-Bikes auf Deutschlands Radwegen hält also an.

Nachweislich besonders rückengerecht: Fahrräder mit Gütesiegel
Das AGR-Gütesiegel „Geprüft und empfohlen" der Aktion Gesunder Rücken e. V. ist eine wichtige Entscheidungshilfe, wenn es um die Auswahl rückengerechter Fahrräder geht. Die E-Bike-Modelle Kendu, Avenue und Culture von Riese & Müller wurden mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet, da sie die wesentlichen Kriterien für ergonomische Fahrräder erfüllen. Die Mindestanforderungen auf einen Blick:

  • Einstellungsmöglichkeit einer aufrechten Sitzposition
  • In Höhe und Neigung verstellbarer Lenker
  • anpassbare, wirkungsvolle Federung (vorne und hinten)
  • In Höhe, Neigung und Längsposition verstellbarer Sattel
  • tiefer Einstieg
  • geringes Gewicht

Bei E-Bikes sind zusätzlich die Akkureichweite (mindestens 40 Kilometer) und eine leichte Entfernbarkeit des Akkus wichtig.

Weiterführende Links:

  • Zertifizierte Fachgeschäfte: In zertifizierten Fachgeschäften der AGR finden Sie rückengerechte Produkte mit dem AGR Gütesiegel und AGR-geschulte Berater. Ihrem Rücken zuliebe!
  • AGR Patientenmedien: Hier finden Sie weiterführendes Informationsmaterial und einen Überblick über aktuelle Broschüren und Bücher.
  • AGR-Gütesiegel: Weitere Informationen zum AGR-Gütesiegel.
  • Presseportal: Dies ist eine Pressemitteilung der Aktion Gesunder Rücken e. V. Bildmaterial und weitere Meldungen finden Sie in unsererm Presseportal.




 

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Das Resilienzkonzept

Ulrich-Kuhnt180Autor Ulrich Kuhnt Sportwissenschaftler, Vorstandsmitglied im Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) e. V. und Gründer der Rückenschule Hannover

Basis für das Motto des 14. Tages der Rückengesundheit

Die Initiatoren des Tages der Rückengesundheit Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) e. V. und Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. haben für das Jahr 2015 ein interessantes Motto aufgestellt. Es lautet für die breite Öffentlichkeit „Sie haben es in der Hand – Rückenschmerzen bieten Chancen" und für den Expertenworkshop am 7. März in Recklinghausen „Resilienz – Konzepterweiterung der Neuen Rückenschule".

Gegenwärtig ist der Resilienzbegriff in aller Munde. Der derzeitige Trend zeigt sich vor allem in der starken Nachfrage nach Resilienzförderung in der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Google liefert bei dem Suchwort „Resilienzförderung" über 24 000 Treffer. Das Motto soll in beiden Varianten für den Tag der Rückengesundheit Experten und Betroffene für die Bedeutung der psychischen Widerstandsfähigkeit beim Bewältigen von Rückenschmerzen sensibilisieren. Übergeordnete Leitziele sind die Förderung der Rückengesundheit und Prävention der Chronifizierung von Rückenbeschwerden.


Was sind die Wurzeln des Resilienzkonzepts?
Das Resilienzphänomen wurde von unterschiedlichen Wissenschaften aufgegriffen. Naturwissenschaftler beziehen sich bei ihrer Entdeckung auf die Eigenschaft eines Stoffes nach einer Verformung durch äußere Einwirkungen wieder in ihre alte Form zurückzugehen. Mit Resilienz ist hierbei eine Materialeigenschaft gemeint, wie etwa die gleichzeitige Biegsamkeit und Widerstandsfähigkeit einer Substanz. Die lateinische Abstammung des Begriffs, „resilire" bedeutet „abprallen" oder „zurückspringen".

Als Pionierin der Resilienzforschung gilt die Entwicklungspsychologin Emmy E. Werner. Sie untersuchte in ihrer Längsschnittstudie über 40 Jahre die Entwicklung von 698 Jungen und Mädchen, welche alle im Jahr 1955 auf der hawaiianischen Insel Kauai geboren wurden. 210 dieser Kinder waren besonders schwierigen Bedingungen durch Alkoholismus und Armut ausgesetzt. Einem Drittel dieser Kinder gelang es trotz ihrer schlechten Sozialprognose ihr schwieriges Leben zu meistern. Sie waren zielstrebig, selbstbewusst, leistungsorientiert und zuverlässig. Im Alter von 40 Jahren war diese Gruppe im Vergleich zu den anderen Probanden am wenigsten von Gesundheitsproblemen und Todesfällen betroffen. Vielmehr zeigten sie auf unterschiedlichen Ebenen protektive Faktoren: stabiler Familienzusammenhalt, hohe Sozialkompetenzen, positive Selbstwirksamkeitserwartungen, emotionale Bezugsperson.

Während sich die Resilienzforschung zunächst nur auf die Schutzfaktoren im Kindes- und Jugendalter konzentrierte, wurde in den letzten Jahren die Forschung auf das Erwachsenenalter ausgedehnt. Im Vordergrund steht hierbei die Frage, wie sich chronische Stressoren oder potentiell traumatische Ereignisse auswirken. Insgesamt zeigen die Studien zur Resilienzforschung, dass Resilienz ein weit verbreitetes Phänomen ist und die menschliche Psyche über eine große Anpassungsfähigkeit verfügt.

Zusammenfassend versteht die Psychologie unter Resilienz die Fähigkeit von Menschen, nach Rückschlägen und Misserfolgen nicht zu scheitern, sondern Krisen unbeschadet zu überstehen und sogar gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Sie meistern Krisen durch Nutzung persönlicher und sozial vermittelter Ressourcen (vgl. Luitjens, M. und Siegrist, U., 2013).


Was sind Resilienzfaktoren im Erwachsenenalter?
Folgende psychologische bzw. psychosoziale Faktoren fördern - empirisch belegt - die Resilienz (vgl. Bengel, Lyssenko 2012):

  • Positive Emotionen
  • Optimismus
  • Soziale Unterstützung
  • Religiosität, Spiritualität und der Sinn im Leben
  • Selbstwirksamkeitserwartungen
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung/Selbstwertgefühl
  • Selbststeuerung
  • Stressbewältigungskompetenzen
  • Kohärenzgefühl (Salutogenese-Modell)
  • Problemlösefähigkeit
  • Kontrollüberzeugungen

Bei der Resilienz handelt es sich um kein einzelnes Persönlichkeitsmerkmal, sondern um eine individuelle Kompetenz, die durch Lernprozesse erworben werden kann. Personen können lernen, solche Ressourcen zu erschließen, die ihr Wohlbefinden und ihr positives Lebensgefühl aufrechterhalten. Wichtig ist es darauf hinzuweisen, dass Resilienzkonzept nicht in einer einseitigen, individualisierten Weise im Sinne einer Selbstoptimierung zu verwenden. Es gilt neben individuellen Einstellungs- und Verhaltensänderungen, Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen, unter denen jeder Chancen hat, sein Leben in einer befriedigenden und gesundheitsförderlichen Weise zu gestalten.


Was leistet das Resilienzkonzept für die Rückengesundheit?
Bei dem Versuch chronische Rückenschmerzen zu verstehen, hat sich in den vergangenen Jahren der Schwerpunkt zunehmend auf den Prozess einer allmählich sich entwickelnden Chronifizierung verlagert. Chronische Schmerzen werden oftmals nur marginal durch das Ausmaß der diagnostizierbaren Körperschäden bestimmt. Vielmehr sind kognitive, emotionale sowie Verhaltensaspekte, welche die Schmerzverarbeitung und -bewältigung betreffen, von hoher Bedeutung. Ein chronisches Schmerzerleben muss als das Ergebnis eines durch psychologische Faktoren beeinflussten Vorgangs betrachtet werden (vgl. Hildebrandt, J./Pfingsten, M. 2012). Diese Erkenntnisse aus der Rückenschmerzforschung machen deutlich, wie sinnvoll es ist, das Resilienzphänomen - also dem Menschen innewohnende Kraft, herausfordernde oder bedrohliche Umstände erfolgreich zu bewältigen - für die Ziele der Neuen Rückenschule nutzbar zu machen. Die physischen und psychosozialen Ressourcen zur Förderung der Rückengesundheit sind theoretisch hinlänglich bekannt, aber wie schaffen es Personen diese Ressourcen im Alltag praktisch für sich nutzbar zu machen? Resilienz entspricht dem „Stehaufmännchen-Prinzip". Wenn es umgefallen ist, steht es immer wieder auf und kommt zurück in die Balance. Das Motto des Tages der Rückengesundheit 2015 versucht dieses förderliche Prinzip in die Bevölkerung zu tragen. Das Auftreten von akuten Rückenschmerzen kann auch als Anlass genutzt werden, Einstellungen und Bewertungen zum Schmerz zu verändern und langfristig einen rückenfreundlichen Lebensstil zu führen. Somit können Rückenschmerzen durchaus eine Chance bieten, gestärkt aus einer „Krise" zu gehen.


Auf der Basis des hier vorgestellten Resilienzkonzeptes sollen 2015 zum Tag der Rückengesundheit, bundesweit von den Rückenschullehrern Vorträge, Workshops und Aktionen angeboten werden.
Umfangreiche Praxishilfen für die Umsetzung vor Ort erhalten Sie von den Initiatoren BdR und AGR in den kommenden Wochen hier.


Autor: Ulrich Kuhnt

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14. Tag der Rückengesundheit am 15. März 2015

TdR Ruecken210„Sie haben es in der Hand – Rückenschmerzen bieten Chancen" lautet das Motto des 14. Tags der Rückengesundheit am 15. März 2015. Der bundesweite Aktionstag wird in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bundesverband der deutschen Rückenschulen (BdR) e. V. und der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. organisiert. Das diesjährige Thema macht deutlich: Auch wenn Rückenbeschwerden schmerzhaft und unangenehm sind, so sollten sie auch als Anlass genutzt werden, Einstellungen und Bewertungen zum Schmerz zu verändern und langfristig einen rückenfreundlichen Lebensstil zu führen. Denn ein Großteil der Schmerzen kann mit Hilfe von Bewegung, der Änderung des eigenen Alltagsverhaltens und einer sinnvollen Gestaltung des persönlichen Umfeldes wirksam gelindert werden. Somit können Rückenschmerzen durchaus eine Chance bieten, gestärkt aus dieser Erfahrung zu gehen.


Helga Kühn-Mengel, MdB übernimmt die Schirmherrschaft
Als Schirmherrin konnte dieses Jahr Helga Kühn-Mengel, MdB und Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. (BVPG), gewonnen werden. Sie begrüßt das diesjährige Thema, denn „[...] die Initiatoren bekräftigen damit, dass wir stets von der Gesundheit und nicht von der Krankheit her denken sollten – also nicht immer nur fragen: ‚Was macht uns krank?', sondern vielmehr darüber nachdenken, was uns gesund erhält oder gesund macht!

tdr maennchen230Die Fähigkeit, aus Krisen Energien und Stärke zu entwickeln ist erlernbar und hilft Rückenbeschwerden gestärkt entgegenzutreten. Bild: fotomek - Fotolia.comDas Motto des Tags der Rückengesundheit 2015 ‚Rückenschmerzen bieten Chancen' ist deshalb gar nicht so ungewöhnlich – und zwar mit Blick auf die Möglichkeiten, die wir als Betroffene selbst in der Hand haben. Unser Beitrag zur Vermeidung oder zur Bewältigung von Rückenbeschwerden besteht nämlich auch in einer gewissen psychischen Widerstandsfähigkeit (der sogenannten Resilienz). Diese kann uns helfen, erst gar nicht alles an uns heranzulassen, und das, was uns dann doch noch beeinträchtigt und verletzt, was uns trifft und schmerzt, aktiv und ‚widerborstig' anzugehen. Nicht nur die körperliche, auch die seelische Widerstandsfähigkeit ist mithin ein wesentlicher Schutzfaktor für unsere Gesundheit – und äußerst wichtig dafür, diese zu erhalten oder wiederzuerlangen."

Der Aktionstag bietet vielfältige Angebote und Veranstaltungen
Gesundheitsakteure wie ärztliche und therapeutische Praxen, Rückenschulen, Apotheken, sowie AGR-zertifizierte Fachgeschäfte bieten rund um das Motto des Tags der Rückengesundheit in der ganzen Republik ein umfangreiches Programm mit zahlreichen Aktionen an. Im Zentrum steht dabei die Aufklärung über die Therapie und Prävention von Rückenbeschwerden.

Einer der zahlreichen Akteure am Tag der Rückengesundheit sind die FPZ Rückenzentren, die bundesweit ihre Türen öffnen und über Ursachen von sowie mögliche Maßnahmen gegen Rückenschmerzen informieren. Zudem gibt es ein vielfältiges Angebot an Beratungsgesprächen, Workshops, Vorträgen und Analysen der Rückenmuskulatur. Ein weiteres Highlight: Im Zeitraum vom 9.-21. März erhalten Interessierte mit dem AGR geprüften Valedo-System einen persönlichen Rückentrainer für Zuhause zu speziellen Vorzugs-Konditionen.

Alle Veranstaltungen, Aktionen und Angebote finden sich unter
www.agr-ev.de/tdr2015

Expertenworkshop als Auftaktveranstaltung in Recklinghausen
Startsignal für den Tag der Rückengesundheit ist der Expertenworkshop am 7. März in Recklinghausen. Dann verwandelt sich das Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg in einen spannenden Veranstaltungsort mit lehrreichen Fachvorträgen und interessanten Workshops. Veranstalter sind neben BdR und AGR das Forum Gesunder Rücken – besser leben e. V., der Verband Physikalische Therapie (VPT) e. V., der Bundesverband staatlich anerkannter Berufsfachschulen für Gymnastik und Sport (BBGS) e. V. und der Berufsverband staatlich geprüfter Gymnastiklehrerinnen und -lehrer (DGymB) e. V.

Über die AGR
Informieren, Aufklären, Vorbeugen – diese Ziele verfolgt die Aktion Gesunder Rücken e. V. seit der Gründung 1995. Zentrales Anliegen des Vereins ist es, ein Bewusstsein für die Bedeutung rückengerechter Verhältnisse zu schaffen und dadurch Rückenschmerzen zu vermeiden. „Denn bei Prävention und Therapie von Rückenleiden spielen Alltagsprodukte, die den Bewegungsapparat und die Wirbelsäule optimal unterstützen, eine wesentliche Rolle", so Detlef Detjen, Vorstand der AGR.

Alltagsgegenstände, die diesen Kriterien entsprechen, werden von unabhängigen medizinischen Gremien mit dem Gütesiegel der AGR „Geprüft & empfohlen" (von ÖKO-TEST mit sehr gut bewertet) ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren konnte das Gütesiegel an zahlreiche Alltagshilfen wie beispielsweise Büromöbel, Sitz- und Kindermöbel, Bettsysteme, Schuhe, Fahrräder und Autositze verliehen werden.

Weiterführende Informationen zu einem rückengerechten Alltag, zu rückengerechten Alltagsgegenständen mit dem AGR-Gütesiegel sowie ein Verzeichnis geschulter und zertifizierter Fachgeschäfte sind auf Anforderung als Infopaket mit dem „Ergonomie-Ratgeber" und dem Ratgeber „AGR-MAGAZIN" zum Preis von 12,95 Euro bei der AGR (Tel. 04284/926 99 90 oder www.agr-ev.de/patientenmedien) erhältlich.

AGR-Umschlag230Ganz neu ist „Das große AGR-Rückenbuch". Es bündelt auf unterhaltsame Art und Weise die geballte Kompetenz von mehr als 20 Jahren Arbeit der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. und das Wissen zahlreicher Experten, die sich in ihrem Berufsleben um nichts anderes kümmern als um einen gesunden Rücken. „Das große AGR-Rückenbuch" ist bei amazon als Taschenbuch für 10,95 Euro oder als eBook für 7,95 Euro (mit der kostenlosen Kindle-App lesbar auf nahezu allen Endgeräten) erhältlich.

 

Dies ist eine Pressemitteilung der Aktion Gesunder Rücken e. V. Bildmaterial und weitere Meldungen finden Sie in unsererm Presseportal.

 

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Checkliste für den Ranzenkauf

ranzen 200Ahoi und volle Fahrt voraus! Mit einem ergonomischen Ranzen geht's auf zur Schule. Bild: AGR/CoppenrathWelcher Schulranzen passt zu meinem Kind

Selsingen, 06.02.2015 Der erste Schultag ist etwas ganz Besonderes – nicht nur für die künftigen ABC Schützen, sondern meist auch für die Eltern. Da ist klar, dass diese sich die Entscheidung über den richtigen Schulranzen nicht gerade leicht machen. Schwer im Trend sind derzeit Schulranzen-Partys: Veranstaltungen, auf denen verschiedene Hersteller die neuesten Modelle in allen Farben und Formen präsentieren. Allzu leicht kann man dann angesichts dieser Vielfalt aus den Augen verlieren, worauf es wirklich ankommt. Bei den zukünftigen Grundschülern zählt primär das Aussehen: Ein Schulranzen mit Motiven aus ihrem Lieblingsfilm steht in ihrer Gunst ganz weit oben. Eltern hingegen möchten vor allem den Rücken ihres Kindes nicht überbelasten. Die Checkliste der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. zeigt, wie ein rücken- und kindgerechter Schulranzen aussieht und was es sonst noch zu beachten gibt:



  • Ein wichtiges – aber nicht allein entscheidendes – Kriterium bei der Schulranzenwahl ist das Gewicht, denn die Wirbelsäule von Kindern sollte nicht zu stark belastet werden. Ein Ranzen mit einem Volumen von 15 Litern sollte leer nicht mehr wiegen als 1,3 Kilogramm. Zudem ist die Unterbringung schwerer Gegenstände in einem rückennahen Fach sehr wichtig. Bei der Frage nach dem maximalen Gewicht sollten auch individuelle Faktoren unbedingt berücksichtigt werden. So gibt es Kinder die sich erst dann anstrengen müssen, wenn der Ranzen 1/3 des Körpergewichts wiegt. Schwächere Kinder weisen aber schon bei einem Tragegewicht von 12 % des Körpergewichts Anzeichen einer Überbelastung auf.
  • Rückenkonstruktion: Eine stabile Kontur ist wichtig, die sich der Schwingung der Wirbelsäule anpasst, der Inhalt des Ranzens darf jedoch nicht durchdrücken. Außerdem muss eine atmungsaktive und rutschfeste Polsterung mit seitlicher Führung die Wirbelsäule entlasten und den Ranzen mittig platzieren.
  • Die Schulterträger sollten ebenfalls über eine komfortable Polsterung verfügen, ergonomisch geformt und mindestens 4 cm breit sein. Ihre Verstellbarkeit ermöglicht eine Platzierung des Ranzens dicht an den Schulterblättern. Ein Brustgurt fixiert den Schulranzen zusätzlich am Körper und optimiert die Gewichtsverteilung.
  • Der Schulranzen sollte über einen komfortablen Tragegriff verfügen.


Die Modelle Touch, Light und Comfort von Step by Step, Sammies Premium plus, Sammies Premium und Sammies Optilight sowie Die Spiegelburg Ergo Style, Ergo Style plus und Flex Style erfüllen unter anderem diese Kriterien und wurden bereits mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet. Diese Schulranzen sind besonders rückengerecht und gewährleisten, dass die Haltungsentwicklung der Kinder nicht eingeschränkt ist.

Tipp zum richtigen Alltagsverhalten
Wichtig ist außerdem: Auch der beste Ranzen kann zur Belastung werden, wenn er übermäßig gefüllt wird. Der Schulranzen sollte daher jeden Tag neu gepackt werden – und zwar nur mit den Dingen, die in der Schule wirklich gebraucht werden. Alles andere ist nur unnötiger Ballast für die Bandscheiben.

Gibt es einen rückengerechten Rucksack für die Schule?
Die Empfehlung des Ranzens gilt vor allem für die Grundschulzeit. Danach wollen die meisten Kinder den Tornister gegen einen cooleren und sportlicheren Rucksack eintauschen. Die gute Nachricht: Aus Sicht der Rückengesundheit spricht nichts dagegen. Denn mittlerweile gibt es rückengerechte Schulrucksäcke, wie die Modelle EvverClevver und Flexline von Coocazoo und Step by Step, welche die gleichen Kriterien erfüllen wie sie beim Schulranzen gefordert sind. Das AGR-Gütesiegel hilft auch bei den Schulrucksäcken bei der Kaufentscheidung. Alle Anforderungen an Schulranzen und -rucksäcke sowie eine Liste der von der AGR zertifizierten Modelle finden Sie auch unter www.agr-ev.de/schulranzen.

Über die AGR
Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. arbeitet seit 20 Jahren daran, ein Bewusstsein für die Bedeutung rückengerechter Verhältnisse zu schaffen. Eine wichtige Entscheidungshilfe für Verbraucher stellt das AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen" dar. Von unabhängigen medizinischen Gremien als besonders rückenfreundlich eingestufte Alltagsgegenstände können mit dem Gütesiegel ausgezeichnet werden.

Weiterführendes Informationsmaterial und einen Überblick über aktuelle Broschüren und Bücher finden Sie online unter www.agr-ev.de/patientenmedien.

 

Dies ist eine Pressemitteilung der Aktion Gesunder Rücken e. V. Bildmaterial und weitere Meldungen finden Sie in unsererm Presseportal.

 

 

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BdR Weiterbildungsmaßnamen neu im AGR-Vorteilsprogramm

Fördermitglieds Logo AGRAls AGR-Fördermitglied hat man viele Vorteile. Seit Kurzem gehört auch die Teilnahme an den Fortbildungen des Bundesverbandes deutscher Rückenschulen (BdR) e. V. zu vergünstigten Preisen dazu. Mediziner und Therapeuten haben die Möglichkeit mit regelmäßigen Beiträgen unsere unabhängige Arbeitsweise zu unterstützen. Vor allem aber unterstützen Fördermitglieder die Erweiterung unserer umfangreichen Aktivitäten – unter anderem den Ausbau der „Allianz gegen Rückenschmerzen". Daraus entsteht kompetent erweiterte Beratungsqualität, was ihrer Arbeit dient und den Patienten deutlichen „Mehrnutzen" bietet.


Als Dankeschön erhalten Fördermitglieder besondere Konditionen bei Leistungen der AGR, wie bei der Kursteilnahme am „Referent für rückengerechte Verhältnisprävention", Werbemittel, AGR-Magazine in größerer Anzahl und vieles mehr. Auch außerhalb der AGR können Fördermitglieder Sonderkonditionen bei zertifizierten Produkten, Krankenversicherungen, Leihwagen etc. erhalten. Das vollständige Vorteilsprogramm finden Sie hier.

Wir haben die langjährige Kooperation mit dem BdR ausgebaut und bieten nun auch unseren Fördermitgliedern Rückenschulkurse des BdR's zu vergünstigten Preisen an. Das komplette Kursprogramm steht ihnen zum Vorteilspreis zur Verfügung. Für hochqualitative Rückenschularbeit braucht der Rückenschullehrer Wissen, Know-How und nicht zuletzt interdisziplinären Austausch. Daher ist es eine der wesentlichen Aufgaben des BdR, die Rückenschulbewegung mit entsprechenden Fort- und Weiterbildungen auf dem Laufenden zu halten. Es werden an vielen Standorten deutschlandweit interessante Rückenschullehrer-Fortbildungen sowie Refresherkurse aus vielen Themengebieten wie betriebliche Gesundheitsförderung, Kinderrückenprävention, Feldenkraismethode, Nordic-Walking, Sturzprophylaxe und vieles mehr angeboten. Das aktuelle BdR Kursangebot finden Sie hier.

Noch kein Fördermitglied? Kein Problem! Klicken Sie hier.

 

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Denk an mich. Dein Rücken: Uni-Alltag durch kleine Bewegungspausen rückenfreundlicher machen

Denk an mich. Dein Ruecken UniBereits kleine Bewegungspausen können dabei helfen, den Uni-Alltag rückenfreundlicher und gesünder zu gestalten. Darauf weisen die Träger der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" gemeinsam mit Professor Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln hin. In einem kurzen Video für den Facebook-Auftritt "Deutschland bewegt Herbert" erklärt Froböse, wie Studierende dem Bewegungsmangel entgegenwirken können. Das Video ist unter www.facebook.de/deutschlandbewegtherbert und auf der Website der Kampagne www.deinruecken.de frei einsehbar.


In der Vorlesung, in der Bibliothek und beim Lernen daheim – der Alltag der Studierenden in Deutschland ist geprägt von zunehmender Bewegungsarmut. "Für den Rücken ist dieses Dauersitzen eine ziemliche Belastung", erklärt Froböse. Um Beschwerden vorzubeugen, sei regelmäßige Aktivität besonders wichtig. Rund 150 Minuten in der Woche reichen laut Weltgesundheitsorganisation bereits aus, um positive Wirkung zu erzielen. "Es muss dafür nicht immer Sport sein", sagt der Wissenschaftler. "Man kann dieses Pensum auch in kleinen Portionen von 10 Minuten sammeln. Jeder Bewegungsreiz ist wichtig."

Wer seinem Rücken etwas Gutes tun möchte, sollte also entsprechende Gelegenheiten nutzen: das Sitzen regelmäßig durch bewegte Pausen unterbrechen, die Treppe statt den Fahrstuhl nehmen oder mit dem Fahrrad statt mit dem Bus zur Uni fahren. Für bewegte Pausen stellt die Kampagne ein Poster mit Ausgleichsübungen bereit, das unter www.deinruecken.de , Webcode dam18506 heruntergeladen werden kann.

Hintergrund "Denk an mich. Dein Rücken"

In der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" arbeiten die Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, ihr Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und die Knappschaft zusammen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Rückenbelastungen zu verringern.

Weitere Informationen unter www.deinruecken.de


Bild/Quelle: DGUV Deutsche Unfallversicherung

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