DOSB Broschüre „Bewegt im Betrieb“ ist erschienen

Bewegt-im-Betrieb 260Die Broschüre bietet Tipps und Übungen für mehr Bewegung am Arbeitsplatz. Bild: DOSBEin Vier-Wochen-Bewegungsprogramm für mehr Wohlbefinden und Gesundheit am Arbeitsplatz bietet die neu Broschüre des DOSB (Deutscher Olympischer Sport Bund) „Bewegt im Betrieb".

Kern der Broschüre sind erstens Bewegungsempfehlungen im Sinne eines zügigen Spaziergangs in der Mittagspause oder auf dem Weg zur Arbeit, zweitens fünf Job-Fit-Übungen, die an jedem Arbeitsplatz schnell und einfach durchzuführen sind, und drittens allgemeine Tipps für mehr Bewegung im beruflichen Alltag. Dazu enthält die Broschüre einen Vier-Wochen-Plan zum raus trennen, in dem die durchgeführten Bewegungsübungen in Punkte übertragen werden können. Ziel ist es, jede Woche die vorgegebene Punktzahl zu erreichen, um sich am Ende für das Durchhaltevermögen, mit einem vorher festgelegten Preis, selbst zu belohnen. Darüber hinaus erhalten Arbeitgeber eine Übersicht über Bewegungsideen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) aus Sicht des organisierten Sports. Ergänzend dazu wurden die fünf Job-Fit-Übungen auf ein Plakat sowie eine Postkartensammlung gedruckt, die zum Aufhängen am Arbeitsplatz gedacht sind.

Entstanden ist die Broschüre im Ressort Präventionspolitik und Gesundheitsmanagement des DOSB im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Fünf-Monat Projektes. Ziel ist es, Arbeitnehmern und Arbeitgebern einen niedrigschwelligen Einstieg in das Themenfeld der BGF zu ermöglichen und aufzuzeigen, dass erste Maßnahmen mit wenig organisatorischem und finanziellem Aufwand umsetzbar sind.

Vor dem Hintergrund der stetig wachsenden Nachfrage nach BGF-Maßnahmen sowie der Aufnahme des Themas in den Koalitionsvertrag der Bundesregierung, ist der DOSB als Dachverband den organisierten Sport bemüht, die Rahmenbedingungen für Kooperationen zwischen Betrieben und Sportvereinen weiter zu verbessern. So gilt es in den nächsten Jahren für den DOSB und seine Mitgliedsorganisationen, die sportvereinsbezogene Arbeit im Setting Betrieb kontinuierlich weiterzuentwickeln, auszubauen und zu verfestigen. Der DOSB hat daher mit der Konzeption dieser Broschüre einen ersten Schritt in dieses Themenfeld gemacht. Weitere Maßnahmen sind bereits geplant.

Die Broschüre ist erhältlich als pdf-Datei oder als Printversion bei: Sabine Landau, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., Tel.: 069 - 67 00 461

Quelle: Deutscher Olympischer Sport Bund

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Der neue Rücken-Coach: Diese Übungen stärken Ihnen den Rücken

Presseinfo RueckenCoach ScrSelsingen, 09.07.2014 Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, tut seiner Gesundheit und natürlich auch seinem Rücken etwas Gutes - daran besteht kein Zweifel. Schließlich gilt Bewegungsmangel als Risikofaktor Nummer eins für Rückenschmerzen. Allerdings gibt es Sportarten, die sich besser für die Rückengesundheit eignen als andere. Besonders Menschen, die bereits unter Rückenbeschwerden leiden - und das betrifft in den europäischen Industrienationen einen großen Teil der Bevölkerung - sollten sich daher genau überlegen, welche Sportart sie ausüben wollen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gibt wertvolle Entscheidungshilfen.

Volkskrankheit Rückenschmerzen: Mit über 25 Prozent verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen die meisten Arbeitsunfähigkeitstage. Spitzenreiter bei den Einzeldiagnosen sind sowohl bei Frauen als auch bei Männern Rückenschmerzen. Bedeutet: Rückenbeschwerden sind nicht nur ein persönliches Problem, sondern wirken sich auch nachteilig auf die Wirtschaft aus. Was Experten raten? Den Rücken mit mehr Bewegung und Sport stärken. Die Auswahl der Sportart sollte allerdings wohl bedacht sein. Denn Hochleistungssport oder Sportarten wie Tennis, (Eis-) Hockey, Handball, Fußball, oder auch Ski Alpin können Rücken und Gelenke stark belasten. Abrupte Bremsbewegungen, permanente Richtungswechsel und schnelles Anlaufen bedeuten eine hohe Belastung und können zu Stauchungen der Wirbelsäule oder sogar zu vorzeitigem Verschleiß des Knochen- und Bewegungsapparats führen. Bei anderen Sportarten wie z. B. beim Schwimmen kommt es auf den Stil an. Während Rückenschwimmen das Kreuz stärkt, kann Brustschwimmen die Halswirbelsäule belasten. Und welche Rückenübungen sind rundum "rückengesund"? Die AGR gibt einen Überblick:

Inline-Skating
Die Bewegungen beim Inline-Skaten stärken nicht nur die Rücken- und Beinmuskulatur, sondern verbessern auch die Ausdauer. Zusätzliches Plus: Egal ob Groß oder Klein, die ganze Familie hat Spaß dabei und ist auch noch an der frischen Luft. Auch Experten wissen um die gesundheitlichen Vorteile des Sports auf acht Rädern und empfehlen ihn bei Rückenproblemen. Das passende Pendant im Winter ist übrigens der Skilanglauf - eine schnell erlernbare und rückengesunde Ausdauersportart.

Krafttraining
Eine gut ausgeprägte Muskulatur ist ein entscheidender Faktor zur Vorbeugung von Rückenschmerzen. Mit gezieltem Muskeltraining an Geräten im Fitnessstudio oder zu Hause kann man die besonders wichtigen Rumpfmuskeln aufbauen. Doch Vorsicht, einige Übungen sind bei bestehenden Rückenproblemen ungeeignet. Beim sogenannten Reißen, einer Form des Gewichthebens, lastet z. B. plötzlich eine große Last auf dem Rücken und staucht die Gelenke zusammen. Besser sind Übungen mit dem eigenen Körpergewicht oder praktischen Hilfsmitteln wie hochelastischen Schwingstäben. Der "Flexi-Bar", das ist eine ca. 1,50 Meter lange, flexible Stange aus Fiberglas, an deren Enden zwei Gummigewichte befestigt sind, bietet beispielsweise ein effektives Muskeltraining, das sich hervorragend zur Stärkung der Rücken-, Brust- und Armmuskeln eignet. Sobald die Stange schwingt, muss der Körper diese Schwingungen ausgleichen. Dazu nutzt man besonders die Muskeln tief im Inneren des Körpers. Kaum ein anderes Training erreicht diesen "Tiefen-Effekt". Weitere Informationen gibt es unter www.flexi-sports.com

Ebenfalls besonders für Rückenschmerzgeplagte geeignet ist die Slashpipe, ein mit Wasser gefülltes Kunststoffrohr. Der Clou: Durch die Bewegungen des Wassers, die durch Muskelanspannungen ausgeglichen werden, wird neben Kraft und Ausdauer besonders die inter- und intra-muskuläre Koordination trainiert. Weitere Infos unter: www.slashpipe.com

Tanzen
Olé! Beim Tanzen trainieren Sie nicht nur Ihren ganzen Körper, es macht zudem auch Spaß und hebt die Stimmung. Und weil es bei den meisten Tänzen auf eine gute Körperspannung und aufrechte Haltung ankommt, wird dabei besonders die Bauch- und Rückenmuskulatur gestärkt. Dabei ist es ganz egal ob Sie Tango, Latin oder Jazzdance bevorzugen. Fazit: Öfter mal das Tanzbein schwingen!

Nordic Walking
Mit Nordic Walking können auch sportlich Ungeübte schonend Kondition aufbauen und die Rückenmuskulatur stärken. Das stramme Gehen ist ein intensiveres Training als normales Spazierengehen, aber gleichzeitig durch die Stöcke besonders belastungsarm und gelenkschonend. Dabei spielt vor allem der richtige Stockeinsatz eine wichtige Rolle: Der rechte Stock hat dann Bodenberührung, wenn die linke Ferse aufsetzt und umgekehrt. Die Stöcke sollten dicht am Körper gehalten und mit Schwung nach vorne geführt werden. Die Hände sind leicht geöffnet, um Verkrampfungen im Oberkörper zu vermeiden. Infos und Tipps gibt es unter www.walking.de

Yoga und Pilates
Yoga und Pilates stehen in erster Linie für Entspannung und Körperwahrnehmung. Das bewusste Atmen, die leichten Dehnungen und kurzweiligen Krafteinsätze sollen Körper und Seele in Einklang bringen, Stress abbauen und die Muskeln und Gelenke fit halten. Was viele nicht wissen: Bestimmte Yoga-Übungen beugen Rückenschmerzen nicht nur vor, sondern können sie auch effektiv vertreiben. Wer Yoga oder Pilates mal ausprobieren möchte, sollte dies zunächst nur unter fachkundiger Anleitung tun und dabei auf eine geeignete Unterlage achten. Um sich bei den Übungen wohl fühlen zu können oder sich sogar vor Fehlbelastungen zu schützen, sollte die Matte über gute Dämpfungseigenschaften verfügen, rutschfest, einfach zu reinigen und unkompliziert zu handhaben sein. Besonders vorteilhafte Unterlagen bietet z. B. die Firma AIREX (www.my-airex.com). Die Matte "YogaPilates 190" wurde von der AGR zertifiziert. Sie eignet sich perfekt als komfortable Unterlage bei anspruchsvollen Übungen, indem sie Druckschmerzen vermeidet und gleichzeitig angenehm weich ist.

Reiten
"Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde" - auch in punkto Gesundheit lohnt sich das Aufsteigen auf den Pferderücken mehrfach: Der Körper muss sich permanent den Bewegungen des Pferdes anpassen, was ein ganzheitliches Muskeltraining bietet. Besonders aber werden Bauch- und Rückenmuskeln beansprucht, was langfristig Schmerzen vorbeugt und eine gute Körperhaltung fördert. Weiterer Pluspunkt: Durch das rhythmische An- und Entspannen der Muskulatur lösen sich Verspannungen. Tipp: Achten Sie auf einen aufrechten Sitz und aktives Reiten, sonst kann die Wirbelsäule leiden.

Koordinationstraining
Experten sind sich darüber einig, dass für einen gesunden Rücken nicht große Muskelmassen notwendig sind, sondern vielmehr das harmonische Zusammenspiel aller Skelettmuskeln. Besonders wichtig ist die gute Ansteuerung der tiefliegenden Bauch- und Rückenmuskeln. Die entsprechende motorische Fähigkeit heißt "Koordination". Oft sind koordinative Defizite schuld an muskulären Problemen und bedingen auch häufig Rückenschmerzen. Gezieltes Koordinationstraining ist deshalb in den letzten Jahren immer mehr ins Bewusstsein vieler Trainer und Sportmediziner gerückt. Die vielfältigen Übungen wirken sich positiv auf die Körperstatik und -stabilität aus, sorgen für mehr Bewegungssicherheit und können auf lange Sicht sogar Haltungsschäden vorbeugen. Große Gymnastikbälle und ovale Pendelbälle (wie z. B. der "Powerball ABS" und der ovale "Pendel Ball", beides von der Firma TOGU) eignen sich aufgrund ihrer instabilen Unterlage hervorragend für ein Koordinationstraining, das gleichzeitig Rücken- und Rumpfmuskulatur stärkt. Für mehr Stabilität und eine bessere Koordination sorgen außerdem Übungen mit luftgefüllten Geräten, die mit einer Pumpe individuell einstellbar sind. Der "Jumper" von der Firma TOGU z. B. bringt Dynamik in das Rückentraining und gewährleistet durch die Dämpfung ein gelenkschonendes Training. Weitere Informationen und Übungen gibt es unter www.togu.de

Trampolin
Übungen auf dem Trampolin lassen uns nicht nur in Kindheitserinnerungen
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Chronische Nackenschmerzen natürlich behandeln

kliniken essen-mitteBild: Kliniken Essen-MitteKliniken Essen-Mitte Ev. Huyssen-Stiftung / Knappschaft gGmbH suchen Studienteilnehmer

Wie lassen sich chronische Nackenschmerzen erfolgreich behandeln? Die Klinik für Na­turheilkunde und Integrative Medizin an den Kliniken Essen-Mitte sucht Teilnehmer für Studien zur Wirksamkeit von Nackenübungen und Tai Chi.

Weitere Informationen finden Sie HIER.

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Aktion Gesunder Rücken zeichnet Bürodrehstühle von Dauphin aus

Dauphin shape1603D-Balance-Bürodrehstuhl „Shape“
Bild: Dauphin
Die Aktion Gesunder Rücken (AGR e.V.) hat vier Bürodrehstühle von Dauphin mit ihrem Gütesiegel „Geprüft & empfohlen" ausgezeichnet. Das renommierte AGR-Qualitätssiegel erhalten besonders rückengerechte Alltagsprodukte nach eingehender Prüfung durch ein unabhängiges Expertengremium.


Offenhausen, im Juli 2014 – Die 3D-Balance-Bürodrehstühle „Shape mesh" und „Bionic" sowie zwei weitere Stühle der Modellreihe „@Just magic2" von Dauphin tragen ab sofort das anerkannte AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen". Die Zertifizierung belegt, dass es sich um ergonomisch besonders geeignete Sitzmöbel für Büroarbeitsplätze handelt. Die Auszeichnung untermauert die hohe Kompetenz von Dauphin bei der Entwicklung rückengerechter Stühle für eine nachhaltige Prävention am Arbeitsplatz. Bereits 2012 hatte Dauphin als erster Hersteller das AGR-Gütesiegel für industrielle Arbeitsstühle erhalten.

Die AGR-zertifizierten Bürodrehstühle von Dauphin verbinden hohe Funktionalität mit maximalem Sitzkomfort und fördern ein körpergerechtes Sitzen. Mit ausgefeilten Sitzmechaniken unterstützen die ausgezeichneten Stühle die Wirbelsäule des sitzenden Menschen ideal und sorgen zugleich für die notwendige Bewegungsfreiheit. Die 3D-Balance-Stühle „Shape mesh" und „Bionic" überzeugten das interdisziplinäre Prüfgremium ebenso wie die Stuhlmodelle „mesh" und „operator" der Reihe „@Just magic2" mit Syncro-Quickshift-plus-Technik.

Mehr Bewegung im Büro
Der 3D-Balance-Bürodrehstuhl „Shape" fördert mit der patentierten Sitzmechanik „Syncro-Permanent-Balance" das dynamische Sitzen in Bewegung. Er folgt jeder Bewegung des Benutzers, unterstützt dessen natürliche Bewegungsimpulse und animiert zu regelmäßigen Haltungswechseln. Das Besondere: Das 3D-Balance-Konzept ermöglicht nicht nur Körperbewegungen nach vorne und hinten, sondern auch zu beiden Seiten.

„3D-Balance by Dauphin" steht für mehr Bewegung im Büro: Die konsequente Weiterentwicklung des arbeitsmedizinisch geprüften Ergonomiekonzepts „Balance" sorgt für regelmäßige Haltungswechsel im Sitzen. Damit leisten die 3D-Balance-Bürodrehstühle einen wirkungsvollen Beitrag zu einer nachhaltigen Rückenprävention am Arbeitsplatz. Denn die aktiven Positionswechsel des Benutzers beugen einseitigen Belastungen und Verspannungen vor. Darüber hinaus verbessert die stetige Be- und Entlastung der Muskulatur die Durchblutung und steigert so die Konzentrationsfähigkeit und das Wohlbefinden des Sitzenden.

Anerkanntes Gütesiegel
Die Aktion Gesunder Rücken fördert die Forschung zur Vermeidung der Volkskrankheit Rückenschmerzen. Seit seiner Gründung 1995 verfolgt der Verein das Ziel, medizinisches Fachwissen über Rückenbeschwerden zusammenzuführen und zu verbreiten sowie Betroffene zu informieren und zu unterstützen. Das AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen" gilt als seriöse Entscheidungshilfe bei der Anschaffung von rückengerechten Produkten für Arbeitsplatz und Alltag. Aufgrund der strengen Prüfkriterien und der interdisziplinären Besetzung der Zertifizierungskommission genießt das AGR-Gütesiegel hohe Akzeptanz. So wurde es vom unabhängigen Testmagazin Öko-Test mit „sehr gut" beurteilt und auch der Bundesverband „Die Verbraucher Initiative e.V." bestätigt: Das AGR-Gütesiegel ist „Besonders empfehlenswert".

Die AGR-zertifizierten Bürostühle von Dauphin
Aus der Modellreihe 3D-Balance hat die Aktion Gesunder Rücken die Modelle
  • Shape mesh SH 37265/38565/38665 (mit Netz-Rückenlehne)
  • Bionic BC 29165/29265 (mit höhenverstellbarer Polster-Rückenlehne)
ausgezeichnet.

Bei der Modellreihe @Just magic2 erhielten die Modelle
  • @Just magic2 mesh AJ 57755/57775/57855/57875 (mit höhenverstellbarer Netz-Rückenlehne)
  • Modell @Just magic2 operator AJ 48455/48475/ 48755/48775/48855/48875 (mit höhenverstellbarer Polster-Rückenlehne)
das AGR-Gütesiegel.

Geprüft und empfohlen vom Forum Gesunder Rücken – besser leben e.V. und Bundesverband der deutschen Rückenschulen (BdR) e.V.

Quelle: Pressemitteilung Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG

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AGR-Tipp:
Weitere Informationen, worauf es bei einem rückengerechten Bürostuhl angkommt, finden Sie HIER.





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Laufen hält fit - und tut dem Rücken gut

fotolia 56078915 m text witFoto: DGUV - CandyBox Images - Fotolia.comPräventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" gibt Tipps für das Lauftraining von Hobbysportlerinnen und -sportlern

DGUV 26.06.2014 Wer für das Fußballspielen fit sein möchte, sollte vor allem eines sein: ein guter Läufer. Im Durchschnitt laufen Profispieler pro Spiel rund zehn Kilometer. Auch viele Hobbyspieler absolvieren während eines Spiels ein beträchtliches Laufpensum. Regelmäßiges Laufen steigert dabei nicht nur Ihre Ausdauer und Fitness, sondern kräftigt auch den Rücken. Darauf weisen die Träger der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" hin.

Durch die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien erleben in diesem Sommer die Bolzplätze einen großen Zulauf. Damit beim Sprint auf das Tor weder die Puste ausgeht, noch der Rücken leidet, ist regelmäßiges Lauftraining sinnvoll. "Fußball ist eine klassische Laufsportart. Da braucht es viel Kondition", weiß Dr. Myrsini Griva, Ärztin für physikalische und rehabilitative Medizin an der Rehaklinik der Knappschaft am Berger See. "Laufen kann auch gut alleine betrieben werden, denn es löst Verspannungen, trainiert die Rumpfmuskulatur und entlastet die Bandscheibe." Wichtig sei lediglich die richtige Haltung: "Beim Laufen sollten die Arme stets locker am Körper anliegen und der Oberkörper leicht nach vorne geneigt sein." Dann könnten auch Ungeübte und Menschen mit bereits vorhandenen Rückenschmerzen mit Laufen ihre Fitness steigern. Nur bei akut aufgetretenen und bei schwerwiegenden Rückenschmerzen, wie zum Beispiel einem Bandscheibenvorfall, sollte man vor Trainingsbeginn ein ärztliches Einverständnis einholen.

Aufwärmen ist Pflicht, Dehnen ist Kür
Insbesondere Menschen, die sonst viel im Sitzen arbeiten, sollten langsam mit dem Laufen anfangen. "Nach einem langen Tag hinter dem Schreibtisch läuft der Stoffwechsel noch auf Sparflamme", so Katja Bergermann, Therapeutische Leiterin der Physiotherapiepraxis Salvea Gelsenkirchen. "Ein leichtes Aufwärmprogramm, wie zum Beispiel einige Minuten auf der Stelle zu laufen oder mit Walken zu beginnen, beugt Verletzungen vor. Denn das Aufwärmen dient der Durchblutung der Muskeln und der Sauerstoffversorgung." Eine bestimmte Übungsfolge für das Dehnen müsse hingegen nicht eingehalten werden. Die Empfehlung der Laufexpertin: Jeder Läufer sollte auf seinen Körper hören und die Übungen machen, mit denen er am besten zurechtkommt. "Manche Läufer dehnen sich gar nicht oder erst einige Stunden nach dem Training. Auch das ist in Ordnung." Für das Laufen wird, bis auf ein Paar guter Laufschuhe, keine komplexe Ausrüstung benötigt: "Welcher Schuh am besten passt, kann eine Videolaufanalyse im Sportschuhgeschäft anzeigen", so Katja Bergermann, Therapeutische Leiterin der Physiotherapiepraxis Salvea Gelsenkirchen. Für die Auswahl des geeigneten Laufschuh-Modells sei entscheidend, wie oft trainiert und auf welchem Untergrund gelaufen wird. Auch das Gewicht spiele eine Rolle.

Hintergrund "Denk an mich. Dein Rücken"
In der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" arbeiten die Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, ihr Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und die Knappschaft zusammen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Rückenbelastungen zu verringern.

Weitere Informationen unter www.deinruecken.de

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
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Das Forum Gesunder Rücken informiert

AIREX BeBalanced BackBei der "Neuen Rückenschule" lautet das Motto, dass sich die Schmerzen mit einigen einfachen Übungen und dem richtigen Alltagsverhalten in den Griff bekommen lassen. Bild: AGR/AIREXNeue Rückenschule: Gesicherter Weg zu mehr Gesundheit und Lebensfreude

Selsingen, 23.06.2014 Schmerzen im Rücken gehören für viele Menschen leider zum Alltag. Fast jeden erwischt es mindestens einmal im Laufe seines Lebens. Nicht selten entsteht daraus eine langwierig belastende Lebenssituation. Die gute Nachricht: Experten entwickelten in jüngster Vergangenheit die Neue Rückenschule - ein Programm, das gesund ist, Spaß macht und dessen Wirksamkeit jetzt durch eine aktuelle wissenschaftliche Studie abgesichert werden konnte.

Die Neue Rückenschule erinnert kaum noch an die oft formalisierten und unflexiblen Rückenschulen der Vergangenheit. Bewegungs- und erlebnisorientierte Lernprozesse sollen die Teilnehmer begeistern und motivieren, ein gesundheitsorientiertes und rückenfreundliches Verhalten aufzubauen und beizubehalten. Sie erleben ihren Rücken neu, erfahren die Wirksamkeit verbesserter biopsychosozialer Ressourcen und erleben den Nutzen für sich und ihre Rückengesundheit. Der Mensch wird ganzheitlich, als Einheit von Körper, Seele und Geist betrachtet.

Die zentrale Fragestellung lautet nicht mehr: "Was macht den Rücken krank?" sondern "Was hält den Rücken gesund?". "Negative" Botschaften wie: "Krummes Heben führt zum Bandscheibenvorfall", "falsches Sitzen ist schädlich für die Bandscheiben" oder: Die "Wirbelsäule ist anfällig und sollte geschont werden" fördern negative Gedanken und Gefühle und führen damit zu Vermeidungsverhalten und Hilflosigkeit. Diese Botschaften werden durch eine positive, realistische Betrachtungsweise ersetzt, z. B.: "Die meisten Rückenschmerzen sind harmlos!" (keine Angst vor Rückenschmerzen). "Bewegung ist gut: oft, variantenreich und vielfältig" (keine Angst vor falschen Bewegungen). "Die einzig richtige Haltung gibt es nicht!" (keine Angst vor falschem Sitzen und falschen Haltungen) oder "Rückenschmerzen lassen sich beeinflussen!" (keine Angst vor Hilflosigkeit). Auch die rückengerechte Alltagsgestaltung spielt jetzt eine wichtige Rolle - hier bietet das bekannte AGR-Gütesiegel (www.agr-ev.de), an dem das Forum Gesunder Rücken maßgeblich mitarbeitet, eine seriöse und wichtige Orientierungshilfe.

Die Wirksamkeit der Rückenschule war schon seit mehreren Jahrzehnten durch Erfahrungswissen bestätigt, es fehlte jedoch eine umfassende Studie, um diese Erfahrungen wissenschaftlich abzusichern. Es ist der Initiative des Forum Gesunder Rücken - besser leben e.V., Wiesbaden, zu verdanken, dass eine solche Studie nun über einen Zeitraum von fast 4 Jahren durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Die Wissenschaftler der Universität Jena unter Leitung von Prof. Dr. med. Hans-Christoph Scholle wiesen nach, dass die Neue Rückenschule sowohl kurz- als auch langfristig positive Effekte auslöst. Und dies bedeutet nicht nur positive Veränderungen auf der körperlichen Ebene, sondern auch einen tief greifenden "Lebens-Wandel" zu gesundheitsbewussterem Verhalten und zu mehr Energie und Lebensfreude.

Gerade beim Thema Rückenschmerz macht Prävention Sinn. Dies haben auch die Krankenkassen erkannt und fördern für ihre Versicherten die Teilnahme an der Neuen Rückenschule.

Kontakt
Forum Gesunder Rücken - besser leben e.V.
Postfach 3564
65025 Wiesbaden
Tel. 0611-589 38 36
This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
www.forum-ruecken.de

Über Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.: Das Forum Gesunder Rücken ist als führender Rückenschulverband sowohl wissenschaftlich als auch mit einem umfangreichen Fortbildungsangebot tätig. Das Forum gibt die Fachzeitschrift "Die Säule - Rückengesundheit aktuell" heraus, veranstaltet Symposien, vertritt die Interessen von Rückenschullehrern und -lehrerinnen gegenüber Krankenkassen, Politik und Wirtschaft, fördert das Ansehen und die Akzeptanz der Rückenschule in der Öffentlichkeit und ist Gründungsmitglied der KddR (Konföderation der deutschen Rückenschulen).

An der Durchführung der vom Forum Gesunder Rücken initiierten Evaluationsstudie zur Neuen Rückenschule waren die Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, FB Motorik, Pathophysiologie und Biomechanik sowie das Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums der Friedrich-Schiller-Universität Jena beteiligt. Beratend begleitet wurde die Studie von der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG), Bonn.

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Tipp:
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TK-Rückenatlas: 40 Millionen Fehltage gehen aufs Kreuz

TK GesundheitsreportBild: Techniker KrankenkasseBerlin/Hamburg, 17. Juni 2014. Deutschland hat "Rücken". Obwohl in den Betrieben immer mehr Abläufe automatisiert werden und immer mehr Menschen an Schreibtischen arbeiten, geht fast jeder zehnte Krankschreibungstag in Deutschland auf den Rücken. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport hervor, den die Techniker Krankenkasse (TK) heute in Berlin vorstellte. Durchschnittlich war jede TK-versicherte Erwerbsperson - dazu gehören sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I - 2013 1,4 Tage wegen Rückenbeschwerden arbeitsunfähig. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung ergeben sich rund 40 Millionen Fehltage bundesweit.

Die hohen Fehlzeiten resultieren aus der großen Zahl der Betroffenen und einer sehr langen Erkrankungsdauer der Patienten: Statistisch gesehen war jede zwölfte Erwerbsperson 2013 wegen "Rücken" arbeitsunfähig. Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK: "Eine Krankschreibung aufgrund von Rückenbeschwerden dauert im Schnitt 17,5 Tage und damit fünf Tage länger als eine durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit. Für einen mittelständischen Betrieb mit 60 Beschäftigten bedeutet das, dass jedes Jahr fünf Mitarbeiter zweieinhalb Wochen ausfallen und der Unternehmer drei Monatsgehälter auf das Konto "Rücken" überweist."

Betroffen sind laut TK erwartungsgemäß Berufe, in denen schwer körperlich gearbeitet wird, wie die Berufe in der Ver- und Entsorgung (5,1 Fehltage pro Kopf aufgrund von Rückenbeschwerden), im Tiefbau (4,7 Tage) und in der Altenpflege (4,1 Tage). Aber auch durch einseitige und mangelnde Bewegung können Rückenbeschwerden entstehen wie zum Beispiel bei den Berufskraftfahrern, die es mit 4,3 Rückenfehltagen nicht nur überdurchschnittlich im Kreuz haben, sondern auch insgesamt zu den Berufen mit den höchsten Fehlzeiten gehören.

Laut TK-Gesundheitsreport nehmen Rückenbeschwerden im Laufe des Erwerbslebens deutlich zu. Dr. Thomas Grobe vom Aqua-Institut, das für die TK die Daten ausgewertet hat: "Die durchschnittlichen Fehlzeiten steigen bei Männern zwischen 15 und 64 Jahren um den Faktor zehn und bei Frauen um den Faktor 8,6."

Angesichts dessen, dass das Durchschnittsalter in den Betrieben deutlich steigt, betonte die TK, wie wichtig Investitionen in betriebliches und individuelles Gesundheitsmanagement sind. "Hier sind Arbeitgeber, Krankenkassen und die Betroffenen gleichermaßen gefordert. Es geht darum, Arbeit gesünder zu gestalten, aber auch um einen insgesamt gesünderen Lebensstil, der auch nach Feierabend gelebt wird", so der TK-Chef.

Rückenbeschwerden hätten in den allermeisten Fällen nicht nur eine Ursache. Meist kommen mehrere Faktoren wie Bewegungsmangel, einseitige Belastung und Stress zusammen. Vielen sitzt der Stress buchstäblich im Nacken, so dass es zu Verspannungen und Rückenschmerzen kommt. Die persönliche Konstitution und Lebenssituation spiele hier eine große Rolle. Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der TK zeigt, dass drei von vier Beschäftigten mit hohem Stresslevel auch Rückenbeschwerden haben.

Die TK möchte aber nicht nur die Prävention, sondern auch die medizinische Versorgung erkrankter Patienten verbessern: "Die Daten zeigen uns, in welchen Regionen unsere Angebote besonders gebraucht werden. Wie zum Beispiel das Modellprojekt "Zweitmeinung Rücken", das Patienten vor einer eventuellen Rücken-OP berät", erklärt Klaus Rupp, Leiter des Versorgungsmanagements bei der TK. "In 80 Prozent der Fälle wurde den Patienten von der OP als Behandlungsmethode abgeraten, so dass in vielen Fällen langwierige Klinikaufenthalte vermieden werden konnten."

Erstmals hat die TK Krankschreibungen und Rückenbeschwerden auch auf lokaler Ebene ausgewertet. Danach haben vor allem Erwerbspersonen im Kreis Wittmund in Ostfriesland (2,9 Tage), im Landkreis Mansfeld Südharz (2,9 Tage), im thüringischen Nordhausen (2,9 Tage) und in Herne (2,4 Tage) "Rücken". Einen besonders starken Rücken haben dagegen die TK-Versicherten in Starnberg (0,5 Tage), im Landkreis München (0,7 Tage) sowie in Aschaffenburg und Dresden mit jeweils nur 0,8 rückenbedingten Fehltagen im Jahr.

Der Gesundheitsreport mit allen Daten zur Arbeitsunfähigkeit, Arzneimittelverordnungen und dem Schwerpunktthema Rücken steht unter www.tk.de zum kostenlosen Download

Quelle: Techniker Krankenkasse

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