Presse-Echo AGR: Aufrichten, bewegen

blog ruecken fotolia200Bild: fotoliaWas den Rücken schmerzfrei macht

Aktuell auf der Internetseitedes Berliner Kuriers: der Artikel "Was den Rücken schmerzfrei macht". Einer der befragten Experten ist Ulrich Kuhnt - wissenschaftlicher Berater der Aktion Gesunder Rücken.

HIER geht es zum Artikel.
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Tag der Rückengesundheit 15.3.2014 - diese Praxen des ZVK sind dabei

tdr zvkBild: ZVKAuch der Deutsche Verband für Physiotherapie (ZVK) informiert am 15. März bundesweit mit umfangreichen Aktionen rund um das Thema Rückengesundheit. Zahlreiche Praxen öffnen ihre Türen. Eine Liste aller Teilnehmer finden Sie in den folgenden PDF's:

ZVK Teilnehmer Bayern
ZVK Teilnehmer Berlin
ZVK Teilnehmer Brandenburg
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Einzigartig: item Arbeitsplatzsystem mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet

blog itemBild: itemAls erster und bis heute einziger Anbieter industrieller Arbeitsplatzsysteme wurde die item Industrietechnik GmbH mit dem unabhängigen AGR-Gütesiegel "geprüft & empfohlen" ausgezeichnet.

Das Siegel untermauert ein weiteres Mal die Führungsrolle des Solinger Unternehmens bei der Entwicklung ergonomisch ausgereifter Produkte: Als erstes auf dem Markt hat das item Arbeitsplatzsystem die strengen medizinischen Prüfkriterien "Aktion Gesunder Rücken" erfüllt. Damit trägt es nachweislich dazu bei, mögliche Gesundheitsbeeinträchtigungen zu vermeiden und das Wohlbefinden von Menschen am Arbeitsplatz zu fördern.

Gesundheit hat bei item Priorität – umfassende Forschung für rückengerechtes Arbeiten
Eine optimale Ergonomie und insbesondere rückenschonende Konstruktion von Produkten zählen zu den vorrangigen Zielen der item Entwicklungsarbeit, in die fortlaufend neueste medizinische Erkenntnisse einfließen. Damit sorgen item Arbeitsplatzsysteme nachhaltig für die Prävention von Rückenproblemen ihrer Benutzer. Darüberhinaus gelten rückengerecht konzipierte Produkte als ebenso wichtig und positiv unterstützend bei bereits bestehenden Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Das AGR-Siegel – unabhängig und verbraucherorientiert
Das AGR-Siegel zeichnet Produkte aus, die ihre rückengerechte Konstruktion vor einer unabhängigen Prüfkommission mit Experten aus verschiedenen medizinischen Fachbereichen unter Beweis gestellt haben.
Ziel ist es, Verbrauchern eine Entscheidungshilfe beim Kauf von ergonomischen Produkten zu bieten. Die Zeitschrift "Ökotest" hat das AGR-Siegel mit "sehr gut" bewertet.

Weitere Informationen zu unserem innovativen Arbeitsplatzsystem finden Sie hier:
www.item24.de/produkte/produktkatalog/products/arbeitsplatzsystem.html

Quelle Text: Pressemitteilung item Industrietechnik GmbH
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„Tag der Rückengesundheit" für Autofahrer

blog recaro video260Foto: Recaro Automotive SeatingAlles Einstellungssache: Video von Recaro zeigt das richtige Sitzen im Auto

Kirchheim/Teck. Neben dem aktiven Training der Rückenfitness ist das richtige Sitzen ein weiterer wichtiger Baustein beim Kampf gegen die Volkskrankheit Rückenschmerzen. Daher sollten alle, die etwas für ihren Rücken tun möchten, auch ihre Sitzposition am Arbeitsplatz oder im Auto überprüfen. In Sachen mobiles Sitzen geht dies nun besonders einfach: mit einem Video der Spezialisten von Recaro Automotive Seating zur ergonomisch richtigen Einstellung der Fahrzeugsitze.

Speziell Pendler oder Berufskraftfahrer können ein Lied davon singen: Nach längeren Autofahrten haben sie oft Beschwerden im Rückenbereich. Hierfür sind meist zwei Gründe verantwortlich: Zum einen sind die serienmäßigen Autositze in vielen Fällen nicht optimal nach ergonomischen Kriterien gestaltet, zum anderen wird der Sitz häufig nicht korrekt eingestellt. Abhilfe kann der Austausch gegen Nachrüstsitze mit hoher ergonomischer Qualität bringen – wie etwa die Modelle Recaro Style oder Recaro Ergomed E/ES, die mit dem Gütesiegel der „Aktion gesunder Rücken e.V." (AGR) ausgezeichnet wurden.

Wer etwas gegen die falsche Einstellung seines Autositzes tun möchte, kann sofort damit beginnen, denn mit wenigen Handgriffen kann jeder die individuell für ihn richtige Position im Auto finden. Besonders leicht geht die richtige Sitzeinstellung mit einem Video der Spezialisten von Recaro Automotive Seating. In acht Schritten führt dieses schnell und leicht verständlich zum ergonomisch richtig eingestellten Autositz.

Das sind gut investierte Handgriffe für jeden Autofahrer, wie Elmar Deegener, Vice President und General Manager von Recaro Automotive Seating weiß: „Wer seinen Sitz richtig justiert und darin die passende Position einnimmt, hat schon einen wichtigen Schritt für die Ergonomie und damit für seinen Rücken getan. Was viele nicht wissen: Mit der richtigen Sitzposition sinkt auch das Verletzungsrisiko im Falle eines Crashs, denn der Wirkungsbereich der Airbags ist genau auf diese Lage optimiert. Die Zeit für die richtige Einstellung der Fahrzeugsitze lohnt sich daher in jedem Fall."

Verfügbar ist das neue Video ab sofort im Internet über die Homepage von Recaro Automotive Seating unter: www.recaro-automotive.com/videos oder auf dem YouTube-Kanal der Sitzspezialisten: http://www.youtube.com/recaroautomotive.

Lesen Sie dazu auch ein Interview mit Georg Stingel von der Aktion Gesunder Rücken:

Rückenschmerzen vermeiden – auch hinter dem Steuer
Die individuell beste Sitzposition im Auto finden

Nicht nur am Arbeitsplatz, auch im Auto sitzen viele Menschen täglich stundenlang. Mit einigen wenigen Handgriffen lassen sich gute Autositze so einstellen, dass Verspannungen, Ermüdungserscheinungen oder Rückenschmerzen gar nicht erst auftreten. Aber wie erkennt man einen ergonomisch hochwertigen Sitz? Georg Stingel, Geschäftsführer der Aktion Gesunder Rücken e.V., gibt Antworten auf drei häufig gestellte Fragen rund um den Autositz.

GEORG 2012Georg StingelWelche Eigenschaften zeichnen einen guten Autositz aus?
Georg Stingel: „Ein guter Autositz verfügt über eine besonders hohe, wirbelsäulengerecht geformte Lehnenstruktur und körpergerecht gestaltete Polster und Schaumteile. Dazu muss er eine Reihe von individuellen Einstellmöglichkeiten bieten: Unverzichtbar sind eine längs- und höheneinstellbare Sitzposition, eine stufenlos einstellbare Lehnneigung, eine höheneinstellbare Lordosestütze, ein in Länge und Neigung einstellbares Sitzkissen und eine in Höhe und Neigung einstellbare Kopfstütze."

Welche Optionen sind darüber hinaus für rückenfreundliches Sitzen im Auto sinnvoll?
Georg Stingel: „Besonders rückengerecht gestaltete Autositze wie die mit unserem AGR-Gütesiegel ausgezeichneten Produkte von Recaro Automotive Seating bieten bei der Lordosestütze eine Vier-Wege-Einstellung. Einstellbare Seitenwangen an Lehne und Sitzkissen stützen den Körper auch seitlich ab. Bei den Bezügen ist rutschfester Stoff oder Alcantara die bessere Wahl gegenüber glattem Leder. Sitzheizung und Klimatisierung sind Komfortoptionen, die das Wohlbefinden erhöhen können."

Wie ist ein Autositz richtig eingestellt?
Georg Stingel: „Eine ergonomisch optimale Sitzposition ist hinter dem Steuer dann erreicht, wenn der Körper in einer entspannten Haltung bestmöglich abgestützt wird. Dabei müssen Lenkrad und Pedale gut erreichbar sein. Die Oberschenkel sollen ohne Druck auf dem Sitzkissen aufliegen. Der Rücken wird von der Lehne in aufrechter Position gestützt, ohne dass die Schultern nach vorne gedrückt werden. Die Lordosestütze sollte so eingestellt sein, dass das Becken leicht nach vorne gekippt ist. Die richtige Reihenfolge der Sitzeinstellung mit allen Faustregeln für die korrekten Winkel und Abstände zeigt ein Video von Recaro Automotive Seating unter www.recaro-automotive.com/videos."

Quelle Text: RECARO Automotive Seating PR, 4. März 2014

Siggi mit WirbelsaeulenBild

AGR-Tipp

Weiterführende Informationen, worauf es bei rückengerechten Auto- und LKW-Sitzen ankommt, finden Sie auch bei uns auf der Homepage:
Geprüfte Produkte - Autositze
Geprüfte Produkte - Nutzfahrzeugesitze im LKW




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Aktiv gegen „Schnitzelkoma“ und „Schreibtisch-Potatoe“

blog dgsp 200Bild: fotoliaBereits 15 Minuten Bewegung in der Mittagspause steigern Konzentration und Wohlbefinden – und nach neuesten Studien sogar die Lebenserwartung

Pressemitteilung DGSP Nacken verspannt, Rücken schlaff, Beine eingeschlafen... und nach dem Mittagessen das berüchtigte „Schnitzelkoma", im Fachjargon postprandiale Müdigkeit genannt - so oder ähnlich dürfte sich jeder Büroarbeiter schon des Öfteren gefühlt haben. Doch die täglichen Vorsätze, sich nach der Arbeit noch ein wenig zu bewegen, werden durch den anschließenden Fernsehabend wieder einmal vertagt. Dabei haben zahlreiche Studien gezeigt, dass langes Sitzen und körperliche Inaktivität wesentlich zur Entwicklung von Stoffwechsel- und Herzerkrankungen beitragen und schlimmstenfalls sogar die Lebenserwartung einschränken; von den positiven Effekten körperlicher Aktivität auf Konzentration, Muskel- und Gelenkbeschwerden ganz zu schweigen.

Die deutschen Sportmediziner, die sich in der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) organisiert haben, weisen darauf hin, dass bereits vergleichsweise geringe tägliche Bewegungsumfänge positive Auswirkungen auf die genannten Krankheiten haben. Selbst kleine, nur anteilig aktiv zurückgelegte Arbeitswege wie der Fußweg zum Bus oder das Fahrrad zum Bahnhof beugen Übergewicht, Fett- und Zuckererhöhung vor. Weitere Ermutigung kommt nun aus Taiwan – galt bisher ein Minimum von 30 Minuten Bewegung pro Tag als Standard, konnte in einer Großstudie mit über 400.000 Teilnehmern belegt werden, dass schon 15 Minuten normale tägliche Bewegung ausreichen, die Lebenserwartung gegenüber inaktiven Personen signifikant zu steigern. Erhöht man das Tempo, sind die Effekte sogar noch besser. Diese Erkenntnisse dürften selbst dem größten Bewegungsmuffel Beine machen.

Gelingt also der aktive Übergang in den Feierabend nicht, sollten Tageszeitpunkte genutzt werden, die eine automatische Integration dieser Bewegungsumfänge in den Alltag erleichtern. Dazu bietet sich in vielen Unternehmen die Mittagspause an, die neben dem Essen meist ausreichend Zeitfenster lässt, um effektive Bewegungsinhalte zu integrieren. Gruppenangebote zur aktiven Gestaltung der Mittagspause sind vielerorts bereits Realität; auch können firmeneigene Fitnessstudios zu kurzen Trainingseinheiten animieren. Eine Grünanlage neben der Arbeit lockt zu kleinen Walking- oder Joggingrunden. Aber auch einfache Bewegungselemente lassen sich gut in die Mittagspause
integrieren. Die Belohnung spürt man direkt im Anschluss – Konzentration, Wohlbefinden und Selbstzufriedenheit sind nachhaltig gesteigert, und die postprandiale Müdigkeit erwischt nur noch die „Schreibtisch-Potatoes" von nebenan.

4 Tipps zur Gestaltung einer „Aktiven Mittagspause":
  1. Frischluft tanken: 15 Minuten bewusstes Spazieren nach dem Essen regen Geist und Konzentration an. Dabei ruhig mal kurze schnelle Phasen einlegen – das erhöht den Effekt.
  2. Treppe statt Aufzug: Hält fit, erhöht die Selbstzufriedenheit. Wer tritt nicht gerne am Ende der Treppe mit ein wenig Stolz den Aufzug fahrenden Kollegen entgegen?
  3. Theraband in der Schublade bereithalten: 5 Minuten wohl dosiertes Krafttraining beugt Verspannungen vor; Übungen sind kein Hexenwerk und heutzutage überall erhältlich.
  4. Koordinationsübungen: Bereits kleine Fingerspiele oder Gleichgewichtsübungen fordern heraus, machen Spaß und regen die grauen Hirnzellen an.


Der Autor:
Dr. med. Axel Preßler ist seit einigen Jahren in der Sportmedizin als Internist, Kardiologe und Sportmediziner tätig, seit fünf Jahren als Oberarzt im Klinikum rechts der Isar. Primär ist er zuständig für den Teilbereich Prävention und Rehabilitation. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind die Effekte von Bewegung auf das Herz-Kreislaufsystem von Leistungs- und Freizeitsportlern sowie (Herz)Kranken und speziell die Evaluation unterschiedlicher Trainingsprogramme für Patienten mit Herz- und Stoffwechselerkrankungen.

Auskunft erteilt:
Dr. med. Axel Preßler
Oberarzt
Innere Medizin, Kardiologie, Sportmedizin, Präventivmedizin DGPR
Lehrstuhl und Poliklinik für Prävention, Rehabilitation und Sportmedizin
Klinikum rechts der Isar
Technische Universität München
Georg-Brauchle-Ring 56 (Campus C)
D-80992 München
Tel. 089/28924434
Fax 089/28924451

Quellenhinweis: Wen CP et al, Minimum amount of physical activity for reduced mortality and extended life expectancy: a prospective cohort study. Lancet 2011; 378:1244-53

DGSP im Kurzportrait: Die 1912 gegründete Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) ist die zentrale ärztliche Institution auf den Gebieten der Sportmedizin sowie der Gesundheitsförderung und Prävention durch körperliche Aktivität. Neben der Förderung von sport- und präventivmedizinischer Forschung, Lehre sowie Fort- und Weiterbildung setzt die DGSP viele Projekte zur Erhöhung der Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung um. Sie ist die Vereinigung der 18 Landesverbände für Sportmedizin und mit ihren 9000 Mitgliedern eine der größten wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland. 2012 feierte die deutsche Sportmedizin ihr einhundertjähriges Bestehen. Dem Präsidium gehören an: als Präsident Professor Dr. Klaus-Michael Braumann (Hamburg), als Vizepräsidenten Dr. Ingo Tusk (Frankfurt am Main), Hubert Bakker (Bremen), Professor Dr. Klaus Völker (Münster), Professor Dr. Wilhelm Bloch (Köln) und Professor Dr. Christine Graf (Köln). Generalsekretär ist Professor Dr. Rüdiger Reer (Hamburg). Ehrenpräsidenten sind Professor Dr. Dr. Wildor Hollmann (Köln), Professor Dr. Hans-Hermann Dickhuth (Freiburg) und Professor Dr. Herbert Löllgen (Remscheid).


Quelle Text: Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V.

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Neue Mercedes C-Klasse mit AGR-geprüftem Sitzkomfort

blog sitze cklasse260Bild: Mercedes-BenzPünktlich zum Tag der Rückengesundheit am 15. März stellt Mercedes-Benz bundesweit die neue C-Klasse vor. Gesundes Sitzen ist seit vielen Jahre eine der Kernkompetenzen von Mercedes. Und so ist es nicht verwunderlich dass auch die neue C-Klasse ergonomischen, AGR-geprüften Sitzkomfort bietet.

Deshalb unser Tipp: Testen Sie AGR geprüften Sitzkomfort direkt vor Ort bei Ihrem Mercedes Händler. Lassen Sie sich vor Ort zeigen, wie ein Autositz richtig eingestellt wird und was das Fahrzeug sonst noch alles zu bieten hat. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!


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Schon gewusst? 10 Prozent war gestern! Der Schulranzen darf ruhig schwerer sein

blog schulranzen250Der Schulranzen darf höchstes zwischen zehn und zwölf Prozent des eigenen Körpergewichts wiegen." Was früher als Richtwert für Rucksäcke und Ranzen galt, ist laut Experten heute längst überholt. Trotzdem werden jedes Jahr immer wieder Stimmen in den Medien laut, die dieses Gerücht streuen. Doch welches Gewicht ist denn nun die Höchstgrenze? Und welche weiteren Kriterien sollte ein idealer Schulranzen erfüllen? Die Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR) informiert.

Kurz vor Schulstart bewegt kaum ein anderes Thema Eltern, Großeltern und Erziehungsverantwortliche so sehr wie die Fragen nach dem "richtigen" Schulranzen bzw. Schulrucksack. Und Klärungsbedarf gibt es reichlich: Welcher ist für unser Kind am besten geeignet? Welches Gewicht kann ich dem heranwachsenden Rücken wirklich zumuten? Und die wichtigste Frage für die ABC-Schützen in spé: Wie soll er aussehen?

Wer bei der Anschaffung nichts falsch machen möchte, sollte sich an Ratschlägen von Experten orientieren. Und diese wissen genau: Die Empfehlungen für ein Tragegewicht, das zehn bis zwölf Prozent des Körpergewichts nicht überschreiten sollte, sind völlig veraltet. Sie resultieren aus einer wissenschaftlichen Fehl-interpretation. Dr. Dieter Breithecker, Leiter der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung in Wiesbaden, klärt auf: "Die Empfehlung von zehn Prozent stammt aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Sie bezog sich darauf, wie schwer der Tornister eines Rekruten sein durfte, damit bei Langzeitbelastungen keine muskulären Ermüdungen auftraten." Mit Langzeitbelastung waren aber Märsche ab 20 Kilometern gemeint. Heutzutage haben Schulkinder nicht annähernd so einen langen Schulweg, weshalb diese Regel gar nicht auf sie zutrifft. "Diesen Wert auf Ranzen und Schulkinder anzuwenden, ist völlig unrealistisch", kritisiert Breithecker. Auch die "Kid-Check Studie" der Saarland-Universität bestätigt das. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass nicht alle Kinder pauschal über einen Kamm geschert werden können. So gibt es Kinder die sich erst dann anstrengen müssen, wenn der Ranzen 1/3 des Körpergewichts wiegt. Schwächere Kinder weisen aber schon bei 12 % Tragegewicht Anzeichen einer Überbelastung auf. Individuelle Faktoren sollten unbedingt berücksichtigt werden. Das können z. B. die Belastungsverträglichkeit (Kraft und Koordinationsleistung), Belastungsdauer, ergonomische Qualität des Schulranzens/ Schulrucksacks, individuelles Trageverhalten und weitere sogenannte Risikofaktoren wie beispielsweise die Häufigkeit des Sitzens sein. "Auch wenn nach aktuellen Erkenntnissen der Ranzen etwas schwerer sein darf, sollte man nicht versäumen darauf zu achten, unnötiges Gewicht im Ranzen zu vermeiden. Für den Ranzenkauf ist es jedoch wichtig zu wissen, dass nicht immer der leichteste Ranzen auch automatisch der Beste ist" so Detlef Detjen vom Vorstand der Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR).

Worauf es beim Schulranzen/ -rucksack ankommt

Solange sich das Haltungs- und Bewegungssystem noch in der Entwicklung befindet, sollte grundsätzlich von einer besonderen Empfindlichkeit gegenüber Fehlbelastungen ausgegangen werden. Umso wichtiger ist es, schon im Kindesalter auf ergonomische Alltagsgegenstände wie Schulranzen Wert zu legen. Wichtige Anforderungen sind z. B. ein ergonomisch geformtes, rutschfestes Rückenteil, das sich der natürlichen Form der Wirbelsäule anpasst. Achten Sie beim Kauf auch darauf, ob der Ranzen eng am Körper anliegt. Sitzt er vielleicht zu hoch oder zu niedrig? Gut gepolsterte Tragegurte, die mindestens vier Zentimeter breit und verstellbar sein sollten, erhöhen ebenfalls den täglichen Tragekomfort. Schwere Inhalte, wie Bücher, sollten in körpernahen Fächern verstaut werden können. Weitere wichtige Tipps und Hinweise sowie Kriterien für einen rückenfreundlichen Schulranzen gibt es im Internet unter www.agr-ev.de/schulranzen

Die AGR hat es sich seit ihrer Gründung 1995 zur Aufgabe gemacht, ein Bewusstsein für die Bedeutung rückengerechter Verhältnisse zu schaffen und dadurch Haltungsschäden und Rückenschmerzen zu vermeiden - auch bzw. besonders für Kinderrücken. Neben aktiver Aufklärungsarbeit zeichnete die AGR unter anderem besonders rückenfreundliche Schulranzen und Schulrucksäcke der Hersteller Coocazoo, Die Spiegelburg, Sammies by Samsonite und Step by Step mit dem Gütesiegel "geprüft & empfohlen" aus.

Diesen Beitrag finden Sie als Pressemitteilung und Bilddownload HIER im Pressebereich.

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