FIGHTING BACKACHE
TOGETHER

slider default

BdR-Expertenworkshop zum Tag der Rückengesundheit 2015

flyer titel tdr2015 210Resilienz – Konzepterweiterung der Neuen Rückenschule

Auftaktveranstaltung anlässlich des 14. Tages der Rückengesundheit in Deutschland

Liebe BdR-Mitglieder und liebe Mitglieder unserer Partnerverbände, liebe Interessierte,

am 7. März 2015 findet die Auftaktveranstaltung für Experten zum Tag der Rückengesundheit im Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg in Recklinghausen statt. Die Initiatoren des Tages der Rückengesundheit, Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) e. V. und Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V., haben ein interessantes Motto aufgestellt. Es lautet für die breite Öffentlichkeit: „Sie haben es in
der Hand – Rückenschmerzen bieten Chancen" und für die Auftaktveranstaltung: „Resilienz – Konzepterweiterung der Neuen Rückenschule".

Gegenwärtig ist der Resilienz-Begriff in aller Munde. Resilienz beschreibt die Fähigkeit von Menschen, persönliche Rückschläge oder Krisen nicht nur zu überstehen, sondern sogar gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Krisen werden durch Nutzung persönlicher und sozial vermittelter Ressourcen gemeistert.

Das Motto des Tages der Rückengesundheit 2015 versucht, dieses förderliche Prinzip der Resilienz für die Volkskrankheit Rückenschmerz wirksam werden zu lassen und in die Bevölkerung zu tragen. Das Auftreten von akuten Rückenschmerzen kann auch als Anlass genutzt werden, Einstellungen und Bewertungen zum Schmerz zu verändern und langfristig einen rückenfreundlichen Lebensstil zu führen. Somit können Rückenschmerzen durchaus eine Chance bieten, gestärkt aus der Erfahrung „Ich habe Rücken" zu gehen.

Die Auftaktveranstaltung gliedert sich in die Schwerpunkte „Vorträge" und „Praxis-Workshops".

Jutta Heller startet die Vortragsreihe mit den sieben Schlüsselfaktoren des Resilienzkonzepts. Gudrun Knappke beantwortet danach in ihrem Beitrag die Frage, warum das ressourcenorientierte Resilienzmodell gerade in der heutigen Arbeitswelt von großer Bedeutung ist. Während sich die ersten beiden Vorträge mit der psychischen Resilienz beschäftigen, referiert Martina Frank anschließend über den Zusammenhang zwischen Faszien und Rückenschmerzen. In ihrem Vortrag geht es um die Stärkung der somatischen Resilienz, also der Widerstandskraft des Körpers. In den zwölf angebotenen Workshops werden von Spezialisten gemeinsam mit den Teilnehmenden konkrete Inhalte und Methoden für die Neue Rückenschule erarbeitet. Dabei rückt zunächst das zentrale Anliegen des Tages der Rückengesundheit, „Förderung der Resilienzfaktoren", in den Mittelpunkt der angebotenen Workshops.

  • Die Workshops von Gudrun Knappke und Miriam Cote vermitteln konkrete Maßnahmen sowie Übungen zur Förderung der individuellen Resilienz.
  • Angelika Fiedler bietet in ihrem Workshop für Rückenschullehrer einen hochinteressanten Einblick in die Grundprinzipien der Motivierenden Gesprächsführung. Sie beantwortet die Frage: „Wie erreichen wir bei unseren Kursteilnehmern nachhaltige Verhaltensänderungen?"
  • Das von Joachim Fleichaus vorgestellte RückenBraining® Konzept zeigt einen Weg auf, wie Menschen mit chronischen Schmerzen diese eigenverantwortlich durch körperliches und mentales Training in den Griff bekommen können.
  • In den Workshops von Jana Rothe (Yoga) und Petra Böker (Qigong) erleben die Teilnehmer, wie einfache Atem- und Bewegungsübungen die innere Ruhe und Gelassenheit fördern können.
  • Bärbel Ehrig und Frank Thömmes bringen die Faszien mit unterschiedlichen Methoden dynamisch in Bewegung. Frau Ehrig orientiert sich an den Ansätzen von Dore Jacobs und Elsa Gindler, Herr Thömmes demonstriert neben anderen auch Übungen mit BLACKROLL-Produkten.
  • „Bitte schalten Sie Ihr Gehirn ein!" Dazu werden die Teilnehmer in dem Workshop von Martin Stengele bei dem Koordinationsprogramm „Lifekinetik" aufgefordert.
  • Weitere wertvolle Praxistipps für effektives Rückentraining liefern Dirk Hübel mit dem Tiefenmuskeltraining auf instabilen Unterlagen, Eduard Kurz beim Functional Training und Michael Eckerl mit dem überaus interessanten neuen Sportgerät Slashpipe.

Die Auftaktveranstaltung am 7. März dient als Startsignal für die bundesweite Umsetzung des hochaktuellen Mottos in möglichst allen regionalen Rückenschulen. Somit ergeben sich insgesamt aus dem Tag der Rückengesundheit am 15. März wertvolle Chancen, neue Teilnehmer für die eigenen Angebote vor Ort zu gewinnen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ulrich Kuhnt
Mitglied des BdR-Direktoriums

Detlef Detjen
Mitglied des AGR-Direktoriums

 

HIER geht es direkt zur Online-Anmeldung.

HIER geht es zum Programm des Expertenworkshops mit Detailinformationen zu den Vorträgen und Workshops.


downloads

Flyer "BdR Expertenworkshop - Resilienz - Konzepterweiterung der Neuen Rückenschule" der Neuen Rückenschule"

 


 

 

COM_RSBLOG_READ_MORE
COM_RSBLOG_TAGS

Werbeplakat zum Tag der Rückengesundheit

werbeplakat Tag der Rückengesundheit 2015Sie planen eine Veranstaltung zum Tag der Rückengesundheit? Super. Wir wollen Sie bei Ihrer Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Auch in diesem Jahr bieten wir den Veranstaltern wieder ein vorgefertigtes Werbeplakat zum Tag der Rückengesundheit 2015 an. Plakatvorlage am PC einfach downloaden und mit Ihrem individuellen Text gestalten. Anschließend die Datei einfach ausdrucken oder beispielsweise auf einen Stick ziehen und im Copyshop vor Ort drucken lassen ohne vorher einen Grafiker aufsuchen zu müssen.

downloads

Veranstaltungsplakat - Bewerben Sie Ihr Event zum Tag der Rückengesundheit

COM_RSBLOG_READ_MORE
COM_RSBLOG_TAGS

Telefon-Aktion "So machen Sie Ihren Rücken stark"

Am Donnerstag, 20. November 2014, von 18 bis 20 Uhr startet die Zeitschrift "Glücksrevue" in Zusammenarbeit mit der Aktion Gesunder Rücken e. V. eine Telefon-Aktion. Zu dem Thema "So machen Sie Ihren Rücken stark" beantworten die Rückenexperten Ulrich Kuhnt und Dr. med. Bernd Reinhardt Ihre Fragen. "Rückenschmerz-Geplagte" erhalten kompetente Antworten rund   um das Thema Rückengesundheit, rückengerechtes Verhalten und Umfeld und Therapiemöglichkeiten.
Rufen Sie an unter den kostenlosen Nummern: 0800/3 37 78 88 oder 0800/3 36 65 55!

 Ulrich-Kuhnt160 Ulrich Kuhnt

Sportwissenschaftler,
u. a. Herausgeber des
Grundlagenwerks "Neue Rückenschule",
Vorstandsmitglied im
Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) e. V.
und Gründer der Rückenschule Hannover
Reinhardt156  Dr. med. Bernd Reinhardt

Facharzt für Orthopädie,
Sportmedizin und Chirotherapie


COM_RSBLOG_READ_MORE
COM_RSBLOG_TAGS

Neue Publikationen: KiGGS-Faktenblätter körperlicher Aktivität und Sport

Blog Vaeter BewegungBild: Fotolia Anatoliy SamaraDie Faktenblätter stellen Ergebnisse zu bestimmten Themen aus der ersten Folgebefragung der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland" (KiGGS Welle 1) vor. Die Faktenblätter werden fortlaufend um weitere Themen ergänzt und können kostenlos als PDF-Dokumente abgerufen werden. www.rki.de/gbe-faktenblaetter

Quelle: Robert Koch Institut
COM_RSBLOG_READ_MORE
COM_RSBLOG_TAGS

Factsheet: Pflegekräfte arbeiten am Limit

BIBB/BAuA-Befragung zu Arbeitsbedingungen von Pflegekräften ausgewertet

Dortmund - Die Lebenserwartung nimmt zu und damit auch die Zahl kranker und pflegebedürftiger Menschen. Demgegenüber sinkt die Zahl der Pflegekräfte, deren Altersdurchschnitt steigt. Dabei stellt die Arbeit im Pflegebereich hohe Anforderungen an Körper und Psyche der Beschäftigten. Zu diesem Ergebnis kommt das zehnte Factsheet zur BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) /BAuA-Befragung 2012, das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt veröffentlicht hat. Demnach kennzeichnen bereits heute Schichtarbeit, ein hohes Arbeitspensum sowie physische und psychische Belastungen und gesundheitliche Beschwerden die Arbeit des Pflegepersonals.

Das neue Faktenblatt "Arbeit in der Pflege - Arbeit am Limit? Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche" der BAuA vergleicht die Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in der Kranken- und Altenpflege mit denen sonstiger Erwerbstätiger. So müssen Pflegekräfte in höherem Maße schwer heben und tragen oder im Stehen arbeiten als Beschäftigte aus anderen Berufen. Vor allem Beschäftigte in der Altenpflege tragen deutlich öfter Lasten oder arbeiten in Zwangshaltung.

Schichtdienste der Pflegenden führen zu unregelmäßigen Arbeitszeiten, die zusätzlich belasten. Zudem kommen Erholungs- und Regenerationszeiten oft zu kurz. So lassen im Vergleich zur durchschnittlichen Erwerbsbevölkerung doppelt so viele Krankenpflegende ihre Pausen häufig ausfallen. Als Grund dafür geben sie meist zu viel Arbeit an. Hinzu kommen für Pflegekräfte überdurchschnittlich häufiger Termin- und Leistungsdruck sowie Arbeitsunterbrechungen. Oft müssen sie verschiedene Tätigkeiten gleichzeitig ausüben und sehr schnell arbeiten. Dabei befinden sich viele von ihnen an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit.

Bei der Bewältigung der hohen Anforderungen sind Ressourcen wie ein hoher Handlungsspielraum oder soziale Unterstützung wichtig. Doch einen höheren Handlungsspielraum als bei anderen Erwerbstätigen gibt es nicht: Hinsichtlich des Einflusses auf die Arbeitsmenge liegen Beschäftigte in der Krankenpflege etwas unter und die in der Altenpflege etwas über dem Durchschnitt. Beim Planen und Erteilen von Aufgaben ist es genau umgekehrt. Die Möglichkeit, sich Pausen selbstständig einzuteilen, ist in beiden Pflegeberufen geringer als in anderen Tätigkeitsfeldern.

Besser sind hingegen soziale Komponenten wie eine gute Zusammenarbeit und Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen. Auch die Bedeutung der eigenen Arbeit wird höher eingeschätzt. Im Vergleich zum Durchschnitt berichten dennoch doppelt so viele Pflegekräfte von Überforderung, knapp die Hälfte von Stresszunahme. Und nicht zuletzt klagen Pflegekräfte deutlich häufiger über Beschwerden des Muskel-Skelett-Systems und über psychovegetative Beschwerden als andere Erwerbstätige.

Diese Umstände können dazu beitragen, dass eine hohe Verweildauer im Beruf selten ist. Im europäischen Vergleich besteht bei deutschen Pflegekräften ein größerer Wunsch, aus dem Beruf auszusteigen. In einer älter werdenden Gesellschaft, in der nicht nur der Pflegebedarf und das Durchschnittsalter der Pflegenden steigen, sollte daher die Attraktivität des Pflegeberufes durch gute Arbeitsbedingungen verbessert werden.

Das Factsheet "Arbeit in der Pflege - Arbeit am Limit? Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche" steht als PDF auf der Internetseite der BAuA unter www.baua.de/arbeitsbedingungen im Bereich BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012.

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 650 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Quelle: Pressemitteilung Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

COM_RSBLOG_READ_MORE
COM_RSBLOG_TAGS

Ergonomie im Wohn- und Esszimmer

Blog faz esszimmerBild: AGR/himollaTipps zum rückenfreundlichen Sitzen im Wohn- und Esszimmer gibt Jens Löhn (AGR-Direktorium) im Online-Beitrag der "Frankfurter Allgemeine".

Link zum Beitrag: Frankfurter Allgemeine, Tipps zum rückenfreundlichen Sitzen


COM_RSBLOG_READ_MORE
COM_RSBLOG_TAGS

www.chronische-krankheiten.info

mediaplanet chronisch230Bild: MediaplanetVerlagshaus Mediaplanet geht online mit der Kampagne "Chronische Krankheiten-Endlich Schmerzfrei!"

In Deutschland leidet mehr als ein Drittel der Bevölkerung an einer oder an mehreren chronischen Erkrankungen. Stille Begleiter sind dabei oft ständige Schmerzen oder Beeinträchtigungen. Mit der Kampagne „Chronische Krankheiten" möchte das Verlagshaus Mediaplanet über Symptome, Diagnosen und Therapiemöglichkeiten informieren. Ziel ist es, einen Ratgeber über das Leben mit einer Chronischen Krankheit zu bieten und Wege aus dem Schmerz aufzuzeigen. Die Seite möchte aufklären, Lösungsänsätze bieten, das Bewusstsein für mehr Prävention stärken sowie die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.

www.chronische-krankheiten.info bzw. direkt zur Themenseite "Rücken/Wirbelsäule" www.chronische-krankheiten.info/ruecken-wirbelsaeule



COM_RSBLOG_READ_MORE
COM_RSBLOG_TAGS