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Studie des Fraunhofer Instituts deckt auf: Hotels berücksichtigen Kundenwünsche nur unzureichend!

Hotel 260Bild: © inesbazdar - Fotolia.comDass Wunschvorstellung und Wirklichkeit beim Thema Hotelbett manchmal weit auseinander klaffen, belegt eine neue Studie des Fraunhofer Instituts1. Demnach geben fast alle befragten Hotelgäste an, dass Bett und Matratze die wichtigsten Kriterien für die Zufriedenheit seien - tatsächlich erfüllen diese aber nur in gut einem Drittel der Fälle (35%) die Erwartungen.

Das Bett muss begeistern
Die meisten Hotelbetreiber scheuen kaum Kosten und Mühen, um die Gäste in Sachen Wellness, TV und Gastronomie zu verwöhnen. Schmählich vernachlässigt wird hingegen in vielen Fällen das Bett. Ein großer Fehler, wie auch die aktuelle Studie des Fraunhofer Instituts belegt, denn für 98 % der Gäste ist im Hotel nichts wichtiger als Bett und Matratze. Gut die Hälfte der Befragten ist sogar bereit, für ein ergonomisches Bettsystem mehr Geld auszugeben. Kein Wunder, denn ein gesunder und erholsamer Schlaf in der Nacht ist für jeden von uns die Grundvoraussetzung für Leistungsfähigkeit und Energie am Tag. Und wer sowieso bereits von Rückenproblemen geplagt ist, leidet nach einer Nacht im durchgelegenen Hotelbett umso mehr darunter und legt aus gutem Grund Wert auf eine ergonomische Ausstattung des Hotelzimmers.

Dem Rücken zuliebe: Auf das Gütesiegel achten
Die gute Nachricht: Es gibt auch Hotels, in denen Rückenfreundlichkeit groß geschrieben wird. Außerdem erkennen immer mehr Hoteliers den Handlungsbedarf und rüsten in Zusammenarbeit mit der Aktion Gesunder Rücken ihre Zimmer um. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, orientiert sich also am AGR-Hotel-Gütesiegel, das an Hotels vergeben wird.

Die Anforderungen
Die AGR hat eine Leitlinie mit Anforderungen entwickelt, die Hotels erfüllen müssen, um mit diesem Gütesiegel ausgezeichnet zu werden. Im Zentrum des Interesses steht das Hotelbett, doch auch andere Details wie Kopfkissen und Sitzgelegenheiten werden unter die Lupe genommen. Hinzu kommen noch eine Reihe von Empfehlungen. Dazu gehören beispielsweise ergonomisch ausgestattete Seminarräume, Stehpulte oder rückengerechte Sanitäreinrichtungen. In einem zertifizierten Hotel entsprechen mindestens 10 % der Zimmer den AGR-Kriterien. Ein Hotel-Verzeichnis gibt es im Internet unter www.agr-ev.de/hotels

Über die AGR
Die Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR) arbeitet seit ihrer Gründung im Jahr 1995 daran, durch Informationen und Vernetzung von Experten und Betroffenen der Volkskrankheit Rückenschmerzen entgegen zu wirken. Außerdem vergibt der Verein das etablierte AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" an rückenfreundliche Alltagsgegenstände.

Weiterführende Informationen zu einem rückengerechten Alltag, zu rückengerechten Alltagsgegenständen mit dem AGR-Gütesiegel sowie ein Verzeichnis zertifizierter Fachgeschäfte und Hotels sind auf Anforderung als Infopaket mit dem "Ergonomie-Ratgeber" und dem Patientenratgeber "AGR-MAGAZIN" zum Preis von 12,95 Euro bei der AGR (Tel. 04284/926 99 90 oder www.agr-ev.de/patientenmedien) erhältlich.

Den Ergonomie-Ratgeber gibt es zudem als eBook in der Kindle Version bei amazon zum Preis von 9,86 Euro.


1 Arnulf Hettrich in Hotel&Technik 01/2014, S. 38-39, AT-Fachverlag GmbH


Diese und weitere Pressemitteilungen mit entsprechendem Bildmaterial finden Sie HIER bei uns auf der Seite.


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"Sitzen gefährdet Ihre Gesundheit"

blog nackenBild: thinkstockLesetipp: "Sitzen gefährdet Ihre Gesundheit" Online erschienen auf der Seit von "DIE WELT". Ein Artikel, der sich mit dem Thema Gesundheit und Sitzen beschäftigt.
HIER geht es zum Beitrag auf "DIE WELT".

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AGR-MAGAZIN „Rückenschmerzen vermeiden!“

Titel magzain26 220Kostenfreier Ratgeber neu aufgelegt

Unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" klärt die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. seit 1995 über das Volksleiden Rückenschmerzen auf. Ein fester Bestandteil dieser Aufklärungsarbeit ist das AGR-Magazin, ein praktischer Ratgeber mit zahlreichen Tipps zur Prävention und Therapie von Rückenbeschwerden, das jetzt bereits in der 26. Auflage neu aufgelegt wurde.

Den inhaltlichen Schwerpunkt bilden neben der Vorstellung verschiedener Ursachen von Kreuzschmerzen umfangreiche Maßnahmen zur Vorbeugung und Therapie von Rückenleiden. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Schaffung rückengerechter Verhältnisse. Im Büro, im Auto oder im Urlaub, im Garten, beim Sport oder beim Kauf von Möbeln oder Schuhen - in diesen und vielen weiteren Bereichen hat die AGR rückenfreundliche Alltagsgegenstände bereits mit dem unabhängigen AGR-Gütesiegel ausgezeichnet und stellt diese im neuen Magazin vor. Zusätzlich greift die AGR in der aktuellen Ausgabe das Thema "Ernährung & Knochengesundheit" auf, ein wesentlicher Baustein für eine gesunde Lebensführung und somit auch für einen gesunden Rücken. Außerdem kommen vielfach renommierte Rücken-Experten zu Wort, die über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse informieren und Ratschläge zu einem rückenfreundlichen Lebensstil geben.

Rückengesund in jedem Alter
Rückengesundheit betrifft alle Altersgruppen, auch Kinder leiden zunehmend an Rückenbeschwerden. Der Grund: Statt viel Bewegung verbringen immer mehr Kinder den Großteil ihres Tages im Sitzen. Der Themenbereich "Aktion Gesunder Kinderrücken" wird dieser Entwicklung gerecht und gibt Eltern Tipps für eine ergonomisch sinnvolle Gestaltung des Wohn- und Freizeitumfeldes ihrer Kinder.

Nicht nur für die Kleinsten, sondern auch für Senioren gibt es erfolgreiche Ansätze zur Prävention von Rückenschmerzen, die in der neuen Ausgabe des AGR-MAGAZINS vorgestellt werden.

Alle Adressen auf einen Blick
Ein zusammenfassendes Verzeichnis geschulter und zertifizierter Händler ermöglicht einen schnellen Überblick, in welchen Städten AGR-geprüfte Produkte erhältlich sind und qualifizierte Beratung im Vordergrund steht. Erstmals sind auch Autohäuser aufgelistet.

Über die AGR
Rückenbeschwerden sind in der modernen Gesellschaft zum Volksleiden geworden. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. arbeitet kontinuierlich daran, um dieser Volkskrankheit entgegenzuwirken. Zentrales Anliegen des Vereins ist es, ein Bewusstsein für die Bedeutung rückengerechter Verhältnisse zu schaffen und dadurch Rückenschmerzen zu vermeiden. "Denn bei Prävention und Therapie von Rückenleiden spielen Alltagsprodukte, die den Bewegungsapparat und die Wirbelsäule optimal unterstützen, eine wesentliche Rolle", so Detlef Detjen, Geschäftsführer der AGR.

Alltagsgegenstände, die diesen Kriterien entsprechen, werden von unabhängigen medizinischen Gremien mit dem AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" (von ÖKO-TEST mit sehr gut bewertet) ausgezeichnet.

Der neue Patientenratgeber AGR-MAGAZIN steht ab sofort zum kostenfreien Download unter www.agr-ev.de/patientenmedien bereit und kann auch unter der Telefonnummer 04284-9269990 oder per E-Mail an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. zur Zusendung auf dem Postweg bestellt werden. Zudem liegt das neue AGR-Magazin im deutschsprachigen Raum in über 7.000 Praxen zur kostenlosen Mitnahme aus.

Kurz & bündig
Das beliebte AGR-Magazin ist ab sofort in seiner 26. Auflage kostenfrei erhältlich. In bewährter Weise gibt der Patientenratgeber nützliche Hilfestellungen und ausführliche Informationen, wie ein rückenfreundlicher und vor allem ein schmerzfreier Alltag möglich ist und wie jeder am Arbeitsplatz, in der Freizeit, im Urlaub, beim Sport und in jedem Alter "rundum rückengesund" sein kann. Weitere Infos und das AGR-MAGAZIN zum Download gibt es unter:
www.agr-ev.de/patientenmedien - die Printausgabe ist erhältlich unter 04284/926 99 90.

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Buchvorstellung: Pilatestraining 50+

Pilates50 210Für mehr Beweglichkeit und Ausstrahlung

Unabhängigkeit und Selbstständigkeit und damit Erhalt der Lebensqualität, das ist der häufigst genannte Grund für sportliche Bewegung im mittleren und höheren Alter. Um auch die späten Jahre aktiv und gesund genießen zu können, muss regelmäßiges Training und Bewegung in den Alltag integriert werden.

Ab ca. 50 Jahren treten vermehrt degenerative Veränderungen im Körper auf. Die Kraft, das Gleichgewicht, die (Kraft-)Ausdauer und die Beweglichkeit müssen trainiert werden um sie zu erhalten oder aufzubauen.

Die Schwerpunkte im Buch Pilatestraining 50 + sprechen diese Aspekte im besonderen an. Der Körper wird sanft aufgerichtet, tiefe gelenkstabilisierende Muskeln rekrutiert. Die Übungsabläufe sind bewusst, ruhig und in fließend, verbunden mit einer tiefen Atmung. Dies fördert die Körperwahrnehmung und kann negativen Stress abbauen um neue Kraft für Körper und Geist zu gewinnen. Der verwendete „Redondo Ball Touch" der Firma TOGU setzt sensorische Reize, hilft bei der korrekten Positionierung von Körperteilen und spricht, je nach Übung bestimmte Muskeln im Besonderen an.
Das Buch Pilatestraining 50 + möchte Anfängern die Pilatesmethode näher bringen und ein Heimtraining für Fortgeschrittene anbieten. Übungsleitern und Trainern als Nachschlagewerk dienen bzw. zur Erweiterung ihrer Trainerkompetenz beitragen.

claudia hoelzl210Die Autorin
Claudia Hölzl ist vielseitig ausgebildete Fitness- und Gesundheitstrainerin, Wellnesstrainerin, Personaltrainerin und Übungsleiterin im Präventionssport. Sie blickt auf eine langjährige Erfahrung als Pilatestrainerin mit unterschiedlichsten Alters- und Personengruppen zurück. Im Lehrteam des BLSV e.V. ist sie als Referentin mit DOSB Zertifikat in der Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern und Trainern schwerpunktmäßig für die Bereiche „Haltung und Bewegung" und „Geriatrie" z.B. „Pilates 50+" im Einsatz. Als staatl. Geprüfte Referentin für rückengerechte Verhältnisprävention AGR e.V. bietet sie Arbeitsplatzanalysen mit Beratungen für berufliche und private Bereiche an. Sie organisiert Gesundheitsseminare und hält praxisorientierte Vorträge für Firmen und verschiedene andere Organisationen. Sie ist Autorin und Darstellerin in verschiedenen Lehrfilmen im Genre „Sport".


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Aktiv gegen Rückenschmerzen

aok ruecken300Bild: AOKAOK: Nicht pflegen und schonen, sondern bewegen und fordern: Auf diese Kurzformel lässt sich die wohl beste Therapie gegen Rückenschmerzen bringen. Das Zusammenspiel von Muskeln, Bändern und Gelenken um die Achse des Körpers ist nun einmal von Natur aus kompliziert. Doch jetzt gibt es ein effektives online-Programm für ein sinnvolles Präventionstraining. Die AOK Niedersachsen bietet es Versicherten kostenfrei unter dem Namen „Rückenaktiv" an (www.aok.de/rueckenaktiv).

„Rückenschmerzen kommen und gehen, fast jeder hat sie einmal. In den seltensten Fällen sind sie auf einen echten Schaden an der Wirbelsäule zurückzuführen", so die AOK-Präventions-berater. „Aber es ist schon ein Unterschied, ob es hin und wieder mal zwackt oder man wochen-lang krankgeschrieben ist und Medikamente schlucken muss." Hier kommt das Vorbeuge-Programm „Rückenaktiv" ins Spiel, entwickelt vom Sportwissenschaftler Prof. Klaus Pfeifer von der Universität Erlangen.

Während es in der klassischen Rehabilitation überwiegend um ein rein funktionell ausgerichtetes Training geht, berücksichtigt „Rückenaktiv" genauso die bio-psycho-sozialen Faktoren, die der Entstehung chronischer Rückenschmerzen oft zugrunde liegen. Führt man beide Ebenen zusammen, wird daraus ein „intelligentes Selbstmanagement", bei dem Bewegungselemente in den Alltag integriert werden. „Jede Bewegungsaktivität, sei sie auch noch so minimal, ist für den Rücken hilfreich!", unterstreichen die Experten.

Das Programm erstreckt sich über 15 Wochen. Die Teilnehmer bekommen wissenschaftlich fundierte Informationen zum Thema „Rückengesundheit", individuell zugeschnittene Übungs-anleitungen und -tipps („Mein Training") sowie regelmäßige Trainingsfeedbacks und Anregungen für den Umgang mit dem „inneren Schweinehund". In der Summe wird daraus ein hervorragendes Motivations- und Stärkungsinstrument für Menschen mit Rückenschmerzen – also praktisch für jeden.

Quelle: Pressemitteilung AOK Niedersachsen
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Ich geh’ offline - Meditative Walking-Praxis

Ich geh offline210Buch-Rezension von Frau Cornelia M. Kopelsky

Das Buch wendet sich an stressgeplagte Menschen, denen es schwerfällt, abzuschalten und sich Zeit und Ruhe für die eigene Regeneration zu gönnen. Es stellt ihnen eine praktische Anleitung für ein individuell gestaltbares Anti-Stress-Programm vor, welches Meditation mit der Sportart Walking verbindet. Die Autoren bieten dazu ein an der Zielgruppe der „Mover" bedarfsorientiertes Konzept an, bei dem zwei stressbewältigende Maßnahmen vereint zum Wirken kommen und das sich ohne großen Zeit- und Lernaufwand realisieren und in den Arbeits- und Familien-Alltag integrieren lässt. Zunächst zeichnen sie im einführenden Teil ein Typenbild der Mover, womit die Leser/-innen erkennen können, ob sie auch Mover sind. Mover – der Begriff ist der amerikanischen Business-Welt entliehen – sind sehr geschäftige Menschen, die sehr viel bewegen, überdurchschnittlich viel leisten, voller Ideen und sehr erfolgreich sind. Mover sind vitale Persönlichkeiten; sie sind kontrollbewusste Macher/-innen, die sich nach Kräften um ihre Firma, Kollegen und Familie kümmern, nur nicht um sich selbst. Immer aktiv zu sein, ist für sie so selbstverständlich und natürlich, dass sie Angst vor Inaktivität haben, und sich schwer tun, ihre Leistungsgrenzen wahrhaben zu wollen.

Stress ist für Mover etwas Normales, sodass sie viel zu spät merken, wann und wie Stressbelastungen ihre Gesundheit gefährden. Thomas Ludwig, Absolvent des Buddhismus-Studiums, Kommunikations- und Diplom-Betriebswirt, und Günter Lehman, Physiotherapeut und KddR-Rückenschullehrer, ist es daher sehr wichtig, dass ihre Leser/-innen „Stress verstehen lernen", bevor sie sich auf eine Methode zur Stressbewältigung einlassen. Als Erklärungsmodell für das Stressbild eines typischen Movers verwenden die Autoren den Vergleich der Stressverarbeitung im menschlichen Gehirn mit dem „Prozessor" eines Computers, der gleichzeitig mehrere Programme am Laufen hält und abzustürzen droht, wenn das Maß der „Übertaktung" permanent überschritten wird. Um den Computer vor Schaden zu bewahren, wird es Zeit, „offline zu gehen" und „den Stecker zu ziehen". Mit solchen und anderen vertrauten Termini aus der Arbeitswelt ist eine bildhafte Ansprache gewählt worden, mit der Mover die Zusammenhänge von Stress und gesundheitlichen Auswirkungen sowie die Empfehlungen für den Stressabbau schnell erfassen können. Diese zielgruppengerechte Ansprache setzt sich konsequent im Buch fort, womit sich auch die männlichen Mover als ansonsten für Gesundheitssport schwer zugängliche Zielgruppe angesprochen fühlen dürften.

So lässt sich klar verständlich die sachliche Einführung in die Meditation lesen. Vorbehalte und weltanschauungs- und religionsassoziierte Vorstellungen von Meditation weichen konkreten Informationen über die einfache und zugleich wirksame Praxis des Meditierens. Zum Einstieg werden Basisübungen für das Meditieren im Sitzen am Boden oder auf einem Stuhl Schritt für Schritt angeleitet. Damit bekommen die Leser die Möglichkeit, sich individuell mit dem Meditieren als mentale Form der Stressbewältigung anzufreunden, um einen eigenen Weg zu innerer Ruhe zu finden.

Bei der Darstellung der Sportart Walking geht es einerseits darum, verständlich zu machen, dass auch Bewegung für den Stressabbau sehr wichtig ist, und andererseits aufzuzeigen, dass Sport, wenn er gesundheitsförderlich wirken soll, so präzise wie möglich nach funktionsmotorischen Prinzipien ausgeübt wird. Deshalb geben die Autoren detaillierte Übungsanleitungen für die richtige Walkingtechnik, ebenso für die Rückenfitness. Erst wenn die Grundform der Walkingtechnik verinnerlicht ist, kann moderates Walking mit der Meditation als Basisübung zur Sportmeditation verknüpft werden. Sportmeditation ist somit eine bewegungsbetonte Stressbewältigungsstrategie und eine geeignete Form zur Entschleunigung.

In allen Kapiteln erleichtern anschauliche Illustrationen und Fotos das Verstehen vieler Zusammenhänge im Stressgeschehen und das Nachvollziehen der praktischen Übungsvorschläge. Im Gesamten präsentiert das Buch eine sehr gut konzipierte Praxis der Sportmeditation, die sich ebenso für die meditative Anwendung von Wandern, Nordic Walking und Jogging modifizieren lässt, und deren methodisch-didaktische Struktur auch auf andere Zielgruppen, wie zum Beispiel Rückenschmerzpatientinnen und -patienten, abgestimmt werden kann.

"Ich geh' offline" Thomas Ludwig / Günter Lehmann: Ich geh' offline – Meditative Walking-Praxis, 120 Seiten, zahlreiche Fotos und Illustrationen, Broschur, Format 13,5 x 21 cm, Aurum Verlag, Bielefeld 2013, Preis 18,95 €, (D) 19,50 € (A), ISBN 978-3-89901-762 -5.

Rezension von
Cornelia M. Kopelsky
Freie Fachautorin
Feckweilerbruch 28, 55765 Birkenfeld / Nahe
This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
www.CMKopelsky.de

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Rücken gut, alles gut

BackToBalance260Bild: DASA / Wahlbrink"Back to Balance" kommt zurück in die DASA

Tipps zum bewegungsreichen Alltag können die meisten Menschen hierzulande wohl nie genug bekommen. Daher erhält die bereits erfolgreich gezeigte DASA-Ausstellung „Back to Balance" zur Rückengesundheit nun einen festen Platz in der Dauerausstellung der Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund.

Die DASA eröffnet sie am Sonntag, 26. Oktober, mit einem Aktionstag wieder und heißt das Publikum erneut im Reich des Rückens willkommen. Dabei erfährt man mehr zum Aufbau des Rückens und seiner Evolutionsgeschichte oder den Umgang mit dem Kreuz in Beruf und Freizeit. Vor allem soll der Besucher jedoch selbst aktiv werden: Interaktive Bewegungsplattformen wecken die Freude an der Bewegung. An diesem Tag gibt es zusätzlich Animationen mit Kleingeräten, die mit wenig Aufwand viel für den Rücken tun können. Ein Test zum Status der eigenen Rückenmuskulatur ist ebenfalls möglich.

Im Rahmen einer Führung erläutert DASA-Kurator Hans-Gerd Kaspers um 12 und um 15 Uhr seine persönlichen Lieblingsstücke. Interessierte treffen so auf den größten Wirbel, den es im Tierreich gibt, auf einen frühen Fitmacher, dessen Spezialität die „Lendenhackungen" sind, oder auf einen Keks-Sortier-Arbeitsplatz, bei dem viel Stehvermögen angesagt ist.

„Back to Balance" präsentiert neben historischen Hinguckern aus der Frühzeit der Körperertüchtigung viele ungewöhnliche Objekte, die dem Rücken die Arbeit erleichtern. Außerdem zeigt die Ausstellung Risiken in ausgewählten Berufszweigen und im Alltag auf und durchdenkt Lösungsansätze. Die Schau ergänzt nun die Ausstellungseinheit "Heilen und Pflegen" im Obergeschoss der DASA. Die Ausstellung wird durch animierte Videoclips ergänzt. Sie fassen die Lerninhalte jeder Einheit in kurzweiligen Filmen zusammen.

Informationen der BGW, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, ergänzen das Programm am Aktionstag. Es findet in der Zeit von 11 bis 17 Uhr statt. Die DASA hat von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zu entrichten ist der DASA-Eintritt (Standard: 5 EUR).

Quelle: Pressemitteilung DASA Arbeitswelt Ausstellung


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