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Veranstaltungs-Tipp: 1. DGymB-TOGU Day „Hofheim“

Dgymb togu day280Bild: DGymB e. V.

Der Deutscher Gymnastikbund (DGymB) e. V. feiert dieses Jahr sein 90 jähriges Jubiläum. In diesem Rahmen lädt der DGymB, der auch ein anerkanntes Fort- und Weiterbildungsinstitut ist, zusammen mit seinem Kooperationspartner TOGU® alle Vereine, Trainer, Übungsleiter und /oder sportinteressierte Mitglieder herzlich ein. Erleben Sie gemeinsam den ersten offiziellen TOGU®-Day des Main-Taunus-Kreises den

1. DGymB-TOGU® Day „Hofheim“
am Samstag den 21. November 2015
von 9.00 bis 16.00 Uhr

Die Teilnehmer erwartet ein professionelles Programm mit Top-Referenten wie z. B. Katharina Brinkmann, Marcel Doll, Marcel Andres, Andreas Körber u.a. mit innovativen, funktionellen Geräten zum Kennenlernen und Ausprobieren. Dies alles in familiärer Atmosphäre in den Räumen der Emotion Akademie und der Geschäftsstelle des DGymB e.V. Castellerstr.- 37-39, 65719 Hofheim.

Die Themen und den Kursplan entnehmen Sie bitte dem Infoflyer "4. DGymB-Forum und 1. DGymB-TOGU-Day" oder informieren Sie sich unter www.dgymb.de. und der Facebook-Seite des DGymB. Je nach Teilnehmerzahl finden bis zu 4 Kurse parallel statt. Stellen Sie sich Ihr Wunschprogramm zusammen und profitieren Sie von der breiten Auswahl an Themen.

Alle Teilnehmer des 1. DGymB-TOGU Day erhalten kostenlos ein Paar Brasil® inkl. Übungsposter im Wert von 20 €, haben die Möglichkeit an 6 Unterrichtseinheiten teilzunehmen und werden mit kleinen Snacks aus unserer Snackbar versorgt und das alles zum Superpreis von 85 €. Spezial Angebot für Vereine: 6 kommen nur 5 bezahlen - so sparen Sie pro Pers. 15 € und haben schon 6 Paar Brasils für ihren Verein!

Für ihre Anmeldung, benutzen Sie bitte das Anmeldeformular im Flyer oder melden Sie sich mit den gewünschten Angaben per Email unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. an.

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Rückenübungen: Die besten Übungen für ein kräftiges Kreuz

RückenübungenRund 80 Prozent der Bevölkerung leiden mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen. Die gute Nachricht dabei: Über 90 Prozent der Beschwerden sind unkompliziert und werden durch unser eigenes Verhalten beeinflusst – im positiven wie im negativen Sinn. Sport und Bewegung beugen Verspannungen und Schmerzen vor und tragen dazu bei, dass sich bestehende Beschwerden bessern.

„Es gilt also dem chronischen Bewegungsmangel den Kampf anzusagen, denn dieser ist meist die Wurzel allen Übels“, weiß Detlef Detjen von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Übrigens: Nicht nur Ihr Rücken profitiert davon. Eine groß angelegte Studie zeigt, dass nur 15 Minuten leichte Bewegung am Tag ausreichen, um die Lebensdauer um bis zu 3 Jahre zu verlängern1.

Gezielte Rückenübungen sind speziell für das Training der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule konzipiert und lassen Rückenschmerzen der Vergangenheit angehören. Eine effektive Trainingsmöglichkeit ist beispielsweise Rücken-Yoga. Oberstes Prinzip beim Yoga: Überfordern Sie sich nicht und hören Sie auf Ihren Körper - sobald eine Übung unangenehm oder schmerzhaft wird, sollten die Dehnung und Intensität nicht verstärkt werden. Atmen Sie bewusst und gleichmäßig. Die AGR hat die besten Übungen für ein kräftiges Kreuz ausgewählt:

 

Bauchlage:
Belebt und kräftigt den Rücken

Rückenübung Bauchlage

Gehen Sie in die Bauchlage, legen die Stirn auf den linken Handrücken und strecken den rechten Arm als Verlängerung des Körpers nach vorne aus, der Po ist angespannt. Beim Einatmen den rechten Arm und das linke Bein sowie den Kopf anheben. Drücken Sie sich dabei mit dem linken Arm und rechten Oberschenkel vom Boden weg. Wiederholen Sie die Übung drei- bis viermal und wechseln dann die Seite.

Die Schulterbrücke:
Sanfte Dehnung für Wirbelsäule und Nacken

Rückenübung Schulterbrücke

Stellen Sie in der Rückenlage die Füße hüftbreit auf, so dass Sie mit den Fingerspitzen die Fersen leicht berühren können. Führen Sie während des Einatmens die Arme über den Kopf oder breiten Sie sie auf Schulterhöhe aus und heben das Gesäß an. Halten Sie die Spannung und atmen einige Atemzüge tief ein und aus. Anschließend die Arme über den Kopf zurückführen, neben dem Körper ablegen und den Po zum Boden bringen.

Drehsitz:
Dehnt und entspannt die Rückenmuskulatur

Rückenübung Drehsitz

Setzen Sie sich aufrecht hin (Fortgeschrittene im Schneider- oder Lotussitz, Anfänger auf einen Stuhl/Hocker mit den Füßen auf dem Boden), legen die Hände auf die Knie, strecken die Wirbelsäule und atmen dabei tief ein. Während des Ausatmens die linke Hand auf das rechte Knie legen und den Oberkörper nach rechts drehen. Stellen Sie die rechte Hand hinter dem Becken auf. Beim Einatmen die Wirbelsäule strecken, bei nächsten Ausatmen die Drehung verstärken. Einige Atemzüge halten und anschließend mit der anderen Seite wiederholen.

Übungsreihe für den Rücken:
Aktiviert Wirbelsäule und Schultern

Übungsreihe für den Rücken

Starten Sie im Fersensitz, legen dann den Brustkorb auf die Oberschenkel, die Stirn auf die Matte und strecken die Arme nach vorne aus (1). Strecken Sie beim Einatmen die obere Wirbelsäule, heben den Brustkorb und Kopf an, der Nacken ist gestreckt (2). Gehen Sie beim Ausatmen in den Vierfüßlerstand und machen einen Katzenbuckel (3). Senken Sie beim anschließenden Einatmen den mittleren Rücken so weit ab, bis Sie ins Hohlkreuz gehen, der Brustraum weitet sich (4). Nur für Fortgeschrittene: Stellen Sie beim Ausatmen die Füße auf und nehmen Sie die Position des herabschauenden Hundes ein. Achten Sie dabei auf die Dehnung des Rückens und lassen Sie die Beine gebeugt, wenn es sich besser anfühlt (5). Halten Sie die Position für einige Atemzüge. Dann die Knie zum Boden bringen und in den Vierfüßlerstand gehen (6). Beginnen Sie die Übung nun von vorne und wiederholen Sie sie 5-mal.

Tipp

Kursvideos für Zuhause

Weitere Übungen und Kurse gibt es auf www.AGR-Coach.de. Das Online-Fitnessstudio „pur-life“ bietet in Kooperation mit der AGR einen Monat lang kostenlosen Zugang zur Plattform. Dort stehen über 2.500 Kursvideos zur Verfügung, viele davon auch mit AGR-zertifizierten Sportgeräten.

 
1 http://www.thelancet.com/...

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AGR TV: Wie Wärme bei Rückenschmerzen wirkt

Verspannungen und Rückenschmerzen gehören in deutschen Arzt- und Orthopädiepraxen zu den häufigsten Beschwerden. Vor allem die Muskulatur im Nacken sowie die paraspinalen Muskeln um die Lendenwirbelsäule sind besonders häufig von Verspannungen als Folge von Fehlhaltungen betroffen. Werden Muskeln falsch belastet, dann verhärten sie sich und beginnen zu schmerzen. Wärme hat einen fast unmittelbar spürbaren Effekt auf die verspannte Muskulatur und die Schmerzen lassen nach. Warum Wärme diese wohltuende Wirkung entwickelt, ist mittlerweile gut erforscht: Sie regt die Durchblutung an und sorgt dafür, dass die Muskeln sich entspannen. Außerdem werden die Wärmereize ins Gehirn weitergeleitet und signalisieren ein nachlassendes Schmerzempfinden.

In dieser Folge von AGR TV zeigt der Experte von der Pfizer Consumer Health Care GmbH, Herr Dr. Schettler, warum nicht jede Art von Wärme gleich wirksam ist. Und wie Sie von wohltuende Wärme unterwegs und unsichtbar profitieren kann.

Tipp

Sie möchten keine Folge von AGR TV verpassen? Dann abonnieren Sie jetzt unseren YouTube Kanal.

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Das Kreuz mit dem Kreuz

bemer ruecken230Foto: BEMERDie Physikalische Gefäßtherapie bei Verspannungsschmerzen.

Verspannungsschmerzen im Schulter- und Nackenbereich betreffen 70 % der Frauen und 57 % der Männer. Sie sind auf falsche oder zu wenig Bewegung, dauerhaften Überlastung in Beruf, Familie und Freizeit, Stress und psychische Belastungen zurückzuführen. Diese Faktoren können dazu führen, dass sich der Spannungszustand Ihrer Muskulatur verstärkt. Dadurch werden sie nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und auch die Stoffwechselendprodukte werden nicht mehr gut genug entsorgt. Diese Störung des Stoffwechsels führt zu schmerzhaften Verhärtungen in den Muskeln: Verspannungsschmerzen im Schulter-, Nacken- und Rückenbereich. 90 % aller Rückenschmerzen sind nicht direkt auf Erkrankungen der Wirbelsäule zurückzuführen, sondern auf derartige Fehlfunktionen und oft in Folge dessen unzureichend ausgebildete Muskulatur zurückzuführen.

Was kann BEMER?

Eine Vielzahl der Stoffwechselprozesse im Körper – also auch die der Muskeln – hängen von einer bedarfsgerechten Verteilung des Blutes in der Mikrozirkulation ab. BEMER bewirkt eine verbesserte Durchblutung eben dieser kleinsten Gefäße. Diese Verbesserung begünstigt die Funktion des Stoffwechsels. Die Muskelzellen können bedarfsgerecht mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden, Stoffwechselendprodukte werden abtransportiert. Dies trägt zur muskulären Entspannung und Linderung von Schmerzen bei.

Die Mikrozirkulation – die Schaltstelle für Gesundheit und Wohlbefinden

BEMER hat eine gezielte und direkte Wirkung: Die Verbesserung der Mikrozirkulation. Diese Mikrozirkulation allerdings macht ¾ der gesamten Durchblutung aus und nimmt somit einen hohen Stellenwert ein, was die Ver- und Entsorgung von Körperzellen betrifft. Eine funktionierende Mikrozirkulation ist Grundvoraussetzung für alle Stoffwechselprozesse im Körper und für Regenerations- Reparatur-, Wachstums- und Heilungsprozessen verantwortlich.

In Kooperation mit der Aktion Gesunder Rücken e. V. finden im Aktionszeitraum vom 21.09.2015 bis 31.10.2015 Fachvorträge zur Physikalischen Gefässtherapie BEMER® statt. Der Fachvortrag richtet sich an alle gesundheitsbewussten und gesundheitsinteressierten Menschen, die neue Wege in der Prävention und Gesundheitsvorsorge oder zur Regeneration bzw. Leistungssteigerung suchen. Lassen Sie sich unverbindlich in knapp 1,5 Stunden die Physikalische Gefässtherapie BEMER® vorstellen. Informieren Sie sich auf dem Veranstaltungskalender der AGR e.V. oder auf der Homepage www.bemergroup.com wo in Ihrer Nähe der nächste Vortrag stattfindet. Der Eintritt ist frei.

Eine gute Durchblutung der Mikrozirkulation ist essenziell für die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit.

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DKOU 2015: Patientenaufklärung senkt OP-Zahlen

dkou2015 260Der Sinn und Unsinn medizinischer Leistungen steht immer wieder zur Diskussion. In Deutschland hat dieses Jahr die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) die Initiative „Gemeinsam klug entscheiden“ ins Leben gerufen, um Unter- und Überversorgung in den einzelnen Fächern zu beleuchten. Als eine der ersten Fachgesellschaften setzten jetzt auch die Orthopäden und Unfallchirurgen mit dem Berufsverband das Thema auf ihre Agenda. Wie etwa beim nicht-spezifischen Rückenschmerz unnötige Eingriffe vermieden werden können und welche Behandlungen Patienten stattdessen häufiger erhalten sollten, diskutieren die Experten auf der Vorab-Pressekonferenz am 13. Oktober 2015 in Berlin sowie in einer Sitzung auf dem Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU).

In einer ersten Sitzung zu „Gemeinsam klug entscheiden“ auf dem DKOU am 21. Oktober treffen sich Experten, um über unnötige Behandlungen in Orthopädie und Unfallchirurgie zu diskutieren. „Als erstes nehmen wir uns die Leitlinie zum Rückenschmerz vor“, so Dr. med. Hans-Jürgen Hesselschwerdt, Kongresspräsident vom Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU). Denn vor allem Patienten mit nicht spezifischen Kreuzschmerzen, bei denen der Arzt keine körperliche Ursache feststellen kann, erhalten zu häufig Behandlungen ohne nachweislichen Nutzen. „Ein Beispiel sei auch die operative Entfernung eines Bandscheibenvorfalls, der weder die Nervenwurzel noch das Rückenmark bedrängt“, ergänzt Professor Dr. med. Hans-Raimund Casser, 2. Schriftführer des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) und Ärztlicher Direktor des DRK Schmerz-Zentrums Mainz.

Ziel der Initiative „Gemeinsam klug entscheiden“ sei es aber, nicht nur die Über- sondern auch die Unterversorgung zu benennen, betont Hesselschwerdt. „So kommt beispielsweise die Zeit für die Patienten-Aufklärung über Behandlungsalternativen oft zu kurz“, so der Chefarzt von der Theresienklinik Bad Krozingen. Dabei habe eine Studie aus den USA gezeigt, dass bei gut informierten Patienten mit einem Bandscheibenvorfall, die Zahl der Eingriffe um 22 Prozent zurückgeht – ohne dabei das Patienten-Outcome zu beeinträchtigen.

„Das Gespräch zwischen Arzt und Patient wird derzeit über das DRG-System jedoch nicht ausreichend vergütet“, kritisiert der BVOU-Experte im Vorfeld des DKOU. Auch das bewusste Unterlassen von medizinischen Leistungen würde bisher nicht anerkannt.

„Wir fordern das Gesundheitssystem auf, den Umdenkprozess, den die Initiative ‚Gemeinsam klug entscheiden‘ derzeit ins Rollen bringt, zu begleiten und Anreize zu setzen, die nicht nur das Tun, sondern auch das aufwändige Aufklären über Alternativen besser zu vergüten“, so Hesselschwerdt. In den USA wurde ein ähnliches Konzept „Choosing wisely“ bereits vor vier Jahren entwickelt.

Über notwendige und unnötige Eingriffe bei Rückenschmerzen und wie die richtige OP-Aufklärung Fallzahlen reduzieren kann, diskutieren Experten während des DKOU 2015 in Berlin, der von DGOOC, BVOU sowie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) ausgerichtet wird. Auf der Vorab-Pressekonferenz zum DKOU geben sie das Startsignal für die Initiative „Gemeinsam klug entscheiden“.

Quelle: Deyo RA et al. „Involving patients in clinical decisions: impact of an interactive video program on use of back surgery.” Med Care. 2000 Sep; 38(9):959-69

Terminhinweise:
Vorab-Pressekonferenz
Termin: Dienstag, 13. Oktober 2015, 11 bis 12 Uhr
Ort: Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 4
Eines der Themen:
„Choosing Wisely - Gemeinsam klug entscheiden in O+U: Wie richtige Patienten-Aufklärung operative Eingriffe reduzieren kann“, Dr. med. Hans-Jürgen Hesselschwerdt, BVOU Kongresspräsident, Bad Krozingen

Kongress-Pressekonferenz
Termin: Mittwoch, 21.10.2015, 11.00 – 12.00 Uhr
„Operieren wir zu viel bei Wirbelsäulenerkrankung? Prävention als wirksame Alternative“, Professor Dr. Peer Eysel, Köln
„Rückenschmerz-Behandlung meist ohne Effekt – Was hilft bei nicht spezifischen Schmerzen?“, Professor Dr. med. Hans-Raimund Casser, Mainz

Vorträge auf dem DKOU 2015
Termin: Mittwoch, 21.10. 2015, 09.00 bis 10.30 Uhr

  • „Choosing Wisely – Gemeinsam klug entscheiden in O & U“
  • „Gemeinsam klug entscheiden, eine Initiative der AWMF“, Professor Dr. med. Rolf Kreienberg, Landshut
  • „Sinn und Unsinn von Leitlinien am Beispiel der Rückenschmerz-LL“ Professor Dr. med. Bernd Kladny, Herzogenaurach
  • „Leitlinien in O+U als Grundlage für Strukturverträge“, Dr. med. Burkhard Lembeck, Ostfildern
  • Shared Decision-Making - wie richtige OP-Aufklärung die Fallzahlen reduzieren kann“ Professor Dr. med. Fritz Uwe Niethard, Aachen

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie

 

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NUFAM: Recaro lädt zum Thementag Rückengesundheit

RECARO Nfz Sitzeinstellung240Richtig sitzen im Nutzfahrzeug, Bild: RecaroPräsentation und Beratung durch AGR Referent Mike Altmann

Vom 24. bis 27. September 2015 findet die Nutzfahrzeugmesse NUFAM in Karlsruhe statt. Am Samstag, 26. September, bietet die Firma Recaro in Zusammenarbeit mit der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Besuchern einen besonderen Service. AGR Referent Mike Altmann (Inhaber der Praxis für Physiotherapie PHYSIO W51) hält einen Vortrag zum richtigen, rückenfreundlichen Sitzen in Nutzfahrzeugen. Zudem steht der Rücken-Fachmann Ihnen zwischen den Präsentationen für individuelle Beratungen zur Verfügung.

Alle Daten im Überblick:
Was: Recaro Thementag Rückengesundheit auf der NUFAM
Wo: Recaro Stand Halle 2 (H2.B 05)
Wann: 26. September 2015, Vorträge jeweils um 11, 13, 15 und 17 Uhr

 

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Gesunder Schlaf – gesunder Rücken

pm bett260Im Schlaf können sich unsere Bandscheiben regenerieren und die Muskeln entspannen. (Foto: puhhha-fotolia.com)Muskel- und Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen standen im ersten Halbjahr 2015 an erster Stelle der krankheitsbedingten Fehltage, meldet die DAK in ihrem aktuellen Gesundheitsreport1. Viele Menschen holen sich ihre Beschwerden dabei regelrecht im Schlaf: Ungeeignete Betten, Matratzen oder Lattenroste können massive Verspannungen hervorrufen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. erklärt, wie wichtig das passende Bettsystem für einen erholsamen Schlaf und gesunden Rücken ist.

Wie man sich bettet, so liegt man

Wer langfristig schlecht schläft, fühlt sich morgens oft wie gerädert: Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit leiden, an produktives Arbeiten ist kaum zu denken. Wenn außer den Folgen schlechten Schlafes auch regelmäßig Verspannungen in Nacken und Rücken auftreten, ist es womöglich an der Zeit, das Bett zu überprüfen. Denn ausgerechnet dieses kann der Grund für all die Probleme sein.

Pm grafik bett400Durchschnittlich ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend – unser Bett sollte daher einen so hohen Stellenwert haben, wie kein anderer Gegenstand in unserem Zuhause. Oft genug ist dies jedoch nicht der Fall: Viele Menschen kaufen das nächstbeste oder das günstigste Bett und -zubehör oder einfach nur eine neue Matratze. Diese kann ihre wohltuende Wirkung jedoch oftmals nicht entfalten, da der darunterliegende Lattenrost den nächtlichen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Die Bandscheiben, die Tag für Tag natürlicherweise erheblichen Belastungen ausgesetzt sind, können sich nachts dann nicht mehr ausreichend regenerieren, die Muskeln sich nicht entspannen. Das Tückische dabei ist, dass die Folgen meist nicht direkt spürbar werden, sondern sich erst im Verlauf der Zeit manifestieren. Dabei ist es ein deutliches Alarmzeichen für ein unpassendes Bett, wenn man sich morgens verspannt und unausgeruht fühlt oder sogar im Bett nie das Gefühl hat, wirklich bequem zu liegen. Experten sind sich einig: Die klassische Kombination aus Bettgestell, Holzlattenrost und Matratze ist überholt! Doch was ist das Wichtigste bei einem modernen und vor allem rückenfreundlichen Bett? Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. nennt einige wichtige Grundvoraussetzungen:

  1. Das Bettsystem muss als Ganzes betrachtet werden, sodass die einzelnen Komponenten (Unterfederung, Matratze, Kopfkissen) auch zueinander passen.
  2. Das Bettsystem muss individuell auf den Schläfer abgestimmt sein. Eine Anpassung an Gewicht und Körperform ist erforderlich.
  3. Der Mensch braucht Bewegung, auch im Schlaf. Das Bettsystem soll die nächtlichen Drehbewegungen fördern.
  4. Das richtige Bettmaß: Einzelbetten sollten mindestens 100 cm breit sein, für die Länge gilt die Körpergröße + 20 cm.
  5. Die Matratze muss auch das subjektive Liege- und Komfortempfinden des Schläfers zufriedenstellen.
  6. Bei Doppelbetten gibt es eine goldene Regel: Jeder Schläfer braucht sein eigenes Bettsystem. Nur so wird man beiden Rücken gerecht.

Ein Problem, zwei Lösungen mit AGR-Gütesiegel

pm bett l 300Die Wirbelsäule soll im Schlaf gestützt und entlastet werden. Voraussetzung dafür sind eine flexible Unterfederung und eine anpassungsfähige Matratze. (Foto: AGR/Lattoflex)Doch wie ist es machbar, dass ein Bettsystem für verschiedene Schläfer mit unterschiedlicher körperlicher Konstitution und individuellem Schlafverhalten geeignet ist? Dazu sollte das Bett über eine einstellbare Unterfederung verfügen. Auf dieser Unterfederung liegt eine anpassungsfähige Matratze, die die Bedürfnisse des Schläfers berücksichtigt und die zusammen mit der Unterfederung eine perfekte Einheit bildet. Dieses System garantiert in jeder Haltung und jede Nacht die bestmöglichen Anpassungs-, Trage- und Stützfähigkeiten. Es unterstützt die unbewussten, natürlichen und erforderlichen nächtlichen Bewegungsabläufe und Lageveränderungen. Das ist u. a. besonders wichtig, damit sich unsere Bandscheiben bestens regenerieren und „ernähren“ können.

Lattoflex hat eine flexible und elastische Unterfederung entwickelt, die eine konsequente Weiterentwicklung des traditionellen Holzlattenrostes darstellt. Die patentierte Flügelfederung minimiert die Auflagefläche des Körpers und passt sich allen Konturen und Bewegungen an – der Schlafkomfort wird dadurch erhöht und die Wirbelsäule entlastet. Die atmungsaktive und anpassungsfähige Lattoflex-Matratze ergänzt das rückengerechte Bettsystem. Das Material der Unterfederung ist ein High-Tech-Werkstoff, der wegen seiner Biegsamkeit und Ermüdungsfreiheit auch im Flugzeugbau eingesetzt wird. Wohin mit der Schulter bei Seitenschläfern? Zur Druckentlastung konstruiert Lattoflex den Schulterbereich als abfedernde Hängebrücke. Das erhöht den Komfort für Hals und Nacken und verringert Spannungsbeschwerden.

Bei Metzeler stellt ein Einlegerahmen mit verstellbaren Elementen die Unterfederung dar. Je nach Statur, Körpergewicht und ob jemand zu den Rücken-, Bauch-, oder Seitenschläfern gehört, können härtere und weichere Elemente in die Unterfederung integriert werden, sodass die Wirbelsäule immer gestützt wird. Bei der Matratze stellen eine maximale Anpassungsfähigkeit und eine optimale Belüftung die wichtigsten Eigenschaften dar. Die AGR-zertifizierten Matratzen von Metzeler verfügen über ein spezielles Röhrensystem, die sogenannten Air Channels und Air Pipes. Sie sorgen dafür, dass die Luft zirkulieren kann und die Matratze vertikal belüftet wird. Außerdem ist die Matratze in Zonen aufgeteilt: Im Schulterbereich sind die Air Channels weicher gearbeitet, das Kaltschaum-Material passt sich den Körperformen an.

So schlafen Sie gut!

Das richtige Bettsystem ist der erste und größte Schritt zu einem guten und im wahrsten Sinne des Wortes entspannten Schlaf. Doch Schlafprobleme werden oft von mehreren Faktoren gleichzeitig hervorgerufen. Die AGR weiß, welche Tipps beim Ein- und Durchschlafen helfen:

  1. Sorgen Sie für ein gesundes Schlafklima. Das bedeutet vor allem, dass die Temperatur im Schlafzimmer nicht zu warm sein sollte; als optimal gelten 16 bis 18 Grad. Die Luftfeuchtigkeit sollte dabei nicht unter 40 und nicht über 60 Prozent liegen. Für die Luftzirkulation ist Stoßlüften vor dem Zubettgehen die beste Maßnahme.
  2. Schalten Sie Handys, Tablets und Smartphones aus, bevor Sie schlafen gehen. Elektrische Geräte sind im Schlafzimmer fehl am Platz. Der Grund: Wer vor dem Schlafengehen noch im Internet surft, ist abgelenkt und schläft dadurch schwerer ein. Auch die Displaybeleuchtung hat auf viele Menschen einen beunruhigenden Effekt.
  3. Wer direkt vor dem Schlafen reichhaltig zu Abend isst, hat eine höhere Wahrscheinlichkeit für Einschlafschwierigkeiten. Deswegen ist es besser, abends nur etwas Leichtes zu essen oder zumindest ausreichend Zeit zwischen Essen und Schlafen verstreichen zu lassen.
  4. Auch Alkohol kann die Schlafqualität erheblich beeinträchtigen. Zwar sorgen alkoholische Getränke oft dafür, dass wir schneller einschlafen, doch meist schlafen wir dann unruhiger und wachen nachts öfter auf.
  5. Abendliche Bewegung hilft beim Ein- und Durchschlafen. Damit ist aber keine intensive Trainingseinheit gemeint. Stattdessen können ein Spaziergang oder eine kleine Runde mit dem Fahrrad förderlich sein. Die frische Luft entspannt uns zusätzlich.

Über die Aktion Gesunder Rücken und das AGR-Gütesiegel

Die Aktion Gesunder Rücken e. V. befasst sich seit ihrer Gründung im Jahr 1995 mit der Prävention und Therapie der Volkskrankheit Rückenschmerzen. Eine wichtige Entscheidungshilfe für Verbraucher stellt das AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ dar. Alltagsgegenstände aus verschiedenen Bereichen, unter anderem Bettsysteme, Sitzmöbel und Freizeitgegenstände können nach strenger Überprüfung durch ein medizinisch-therapeutisches Expertengremium mit dem AGR-Gütesiegel als besonders rückengerecht

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