Um Rückenschmerzen vorzubeugen und bereits bestehende Beschwerden zu lindern ist ein Mix aus Dehn-, Kräftigungs- und Koordinationsübungen sinnvoll. Im Folgenden hat die AGR gemeinsam den Experten der KddR (Konföderation der deutschen Rückenschulen) einfache Übungen für Sie zusammengestellt, die Sie problemlos ohne viel Aufwand in den Alltag integrieren können.
Bitte klicken Sie einfach auf das jeweilige PDF unter den Bildern. Das PDF enthält die einzelnen Übungen mit den jeweiligen Beschreibungen.
Diese Zusammenstellung können Sie dann einfach ausdrucken und nutzen.
Dehnübungen
Zum Einstieg und Aufwärmen sind einfache Dehnübungen gut geeignet. Sie entspannen die Muskeln und halten diese beweglich.
Auch das Theraband ist zur individuellen Kräftigung der Muskulatur geeignet. Die Bänder gibt es in verschiedenen Stärken. Wählen Sie für die folgenden Übungen die Stärke so aus, dass Sie rund 10 Wiederholungen der Übungen schaffen.
Gerade Kurzhanteln sind durch ihre Handlichkeit ein geeignetes Trainingsgerät, um die Kraftausdauer effektiv zu verbessern. Wählen Sie das Gewicht der Hanteln so, dass Sie die Übungen ohne Schulterverspannungen ausführen können.
Der Powerball passt sich optimal an den Körper an und entspannt so die Rückenmuskulatur. Zusätzlich werden Beweglichkeit und Gleichgewichtssinn geschult.
Es gibt derzeit viele Bälle, die bei einer leichten Beschädigung der Ballhaut unter Belastung platzen. Bitte achten Sie darauf, ob der Ball mit ABS (=AntiBurstSystem) ausgestattet ist. Im folgenden Video finden Sie weitere Informationen:
Übungen auf der Gymnastikmatte
Einfache funktionelle Gymnastikübungen zur Kräftigung der Muskulatur.
Halten des FLEXI-BAR: Den Griff mittig, entweder mit einer oder beiden Händen (je nach Übung) umfassen. Die Handgelenke in neutraler Position. Um die Fingergelenke zu schonen, legen Sie den Griff in die Hand anstatt ihn nur mit den Fingern zu greifen. Wichtig ist es den Griff locker zu halten.
Starten des Schwingens: Der FLEXI-BAR wird mit einer kleinen Bewegung der Hand (in Richtung der Verlängerung des Unterarms) in Schwingung gebracht. Danach soll der FLEXI-BAR durch kurze Impulse am Schwingen gehalten werden (ähnlich wie beim Schaukeln wo es auch gilt im richtigen Moment den Impuls zu setzen). Je starrer der Arm als Schwungüberträger gemacht werden kann, desto größer wird die Amplitude und dementsprechend intensiver das Training. Die Schwungdauer richtet sich nach Kraft, Ausdauer und Koordinationsvermögen des Anwenders. Und genauso diese gilt es durch Übungen mit dem FLEXI-BAR zu verbessern. Anfängliche Schwierigkeiten (etwa die ersten 10 Trainingseinheiten) sind ganz normal.
Anwendung: Um ein ideales und ausgewogenes Trainingsergebnis zu erzielen, ist es wichtig alle Übungen aus dem gewählten Trainingsplan zu berücksichtigen. Um Problemzonen verstärkt zu trainieren, können einzelne Übungen wahlweise länger und intensiver durchgeführt werden. Wir empfehlen dreimal pro Woche, jeweils 10 Minuten mit dem FLEXI-BAR zu trainieren. Wichtig ist, dass für jede Übung mindestens 90 Sekunden aufgewandt werden. Bei allen Übungen wird im ausgeglichenen Maß die Schulter-, die Bauch- sowie die oberflächliche und tiefliegende Rückenmuskulatur gekräftigt. In den nachfolgend dargestellten Übungen geben wir an, welche Muskulatur im Einzelnen trainiert wird.
BEACHTEN SIE DIE GOLDENE REGEL: SOLANGE DER FLEXI-BAR SCHWINGT, MACHEN SIE ALLES RICHTIG.
Wichtiger Hinweis: Trainieren Sie nicht mit dem FLEXI-BAR, wenn Kontraindikationen (entzündliche Reizzustände im Bereich Schulter und Wirbelsäule) vorliegen, sowie in den letzten drei Schwangerschaftsmonaten. Kranke Personen und Bluthochdruckgefährdete müssen vor dem Training ihren Arzt befragen. Kinder unter 15 Jahren dürfen nur unter Aufsicht eines Erwachsenen trainieren.
Übungen mit dem TOGU Jumper und Dynair XXL
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Weitere Interviews finden Sie in den folgenden Videos:
Übungen mit dem AeroStep
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 14. März 2012 um 16:12 Uhr