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3 Tipps zum rückenfreundlichen Wandern

Zieht es Sie bei den sommerlichen Temperaturen auch raus ins Grüne? Dafür gibt es gute Gründe: Bewegung in der Natur tut gut. Frische Luft und pflanzliches Grün aktivieren nicht nur wichtige Körperfunktionen, auch Ihr Selbstwertgefühl steigt, Sie entspannen sich und bekommen gute Laune. Nach dem vielen Sitzen unter der Woche freut sich besonders Ihr Rücken über Bewegung – Verspannungen lösen sich und Sie beugen Schmerzen aktiv vor. Wenn Sie am Wochenende einen Wanderausflug planen, haben wir hilfreiche Tipps für Sie.

Tipp 1: Die richtige Ausrüstung

Eine Wanderung kann oft mehrere Stunden dauern und für Ihre Füße eine Herausforderung bedeuten. Entscheidend ist beim Wandern deshalb vor allem das richtige Schuhwerk. Im Schuhgeschäft sollten Sie Wanderschuhe vor dem Kauf unbedingt ausgiebig testen. Passt der Schuh zu meiner Fußform? Gibt es Druckstellen und sind die Schuhe wasserabweisend? Da ein langer Marsch auch schweißtreibend ist, sollten Sie auf atmungsaktives Material achten. Auch wenn Wanderwege für Ihre Füße angenehmer sind als harter Asphalt, müssen Ihre Gelenke beim Wandern Stoß- und Stauchbelastungen abfedern, unwegsames Gelände bestreiten und dabei Bodenunebenheiten ausgleichen.

„Die Schuhe sollten deshalb über eine gute Dämpfung verfügen, die natürliche Bewegungsabfolge beim Gehen unterstützen und eine gute Passform haben“, erläutert Detlef Detjen von der AGR.

Weitere Tipps zur richtigen Schuhwahl finden Sie unter www.agr-ev.de/schuhe.

Auch bei der Wahl von Regenjacke, Wanderrucksack und Co. achten Sie am besten auf Funktionalität. In den Bergen sollten Sie das Wetter nicht unterschätzen, denn dort ist die Sonnenstrahlung intensiver und Ihre Haut kann schneller verbrennen. Außerdem kann das Wetter in den Bergen schneller umschlagen. Nehmen Sie deshalb unbedingt eine geeignete Kopfbedeckung und ausreichend Sonnencreme mit.

Tipp 2: Belasten Sie Ihren Rücken nicht unnötig

Für einen Tagesausflug sollten Sie einen Rucksack mit Brust- und Beckengurt wählen. Richtig fixiert tragen Sie dann das meiste Gewicht auf dem Beckenkamm und Ihr Rücken wird entlastet. Packen Sie den Rucksack richtig, indem Sie schweren Proviant möglichst nah am Rücken platzieren und immer nur das Nötigste mitnehmen.

Tipp 3: Wählen Sie eine passende Route aus

Berücksichtigen Sie bei der Wahl der Strecke Ihre persönliche Leistungsfähigkeit – Sie müssen nicht direkt den höchsten Gipfel erklimmen. Andernfalls überlasten Sie Ihren Körper – Rückenschmerzen und Verletzungen können die Folge sein. Informieren Sie sich vorab über Streckenverläufe und die entsprechenden Anforderungen, um Ihre Kondition nicht zu überschätzen. Besonders, wenn Sie mit dem Wandern erst anfangen, sollten zum Start einfache Routen wählen und langsam starten.

Weitere Informationen zu Ursachen, Therapie und Prävention von Rückenschmerzen finden Sie auf der Website der Aktion Gesunder Rücken e. V. unter www.agr-ev.de.