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Auf Rezept

Stand-up Paddling gegen Rückenschmerzen

Die Überschrift ist kein Witz. Den Sommertrend schlechthin kann man sich jetzt vom Arzt verschreiben lassen und einen kostenlosen Kurs belegen. Leider noch nicht in Deutschland, aber doch bei unseren Nachbarn. Französische Ärzte konnten die Krankenkassen davon überzeugen, dass Stand-up Paddling bestens geeignet ist, Rückenschmerzen vorzubeugen und zu bekämpfen.

„Eine Maßnahme, die ich mir gut auch für Deutschland vorstellen kann“, sagt Wirbelsäulenexperte Dr. Reinhard Schneiderhan vom Medizinischen Versorgungszentrum in München-Taufkirchen. „Der kurz SUPen genannte Trendsport ist die ideale Bewegungsform, um die etwa 150 Muskeln rund um den Rücken zu stärken.“ Fest steht schon lange, dass eine kräftige Muskulatur die beste Medizin für unsere Kehrseite ist. Viele Krankenkassen zahlen deshalb bereits für Fitnessstudios und Rückenschulen. Und vielleicht nehmen sie sich Frankreich zum Vorbild und bezuschussen demnächst auch Kurse im Stand-up Paddling.

Doch was macht die beliebte Sportart so wertvoll für die Gesundheit? Es ist die Kombination aus sanftem Muskel- und Balancetraining. Denn genau diese Kombi trainiert die so genannte Tiefenmuskulatur, auch autochthone Muskulatur genannt. Sie besteht aus kurzen Muskeln, die gerade, schräg oder diagonal von Wirbelkörper zu Wirbelkörper ziehen. „Genau diese Muskeln sind hauptverantwortlich für einen gesunden und schmerzfreienRücken“, sagt Dr. Schneiderhan. „Allerdings lassen sie sich mit einem herkömmlichen Krafttraining nicht trainieren. Deshalb können auch Bodybuilder sich mit Rückenschmerzen herumquälen. Was sie aber mögen, sind Vibrationen, kleine Drehbewegungen und Koordinationsübungen in verbindung mit einer ausreichend intensiven Muskeltätigkeit – und genau das bekommen sie beim SUPen.“

Doch das sind noch längst nicht alle Vorzüge des Stand-up Paddlings. Neben dem tollen Muskeltraining, ist SUPen auch bestens geeignet das Immunsystem und die Psyche zu stärken. Sogar Depressionen lassen sich laut den französischen Ärzten damit behandeln. Die nächste gute Nachricht: Die aus Polynesien stammende Sportart ist keine Frage des Alters. Auch 80-jährige können es noch erlernen.

Wichtig für alle, die es ausprobieren möchten: Man sollte unbedingt schwimmen können. Gerade in der Anfangsphase lässt es sich ein Sturz ins erfrischende Nass kaum vermeiden. Man kann es sich zwar auch selbst beibringen, besser ist es aber Kurse zu machen, die heute an vielen Gewässern im Bundesgebiet angeboten werden. Das gilt insbesondere für Menschen, die lange keinen Sport getrieben haben. Sie müssen erstmal wieder ein Gefühl für die Bewegung bekommen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://orthopaede.com/

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