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Die 5 besten Tipps

gegen Rückenschmerzen im Büro

Wenn Sie einen Büroarbeitsplatz haben, kennen Sie das sicher: Sie sitzen häufig stundenlang mehr oder weniger unbewegt vor dem Computer. Und Sie kennen sicher auch die Folgen, die das haben kann: Verspannungen und Fehlhaltungen, die zu Rückenschmerzen führen können. Mit diesen 5 Tipps können Sie Rückenschmerzen im Büroalltag vorbeugen.

Tipp 1: Bewegen Sie sich während des Sitzens

Das Ziel ist, davon wegzukommen, acht Stunden täglich relativ unbeweglich zu sitzen, denn das ist Gift für die Rückengesundheit. Deshalb hat die Aktion Gesunder Rücken zusammen mit einem medizinischen Expertengremium sogenannte Aktiv-Bürostühle als besonders rückengerecht zertifiziert.

Sie nutzen verschiedene Konzepte, um die Rückenmuskeln zu aktivieren. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie helfen Ihnen, sich mehr im monotonen Büroalltag zu bewegen, indem Sie öfter ihre  Haltung wechseln als in Standard-Bürostühlen. Aus diesem Grund sind Aktiv-Bürostühle besonders empfehlenswert für Menschen, die durch ihre Tätigkeiten fast ausschließlich an den Bürostuhl gebunden sind.

Wie funktioniert nun ein solcher Bürostuhl? Ein rückengerechter Aktiv-Bürostuhl lässt sich mit leicht erreichbaren Bedienhebeln individuell an Ihre Bedürfnisse anpassen. Das betrifft vor allem die Sitzhöhe und die Rückenlehne, die in der richtigen Einstellung  für eine bessere Haltung während der Bildschirmarbeit sorgen. Dazu gehören aber auch anpassbare Armstützen, die Sie in rückenfreundlichen Sitzpositionen unterstützen, weil sie helfen Ihre Schultermuskulatur zusätzlich zu entspannen. 

Sobald Sie Ihre Sitzhaltung verändern, bewegt sich der Bürostuhl mit. Dies wird möglich, weil die Sitzfläche mehrdimensional beweglich ist. Alle natürlichen Bewegungen Ihres Körpers werden durch Aktiv-Bürostühle aber nicht nur unterstützt, sondern sogar gefördert. Weitere Informationen zu Aktiv-Bürostühlen finden Sie unter: www.agr-ev.de/sitzen-buero

Tipp 2: Stellen Sie sich zwischendurch auch mal hin

50 Prozent sitzen, 25 Prozent bewegen und 25 Prozent stehen – so lautet die Faustregel für rückenfreundliche Büroarbeit. Die große Frage dabei ist: Wie sollen Sie das bewerkstelligen, ohne Ihre Arbeit zu unterbrechen?

Dafür gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten: Erstens höhenverstellbare Schreibtische und zweitens sogenannte „Aktiv-Konzepte“, bei denen der Arbeitsplatz in einen Sitz- und einen Steharbeitsplatz aufgeteilt wird.

Beide Lösungsansätze haben durch das abwechselnde Sitzen und Stehen deutlich mehr Dynamik bei der Arbeit am Bildschirm zur Folge und fördern nicht nur die Rückengesundheit, sondern steigern auch die Leistungsfähigkeit und Kreativität.

Ausführliche Informationen zum rückenfreundlichen Büroarbeitsplatz können Sie unter www.agr-ev.de/arbeitsplatz-buero bekommen. Dort finden Sie auch eine Liste aller derzeit zertifizierten Produkte und Hersteller, mit denen Haltungswechsel gefördert werden.


Tipp 3: Bewegen Sie sich während Besprechungen

Wer sagt, dass Konferenzen und Besprechungen in starrer Haltung stattfinden müssen? Doch viel zu oft tun sie das: Die Teilnehmer sitzen auf mehr oder weniger passenden Stühlen. Doch glücklicherweise beginnt sich das inzwischen zu ändern. Mittlerweile setzen viele Unternehmen auch bei Konferenzen auf mehr Bewegung. Denn Bewegung fördert nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch die geistige. 

Möbel, die die Sitzzeiten reduzieren und zu vermehrtem Stehen anregen, unterstützen diese Bemühungen. Dazu gehören höhenverstellbare Konferenztische und Hochtische. Sie  sollten so gestaltet sein, dass sie ausreichend Platz für wechselnde Haltungen und Bewegungen bieten sowie genügend Beinfreiheit. Als perfekte Ergänzung dazu können Counterstühle eingesetzt werden, sodass Sie an den Hochtischen sitzen können. 

Wenn Konferenzen und Besprechungen jedoch im Sitzen stattfinden müssen, sollten zumindest die Stühle so gestaltet sein, dass sie dem unterschiedlichen Körperbau der Teilnehmer gerecht werden. Dafür eignet sich zum Beispiel ein AGR-geprüfter Mehrzweckstuhl. 

Mehr Informationen dazu, wie Sie Meetings rückengerechter gestalten können, finden Sie unter: www.agr-ev.de/konferenzarbeitsplatz

Tipp 4: Achten Sie auf gute Beleuchtung

Warum? Weil ein schlecht ausgeleuchteter Arbeitsplatz oft zu Fehlhaltungen führt. Denn wenn Sie nicht gut genug erkennen können, woran Sie arbeiten, oder geblendet werden, steigt die Gefahr, dass Sie starre Fehlhaltungen einnehmen. Eine geeignete Lampe leuchtet Ihren Arbeitsplatz großflächig und gleichmäßig aus. Sie erhöht so den Kontrast zwischen Computerbildschirm und der Umgebung. Das sorgt für eine bessere Sicht. 

Damit das gelingt, muss sich die Lampe aber an Ihren Arbeitsplatz anpassen lassen. Das betrifft die Beleuchtungsstärke, die Farbtemperaturen und eine insgesamt einfach zu handhabende Verstellung von Leuchtarm und -schirm. Wichtig ist, dass die Lampe nicht blendet und keine störenden Schatten wirft.


Tipp 5: Sorgen Sie für ausreichende Bewegung

Alle Möbel, die die Aktion Gesunder Rücken zertifiziert, haben eines gemeinsam: Sie fördern Bewegung im Büroalltag. Aber gute Möbel allein reichen nicht, um Rückenschmerzen vorzubeugen. Suchen Sie sich Bewegungsanreize: Gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz so, dass Sie möglichst viel in Bewegung kommen. 

Dazu ist es sinnvoll, zu überlegen, was Sie nicht unbedingt in Reichweite brauchen: Lexika und Locher, Drucker und Fax, Kaffeetasse und Pausensnack. So können Sie erreichen, dass Sie mindestens einmal pro Stunde aufstehen müssen, weil Sie zum Drucker und zur Kaffeemaschine müssen. Außerdem sollten Sie Ihre Mittagspause zur Aktivpause machen, zum Beispiel durch Spaziergänge oder Gymnastik.



Über die AGR

Seit über 20 Jahren widmet sich die Aktion Gesunder Rücken der Prävention und Therapie der Volkskrankheit Rückenschmerzen. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, gegen die Volkskrankheit Rückenschmerzen vorzugehen. „Unser Gütesiegel „Geprüft und empfohlen“ zeichnet Produkte aus, die wirklich gegen Rückenschmerzen helfen“, erklärt AGR-Geschäftsführer Detlef Detjen. Über die Zertifizierung entscheidet ein unabhängiges Gremium aus Ärzten und Therapeuten. Weiterführende Informationen zum Gütesiegel gibt es unter www.ruecken-produkte.de.