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Ist doch kinderleicht

Mit unseren Tipps finden Sie den perfekten Schulranzen für Ihr Kind

Aufregung im Bauch, die Schultüte fest umklammert, neue Eindrücke, neue Gesichter und das erste Mal Hausaufgaben aufbekommen. Der erste Schultag ist etwas ganz Besonderes. Was da nicht fehlen darf, ist ein treuer Begleiter, der Ihr Kind unterstützt: Der Schulranzen. Doch wie sollen Sie bei der riesigen Auswahl erkennen welche Modelle den Kinderrücken auch langfristig entzücken? Keine Sorge, wir helfen Ihnen.

Sie wollen einen Schulranzen kaufen. Natürlich hat Ihr Kind schon ganz genaue Vorstellungen, wie er aussehen soll. Für Sie als Eltern ist der Tragekomfort wichtig und Sie fühlen sich vielleicht bei der umfangreichen Auswahl überfordert. Schließlich gibt es so viele Anbieter und unterschiedliche Modelle soweit das Auge reicht. Sie fragen sich: Welcher Schulranzen ist für meine Tochter oder Sohn der richtige, wenn die Bücher mal schwerer werden? Welcher Schulranzen kann den Rücken meines Kindes bestmöglich entlasten? Und in der Tat liegen Sie mit dieser Fragestellung auch genau richtig. Denn Rückenschmerzen und Haltungsschäden bei Schülern steigen mit zunehmendem Alter: von weniger als 10 Prozent bei den unter 10-Jährigen bis hin zu 50 Prozent bei den 15- und 16-Jährigen1. Also lieber beim ersten Kauf schon auf Nummer sicher gehen, das gleiche gilt für Schulrucksäcke. Auch hier gibt es viele ergonomische Modelle: Wir empfehlen dabei einen verstärkten Boden, ein Kompressionsgurt und ein Becken- bzw. Hüftgurt.

1. Schulanfang mit gestärktem Rücken

Das Rückenteil stabilisiert den Schulranzen beim Tragen und sollte dank der ergonomischen Form sowohl rutschfest als auch anschmiegsam sein. Seitliche Erhöhungen oder Beckenflossen verhindern zudem, dass der Ranzen beim Gehen lästig hin und her rutscht.

2. Aufs Innere kommt es an

Wie viel Stauraum benötigt ein Schulranzen oder Rucksack? Im Grundschulalter sollte das Leergewicht bei ca. 1,3 kg (Innenraumvolumen: mindestens 15 Liter) liegen und im Mittel- und Oberstufenalter bei ca. 1,5 kg (Innenraumvolumen: mindestens 25 Liter). Gesunde Schüler können bedenkenlos 20 Prozent ihres Körpergewichts tragen2. Übrigens: Die Fächer des Ranzens oder Rucksacks sollten so angeordnet sein, dass schwere Dinge rückennah verstaut werden können. Bitte achten Sie darauf beim Kauf.

3. Anschnallen, bitte!

Der Tragegurt muss ein Vielkönner sein: am besten gut gepolstert, atmungsaktiv, rutschfest und mindestens ca. 4 cm breit, um das Gewicht des Ranzens optimal auf die Schultern zu verteilen. Die leichte S-Form vermeidet Druckstellen. Über einen zusätzlichen Brustgurt lassen sich nicht nur Proportionsunterschiede einstellen, auch die Träger bleiben da wo sie hingehören, gerade wenn die Kids auch mal schneller unterwegs sind.

4. Alles im Griff

Ein Tragegriff ist zwar optisch unauffällig, die Wirkung dafür umso größer. Mithilfe des Griffs lassen sich Ranzen oder Rucksack einfacher auf- und absetzen.

5. Besser Vor- als Nachsicht

Zu guter Letzt: Probetragen nicht vergessen! Nehmen Sie Ihr Kind beim Kauf unbedingt mit und lassen den Schulranzen vom Fachberater optimal anpassen. Gemeinsam finden Sie das passende Modell – das den Geschmack Ihres Kindes trifft und dem Rücken wohltut. Klingt zu schön um wahr zu sein? Speziell geschulte Berater in einem AGR-zertifizierten Fachgeschäft können diesen Traum wahr werden lassen. Wo Sie ein AGR-zertifiziertes Fachgeschäft vor Ort finden erfahren Sie unter www.agr-ev.de/fachgeschaefte 

Eine weitere Orientierungshilfe gefällig? Achten Sie bei der Auswahl des Modells auf das AGR-Gütesiegel. Modelle der Marken Coocazoo, Belmil, Scout, DerDieDas und Step by Step haben sich den medizinischen Experten des AGR gestellt und tragen das AGR-Gütesiegel als gute Orientierung bei der Wahl des rückenstarken Begleiters. Mehr Infos zu zertifizierten Schulranzen- und Rucksäcken der AGR finden Sie unter: www.agr-ev.de/schulranzen.

Zu guter letzt unser AGR Experten-Tipp an alle Eltern: Betrachten Sie das Tragen vom Schulranzen und -rucksack, sofern sie denn rückengerecht sind, nicht als reine Belastung für die Kids, sondern auch als kleines Training. Ein sicherer Weg zur Schule ist für Kinder und ihre Eltern häufig die erste Voraussetzung dafür, dass die Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Diese Fortbewegungsarten fördern die Bewegungsaktivität und somit die Gesundheit der Kinder und stärken sie zudem in ihrer Selbstständigkeit.

1Sheir-Neiss et al. 2003
2Studie der Universität des Saarlandes

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