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Für mehr Gesundheit im Büro

Bürokonzept „Körperzentriertes Arbeiten“ erhält AGR-Gütesiegelergotrading260

Zahlreiche Untersuchungen und Studien haben gezeigt, dass ein durchdachtes Bürokonzept die Arbeitsleistung deutlich steigert, die Krankheitstage verringert und das Zufriedenheitsgefühl der Mitarbeiter erheblich verbessert. Ein Konzept ist das Körperzentrierte Arbeiten (KZA). Bei dieser Methode werden bildschirmgebundene Büroarbeitsplätze so gestaltet, dass sie den unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen der Mitarbeiter gerecht werden. Das Konzept des KZA wurde jetzt mit dem Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. ausgezeichnet, einem Garant für rückenfreundliche Alltagslösungen.

 

Wohlfühlen am Arbeitsplatz

Ziel des KZA ist die Steigerung der Arbeitsleistung. Die Methode geht dabei von einer Wechselwirkung zwischen körperlicher Wahrnehmung, eingesetzten Büromöbeln und der Arbeitsmotivation der Mitarbeiter aus. Entscheidend ist, dass sich der Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt. Erreicht werden soll die erhöhte Produktivität durch eine Optimierung der Handlungsabläufe, wodurch Ermüdungserscheinungen und Schmerzen wie Rückenbeschwerden reduziert werden sollen. Die Hände stehen dabei sprichwörtlich im Mittelpunkt und alle Arbeitsgeräte werden in Reichweite angeordnet. Das Konzept umfasst dabei drei Schritte:
1. Eine Arbeitsplatzanalyse zur Ermittlung der Maße von Mensch und Möbeln.
2. Die Bereitstellung technischer Möglichkeiten wie Eingabegeräte und Möbel und deren Einstellung auf die individuellen Körperproportionen.
3. Die Aktivierung der Tiefensensibilität, der Eigenwahrnehmung des Körpers.

130 xxx Körperzentriert Arbeiten webZentrale Elemente bei der Arbeitsplatzgestaltung sind neben Monitorarm, Tischpult und Eingabemittel auch eine Tischlehne und das AGR-zertifizierte Aktivboard GYMBA.

 

Mehr Dynamik im Stehen

Dass ein regelmäßiger Wechsel von Sitzen und Stehen einen positiven Einfluss auf die Rückengesundheit hat, ist hinlänglich bekannt. Neu ist der Ansatz, stehende Tätigkeiten zusätzlich möglichst dynamisch zu gestalten. Das Aktivboard GYMBA setzt dabei automatische Bewegungsimpulse. Die konvex gekrümmte Bodenplatte erzeugt durch eine kaum merkliche Instabilität stetige Kippbewegungen zu beiden Seiten. Dieses „Gehen im Stehen“ spricht die gleichen Muskelgruppen an wie herkömmliches Gehen, wodurch der Körper auch von den gleichen positiven Effekten profitiert. Zudem wirkt das Aktivierungsboard muskulären Dysbalancen entgegen, es sorgt also dafür, dass alle Muskelgruppen gleichmäßig beansprucht werden.

Weitere Informationen unter www.agr-ev.de/koerperzentriert-arbeiten.

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Schlüsselwörter: Körperzentriert Arbeiten

Smartphone, Tablet & Co ohne Rückenschmerzen nutzen - 3 Tipps

Handy Nacken300

Mal eben die Emails checken, sich über die Ereignisse des Tages in der Nachrichten-App informieren, schauen, was es so Neues auf den sozialen Netzwerken gibt und die neuste Folge der Lieblingsserie auf dem Tablet ansehen. Smartphone & Co. sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch die Nutzung schadet der Rückengesundheit - „Handynacken“ nennt sich das neue Phänomen. Die gebückte Haltung, die wir bei der Handy-Nutzung einnehmen, verursacht Schmerzen und kann zu Folgeschäden führen.

Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. zeigt, welchen Einfluss der Smartphone-Konsum auf Ihre Rückengesundheit hat und wie Sie ihm entgegenwirken.

Insgesamt drei Stunden täglich beschäftigen sich Nutzer mit mobilen Endgeräten - die geneigte Kopfhaltung kann bei einer intensiven Nutzung jedoch auf lange Sicht zur Belastung für Halswirbelsäule und Nackenmuskulatur werden. Neigen wir den Kopf, fallen unsere Schultern nach vorne - dadurch werden die Halsmuskeln überdehnt und die Brustmuskeln verkürzt. Die Muskulatur ist angespannt und belastet die Wirbelsäule.

Je nachdem, wie weit der Kopf nach unten geneigt ist, wirken zusätzliche Kräfte von 12-27 Kilogramm auf die Nacken- und Schultermuskulatur. Mit schweren Folgen: Nicht nur können Schmerzen und Verspannungen im Schulter- und Halswirbelsäulenbereich auftreten, auch besteht das Risiko eines frühzeitigen Bandscheibenverschleißes.

 

Drei nützliche Tipps, wie Smartphone, Tablet und Co. rückenfreundlich genutzt werden können:

  • 1. Abwechslung reinbringen.

    Die Haltung zu variieren, kann positive Auswirkungen haben.
    So sollte man das Gerät mal weiter rechts oder links vom Kopf halten oder auch mal näher am Körper und mal weiter weg vom Kopf.
    Auch das Handy mit der anderen Hand zu bedienen und öfter mal den Blick, anstatt den Kopf zu senken, kann helfen.
    Gezieltes „in die Ferne schauen“ trainiert zusätzlich Augen und Nacken.

  •  2. Smartphone-Fasten.

    Der beste Weg, einem Problem entgegen zu wirken, ist die Vermeidung seiner Ursache. Zwar ist ein kompletter Verzicht auf den mobilen Begleiter für die meisten undenkbar, ab und an sollten Smartphone und Tablet jedoch bewusst weglegt werden.

  • 3. Sport und Bewegung als Ausgleich.

    Sport treiben stärkt die Muskulatur. Aber auch Dehnungs-und Lockerungsübungen sollten regelmäßig ausgeführt werden, um die Nacken- und Schultermuskulatur zu entlasten. Geeignete Übungen gibt es unter www.agr-ev.de/uebungen.
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Schlüsselwörter: Nackenschmerzen, Handynacken

Für mehr Bewegung am Arbeitsplatz

Active Office 260Aktion Gesunder Rücken e. V. zertifiziert Bürokonzept „Active Office®

Je länger jemand ohne Bewegung am Schreibtisch sitzt, desto höher ist die Gefahr für gesundheitliche Beeinträchtigungen. Dauersitzen erhöht nicht nur das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern auch für Übergewicht, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Typ 2 sowie Muskel- und Skeletterkrankungen. Für die Gesundheit von Büroarbeitern ist Bewegung deshalb ein entscheidender Faktor. Beim Konzept des aktiven Büros verschmelzen Arbeit und Bewegung im Bewegungsraum miteinander. Das tut nicht nur Herz und Gefäßen gut, sondern steigert auch die körperlich-geistige Leistungsfähigkeit und beugt Rückenbeschwerden vor. Das Konzept hat die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. überzeugt; es hat das AGR-Gütesiegel erhalten, ein Qualitätsmerkmal für rückengerechte Alltagshelfer. Voraussetzung für ein aktives Büro sind Arbeitsplatzverhältnisse, die den Mitarbeitern ein Plus an Bewegung ermöglichen. Entscheidend ist, dass komplexe und spontane Positionsveränderungen zu einem festen Bestandteil des Arbeitsalltags werden.

Bewegungsraum statt starres Büro

Das aktive Büro fordert und fördert einen „bewegten“ Arbeitstag. Der Bewegungsraum besteht dabei aus zwei in der Höhe und Ausrichtung verstellbaren Arbeitsflächen, die jeweils rund ein Drittel kleiner sind als ein normaler Schreibtisch. Die Arbeitsfläche dient dabei nur dem gerade zu bearbeitenden Projekt. Hinzu kommt, dass Steh- und Sitzarbeitsfläche gleichberechtigt sind: Bildschirm und Tastatur sind auf beiden vorhanden und verbunden, so dass ein steter Wechsel möglich ist. Die Arbeitsflächen sollten im Winkel zueinander stehen, um den Tausch zwischen Sitzen und Stehen möglichst leicht zu machen. Im Idealfall sollte jeder neue Arbeitsschritt dazu genutzt werden, die Position zu ändern, also vom Steh- zum Sitzarbeitsplatz zu wechseln und umgekehrt. Die Ablage sollte zudem außerhalb der Griffweite positioniert sein, beispielsweise in einem Sideboard, das schafft zusätzlich Bewegung.

128 xxx Arbeitsplatz 260Um das Stehen auf harten Böden angenehmer zu gestalten und zusätzlich für leichtes Muskeltraining und Bewegung (sensomotorische Aktivierung) zu sorgen, bieten sich die AGR-zertifizierten Bodenmatten „Active Office Floor®“ mit 3D-Struktur an. Die Füße werden genauso aktiviert, wie die Muskeln und Venen in den unteren Extremitäten. Das kurbelt den Stoffwechsel an und beugt Ermüdung vor.

Dreidimensional bewegliche Sitze ermöglichen variable Positionsänderungen und nahezu unbemerkt kommt es so zu vielen gesunden Haltungswechseln. Und für alle, die ein wenig Motivation brauchen, um mehr Bewegung ins Büro zu bringen, stehen „Tracker“ zur Verfügung. Mehrere Sensoren messen per Ultraschall die Zeitspanne, die man im Sitzen oder Stehen verbringt, stellen diese grafisch auf dem Bildschirm dar und eine kleine Lampe erinnert daran, mal wieder aufzustehen.

Optional steht den Menschen, die bevorzugt im Stehen arbeiten, noch ein Stehsitz zur Verfügung. Auch dieser ist multidimensional beweglich. Darüber hinaus sorgt ein vorgeneigte Mittelsäule für eine aufrechte Haltung und einer Entlastung der Bandscheiben. Weitere Informationen unter www.agr-ev.de/bildschirmarbeitsplaetze
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Schlüsselwörter: Büro

Kopfschmerzen durch Verspannungen

VerspannungenDen ganzen Tag im Büro sitzen, abends mit dem Auto im Feierabendverkehr stehen, noch schnell zum Supermarkt und die schweren Einkäufe in die Wohnung tragen und schließlich erschöpft auf einer durchgelegenen Matratze einschlafen - so sieht der Alltag vieler Europäer aus. Zu wenig Bewegung und zu starres Sitzen führen dabei oft zu Verspannungen. Besonders unsere Nackenmuskulatur ist im Alltag stark beansprucht. Das Ergebnis dieser Überlastung sind oft Spannungskopfschmerzen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. erklärt, wie diese entstehen und was wirklich dagegen hilft.

Spannungskopfschmerzen äußern sich vor allem durch einen drückenden, ziehenden Schmerz.
Ursachen dafür können

  • wenig Bewegung
  • schweres Heben
  • langes Sitzen
  • kalte Zugluft
  • Stress
  • Zähne knirschen

sein. Kopfschmerzen beeinträchtigen uns im Alltag enorm und mindern die Lebensqualität.

Drei nützliche Tipps, um die Verspannungen im Nacken zu lösen und die Kopfschmerzen verschwinden zu lassen:

  1. Wärme lockert die verspannte Muskulatur, wirkt beruhigend und lindert die Schmerzen. Wärmeauflagen bringen schnelle Abhilfe. Auch eine professionelle Massage mit Wärmeanwendung kann zu einer kurzfristigen Linderung führen.

  2. Leichte Übungen anwenden. Um Verspannungen im Nacken zu lösen, Arme anwinkeln und Fingerspitzen leicht auf die Schultern legen. Oberarme in die Waagerechte hebenEllenbogen zeigen nach außen. Mit der Ausatmung die Ellenbogen vor der Brust zusammenziehen, bis sie sich berühren. Mit der Einatmung zurück in die Ausgangsposition führen. Weitere Übungen unter www.agr-ev.de/uebungen.

  3. Spannungskopfschmerzen vorbeugen. Ausreichend Bewegung, z.B. regelmäßige Spaziergänge, rückenstärkende Sportarten wie Yoga und Pilates oder auch ein rückenfreundliches Umfeld lassen Verspannungen gar nicht erst entstehen. Zahlreiche Produktempfehlungen für einen ergonomischen Alltag auf www.ruecken-produkte.de.
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Schlüsselwörter: Verspannungen, Kopfschmerzen

AGR TV: Effektives Rückentraining mit wassergefüllten Trainingsröhren

Übungen mit einer wassergefüllten Trainingsröhre sind besonders gut geeignet für das Rückentraining. Warum das so ist und wie das funktioniert erfahren Sie in diesem Video.

 

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Weitere Infos und Übungen unter www.agr-ev.de/trainingsroehre

 

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Schlüsselwörter: Rückentraining, Rückenübung, AGR TV

5 Tipps für eine entspannte Nachtruhe

Schlaf PM2017Im Schlaf können sich unsere Bandscheiben regenerieren und die Muskeln entspannen. (Foto: puhhha-fotolia.com)Wie man sich bettet – Die Aktion Gesunder Rücken gibt Tipps für eine entspannte Nachtruhe

Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend. Der Gestaltung unseres Schlafzimmers und besonders des Bettes sollten wir also die gleiche Aufmerksamkeit schenken wie unserer Ernährung, unserem Sportprogramm und den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt. Nur wer nachts gut und ausreichend schläft, ist tagsüber leistungsfähig. Im Schlaf laufen zentrale Regenerationsprozesse ab, der Körper tankt neue Energie und das Gehirn kann die Eindrücke des Tages verarbeiten. Chronischer Schlafmangel kann nicht nur zu Leistungseinbußen führen, sondern auf Dauer auch krank machen. Neben Stress und Schichtarbeit zählt auch ein unkomfortables Bett zu den Hauptursachen für Schlafstörungen. Das Problem: Meist machen sich die Folgen einer schlechten Nachtruhe erst nach und nach bemerkbar. Die meisten Menschen warten viel zu lange, bis sie durchgelegene Lattenroste und Matratzen austauschen – zu Lasten des Rückens. Wer morgens mit Verspannungen und Rücken- oder Nackenschmerzen aufwacht, sollte sein Bett dringend genauer betrachten. Denn die Wirbelsäule leidet, wenn sie nachts nicht die nötige Unterstützung erhält. Nur wenn sich das Bett an die individuellen Bedürfnisse des Schläfers anpasst und sich Bandscheiben und Muskeln über Nacht entspannen können, bedeutet die Nachtruhe auch Erholung für Mensch und Rücken.

Das rückenfreundliche Bett - darauf kommt es an

Worauf es bei der Wahl des Bettes ankommt, erklärt die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V., die sich seit mehr als 20 Jahren für eine gesunde Lebensweise einsetzt und rückenfreundliche Alltagsprodukte mit dem AGR-Gütesiegel zertifiziert.

  • Entscheidend bei der Wahl der Schlafstätte ist es, das Bettsystem als Ganzes zu betrachten, Unterfederung und Matratze müssen eine Einheit bilden und individuell auf den Schläfer abgestimmt sein.

  • Außerdem sollte das Bettsystem die Wirbelsäule optimal unterstützen.

  • Es soll die nächtliche Bewegungen fördern und nicht unterbinden.

  • Für das richtige Bettmaß gilt: Einzelbetten sollten mindestens 100 cm breit sein, für die Länge gilt die Körpergröße + 20 cm.

  • Wer im Doppelbett nächtigt, sollte beachten, dass jeder Schläfer sein eigenes Bettsystem benötigt. Nur so kann das Bett beiden Rücken gerecht werden.

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Bettsysteme mit Gütesiegel: flexible Unterfederung, gute Belüftung und maximale Anpassung

Wer beim Kauf eines Bettsystems auf Nummer Sicher gehen möchte, dem bietet das Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ der AGR sichere Orientierung.

Das AGR-Gütesiegel tragen zum Beispiel die Airline Schlafsysteme der Firma Metzeler. Hier wählt sich der Schläfer nach seinen persönlichen Bedürfnissen zunächst eine für ihn passende Airline Matratzen aus. Ihr besonderes Kennzeichen ist ein spezielles Röhrensystem, die sogenannten Air Channels und Air Pipes, welche eine optimale Belüftung garantieren. Die Aufteilung der Matratze in unterschiedliche Zonen sorgt außerdem für eine größtmögliche Anpassung an den Körper des Schlafenden. Komplettiert wird das System durch eine Unterfederung mit verstellbaren Elementen. Je nach Statur, Gewicht und Schlafposition können härtere oder weichere Elemente eingebaut werden, um im Zusammenspiel mit der Matratze die Wirbelsäule optimal zu stützen.

Die Besonderheit der AGR-zertifizierten Lattoflex-Bettsysteme besteht in der flexiblen High-Tec-Unterfederung. Die patentierte Flügelfederung minimiert die Auflagefläche des Körpers und passt sich den Konturen und Bewegungen optimal an. Ergänzt wird das Bettsystem durch eine atmungsaktive und anpassungsfähige Matratze. Um den Druck auf die Schultern in Seitenlage zu verringern, ist der Schulterbereich als abfedernde Hängebrücke konstruiert. Dadurch werden Spannungsbeschwerden reduziert und der Komfort für Hals und Nacken spürbar erhöht.

Weitere Infos und Tipps unter: www.agr-ev.de/bettsystem

 

Zertif fachgeschaeft PM2017Bettenkauf ist Beratungssache – von der Einheitsmatratze ist bei Rückenproblemen abzuraten

Das Bett ist ein ganz besonderer Artikel, welches wir jeden Tag nutzen. Es muss ganz individuell zu uns passen, wie kaum ein anderes Produkt.

Das Angebot ist schier unüberschaubar und überfordert zumeist einen Verbraucher, der sich durchschnittlich alle 13,5 Jahre mit dem Bettenkauf beschäftigt.

Auch die derzeit in der Werbung stark propagierten „One-fits-All Einheitsmatratzen“ sind – besonders für Menschen mit Rückenschmerzen – keine gute Alternative. Ein Mann, der 100 Kilogramm wiegt sinkt ganz anders ein als eine Frau mit 56 Kilogramm. Dennoch würden beide das gleiche Modell bekommen.
Bei Kleidung oder Schuhen funktioniert das ja auch nicht. Da suchen wir nicht ein Produkt, das allen passt, sondern nach einem Modell, das optimal und möglichst individuell zu uns selbst passt.

Aber selbst bei einem Bettsystem mit AGR Gütesiegel stellt sich immer noch die Frage nach der passenden Modellvariante. Fazit: Beim Bettenkauf ist eine gute Beratung unersetzlich! Optimale Unterstützung bieten AGR geschulte Fachberater in zertifizierten Fachgeschäften.

Ein bundesweites Verzeichnis gibt es unter www.agr-ev.de/fachgeschaefte

 

Schlafklima

Nicht nur ein passendes Bettsystem ist entscheidend für einen gesunden Schlaf. Auch ein gutes Raumklima, ausreichend frische Luft und die richtige Ernährung beeinflussen unsere Schlafqualität

Diese 5 Tipps helfen beim Ein- und Durchschlafen:

  1. Sorgen Sie für ein gesundes Schlafklima. Als optimal gelten 16 bis 18 Grad. Die Luftfeuchtigkeit sollte dabei nicht unter 40 und nicht über 60 Prozent liegen. Für die Luftzirkulation ist Stoßlüften vor dem Zubettgehen die beste Maßnahme.

  2. Schalten Sie Tablets und Smartphones aus, bevor Sie schlafen gehen. Der Grund: Wer vor dem Schlafengehen noch im Internet surft, ist abgelenkt und schläft dadurch schwerer ein. Auch die Displaybeleuchtung hat auf viele Menschen einen beunruhigenden Effekt.

  3. Wer direkt vor dem Schlafen reichhaltig zu Abend isst, hat eine höhere Wahrscheinlichkeit für Einschlafschwierigkeiten. Deswegen ist es besser, abends nur etwas Leichtes zu essen oder zumindest ausreichend Zeit zwischen Essen und Schlafen verstreichen zu lassen.

  4. Auch Alkohol kann die Schlafqualität erheblich beeinträchtigen. Zwar sorgen alkoholische Getränke oft dafür, dass wir schneller einschlafen, doch meist schlafen wir dann unruhiger und wachen nachts öfter auf.

  5. Abendliche Bewegung hilft beim Ein- und Durchschlafen. Damit ist aber keine intensive Trainingseinheit gemeint. Stattdessen können ein Spaziergang oder eine kleine Runde mit dem Fahrrad förderlich sein. Die frische Luft entspannt uns zusätzlich.
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Sitzen und stehen in Bewegung - So bleibt der Rücken gesund

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Wer im Büro arbeitet, verbringt den Großteil des Tages im Sitzen. Der Arbeitsalltag von Friseuren, Bäckern oder Arbeitern in der Industrie ist hingegen durch stundenlanges Stehen geprägt. Beides ist auf Dauer nicht gerade rückenfreundlich. Einige Maßnahmen gibt es dennoch, um monotone Arbeitshaltungen so gut wie möglich zu kompensieren. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. verrät, wie es geht.


Egal, ob sitzen oder stehen: Eine andauernde eintönige Haltung ist Gift für unseren Bewegungsapparat, vor allem für unseren Rücken. Wenn aufgrund von täglichen Sitz- oder Stehmarathons Bewegungsanreize fehlen, verkümmert langfristig die tiefliegende Rückenmuskulatur, die unsere Wirbelsäule stabilisiert und stützt. Um dies zu verhindern, gilt es, mehr Dynamik und Bewegung in das Umfeld zu integrieren.

„Bewegtes Sitzen“ lautet das Konzept, das am Sitzarbeitsplatz Rückenschmerzen vorbeugen kann. Stühle mit dem Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken geben ständige Bewegungsimpulse, was nicht nur die Rückenmuskulatur trainiert, sondern auch förderlich für die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit ist. Mehr Infos dazu gibt es unter www.agr-ev.de/sitzen-buero.

Wer im Stehen arbeitet, kann durch „Gehen im Stehen“ ebenfalls neue Bewegungsanreize setzen, um die Monotonie am Arbeitsplatz zu durchbrechen. Hier eigenen sich zum Beispiel spezielle Bodenmatten oder instabile Untergründe wie ein Aktivierungsboard: Sie regen zu permanenten Ausgleichsbewegungen an und sorgen so für mehr Dynamik beim Stehen. Es werden die gleichen Muskelgruppen angesprochen wie beim herkömmlichen Gehen, wodurch die Rückenmuskulatur auch von den gleichen positiven Effekten profitiert. Mehr Infos gibt es unter www.agr-ev.de/bewegtes-stehen.

Der Abwechslung halber sollten Büroangestellte häufiger aufstehen und wenn möglich zeitweise im Stehen arbeiten – anders herum sollten Menschen am Steharbeitsplatz sich zwischendurch auch einmal setzen. Beiden Gruppen empfiehlt sich zudem, mehr Bewegung in den Alltag zu bringen.

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