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Steh-SitzstühleDrucken

... zum Sitzen und Stehsitzen

Konventionelles Sitzen ist starres Sitzen. Starres Sitzen bedeutet angespannte – verspannte – Rückenmuskulatur, monotone Belastung der Bandscheiben und die Erschlaffung des ganzen Halteapparates. Das ist besonders für den Becken- und den Rumpfbereich gefährlich. Deshalb fordern Fachleute: „Auch im Sitzen soll man sich sehr viel bewegen.“ Denn: Sitzen in Bewegung stärkt die Muskeln, regt den Kreislauf an, fördert die Ernährung der Bandscheiben und entlastet die inneren Organe.

Aktiv-Sitzmöbel halten die Muskulatur fit – wie verhält es sich beim Steh-Arbeitsplatz?

Es gibt Möbel, die „bewegtes Sitzen“ möglich machen: Sinnvolle Aktiv-Sitzmöbel halten aufgrund ihrer besonderen Konstruktion automatisch die Rücken- und die Bauchmuskulatur aktiv – und damit fit.

Es gibt aber auch Arbeitsplätze, an denen sowohl im Sitzen als auch sehr viel im Stehen gearbeitet werden kann oder muss (z. B. Tresen, Rezeption, höhenverstellbare Schreibtische).

Steh-Sitzmöbel bieten viele Einsatzmöglichkeiten

Hohe Flexibilität bietet hier ein so genannter Stehsitz. Er ermöglicht aktives Sitzen in verschiedenen Höhen. Es ist also sozusagen eine Kombination aus Sitzmöbel und Stehhilfe.

Durch eine stufenlose Höhenverstellung gewährleistet der Stehsitz einen Sitz- und Bewegungskomfort für zahlreiche Sitzpositionen.

Neigung der Mittelsäule und Konstruktion Sitzfläche sind entscheidend

Zu beachten ist: Je höher man sitzt, desto mehr Gewicht wird über die Beine auf den Boden übertragen. Durch eine leicht nach vorne geneigte Mittelsäule sitzt man automatisch „gerade“. Ziel ist hierbei auch bei hoher Sitzposition die physiologische Krümmung der Wirbelsäule zu unterstützen und zugleich die Standsicherheit zu erhöhen.

Eine spezielle Technologie bewirkt, dass sich die Vorderseite der Sitzfläche individuell und variabel dem Druck und der Form der Unterseite der Oberschenkel anpassen kann, was zu einer deutlichen Druckreduzierung führt.

Überlegungen vor dem Einkauf

  • Werfen Sie einen Blick auf den geplanten Einsatzort, bevor Sie nach einem Stehsitz Ausschau halten: Ist dort genügend Platz für Füße, Beine und Stehsitz?
  • Was soll der Stehsitz genau leisten? Wechseln Sie während Ihrer Arbeit oft die Arbeitshöhe? Neigen Sie Ihren Oberkörper oft nach vorn oder zur Seite? Verlassen Sie häufig den Sitz- oder Steharbeitsplatz?

Checkliste für rückengerechte Steh-Sitzstühle

  • Der gesamte Sitz sollte an die Bewegungen des Benutzers und an verschiedene Steh- und Sitzpositionen anpassbar sein. Wichtig ist eine Einstellbarkeit des Neigungswinkels sowie der Sitzhöhe (von 48 bis 80 cm), damit die Füße vollflächig auf den Boden gestellt werden können.
  • Die Sitzfläche sollte nicht zu tief (circa 30 cm) und Ihnen zugeneigt sein. Die Vorwärtsneigung hat das Ziel, die physiologische Krümmung der Wirbelsäule auch bei hoher Sitzposition zu unterstützen und zugleich die Standsicherheit zu erhöhen. Achten Sie auch darauf, dass die Abstützfläche mit einer Rundung in die Vorderkante übergeht, sonst drohen Druckstellen.
  • Der Stehsitz sollte über eine Rückenlehne oder Gesäßabstützung verfügen, damit Sie eine spannungsfreie Körperhaltung einnehmen können.
  • Der Stehsitz sollte über eine mehrdimensionale dynamische Beweglichkeit verfügen. Diese Beweglichkeit bewirkt unter anderem eine Aktivierung der Muskulatur des Rumpfes und der großen Gelenke, eine Aktivierung der Venenpumpe, eine Förderung der Beweglichkeit der Wirbelsäule, eine positive Beeinflussung der Druckverhältnisse an der Bandscheibe sowie eine Aktivierung der sensomotorischen Funktionen (Gleichgewichtssinn).
  • Der Stehsitz muss so leicht sein, dass er vom Benutzer einfach an einen anderen Ort gestellt werden kann.
  • Alle Bedienelemente sollten leicht auffindbar, leicht verständlich und leichtgängig sein.
  • Der Stehsitz sollte bequem und ergonomisch sowie ausreichend standsicher gestaltet sein. D. h., er darf auf unterschiedlichen Böden, wie Beton, Fliesen, PVC, Teppich oder Parkett, nicht plötzlich wegrutschen.
  • Damit Stehsitz und Tisch ergonomisch gut zueinander passen, sollte der Tisch möglichst höhenverstellbar sein.

Mindestanforderungen

  • Vorwärtsneigung
  • Höhenverstellung
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit
  • Anpassung der Sitzvorderkante an die Neigung der Oberschenkel
  • Anpassung des gesamten Sitzes an die Bewegungen des Benutzers und an verschiedene Steh-Sitzsituationen
  • Fester Stand
  • Ergonomische Bedienelemente

Außerdem sinnvoll

  • Hygienische Reinigung möglich
  • Fußauslösung zur Verstellung der Sitzhöhe (z. B. im Laborbereich)

PRODUKTE MIT DEM AGR-GÜTESIEGEL

Hersteller

aeris GmbH*
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