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Rückenfreundlicher Sport

Damit der Rücken den Anforderungen des Alltags gewachsen ist, sollte die Muskulatur regelmäßig gestärkt werden. „Kräftige Muskeln helfen der Wirbelsäule ihre Stützfunktion zu erfüllen und Rückenschmerzen zu vermeiden. Sport spielt dabei eine wichtige Rolle. Viele Sportarten fördern außerdem Beweglichkeit und Koordination und damit das Zusammenspiel aller Komponenten, die den Rücken gesund erhalten“, rät Petra Regelin vom Deutschen Turner Bund.

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Regina Regelin

Wissenschaftliche Belege welche Sportart am besten bei Rückenschmerzen geeignet ist, gibt es allerdings nicht. Zwar kommt es in manchen Disziplinen im Wettkampf häufiger zu Rückenproblemen, das bedeutet jedoch im Umkehrschluss nicht, dass diese als Gelegenheitssport ausgeübt für Menschen mit Rückenschmerzen ungeeignet seien. Es kommt vor allem auf das „Wie“ an. Bei richtiger Dosierung, gezieltem Trainingsaufbau und guter Technik überwiegen in fast allen Sportarten die positiven Effekte. Neben dem Muskelaufbau hilft Sport zum Beispiel auch bei Stimmungstiefs, Schlafstörungen und Gefühlen der Vereinsamung, die häufig mit chronischen Rückenschmerzen einhergehen. Der Erfolg wird sich aber nur einstellen, wenn Sie den Sport regelmäßig ausüben.

„Bei der Auswahl einer geeigneten Sportart geht es weniger darum, ob er allgemein als „rückenfreundlich“ gilt. Viel wichtiger ist, dass der gewählte Sport zu Ihnen passt. Er muss Spaß machen, und zeitlich in den eigenen Tagesablauf passen“, empfiehlt Regelin. Wer zu Beginn seiner sportlichen Aktivität hinsichtlich der gesundheitlichen Anforderungen unsicher ist, sollte sich von einem Arzt oder Physiotherapeuten beraten lassen.