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Rückenfalle Alltag

So wird Ihr Zuhause rückenfreundlich

Laut einer deutschen Rückenschmerzstudie haben knapp 85 % der Bevölkerung mindestens einmal im Leben mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Meist entstehen sie in Folge von einseitiger Belastung, langem Sitzen oder Fehlhaltungen. Um Beschwerden wie Verspannungen zu bekämpfen ist es sinnvoll, neben ausreichend Bewegung auch auf rückengerechtes Mobiliar zu achten, das den Rücken bestmöglich unterstützt. Wir erklären, worauf es bei Möbeln in Schlaf-, Ess- und Wohnzimmer ankommt.

Ergonomische Bettsysteme sorgen für erholsamen Schlaf

„Wie man sich bettet, so liegt man“ - sagt schon eine alte Redewendung. Im Sinne der Rückengesundheit sollten Sie dafür die eigene Matratze einmal genauer unter die Lupe nehmen. Oft ist diese schon alt und durchgelegen. Zusätzlich gilt das Konzept des noch immer weit verbreiteten Lattenrosts heutzutage als veraltet. Rückenfreundlicher sind moderne Bettsysteme, bei denen man zwei Arten unterscheidet. Bettsysteme mit flexibler Unterfederung sind individuell anpassbar, während bei einer System-Unterfederung der Fokus auf der Matratze liegt. Ihre Gemeinsamkeit: Beide Systeme unterstützen die Wirbelsäule und fördern nächtliche Bewegungen bzw. Haltungswechsel damit sich etwa die Bandscheiben optimal regenerieren können. Wichtig: Das Bett sollte mind. 100 cm breit und 20 cm länger als die Körpergröße sein. Gute Belüftung und Luftzirkulation fördern zudem die Schlafqualität und unterstützt die Muskulatur bei der Entspannung. Entscheidende Komponenten sind dabei Bettsystem, Kissen und Decke. Hier gibt es zusätzliche Informationen www.agr-ev.de/bettsystem.

Rückenfreundlich und dynamisch sitzen am Esstisch

Der Esstisch gilt als zentraler Ort im Familiengeschehen. Damit alle rückenfreundlich daran sitzen können, sollten die Essstühle nicht nur bequem und komfortabel, sondern auch ergonomisch sein. Wichtig ist vor allem, dass die Stühle das dynamische Sitzen fördern. Dazu sind neigbare Sitzflächen und Rückenlehnen nötig. Wichtige Maße sind zudem etwa die Sitzhöhe (ca. 44 bis 50 cm), Sitztiefe (ca. 43,5 bis 48,5 cm) und Mindestsitzbreite (ca. 42 cm). Außerdem sollte sich die Rückenlehne der Form der Lendenwirbelsäule anpassen. Atmungsaktive Sitz- und Lehnenpolster sorgen zudem für ein angenehmes Sitzklima. Weitere Infos gibt es unter  www.agr-ev.de/esszimmermoebel.

Entspannung und Komfort im Wohnzimmer

Neben dem Esszimmer spielt sich ein Großteil der Freizeit im Wohnzimmer auf Couch und Sessel ab - etwa beim Fernsehabend oder gemütlichen Zusammensitzen mit der Familie und Freunden. Damit bei diesen Anlässen keine Rückenschmerzen entstehen, sollten die Polstermöbel individuell anpassbar sein – etwa in Sitzhöhe und Sitztiefe. Entscheidend ist auch, dass die Rückenlehne eines Sofas eine wirbelsäulengerechte Form hat und mindestens bis zur Schulter reicht. Nur so wird der Rücken ausreichend entlastet. Eine einstellbare Lenden- bzw. Beckenkammstütze stützt zusätzlich den häufig schmerzenden Lendenbereich. Sinnvoll ist auch eine Liegefunktion, da das Sofa meist auch einen Ort der Entspannung darstellt. Am besten testen Sie vor einem Kauf jede Couch auf ihren Komfort, indem Sie Probe sitzen. Auch bei Sesseln ist dies unabdingbar. Denn: Sitztiefe, Sitzbreite, Sitz- und Armlehnenhöhe sollten zum Körperbau passen. Wichtig sind auch eine leicht verstellbare Rückenlehne mit Becken- oder Lendenstütze sowie eine Fußstütze. Zur Entspannung ist es zudem sinnvoll, wenn die Möglichkeit besteht, Rücken- und Sitzfläche synchron bis in die Liegeposition absenken zu können. Der Kopf sollte in dieser Liegeposition leicht abgestützt sein, z. B. durch ein Nackenkissen. Weitere Informationen gibt es unter www.agr-ev.de/polstermoebel und www.agr-ev.relaxsessel.