Default Kopfgrafik

Kopfgrafik Entspannung 1903x550
×

Avertissement

JUser::_load : impossible de charger l'utilisateur ayant l'ID 1108

Rückentipp April

Rückenfreundlich Fahrrad 260

Rückengerecht Radfahren

Der Frühling ist für viele Menschen die Gelegenheit, das Fahrrad wieder aus dem Keller zu holen – zum Beispiel, um damit zur Arbeit zu fahren oder einen Ausflug am Wochenende zu unternehmen. Von der Bewegung beim Radfahren profitiert der ganze Körper – auch unser Rücken. Zumindest, wenn man einige Aspekte beim Radfahren beachtet. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. erklärt, worauf es beim „rückengerechten Radfahren“ ankommt.


Regelmäßiges Radfahren stärkt das Herz-Kreislauf-System, beugt Übergewicht vor und stärkt das Immunsystem. Ein weiterer Vorteil: Die gleichmäßigen, symmetrischen Bewegungen beim Treten schonen den Rücken und die Gelenke. Allerdings nur unter einer Voraussetzung: Das Fahrrad muss richtig eingestellt sein.

Eine Sache der Einstellung

Die wichtigste Voraussetzung bei einem rückengerechten Fahrrad ist eine Vielzahl an Verstellmöglichkeiten. Die Faustregel: Das Fahrrad muss sich dem Körperbau des Nutzers anpassen lassen und die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt werden.

1. Sitzhaltung: Leicht nach vorne geneigt und dabei ein gerader Rücken. Zu stark sollte man sich nicht nach vorne beugen, denn dadurch können die Halswirbelsäule überstreckt und die Handgelenke überlastet werden. Hierbei gilt: Je besser der Radfahrer trainiert ist, desto stärker kann die Neigung ausfallen.

2. Sitzhöhe: Für den Rücken ist die Sitzhöhe ein entscheidender Aspekt. Bei einem zu hoch eingestellten Sattel kippt das Becken zur Seite, was die Lendenwirbelsäule beansprucht, eine zu niedrige Einstellung kann die Knie belasten. Eine sinnvolle Höhe ist dann eingestellt, wenn das Bein beim Treten nie ganz durchgestreckt ist.

3. Lenkereinstellung: Der Lenker sollte sowohl in seiner Neigung als auch in der Höhe verstellbar sein. Beim Fahren bleibt der Rücken gerade; dabei sollten die Arme immer leicht angewinkelt und das Handgelenk nicht abgeknickt sein.

Mehr Infos zur richtigen Fahrrad-Einstellung finden Sie online unter www.agr-ev.de/fahrrad.

Extra-Tipp: Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Radfahren kann, sollte möglicherweise ein Stepper-Fahrrad in Erwägung ziehen. Es kombiniert die Vorteile von Fahrrad- und Laufsport miteinander und ist aufgrund der aufrecht stehenden Haltung bei Fahren noch rücken- und gelenkschonender als das Fahrrad.

Mehr Infos zum Stepper-Fahrrad finden Sie unter www.agr-ev.de/stepper-fahrrad.
Lire la suite
Étiquettes: Fahrrad

Frühjahrsputz ohne Rückenschmerzen

Rückentipp PutzenEndlich ist es soweit – nach einem langen Winter stehen mittlerweile wieder alle Zeichen auf Frühling. Für viele bedeutet das auch: Es ist Zeit für den alljährlichen Frühjahrsputz. Fensterputzen, Regale aufräumen oder Böden wischen sind nur einige der Tätigkeiten, die beim Frühjahrsputz fällig werden, um die Wohnung wieder gründlich auf Vordermann zu bringen. Doch wer kennt es nicht: Auf einen arbeitsintensiven Putztag folgen häufig Rückenschmerzen, Verspannungen und Muskelkater. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gibt Tipps für einen Frühjahrsputz ohne Schmerzen.

Vor allem bei Tätigkeiten, die nicht gerade alltäglich sind, reagieren Rücken, Muskeln und Gelenke schmerzhaft auf die ungewohnten Belastungen. Doch häufig ist vor allem die falsche Technik beim Putzen und Aufräumen die Ursache der Beschwerden. Wer ein paar Dinge beachtet, kann schmerzhaften Verspannungen gut vorbeugen: Die Aktion Gesunder Rücken verrät, worauf es ankommt:

1. Eine Frage der Einstellung: Beim Staubsaugen, Bodenwischen oder Fensterputzen sind Geräte mit Teleskopstangen hilfreich. Die wichtigste Regel: Der Rücken sollte überwiegend gerade bleiben – also weder gekrümmt noch überstreckt werden. Die ausziehbaren Stangen lassen sich individuell anpassen und sorgen für eine entspannte Arbeitshaltung, selbst auf dem Boden und an hohen Fenstern.

2. Weit ausladende Bewegungen beim Putzen können die ungewohnte Belastung für den Körper verstärken. Wer stattdessen kleine Bewegungen macht, trainiert den Körper ganz nebenbei und hat die besten Voraussetzungen, von Verspannungen verschont zu bleiben.

3. Richtig heben und tragen: Aussortierte Kleidung muss zum Container – neue Pflanzkübel und Frühlingsdekoration halten hingegen in der Wohnung und auf dem Balkon Einzug. Bei all diesen Tätigkeiten ist es wichtig, schwere Gegenstände aus der Hocke mit geradem Rücken zu heben. Beim Tragen sollten sie möglichst körpernah transportiert werden. Und wenn die Last zu schwer ist, sollte man sich auch mal helfen lassen.
Lire la suite
Étiquettes:

Intensiv-Training mit Tiefenwirkung

inoroll 260Beim Training mit der Faszienrolle werden die verklebten Fasern wieder voneinander getrennt und die Faszien gelockert. Bild: AGR/vib.innovationVibrationsrolle überzeugt Rückenexperten

Aus vielen Fitness-Studios kennt man sie bereits: Spezielle Plattformen, die den kompletten Körper in Vibration versetzen, sobald man sich auf sie stellt, setzt oder legt. Vibrationstraining hat eine Vielzahl an positiven Effekten, darunter die Linderung von Rückenproblemen, effektives Training von Muskeln, Gelenken und tief liegendem Bindegewebe oder die Stärkung des Beckenbodens. Diese Trainingsform ist nun auch mobil verfügbar: Eine spezielle Vibrationsrolle kombiniert die Vorteile des Vibrationstrainings mit dem kompakten Format der beliebten Faszienrollen. Dieses rückenfreundliche Gesamtpaket konnte nun auch die medizinischen Experten der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. überzeugen.


Als Faszien bezeichnet man das Netz aus weißem Bindegewebe, das den ganzen Körper durchzieht, besonders entlang der Wirbelsäule und im Schulterbereich. Sie sorgen bei korrekter Funktion für eine fehlerlose Stellung der Wirbelsäule und einen flexiblen Bewegungsapparat.

Verklebtes Bindegewebe effektiv lockern

Ist dieses Bindegewebe jedoch verhärtet, weil seine einzelnen Fasern miteinander verklebt sind, hat das häufig schmerzhafte Verspannungen und andere Rückenleiden zur Folge. Beim Training mit der Faszienrolle werden die verklebten Fasern wieder voneinander getrennt und die Faszien gelockert. Auch die Muskeln an den Schultern, entlang der Wirbelsäule und in Richtung des Gesäßes werden wieder geschmeidig. Noch effektiver wird das Training, wenn die Eigenschaften der Faszienrolle mit der stimulierenden Wirkung des Vibrationstrainings (auch biomechanische Muskelstimulation genannt) kombiniert werden.

Vibrationstraining an fast jedem Ort

Bisher war Vibrationstraining nur an stationären Geräten möglich. Seit kurzem jedoch gibt es vom Hersteller vib.innovation eine spezielle Faszienrolle mit eingebauter Vibrationsfunktion. Die inoroll® ist durch ihr kompaktes Design nahezu überall einsetzbar – egal ob im Büro, zu Hause oder auf Reisen.

Ihre durch einen Elektromotor ausgelösten Vibrationen fördern die Durchblutung, stimulieren die tiefliegenden Muskeln entlang der Wirbelsäule und stärken den Beckenboden. Durch neuromuskuläre Stimulation werden Bewegung und Kraft gesteigert. Dadurch lassen sich beim Sport und in der Rehabilitation sogar bessere Ergebnisse erzielen als mit herkömmlichen Trainingsmethoden. Darüber hinaus wird das Knochenwachstum angeregt und das Koordinationsvermögen gesteigert.

Durch den Druck der Rolle auf verschiedene oberflächliche Muskelpartien werden diese intensiv massiert, was Verspannungen löst und die Bewegungsfreiheit wiederherstellt. Ein separat erhältlicher Faszienaufsatz steigert durch große Massagenoppen auf seiner Oberfläche die Stimulationswirkung, so dass auch starke Verspannungen und Verklebungen gelindert werden können.

Das Gütesiegel der AGR126 xxx Vibrationsrolle

Aufgrund ihrer förderlichen Wirkung für die Rückengesundheit trägt die inoroll® das Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Damit zeichnet die AGR besonders rückengerechte Alltagsgegenstände aus. Um es zu erhalten, musste die Vibrationsrolle eine Vielzahl von Kriterien erfüllen. Eine solche Rolle muss unter anderem

• eine wirksame Schwingung erzeugen,

• eine formstabile, robuste, abriebfeste, wasserunlösliche und einfach zu reinigende/desinfizierbare Außenhaut besitzen,

• in unterschiedlichen Ausgangsstellungen (z.B. im Liegen, Sitzen, Knien und Stehen) für alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems einsetzbar sein,

• eine angemessene Nutzungs- und Ladezeit bei kabellosem Betrieb bieten,

• einfach und komfortabel zu handhaben sein,

• ohne Partner verwendbar sein

• und über eine ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibung verfügen.

Zusätzlich empfehlen die Experten der AGR, dass Vibrationsrollen in verschiedenen Bezügen angeboten werden, stufenlos für unterschiedliche Frequenzbereiche einstellbar sind, in unterschiedlichen Amplitudenbereichen verfügbar sind und in unterschiedlichen Oberflächenhärtegraden angeboten werden.

Weitere Informationen zur den Anforderungen gibt es unter www.agr-ev.de/vibrationsrolle.
Lire la suite
Étiquettes: Vibrationstraining

Der große AGR-Rückenreport

AGR Rückenreport 210 kopieWarum Rückenschmerzen so weit verbreitet sind – und was für einen rückengesunden Alltag wichtig ist

Rückenschmerzen sind zur Volkskrankheit geworden – und dies über fast alle Bevölkerungsschichten, Alters- und Berufsgruppen hinweg. Anlässlich konstant hoher Zahlen von Betroffenen wurde im Jahr 1995 die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gegründet. Eine aktuelle Umfrage, die von der AGR in Auftrag gegeben wurde, zeigt, wie weit verbreitet Rückenbeschwerden sind – und warum die Arbeit des Vereins damals wie heute so wichtig ist.

Fast jeder kennt das Gefühl, wenn am Ende eines langen Arbeitstages der Rücken verspannt ist und schmerzt. Aktuelle Zahlen dazu legt die Aktion Gesunder Rücken vor: Der große AGR-Rückenreport, eine eigens durchgeführte Umfrage aus dem Jahr 2016 mit über 1.000 Teilnehmern, vermittelt ein Bild von der allgemeinen Rückenschmerz-Situation. Die wichtigste Erkenntnis: Rückenschmerzen sind nach wie vor weit verbreitet. 70 Prozent der Befragten geben an, mindestens einmal pro Monat darunter zu leiden und rund zwei Drittel fühlen sich durch ihre Schmerzen in ihrer Lebensqualität eingeschränkt.

Risikofaktor Bürojob

Büroangestellte sind häufig von Rückenbeschwerden betroffen: 44 Prozent der Menschen mit Bürojob haben mindestens einmal pro Woche Rückenschmerzen. Der Grund dafür ist in vielen Fällen die überwiegend sitzende Arbeitshaltung, die dazu führen kann, dass die Muskulatur des Bewegungsapparats verkümmert.

Rückenschmerzen: Keine Frage des Alters

Die aktuellen Zahlen des großen AGR-Rückenreport zeigen: Rückenschmerzen sind keine Frage des Alters. Knapp zwei Drittel der Jugendlichen zwischen 18 und 29 Jahren geben an, mindestens einmal pro Monat darunter zu leiden – die Hälfte davon sogar einmal pro Woche oder häufiger. Laut der Aktion Gesunder Rücken sind vermutlich mehrere Faktoren dafür verantwortlich. Wie bei erwachsenen Patienten auch begünstigt ein Zusammenspiel aus zu viel Sitzen und zu wenig Bewegung die Entstehung von Beschwerden.

Geprüft & empfohlen: Gütesiegel für rückengerechte Alltagsgegenstände

Der große AGR-Rückenreport zeigt: Rund 73 Prozent der Teilnehmer sind der Meinung, dass rückengerechte Alltagsprodukte dabei helfen können, Rückenschmerzen zu vermeiden. Am meisten Wert auf Rückenfreundlichkeit legen die Befragten bei Betten und Büromöbeln. Fast 87 Prozent denken, dass ein unabhängiges Gütesiegel hilfreich sein kann, um rückengerechte Produkte zu erkennen.

Das Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ der AGR zeichnet rückengerechte Alltagsprodukte aus. Um von der AGR zertifiziert zu werden, müssen Produkte nicht nur einen Kriterienkatalog erfüllen, sondern werden zudem von einem medizinisch-therapeutischen Expertengremium begutachtet und geprüft.

In (fast) allen Lebensbereichen rückengesund

Um der Volkskrankheit Rückenschmerzen den Kampf anzusagen, sind mehrere Ansatzpunkte wichtig. So können beispielsweise in nahezu jedem Lebensbereich rückengerechte Alltagsgegenstände zum Einsatz kommen. Mittlerweile gibt es AGR-zertifizierte Autositze, Sportgeräte, Sitzmöbel, Schuhe, Bettsysteme, Matratzen, Leuchten, Werkzeuge, Gartengeräte und viele weitere Produkte. Des Weiteren können gezielte Rückenübungen Schmerzen und Verspannungen vorbeugen. Hilfreich ist hierfür das AGR-Portal www.agr-coach.de mit vielen Übungsvideos. Am wichtigsten ist es, die Rückenschmerz-Problematik ganzheitlich zu lösen: Kontinuierliche Veränderungen helfen mehr als punktuelle Maßnahmen.
Lire la suite
Étiquettes: Rückenreport

Entlastung für Rücken und Gelenke

ArbeitsplatzmattenErgonomische Spezialmatten am Steharbeitsplatz

In Deutschland haben rund 16,5 Millionen Menschen einen Beruf, in dem sie teilweise oder sogar ganztätig im Stehen arbeiten müssen – eine einseitige Haltung, die langfristig zu gesundheitlichen Beschwerden führen kann. Um die Belastung am Steharbeitsplatz zu kompensieren, sind Hilfsmittel wie ergonomische Arbeitsplatzmatten von ERGOLASTEC® sinnvoll. Sie entlasten Rücken und Gelenke. Erste Produkte wurden jetzt für ihre dämpfenden und entlastenden Eigenschaften mit dem Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. ausgezeichnet.


Arbeiter in der Industrie oder Verkäufer, Bäcker und Friseure haben eines gemeinsam: Sie verbringen ihren Arbeitstag zu großen Teilen im Stehen. Für den menschlichen Körper, der auf ein Leben in Bewegung ausgerichtet ist, ist dies eine widernatürliche Haltung; schwere Beine und Gelenkprobleme sind häufige Folgen. Und auch die Rückenmuskulatur wird durch die einseitige Belastung beeinträchtigt. Sie ermüdet schneller und kann dann die Wirbelsäule nicht mehr ausreichend stabilisieren, was zu schmerzhaften Verspannungen führen kann.

Einseitige Belastung kompensieren durch ERGOLASTEC® Gummimatten
Die Aktion Gesunder Rücken rät zu regelmäßigen Bewegungseinheiten, um das stundenlange Stehen zu kompensieren. Wer im Stehen arbeitet, sollte demnach jede Gelegenheit nutzen, zwischendurch ein paar Schritte zu gehen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und die Muskeln zu lockern. Am Steharbeitsplatz selbst trägt die AGR-zertifizierte Spezialmatte ERGOLASTEC® von KRAIBURG dazu bei, dass Gelenke und Wirbelsäule entlastet werden. Sie verfügt über eine besondere Oberflächenstruktur, die zu fortlaufenden Ausgleichsbewegungen anregt. Dies reduziert den einseitigen Druck auf die Bandscheiben und sorgt für eine ausgeglichene Belastung der Rückenmuskulatur: Die Wirbelsäule wird stabilisiert. Durch die dämpfenden Eigenschaften der ergonomischen Gummimatte werden Druck- und Stoßbelastungen abgefedert, ohne dass die Standfestigkeit beeinträchtigt wird. Zudem regt der elastische Untergrund die Durchblutung an, was Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken vorbeugt.

Für die Auszeichnung mit dem AGR-Gütesiegel mussten die ERGOLASTEC® Arbeitsplatzmatten von KRAIBURG neben ihren stoßdämpfenden und elastischen Eigenschaften noch weitere wichtige Kriterien erfüllen: Eine rutschfeste Oberfläche, schwere Entflammbarkeit, UV-Beständigkeit, Wasserfestigkeit sowie die Resistenz gegen viele Fette, Öle und weitere chemische Substanzen sorgen für maximale Sicherheit am Steharbeitsplatz und eine Langlebigkeit der Matte. Die Oberflächenstruktur fördert die bewusste Wahrnehmung von Rändern und die Höhe muss so gewählt sein, dass eine Stolpergefahr vermieden wird. Zuletzt muss gewährleistet sein, dass die Knie bei Dreh- und Gehbewegungen auf der Arbeitsplatzmatte nicht zusätzlich belastet werden. Weitere Informationen unter: www.agr-ev.de/arbeitsplatzmatten.

Lire la suite
Étiquettes: Arbeitsplatzmatten

Der rückengerechte Schulranzen

Schulkinder 260Checkliste für den Ranzenkauf

Der Schulanfang ist etwas ganz besonders für die Kleinen. Häufig fiebern sie schon lange vorher darauf hin, denn der Schulstart birgt viele neue Abenteuer. Meist wird schon der Kauf des Schulranzens zu einem großen emotionalen Erlebnis. Für die Kinder steht vor allem eins im Mittelpunkt: das Aussehen. Eltern hingegen achten vorrangig auf die gesundheitlichen Aspekte. Insbesondere die Rückenfreundlichkeit ist bei der Kaufentscheidung ein wichtiges Thema, denn der Schulranzen wird fast jeden Tag getragen und der Kinderrücken sollte dadurch nicht falsch belastet werden. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. hat sich auf die ergonomischen Eigenschaften von Produkten spezialisiert und gibt Tipps worauf es wirklich ankommt.


In vielen Köpfen herrscht die Vorstellung: je leichter, desto besser. Allerdings darf man das nicht pauschalisieren. Das Gewicht allein ist nicht ausschlaggebend, wenn Beschwerden auftreten. Jedes Kind hat eine individuelle Belastungsverträglichkeit. Diese wird auch durch die Belastungsdauer, das Trageverhalten, die Muskulatur und die ergonomische Qualität des Ranzens beeinflusst. Aus einem Schutzbedürfnis gegenüber den Heranwachsenden heraus wird jedoch jedes zusätzliche Gewicht kritisch betrachtet. Wissenschaftlich fundierte Belege, dass Rückenschmerzen bzw. Haltungsschwächen ausschließlich dem Tragegewicht geschuldet sind, gibt es nicht. Aktuelle Ergebnisse zeigen, dass es bei durchschnittlich fitten Heranwachsenden auch bei einem Tragegewicht von 20 % ihres Körpergewichtes keine Hinweise auf Überlastung (lt. Kid-Check Studie der Universität des Saarlandes 2008) gibt, wohingegen körperlich schwächere Kinder durchaus schon bei 12 % Tragegewicht entsprechende Anzeichen aufweisen. Normwerte verleiten somit zu irreführenden Kaufentscheidungen und lenken den Blick von eigentlich komplexeren Problemen ab.

Es finden bereits vielerorts wieder Ranzenpartys statt, auf denen die aktuellen Modelle den zukünftigen Erstklässlern und ihren Eltern präsentiert werden. Um bei der Ranzenparty gut informiert und gerüstet zu sein, gibt die AGR die folgenden wichtigen Hinweise:

1. Gewicht: Oftmals wird bei sehr leichten Ranzen an wichtigen ergonomischen Details gespart, denn irgendwo muss das fehlende Gewicht kompensiert werden. Deswegen sollte das Gesamtpaket stimmen. Allzu schwer sollte er dennoch nicht sein: Im leeren Zustand sind maximal 1,3 Kilogramm empfehlenswert.

2. Fächeraufteilung: Ein rückengerechter Schulranzen sollte es ermöglichen, dass schwere Gegenstände, beispielsweise durch ein Bücherfach, besonders nah am Rücken verstaut werden. So zieht der Ranzen nicht nach hinten.

3. Rückenpolsterung: Die Rückenkonstruktion ist aus ergonomischer Sicht von großer Bedeutung. Sie muss stabil sein und sich gleichzeitig der natürlichen Form der Wirbelsäule anpassen. Der Ranzen sollte möglichst mittig am Rücken platziert werden. Zudem muss die Polsterung atmungsaktiv und rutschfest sein.

4. Brust-, Hüftgurt und Tragegriff: Für einen optimalen Sitz am Körper ist ein Brustgurt wichtig. So wird das Herunterrutschen der Träger vermieden. Ebenfalls sinnvoll zur zusätzlichen zentrierten Fixierung ist ein Hüftgurt. Zum bequemen Hochheben sollte der Ranzen zudem über einen Tragegriff verfügen.

5. Schulterträger: Eine gute Polsterung und eine Mindestbreite von vier Zentimetern sind bei den Schulterträgern wichtig, denn auf den Schultern lastet ein Großteil des Gewichts. Außerdem müssen die Schulterträger in ihrer Länge verstellbar sein, um sie individuell anpassen zu können. Die Länge sollte so eingestellt werden, dass der Schulranzen nah an den Schulterblättern getragen wird.

Besonders rückenfreundliche Schulranzen lassen sich am Gütesiegel der AGR auf den ersten Blick erkennen. Alle Modelle von Step by Step sowie Ergo Style, Ergo Style Fun und Ergo Style plus von Die Spiegelburg erfüllen die genannten Kriterien und wurden deswegen von der AGR zertifiziert.

 

Der rückenfreundliche Schulrucksack

Oftmals finden die Kids im Laufe der Schuljahre den klassischen Schulranzen zu uncool und wünschen sich einen Schulrucksack. Die gute Nachricht: Auch Rucksäcke gibt es mit AGR-Gütesiegel. Sie müssen grundsätzlich die gleichen Kriterien erfüllen wie Schulranzen auch. Zusätzlich ist eine Rückenlängenanpassung wichtig, damit der Rucksack mit dem Kind mitwachsen kann. Bei den größeren Kindern kann zudem das Gewicht über einen Beckengurt besser verteilt werden. Außerdem muss der Rucksack durch einen Tunnelzug manuell nah an den Rücken herangebracht werden und stabil auf dem Boden stehen können. Die folgenden Modelle sind AGR-zertifiziert:

• Flexline und 2in1 von Step by Step, sehen aus wie Schulrucksäcke und wurden für Kinder ab der 1. Klasse entwickelt.

• Flex Style und Flex Style Fun von Die Spiegelburg

• EvverClevver 2 von Coocazoo.

Weitere Informationen unter: www.agr-ev.de/schulranzen.

Lire la suite
Étiquettes: Schulranzen

Rückenfreundlich Autofahren

Opel Meriva 250Hersteller bieten Lösungen an

Immer mehr Automobilhersteller bieten Sitze an, die den Rücken beim Fahren schonen und die natürliche Form der Wirbelsäule unterstützen. Während noch vor 20 Jahren die meisten Autos nur sehr spartanische Sitzgarnituren vorzuweisen hatten, gibt es heute immer mehr Modelle mit ergonomischen Sitzen. Besonders rückengerechte Autositze erkennen Verbraucher am Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.

Für viele Menschen ist das Auto Statussymbol und einer der wichtigsten Gebrauchsgegenstände zugleich. Im Schnitt verbringen wir zweieinhalb Jahre unseres Lebens zwischen Lenkrad und Kofferraum – manchmal sogar deutlich mehr. Insbesondere Pendler, Taxifahrer, Berufskraftfahrer, Paketfahrer, Außendienstmitarbeiter und Handwerker sitzen einen Großteil ihres Tages im Auto. Viele von ihnen werden regelmäßig von Verspannungen und Rückenschmerzen geplagt. „Der Grund dafür sind oftmals ungeeignete, nicht ergonomische sowie falsch eingestellte Autositze. Diese gefährden auf Dauer die Gesundheit der Insassen – umso mehr, je länger die Fahrten dauern.“, weiß Detlef Detjen, Geschäftsführer der Aktion Gesunder Rücken. Inzwischen reagierte eine Handvoll Autohersteller auf dieses Problem und entwickelte Autositze, die den Rücken auch bei längerer Fahrt unterstützen. Einige davon wurden von der AGR bereits als besonders rückenfreundlich eingestuft und tragen das unabhängige AGR-Gütesiegel.

Opel geht mit gutem Beispiel voran

Bereits fünf Hersteller verbauen AGR-zertifizierte Autositze: Neben Vorreiter Opel sorgen Mercedes Benz, Volkswagen, Hyundai sowie seit kurzer Zeit auch Peugeot für schmerzfreie Autofahrten.

Dabei leistete die Adam Opel AG echte Pionierarbeit. Der Rüsselsheimer Automobilhersteller blickt auf gut 117 Jahre Sitztradition zurück. Seit dem Jahr 2003 hat sich Opel die „Demokratisierung des guten Sitzens“ auf die Fahnen geschrieben und ist der führende Volumenhersteller in Bezug auf Ergonomie-Sitze mit AGR-Gütesiegel. Mit dem ersten AGR-Gütesiegel-Sitz im Signum bot Opel als erster Automobilhersteller rückengerechtes Sitzen in der Mittelklasse an. Seither folgte eine Offensive für gesundes Sitzen zu erschwinglichen Preisen über weite Teile der Modellpalette. In den Sitzen des neuen Opel Astra sind zudem Komfort-Features wie die Massage- und Memory-Funktion sowie Ventilation verfügbar – eine einzigartige Kombination in der Kompaktklasse. Denn auch in rückengerechten Autositzen kann eine Fahrt über mehrere Stunden die Rückenmuskulatur strapazieren. Eine Massage zwischendurch entspannt die Muskeln und sorgt für zusätzlichen Sitzkomfort.

Mercedes und VW ebenfalls vorbildlich

Auch bei Mercedes Benz zieht sich die Ausstattung mit AGR-zertifizierten Sitzen wie ein roter Faden durch das Sortiment. In allen Klassen, von der kompakten A-Klasse bis hin zur Luxusmarke Maybach, sorgen ergonomische Autositze für eine entspannte und gesunde Fahrt – in manchen Modellen auch für den Beifahrer.

Volkswagen verbaut im Golf 7, Golf Sportsvan, Tiguan, Passat und Touran die Fahrersitze mit AGR-Gütesiegel. Im Touran genießt auch der Beifahrer eine rückenfreundliche Fahrt. Auch bei den Nutzfahrzeugen kommen zunehmend ergonomische Sitze zum Einsatz: Amarok-Fahrer genießen ihre Fahrt in „ergoComfort“-Sitzen und der neue Crafter erhielt sogar Schwingsitze in der Variante „ergoComfort“.

Peugeot und Hyundai ziehen nach

Mit dem Modell 3008 GT ermöglicht auch Peugeot rückengerechtes Autofahren. In diesem Modell sind serienmäßig AGR-zertifizierte Autositze integriert. Die ebenfalls ausgezeichneten Ausstattungsoptionen „Active“ und „Allure“ bieten rückengerechten Sitzkomfort als Option in vielen Modellen des französischen Traditionsherstellers.

Hyundai verbaut in den Modellen Genesis G90 und EQ 900 von der AGR ausgezeichnete Sitze. Optional kann auch die Rücksitzbank mit AGR-zertifizierten Sitzen ausgestattet werden.

Nachrüst-Varianten für viele andere Modelle

Dennoch sind immer noch viele Autos in Deutschland unterwegs, die keine ergonomischen Autositze haben. Doch auch hier ist Rettung in Sicht: Das Stuttgarter Traditionsunternehmen Recaro stellt mit den Sitzvarianten „Ergomed E“ und „ES“, „Style Sportline“ und „Style Topline“ ergonomische Autositze zum Nachrüsten her, die das AGR-Gütesiegel tragen und in zahlreiche Fahrzeuge nachträglich eingebaut werden können.

Kriterien für das AGR-Gütesiegel

Bevor ein Autositz mit dem Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. ausgezeichnet wird, muss er verschiedene Bedingungen erfüllen. Die Sitze müssen eine wirbelsäulengerechte, feste Grundstruktur sowie ausreichende Maße bei Rückenhöhe, Kopfstütze und Sitzfläche besitzen. Zudem müssen verschiedene individuelle Möglichkeiten gegeben sein, Sitzhöhe, -neigung, -tiefe und -länge flexibel auf den jeweiligen Insassen einzustellen. Weitere notwendige Bedingungen, um das Siegel zu erlangen, sind eine optimal einstellbare Kopfstütze, die Unterstützung der Lendenwirbelsäule durch eine 4-Wege-Lordosestütze sowie gut erreichbare Bedienelemente während der Fahrt. Für noch mehr Komfort empfiehlt die AGR u. a. Features wie ein Klimapaket mit Sitzheizung und Ventilation, einstellbare Seitenwangen an Lehne und Sitzkissen für mehr Stabilität bei kurvenreicher Fahrt und beim Abbiegen. Darüber hinaus gern gesehen sind ein Sitzdynamiksystem (passt die Unterstützung der Seitenwangen bei Kurvenfahrt an), eine Massagefunktion, Komfortkopfstützen sowie eine Memoryfunktion, mit der die optimalen Einstellungen verschiedener Insassen gespeichert werden können.

 

Tipp

Weiterführendes Informationsmaterial zum Autositz, wie beispielsweise die korrekte Einstellung des Autositzes, finden Sie unter www.agr-ev.de/autositz.

Jetzt klicken und mehr erfahren.


Bild: Opel

Lire la suite
Étiquettes: