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Medizin-App hilft gegen Rückenschmerzen

kaia app ruecken260Medizin-App
"Kaia - gegen Rückenschmerzen"
Fragt man führende Experten der Schmerzmedizin nach der besten Behandlung von Rückenschmerzen, so lautet die einstimmige Antwort: „Werde selbst aktiv gegen den Schmerz!“

Doch was heißt das genau? Welche Aktivitäten helfen welchem Patienten am besten?

Die Medizin-App „Kaia – gegen Rückenschmerzen“ eröffnet jetzt einen neuen Weg der Behandlung.

Als digitaler Begleiter unterstützt Kaia Betroffene dabei, in ein zufriedenes Leben zurückzufinden – ohne Schmerzen. Die App stellt sich individuell auf die Bedürfnisse eines jeden Nutzers ein und zeigt Wege auf, aktiv mit den Schmerzen umzugehen. Nur 15 Minuten Training täglich, von zuhause oder unterwegs, können helfen die Schmerzen zu lindern.

Das Kaia Training eignet sich für alle Betroffenen, die ihre Rückenschmerzen von einem Arzt untersuchen lassen haben und bei denen keine Gegenindikation für eine Bewegungstherapie vorliegt.

Das Trainingsprogramm wurde von einem Team aus Schmerzspezialisten, Physiotherapeuten und Psychologen entwickelt. Es beruht auf neuen medizinischen Erkenntnissen über die komplexen Ursachen von Rückenschmerzen. Zudem arbeitet Kaia eng mit Kliniken, Krankenversicherungen und der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. zusammen.

Ein natürlicher Weg gegen Schmerzen

Neue Erkenntnisse der Schmerzforschung haben in den letzten 15 Jahren zu einem Umdenken in der Behandlung geführt. Experten sind sich heute sicher, dass anhaltende und wiederkehrende Rückenschmerzen sowohl durch körperliche, als auch durch psychische Faktoren beeinflusst werden.

Passive Behandlungsformen, wie Schonung oder Entlastung der Wirbelsäule, gelten inzwischen als kontraproduktiv. Stattdessen legen Ärzte den Schwerpunkt heute auf die Kombination verschiedener aktivierender Maßnahmen. Behandlungsprogramme, die diese neuen Erkenntnisse berücksichtigen, haben sich in internationalen Studien als besonders wirksam erwiesen. Das ganzheitliche Training mit der Kaia App ist die digitale Version dieses Therapieansatzes, der in Fachkreisen auch „multimodale Schmerztherapie“ genannt wird.

Rückentraining neu definiert

Kaia Illustration260Die Medizin-App vereint verschiedene Übungen zu einem Trainingsprogramm, dass optimal auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten ist. Sie gründet auf drei Säulen:

  1. Bewegung: Nutzer erhalten einen maßgeschneiderten Trainingsplan mit Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur. Dadurch erlangt der Patient mehr Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer. Nicht ein besonders intensives Training entscheidet über den Erfolg, sondern regelmäßiges Üben. Am besten fünf bis sieben Mal pro Woche.
  2. Wissen: In anschaulichen, interaktiven Einheiten vermittelt die App alles Wissenswerte über die Ursachen von Rückenschmerzen und wie sie behandelt werden können. Nur wer versteht, wie Schmerzen entstehen, kann sein Verhalten positiv verändern. Ein besseres Verständnis ist also ein wichtiger Schlüssel zum Therapieerfolg. In Kooperation mit der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gibt die Kaia App zusätzlich Tipps, wie Menschen mit Rückenschmerzen ihr privates und berufliches Umfeld rückenfreundlich gestalten können.
  3. Entspannung: Unter Anleitung durch die App üben Rückenpatienten verschiedene Entspannungsverfahren ein, mit denen es ihnen gelingt, Muskelverspannungen zu lösen. Das hilft, ihre Schmerzen zu lindern, genau wie die verschiedenen Methoden zur Stressbekämpfung.

Schritt für Schritt zu einem gesunden Rücken

Mit Hilfe der Kaia-App werden Nutzer Schritt für Schritt zum Experten ihrer eigenen Rückenschmerzen.

Die App kann schnell und unkompliziert unter www.kaia-health.com heruntergeladen werden. Auf Basis eines kurzen medizinischen Selbsttests erstellt die App ein individuell zugeschnittenes Programm, dass der Nutzer durch sein regelmäßiges Feedback im Laufe der Zeit an seine aktuelle Schmerzsituation und seine Trainingsbedürfnisse anpasst. Über einen Chat in der App kann er jederzeit einen persönlichen Coach kontaktieren. Im Austausch mit dem medizinischen Expertenteam erhält der Nutzer schnell Antwort auf seine Fragen.

Das Kaia Training kann sieben Tage kostenlos und unverbindlich getestet werden. Wird danach die Vollversion der App abonniert, so liegen die Kosten bei 7,49€ pro Monat. Eine Kündigung ist jederzeit monatlich möglich. Sollte das Programm binnen 14 Tagen nicht zu einer Besserung der Beschwerden führen, gewährt Kaia eine Geld-zurück-Garantie!

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Étiquettes: Rückenschmerzen, App

AGR TV: Rückentipps für den Büroalltag

 

Sitzen ist ungesund. Es gilt sogar als das neue Rauchen. Die meisten von uns Sitzen stundenlang im Büro. Das lässt sich kaum vermeiden. Gar nicht mehr Sitzen ist also nicht die Lösung. Aber was können Sie tun um die Büroarbeit trotzdem rückenfreundlicher zu gestalten? Hilfe gibt es in diesem Video. 

 

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Étiquettes: Rücken, Büro

Die besten Neujahrsvorsätze für den Rücken

neujahr1 260Mehr Bewegung, weniger Stress und eine gesunde Ernährung: Davon profitiert nicht nur der RückenStart in ein gesundes Jahr 2017

Im neuen Jahr wird alles besser – diesen Satz kennt wohl fast jeder, denn der Jahreswechsel ist immer auch die Zeit der guten Vorsätze. Die Klassiker dabei sind mehr Sport, eine bessere Ernährung und weniger Stress – kurz gesagt, ein gesünderer Lebensstil im neuen Jahr. Davon profitiert der ganze Körper, unter anderem auch unser Rücken, der sich für mangelnde Bewegung und einen ungesunden Lebenswandel häufig mit Verspannungen und Schmerzen rächt. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) gibt Ihnen Tipps, wie die guten Vorsätze auch wirklich den Neujahrstag überdauern und der Start in ein gesundes Jahr 2017 gelingt.

Das Problem mit guten Vorsätzen für das neue Jahr ist, dass sie häufig nur von kurzer Dauer sind. Doch das muss nicht sein! Denn der Weg zu mehr Rückengesundheit muss keine großen Einschnitte und dramatischen Veränderungen bedeuten. Viel mehr sind kleine Maßnahmen, die alltägliche Gewohnheiten verändern, die beste Voraussetzung für lang anhaltenden Erfolg.

  1. Jeder Schritt zählt

    Je mehr wir zu Fuß gehen, desto besser. „10.000 Schritte pro Tag sind das optimale Ziel“, so Tanja Cordes von der Aktion Gesunder Rücken e. V. „Wer im Job und Freizeit viel sitzt, kommt jedoch oft nicht einmal auf die Hälfte.“ Um ein besseres Gespür dafür zu bekommen, wie viel wir wirklich gehen, ist ein Schrittzähler eine sinnvolle Investition. Eine Alternative ist eine Schrittzähler-App für das Smartphone. Ein Spaziergang am Abend oder in der Mittagspause können das Schrittkonto in die Höhe schnellen lassen. Aber auch bereits kleine Strecken zu Fuß statt mit dem Auto zurückzulegen – zum nahegelegenen Supermarkt, zur Post oder zur Apotheke – kommen der Gesundheit zugute. Auch der Rücken profitiert von jedem Schritt, denn die Bewegung beugt einer verspannten Rückenmuskulatur vor und sorgt dafür, dass die Bandscheiben elastisch bleiben.

    Extra-Tipp: Auch Sportkurse können einfacher in den Alltag integriert werden, als man denkt. Sport von Zuhause aus und unter professioneller Anleitung gibt es unter www.agr-coach.de. Der erste Monat ist kostenlos – ausprobieren lohnt sich!
  2. Weniger Stress

    Stress belastet nicht nur unsere Psyche, sondern wirkt sich häufig auch körperlich aus. Wer in der Arbeit unter Druck steht, verkrampft unwillkürlich – Nackenverspannungen, die häufig auch nach Feierabend noch lange anhalten – lassen dann nicht lange auf sich warten. Hier hilft es, wo auch immer es geht, Erholungspausen in den Alltag zu integrieren. Eine Tasse Tee als Ritual, bevor der Arbeitstag beginnt, ein paar Minuten durchatmen am offenen Fenster oder ein paar Dehnübungen am Arbeitsplatz sorgen für mehr Entspannung– und dafür, dass der Neujahrsvorsatz „weniger Stress“ beste Chancen auf eine langfristige Umsetzung hat.
  3. Auf die richtigen Alltagsprodukte achten

    Die richtigen Alltagsprodukte sind eine wichtige Maßnahme zur Rückengesundheit. Wer täglich acht Stunden am Arbeitsplatz sitzt und weitere acht Stunden nachts schläft, der sollte demnach vor allem seine Büromöbel und sein Bett mit Bedacht aussuchen. Bei der Wahl der richtigen Alltagsgegenstände ist das Gütesiegel der AGR eine große Hilfe. Es signalisiert auf einen Blick „dieses Produkt ist rückengerecht“, denn das Siegel wird nur nach einer genauen Prüfung eines unabhängigen, medizinischen Expertengremiums verliehen. Der Start in das neue Jahr kann eine gute Gelegenheit sein, sich von einigen alten Gegenständen zu trennen und beim Neukauf der Rückengesundheit größte Beachtung zu schenken.
  4. Gesunde Ernährung – darauf kommt es an

    Viele Menschen haben es verlernt, gesund zu essen. Die häufige Folge: Übergewicht, das wiederum Herz-Kreislauf- oder Muskel-Gelenk-Beschwerden begünstigen kann. Auch die Bandscheiben werden durch Übergewicht unnötig belastet. Wer seine Ernährung umstellen möchte, sollte darauf achten, viel Gemüse und Obst und gleichzeitig wenig zucker- und fetthaltige sowie stark verarbeitete Lebensmittel zu sich zu nehmen. Als erste Maßnahmen eignen sich zum Beispiel der Besuch eines entsprechenden Kochkurses, ein tägliches Süßigkeiten-Limit und grundsätzlich möglichst viel und gesund selbst zu kochen.

Extra-Tipp: Alle 4 Säulen der Rückengesundheit werden ausführlich in dem Ratgeber „Das große AGR-Rückenbuch“ vorgestellt. Es bündelt auf unterhaltsame und gleichzeitig informative Art und Weise das Wissen zahlreicher Experten und gibt Tipps und Anregungen für ein rückenschmerzfreies Leben. Zu erhalten im Buchhandel oder als E-Book bei Amazon.

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Rückenfreundlich Autofahren

Opel Meriva 250Hersteller bieten Lösungen an

Immer mehr Automobilhersteller bieten Sitze an, die den Rücken beim Fahren schonen und die natürliche Form der Wirbelsäule unterstützen. Während noch vor 20 Jahren die meisten Autos nur sehr spartanische Sitzgarnituren vorzuweisen hatten, gibt es heute immer mehr Modelle mit ergonomischen Sitzen. Besonders rückengerechte Autositze erkennen Verbraucher am Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.

Für viele Menschen ist das Auto Statussymbol und einer der wichtigsten Gebrauchsgegenstände zugleich. Im Schnitt verbringen wir zweieinhalb Jahre unseres Lebens zwischen Lenkrad und Kofferraum – manchmal sogar deutlich mehr. Insbesondere Pendler, Taxifahrer, Berufskraftfahrer, Paketfahrer, Außendienstmitarbeiter und Handwerker sitzen einen Großteil ihres Tages im Auto. Viele von ihnen werden regelmäßig von Verspannungen und Rückenschmerzen geplagt. „Der Grund dafür sind oftmals ungeeignete, nicht ergonomische sowie falsch eingestellte Autositze. Diese gefährden auf Dauer die Gesundheit der Insassen – umso mehr, je länger die Fahrten dauern.“, weiß Detlef Detjen, Geschäftsführer der Aktion Gesunder Rücken. Inzwischen reagierte eine Handvoll Autohersteller auf dieses Problem und entwickelte Autositze, die den Rücken auch bei längerer Fahrt unterstützen. Einige davon wurden von der AGR bereits als besonders rückenfreundlich eingestuft und tragen das unabhängige AGR-Gütesiegel.

Opel geht mit gutem Beispiel voran

Bereits fünf Hersteller verbauen AGR-zertifizierte Autositze: Neben Vorreiter Opel sorgen Mercedes Benz, Volkswagen, Hyundai sowie seit kurzer Zeit auch Peugeot für schmerzfreie Autofahrten.

Dabei leistete die Adam Opel AG echte Pionierarbeit. Der Rüsselsheimer Automobilhersteller blickt auf gut 117 Jahre Sitztradition zurück. Seit dem Jahr 2003 hat sich Opel die „Demokratisierung des guten Sitzens“ auf die Fahnen geschrieben und ist der führende Volumenhersteller in Bezug auf Ergonomie-Sitze mit AGR-Gütesiegel. Mit dem ersten AGR-Gütesiegel-Sitz im Signum bot Opel als erster Automobilhersteller rückengerechtes Sitzen in der Mittelklasse an. Seither folgte eine Offensive für gesundes Sitzen zu erschwinglichen Preisen über weite Teile der Modellpalette. In den Sitzen des neuen Opel Astra sind zudem Komfort-Features wie die Massage- und Memory-Funktion sowie Ventilation verfügbar – eine einzigartige Kombination in der Kompaktklasse. Denn auch in rückengerechten Autositzen kann eine Fahrt über mehrere Stunden die Rückenmuskulatur strapazieren. Eine Massage zwischendurch entspannt die Muskeln und sorgt für zusätzlichen Sitzkomfort.

Mercedes und VW ebenfalls vorbildlich

Auch bei Mercedes Benz zieht sich die Ausstattung mit AGR-zertifizierten Sitzen wie ein roter Faden durch das Sortiment. In allen Klassen, von der kompakten A-Klasse bis hin zur Luxusmarke Maybach, sorgen ergonomische Autositze für eine entspannte und gesunde Fahrt – in manchen Modellen auch für den Beifahrer.

Volkswagen verbaut im Golf 7, Golf Sportsvan, Tiguan, Passat und Touran die Fahrersitze mit AGR-Gütesiegel. Im Touran genießt auch der Beifahrer eine rückenfreundliche Fahrt. Auch bei den Nutzfahrzeugen kommen zunehmend ergonomische Sitze zum Einsatz: Amarok-Fahrer genießen ihre Fahrt in „ergoComfort“-Sitzen und der neue Crafter erhielt sogar Schwingsitze in der Variante „ergoComfort“.

Peugeot und Hyundai ziehen nach

Mit dem Modell 3008 GT ermöglicht auch Peugeot rückengerechtes Autofahren. In diesem Modell sind serienmäßig AGR-zertifizierte Autositze integriert. Die ebenfalls ausgezeichneten Ausstattungsoptionen „Active“ und „Allure“ bieten rückengerechten Sitzkomfort als Option in vielen Modellen des französischen Traditionsherstellers.

Hyundai verbaut in den Modellen Genesis G90 und EQ 900 von der AGR ausgezeichnete Sitze. Optional kann auch die Rücksitzbank mit AGR-zertifizierten Sitzen ausgestattet werden.

Nachrüst-Varianten für viele andere Modelle

Dennoch sind immer noch viele Autos in Deutschland unterwegs, die keine ergonomischen Autositze haben. Doch auch hier ist Rettung in Sicht: Das Stuttgarter Traditionsunternehmen Recaro stellt mit den Sitzvarianten „Ergomed E“ und „ES“, „Style Sportline“ und „Style Topline“ ergonomische Autositze zum Nachrüsten her, die das AGR-Gütesiegel tragen und in zahlreiche Fahrzeuge nachträglich eingebaut werden können.

Kriterien für das AGR-Gütesiegel

Bevor ein Autositz mit dem Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. ausgezeichnet wird, muss er verschiedene Bedingungen erfüllen. Die Sitze müssen eine wirbelsäulengerechte, feste Grundstruktur sowie ausreichende Maße bei Rückenhöhe, Kopfstütze und Sitzfläche besitzen. Zudem müssen verschiedene individuelle Möglichkeiten gegeben sein, Sitzhöhe, -neigung, -tiefe und -länge flexibel auf den jeweiligen Insassen einzustellen. Weitere notwendige Bedingungen, um das Siegel zu erlangen, sind eine optimal einstellbare Kopfstütze, die Unterstützung der Lendenwirbelsäule durch eine 4-Wege-Lordosestütze sowie gut erreichbare Bedienelemente während der Fahrt. Für noch mehr Komfort empfiehlt die AGR u. a. Features wie ein Klimapaket mit Sitzheizung und Ventilation, einstellbare Seitenwangen an Lehne und Sitzkissen für mehr Stabilität bei kurvenreicher Fahrt und beim Abbiegen. Darüber hinaus gern gesehen sind ein Sitzdynamiksystem (passt die Unterstützung der Seitenwangen bei Kurvenfahrt an), eine Massagefunktion, Komfortkopfstützen sowie eine Memoryfunktion, mit der die optimalen Einstellungen verschiedener Insassen gespeichert werden können.

 

Tipp

Weiterführendes Informationsmaterial zum Autositz, wie beispielsweise die korrekte Einstellung des Autositzes, finden Sie unter www.agr-ev.de/autositz.

Jetzt klicken und mehr erfahren.


Bild: Opel

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Der AGR-Rückentipp Dezember

Waerme bei Rückenschmerzen 210Mit Wärme gegen Rückenschmerzen

Meist entstehen schmerzhafte Verspannungen durch eine falsche Belastung oder Körperhaltung. Die Folge: Die Muskulatur verhärtet und die Durchblutung gerät ins Stocken. Ganz instinktiv legen wir uns dann gerne etwas Warmes auf die betroffene Stelle. Gerade bei akuten Schmerzen und Verspannungen kann Wärme sehr effektiv sein. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. erklärt, wie Sie Wärme am besten gegen Rückenschmerzen nutzen.


Um effektiv gegen Rücken- und Nackenschmerzen zu wirken, ist die Tiefenwirkung der Wärme nötig. Mit anderen Worten: Nicht nur die Haut, sondern auch die darunter liegenden Muskelschichten und das Bindegewebe müssen davon profitieren. Am besten funktioniert das mit speziellen Wärmeumschlägen mit AGR-Gütesiegel, die direkt auf den schmerzenden Körperstellen getragen werden und eine therapeutische Wärme von 40 Grad Celsius erreichen. Diese Temperatur wird dann über bis zu 12 Stunden hinweg konstant gehalten und sorgt so für eine wirksame Schmerzlinderung ohne dass die Haut gereizt wird. Warum Wärme so gut funktioniert, hat die Wissenschaft mittlerweile entschlüsselt: Wärme weitet die Blutgefäße, fördert die Durchblutung und entspannt die Muskeln. Das befreit schmerzleitende Nervenbahnen von Druckreizen. Zudem überlagert der Wärmereiz den Schmerzreiz und reduziert damit das Schmerzempfinden.

Außerdem profitieren Hormonsystem und Zellstoffwechsel. Wärme stärkt die Abwehrkräfte, hilft bei der Entsäuerung und Entschlackung. Nicht zu unterschätzen ist auch die Wirkung auf das allgemeine Wohlbefinden.

Als langfristige Maßnahme empfiehlt die AGR eine Bewegungstherapie oder Rückenschule, um den Rücken zu stärken. Durch gezielte Übungen lässt sich die Rückenmuskulatur am besten stärken und trainieren – und dadurch wiederum wird Schmerzen und Verspannungen nachhaltig vorgebeugt.

Mehr Infos unter www.agr-ev.de/waermeauflagen.

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Mehr Bewegung, weniger Schmerzen:

Rückenschmerzen Bewegung 210Damit wir im Winter nicht von Rückenschmerzen aufgrund mangelnder Bewegung geplagt werden, sind Trainingshilfen fast unverzichtbar. Warum Sport für einen gesunden Rücken so wichtig ist

Jeder dritte Deutsche hat laut der großen TK-Bewegungsstudie 2016* häufig Rückenschmerzen – und es ist kein Zufall, dass die Beschwerden bei unsportlichen Menschen deutlich ausgeprägter sind als bei Freizeitsportlern. Die Bewegungsstudie bringt es auf den Punkt: Null Sport schlägt auf den Rücken. Auch die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. weist darauf hin, dass das beste Rezept zur Vorbeugung und Therapie von Rückenschmerzen regelmäßige Bewegung ist. Die gute Nachricht: Professionelle Geräte gibt es nicht nur im Fitnessstudio. Die AGR hat zahlreiche Sportgeräte mit dem renommierten AGR-Gütesiegel ausgezeichnet, die jeder ganz einfach zuhause nutzen kann.

„Keine Zeit“, „schlechtes Wetter“, „zu teuer“ und „ich will mich nicht mit anderen vergleichen“ sind laut der TK-Bewegungsstudie einige typische Ausreden von Sportmuffeln. Sportgeräte, die in den eigenen vier Wänden zum Einsatz kommen können, sind hier die perfekte Lösung. Dazu passt auch, dass bei den sechs beliebtesten Sportarten, welche die TK nennt, Fitnesstraining, Aerobic und Gymnastik ganz oben stehen. Die AGR zeigt, mit welchen zertifizierten Geräten effektives Training möglich ist, von dem besonders der Rücken profitiert.

Geräte mit Luft und WasserRückenschmerzen Togu
Luftgefüllte Trainingsgeräte machen das Training noch effektiver, denn der Sportler muss neben der eigentlichen Übungsdurchführung zusätzliche Ausgleichsbewegungen durchführen und das Gleichgewicht halten. So besteht der Balanza Ballstep des Herstellers TOGU beispielsweise aus einer Holzplatte und vier an deren Unterseite befestigten luftgefüllten Bällen. Wer damit trainiert, schult vor allem den Gleichgewichtssinn sowie die tiefliegende Rückenmuskulatur.

Auch der Jumper eignet sich ideal für Rücken- und Balancetraining. Wird er mit der flachen Seite auf dem Boden abgestellt, bietet seine luftgefüllte Oberseite die perfekte Basis für Rückenübungen.

Wer sich beim Training zuhause für einen Redondo Ball entscheidet, hat ebenfalls zahlreiche sportliche Verwendungsmöglichkeiten. Im Vergleich zu herkömmlichen Bällen wird der Redondo Ball nicht aufgepumpt bis er prall ist. Er sollte stattdessen so nachgiebig sein, dass man ihn mit den Händen noch greifen und beliebig verformen kann. Infos unter www.agr-ev.de/balancekissen.
Rückenschmerzen Slashpipe
Nicht mit Luft, sondern mit Wasser als Kernelement funktioniert die Slashpipe, ein ebenfalls von der AGR zertifiziertes Sportgerät. Übungen mit der Slashpipe basieren darauf, dass das Wasser im Inneren einer Röhre im Gleichgewicht gehalten werden muss. Durch die natürlichen Fließeigenschaften von Wasser stellt das kontrollierte Gegensteuern eine kontinuierliche Herausforderung dar, die vor allem die Koordinationsfähigkeit fördert und die tiefliegende Rückenmuskulatur stimuliert. Infos unter www.agr-ev.de/trainingsroehre.

Spielerisch trainieren

Wer ein Tablet oder Smartphone zur Verfügung hat, kann mit Valedo von Hocoma den Rücken ganz spielerisch trainieren – Spaßfaktor garantiert! Dazu werden zwei Sensoren auf das Brustbein und an der Lendenwirbelsäule aufgeklebt. Diese stehen in Verbindung mit einer Spielfigur, die auf dem Bildschirm einen Parcours absolviert und die jede Bewegung des Nutzers abbildet. In verschiedenen Spielwelten können auch unterschiedliche Bewegungsabläufe und Muskelpartien trainiert werden. Infos unter www.agr-ev.de/rueckentherapiegeraete.

Die richtige Unterlage

Da der Körper beim Training nicht direkt den Boden berühren sollte, bietet eine Matte Komfort und Schutz vor Verletzungen im Stehen, Knien, Liegen und Sitzen. AGR-zertifizierte Airex-Gymnastikmatten schonen durch eine optimale Dämpfung Gelenke, Bänder und Sehnen nachhaltig. Zusätzlich sorgen weitere AGR-zertifizierte Airex Produkte für eine Verbesserung des Gleichgewichtssinns und der Körperbeherrschung, wie beispielsweise die Balance-pads und der Balance-beam. Infos unter www.agr-ev.de/gymnastikmatten.

bellicon – fit dank Trampolin

Effektive Übungen auf dem bellicon, einem Trampolin mit weicher Federung, verbessern die Ausdauer, aktivieren die Fettverbrennung und fördern den Muskelaufbau. Besonders schonend für Gelenke und Bandscheiben sind schwingende statt springender Bewegungen. Zudem bietet das Trampolin-Training einen hohen Spaßfaktor und keinen Platz für Ausreden: Gelegenheiten für Schwing-Einheiten mit bellicon gibt es schließlich immer, sogar abends vor dem Fernseher www.agr-ev.de/trampolin.

Effektives Rückentraining mit dem SchwingstabRückenschmerzen Schwingstab

An einem flexiblen Stab sind beim FLEXI-BAR und Bioswing IMPROVE zwei Gewichte an den Enden befestigt, die selbst durch minimale Bewegungen ins Schwingen geraten. Die AGR-zertifizierten Sportgeräte stärken nicht nur den Rücken, sondern auch die Muskulatur in Armen und Rumpf. Infos unter www.agr-ev.de/schwingstab.

Rückengerechtes Training für den ganzen Körper

Für Menschen, denen normaler Sport Schmerzen und Probleme bereitet, gibt es ein neuartiges, AGR-zertifiziertes Trainingsgerät: Das Premiumgym besteht aus einem Grundboard und zwei Teleskopstangen mit je einer Kugel an ihren Enden. Das Board besitzt Einbuchtungen, in welche die Stangen eingesetzt werden können. Dies ermöglicht ein geführtes, gestütztes Ganzkörpertraining. Die individuell einstellbaren Teleskopstäbe verlagern die Belastung vom Oberkörper in den Boden. Bereits kurze Einheiten können Verspannungen und Blockaden lösen. Infos unter www.agr-ev.de/funktionsboard.

Zum Abschluss: Verspannungen „wegrollen“

Zur Lockerung der Muskeln, Verbesserung der Durchblutung und zum Lösen von verklebten Faszien haben sich die Faszienrollen von BLACKROLL und vib.innovation bewährt. Die Faszien sind das Gewebe, das unseren ganzen Bewegungsapparat umgibt und zusammenhält. Im Anschluss an das Sportprogramm oder als eigenständige Trainingseinheit kann man durch eine Eigenmassage mit den Rollen Fehlbelastungen ausgleichen, Verspannungen vorbeugen bzw. entgegenwirken und die Regeneration von Muskeln und Faszien beschleunigen. Infos unter www.agr-ev.de/faszienbehandlung.

Übungscharts für Zuhause

Zahlreiche Übungen gibt es auf www.agr-ev.de/uebungen. Dort stehen Übungscharts zur Verfügung, viele davon mit AGR-zertifizierten Sportgeräten.

*https://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/819848/Datei/79770/TK-Bewegungsstudie-2016-Beweg-dich-Deutschland.pdf, letzter Abruf am 18.11.2016
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Auch kleine Kommunikationsgeräte können Körper belasten

review smart devices240Bild: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)BAuA-Review zeigt körperliche Beanspruchung durch Smartphones und Tablets auf

Dortmund - Auch kleine Geräte können große Auswirkungen haben: ähnlich wie die traditionellen Computertechnologien beanspruchen auch Smartphone und Tablet-PC, sogenannte Smart Devices, das Muskel- und Skelettsystem. Bei intensiver Nutzung können statische Körperhaltung, häufige Bewegungswiederholungen und hohe Muskelaktivitäten auftreten, die den Bewegungsapparat belasten können. Zu diesem Ergebnis kommt die Übersichtsarbeit "Review zu physischer Beanspruchung bei der Nutzung von Smart Mobile Devices" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die jetzt veröffentlicht wurde.

Neue mobile Technologien wie Tablet-PCs und Smartphones finden immer weitere Verbreitung sowohl privat als auch im Büro oder Außendienst. Zunehmend findet man sie auch in der Produktion und Logistik. Neben neuen Chancen können auch neue Risiken durch diese Technologien entstehen. Das vorliegende Scoping Review bietet einen Überblick über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bezüglich körperlicher Belastung und Beanspruchung durch Tablet-PCs und Smartphones.

Anhand der Ergebnisse aus 41 wissenschaftlichen Studien werden im Review erhöhte Risiken der körperlichen Beanspruchung durch länger andauernde Verwendung von Smart Devices festgestellt. Schlechte oder wechselnde Lichtverhältnisse können zu Blendungen und Reflektionen führen. Um auf dem Display noch etwas erkennen zu können, wird das Gerät dann mit dem Körper abgeschattet, was zusätzlich zu ungünstigen Körperhaltungen beiträgt.

Grundsätzlich sollten Tablets und Smartphones daher eher kurzzeitig genutzt werden. Dem mobilen Einsatz in unterschiedlichen Beleuchtungen sollte mit möglichst reflektionsarmen Displays Rechnung getragen werden. Gewicht und Bildschirmgröße sollten mit Blick auf die Arbeitsaufgabe ausgewählt werden. Bei länger andauerndem Einsatz kann Zubehör wie eine externe Tastatur helfen, Haltung und Komfort zu verbessern.

"Review zu physischer Beanspruchung bei der Nutzung von Smart Mobile Devices"; Patricia Tegtmeier; Dortmund; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2016; 54 Seiten; DOI: 10.21934/baua:bericht20161024. Den Bericht im PDF-Format gibt es im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/publikationen.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Quelle: Pressemeldung BAuA

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