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Immer in Bewegung bleiben: Der rückenfreundliche Büroarbeitsplatz

Bueroarbeitsplatz 260Neben rückengerechten Büromöbeln ist auch eine blendarme, verstellbare Schreibtischleuchte wichtig für ergonomisches Arbeiten. Bild: AGRSitzen ist das neue Rauchen

Immer mehr Arbeitnehmer verbringen ihren Tag im Sitzen: Über 17 Millionen Büroarbeitsplätze gibt es derzeit in Deutschland – das sind 16 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren.* Auch nach der Arbeit dominiert Sitzen den Alltag vieler Menschen. Eine Entwicklung, die nicht ohne Folgen bleibt, denn die sitzende Arbeitshaltung belastet unseren Rücken und gilt als einer der Hauptauslöser für Verspannungen und Rückenschmerzen. Umso wichtiger ist es deswegen, dass Büromöbel die Ergodynamik® fördern und Bewegung in den Arbeitsalltag bringen. Eine sinnvolle Entscheidungshilfe ist hierbei das AGR-Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V., das an besonders rückengerechte Alltagsgegenstände vergeben wird.


Der menschliche Körper ist auf ein Leben in Bewegung ausgerichtet. Mehrere Kilometer zu Fuß gehen, Tag für Tag, das ist für unsere Wirbelsäule, Muskulatur und Gelenke im Normalfall kein Problem. Tatsächlich sieht unser Alltag heutzutage jedoch oft anders aus: Viele Menschen legen nur kurze Strecken zu Fuß zurück und verbringen den Großteil des Tages im Sitzen. In dieser unnatürlichen Haltung ist es oft nur eine Frage der Zeit, bis erste Beschwerden wie Rücken-, Kopf- Nacken- oder Schulterschmerzen auftreten. Zusätzlich kann Stress bei der Arbeit zu Verspannungen führen, man fühlt sich im wahrsten Sinne des Wortes angespannt, was das Problem zusätzlich verstärken kann.

Sitzen ohne Rückenschmerzen

Die gute Nachricht: Industrie und viele Arbeitgeber haben die folgenschweren Auswirkungen der dauerhaft sitzenden Arbeitshaltung bereits erkannt. Um Rückenbeschwerden vorzubeugen, ist aktives und dynamisches Sitzen, also wechselnde Haltungen, eine gute Lösung. Verbraucher erkennen rückengerechte Bürositzmöbel am Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Dieses Siegel wird an ausgewählte Sitzkonzepte vergeben, die dem strengen und unabhängigen medizinisch-therapeutischen Prüfungsgremium sowie einem Kriterienkatalog gerecht werden:

  • Der Hersteller Sedus (www.sedus.com) überzeugt mit der Similar-Swing-Mechanik bei seinen Bürostühlen, die Bewegung fördert. Die bewegliche Sitzfläche, Lehne und Rückstellfedern passen sich mühelos jeder Sitzposition und selbst seitlichen Hüft- und Beckenbewegungen an.
  • Hinter 3D-Balance verbirgt sich das Bewegungskonzept der AGR-zertifizierten Sitzmöbel des Herstellers Dauphin (www.dauphin.de). Es fördert die natürlichen Bewegungsimpulse, regt zu stetigen Haltungswechseln an und ermöglicht Körperbewegungen nach vorne und hinten sowie zu beiden Seiten.
  • Wer sich ganz natürlich bewegen kann, bewegt sich auch mehr – deshalb sind die Aktiv-Bürostühle der Firma aeris (www.aeris.de) mit der von aeris entwickelten, patentierten 3D-Technologie ausgestattet. Damit gehört starres Sitzen endgültig der Vergangenheit an. Die aeris-Stühle fördern nicht nur Bewegung, sie fordern sie sogar. Und: Bewegung ist nun vor- und rückwärts, seitwärts und auch in die Tiefe möglich.
  • Seit Juni 2016 sind auch Bioswing-Bürostühle von Haider (www.bioswing.de) mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet. Das Besondere am Bioswing®-Pendelprinzip: Jede minimale Haltungsänderung und selbst die eigene Atmung wird von dem integrierten 3D-Sitzwerk registriert und an den Sitzenden reflektiert. Wer so sitzt, ist ständig in rhythmischer Bewegung und aktiviert gleichzeitig Körper und Geist.
Während man früher noch davon ausging, dass es „die eine“ richtige Sitzhaltung gibt, weiß man heute, dass der Mensch für Bewegung geboren ist und am besten nie Dauerhaltungen einnehmen sollte. Grundsätzlich gilt: Je mehr (kontrollierte) Bewegungen Sitzmöbel zulassen, desto besser ist dies für Wirbelsäule, Bandscheiben und die umliegende Rückenmuskulatur, die durch die Bewegungsimpulse stetig trainiert wird. Positiver Nebeneffekt: Auch die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit profitieren vom dynamischen Sitzen im Büro.

Bewegte Mittagspause

Um den Sitzmarathon im Büro zu unterbrechen, ist Abwechslung gefragt – zum Beispiel durch einen Mittagsspaziergang. Wer in der Pause 20 bis 30 Minuten an der frischen Luft verbringt, tut nicht nur dem Bewegungsapparat etwas Gutes, sondern sorgt auch für frische Lebensgeister. Das Büro in der Mittagspause einmal zu verlassen, um für eine kurze Zeit auf andere Gedanken zukommen und tief durchzuatmen, ist die beste Voraussetzung für einen produktiven Nachmittag. Doch nicht nur in der Pause – auch zwischendurch sollten Büroarbeiter jede Gelegenheit nutzen, um die Sitzroutine zu durchbrechen. Das Motto lautet: Jeder Schritt tut dem Rücken gut – und wenn es nur der Weg zum Drucker, zum Kollegen oder zum Fenster ist.

Aufstehen – dem Rücken zuliebeBueroarbeitsplatz 210Wichtig im rückengerechten Büro: Der Wechsel aus Sitzen, Stehen und Bewegen. Foto: AGR

Sitzen, stehen und bewegen – dieser Dreiklang beschreibt die ideale Büroarbeit. Neben dynamischem Sitzen und Maßnahmen wie der bewegten Mittagspause sollte es also auch die Möglichkeit geben, während der Arbeit öfter einmal aufzustehen. Ideale Voraussetzung dafür ist ein höhenverstellbarer Schreibtisch, der sowohl im Sitzen als auch als Steharbeitsplatz genutzt werden kann. Alternativ kann auch ein Stehpult für bestimmte Arbeitsprozesse zum Einsatz kommen. Die AGR hat bereits Schreibtische und Stehpulte von officeplus (www.officeplus.de) sowie Schreibtische von Sedus (www.sedus.de) und VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken (www.vs-moebel.de) mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet. Eine sehr dynamische Ergänzung sind bewegte Untergründe, wie beispielsweise das Balanza Board von Togu (www.togu.de). Damit werden die Stehphasen bewegt und somit gesünder.

Das richtige Zubehör im rückengerechten Büro

Nicht nur in der dunklen Jahreszeit spielt sie in jedem Büro eine wichtige Rolle: Die richtige Schreibtischleuchte. Viele Leuchten blenden und tragen so dazu bei, dass die Augen schneller ermüden. Dazu kommt: Eine unregelmäßige Beleuchtung begünstigt Fehlhaltungen bei Sitzen. Am wichtigsten sind bei der Schreibtischbeleuchtung deswegen, genau wie bei den Sitzmöbeln auch, vielfältige Verstellmöglichkeiten. Sowohl die Lichtintensität als auch Farbtemperaturen und Helligkeit müssen individuell einstellbar sein. Wichtig ist zudem eine gleichmäßige, blend- und schattenarme Ausleuchtung. Die AGR empfiehlt zertifizierte Schreibtischleuchten der Firma Waldmann (www.waldmann.com), die all diese Anforderungen erfüllen und den Büroarbeitsplatz optimal ergänzen.

 

Tipp

Weitere Informationen zu den einzelnen Themen finden Sie auf unserer Homepage. Jetzt klicken:

Bürostühle
Aktiv-Bürostühle
Schreibtische
Stehpulte
Schreibtischleuchten

 

*http://www.ifhkoeln.de/pressemitteilungen/details/buerowirtschaft-in-berlin-stehen-die-meisten-schreibtische/

 

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Premiumgym: Rückengerechtes Training für den ganzen Körper

Premiumgym 260Funktionsboard erhält AGR-Gütesiegel

Für Menschen, denen normaler Sport Schmerzen und Probleme bereitet, gibt es nun ein neuartiges Trainingsgerät: Das Premiumgym besteht aus einem Grundboard aus massivem Holz und zwei Teleskopstangen mit je einer Holzkugel an ihren Enden. Das Board besitzt sechs halbkugelförmige Einbuchtungen, in welche die Stangen eingesetzt werden können. Dies ermöglicht ein geführtes, gestütztes Ganzkörpertraining, bei dem Elemente der konservativen, klassischen Physiotherapie mit modernen Trainingsmethoden vereint werden. Aufgrund der positiven Wirkung für Körperhaltung, Wirbelsäule und Rückenmuskulatur erhielt das System jüngst das renommierte Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.


Premiumgym macht sich die Schwerkraft zu Nutze: Die individuell einstellbaren Teleskopstäbe verlagern die Belastung vom Oberkörper in den Boden. Dadurch entsteht eine Funktionseinheit zwischen Körper und Gerät. Bereits kurze Einheiten können Verspannungen und Blockaden lösen.

 

Imitation natürlicher Bewegungsmuster

Durch das Trainingssystem lassen sich verschiedenste Bewegungsmuster, zum Beispiel Schwimm-, Ruder- und Kletterbewegungen, spielerisch imitieren. Das System fördert die natürlichen Bewegungsabläufe, trainiert verschiedene Muskelgruppen und aktiviert die myofaszialen Ketten (Verbindungen zwischen Muskeln und Faszien durch den ganzen Körper).

Der Clou an der Sache: Der Anwender muss kein Schwimmer sein, keine Höhenangst überwinden und minimiert die Verletzungsgefahr.

 

Vielseitigkeit und Mobilität

Neben allgemeinem Fitnesstraining eignet sich Premiumgym besonders für die Prävention, Rehabilitation und Therapie. Das System kommt bei der Erstmobilisation nach Operationen an Gelenken und Becken, bei der Einübung von Bewegungsabläufen sowie beim Bauch- und Rückentraining zum Einsatz.

Dadurch, dass sich der benötigte Kraftaufwand individuell einstellen lässt, werden die Gelenke während des Trainings entlastet. Auch die Beweglichkeit von Gelenksystemen lässt sich so effektiv fördern. Spezielle Muskelgruppen lassen sich gezielt dehnen und kräftigen.

Das Premiumgym erlaubt eine hohe Mobilität beim Workout. Durch das kompakte Design und das im Vergleich zu ähnlichen Geräten geringe Gewicht lässt sich das Training überall durchführen. Die hohe Kompatibilität mit Zubehör wie Fitness-Gummibändern oder Gymnastikbällen sowie die individuellen, stufenlosen Einstellmöglichkeiten erlauben maximale Flexibilität im Training.

 

AGR-GütesiegelPremiumgym 260

Um das AGR-Gütesiegel zu erhalten, musste das Funktionsboard die folgenden Anforderungen erfüllen:

• Einsetzbarkeit in Prävention, Therapie und Rehabilitation
• Steigerung der Beweglichkeit von Gelenksystemen
• Gezielte Kräftigung und Dehnung ausgewählter Muskelgruppen
• Möglichkeit mehrdimensionaler und mehrgelenkiger Ausführungen
• Verwendbarkeit in unterschiedlichen Ausgangsstellungen (z. B. Stehen, Sitzen, Kniestand, Liegen etc.)
• Gewährleistung der Entlastung von Gelenken während des Trainings
• Möglichkeit der geführten Ausführung von Bewegungen
• Variierung und Differenzierung des Kraftaufwandes
• Sicherer Bodenkontakt ohne Verrutschen
• Verständliche, umfangreiche Trainingsanweisung
• Leichte Reinigung möglich

 

Weitere Informationen unter www.agr-ev.de/funktionsboard.

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AGR TV: Wie rückengerechte Schulmöbel den Kinderrücken schonen


Schulunterricht findet bereits in den ersten Klassen die meiste Zeit im Sitzen statt. Dabei ist schon lange bekannt, dass Sitzen auf Dauer eine Belastung für den Körper – insbesondere für den Rücken ist. Bei Kindern und Jugendlichen umso mehr, denn die Wirbelsäule muss sich erst noch entwickeln und wird beim Sitzen oft in eine unnatürliche Haltung gezwungen. Das kann zu Fehlhaltungen und Rückenschmerzen führen. Umso wichtiger ist es, dass die Sitzmöbel kindgerecht sind – und das bedeutet vor allem eines: Dass Bewegung und Sitzen sich nicht ausschließen. Worauf kommt es also beim rückenfreundlichen Schularbeitsplatz an? Antwort gibt die Sportwissenschaftlerin Frau Dagmar Wolf von der Firma VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite "Stühle und Schreibtische für Kinder und Jugendliche". Jetzt klicken!

 

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Unterschätzter Zusammenhang: Rückenschmerzen und Ernährung

Rueckentipp ErnaehrungGründe für Rückenschmerzen gibt es viele – vor allem, wer sich zu wenig bewegt und viel Zeit im Sitzen verbringt, leidet häufig darunter. Doch es gibt noch weitere Auslöser – unter anderem eine falsche Ernährung. Die Aktion Gesunder Rücken e. V. erklärt, wie diese dem Rücken zusetzen kann – und wie rückengesunde Ernährung aussieht.

Zu viel, zu fettig, zu süß: Viele Menschen haben verlernt, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Die Folge: Mehr als jeder zweite Erwachsene ist übergewichtig. Die überflüssigen Pfunde können eine ganze Reihe von Beschwerden hervorrufen, unter anderem auch Rückenschmerzen. Der Grund dafür: Unsere Bandscheiben, die als elastische Puffer zwischen den Wirbelkörpern in der Wirbelsäule fungieren, sind bei starkem Übergewicht einem dauerhaften Druck ausgesetzt. Sie können sich dadurch nicht ausreichend regenerieren und das Risiko für Bandscheibenvorfälle erhöht sich. Wer Übergewicht abbaut und sich dabei gesund und vollwertig ernährt, tut deswegen auch seinem Rücken etwas Gutes. Allerdings: Statt Radikaldiäten sind langfristige Veränderungen gefragt, um den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Für unseren Rücken ist vor allem die ausreichende Aufnahme von Kalzium wichtig (enthalten vor allem in Milchprodukten und grünen Gemüsesorten), um Osteoporose vorzubeugen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr tut den Bandscheiben gut: Sie bestehen zum Großteil aus Wasser und bleiben dadurch elastisch.

Buchtipp: Wie kann die falsche Ernährung den Rücken belasten? Welche Rolle spielt unsere Psyche bei der Entstehung von chronischen Rückenschmerzen? Welche Wege gibt es, um die Schmerzspirale zu beenden? Diese und weitere Fragen beantwortet „Das große AGR-Rückenbuch“ von Thorsten Dargatz – auf eine unterhaltsame und gleichzeitig informative Art und Weise. Das „Große AGR-Rückenbuch“ ist bestellbar unter http://amzn.to/1O2c7Ca
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AGR TV: Rückenschonende Arbeitshilfsmittel für Handwerker

 

Gerade Handwerker, die täglich mit vollem Körpereinsatz ihre Arbeit verrichten und auf eine hohe körperliche Leistungsfähigkeit angewiesen sind, sollten ihre Muskeln und Gelenke schonen. Doch das ist im Alltag auf der Baustelle meist nicht einfach. Hauptschwachstelle ist der Rücken. Denn schwere Lasten, Fehlhaltungen und einseitige Belastungen können die Wirbelsäule stark beeinträchtigen und zu Beschwerden führen. Wer seinen Rücken dagegen hin und wieder entlasten möchte, sollte auf rückenfreundliche Arbeitswerkzeuge achten.

AGR TV stellt im Gespräch mit dem Experten Florian Krebs von der Firma Bosch zwei sinnvolle Lösungen (ausgezeichnet mit dem AGR-Gütesiegel für rückengerechte Produkte) vor: Transport- und Arbeitstische sowie Industriestaubsauger mit praktischer Transportfunktion.

Weitere Details und Informationen finden Sie auf unserer Homepage:
Infos zu Industriestaubsaugern
Infos zu Transport- und Arbeitstischen

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Schwere Lasten ziehen und schieben: So schützen Sie Ihre Beschäftigten!

bgn ziehen schieben230Bild: Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und GastgewerbeSie ziehen sperrige Mülltonnen über Treppen und Straßen, schieben Pflegebetten und Transportwagen über lange Flure, bewegen Paletten, Kisten und Pakete, kurz: Millionen Beschäftigte in Spedition und Logistik, im Einzelhandel, in der Kranken- und Altenpflege, bei der Gebäudereinigung oder der Müllabfuhr sorgen dafür, dass unser tägliches Leben reibungslos funktioniert. Damit das so bleibt, müssen sie sich schützen.

Denn: Gerade diese Berufsgruppen ziehen und schieben tagtäglich schwere Lasten und sind daher einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt, eine Muskel-Skelett-Erkrankung zu erleiden.

So sind alle auf der sicheren Seite!

Unternehmerinnen und Unternehmer sollten daher in enger Abstimmung mit ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit bzw. ihrem Betriebsarzt, ihrer Betriebsärztin zunächst die Belastungsursachen und -faktoren in ihrem Betrieb analysieren, um danach geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Die Schwere der Belastung ist dabei von mehreren Faktoren und deren Intensität abhängig, beispielsweise dem Gewicht der Last, der Körperhaltung oder der Häufigkeit des Ziehens oder Schiebens.

  • Informieren Sie sich über die wichtigsten Belastungsfaktoren auf dem Muskel-Skelett-Erkrankung (MSE)-Portal www.gdabewegt.de Menüpunkt: Risikobezogene Tätigkeiten.
  • Identifizieren und bewerten Sie die Belastungsfaktoren, beispielsweise über die Leitmerkmalmethode „Ziehen und Schieben“, und halten Sie die Ergebnisse in einer Gefährdungsbeurteilung fest.
  • Sofern Handlungsbedarf besteht: Lesen Sie im MSE-Portal über geeignete Schutzmaßnahmen. Dazu gehören unter anderem:
    • Auf der technischen Ebene:
      • Stellen Sie geeignete Hilfsmittel und Flurförderzeuge bereit.
      • Stellen Sie sicher, dass Transport- und Durchgangswege eben und breit genug sind.
    • Auf der organisatorischen Ebene:
      • Teilen Sie Lasten in möglichst gut handhabbare Größen und Gewichte ein.
      • Ermöglichen Sie Ihren Beschäftigten bei der Arbeit den Wechsel zwischen be- und entlastenden Tätigkeiten.
    • Auf der persönlichen Ebene:
      • Beziehen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Verbesserung ihrer Arbeitsabläufe mit ein.
      • Schulen Sie sie im richtigen Arbeitsverhalten und im Umgang mit unterstützenden Hilfsmitteln.

Eine kurze, spielerisch aufgemachte Unterweisungsbroschüre finden Sie unter www.gdabewegt.de, Stichwort „Produkt des Monats“. Das zehnseitige DIN A 4-Heft der BGN unterrichtet Beschäftigte und Unterweisende über die häufigsten Risiken, wichtigsten Hilfsmittel und das richtige Verhalten beim Ziehen und Schieben. Humorvolle Zeichnungen verdeutlichen, wie man es nicht machen sollte, wie man es machen sollte und was Arbeitgeber und Beschäftigte alles tun können, um ihre Gesundheit zu schützen. Den Abschluss bildet eine Teilnahmeliste, die dokumentiert, dass der Arbeitgeber damit seiner Unterweisungspflicht nachgekommen ist.

Wer wir sind

Die GDA ist ein strategisches Bündnis aus Bund, Ländern, Kranken- und Unfallversicherungsträgern. In ihrem Arbeitsprogramm Muskel-Skelett-Erkrankungen hat sie sich zur Aufgabe gemacht, die arbeitsbedingten Gesundheitsgefährdungen zu minimieren. Ziel ist es, über Aufklärung, Schulungen und Handreichungen die Arbeitsverhältnisse in den Betrieben gesundheitsgerechter zu gestalten und ein gesundes Arbeitsverhalten der Beschäftigten zu fördern.

Quelle: www.gdabewegt.de

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AGR TV: Ergonomische Industriearbeitsplätze - ein Gewinn für Alle

 

 

Rückenfreundlichkeit und Ergonomie am industriellen Arbeitsplatz - ein vielfach vernachlässigter Aspekt. Dabei lassen sich die Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht von der Hand weisen. AGR TV im Gespräch mit Susanne Weber, Ergonomie Beraterin der Firma Dauphin, erklärt Ihnen die Vorteile und worauf es ankommt. Zusätzlich erhalten Sie ganz konkrete Informationen, welche Anforderungen an einen rückenschonenden Industriestuhl gestellt werden.

Weitere Informationen unter www.agr-ev.de/industriearbeitsplatz
und unter Industrielle Arbeitsstühle

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