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Ab ins Wasser

Schwimmen Sie sich gesund

Unsere Wirbelsäule ist ein regelrechtes Wunderwerk, das Tag für Tag großen Belastungen Stand halten muss. Kein Wunder also, dass Rückenbeschwerden zu den häufigsten Krankheitsbildern in Deutschland zählen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. empfiehlt daher: Bringen Sie Bewegung in Ihr Leben. Denn schon mit einfachen Maßnahmen können Sie Beschwerden vorbeugen und akute Schmerzen lindern.

Bewegung im Wasser hat sich bei Rückenschmerzen bewährt und ist bei vielen Deutschen sehr beliebt. Ob Schwimmen oder Aquagymnastik: Sport im Wasser bietet viele Vorteile und zieht Menschen jeden Alters ins kühle Nass. Durch den Wasserwiderstand müssen wir zwar mehr Kraft aufwenden, Wasser trägt aber einen Großteil unseres Körpergewichts und entlastet unseren Rücken sowie unsere Gelenke. Das ermöglicht nicht nur ein effektives Training, sondern ist auch besonders schonend für unseren gesamten Körper.

Rückenschwimmen, Kraulen, Aqua-Jogging und Aqua-Gymnastik – Es gibt viele Möglichkeiten, sich das Training abwechslungsreich zu gestalten. Achten Sie jedoch auf die richtige Ausführung der Übungen und die korrekte Schwimmtechnik. Denn nur so erzielen Sie ein optimales Trainingsergebnis. Melden Sie sich doch zu einem Kurs an: So können Sie Fehler wie zum Beispiel ein Hohlkreuz (besonders beim Brustschwimmen) vermeiden. Außerdem macht Sport in der Gruppe gleich viel mehr Spaß.
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Gesund alt werden

Senioren 260Fit sein bis ins hohe Alter - ausreichend Flüssigkeitszuführ gehört dazu.So bleiben Sie vital

Dass mit steigendem Alter die Bewegungsfähigkeit nachlässt und die gesundheitlichen Beeinträchtigungen zunehmen, ist eine natürliche Entwicklung, die wir akzeptieren müssen. Doch auch wenn wir diesen natürlichen Alterungsprozess nicht verhindern können, lässt er sich verlangsamen. Gemäß dem Motto „Wer rastet, der rostet“, sollte deshalb so lange wie möglich regelmäßige Bewegung in den Alltag integriert werden. Durch regelmäßige Aktivität bleiben sowohl Rücken und Gelenke als auch der Geist fit. Zusätzlich zu einem bewegten Alltag können Rückenbeschwerden durch ein ergonomisches Umfeld verhindert oder bereits bestehende Schmerzen gebessert werden. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gibt Tipps für ein gesundes Älterwerden.


Beweglich bleiben, ein Leben lang
Es muss kein Hochleistungssport sein. Entscheidend ist, sich regelmäßig zu bewegen. Eine gute Möglichkeit, Bewegung unkompliziert in den Tagesablauf zu integrieren, ist das Nutzen der Treppe statt des Fahrstuhls oder kürzere Strecken zu Fuß oder mit dem Rad statt mit dem Auto zurück zu legen. Auch leichtes Schwingen auf einem Trampolin wie dem rückenfreundlichen bellicon® ist in jedem Alter geeignet (www.bellicon.de). Durch die federnden Bewegungen werden alle Muskelgruppen trainiert, der Stoffwechsel angeregt sowie Beweglichkeit und Gleichgewichtssinn gestärkt. Zudem regen die regelmäßigen Druck- und Zugreize beim Trampolinspringen den Knochenstoffwechsel an, was den Verlauf einer Osteoporose positiv beeinflussen kann.

Gesunde Ernährung
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, reichlich Ballaststoffen, Fisch und magerem Fleisch sowie wenig Fett und Zucker, sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, ist in jedem Alter wichtig. Da mit zunehmendem Alter der Energieverbrauch sinkt, ist gerade jetzt eine gesunde und kalorienbewusste Ernährung empfehlenswert. Um Osteoporose vorzubeugen, sollten außerdem kalziumreiche Nahrungsmittel wie Milchprodukte, grünes Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse in den Speiseplan integriert werden.

Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen
Um Krankheiten bereits im Frühstadium zu erkennen und rechtzeitig behandeln zu können, sollten die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen und Früherkennungsmaßnahmen wahrgenommen werden. Doch nicht nur die ärztliche Kontrolle dient der eigenen Gesundheit. Einen großen Stellenwert haben auch das sorgfältige Beobachten des eigenen Körpers und das Erkennen von Veränderungen. Achten Sie auf sich und Ihren Körper.

Rückengerechte Verhältnisse
Wer sein tägliches Umfeld rückenfreundlich gestaltet, tut seinem Rücken etwas Gutes und unterstützt ihn dabei, länger mobil und schmerzfrei zu bleiben. Gerade weil die Sitzdauer im Alter tendenziell zunimmt, können rückengerechte Ruhe- und Fernsehsessel einen wichtigen Beitrag zur Rückengesundheit leisten. Entscheidend ist, dass der Sessel optimal an die individuellen Bedürfnisse und Körpermaße des Sitzenden angepasst wird. Elemente wie Rückenlehne und Fußstütze sollten verstellbar sein. Mit dem AGR-Gütesiegel prämiert und damit als besonders rückenfreundlich gekennzeichnet sind die Sessel der Marken Fitform und Himolla (www.fitform.net/de und www.himolla.de). Auch der Matratze kommt mit wachsendem Alter eine steigende Bedeutung zu. Denn die Wirbelsäule benötigt nachts ausreichend Unterstützung, gleichzeitig aber auch optimale Druckentlastung und die Förderung von Bewegung. Die Therapiematratzen von Thomashilfen (www.thevo.info) tragen das Gütesiegel der AGR und sorgen speziell bei pflegebedürftigen Menschen für regenerativen Schlaf.

Nicht nur in den eigenen vier Wänden, auch unterwegs steigt mit dem Älterwerden das Sicherheitsbedürfnis. Bei eingeschränkter Bewegungsfähigkeit bieten Rollatoren die nötige Sicherheit. Für eine komfortable Fortbewegung sind Gehhilfen mit geringem Gewicht, individuellen Anpassungsmöglichkeiten und einer Ankipphilfe die richtige Wahl. Die Rollatoren von Topro (www.topro.de) erfüllen diese Kriterien und tragen deshalb das AGR-Gütesiegel.

 

 

Bild: Fotolia - goodluz

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Alltagstipps für einen gesunden Rücken

Expertenrat Kuhnt 230Pflegen Sie täglich Ihre MuskelnDie 4 besten Tipps für einen kräftigen Rücken

Neuere Untersuchungen zeigen, dass wir durch unser persönliches Verhalten großen Einfluss auf die Entstehung von Rückenschmerzen nehmen können. Rückenexperte Ulrich Kuhnt, Leiter der Rückenschule Hannover, gibt Tipps für einen rückengerechten Alltag.


Halten Sie Ihre Wirbelsäule in Bewegung!
Bandscheiben und Wirbelgelenke leben von Bewegung, Rückenmuskeln müssen gefordert werden. Sitzen Sie am Büroarbeitsplatz dynamisch, d. h. wechseln Sie möglichst oft Ihre Körperhaltung. Bleiben Sie nicht lange sitzen, stehen Sie zwischendurch häufiger auf.

Pflegen Sie Ihre Muskeln täglich eine halbe Stunde!
Für die Wirbelsäulenbewegung sind die Muskeln im Rücken und im Bauch unersetzlich. Diese Muskeln sind allerdings nur so gut, wie sie beansprucht und trainiert werden. Daher sollten täglich 30 Minuten Sport oder aktive Alltagstätigkeiten wie Haus- oder Gartenarbeit zu Ihrem normalen Tagesablauf gehören.

Achten Sie auf ein rückenfreundliches Umfeld!
Wer bei Alltagsgegenständen wie Wohnzimmer- und Büromöbeln, Bettsystemen, Gartengeräten oder Kinderwagen auf ergonomische Produkte setzt, die den Rücken wirksam unterstützen und nicht einseitig belasten, kann Rückenschmerzen effektiv vorbeugen. Ein bewährtes Qualitätsmerkmal für solche Gegenstände ist das Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Ausgezeichnet werden ausschließlich Produkte, die den strengen Prüfkriterien eines unabhängigen Expertengremiums genügen.

Nutzen Sie die positive Energie Ihrer Psyche!
Psychische Faktoren wie z. B. chronischer Stress, Ängste, Ärger, Sorgen oder depressive Stimmungen können Muskelverspannungen im Nacken, in den Schultern oder im Rücken auslösen. Eine positive Lebenseinstellung und eine psychische Balance steigern nicht nur Ihr allgemeines Wohlbefinden, sondern sind auch wichtige Voraussetzungen für einen gesunden Rücken.

Tipp:Das große AGR-Rückenbuch“ betrachtet Rückenschmerzen ganzheitlich und gibt eine Anleitung zur Linderung.
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Gesundes Gehen mit Gütesiegel

Joya 230Schuhe mit AGR-Gütesiegel reduzieren Druck- und Stoßbelastungen, verbessern die Körperhaltung und aktivieren die Rückenmuskulatur.Unsere Füße bringen täglich Höchstleistungen, denn sie tragen unser gesamtes Gewicht. Kein Wunder, dass uns nach einem langen Tag häufig die Füße schmerzen. Oft werden Fußbeschwerden und auch damit einhergehende Rückenschmerzen nicht durch langes Stehen und Gehen verursacht, sondern durch ungeeignetes Schuhwerk. Schuhe, die keine aktive, natürliche Bewegung des Fußes ermöglichen, tragen zur Verkümmerung der Muskulatur bei, was wiederum zu Beschwerden am Bewegungsapparat führen kann. Schuhe mit dem Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. dagegen, reduzieren Druck- und Stoßbelastungen, verbessern die Körperhaltung und aktivieren die Rückenmuskulatur.


Das Gehen auf harten Untergründen ist für den menschlichen Körper mit großen Belastungen verbunden. Mit dem falschen Schuhwerk wird der Druck nicht optimal verteilt und Knie- und Hüftgelenke müssen erhebliche Stoßbewegungen abfedern. Das kann auf Dauer zu Verschleißerscheinungen der Gelenke und Rückenbeschwerden führen. Eine weiche, elastische Sohle dagegen sorgt für eine optimale Druckverteilung und strapaziert Rücken und Gelenke nicht. Schuhe aus flexiblem und weichem PU-Material (Polyurethan) verhindern deshalb unangenehme Belastungen und reduzieren Stöße auf die Wirbelsäule. Beim Aufsetzen der Ferse entstehen zahlreiche Mikrobewegungen, wodurch die Fuß-, Hüft- und Rückenmuskulatur aktiviert wird. Zudem werden Gelenke und Bandscheiben durch die starke Dämpfung entlastet. Die Schuhe der Firma Joya wurden von einem unabhängigen Prüfungsgremium getestet und mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet. Das bewährte Qualitätsmerkmal wird ausschließlich an Produkte vergeben, die den strengen ergonomischen Anforderung der Prüfkommission entsprechen. Das Besondere: Nicht nur einzelne Modelle, sondern das gesamte Sortiment des Schweizer Herstellers wurden zertifiziert.

Schuhe mit Konzept
Das Konzept für die Schuhe von Joya entstand aus der Kombination von langjähriger Erfahrung im Funktionsschuhbereich und dem ständigem Dialog mit Ärzten, Physiotherapeuten und auch Kunden. Entscheidend sind die positiven Effekte der weich-elastischen Sohle, die sich aus einer aktiven Abroll- und Beckenbewegung sowie einer schonenden Wirkung zusammensetzen. „Bei normaler Bewegung, wird das Kniegelenk mit dem doppelten Körpergewicht belastet. Kann dieser Schlag abgefedert werden, so wird nicht nur das Kniegelenk entlastet, sondern auch die anderen Gelenke. Eine weiche elastische Sohle federt den Schlag beim Gehen ab. Ein Aktivschuh wirkt nicht nur prophylaktisch, sondern kann auch Schmerzen lindern.“, sagt PD Dr. med. Andreas L. Oberholzer von der Klinik Pyramide aus Zürich.

Joya Schuhe tragen nicht nur im Freizeitbereich das AGR-Gütesiegel. Im Arbeitsbereich bietet Joya durch zusätzlich rutschfeste und antistatische Außensohlen auch an langen Tagen im Stehen optimale Entlastung für Füße und Rücken.

Weitere Informationen unter: www.agr-ev.de/aktivschuhe.

 

Bild: Joya Shoes

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Raus ins Freie

Nordic Walking 260Stärken Sie Ihren Rücken

Ob, Nordic Walking, Radfahren oder eine Kanutour – Bewegung ist das beste Mittel gegen Rückenschmerzen. Bewegung lockert Verspannungen, stärkt die Muskulatur und sorgt für den Abtransport von Abfallprodukten des Stoffwechsels. Aktivitäten im Freien haben außerdem noch weitere Vorteile: Sonnenlicht steigert die Bildung des Glückshormons Serotonin und des Vitamins D, wir sind besser drauf und leistungsfähiger. Die frische Luft regt die Durchblutung an, aktiviert den Stoffwechsel und stärkt das Immunsystem.

Zu den beliebtesten „Frischluftsportarten“ zählen Radfahren, Wandern, Schwimmen und Nordic Walking. „Diese Sportarten haben eins gemeinsam: Sie sind besonders rückenfreundlich.“, so Tanja Cordes von Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. „Denn anders als bei Ballsportarten beispielsweise, sind hier gleichmäßige Bewegungsabläufe gefragt und keine ruckartigen Stoßbelastungen und abruptes Bremsen. Für den Rücken sind symmetrische Bewegungen weitaus gesünder, da sich die Belastung gleichmäßig verteilt und Fehlhaltungen vermieden werden.“
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„Unternehmen, die sich nicht um die Ergonomie kümmern, werden langfristig nicht bestehen“

Ulrich Kuhnt180Interview mit Ulrich Kuhnt

item Blog : Ulrich Kuhnt hat sich als Autor, Speaker und Coach auf das Thema Rückengesundheit spezialisiert.

Der Sportpädagoge ist Mitglied des Direktoriums des Bundesverbandes deutscher Rückenschulen (BdR) e.V. und Inhaber der Rückenschule Hannover.

item: Der Begriff „Rückenschule“ suggeriert einen großen Lernbedarf. Steht Ergonomie in der Produktion in vielen Unternehmen nicht im Lehrplan?

Ulrich Kuhnt: Rückenschule und Ergonomie sind nicht das Gleiche. Rückenschule umfasst die Verhaltens- und Verhältnisprävention. Die Verhaltensprävention konzentriert sich auf das individuelle Verhalten von Personen. Rückenfreundliches Heben und Tragen, Durchführen von gymnastischen Ausgleichs- und Entspannungsübungen sowie regelmäßige körperliche Aktivitäten sind Beispiele für individuelle Verhaltensweisen.

Die Ergonomie gehört eher zur Verhältnisprävention. Hier wird das ergonomische und organisatorische Umfeld beleuchtet. Dazu zählen die Gestaltung von Sitz- und Steharbeitsplätzen, der Einsatz von Hebe-Tragehilfen oder der regelmäßige Wechsel der Arbeitsaufgaben. Ergonomie ist für Arbeitsmediziner, Sicherheitsfachkräfte und Arbeitsplatzgestalter ein zentraler Inhalt in der Aus- und Fortbildung.

item: Was sind laut Ihrer täglichen Erfahrung die häufigsten Probleme, die durch mangelnde Ergonomie entstehen?

Ulrich Kuhnt: Mangelnde Ergonomie zeigt sich oft in ungünstigen Zwangshaltungen beim Sitzen, Stehen, Bücken und Heben. Dies führt zu Beschwerden und langfristig auch zu Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems. Neben einer Minderung von Produktqualität und Produktivität wird dadurch auch die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter beeinträchtigt.

item: Hat Ergonomie bei Werkern und Entscheidern im industriellen Umfeld immer noch mit dem Vorurteil zu kämpfen, ein Wohlfühlprogramm für Büroarbeiter zu sein?

Ulrich Kuhnt: Diese Vorurteile kann ich für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nicht bestätigen. Großbetriebe sind beim Thema Ergonomie sowieso schon einen Schritt weiter. Insgesamt hat sich die Sensibilität für ergonomische Maßnahmen in den vergangenen Jahren auch im industriellen Bereich erheblich erhöht. Diesen Prozess haben hauptsächlich Maßnahmen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement und die Erkenntnisse über den demografischen Wandel beschleunigt. Allerdings gibt es noch große Defizite bei der konkreten Umsetzung der vorhandenen ergonomischen Erkenntnisse.

item: Was sind die unmittelbaren und langfristigen Folgen, wenn Unternehmen sich nicht nachhaltig für ergonomische Arbeitsbedingungen einsetzen?

Ulrich Kuhnt: Die Forderung nach ergonomischen Arbeitsbedingungen ist rechtlich klar definiert im Arbeitsschutzgesetz. Ein Arbeitgeber muss sich um ergonomische Arbeitsplätze kümmern. Darüber hinaus wird ein Unternehmen, das sich nicht um die Ergonomie kümmert, langfristig am Markt nicht bestehen können. Die Krankheitstage steigen, qualifizierte Mitarbeiter machen einen großen Bogen um diese Firma, die Produktqualität und die Effizienz sinken.

item: Welche Wirkung hat ein hochwertiges Arbeitsplatzsystem auch psychologisch auf den Mitarbeiter?

Ulrich Kuhnt: Ein hochwertiges Arbeitsplatzsystem allein ist psychologisch noch nicht wirksam. Erst wenn der Mitarbeiter die Vorteile für seine Gesundheit und den Arbeitsprozess versteht, steigert sich die Arbeitszufriedenheit. Somit sollte eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung gleichzeitig mit einer umfassenden theoretischen und praktischen Schulung und Einweisung des Mitarbeiters gekoppelt werden. Er muss als Experte an seinem Arbeitsplatz beteiligt werden.

item: Warum ist es wichtig, zwischen ergonomisch effizienter und schnellerer Arbeit zu unterscheiden?

Ulrich Kuhnt: Die Forderung nach „schneller Arbeit“ ist sehr einseitig und kurzsichtig. Schnelle Arbeit kann zu Qualitätsmängeln und langfristig zu gesundheitlichen Erkrankungen führen. Ergonomisch effiziente Arbeitsplätze sind die Grundlage für Qualität, Effizienz und Gesundheit.

item: Reichen ergonomische Arbeitsbedingungen zum langfristigen Erhalt der Leistungsfähigkeit aus oder müssen wir uns ganz eigenverantwortlich mehr um unsere Rückengesundheit kümmern?

Urlich Kuhnt: Ergonomische Arbeitsbedingungen sind ein Baustein zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit. Weitere Bausteine sind z. B. Arbeitsorganisation, Führungsverhalten und individuelle Voraussetzungen des Mitarbeiters. Um die körperliche und geistige Fitness muss sich jede Person auch eigenverantwortlich kümmern.

item: Wie viel Zeit sollte jeder Einzelne pro Tag in die eigene Rückengesundheit investieren?

Ulrich Kuhnt: Mir geht es nicht um Minuten oder Stunden, sondern um die grundsätzliche Sensibilität und Einstellung zur eigenen Gesundheit. Jede Person sollte bereit sein, am Arbeitsplatz und in der Freizeit auf seine Rückengesundheit zu achten. Eine rückenbewusste Person achtet auf günstige Körperhaltungen, vermeidet Bewegungsmonotonie oder Zwangshaltungen, ist körperlich regelmäßig aktiv und sorgt für eine psychische Balance zwischen An- und Entspannung.

item: Inwieweit können Mitarbeiter aktiv in die ergonomische Optimierung ihrer Arbeitsplätze eingebunden werden?

Ulrich Kuhnt: Mitarbeiter sollten unbedingt in die ergonomische Optimierung ihrer Arbeitsplätze eingebunden werden. Dies kann geschehen durch das betriebliche Vorschlagswesen, Qualitätsworkshops, Ergonomie-Workshops, Gesundheitsgespräche, Arbeitssituationsanalysen, Gesundheitszirkel und Gesundheitstage. Ergonomische Schulungen mit theoretischen und praktischen Inhalten sind sehr effektiv.

item: Können Sie uns einige Ihrer Lieblingsübungen nennen, die sich effektiv in kurze Pausen oder die Routine am Morgen integrieren lassen?

Ulrich Kuhnt: Das sind meine Lieblingsübungen:

item blog bild im artikel uebungen rueckengesundheit

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Rückenschule Hannover.


Quelle: Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung aus dem Blog der item Industrietechnik GmbH

item Industrietechnik GmbH
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Komfort für Kind und Eltern

Jule Studio 230Rückengesundheit von Geburt an

Die Geburt eines Kindes bedeutet für die frischgebackenen Eltern eine große Herausforderung. Denn neben der großen Freude über das neue Familienmitglied nimmt auch die Verantwortung zu und es müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Bereits vor der Geburt sollten die wichtigsten Alltagsgegenstände wie Babyschale, Kinderwagen, Babybett und Babytrage besorgt werden. Das Angebot ist groß und die werdenden Eltern sind bei der Auswahl schnell überfordert. Meistens stehen Sicherheit und Komfort im Vordergrund. Allerdings sollten auch ergonomische Aspekte berücksichtigt werden, denn Babytrage, Kinderwagen oder Matratze beeinflussen die Rückengesundheit der Kleinsten von Beginn an. Nicht alle Produkte sind für den Kinderrücken gleichermaßen geeignet und bieten gleichzeitig eine Entlastung für den elterlichen Rücken.

Die menschliche Wirbelsäule ähnelt einem „Doppel-S“. Babys werden jedoch mit einer Wirbelsäule in C-Form geboren. Die Entwicklung hin zur doppelten S-Form erfolgt in verschiedenen Schritten und ist abgeschlossen, wenn das Kind laufen kann. Um die gesunde Entwicklung der Wirbelsäule zu unterstützen, sind ergonomische Produkte von großer Bedeutung. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gibt Tipps, worauf Sie achten sollten.

Bei Babyschalen und Kinderwagen auf Ergonomie setzenC kiddy agr

Rückengesundheit sollte bereits bei den Kleinsten anfangen, denn unergonomische Kinderwagen und Babyschalen können der kleinen, empfindlichen Wirbelsäule schaden. Immer wieder kritisieren Hebammen und Kinderärzte herkömmliche Babyschalen. Sie warnen davor, Neugeborene und Kleinkinder zu lange in der Babyschale zu lassen. Dennoch ist es für die Eltern wichtig, mobil zu sein. Eine positive Ausnahme bilden flexible Kinderwagen und -schalen, die sich mit nur einem Handgriff in eine ergonomische Liegeposition bringen lassen. Auch bei längeren Fahrten oder im Café und beim Einkaufen liegt das Neugeborene oder Kleinkind entspannt und flach. Bestätigt von zahlreichen Hebammen, Kinderärzten und geprüft von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V erhielten die Babyschalen von kiddy das AGR-Gütesiegel. Ebenfalls praktisch: Die AGR-zertifizierten Babyschalen und Kindersitze lassen sich schnell und einfach auf ein Gestell aufstecken und können so als Kinderwagen genutzt werden. Sowohl Kinderwagen als auch Babyschalen und Kindersitze werden nicht nur den ergonomischen Bedürfnissen des Kindes, sondern auch denen der Eltern gerecht. Deshalb sind die Produkte der Firma kiddy (www.kiddy.de) mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet.

Babytragen: Rückenfreundlich für Eltern und Baby

Das Tragen des Kindes im Tragesystem wird von vielen Eltern bevorzugt, denn nichts beruhigt kleine Kinder so sehr wie direkter Körperkontakt und der Herzschlag der Eltern. Jedoch legen Babys sehr schnell an Gewicht zu, was leicht zu Lasten des Elternrückens geht. AGR-zertifizierte Babytragen ermöglichen ein langes und ermüdungsfreies Tragen des Kindes, während das Kind in seiner natürlichen Haltung unterstützt wird. Dabei wird das Gewicht des Kindes auf die Hüfte des Tragenden verlagert und schont so den Schulter- und Rückenbereich sowie die Gelenke. Gleichzeitig wird die körperliche Entwicklung des Kindes gefördert, da die Körperhaltung von Neugeborenen in der anatomisch korrekten Anhock-Spreiz-Haltung die gesunde Hüftentwicklung unterstützt. Der Schnitt der Komforttrage stützt Rücken, Kopf und Nacken des Kindes und erlaubt der Wirbelsäule, eine natürliche Haltung einzunehmen. Um dies zu gewährleisten, hat die AGR Anforderungskriterien an Babytragen entwickelt, die von dem Ergonomie-Spezialisten Ergobaby (www.ergobaby.de) erfüllt werden. Die Komforttragen des Herstellers wurden deshalb mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet.

Rückengerecht im Schlaf

Säuglinge und Kleinkinder schlafen täglich zwischen 12 und 16 Stunden. Die Matratze hat daher eine zentrale Bedeutung für die körperliche Entwicklung des Kindes. Eine zu weiche Matratze bietet keine ausreichende Unterstützung der Wirbelsäule und behindert deren Entwicklung. Eine zu harte Matratze dagegen kann die Bildung eines Hohlkreuzes fördern. Eine Matratze sollte sich deshalb trotz des geringen Gewichts des Kindes an seinen Körper anpassen. Neben der Festigkeit ist auch eine ausreichende Belüftung entscheidend für den Kinderrücken. Viele ALVI-Matratzen (www.alvi.de) erfüllen diese ergonomischen Ansprüche und tragen deshalb das AGR-Gütesiegel.

 

Bildrechte: Alvi, kiddy

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