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Podcast: Balance-Boards sehr empfehlenswert für „Bewegtes Stehen“

Balanza am Stehpult 210Monotonie ist belastend für den Menschen. Aber was tun, wenn langes Sitzen oder Stehen beispielsweise im Büro zum Alltag gehört?

Die Reihe "Gesundheit akut - Wissenwertes rund um Ihre Gesundheit mit Michael Weyland" hilft Ihnen in diesem Podcast weiter. Gemeinsam mit Detlef Detjen von der Aktion Gesunder Rücken e. V. gibt Herr Weyland einfache Tipps für mehr Bewegung im Arbeitsalltag. Und hören Sie wie ein vielfältig einsetzbares Sportgerät, der Balanza Ballstep, Bewegung ins Stehen bringt.

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Étiquettes: Bewegung, Podcast

Bewegungsarmut macht Kinder krank

Familie BewegungBild: Fotolia Anatoliy SamaraEltern müssen mehr sensibilisiert werden

Eine gesundheitliche Zeitbombe: Im Vergleich zu früheren Generationen ist für die heutige Kindheit vor allem Bewegungsarmut charakteristisch. Weniger als die Hälfte (43 Prozent) der sechs- bis zwölfjährigen Kinder erfüllen die Minimalanforderung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von zumindest 60 Minuten moderater bis intensiver körperlicher Aktivität pro Tag. Zu diesem erschreckenden Ergebnis kommt eine Studie des Zentrums für Gesundheit und Bewegung der Deutschen Sporthochschule unter Leitung von Prof. Ingo Froböse.

Ein wesentlicher Grund für den weit verbreiteten Bewegungsmangel ist das Mediennutzungsverhalten. Nach Angaben der Eltern sitzen 60 Prozent der Kinder länger als eine Stunde täglich vor dem Tablet, PC oder der Spielkonsole. Als Folgen des Defizits an körperlicher Aktivität muss laut Prof. Froböse vor allem mit einer zunehmenden Anzahl an stark übergewichtigen Kindern sowie ansteigenden Muskel- und Haltungsschwächen bei der heranwachsenden Generation gerechnet werden. Außerdem ist von Einbußen der Konzentrationsfähigkeit und vermehrten Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern auszugehen. Prof. Froböse fordert deshalb, je jünger das Kind ist, desto mehr sind auch die Eltern in der Pflicht, sowohl Möglichkeiten als auch Anreize zur Bewegung ihrer Sprösslinge zu schaffen. „Am besten gehen Eltern gleich mit gutem Beispiel voran und werden gemeinsam mit ihren Kids aktiv. Das erhöht den Spaßfaktor beim Kind und verschönert das Familienleben.“

Generell müssen Eltern mehr dafür sensibilisiert werden, dass ein bewegungsfreudiger Lebensstil die tragende Säule für eine gesunde Entwicklung ihres Nachwuchses bildet. Während jedoch die Bedeutung einer ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährung in der Öffentlichkeit kontinuierlich thematisiert wird, kommt der Stellenwert von körperlicher Aktivität hierbei oft noch viel zu kurz. Dies gilt insbesondere auch im Hinblick auf die zunehmende Übergewichtsproblematik bei Kindern. Dabei kann sich jeder selbst schlicht die Frage beantworten: Kennen Sie ein bewegungsaktives Kind, das zu dick ist? Zu fast 100 Prozent dürfte die Reaktion negativ ausfallen. Anregungen und Tipps von Experten, wie Eltern ihre Kinder in Schwung bringen können, gibt z. B. das gleichnamige Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

Quelle: Pressemitteilung Komm' in Schwung

 

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Wärme gegen Rückenschmerzen

waerme210Wärme verbessert die Durchblutung, entspannt die verkrampfte Muskulatur und die Nervenbahnen. Zudem überlagert der Wärmereiz den Schmerzreiz und reduziert damit die Schmerzempfindung. Bild ThermaCare/AGRUmschlag mit Tiefenwirkung

Wärme erhellt nicht nur unsere Stimmung und sorgt für Gemütlichkeit, sondern kann auch Schmerzen lindern. Denn Wärme löst muskuläre Verkrampfungen und blockiert die Rezeptoren der Nerven, die für die Schmerzweiterleitung zuständig sind. Wärmflaschen und Rotlichtlampen sind beliebte Wärmequellen zur Linderung von Schmerzen, doch sie bergen manchmal die Gefahr von Verbrennungen und sind nicht immer unkompliziert in der Anwendung. So lassen sich Wärmflaschen schlecht exakt im schmerzenden Bereich fixieren und sowohl Rotlicht als auch Wärmflasche können nur Zuhause angewendet werden. Eine sinnvolle Alternative sind die in Apotheken erhältlichen Wärmeauflagen von ThermaCare®. Sie bieten stundenlang eine konstante Temperatur, lassen sich problemlos an schmerzenden Stellen – auch auf Nacken und Rücken – anbringen, ermöglichen Bewegung und lindern Schmerzen effektiv und zuverlässig.

Doppelstrategie gegen Rückenschmerzen: Wärme und Bewegung

Rückenschmerzen haben zahlreiche Ursachen. Neben Verspannungen, Fehlhaltungen und einseitigen Belastungen können auch mangelnde Bewegung sowie psychische Faktoren wie Stress zu Rückenbeschwerden führen. Unabhängig von den Auslösern, wirken Wärme und Bewegung schmerzlindernd. Wärme regt die Durchblutung an, lockert Verspannungen und signalisiert dem Gehirn eine verminderte Schmerzwahrnehmung. Bewegung stärkt die Muskulatur und stabilisiert Wirbelsäule und Gelenke. Eine wirksame therapeutische Wärme muss allerdings verschiedene Kriterien erfüllen. Die Temperatur muss langsam ansteigen und dann konstant bei 40 Grad liegen. Zudem darf die Wärme nur im betroffenen Areal wirken, muss hier aber bis in die tiefer liegende Muskulatur und das Bindegewebe eindringen. All diese Kriterien erfüllen die Wärmeumschläge von ThermaCare® für den unteren Rücken, für den Nacken sowie für die flexible Anwendung und wurden deshalb, in Kombination mit Bewegungstherapie oder Rückenschule, mit dem Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. ausgezeichnet. Eine spezielle Technologie sorgt dafür, dass die Wärme über 8 bis 12 Stunden auf 40 Grad gehalten wird. Kommen die Wärmeumschläge nach dem Auspacken mit Luft in Verbindung, reagieren die Inhaltsstoffe mit dem Sauerstoff der Umgebungsluft und die Aufläge beginnt sich zu erwärmen. Nach einer halben Stunde ist die Zieltemperatur erreicht.

Die sehr guten Synergieeffekte von Bewegungstherapie oder Rückenschule und ThermaCare® Wärmeanwendungen bei akuten muskulären Verspannungen haben die medizinischen AGR-Experten überzeugt und diese haben die Kombination beider Maßnahmen mit dem Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ prämiert.

Weitere Informationen unter www.agr-ev.de/waermeauflagen.

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Kinder- und Jugendsport im Umbruch

Kinder-und Jugendsportbericht TrendsportTrendsport - Bild: ©Getty Images/Martin DimitrovErgebnisse des "Dritten Deutschen Kinder- und Jugendsport­berichts"

Essen, 14. August 2015. Bewegung, Sport und Spiel gehören seit jeher zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. 96 Prozent aller befragten Jugendlichen über zwölf Jahre gaben 2013 in einer Studie des Deutschen Jugendinstituts an, mindestens einmal über längere Zeit hinweg regelmäßig Sport getrieben zu haben. Ob sie im Verein aktiv sind oder im Fitness-Studio, ausschließlich Schulsport betreiben oder sich zum Fußballspielen und Radfahren mit Freunden treffen - Heranwachsende haben einen natürlichen Bewegungsdrang, den die meisten mit Leidenschaft ausleben. Wie sehr sich jedoch ihr Zugang zum Sport und die Formen des ausgeübten Sports in den letzten Jahren verändert haben, zeigt der "Dritte Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht", der von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung initiiert wurde. Die eindeutige Aussage des Berichts lautet: Der Kinder- und Jugendsport in Deutschland befindet sich im Umbruch.

Für den 640-seitigen Bericht haben Sportwissenschaftler, Pädagogen, Sportmediziner und Sportsoziologen den Wandel des Sportengagements bei Heranwachsenden untersucht. Dabei stellten sie fest: Ein Teil dieser Entwicklungen erfolgt als Reaktion auf gesellschaftliche Veränderungen, ein anderer entsteht aus sportinternen Entwicklungen heraus. Die neuen Rahmenbedingungen bewirken, dass auch der Kinder- und Jugendsport neue Wege geht. Dieser fortschreitende Prozess des Umbruchs kann mit ausreichend Engagement aller Beteiligten in richtungsweisende Bahnen gelenkt werden.

Die Auswirkungen von Ganztagsschule und Gymnasium G8

Eines der Hauptthemen des Berichts ist das Zusammenspiel von Sport und Schule. Sport ist nach wie vor sowohl das beliebteste Unterrichts­fach als auch die beliebteste Freizeitaktivität von Kindern und Jugendlichen: Etwa 80 Prozent nennen in Befragungen sportbezogene Hobbys. Diese erfüllen in besonderem Maß ihr Bedürfnis nach Anerkennung, Gemeinschaft und einem starken Selbstwertgefüh. Durch Veränderungen im Bildungswesen wie die Etablierung von Ganztags­schulen und die Verkürzung der Gymnasialschulzeit auf acht Jahre (GS) verbringen die Kinder jedoch heute mehr Zeit als früher in schulischen Einrichtungen und beim Lernen am heimischen Schreibtisch. Sportliche Aktivitäten im Verein am schulfreien Nachmittag gehören für viele Heranwachsende der Vergangenheit an. Das führt verbreitet dazu, dass sie sich weniger bewegen, was insbesondere Sportmediziner alarmiert. Sie weisen in dem Bericht auf die gesundheitlichen Kurz- und Langzeitfolgen hin, die direkt mit Bewegungsmangel im Zusammenhang stehen.

Um diesen Risiken entgegenzuwirken, kooperieren Ganztagsschulen und Sportvereine bereits vielfach und schaffen ein Angebot im Schnittfeld von Schulsport und Vereinstraining. Etwa jedes dritte Ganztagsangebot ist ein Sportangebot Ziel ist, die weitere Reduktion von Bewegung, Sport und Spiel zu verhindern und diese Faktoren stattdessen verstärkt in den Tagesablauf der Schüler zu integrieren. Doch noch begegnen sich Schule und Verein selten auf Augenhöhe, um gemeinsame Zielsetzungen zu vereinbaren. Nach Meinung der Experten lässt sich daher das pädagogische Entfaltungspotenzial der Ganztagsangebote weiter optimieren und die Zusammenarbeit von Schule und Verein intensivieren.

Soziale Ungleichheiten durch Sport überwinden

Der "Dritte Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht" beleuchtet auch soziale Ungleichheiten und deren Manifestation im Sport. Fastjeder dritte Heranwachsende stammt heute aus einem Elternhaus, das von Armut bedroht ist, in dem die Eitern arbeitslos sind oder keine ausreichenden Schulabschlüsse besitzen. Diesen Kindern bleibt der Zugang zu vielen erstrebenswerten sozialen Gütern verbaut. Die materiellen Einschränkungen, denen sie unterworfen sind, führen in der Regel zu großen Nachteilen bei der Teilhabe an Bildungschancen, der Gesundheitsfürsorge und kulturellen Angeboten. ln diesem Zusammenhang untersucht der Bericht unter anderem die Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe, die ohne Sport kaum noch vorstellbar wäre. Sie wirkt in zweierlei Hinsicht auf die Kinder und Jugendlichen: zum einen als eine Sozialisation für den Sport und zum anderen als eine Sozialisation durch den Sport. Das Gemeinschaftserlebnis animiert die Kinder zum Mitmachen, sie können Kontakte zu Gleichaltrigen aufbauen, und ihr Selbstwertgefühl stärken.

Multikulturelles Miteinander im Sport

Alle sprechen über das Integrationspotenzial des Sports, doch zu wenige erkennen, dass Integration durch Sport kein Automatismus ist. Sport eignet sich hervorragend als Medium, um die Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu erreichen. Sie können durch Sport mehr Lebensfreude erfahren und eine bessere Selbsteinschätzung entwickeln. Auch Kleinkinder können schon im Alter von zwei oder drei Jahren von bewegungsbezogener Sprachförderung profitieren und leichter die deutsche Sprache erlernen, die oft nicht zuhause gesprochen wird.

Allerdings stellt der Dritte Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht ebenso fest, dass es dem Sport noch an zielgerichteten pädagogischen Konzepten für Integrationsarbeit mangelt. Gemeinsames Fußballspielen oder Krafttraining münden nicht ohne weiteres in einen erfolgreichen lntegrationsprozess. Um die benötigten pädagogischen Konzepte zu erarbeiten und erfolgreich umzusetzen, müssten Sportvereine und Migrantenorganisationen jedoch zukünftig verstärkt zusammenarbeiten, so die Wissenschaftler. Zudem sollte der organisierte Sport noch aktiver, früher und mit niedrigschwelligen, lokalen Angeboten auf die betroffenen Familien zugehen. Nur dann, glauben die Experten, kann die integrative Kraft des Sports auch tatsächlich genutzt werden.

Leistungssport im Jugendalter: chronische Überbelastung kann Jugendliche gefährden

Kaum eine Sportszene hat so großen Einfluss auf die Wahrnehmung des Sports in der breiten Öffentlichkeit wie der Leistungssport. Die Wurzel für eine Sportkarriere in der internationalen Spitze wird in den meisten Sportarten bereits in der Kindheit oder in der Pubertät gelegt. Der Leistungssport stellt jedoch schon früh hohe, vielfach zu hohe Anforderungen an die Teilnehmer- bezüglich der Trainingsdauer sowie der physischen und der psychischen Dauerbelastung. Je nach Sportart müssen junge Athleten bis zu 35 Stunden Training pro Woche absolvieren. Dazu kommen in der Regel 34 Stunden Schule und im Ganztag nochmals mehr als zehn weitere Stunden. Jugendliche Leistungssportler haben somit über einen langen Zeitraum erhebliche Überbelastungen zu tragen. Dies gilt insbesondere für Kraft-/ Ausdauersportarten wie Schwimmen, Rudern oder Kanu sowie für kompositorische Sportarten wie Turnen und Gymnastik. Viele Sportmediziner sind alarmiert darüber, dass in den Leistungssport eingebundene Jugendliche häufig körperliche und psychische Probleme ausblenden und verdrängen, um nicht zurückzufallen oder gar ihre Förderung zu verlieren. Essstörungen sind im Leistungssport bei Heranwachsenden überproportional häufig zu beobachten. Die Wissenschaftler werfen daher in dem Bericht die Frage auf, ob die Anforderungen des Leistungssports an Kinder und Jugendliche in der jetzigen Form überhaupt noch verantwortbar sind.

Sexualisierte Gewalt im Sport

Der "Dritte Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht" wagt sich auch an ein Thema heran, das in der Sportweit immer noch stark tabuisiert wird: sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Die Wissenschaftler äußern daher in dem Bericht die Erwartung, dass sich der organisierte Sport der Problematik zukünftig intensiver als bisher annimmt und eine Kultur der Achtsamkeit im Sport fördert. Insbesondere sei es wichtig, alldiejenigen Personen besser zu qualifizieren, die mit Heranwachsenden im Sport zu tun haben. Die Frage, wie dem Problem der sexualisierten Gewalt wirkungsvoll begegnet werden kann, müsse fester Bestandteil der Aus- und Fortbildung von Übungsleitern, Trainern sowie Verantwortlichen in den Vereinen und Verbänden werden.

Trendsport in der Jugendszene

Besonders populär und mit der Aura der Insider-Szene umgeben ist der Trendsport- ein spannender Bereich, der sich in zahlreichen Aspekten vom übrigen Sport in Deutschland unterscheidet. ln seiner Vielfalt von Sportarten ist er zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Sport­ und Bewegungskultur von Heranwachsenden geworden. Ständiges ln­ Bewegung-Sein und eigenwillige Ausdrucksformen prägen dabei das Bild. Der Trendsport in allseinen Formen zeichnet sich durch den Hang zur Selbstinszenierung und die permanente Erlebnissuche aus- offline sowie online. Jugendliche Trendsportler stehen im ständigen multi­-medialen Austausch mit Gleichgesinnten. Die Kommunikation über die eigenen sportlichen Aktivitäten ist zum integralen Bestandteil des Sports geworden und dokumentiert das besondere Lebensgefühl des Trendsportlers. Daran knüpft auch die mediale Vermarktung der Trendsportarten durch Sponsoren, Werbewirtschaft und Jugendmedien an. Zu jeder Trendsportart gehört eine Szene, in der eigene Rituale und Bedeutungen vorherrschen ebenso wie ein eigener Stil und eine eigene Sprache. Durchall diese Eigenarten unterscheidet sich der Trendsport grundlegend von den herkömmlichen, historisch gewachsenen Sportszenen. Insbesondere für Sport- und Medienwissenschaftler bietet der Trendsport noch ein weites Feld für die Forschung.

Paradoxe Lage des deutschen Kinder- und Jugendsports

Der Kinder- und Jugendsport in Deutschland steht vor einer paradoxen Situation: Obwohl die Sportszenen sich weiter ausdifferenzieren und immer neue Sportangebote hinzukommen, leiden Kinder und Jugendliche immer stärker unter BewegungsmangeL Die Kinder sitzen häufiger und länger im Unterricht oder über ihren Hausaufgaben; gleichzeitig wird der Sportunterricht in der Schule reduziert. Mediziner beobachten zunehmend gesundheitliche Probleme bei Kindern und Jugendlichen, wie Koordinationsstörungen, Haltungsschäden oder Übergewicht. Hier müssen Schule, Vereine und Politik gemeinsam Lösungen finden.

Ein Blick über den Tellerrand hinaus zeigt, dass auch in anderen Ländern ähnliche Schwierigkeiten bestehen wie in Deutschland. Um Sport und Spiel für Kinder so attraktiv wie möglich zu gestalten, hat daher Norwegen die "Kinderrechte des Sports" eingeführt, welche die Verbände und Vereine zu besonders achtsamem Umgang mit Heranwachsenden verpflichten. Dazu gehören unter anderem: ein sicheres Trainingsmilieu; Sorge um das Wohlbefinden der Kinder gemäß ihrem Alter und ihrer körperlich-seelischen Entwicklung; Mitspracherecht und Wahlfreiheit der Kinder; Relativierung der Bedeutung von wettkampfmäßig betriebenem Sport. Viele Experten sehen in dem norwegischen Modell einen Ansatz, der auch in Deutschland ernsthaft diskutiert werden sollte.

Insgesamt zeichnet der "Dritte Deutsche Kinder- und Jugendsport­bericht" ein klares Bild der aktuellen Umbruchsituation im Kinder- und Jugendsport in Deutschland und gibt für die Praxis eindeutige Handlungsempfehlungen.

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

Die gemeinnützige Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ist das Vermächtnis von Dr.-lng. E.h. Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, dem letzten persönlichen Inhaber der Firma Fried. Krupp. Mit seinem Tod am 30. Juli 1967 und Dank des Erbverzichts seines Sohnes Arndt von Bohlen und Halbach ging sein Vermögen auf die Stiftung über.

Die Stiftung ist als Aktionärin mit 23,03%  an der ThyssenKrupp AG beteiligt. Sie hat insbesondere die Aufgabe, die ihr aus ihrer Unternehmensbeteiligung zufließenden Erträge für gemeinnützige Zwecke in den Bereichen Wissenschaft, Erziehung und Bildung, Gesundheitswesen, Sport und Kultur zu verwenden. Seit Aufnahme ihrer Tätigkeit im Jahre 1968 hat sie hierfür rund 630 Mio. Euro aufgewendet.

Buchhinweis

"Dritter Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht - Kinder und Jugendsport im Umbruch"
Herausgegeben von Werner Schmidt (Gesamtleitung).
Nils Neuber, Thomas Rauschenbach, Hans Peter Brandi-Bredenbeck, Jessica Süßenbach und Christoph Breuer
Hofmann-Verlag 2015 (Bestellnummer 891 0)
ISBN 978-3-7780-8910-1
Das Buch ist zum Preis von 49,90 € über den Buchhandel zu beziehen.

Quelle: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

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Étiquettes: Bewegung, Sport, Kinder, Jugendliche

Bewegter Alltag hilft gegen Rückenbeschwerden

dguv uebung240Foto: Wolfgang Bellwinkel / Präventionskampagne Denk an mich. Dein RückenWenige Minuten täglich leichte Ausgleichsübungen verbessern die Rückengesundheit

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV): Bewegung hilft gegen Rückenbeschwerden. Doch man muss kein Fitnessprofi sein, um seinem Rücken etwas Gutes zu tun: Regelmäßige leichte Ausgleichübungen helfen, den Rücken zu stärken. Darauf machen die Träger der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" aufmerksam.

"Wer Rückenschmerzen hat, neigt dazu, eine Schonhaltung einzunehmen und sich weniger zu bewegen. Doch das verschlimmert die Beschwerden auf Dauer sogar. Wenn es keine ärztlichen Einwände gibt, hilft ein leichtes Training gegen die Schmerzen", so Katrin Vogel, Leiterin der Physiotherapie-Abteilung der Rehaklinik der Knappschaft am Berger See. "Dafür ist kein Fitness-Studio nötig. Schon kleine Bewegungspausen im Alltag können die Rückengesundheit verbessern." Die Expertin empfiehlt, dem Rücken täglich für mindestens zehn bis 15 Minuten gezielt mit Dehn-, Mobilisations- und Kräftigungsübungen zu trainieren.

Eine Übung für jeden Rücken

"Hierfür eignen sich eine Fülle von Übungen, je nachdem, wie der Rücken alltäglich belastet wird. Wichtig sind dabei ausgleichende Bewegungen", erläutert Vogel. "Wer zum Beispiel im Job viel sitzen muss, sollte nicht nur die Rückenmuskulatur und den Schulter-Nacken-Bereich stärken, sondern auch die Beine regelmäßig dehnen. Denn durch zu viel Sitzen kann sich die Beinmuskulatur verkürzen, mit unmittelbaren Folgen für den Rücken." Eine Übung eigne sich jedoch für alle Beschäftigten:

Auf den Boden legen und die Hände mit den Handflächen nach unten unter die Lendenwirbelsäule schieben. Beine aufstellen und den Rücken fest gegen die Hände drücken, dabei Bauch- und Po-Muskeln anspannen. Die Position 30 Sekunden halten und entspannen. Nach Möglichkeit zehn Mal wiederholen. (Die Übungsbeschreibung können Sie hier herunterladen. (PDF, 1,3 MB))

"Anfangs kann man diese Übung zu Hause machen. Wer sie regelmäßig durchführt, wird sich dafür nicht mehr auf den Boden legen müssen und kann die betreffenden Muskelpartien dann bei den alltäglichsten Situationen aktivieren: zum Beispiel beim Warten an einer roten Ampel, beim Essen kochen oder beim Fernsehen", erläutert Katrin Vogel. So könnten auch Sportmuffel zu einem bewegteren Alltag - und mehr Rückengesundheit - finden.

Denk an mich. Dein Rücken

Verschiedene Anleitungen zu Ausgleichsübungen sowie viele weitere Informationsmaterialien finden Interessierte auf der Website der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" unter www.deinruecken.de.

Bewegung am Arbeitsplatz zu fördern, ist auch das Ziel der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken". In der Kampagne arbeiten die Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, ihr Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und die Knappschaft zusammen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Rückenbelastungen zu verringern.

Weitere Informationen unter www.deinruecken.de

Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

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Coole Trainingsplanung - Sport im Hochsommer

Mann beim Schwimmen260Foto; BARMER GEKDie BARMER GEK gibt Tipps für das Training an heißen Tagen

Bewegung tut uns gut und ist auch für die Rückengesundheit wichtig. Gerade im Sommer macht das Training und die Bewegung draußen besonders Spaß. Doch bei hohen Temperaturen sollten Sie gut auf Ihren Körper achten. Tipps dazu gibt die Krankenkasse BARMER GEK im aktuellen Newsletter. Den Artikel finden Sie hier: www.barmer-gek.de

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Étiquettes: Bewegung

Neue Ausgabe "Knochen und Gelenke" erschienen

titel mediaplanet knochen und gelenkeBild: MediaplanetDer Verlag Mediaplanet veröffentlicht heute eine neue Kampagne zum Thema „Knochen und Gelenke“. Enthalten u. a. ein Gespräch mit Franziska van Almsick unter der Überschrift "Flexibel fit und in Form", Artikel "Hinterm Horizont geht's weiter! - Bewegung ist Leben" und Informationen über Arthrose. Neben der Printausgabe (Beilage in "DIE WELT"), stehen alle Inhalte auch online unter www.gesunder-koerper.info/orthopädie bereit.

In der Kampagne enthalten auch ein Artikel von der Aktion Gesunder Rücken e.V. zum Thema Steh-Sitz-Dynamik. Probleme des sitzenden Büro-Alltags werden beleuchtet und Lösungsansätze vorgestellt. Jetzt direkt hier klicken und lesen: www.gesunder-korper.info

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