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AGR TV: Mit aktivem Sitzen gegen Rückenschmerzen

Sitzen ist schädlich, das wissen wir inzwischen alle. Aber was genau macht Sitzen so schädlich und wie können wir durch besseres Sitzen etwas dagegen tun. Dass alles erfahren Sie in diesem Video.

Weitere Informationen unter www.agr-ev.de/aktiv-buerostuehle

 

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Fit & rückengesund - effektives Rückentraining

rueckenfit 300Regelmäßige Sporteinheiten, Bewegung und ein aktiver Lebensstil sind die besten Voraussetzungen für einen gesunden Rücken. Im Sommer fällt uns das meist leichter als im Winter: Lange Tage und reichlich Sonnenstunden heben nicht nur die Laune, sondern auch die Motivation für Sport. Besonders geeignet für wirksames Rücken- und Ganzkörpertraining sind Sportgeräte, die das Gütesiegel der Aktion Gesünder Rücken (AGR) e. V. tragen.

Eine gut trainierte Muskulatur stellt die beste Vorbeugung gegen Rückenschmerzen dar. Vor allem die tiefliegende (autochthone) Muskulatur im Rücken stützt und stabilisiert unsere Wirbelsäule und sorgt für eine aufrechte, gesunde Haltung. Allerdings ist es nicht ganz einfach, diese Muskeln gezielt zu trainieren. Herkömmlicher Kraftsport ist dafür häufig ungeeignet, denn dabei werden vor allem die oberflächlich sichtbaren Muskeln gefordert. Und auch Ausdauersportarten wie Radfahren oder Schwimmen haben zwar zahlreiche positive Auswirkungen auf unseren Körper; sie sind jedoch speziell zur Kräftigung der Rückenmuskeln nicht so wirksam wie gezieltes Training. Es ist deswegen eine gute Idee, zusätzlich auf Sportgeräte zurückzugreifen, die nach dem Prinzip kleiner ausgleichender Balance- und Drehbewegungen funktionieren und so den Rücken stärken. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. hat einige dieser Sportgeräte aufgrund ihrer positiven Wirkung auf die tiefliegenden Rückenmuskeln bereits als besonders rückenfreundlich zertifiziert. Die Übungen damit sind einfach zu erlernen – die meisten Geräte werden in Fitnessstudios und -kursen eingesetzt, können aber auch zuhause genutzt werden. So steht einer Trainingseinheit morgens nach dem Aufstehen oder abends nach der Arbeit nichts mehr im Wege.

schwingstab 200

Die Muskeln in Schwingung versetzen

Ein Beispiel für minimale aber hocheffektive Bewegungen sind Schwingungen, wie sie etwa durch das Training mit speziellen Schwingstäben erzielt werden. Diese Stäbe bestehen aus einem flexiblen Material und sind an den beiden Enden mit Gewichten versehen. Die Herausforderung beim Training besteht darin, diese Schwingbewegungen auszugleichen, was vor allem die tiefliegende Muskulatur in Rücken, Rumpf und Armen anspricht. AGR-zertifizierte Schwingstäbe gibt es beispielsweise von den Herstellern FLEXI-SPORTS oder Haider Bioswing – mehr Infos und Rückenübungen unter www.agr-ev.de/schwingstab

Handtrainer 200Handtrainer mit Wirkung auf den ganzen Körper

Sie passen in jede Handtasche, sind universell einsetzbar und haben dabei eine positive Auswirkung auf zahlreiche tiefliegende Muskelgruppen in unserem Körper: Handtrainer wie die Brasil von TOGU. Das Trainingsprinzip: Werden sie in die Hände genommen und mit kleinen, kontrollierten Bewegungen geschüttelt, wird ein Impuls erzeugt, der sich auf Arme, Rumpf und Rücken ausbreitet. Dies hat eine direkte Auswirkung auf die tiefliegende Muskulatur und kann Verspannungen vorbeugen oder reduzieren. Mehr Infos und ein Trainingsvideo unter www.agr-ev.de/handtrainingsgeraete

balancebeam 300

Instabile Untergründe für wirksames Balancetraining

Um den Körper auszubalancieren, wird eine ganze Reihe von Muskeln aktiviert. Durch Übungen auf instabilen Untergründen lässt sich diese Aktivierung nutzen, um die tiefliegenden Muskeln zu fordern sowie die Balance und Koordination zu verbessern. Die Instabilität lässt sich beispielsweise durch ein spezielles, nachgiebiges Schaumstoffmaterial erzielen, wie es bei dem Balance-pad und Balance-beam der Firma Airex zum Einsatz kommt. Für einen leichteren Einstieg in das Training, mehr Variationsmöglichkeiten und neue Impulse sorgt das Balance-pad solid mit erhöhter Dichte und einem dadurch verstärkten Härtegrad. Ebenfalls nach dem Prinzip der instabilen Untergründe funktionieren luftgefüllte Trainingsgeräte wie Aero-Step, Jumper, Balanza Ballstep oder das Dynair Ballkissen des Herstellers TOGU. Mehr Infos und Rückenübungen gibt es unter www.agr-ev.de/balancekissen

Auch Übungen mit Gymnastikbällen fordern die Balance und das Koordinationsvermögen und sind daher auch hervorragend geeignet, um die tiefliegende Rückenmuskulatur zu trainieren. AGR-zertifizierte Redondo Bälle sind weiche und leicht aufblasbare Bälle in verschiedenen Größen an, sodass sich ganz unterschiedliche Übungen damit durchführen lassen. Mehr Informationen und Rückenübungen unter www.agr-ev.de/gymnastikball

slashpipe 250

Wasser stärkt den Rücken

Auch die natürlichen Eigenschaften von Wasser lassen sich gezielt für effektives Rückentraining nutzen. Bei der SLASHPIPE befindet sich Wasser im Inneren einer durchsichtigen Kunststoffröhre, die in verschiedenen Längen und Gewichtsklassen erhältlich ist. Beim Training mit der SLASHPIPE muss das Wasser im Gleichgewicht gehalten werden – eine konstante Herausforderung, da die natürlichen Fließeigenschaften des Wassers dieses Gleichgewicht verhindern. So werden immer neue Reize und Impulse gesetzt und der Körper muss stetig darauf reagieren. Neben der tiefliegenden Rückenmuskulatur werden dadurch auch der Gleichgewichtssinn und das Reaktionsvermögen trainiert. Mehr Infos und Rückenübungen unter www.agr-ev.de/trainingsroehre

Matten 300

Trainingsmatten für jede Gelegenheit

Yoga, Pilates oder spezielle Rückenübungen – all das lässt sich ohne eine passende Trainingsunterlage kaum durchführen. Damit gleichzeitig Rücken und Gelenke geschont werden sowie die Verletzungsgefahr reduziert wird, müssen Matten über gute Dämpfungseigenschaften verfügen. Zudem ist es wichtig, dass die Matte, robust, langlebig, vielseitig sowie antibakteriell beschichtet ist. Mehr Infos und Rückenübungen unter www.agr-ev.de/gymnastikmatten

 

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AGR TV: Rückentraining auf instabilen Untergründen und Gymnastikmatten

Instabile Untergründe eignen sich hervorragend für das Rückentraining. Warum das so ist und worauf Sie bei der Auswahl einer Gymnastikmatte achten sollten, erfahren Sie in diesem Video. Jetzt anschauen.

 

 

Weitere Informationen und Übungen unter

www.agr-ev.de/balancekissen

und

www.agr-ev.de/gymnastikmatten

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Gesundes Gehen ohne Rückenschmerzen

PM Schuhe250Mehr als ein Drittel unseres Lebens verbringen unsere Füße in Schuhen. Falsches Schuhwerk kann dabei ernsthafte Folgen für die Fuß- und Rückengesundheit haben. Die richtigen Schuhe für Füße und Rücken

Was haben der Laminatboden im Büro, der asphaltierte Gehweg und die Fliesen zu Hause gemeinsam? Sie alle sind hart, unnatürlich und bieten unseren Füßen keinerlei Abwechslung. Dass monotoner Druck auf das Fußbett jedoch Gift für die Gesundheit ist, weiß man schon lange. Dauerhaftes Tragen ungeeigneter Schuhe und das Gehen auf harten Böden kann zu einer schlechten Körperhaltung, Platt- und Spreizfüßen sowie Rückenschmerzen führen. Die Experten der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. erklären Ihnen, was rückenfreundliche Schuhe auszeichnet.

Jeder Deutsche besitzt im Schnitt 13 Paar Schuhe – Frauen horten mit 17 Schuhpaaren über doppelt so viel Fußbekleidung wie Männer, die durchschnittlich 8 Paar ihr Eigen nennen. Es gibt sie in jedem Schuhgeschäft, in allen möglichen Formen und Farben.

Mehr als ein Drittel unseres Lebens verbringen unsere Füße in Schuhen. Falsches Schuhwerk kann jedoch ernsthafte Folgen für die Fuß- und die Rückengesundheit haben: Werden Stoß- und Stauchbelastungen nicht ausreichend abgefedert, so belastet dies unsere Wirbelsäule und Gelenken. Oftmals kommt es zu Rückenschmerzen, wunden Füßen, Sehnenverkürzungen, Druckschmerzen und Deformationen.

pm Schuhe joya200Aktivschuhe: Fit durch den Alltag

Sogenannte „Aktivschuhe“ unterstützen das Gangbild und trainieren darüber hinaus Füße, Beine und Rumpf. Eine angewinkelte Sohle im Vorfuß- und Fersenbereich sowie eine muskelaktive Dämpfungsunterstützung sorgen für die Aktivierung von Fuß- und Beinmuskulatur – sowohl während des Gehens, als auch im Stand. Zusätzlich richten Aktivschuhe das Fußgewölbe auf. Das verringert die Belastung beim Aufsetzen des Fußes, erweitert den Bewegungsumfang der Sprunggelenke und fördert eine aufrechte Körperhaltung.

Ein weiterer Pluspunkt: Aktivschuhe regen die Tiefensensoren in Muskeln, Sehnen und Gelenken an. Diese senden ständig Informationen über Stellung, Spannkraft und Bewegung an das Gehirn. Die positive Wirkung von Aktivschuhen entfaltet sich somit auf den ganzen Körper. Besonders zu empfehlen sind die AGR-zertifizierten Aktivschuhe von Joya (joyashoes.swiss), Ganter aktiv (ganter-shoes.com) und die AuBioRiG-Schuhe von chung shi (chung-shi.com).

PM Schuhe Dux200Gut zu Fuß in Haus und Garten

Das gesunde Barfußgehen bietet sich gerade in den eigenen vier Wänden oder dem heimischen Garten an: Der Boden ist meist sauber und die Verletzungsgefahr gering. Doch was, wenn der Fußboden zu kalt ist oder die Gartenarbeit uns in nicht so fußfreundliches Gelände zwingt? Ergonomische Freizeitschuhe beugen Verletzungen vor und fördern die Fuß- und Rückengesundheit. Gute Freizeitschuhe und Freizeit-Clogs berücksichtigen Druckverteilung, Geh- und Laufgeschwindigkeit sowie Gang- und Laufstil. Dies wird unter anderem durch eine Dämpfung der Sohle gewährleistet. Idealerweise passt sich die Schuhsohle dem Fuß je nach Körpergewicht- und -temperatur individuell an, um ihn vor zu starken Erschütterungen zu schützen. Zudem ermöglichen ergonomische Freizeitschuhe es dem Fuß, den Untergrund zu erspüren und wie beim Barfußgehen auf Unebenheiten zu reagieren. Die „Duxfree Trainer“ und die „DUX Clogs“ von chung shi (chung-shi.com) werden diesen Anforderungen gerecht und tragen deshalb das Gütesiegel der AGR.

PM Schuhe steitzGesunde Sicherheits- und Prothesenschuhe

In vielen Berufen, vor allem im Baugewerbe, sind Sicherheitsschuhe vorgeschrieben. Sie sollen den Fuß bestmöglich stabilisieren und vor Verletzungen schützen. Aus ergonomischer Sicht müssen sie zusätzlich genug Platz, eine Fersenführung sowie eine gewichtsabhängige, verschleißfreie Dämpfung der Ferse bieten. Die AGR-zertifizierten Sicherheitsschuhe von Steitz Secura (spuren.hinterlassen.com) erfüllen diese und weitere Bedingungen. Auch Prothesenträger sind auf gutes, ergonomisches Schuhwerk angewiesen. Hier ist es besonders wichtig, dass das Abrollen unterstützt und die Stolper- und Rutschgefahr reduziert wird. Die Prothesenschuhe von Össur (www.ossur.de/kundenservice) erfüllen alle wichtigen Kriterien und tragen das Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.

 

Tipp

Weitere Tipps und Infos für Ihr rückenfreundliches Schuhwerk finden Sie unter

www.agr-ev.de/schuhe - Jetzt klicken!

 

 

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AGR TV: Rückenschonende Arbeitshilfsmittel für Handwerker

 

Gerade Handwerker, die täglich mit vollem Körpereinsatz ihre Arbeit verrichten und auf eine hohe körperliche Leistungsfähigkeit angewiesen sind, sollten ihre Muskeln und Gelenke schonen. Doch das ist im Alltag auf der Baustelle meist nicht einfach. Hauptschwachstelle ist der Rücken. Denn schwere Lasten, Fehlhaltungen und einseitige Belastungen können die Wirbelsäule stark beeinträchtigen und zu Beschwerden führen. Wer seinen Rücken dagegen hin und wieder entlasten möchte, sollte auf rückenfreundliche Arbeitswerkzeuge achten.

AGR TV stellt im Gespräch mit dem Experten Florian Krebs von der Firma Bosch zwei sinnvolle Lösungen (ausgezeichnet mit dem AGR-Gütesiegel für rückengerechte Produkte) vor: Transport- und Arbeitstische sowie Industriestaubsauger mit praktischer Transportfunktion.

Weitere Details und Informationen finden Sie auf unserer Homepage:
Infos zu Industriestaubsaugern
Infos zu Transport- und Arbeitstischen

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Die Radsaison ist eröffnet!

blog fahrrad260Elektrisiert – das Komfortrad ist im Umbruch (Bild: AGR/Riese und Müller)   


Was jetzt für den Rücken wichtig ist sowie Radexperte Gunnar Fehlau im Interview "Elektrisiert - das Komfortrad im Umbruch"

Radfahren ist eine der effektivsten Sportarten, um fit und gesund zu bleiben. Ob Muskeln oder Gelenke, Herz oder Immunsystem, Fettverbrennung oder Kondition - Radeln bringt den ganzen Körper in Top-Form. Kein Wunder, dass sich immer mehr Sportler und Freizeitaktivisten daran erfreuen. Doch Vorsicht: Das Fahrrad sollte an die eigenen Proportionen angepasst werden und gut gefedert sein, sonst leidet der Rücken.




blog fahrradgrafik200Auf die richtige Einstellung kommt es an
Gesundes, rückenfreundliches Fahrradfahren ist nur dann möglich, wenn Gefährt und Benutzer zueinander passen. Bedeutet: Das Fahrrad sollte sich an verschiedenen Punkten individuell einstellen lassen. Für eine ergonomische Sitzposition müssen sowohl Sitzhöhe, Sattelposition und -neigung sowie Sitzlänge, Lenkerhöhe und -neigung verstellbar sein. Die Sitzhöhe ist richtig eingestellt, wenn die Beine beim Treten nie ganz durchgestreckt werden. Der Sattel sollte so positioniert werden, dass bei waagerechter Pedalstellung die Kniescheibe des Fahrers und das Pedallager ein Lot bilden. Wichtig für die Rückengesundheit ist auch die Einstellung des Lenkers, denn von ihr hängt die Winkelstellung des Rückens zum Becken ab. Höhe und Neigung des Lenkers sollten eine möglichst aufrechte Sitzposition sowie eine bequeme Haltung der Hände ermöglichen (siehe Grafik).

Vollfederung schützt den Rücken
Zusätzlich zur gesunden Sitzhaltung spielt die Federung eines Fahrrads für die Rückengesundheit eine wichtige Rolle. Denn Stoßbelastungen durch Kopfsteinpflaster oder Schlaglöcher können die Wirbelsäule schädigen. Optimal ist eine Vollfederung, bei der statt der Sattelstütze das Heck des Rades gefedert ist. Eine Vollfederung (vorne und hinten) sorgt außerdem für erhöhte Sicherheit, denn durch die Stoßdämpfer verbessern sich die Straßenlage und der Bodenkontakt des Fahrrads erheblich.

Unisex ist Trumpf
Mut zum Unisexrad (ohne Stange) haben mittlerweile auch viele Männer - zu Recht. Denn ein tiefer Durchstieg hat sich ebenfalls bei den Herren bewährt. Das Augenmerk liegt auf hohem Komfort und einem möglichst geringen Gefahrenpotential.

Der Rahmen macht die Musik
Die Rahmengeometrie sollte eine leicht nach vorn geneigte Sitzposition (maximal 30 Grad nach vorn) ermöglichen, die einer natürlich-aufrechten Position des Rückens entspricht. Letztendlich entscheidet aber die individuelle Wohlfühlposition des Fahrers darüber, ob die Sitzhaltung dazu geeignet ist, dauerhaft entspannt auf dem Fahrrad zu sitzen. Was sich gut und unverkrampft anfühlt und dabei generelle Sicherheitsaspekte des Fahrradaufbaus nicht außer Acht lässt, ist richtig.

Beim Sattel sind Individualisten gefragt
Wichtig ist, dass der Sattel in der Praxis überzeugt, als bequem empfunden wird und keine Druckstellen erzeugt. Je nach Fahrhaltung, Anatomie und persönlichen Vorlieben sind unterschiedliche Sattelformen und -größen geeignet.

Motor für mehr Schwung
Neue Maßstäbe in punkto "gesundes Radfahren" setzen elektrounterstützte Räder, die sogenannten Pedelecs. Ein Pedelec funktioniert wie ein gewöhnliches Fahrrad, die Tretleistung wird allerdings durch einen Elektromotor unterstützt. Das Radfahren ist so viel leichter und mit einem geringeren und individuell einstellbaren Kraftaufwand möglich. Noch vor wenigen Jahren galten E-Bikes als Seniorenfahrzeuge und Fahrräder für Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden. Doch inzwischen hat sich das Image gewandelt und immer mehr Menschen haben erkannt, wie angenehm eine Antriebsunterstützung beim Radfahren sein kann. Wer nicht immer mit ganzer Kraft in die Pedale treten muss, kann die Radtour und auch die Umgebung in vollen Zügen genießen. Vorteil für Stadtfahrten: Verschwitze Kleidung gehört der Vergangenheit an, stattdessen sorgen E-Bikes auch auf längeren Strecken für ein entspanntes Ankommen.

Um Verbrauchern bei der Wahl ergonomischer Produkte eine seriöse Entscheidungshilfe zu bieten, hat die Aktion Gesunder Rücken e. V. das Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" entwickelt. Ausgezeichnet werden ausschließlich Produkte, die den strengen Prüfkriterien einer unabhängigen Expertenkommission genügen. Wer eine Neuanschaffung plant und nach rückengerechten, AGR-zertifizierten und individuell einstellbaren Fahrrädern sucht, findet zum Beispiel bei der Firma Riese & Müller aus Darmstadt (www.r-m.de) eine große Auswahl.

Weitere Informationen zu diesem Thema auf unserer Seite:

Zusammenfassung Ergonomische Anforderungen an rückengerechte Fahrräder
  • Rahmengeometrie ermöglicht aufrechte Sitzposition
  • Lenker verstellbar in Höhe und Neigung
  • anpassbare, wirkungsvolle Federung (vorne und hinten)
  • Sattel einstellbar in Höhe, Neigung und Längsposition
  • tiefer Einstieg
  • geringes Gewicht

Zusatzanforderungen für E-Bikes
  • Akkureichweite mindestens 40 km
  • Akku leicht zu entfernen (= Gewichtsreduktion)

Elektrisiert - das Komfortrad im Umbruch

blog fahrrad fe200Gunnar Fehlau ist Autor mehrerer Fahrradfachbücher und Leiter des pressedienst-fahrrad (www.pd-f.de), Deutschlands führendem Themendienst rund ums Thema Fahrrad(fahren)Das Fahrrad gewinnt an Stellenwert. Dank einer rückengerechten Konstruktion und Motor nutznießen davon alle Gesellschaftsschichten, erfuhr die Aktion Gesunder Rücken e. V. im Interview mit Radexperten Gunnar Fehlau.

"Am Fahrrad lässt sich die Veränderung der Gesellschaft sehr gut ablesen", erklärt Gunnar Fehlau, Fahrradexperte, Buchautor und Leiter des pressedienst-fahrrad. Die voranschreitende Urbanisierung, die demografische Verschiebung, das gestiegene Umweltbewusstsein und der Trend zu mehr Eigenverantwortung im Gesundheitssystem - das sind die Themen in der Gesellschaft und beim Fahrrad, ist sich Fehlau sicher. Neuerungen sind längst nicht mehr trainierten Sportlern vorbehalten, sondern bieten vor allem gesundheitsbewussten Radlern mehr Komfort, Sicherheit und damit Lebensfreude. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. sprach mit Fehlau über die aktuellsten Entwicklungen.

AGR: Die Fahrradtrends wirken jedes Jahr vor allem sportlich. Gibt es auch Neuerungen beim rückengerechten Fahrrad?
Gunnar Fehlau: Viele Jahre bediente die Radindustrie das Thema Komfort beim Gebrauchs- und Freizeitrad eigentlich nur durch eine Radgattung. Das waren meist sehr günstig produzierte Räder mit einem tiefen Rahmen, der einfaches Auf- und Absteigen ermöglichte. Kombiniert mit einfachen Komponenten entstand so ein Rad, das recht schwer war, wenig Fahrspaß vermittelte und zu einem vergleichsweise geringen Preis in den Läden stand. Diese Räder luden nicht dazu ein, aktiv zu sein. Statt den Nutzer zu unterstützen, ihn etwa in die Lage zu versetzen, seinen Aktionsradius zu vergrößern oder seine körperliche Aktivität Stück für Stück auszuweiten, zementierten Ausgestaltung und Qualität dieser sogenannten Seniorenräder den Status Quo der Anwender. Beim Fahrrad sind nur wenige Hersteller den Weg zum wirklich rückengerechten Rad gegangen: Eine komfortable Vollfederung, eine durchaus sportive Geometrie kombiniert mit tiefem Durchstieg und zeitgemäße gleichsam leichte, funktionelle und ergonomische Komponenten sind da zu nennen.

AGR: In wieweit musste sich das Komfortrad verändern?
Gunnar Fehlau: Die Veränderung des Komfortrades fand und findet in dreierlei Sinne statt. Seit Beginn des Jahrtausends hat die Fahrradindustrie den 'Best-Ager' nicht alleine als Konsumenten einfacher Räder gesehen, sondern verstanden, dass Menschen ab der Lebensmitte ein gutes Fahrrad durchaus etwas wert ist und Qualität an Bedeutung gewinnt. Hochwertige Technik wanderte vom Rennrad und Mountainbike erst zum Reise- und Stadtrad und schließlich zu Modellen, die speziell auf die Bedürfnisse komfortbewusster Menschen abgestimmt waren. Neben dem tiefen Einstieg sind besonders eine gute Vollfederung, Ergonomie und einfach zu handhabende Bremsen und Schaltungen sowie gute und sichere Lichtanlagen zu nennen. Erst diese Kombination sorgt für wirklichen Komfort. Darauf hat die Aktion Gesunder Rücken richtigerweise seit einigen Jahren hingewiesen und zudem besonders rückengerechte Fahrräder mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet. Damit war die Basis für die zweite Entwicklungsstufe des ehemaligen Seniorenrades geschaffen.

AGR: Das Seniorenrad wurde also nicht nur durch neue Technik zum Komfortrad verändert. Wie muss man sich das vorstellen?
Gunnar Fehlau: Das ideale Komfortrad ist eine ganz individuelle Angelegenheit. Es geht um die Anpassung auf die eigenen Bedürfnisse. Letztlich bleibt der Mensch über seinen gesamten Lebensweg meist sehr konsistent. Wer als Jugendlicher sportlich war, wird auch als Senior sportliche Fahrräder vorziehen. Allerdings wird diese Sportlichkeit sich dem Menschen anpassen und braucht also andere technische Entsprechungen. Was in der Jugend ein superleichtes, bockhartes und auf Effizienz getrimmtes Rennrad ist, wird über die Jahre eventuell zum leichten Trekkingrad mit höherem Rennlenker und gemäßigter Geometrie, um Jahre später ein bequemes voll gefedertes Rad mit nach wie vor dynamischen Fahrverhalten zu sein.

AGR: Entspricht das der gesellschaftlichen Wahrnehmung der Best-Ager?
Gunnar Fehlau: Ja, der Blick auf das letzte Lebensdrittel hat sich verändert. Die aktive Gestaltung dieser Phase besitzt individuell hohe Priorität und gesellschaftlich große Akzeptanz. Es hat - wie es in der Soziologie heißt - ein Shifting stattgefunden: Eine Sache hat eine neue Bedeutung bzw. Wertung und Akzeptanz erfahren. Vom Reha-Vehikel hin zu einem Fahrzeug individueller Lebensgestaltung und Mobilität.

AGR: Bleibt die dritte Ebene, auf der sich das Seniorenrad, das es ja eigentlich nicht gibt, zum Komfortrad verändert hat ...
Gunnar Fehlau: Genau und auch diese fügt sich exakt in einen der Megatrends der Gegenwart ein. Mechanik wird durch Elektronik ersetzt, an die Stelle von analog tritt digital. Beim Fahrrad ist das die Elektrisierung des Antriebs. Das E-Bike oder genauer genommen das Pedelec, steht dafür eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Es macht das Fahrrad zum attraktiven Fortbewegungsmittel für jeden Menschen: Man ist mobil und aktiv und erfährt Unterstützung, ohne bedürftig zu erscheinen. Das Pedelec-Prinzip - der Motor wird nur aktiv, wenn der Fahrer selbst aktiv in die Pedale tritt - nimmt der Leidenschaft Radfahren das Leiden. Dies ist altersunabhängig und entfaltet sich in allen Radgattungen. Selbst Rennrad und Mountainbike sind als E-Versionen erhältlich und werden damit wieder für viele Menschen interessant.

AGR: Wie wird sich der Fahrradmarkt deshalb entwickeln?
Gunnar Fehlau: Das Komfortrad der Zukunft ist definitiv elektrisiert. Das gilt aber generell für einen Großteil der hochwertigen Alltagsräder. In den letzten fünf Jahren hat sich der Fahrradmarkt stark verändert. Das hochwertig ausgestattete Alltagsrad ohne Motor ist eindeutig in der Defensive. Bis 999 Euro spielt es im Alltag noch eine wichtige Rolle, darüber hinaus ist das analoge Fahrrad ein Reiserad, ein Sportgerät oder ein individuell aufgebautes Rad. Während vor Jahren viele Menschen auf hochwertigste Schaltungen, Bremsen und kostspielige Dynamos setzten, greifen diese Kunden jetzt häufig zum Pedelec. Das kommt dank Motor mit einer einfacheren Schaltung und ohne Dynamo daher. Als Bremsen ist ein guter Mountainbike-Standard optimal. Das Pedelec kostet dann etwa 1.000 bis 1.500 Euro mehr als zuvor das gute Rad und bietet ungleich mehr Fahrspaß und damit Lebensqualität. Dieser Gewinn ist übrigens auch der Grund, warum das E-Bike ganz anders als das E-Auto bereits jetzt eine grandiose Erfolgsgeschichte ist. Auf Deutschlands Straßen fahren über 1,5 Millionen E-Bikes, aber kaum 10.000 E-Autos.

Gunnar Fehlau ist Autor mehrerer Fahrradfachbücher und Leiter des pressedienst-fahrrad (www.pd-f.de), Deutschlands führendem Themendienst rund ums Thema Fahrrad(fahren).


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Gärtnern ohne Rückenschmerzen - Geht das?

blog pm garten220Bild: AGR/BoschJetzt geht's los! Die neue Gartensaison beginnt. Und es gibt viel zu tun: Rupfen, Harken, Jäten, Zupfen, Schneiden... Leider zählt Gartenarbeit nicht unbedingt zu den gelenkfreundlichsten Tätigkeiten. Hobbygärtner leiden vor allem unter den brennenden Knien vom Rumrutschen auf der Erde und Ziehen im Rücken. Sportwissenschaftler Ulrich Kuhnt, u. a. Herausgeber des Grundlagenwerks "Neue Rückenschule", Vorstandsmitglied im Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) e. V. und Gründer der Rückenschule Hannover, erklärt, wie wir mit speziellen Geräten die Gartenarbeit gesünder gestalten und den Spaßfaktor erhöhen können.

Herr Kuhnt, selbst Angela Merkel entspannt mit Gartenarbeit. Warum tut es uns so gut, zu säen, zu pflanzen und mit den Händen in der Erde zu wühlen?
Angela Merkel und die meisten Berufstätigen beschäftigen sich überwiegend mit kopflastigen Dingen. Wir beantworten E-Mails, schreiben Texte, entwickeln Tabellen oder führen Telefonate. In der modernen Arbeitswelt werden wir vor allem geistig gefordert, die praktische Arbeit mit den Händen bleibt dabei oft auf der Strecke. Einen willkommenen Ausgleich verschafft uns die Gartenarbeit. Hierbei können wir körperlich aktiv werden, spüren die Muskeln und bewegen uns an der frischen Luft. Im Garten sind wir unserer eigener Chef und dieses Gefühl macht frei und ist entspannend.

Ulrich-Kuhnt-2010 220Ulrich Kuhnt, Sportwissenschaftler und Vorstandsmitglied des BdRWelchen Einfluss hat die Psyche auf die Rückengesundheit?
Zufriedenheit am Arbeitsplatz und im privaten Bereich sind wichtige Voraussetzungen für einen gesunden Rücken. Psychische Faktoren wie z. B. Stress, Angst, Ärger, Sorgen oder depressive Stimmungen können Muskelverspannungen im Nacken, in den Schultern oder im Rücken auslösen. Ebenso hat die Psyche auf den Rückenschmerz einen erheblichen Einfluss. Eine positive Lebenseinstellung und eine psychische Balance steigern nicht nur das allgemeine Wohlbefinden, sondern schützen uns gleichzeitig vor der Gefahr der Chronifizierung von Rückenschmerzen.

Rupfen, Zupfen, Säen und Schneiden gelten ja nicht gerade als rückenfreundlich. Gärtnern ohne Rückenschmerzen - geht das denn überhaupt?
Grundsätzlich ist Gartenarbeit nicht schädlich für den Rücken. Im Gegenteil: Körperliche Aktivität ist gut, wenn man es mit Köpfchen macht. Die Muskeln werden trainiert, man bleibt in Schwung. Entscheidend aber ist immer die geistige Einstellung. Hier gilt es Stress und falschen Ehrgeiz zu vermeiden. Freude und Spaß sollten im Vordergrund stehen.

Worauf sollte ich bei der Gartenarbeit achten?
Nicht selten wird eine falsche Körperhaltung eingenommen. Statt beim Bücken und Heben die Wirbelsäule zu strecken wird sie über einen längeren Zeitraum gekrümmt. Auch eintönige Arbeiten über Stunden können unangenehme Folgen haben. Es ist wichtig, sich die Bewegungsabläufe beim Gärtnern bewusst zu machen und diese möglichst rückenfreundlich zu gestalten. Wie das geht? Erstens: Auf Haltungs- und Bewegungsmuster achten. Beim Heben oder Tragen, beispielsweise eines schweren Blumentopfs, sollte die Beinmuskulatur zum Einsatz kommen und Drehbewegungen im Rücken vermieden werden. Schwere Lasten kann man verteilen, indem man beispielsweise zwei kleine Gießkannen trägt statt einer großen. Beim Äste schneiden in Bodenhöhe empfiehlt es sich, in die Hocke zu gehen, um den Rücken nicht dauerhaft zu krümmen. Bei längeren, gebückten Arbeiten, etwa beim Unkrautzupfen, sollte man sich hinknien.

Zweitens: Jeder sollte sich zunächst bewusst werden, wie er an die Arbeit herangeht. Ich empfehle, sich erst einmal warmzulaufen und leichte Dinge zu erledigen, um sich nicht gleich zu stark zu belasten. Meine Botschaft: wenig Statik, viele dynamische Bewegungen, abwechselnde Tätigkeiten.

Zudem sollte keiner den Anspruch haben, an einem Tag alles fertig stellen zu müssen. Die Gartenarbeit soll schließlich keine Belastung darstellen, sondern eine wohltuende körperliche Aktivität sein.

Welche Gartengeräte sind empfehlenswert?
Möglichst mit rückengerechten Gartengeräten arbeiten. Das heißt, ausreichend lange Stiele oder Teleskopstiele einsetzen, die sich individuell auf die jeweilige Körpergröße einstellen lassen. Diese erleichtern die aufrechte Haltung des Rückens. Sie sollten außerdem nicht zu schwer sein. Empfehlenswert ist ein leichtes Material. Auch sollte das Spatenblatt eher etwas kleiner sein, um nicht unnötig viel Erdreich auf einmal bewegen zu müssen.

Das Gewicht der Gartengeräte spielt auch beim Gebrauch von Schneidwerkzeugen eine wichtige Rolle. Verwendung finden sollten zum Beispiel leichte Heckenscheren.

Unkrautbehälter sollten mit Rollen versehen sein, das gleiche gilt für Blumenkübel, die über den Winter z. B. in den Keller transportieren werden müssen. An diese Kübel kann man auch nachträglich Griffe anbringen.

Wer Arbeiten im Knien verrichtet, sollte sich einen Kniehocker oder ein Kniepolster zur Hilfe nehmen. Einige Tätigkeiten können auch im Sitzen verrichtet werden. Die dauerhaft gebückte Haltung gilt es zu vermeiden, da das häufige und lang andauernde Bücken für die Rückenmuskulatur die größte Belastung darstellt.

Hochbeete sind übrigens sehr praktisch. Sie ermöglichen es, alle Pflanz-, Pflege- und Erntearbeiten aufrecht stehend durchzuführen.

blog pm rasen 280Was sollte ich beim Rasenmäher-Kauf beachten?
Um Kreuzschmerzen, Verspannungen und überlastete Gelenke vorzubeugen, sollte ein Rasenmäher folgende Voraussetzungen erfüllen: Die Holme müssen sich in der Länge verstellen lassen, damit der Mäher sich auf verschiedene Körpergrößen einstellen lässt. Denn nur eine aufrechte Körperhaltung sorgt für beschwerdefreies Mähen. Die Handgriffe sollten zusätzlich ergonomisch geformt sein, um ein Abknicken der Handgelenke zu vermeiden. Zudem entlastet es die Muskulatur, wenn verschiedene Handhaltungen möglich sind (siehe Grafik). Empfohlen wird auch ein möglichst geringes Eigengewicht - zwischen elf und 15 Kilo sind optimal - sowie spezielle Tragegriffe, die den Transport erleichtern. Vorreiter in Sachen Rückengesundheit sind beispielsweise zahlreiche Bosch Gartengeräte (www.bosch-garden.com) wie die Akku- und Elektro-Rasenmäher "Rotak" (ab ca. 170 Euro). Diese wurden von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.
mit dem Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichnet. Ein Qualitätsmerkmal für besonders rückenschonende Produkte, das übrigens auch die Elektro-Heckenscheren AHS 65-34 (ca. 220 Euro) und AHS 70-34 (ca. 240 Euro) sowie die Rasentrimmer ART 26-18 LI (ca. 90 Euro) und ART 23-18 LI (ca. 120 Euro) tragen. Durch die mühelose Handhabung, ihr geringes Gewicht und die ergonomische Form sorgen diese Gartengeräte für ermüdungsfreies Arbeiten und schützen vor Fehlhaltungen.

Welche Geräte erleichtern das Umgraben und Boden auflockern?
Auch beim Unkraut jäten, Harken, Zwiebeln stecken oder Schaufeln sind ergonomische Werkzeuge Trumpf. Entlastend für den Rücken sind beispielsweise Werkzeuge mit geschwungenen Griffformen. Der Gartengerätehersteller Ergobase hat sich genau auf diese Kriterien spezialisiert. Der Clou: Dank ihres S-förmigen Griffs passen sich die Geräte ergonomisch perfekt an die Ansprüche des Gärtners. Die langstielige Konstruktion schont den Rücken, beugt falschen Belastungen vor und dient als perfekter Krafthebel bei allen Bewegungsabläufen. Die Ergobase-Schaufel und der Gartenboy (jeweils ca. 80 Euro, www.ergobase.com), ein Multifunktionsgerät für Gabel-, Hark- und Hackarbeiten, werden daher auch von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. empfohlen und tragen das AGR-Gütesiegel.

Was mache ich, wenn ich merke, dass ich Rückenschmerzen bekomme?
In dieser Situation sollte die Körperhaltung oder die Arbeitsbelastung gewechselt werden. Besonders rückenbelastende Tätigkeiten, wie z. B. Tragen von Torfsäcken, Schieben einer Schubkarre, Ausgraben von Wurzeln, Umgraben eines Beetes sind zu unterbrechen oder zu beenden. Entlasten Sie Ihren Rücken durch Hinsetzen auf eine Bank oder Ausruhen im Liegestuhl.

Was tun Sie für einen gesunden Rücken?
Ausgleichsgymnastik ist sinnvoll. Wer sich öfter mal streckt, sich aufrichtet, Dehnübungen macht und die Handgelenke ausschüttelt, entspannt die Muskulatur. Mit Bauch- und Rückenübungen kann man sich zu Hause fit machen, regelmäßiges Fahrradfahren oder Schwimmen stärkt zusätzlich die Muskeln.

Nicht zuletzt ist die richtige Kleidung entscheidend. Es gilt das Zwiebelprinzip. Anfangs sollte man sich wärmer anziehen, dann nach und nach ein Kleidungsstück ablegen. Verschwitzte Kleidung ist Gift für den Rücken, Regenschutz und festes Schuhwerk ein Muss.

kurz & bündig
Gärtnern ohne Rückenschmerzen - geht das? Und wie das geht! Beim Harken, Jäten und Schneiden muss man nur ergonomische Werkzeuge in die Hand nehmen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. hat eine Reihe rückenschonender Gartengeräte auszeichnet. Das Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" wurde sowohl an Werkzeuge des Herstellers Ergobase als auch an zahlreiche Bosch Gartengeräte verliehen. Sie reduzieren die Belastungen und schonen so den Rücken und die Gelenke.

Weiterführende Informationen zu rückengerechten Gartengeräten und weiteren rückengerechten Alltagsgegenständen mit dem AGR-Gütesiegel finden Sie hier auf der Homepage oder als Infopaket mit "Ergonomie-Ratgeber" und Patientenratgeber "AGR-MAGAZIN" zum Preis von 12,95 Euro bei der AGR (Tel. 04284/926 99 90).


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