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Ergonomie im Wohn- und Esszimmer

Blog HimollaPM2013Die Aktion Gesunder Rücken e. V. gibt Tipps zum rückenfreundlichen Sitzen

Nicht nur im Büro am Schreibtisch, auch Zuhause verbringen wir viel Zeit im Sitzen - sei es vor dem Fernseher, auf der Couch oder am Esstisch. Deshalb sollte sowohl bei Esszimmermöbeln als auch bei Sofas und Sesseln nicht nur Wert auf Design, sondern auch auf Ergonomie gelegt werden. Doch worauf kommt es bei Sitzmöbeln an? Wodurch zeichnen sich rückenfreundliche Sitzgelegenheiten aus?

Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. setzt sich seit Jahren für die Aufklärung zur Vorbeugung von Rückenschmerzen ein. Ein wesentlicher Baustein ihrer Arbeit ist die Zertifizierung von Alltagsgegenständen, die durch ihre spezielle Ergonomie zur Vermeidung von Rückenschmerzen beitragen können oder bei bestehenden Schmerzen die Therapie unterstützen. Produkte, die den strengen Prüfkriterien einer unabhängigen Expertenkommission aus Medizinern und Therapeuten genügen, werden mit dem Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichnet. Für Verbraucher ist das Siegel ein seriöser Hinweis auf die Qualität der Produkte und vor allem auf die gesundheitlichen Vorteile.

Worauf es bei Sitzmöbeln ankommt

Zentrale Bedingung für ergonomische Möbel sind individuelle Anpassungsmöglichkeiten. Denn nur, wenn sich Möbel an die körperlichen Gegebenheiten der jeweiligen Nutzer anpassen lassen, kann Rückenbeschwerden vorgebeugt werden. Bei Sitzmöbeln umfassen die Einstellungsmöglichkeiten neben Sitzhöhe und -tiefe auch die Sitzflächenneigung. Zusätzlich müssen rückengerechte Sofas und Sessel eine ausreichend hohe, gut stützende und zugleich komfortable Rückenlehne, eine funktionale Lordosenstütze und eine ausreichende Sitzbreite aufweisen. Der bayerische Möbelhersteller himolla (www.himolla.com) hat in einer beispielhaften "Ergonomieoffensive" gleich drei unterschiedliche Produktreihen im Portfolio, die mit dem Gütesiegel der AGR prämiert wurden: Die Esszimmerbänke und Stühle "Planopoly Dinner", die "Senator" Polstersessel sowie die Polstermöbel "Ergoselect 3".

Das Esszimmer als neuer Familienmittelpunkt

In unserem hektischen Alltag mit unzähligen Terminen und Verpflichtungen sind die Mahlzeiten oft die einzige Zeit, die Familien in Ruhe zusammen verbringen. Dem Essen und auch dem Esszimmer kommt daher eine große Bedeutung zu. Häufig wird das Esszimmer auch als Wohnbereich genutzt. Nach dem Essen werden die Gespräche oft einfach am Esstisch fortgeführt oder ein Spiel gespielt. Die neue Funktion des Speisezimmers als Wohnbereich muss allerdings auf die Bedürfnisse des Alltags ausgerichtet sein. Die Möbel sollten nicht nur bequem und komfortabel, sondern auch ergonomisch sinnvoll gestaltet sein. Die Esszimmerproduktreihe "Planopoly Dinner" von himolla erfüllt diese hohen Ansprüche. Gepolsterte Eckbänke mit stufenlos verstellbarer, dynamischer Rückenlehne und nach unten klappbaren Armlehnen werden diesen Anforderungen gerecht. Weiteres Plus: Die sogenannte Ergoselect-Funktion ermöglicht ein Ausziehen der Sitzfläche nach vorne, wobei sich parallel die Sitzhöhe erhöht. Alle Nutzer können somit - unabhängig voneinander - ihre Sitzposition jederzeit verändern und die Bank unkompliziert den persönlichen Anforderungen anpassen. Ergänzt wird die Sitzbank durch Esszimmerstühle mit ebenfalls stufenlos verstellbarer, dynamischer Rückenlehne.

Ergonomisches Wohnzimmer - dem Rücken zuliebe

Trotz der zunehmenden Bedeutung des Esszimmers als Familienmittelpunkt, hat das Wohnzimmer längst nicht ausgedient. Gemütliche Fernsehabende oder Lesenachmittage finden im Wohnzimmer statt - nicht selten zu Lasten des Rückens. Denn durchgesessene, oftmals unpassende Sofas und Sessel, die nicht dem aktuellen ergonomischen Stand entsprechen, belasten das Kreuz und sorgen für Verspannungen und Schmerzen. Eine positive Ausnahme bietet die himolla-Produktreihe "Ergoselect 3". Das Besondere: Die einzelnen Sitzmöbel lassen sich speziell nach den Wünschen der Kunden anfertigen und einstellen. Die Sofas verfügen nicht nur über verschiedene Einstellmöglichkeiten wie Sitztiefe, -höhe und Neigung des Kopfteils, sondern der Kunde kann zwischen vier Sitzhöhen, drei Sitzhärten und diversen Bezugsstoffen wählen. Mehrere Nutzer auf dem Sofa zugleich? Hier kein Problem! Wohl einmalig ist die Möglichkeit der individuellen Anpassung an unterschiedliche Personen.

Die Sofas werden durch die Ruhe- und Fernsehsessel der Serie "Senator" ergänzt. Neben den individuellen Anpassungsmöglichkeiten vervollständigen Zusatzausstattungen wie Vibrationsmassage sowie Sitz- oder Rückenheizung das rückenfreundliche Konzept. Die Sessel lassen sich mit Hilfe von Motoren schnell und unkompliziert verstellen, für zusätzlichen Komfort sorgen eine Herz-Waage-Liegeposition sowie eine Aufstehhilfe. Bis zu drei Lieblingspositionen können mit der Memory-Funktion gespeichert werden.

Weiterführende Links:
Tipps und Kriterien rückengerechte Esszimmermöbel
Tipps und Kriterien rückengerechte Polstermöbel
Tipps und Kriterien rückengerechte Ruhesessel (Fernsehsessel)

Weitere Pressemitteilungen

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Ergonomische Computerperipherie – was soll ich damit?

MicrosoftBroschüre ErgonomiLange Zeit wurde der optimalen Gestaltung des Arbeitsplatzes aus ergonomischen Gesichtspunkten wenig Beachtung geschenkt. Die Erkenntnis, dass bessere Arbeitsbedingungen mit höherer Effizienz und weniger Krankheitsfällen Hand in Hand gehen, reifte erst im Laufe der letzten Jahre heran.

Die Einsicht, dass ergonomische Computerhardware dabei eine ebenso wichtige Rolle spielt wie ein rückenschonender Bürostuhl oder der optimal eingestellte Bildschirm, fehlt vielen Unternehmen jedoch noch. Das liegt sicher nicht zuletzt daran, dass es an wissenschaftlichen Untersuchungen in diesem Bereich noch mangelt.

Aber wirkt sich ergonomische Hardware wirklich direkt auf die körperliche Gesundheit des Menschen aus? Microsoft ist als Hersteller von ergonomischer Computerperipherie davon überzeugt, dass ein Arbeitsplatz nur in Verbindung mit entsprechenden Eingabegeräten Rücken, Schultern, Handgelenke und Finger
schont. Um dies auch in der Praxis zu belegen, untersuchte Prof. Dr. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit an der Deutschen Sporthochschule Köln
im Auftrag von Microsoft die gesundheitlichen Hintergründe der Nutzung ergonomischen Zubehörs.

Das Booklet „Microsoft® Hardware – Ergonomie am Schreibtisch" gibt Einblicke in die Untersuchungsmethode sowie Ergebnisse und stellt das bei der Untersuchung verwendete „Microsoft Natural Ergonomic Desktop 7000" – bestehend aus Maus und Tastatur – vor. Prof. Dr. Ingo Froböse gibt im Interview Einblicke in den Verlauf der Untersuchung und geht auf die Relevanz von ergonomischer Hardware am Arbeitsplatz ein. Zum Abschluss folgen weiterführende Hinweise, worauf neben der richtigen Peripherie zu achten ist, um Arbeiten am Computer so schonend wie möglich zu gestalten. Alle in diesem Booklet enthaltenen Informationen und Zitate können selbstverständlich für redaktionelle Beiträge verwendet werden. Weitere Informationen zu Microsoft und zur gesamten Produktpalette finden Sie im Internet unter www.microsoft.de/hardware.

Hier können Sie das Booklet downloaden: „Microsoft® Hardware – Ergonomie am Schreibtisch"

Beitrag aus der AGR aktuell 49.

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Es ist wieder soweit:

Blog AGRaktuell49 2013Immer auf dem Laufenden und gut informiert mit der "AGR aktuell". Neuste Ausgabe erschienen.

Unsere interdisziplinäre Zeitschrift für die medizinische Fachwelt bietet Ihnen wieder ein breites Themenspektrum rund um die Rückengesundheit.

Hier eine kurze Themenübersicht:

  • AGR intern
    ... Bericht vom Expertenworkshop zum 12. Tag der Rückengesundheit
  • Geprüft & empfohlen
    ... u. a. Kinderschuhe, Bewegungsbetten (Pflege), Bettsystem, Auto- LKW Sitze, Bürostühle, Gartengeräte
  • Berichte aus den Verbänden
    ... Erfolgreicher internationaler Kongress im Zeichen der Physiotherapie Ausbildung
    ... Kriterien für die Ausbildung von Gesundheitsmanager und Gesundheitsmanagerinnen im Betrieb
  • Interdisziplinäre Fachbeiträge
    ... Rückenschmerzen und freie Gewichte – ein Widerspruch?
    ... Liebesgrüße von deinem Rücken (Trampolin als Fitnessgerät)
    ... Ergonomie bei Steigtechnik und ihr gesundheitlicher Mehrwert für Nutzer von Leitern
  • Neues aus der Verhältnisprävention
    ... Dynamisches Stehen – Erst mit Fußstütze macht ein Sitz/Steh-Tisch Sinn
    ... Opel-Ergonomiesitze: So macht Autofahren auch dem Rücken Spaß
    ... Ergonomische Computerperipherie – was soll ich damit?
    ... Für mehr Gesundheit und Produktivität am Arbeitsplatz: der neue „muvman FACTORY"
    ... „Sitzen wie Stehen" – ergonomische Stehhilfe für den Praxisalltag

Die komplette Ausgabe lesen Sie hier: AGR aktuell Ausgabe 49 Mai 2013

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Umfrage Rückenschmerzen von "Denk an mich. Dein Rücken"

Blog Was-Ruecken20132Sieben von zehn Menschen plagt laut Umfrage der Rücken - Auch junge Menschen mehrheitlich betroffen
Was tun Sie gegen Rückenschmerzen?

Ein großer Teil der Bevölkerung hatte in seinem Leben schon Rückenbeschwerden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken". Danach gaben fast drei Viertel der Befragten an, bereits Rückenschmerzen gehabt zu haben. Nicht mal zwei Drittel aller Befragten werden jedoch für die Gesundheit ihres Rückens aktiv. Bei denen, die etwas zur Vorbeugung tun, stehen mehr Bewegung im Alltag und Sport hoch im Kurs.

Ein dauerhaft schmerzfreier Rücken ist der Umfrage zufolge eher selten. Nur 28 Prozent der Teilnehmer antworteten auf die Frage, ob sie jemals Rückenbeschwerden hatten, mit nein. 72 Prozent dagegen hatten schon mal Rückenschmerzen, viele davon auch in den vergangenen zwölf Monaten.

Überraschend: Schon die jungen Befragten klagen mehrheitlich über Rückenschmerzen. Allerdings liegt der Anteil der 14- bis 29-Jährigen, die bereits Rückenbeschwerden hatten, mit 63 Prozent deutlich niedriger als in den anderen Altersgruppen. Den Höchstwert erreicht mit 80 Prozent die Gruppe der 50- bis 59-Jährigen. Frauen berichten etwas häufiger als Männer von Rückenbeschwerden.

"Häufig sind Rückenbeschwerden harmlos und gehen vorüber", kommentiert Dr. Johanna Stranzinger, Arbeitsmedizinerin bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), die Zahlen. "Sie können aber auch schwerwiegender sein und das private wie berufliche Leben erheblich beeinträchtigen." Zu den Ursachen von Rückenproblemen gehört neben Überlastungen unter anderem auch Bewegungsmangel bei der Arbeit und in der Freizeit. "Sowohl Über- als auch Unterforderung ist für das Muskel-Skelett-System ungünstig", erklärt die Fachärztin für Arbeitsmedizin.

Immerhin: Mehr als zwei Drittel derjenigen, die schon Rückenschmerzen hatten, unternehmen etwas dagegen. Seltener aktiv wird, wer noch keine Schmerzen hatte: Von diesen Befragten antworteten lediglich 43 Prozent, Vorsorge zu betreiben. Das Mittel der Wahl ist dabei vor allem körperliche Aktivität – in Form von Sport oder mehr Bewegung im Alltag.

"Bewegung ist das eine", sagt Arbeitsmedizinerin Stranzinger. "Wer seinem Rücken etwas Gutes tun will, sollte aber zudem seine Arbeitsweise und Arbeitsbedingungen überprüfen: Zum Beispiel kann auch das Heben schwerer Lasten oder das Arbeiten in Zwangshaltungen zu Rückenproblemen beitragen." Weitere Informationen hierzu stellt die Kampagne "Denk an mich. Dein Rücken" unter www.deinruecken.de bereit.

Hintergrund "Denk an mich. Dein Rücken"

In der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" arbeiten die Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, ihr Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und die Knappschaft zusammen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Rückenbelastungen zu verringern.
Weitere Informationen unter www.deinruecken.de

Quelle Text und Grafik: Pressemitteilung vom 15. Mai 2013 Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

agr maennchen erfolg

 

AGR-Tipp: Mehr Informationen zum rückengerechten Alltag finden Sie bei uns auf der Homepage: Geprüfte Produkte

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Rollatortag 2013

Blog Rollatortag2013Rollatortag 2013 erfolgreich gestartet – Spezialtraining im Linienbus

(Fürstenfeldbruck, 13.05.2013) Mehr als 100 Rollator-Führerscheine, unzählige Trainingsrunden auf dem Rollator-Parcours und spezielle Übungen mit einem eigens zur Verfügung gestellten Linienbus – das ist die Bilanz der Auftaktveranstaltung des diesjährigen Deutschen Rollatortags. Am vergangenen Mittwoch fand dieser erste Rollatortag des Jahres 2013 in Ingolstadt statt – parallel zum Rollator-Weltrekord für das Guinnessbuch – und war ein voller Erfolg. Der Stand des Rollatortags und der von der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft bereitgestellte Linienbus waren während des ganzen Tages geradezu belagert von interessierten Senioren und ihren Angehörigen.

In mehr als vierzig Städten – von Ingolstadt bis Husum – findet in diesem Jahr der Deutsche Rollatortag wieder statt. Nach der Auftaktveranstaltung geht diese Veranstaltung jetzt auf Tour: die ersten vierzig Termine bis Ende Oktober stehen bereits fest, weitere werden noch hinzukommen. Der thematische Schwerpunkt der diesjährigen Aktion ist die Sicherheit in Bussen und Bahnen. Träger des Deutschen Rollatortags 2013 sind die reha teams der Sanitätshaus Aktuell AG, die TOPRO GmbH, die Deutsche Seniorenliga e.V., die Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik (GGT), die Verkehrswacht Düsseldorf GmbH und die Polizei Düsseldorf.

Tipps und Tricks für den sicheren Alltag
„Dieser gelungene Auftakt belegt erneut, dass das Konzept des Rollatortags richtig ist", freut sich Thomas Appel, Geschäftsführer des Premium-Rollatorenherstellers TOPRO. „Denn viele Rollatornutzer kennen die kleinen Tricks und Kniffe gar nicht, die das Leben mit dem Rollator leicht und einfach machen!"

Live-Training im Linienbus
Das Highlight des ersten Rollatortags, der vom Team der helpline Vitalzentrum GmbH aus Schrobenhausen ausgerichtet wurde, war das Live-Training im Linienbus, der von der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft zur Verfügung gestellt worden war. „Das Ein- und Aussteigen ist für Senioren mit Rollatoren eine ganz besondere Herausforderung", berichtet Joachim Tabath, Polizeihauptkommissar und Seniorenberater bei der Polizei Düsseldorf. „Denn es muss immer schnell gehen, der Einstiegsbereich ist oft recht hoch und alles ist wackelig. Da kommt schnell Stress auf!" – Beim Rollatortag erfahren die Rollatornutzer, wie sie sich in solchen Situationen und während der Fahrt in Bussen und Bahnen sicher und richtig verhalten. In Ingolstadt hatten sie außerdem die Gelegenheit, alle Situationen unter fachkundiger Anleitung im Bus in Ruhe zu üben.

Von der Buckelpiste zur Bushaltestelle
Kernstück des Rollatortags ist der Rollator-Parcours, in dessen Konzeption die Erfahrungen aus dem Vorjahr eingeflossen sind. Der Parcours ist nun noch besser verständlich und um zusätzliche Stationen ausgebaut. Hier üben die Rollatornutzer das richtige und gesunde Gehen, Fahren und Bremsen, sicheres Stehen und Sitzen im Rollator bzw. mit dem Rollator sowie das Überwinden von Schrägen, unebenen Buckelstrecken, Hindernissen und Bordsteinen. Neu ist eine „Bushaltestelle", an der die Nutzer über das richtige Verhalten mit dem Rollator in öffentlichen Verkehrsmitteln informiert werden. Ebenfalls neu ist die „Autoverladestation". Hier wird gezeigt und geübt, wie der Rollator richtig zusammengefaltet und gesichert wird, um ihn dann im Kofferraum des Autos zu verstauen.

Rollator-Führerschein und Sicherheits-Prüfsiegel
Jeder Rollator wird beim Rollatortag zudem einem kostenlosen Technikcheck unterzogen und auf seine Sicherheit überprüft. Hier wird nachgesehen, ob alle Schraubverbindungen fest, der Faltmechanismus, die Räder und Bremsen in Ordnung und (sofern vorhanden) das Licht funktionsfähig ist. Wer das Training auf dem Rollator-Parcours und den Technik-Check erfolgreich absolviert
hat, erhält am Ende das Sicherheits-Prüfsiegel und den Rollator-Führerschein. Wer mag, kann den Rollatortag zudem nutzen, um moderne Premium-Rollatoren zu testen oder sich über sinnvolles Zubehör zu informieren. Viele Rollatornutzer haben dieses Angebot in Ingolstadt bereits angenommen. Über 100 Besucher ließen sich dort einen Rollator-Führerschein ausstellen.

Weitere Informationen sowie alle Termine und Orte finden sich im Internet unter www.rollatortag.de. Der Terminkalender wird regelmäßig aktualisiert.

Quelle Bild und Text: www.topro.de

 

agr maennchen erfolgAGR e. V. - Tipp: Weitere Infos darüber, was einen rückengerechten Rollator ausmacht, finden Sie bei uns auf der Seite: Geprüfte Produkte - Rollator

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Gärtnern ohne Rückenschmerzen

Blog GartenPM2013Die Aktion Gesunder Rücken e. V. gibt Tipps zum richtigen Equipment

Die Pflege des eigenen Grüns bedeutet für viele eine willkommene Abwechslung zur täglichen Büroarbeit. Mit den Händen in der Erde graben, Beete anlegen oder Rasenmähen befreit den Kopf, entspannt und hebt die Laune. Gerade nach den tristen Wintermonaten ist bei Gartenliebhabern die Freude auf den Frühling groß. Kaum ist der letzte Schnee getaut, beginnt die Gartensaison - oft jedoch mit unangenehmen Folgen für den Rücken. Denn unergonomische Gartengeräte können zu Nackenverspannungen, Muskelbeschwerden und Rückenschmerzen führen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gibt Tipps für gesundes Gärtnern.

Rasenmähen: Auf die Haltung kommt es an

Meist liegt das Hauptaugenmerk von Hobbygärtnern auf dem Rasen. Er wird sorgsam gepflegt und regelmäßig gemäht. Je nach Größe der Grünfläche gleicht Rasenmähen einem intensiven sportlichen Workout. Doch Rasenmähen hat nicht nur positive Nebeneffekte. Ist der Mäher nicht optimal auf die körperlichen Proportionen des Gärtners eingestellt, lässt er sich nur schwer manövrieren oder lassen die Griffe nur eine starre, monotone Handhaltung zu, kann ein Tag im Garten schmerzhaft enden. Die Folgen sind Verspannungen und Schmerzen im Nacken und Rücken sowie Gelenkbeschwerden. Hersteller wie Bosch haben die Problematik inzwischen erkannt und ergonomische Rasenmäher entwickelt, die sich individuell einstellen und unkompliziert handhaben lassen. Die AGR weiß, worauf es ankommt:

  • Damit der Mäher sich auf verschiedene Körpergrößen einstellen lässt, müssen sich die Holme in der Länge verstellen lassen. Nur eine aufrechte Körperhaltung sorgt für beschwerdefreies Mähen.
  • Die Handgriffe des Rasenmähers sollten zusätzlich ergonomisch geformt sein, um ein Abknicken der Handgelenke zu vermeiden. Zudem entlastet es die Muskulatur, wenn verschiedene Handhaltungen möglich sind.
  • Eine entscheidende Rolle für die Rückenverträglichkeit spielt auch das Gewicht des Rasenmähers. Nicht selten muss das Gerät aus dem Keller oder Gartenhäuschen geholt und über weite Strecken getragen werden. Empfohlen wird daher ein möglichst geringes Gewicht - zwischen 11 und 15 Kilo - sowie spezielle Tragegriffe, die den Transport erleichtern. Einklappbare Holme machen außerdem das Verstauen des Rasenmähers komfortabler.
  • Ein entscheidendes Merkmal ergonomischer Rasenmäher ist zudem die unkomplizierte Bedienbarkeit. Alle Schalter und Hebel müssen sich leicht bedienen lassen. Das gilt sowohl für die zentrale Schnitthöhenverstellung und den unproblematisch abnehmbaren Grasfangkorb als auch für die Höhenverstellung.
  • Eine optimale Gewichtsverteilung auf den Achsen gewährleistet zusätzlich das leichte Steuern des Rasenmähers.

Die Rotak Akku- und Elektrorasenmäher von Bosch erfüllen die AGR-Prüfkriterien und wurden deshalb mit dem Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichnet. Sie gewährleisten eine rückenfreundliche Körperhaltung und Handhabung, lassen sich unkompliziert anpassen und einstellen, sowie leicht manövrieren.

Blog GartenPM.1 2013Gepflegte Hecken ohne Rückenschmerzen

Auch das regelmäßige Schneiden der Hecken kann mit ungeeignetem Werkzeug für den Rücken zur Tortur werden. Denn Heckenscheren mit hohem Gewicht, die sich nur schwer bedienen lassen und schlecht in der Hand liegen, können die Rückenmuskulatur stark belasten und die Wirbelsäule schädigen. Die Elektro-Heckenscheren von Bosch (AHS 65-34 und AHS 70-34) dagegen ermöglichen rückenschonendes Arbeiten und wurden daher mit dem AGR-Gütesiegel prämiert. Folgende Kriterien muss eine ergonomische Heckenschere erfüllen:

  • Zur Entlastung der Muskulatur muss die Heckenschere wechselnde Haltepositionen gewährleisten. Die Schalter müssen in jeder Griffposition gut zu bedienen sein.
  • Der Abstand der Handgriffe muss eine natürliche Handhabung ermöglichen. Zudem sollten diese ergonomisch geformt und aus rutschfesten Materialien, wie beispielsweise Softgrip, gefertigt sein.
  • Beim Halten am vorderen Handgriff muss die Schwerpunktlage eine waagerechte Balance der Schere ermöglichen.
  • Ein durchsichtiger Handschutz bietet bei aufrechter Kopf- und Körperhaltung ein optimales Blickfeld.
  • Ein geringes Gewicht der Heckenschere (bis max. 4kg bei Schnittstärke über 30mm) und ein hohes Gewicht-Leistung-Verhältnis (über 180 Watt/kg) sorgen für eine leichte Nutzung des Gerätes.
  • Damit das Stromkabel nicht beim Arbeiten stört, wird eine Austrittstelle des Stromkabels an der hinteren Position des Handgriffes empfohlen.

Haken, Jäten, Graben: Auch hier ist Ergonomie entscheidend

Auch beim Unkraut jäten, Umgraben oder Hacken sind ergonomische Werkzeuge Trumpf. Die Produkte des Gartengeräteherstellers Ergobase erfüllen hier die ausschlaggebenden Kriterien für die Auszeichnung mit dem AGR-Gütesiegel wie individuell anpassbare Greifhöhen, günstiges Kraft-Lasthebel-Verhältnis sowie ergonomische Griffkonstruktionen. Die Ergobase-Schaufel und der Gartenboy, ein Multifunktionsgerät für Gabel-, Hark- und Hackarbeiten schonen den Rücken des Gärtners und beugen falschen Belastungen vor. Der Gartenboy ist als Verlängerung der Hand mithilfe leichter Drehbewegungen sowohl zum Unkraut jäten als auch zum Lockern fester Erde geeignet. Die langstielige Konstruktion verhindert häufiges Bücken und sorgt für eine Entlastung der Wirbelsäule und Gelenke. Der S-förmige Griff der Schaufel dient als perfekter Krafthebel bei allen Bewegungsabläufen und fördert dadurch ein rückenfreundliches Arbeiten. Zusätzlich mindert die S-Form Schlag- und Stoßbewegungen.

Weitere Informationen finden Sie auch hier:
Geprüfte Produkte: Rasenmäher
Geprüfte Produkte: Gartengeräte und Werkzeuge
weitere Pressemitteilungen: Presse-Portal

 

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Gesund unterwegs auf zwei Rädern

BLOG FAHRRAD2013So kommen Sie mit der Aktion Gesunder Rücken e. V. sattelfest durch die Saison

Radfahren hält Körper und Geist gesund. Übertriebener Eifer wird jedoch früher oder später bestraft: Denn wer sich überanstrengt oder mit dem falschen Rad in die Pedale tritt, kann seinem Rücken und den Gelenken Schaden zufügen. Um Folgeschäden zu vermeiden, klärt die Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR) Freizeitradler über Ergonomie und individuell anpassbare Fahrradtechnik auf und empfiehlt besonders rückenfreundliche Modelle, die durch eine strenge medizinisch-therapeutische Expertenkommission ausgezeichnet worden sind.

Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder Spazierenfahren - das Fahrrad ist und bleibt der beliebteste Weggefährte der Deutschen. Denn regelmäßiges Radeln tut nicht nur der Gesundheit gut, sondern auch Geist und Gemüt. Während des Fahrradfahrens wird das Gehirn überdurchschnittlich gut mit Sauerstoff versorgt, neue Nervenzellen werden gebildet, die Kondition verbessert sich und die Rückenmuskulatur wird gestärkt. Durch ausreichende Bewegung an der frischen Luft werden auch Glückshormone vermehrt ausgeschüttet, was wiederum die menschliche Psyche positiv beeinflusst.

Da sich psychische Faktoren stark auf die körperliche Gesundheit auswirken, gilt es, das Bewusstsein der Menschen für die Unverzichtbarkeit von Bewegung zu schärfen. Oberste Priorität: Tun Sie nur Dinge, die Ihnen auch wirklich gut tun! Denn neuesten Erkenntnissen zufolge, haben Aktivitäten, die ein Hobby oder eine bewegungsreiche Leidenschaft verkörpern, einen viel höheren Nutzen als erzwungene Trainingseinheiten. Körperlichen Beschwerden kann durch einen aktiv gestalteten Alltag sowie bewegten Pausen im Berufsleben effektiv vorgebeugt werden.

Die Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR) hat es sich seit 1995 zur Aufgabe gemacht, Aufklärungsarbeit rund um die nachhaltige Prävention von Rückenleiden zu leisten. Dazu zählt es unter anderem auch, dem Bürger hilfreiche Tipps bezüglich rückenfreundlicher Alltagsgegenstände zur Verfügung zu stellen. Denn Fakt ist: Bewegung sollte stets rücken- und gelenkschonend sein und die Gefahren- und Verletzungspotentiale so gering wie möglich halten.

Mit dem Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" der AGR erhalten interessierte Bürger eine Garantie für ergonomisch einwandfreie Fahrräder, welche den hohen Ansprüchen einer unabhängigen, medizinischen Expertenkommission entsprechen. Der Leitlinie dieses Gremiums zufolge sind die mit dem Gütesiegel zertifizierten Räder besonders rückenfreundlich und entsprechen höchsten ergonomischen Standards. Denn aktive Freizeitradler sollten ihre Rückengesundheit unter keinen Umständen dem Zufall überlassen und sich vertrauensvoll an geschultes Fachpersonal wenden.

Die AGR e. V. legt ihr fachliches Augenmerk auf Ergonomie und individuell anpassbare Fahrradtechnik. Ein Vorreiter auf dem Gebiet ist der Fahrrad-Hersteller riese+müller (www.r-m.de) mit einer besonders großen Auswahl an ausgezeichneten Rädern. Im Hinblick auf eine "rückengerechte" Neuanschaffung sind folgende 7 Punkte unbedingt zu berücksichtigen:

  • Die Rahmengeometrie sollte eine leicht nach vorn geneigte Sitzposition ermöglichen, die der Ergonomie des Rückens entspricht. Ein Höhenunterschied von etwa 20 Zentimeter zwischen Lenkergriffen und Satteloberkante reicht für die Oberkörperneigung (maximal 30 Prozent) aus.
  • Aufrechtes Sitzen erhöht die Last auf den Sattel - das wiederum drückt auf die Gesäßhöcker. Flexible Sättel reduzieren diese Beschwerden und passen sich abwechselnden Tretbewegungen an. Neueste Satteltechnologien von SQlab (www.sq-lab.com) ermöglichen eine Mitbewegung des Beckens, so dass die Lendenwirbelsäule weitestgehend geschont wird. Eine korrekte Neigung des Sattels vermindert zusätzlich den Druck, der auf den Damm und die umliegenden Nerven lastet.
  • Mut zum Unisexrad haben mittlerweile auch die meisten Männer: Ein tiefer Durchstieg hat sich auch bei Herren bewährt. Das Augenmerk liegt auf hohem Komfort und einem möglichst geringen Gefahrenpotential.
  • Beim Treten der Pedale haben die Füße eine zentrale Funktion - sie dienen der Kraftübertragung. Damit Langzeitstrecken und große Steigungen die ohnehin stark beanspruchten Fuß- und Kniegelenke nicht überstrapazieren, erleichtern Gangschaltungen den Antrieb des Fahrrades. Individuelle Sattelhöhen schonen ebenfalls die Gelenke: Geben Sie Acht darauf, dass die Knie beim Durchtreten nie ganz durchgestreckt sind, um eine Überstreckung des Knies zu vermeiden.
  • Verspannungen im Schulterbereich können durch die Einstellung der Lenkerhöhe und -form vermieden werden. Zielführend ist es, dass das Gewicht zu einem Großteil auf dem Gesäß lastet und nicht auf den Handgelenken.
  • Absolut empfehlenswert für Jung und Alt: Vollfederung. Auf sie sollte in keinem Fall verzichtet werden, denn laut der deutschen Sporthochschule Köln vermindert ein vollgefedertes Rad 35 Prozent der Belastungen der Wirbelsäule. Und auch die Nutzungsdauer des Fahrrades verlängert sich, da Rückschläge durch Löcher, Bordsteinkanten und unwegsames Gelände deutlich abgeschwächt werden.
  • Der Drahtesel sollte sich darüberhinaus durch ein möglichst geringes Eigengewicht auszeichnen, denn dass erleichtert das Hoch- und Runtertragen, Abstellen und Manövrieren im Alltag erheblich.

79-FahrradEin Herz für E-Bikes

E-Bikes sind schon längst kein Zukunftstrend mehr, sondern vom Fahrrad-Markt nicht mehr wegzudenken. Die attraktive, CO2-neutrale Alternative zum Auto erweitert den Aktionsradius der herkömmlichen Fahrräder um ein Vielfaches. Denn lange Wege sind dank großer Akkus und schnellen Ladegeräten kein Hindernis mehr und auch verschwitztes Ankommen am Arbeitsplatz ist angesichts des elektronisch unterstützten Antriebs Schnee von gestern.

Das Modell Kendu hybrid von riese+müller gewann im letzten Jahr nicht nur den EUROBIKE AWARD, sondern erhielt auch das begehrte Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" der AGR e. V. Mit dem neuen winkel- und höhenverstellbaren Vorbau sowie der sehr langen, verstellbaren Sattelstütze kann es an individuelle Körpergrößen von 1,50 Meter bis 1,95 Meter und verschiedene Komfortansprüche angepasst werden. Das Kendu hybrid gewährleistet somit eine einwandfreie Anpassung an die Ergonomie des Rückens und lässt sich darüberhinaus auch leicht montieren und transportieren. Weiteres Plus: Der tiefe Durchstieg, der sich sehr gut für jedes Alter eignet, die Handhabung erleichtert und den Komfort erhöht.

Insbesondere Menschen mit Verletzungen, Gelenkschädigungen oder schwachem Herzen steht somit eine gesundheitsfördernde Bewegungsoption zur Verfügung, die eine schnelle Rehabilitation fördert. Die Innovationen im Bereich der Fahrradtechnik sollten von allen zum Wohle der Gesundheit genutzt werden. Prof. Dr. Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit der Sporthochschule Köln, erinnert in diesem Zusammenhang noch einmal an den Punkt Nachhaltigkeit: Nur regelmäßiges Radfahren und die Mischung aus individuell anpassbarer Ergonomie und Technik wirken präventiv und rehabilitierend zugleich.

Weitere Informationen rund ums Rad: Geprüfte Produkte - Fahrräder
Verzeichnis geschulter und zertifizierter Fachgeschäfte: Zertifizierte Fachgeschäfte

Weitere Pressemeldungen finden Sie hier: Presse-Portal

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