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Rückentipp April

Rückenfreundlich Fahrrad 260

Rückengerecht Radfahren

Der Frühling ist für viele Menschen die Gelegenheit, das Fahrrad wieder aus dem Keller zu holen – zum Beispiel, um damit zur Arbeit zu fahren oder einen Ausflug am Wochenende zu unternehmen. Von der Bewegung beim Radfahren profitiert der ganze Körper – auch unser Rücken. Zumindest, wenn man einige Aspekte beim Radfahren beachtet. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. erklärt, worauf es beim „rückengerechten Radfahren“ ankommt.


Regelmäßiges Radfahren stärkt das Herz-Kreislauf-System, beugt Übergewicht vor und stärkt das Immunsystem. Ein weiterer Vorteil: Die gleichmäßigen, symmetrischen Bewegungen beim Treten schonen den Rücken und die Gelenke. Allerdings nur unter einer Voraussetzung: Das Fahrrad muss richtig eingestellt sein.

Eine Sache der Einstellung

Die wichtigste Voraussetzung bei einem rückengerechten Fahrrad ist eine Vielzahl an Verstellmöglichkeiten. Die Faustregel: Das Fahrrad muss sich dem Körperbau des Nutzers anpassen lassen und die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt werden.

1. Sitzhaltung: Leicht nach vorne geneigt und dabei ein gerader Rücken. Zu stark sollte man sich nicht nach vorne beugen, denn dadurch können die Halswirbelsäule überstreckt und die Handgelenke überlastet werden. Hierbei gilt: Je besser der Radfahrer trainiert ist, desto stärker kann die Neigung ausfallen.

2. Sitzhöhe: Für den Rücken ist die Sitzhöhe ein entscheidender Aspekt. Bei einem zu hoch eingestellten Sattel kippt das Becken zur Seite, was die Lendenwirbelsäule beansprucht, eine zu niedrige Einstellung kann die Knie belasten. Eine sinnvolle Höhe ist dann eingestellt, wenn das Bein beim Treten nie ganz durchgestreckt ist.

3. Lenkereinstellung: Der Lenker sollte sowohl in seiner Neigung als auch in der Höhe verstellbar sein. Beim Fahren bleibt der Rücken gerade; dabei sollten die Arme immer leicht angewinkelt und das Handgelenk nicht abgeknickt sein.

Mehr Infos zur richtigen Fahrrad-Einstellung finden Sie online unter www.agr-ev.de/fahrrad.

Extra-Tipp: Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Radfahren kann, sollte möglicherweise ein Stepper-Fahrrad in Erwägung ziehen. Es kombiniert die Vorteile von Fahrrad- und Laufsport miteinander und ist aufgrund der aufrecht stehenden Haltung bei Fahren noch rücken- und gelenkschonender als das Fahrrad.

Mehr Infos zum Stepper-Fahrrad finden Sie unter www.agr-ev.de/stepper-fahrrad.
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Étiquettes: Fahrrad

Die Radsaison ist eröffnet!

blog fahrrad260Elektrisiert – das Komfortrad ist im Umbruch (Bild: AGR/Riese und Müller)   


Was jetzt für den Rücken wichtig ist sowie Radexperte Gunnar Fehlau im Interview "Elektrisiert - das Komfortrad im Umbruch"

Radfahren ist eine der effektivsten Sportarten, um fit und gesund zu bleiben. Ob Muskeln oder Gelenke, Herz oder Immunsystem, Fettverbrennung oder Kondition - Radeln bringt den ganzen Körper in Top-Form. Kein Wunder, dass sich immer mehr Sportler und Freizeitaktivisten daran erfreuen. Doch Vorsicht: Das Fahrrad sollte an die eigenen Proportionen angepasst werden und gut gefedert sein, sonst leidet der Rücken.




blog fahrradgrafik200Auf die richtige Einstellung kommt es an
Gesundes, rückenfreundliches Fahrradfahren ist nur dann möglich, wenn Gefährt und Benutzer zueinander passen. Bedeutet: Das Fahrrad sollte sich an verschiedenen Punkten individuell einstellen lassen. Für eine ergonomische Sitzposition müssen sowohl Sitzhöhe, Sattelposition und -neigung sowie Sitzlänge, Lenkerhöhe und -neigung verstellbar sein. Die Sitzhöhe ist richtig eingestellt, wenn die Beine beim Treten nie ganz durchgestreckt werden. Der Sattel sollte so positioniert werden, dass bei waagerechter Pedalstellung die Kniescheibe des Fahrers und das Pedallager ein Lot bilden. Wichtig für die Rückengesundheit ist auch die Einstellung des Lenkers, denn von ihr hängt die Winkelstellung des Rückens zum Becken ab. Höhe und Neigung des Lenkers sollten eine möglichst aufrechte Sitzposition sowie eine bequeme Haltung der Hände ermöglichen (siehe Grafik).

Vollfederung schützt den Rücken
Zusätzlich zur gesunden Sitzhaltung spielt die Federung eines Fahrrads für die Rückengesundheit eine wichtige Rolle. Denn Stoßbelastungen durch Kopfsteinpflaster oder Schlaglöcher können die Wirbelsäule schädigen. Optimal ist eine Vollfederung, bei der statt der Sattelstütze das Heck des Rades gefedert ist. Eine Vollfederung (vorne und hinten) sorgt außerdem für erhöhte Sicherheit, denn durch die Stoßdämpfer verbessern sich die Straßenlage und der Bodenkontakt des Fahrrads erheblich.

Unisex ist Trumpf
Mut zum Unisexrad (ohne Stange) haben mittlerweile auch viele Männer - zu Recht. Denn ein tiefer Durchstieg hat sich ebenfalls bei den Herren bewährt. Das Augenmerk liegt auf hohem Komfort und einem möglichst geringen Gefahrenpotential.

Der Rahmen macht die Musik
Die Rahmengeometrie sollte eine leicht nach vorn geneigte Sitzposition (maximal 30 Grad nach vorn) ermöglichen, die einer natürlich-aufrechten Position des Rückens entspricht. Letztendlich entscheidet aber die individuelle Wohlfühlposition des Fahrers darüber, ob die Sitzhaltung dazu geeignet ist, dauerhaft entspannt auf dem Fahrrad zu sitzen. Was sich gut und unverkrampft anfühlt und dabei generelle Sicherheitsaspekte des Fahrradaufbaus nicht außer Acht lässt, ist richtig.

Beim Sattel sind Individualisten gefragt
Wichtig ist, dass der Sattel in der Praxis überzeugt, als bequem empfunden wird und keine Druckstellen erzeugt. Je nach Fahrhaltung, Anatomie und persönlichen Vorlieben sind unterschiedliche Sattelformen und -größen geeignet.

Motor für mehr Schwung
Neue Maßstäbe in punkto "gesundes Radfahren" setzen elektrounterstützte Räder, die sogenannten Pedelecs. Ein Pedelec funktioniert wie ein gewöhnliches Fahrrad, die Tretleistung wird allerdings durch einen Elektromotor unterstützt. Das Radfahren ist so viel leichter und mit einem geringeren und individuell einstellbaren Kraftaufwand möglich. Noch vor wenigen Jahren galten E-Bikes als Seniorenfahrzeuge und Fahrräder für Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden. Doch inzwischen hat sich das Image gewandelt und immer mehr Menschen haben erkannt, wie angenehm eine Antriebsunterstützung beim Radfahren sein kann. Wer nicht immer mit ganzer Kraft in die Pedale treten muss, kann die Radtour und auch die Umgebung in vollen Zügen genießen. Vorteil für Stadtfahrten: Verschwitze Kleidung gehört der Vergangenheit an, stattdessen sorgen E-Bikes auch auf längeren Strecken für ein entspanntes Ankommen.

Um Verbrauchern bei der Wahl ergonomischer Produkte eine seriöse Entscheidungshilfe zu bieten, hat die Aktion Gesunder Rücken e. V. das Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" entwickelt. Ausgezeichnet werden ausschließlich Produkte, die den strengen Prüfkriterien einer unabhängigen Expertenkommission genügen. Wer eine Neuanschaffung plant und nach rückengerechten, AGR-zertifizierten und individuell einstellbaren Fahrrädern sucht, findet zum Beispiel bei der Firma Riese & Müller aus Darmstadt (www.r-m.de) eine große Auswahl.

Weitere Informationen zu diesem Thema auf unserer Seite:

Zusammenfassung Ergonomische Anforderungen an rückengerechte Fahrräder
  • Rahmengeometrie ermöglicht aufrechte Sitzposition
  • Lenker verstellbar in Höhe und Neigung
  • anpassbare, wirkungsvolle Federung (vorne und hinten)
  • Sattel einstellbar in Höhe, Neigung und Längsposition
  • tiefer Einstieg
  • geringes Gewicht

Zusatzanforderungen für E-Bikes
  • Akkureichweite mindestens 40 km
  • Akku leicht zu entfernen (= Gewichtsreduktion)

Elektrisiert - das Komfortrad im Umbruch

blog fahrrad fe200Gunnar Fehlau ist Autor mehrerer Fahrradfachbücher und Leiter des pressedienst-fahrrad (www.pd-f.de), Deutschlands führendem Themendienst rund ums Thema Fahrrad(fahren)Das Fahrrad gewinnt an Stellenwert. Dank einer rückengerechten Konstruktion und Motor nutznießen davon alle Gesellschaftsschichten, erfuhr die Aktion Gesunder Rücken e. V. im Interview mit Radexperten Gunnar Fehlau.

"Am Fahrrad lässt sich die Veränderung der Gesellschaft sehr gut ablesen", erklärt Gunnar Fehlau, Fahrradexperte, Buchautor und Leiter des pressedienst-fahrrad. Die voranschreitende Urbanisierung, die demografische Verschiebung, das gestiegene Umweltbewusstsein und der Trend zu mehr Eigenverantwortung im Gesundheitssystem - das sind die Themen in der Gesellschaft und beim Fahrrad, ist sich Fehlau sicher. Neuerungen sind längst nicht mehr trainierten Sportlern vorbehalten, sondern bieten vor allem gesundheitsbewussten Radlern mehr Komfort, Sicherheit und damit Lebensfreude. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. sprach mit Fehlau über die aktuellsten Entwicklungen.

AGR: Die Fahrradtrends wirken jedes Jahr vor allem sportlich. Gibt es auch Neuerungen beim rückengerechten Fahrrad?
Gunnar Fehlau: Viele Jahre bediente die Radindustrie das Thema Komfort beim Gebrauchs- und Freizeitrad eigentlich nur durch eine Radgattung. Das waren meist sehr günstig produzierte Räder mit einem tiefen Rahmen, der einfaches Auf- und Absteigen ermöglichte. Kombiniert mit einfachen Komponenten entstand so ein Rad, das recht schwer war, wenig Fahrspaß vermittelte und zu einem vergleichsweise geringen Preis in den Läden stand. Diese Räder luden nicht dazu ein, aktiv zu sein. Statt den Nutzer zu unterstützen, ihn etwa in die Lage zu versetzen, seinen Aktionsradius zu vergrößern oder seine körperliche Aktivität Stück für Stück auszuweiten, zementierten Ausgestaltung und Qualität dieser sogenannten Seniorenräder den Status Quo der Anwender. Beim Fahrrad sind nur wenige Hersteller den Weg zum wirklich rückengerechten Rad gegangen: Eine komfortable Vollfederung, eine durchaus sportive Geometrie kombiniert mit tiefem Durchstieg und zeitgemäße gleichsam leichte, funktionelle und ergonomische Komponenten sind da zu nennen.

AGR: In wieweit musste sich das Komfortrad verändern?
Gunnar Fehlau: Die Veränderung des Komfortrades fand und findet in dreierlei Sinne statt. Seit Beginn des Jahrtausends hat die Fahrradindustrie den 'Best-Ager' nicht alleine als Konsumenten einfacher Räder gesehen, sondern verstanden, dass Menschen ab der Lebensmitte ein gutes Fahrrad durchaus etwas wert ist und Qualität an Bedeutung gewinnt. Hochwertige Technik wanderte vom Rennrad und Mountainbike erst zum Reise- und Stadtrad und schließlich zu Modellen, die speziell auf die Bedürfnisse komfortbewusster Menschen abgestimmt waren. Neben dem tiefen Einstieg sind besonders eine gute Vollfederung, Ergonomie und einfach zu handhabende Bremsen und Schaltungen sowie gute und sichere Lichtanlagen zu nennen. Erst diese Kombination sorgt für wirklichen Komfort. Darauf hat die Aktion Gesunder Rücken richtigerweise seit einigen Jahren hingewiesen und zudem besonders rückengerechte Fahrräder mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet. Damit war die Basis für die zweite Entwicklungsstufe des ehemaligen Seniorenrades geschaffen.

AGR: Das Seniorenrad wurde also nicht nur durch neue Technik zum Komfortrad verändert. Wie muss man sich das vorstellen?
Gunnar Fehlau: Das ideale Komfortrad ist eine ganz individuelle Angelegenheit. Es geht um die Anpassung auf die eigenen Bedürfnisse. Letztlich bleibt der Mensch über seinen gesamten Lebensweg meist sehr konsistent. Wer als Jugendlicher sportlich war, wird auch als Senior sportliche Fahrräder vorziehen. Allerdings wird diese Sportlichkeit sich dem Menschen anpassen und braucht also andere technische Entsprechungen. Was in der Jugend ein superleichtes, bockhartes und auf Effizienz getrimmtes Rennrad ist, wird über die Jahre eventuell zum leichten Trekkingrad mit höherem Rennlenker und gemäßigter Geometrie, um Jahre später ein bequemes voll gefedertes Rad mit nach wie vor dynamischen Fahrverhalten zu sein.

AGR: Entspricht das der gesellschaftlichen Wahrnehmung der Best-Ager?
Gunnar Fehlau: Ja, der Blick auf das letzte Lebensdrittel hat sich verändert. Die aktive Gestaltung dieser Phase besitzt individuell hohe Priorität und gesellschaftlich große Akzeptanz. Es hat - wie es in der Soziologie heißt - ein Shifting stattgefunden: Eine Sache hat eine neue Bedeutung bzw. Wertung und Akzeptanz erfahren. Vom Reha-Vehikel hin zu einem Fahrzeug individueller Lebensgestaltung und Mobilität.

AGR: Bleibt die dritte Ebene, auf der sich das Seniorenrad, das es ja eigentlich nicht gibt, zum Komfortrad verändert hat ...
Gunnar Fehlau: Genau und auch diese fügt sich exakt in einen der Megatrends der Gegenwart ein. Mechanik wird durch Elektronik ersetzt, an die Stelle von analog tritt digital. Beim Fahrrad ist das die Elektrisierung des Antriebs. Das E-Bike oder genauer genommen das Pedelec, steht dafür eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Es macht das Fahrrad zum attraktiven Fortbewegungsmittel für jeden Menschen: Man ist mobil und aktiv und erfährt Unterstützung, ohne bedürftig zu erscheinen. Das Pedelec-Prinzip - der Motor wird nur aktiv, wenn der Fahrer selbst aktiv in die Pedale tritt - nimmt der Leidenschaft Radfahren das Leiden. Dies ist altersunabhängig und entfaltet sich in allen Radgattungen. Selbst Rennrad und Mountainbike sind als E-Versionen erhältlich und werden damit wieder für viele Menschen interessant.

AGR: Wie wird sich der Fahrradmarkt deshalb entwickeln?
Gunnar Fehlau: Das Komfortrad der Zukunft ist definitiv elektrisiert. Das gilt aber generell für einen Großteil der hochwertigen Alltagsräder. In den letzten fünf Jahren hat sich der Fahrradmarkt stark verändert. Das hochwertig ausgestattete Alltagsrad ohne Motor ist eindeutig in der Defensive. Bis 999 Euro spielt es im Alltag noch eine wichtige Rolle, darüber hinaus ist das analoge Fahrrad ein Reiserad, ein Sportgerät oder ein individuell aufgebautes Rad. Während vor Jahren viele Menschen auf hochwertigste Schaltungen, Bremsen und kostspielige Dynamos setzten, greifen diese Kunden jetzt häufig zum Pedelec. Das kommt dank Motor mit einer einfacheren Schaltung und ohne Dynamo daher. Als Bremsen ist ein guter Mountainbike-Standard optimal. Das Pedelec kostet dann etwa 1.000 bis 1.500 Euro mehr als zuvor das gute Rad und bietet ungleich mehr Fahrspaß und damit Lebensqualität. Dieser Gewinn ist übrigens auch der Grund, warum das E-Bike ganz anders als das E-Auto bereits jetzt eine grandiose Erfolgsgeschichte ist. Auf Deutschlands Straßen fahren über 1,5 Millionen E-Bikes, aber kaum 10.000 E-Autos.

Gunnar Fehlau ist Autor mehrerer Fahrradfachbücher und Leiter des pressedienst-fahrrad (www.pd-f.de), Deutschlands führendem Themendienst rund ums Thema Fahrrad(fahren).


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Zehn Fragen zum Thema Dienstrad

Blog Dienstrad1 2013Seit Dezember 2012 sind Dienstfahrräder den Dienstwagen steuerlich gleichgestellt. Damit tritt sowohl für Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes die Ein-Prozent-Regelung in Kraft, welche die private Nutzung hochwertiger Fahrräder zu verführerischen Preisen verspricht. Was sich genau hinter dieser Regelung verbirgt, für wen sich ein Firmenvelo lohnt und was es beim neuen „Dienstradprivileg" zu beachten gilt, erklärt der pressedienst-fahrrad.

1. Lohnt sich ein Dienstrad für mich?


Vor jedem Dienstrad steht die Frage: Wer bezahlt es? Arbeitgeber und Arbeitnehmer können sich die Kosten teilen, sie können es aber auch jeweils selbst finanzieren. Übernimmt der Angestellte die Kosten, dann wird ein Teil seines Bruttogehaltes für die monatliche Ratenzahlung oder die Leasinggebühr abgezweigt. Damit wandelt der Arbeitnehmer eine kleine Menge seines Entgelts in eine Sachleistung um. Bei einer reinen privaten Finanzierung würden die Raten nicht vom Brutto-, sondern vom Nettogehalt abgehen. „Besonders reizvoll ist dieser Umstand für Angestellte, die ohnehin mit einem neuen Rad geliebäugelt haben. Ihnen spendiert der Staat gewissermaßen einen Teil des Kaufpreises", erklärt Gunnar Fehlau, Leiter des pressedienst-fahrrad. Werden die Anschaffungskosten vom Arbeitgeber übernommen, dann ist die Ersparnis für den Mitarbeiter natürlich ungemein größer: Hier bekommt der Angestellte das Dienstrad quasi zum Nulltarif.

130531-0001-dienstrad-grafi2. Wie verhält es sich mit der privaten Nutzung des Dienstrades?
Hochwertige Diensträder und insbesondere die firmeneigenen E-Bikes erschließen nicht nur neue Wege zum Kunden, sie bieten auch für die private Mobilität ganz neue Möglichkeiten. Hier macht sich der Erlass der Länderfinanzminister bezahlt. Die Neuregelung – sie entspricht der „Autoregelung" – legt fest, dass der Angestellte ein Prozent des auf volle einhundert Euro abgerundeten Kaufpreises zu seinem Bruttogehalt als geldwerten Vorteil versteuert, wenn er das firmeneigene Fahrrad auch privat benutzen darf. Je teurer also das Rad, desto höher ist der finanzielle Vorteil für den Arbeitnehmer. Beispiel: Bei dem Lasten-Pedelec „Flyer Cargo" des schweizerischen Herstellers Biketec (www.flyer.ch) mit einem Kaufpreis von 3.690 Euro entspräche das einem 36 Euro höherem Gehalt vor Steuern. „Durch die Pauschalierung mit der Ein-Prozent-Regel ist nun gar kein Nachweis einer dienstlichen Nutzung mehr nötig. Selbst ein nur am Wochenende genutztes Rennrad ist völlig legal steuerbegünstigt", ergänzt Holger Tumat von der Firma LeaseRad (www.jobrad.org), einem der Hauptinitiatoren der steuerlichen Neuregelung.

3. Wer entscheidet, welches Rad mein Dienstrad wird?
Die Wahl des richtigen Modells ist beim Firmenvelo wichtiger als bei einem Dienstwagen. „Schließlich ist die Harmonie zwischen Mensch und Rad die Voraussetzung für Fahrspaß. Hier spielt der persönliche Fahrstil ebenso eine Rolle wie die anvisierte Nutzung des Rades und die Topografie der Strecke", weiß Katrin Pfeuffer vom Traditionshersteller Hercules (www.hercules-bikes.de). Gerade bei Dienstfahrrädern mit hoher Laufleistung sollte die Entscheidung also nicht allein dem Buchhalter überlassen werden.
Welches Rad in den Firmenfuhrpark kommt, wird am besten zwischen Arbeitgeber und Angestellten ausgehandelt. „Das letzte Wort hat dabei zwar der Chef, üblicherweise gibt er aber nur einen Preisrahmen vor, in dessen Grenzen sich der Angestellte sein persönliches Lieblingsmodell aussuchen kann", gibt Heiko Müller, Geschäftsführer des deutschen Herstellers Riese und Müller (www.r-m.de) zu Protokoll. Die Firma aus Darmstadt hat als erster Fahrradhersteller ein Leasing-Angebot für gewerbliche Kunden entwickelt.
„Jedoch werden in einer Überlassungsvereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht selten Einschränkungen aufgenommen, die etwa die Teilnahme an Wettkämpfen mit dem Dienstrad untersagen", gibt Müller bei der Anschaffung sportlicher Räder zu bedenken.

4. Muss mein Dienstrad den Vorschriften der StVZO entsprechen?
„Der Erlass der Landesfinanzminister über die ,steuerliche Behandlung der Überlassung von (Elektro-)Fahrrädern' enthält keine Festlegung über die Ausstattungsmerkmale des Fahrrades", erklärt Wasilis von Rauch, Fahrradexperte beim ökologischen Verkehrsclub VCD (www.vcd.org). Damit obliegt die Ausstattungsfrage dem Unternehmen und seinem Mitarbeiter.
Da der tägliche Arbeitsweg oder die Route zum Kunden nicht immer von guter Sicht, verkehrsarmen Straßen und gutem Wetter begleitet wird, sollte die Wahl des Rades und seiner Ausstattung auch im Hinblick auf die Verkehrssicherheit und Alltagstauglichkeit getroffen werden. „Gerade im städtischen Verkehr ist eine StVO-Vollausstattung nicht nur Pflicht, sondern trägt auch maßgeblich dazu bei, dass der radelnde Angestellte heil im Büro ankommt", ergänzt Sebastian Göttling vom deutschen Lichtspezialisten Busch und Müller (www.bumm.de).

5. Kann ich auch ein E-Bike zum Dienstrad machen?
Schon der Titel des Erlasses bezieht E-Bikes ausdrücklich in die Dienstradregelung mit ein. Allerdings können nicht alle elektrisch unterstützten Fahrräder als Diensträder geführt werden. Eine Ausnahme bilden etwa S-Pedelecs, da sie mit ihrer Motorunterstützung bis 45 km/h nicht mehr als Fahrrad, sondern als „Kraftfahrzeug" gelten. Auch wenn sie streng genommen kein Dienstrad sein können, kann man die schnellen E-Bikes in der Sprache des Steuerrechtes zum „Dienstkraftfahrzeug" machen. Damit gilt dann eine weitere Regelung: Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz werden als zusätzlicher geldwerter Vorteil betrachtet und mit 0,03 Prozent des Kaufpreises pro Entfernungskilometer auf das Bruttogehalt aufgeschlagen.

6. Muss ich Zubehör wie Schloss und Fahrradtasche selbst anschaffen?
Zu einem guten Rad gehört auch gutes Zubehör. Bei der Frage, wer für die Kosten aufkommt, hilft eine einfache Faustregel: „Alles was fest mit dem Rad verbunden ist, zählt zur Ausstattung und wird daher als Bestandteil der Anschaffungskosten des Rades betrachtet", fasst Gunnar Fehlau zusammen. Dazu gehört auch ein Ersatzakku für das E-Bike. Dagegen zählen Helm, Regenkleidung oder Fahrradtasche zum Zubehör und müssen vom Angestellten privat angeschafft werden, was damit auch seiner Entscheidung obliegt. Lediglich das Fahrradschloss bildet eine Ausnahme. „Die Diebstahlversicherungen hochwertiger Diensträder fordern ein qualitativ adäquates Schloss", erklärt Torsten Mendel vom Sicherheitsspezialisten Abus (www.abus.de) und weist darauf hin, dass es keine rechtliche Regelung über den Träger der Kosten gibt.

7. Wer trägt eigentlich die Reparatur- und Wartungskosten des Rades?
Die Instandhaltung des Dienstrades kann vom Arbeitgeber übernommen werden oder ist in Form eines Reparaturkostenschutzes im Leasingangebot bereits inbegriffen. Ansonsten ist der Arbeitnehmer in der Verantwortung, sich um Wartung und Reparatur zu kümmern. „Generell empfiehlt es sich daher, bei der Wahl des Dienstrades auf Qualität zu setzen und bei verschleißanfälligeren Komponenten, etwa denen des Antriebs, auf Sorglos-Technik zu achten", so Heiko Müller, der viele seiner E-Bike-Modelle mit wartungsarmen Nabenschaltungen und gekapselten Kettensträngen ausstattet. „Erfreulicherweise sind aktuelle Fahrradmodelle ähnlich pflegeleicht wie moderne Autos", weiß auch Enrico Ricci, Deutschlandsprecher der amerikanischen Werkzeug- und Pflegemittelfirmen Park Tool und Finsh Line (www.grofa.com). „Oft beschränkt sich der Pflegeaufwand aufs regelmäßige Ölen und Schmieren des Antriebs, die Kontrolle des Reifendrucks sowie einem obligatorischen Frühjahrs- oder Herbstcheck." Für alle größeren Reparaturen, gerade an modernen E-Bikes, rät Ricci zum Besuch einer Fachwerkstatt.

8. Kann ich mein Dienstrad umbauen und Komponenten austauschen?
Die Ausstattung des Rades entscheidet sich zunächst bei der Anschaffung. „Wird das Firmenvelo geleast, dann ist die Entscheidung endgültig, spätere Veränderungen am Rad sind dann nicht mehr möglich. Ausgenommen sind jedoch Komponenten, die der individuellen Anpassung des Rades dienen. Dazu zählen Sattel, Lenkergriffe, Pedale, Klingel oder Tacho", erklärt Heiko Müller.
Wurde das Velo vom Arbeitgeber gekauft, sind spätere Umbauten zwar möglich, bedürfen aber der ausdrücklichen Zustimmung des Vorgesetzten und müssen mit den abgeschlossenen Versicherungen in Einklang gebracht werden. Aus diesem Grund empfiehlt Katrin Pfeuffer, von vornherein Wert auf Qualität und ein hohes Ausstattungsniveau beim Velo zu legen.

9. Darf ich mein Dienstrad an andere verleihen?
Wer den Fahrspaß seines Firmenvelos mit anderen teilen möchte, sollte dies vorher mit dem Arbeitgeber klären und in einer Überlassungsvereinbarung festhalten. Üblicherweise werden hier die eigenen Familienmitglieder als Nutzungsberechtigte eingetragen. „Das ist insofern auch sinnvoll, weil die oft sehr hochwertigen Räder in der Familie Begehrlichkeiten wecken", weiß Radexperte Fehlau aus eigener Erfahrung.

10. Welche Vorteile hat mein Arbeitgeber von der Anschaffung eines Dienstrades?
Wie der Dienstwagen an sich, ist auch das Dienstrad eine attraktive Form der Gehaltsumwandlung bzw. der Mitarbeitermotivation. „In Form einer Gehaltsumwandlung fördern Arbeitgeber clevere Zweiradmobilität für alle Mitarbeiter. Durch die Kooperation mit einem erfahrenen Dienstleister bleibt auch der interne Verwaltungsaufwand im Rahmen“, ist Holger Tumat überzeugt. „Vom heute durchweg positiv besetzten Image des Fahrrades können Unternehmen in ihrer Außenwirkung profitieren“, ergänzt Fehlau. „Umweltschutz, Verkehrsverbesserung und gesundheitliche Prävention durch Bewegung sind dem Zeitgeist und den Tatsachen entsprechende Argumente.“

Quelle Text und Bilder: pressedienst-fahrrad.de

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Étiquettes: Fahrrad, Arbeit

Gesund unterwegs auf zwei Rädern

BLOG FAHRRAD2013So kommen Sie mit der Aktion Gesunder Rücken e. V. sattelfest durch die Saison

Radfahren hält Körper und Geist gesund. Übertriebener Eifer wird jedoch früher oder später bestraft: Denn wer sich überanstrengt oder mit dem falschen Rad in die Pedale tritt, kann seinem Rücken und den Gelenken Schaden zufügen. Um Folgeschäden zu vermeiden, klärt die Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR) Freizeitradler über Ergonomie und individuell anpassbare Fahrradtechnik auf und empfiehlt besonders rückenfreundliche Modelle, die durch eine strenge medizinisch-therapeutische Expertenkommission ausgezeichnet worden sind.

Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder Spazierenfahren - das Fahrrad ist und bleibt der beliebteste Weggefährte der Deutschen. Denn regelmäßiges Radeln tut nicht nur der Gesundheit gut, sondern auch Geist und Gemüt. Während des Fahrradfahrens wird das Gehirn überdurchschnittlich gut mit Sauerstoff versorgt, neue Nervenzellen werden gebildet, die Kondition verbessert sich und die Rückenmuskulatur wird gestärkt. Durch ausreichende Bewegung an der frischen Luft werden auch Glückshormone vermehrt ausgeschüttet, was wiederum die menschliche Psyche positiv beeinflusst.

Da sich psychische Faktoren stark auf die körperliche Gesundheit auswirken, gilt es, das Bewusstsein der Menschen für die Unverzichtbarkeit von Bewegung zu schärfen. Oberste Priorität: Tun Sie nur Dinge, die Ihnen auch wirklich gut tun! Denn neuesten Erkenntnissen zufolge, haben Aktivitäten, die ein Hobby oder eine bewegungsreiche Leidenschaft verkörpern, einen viel höheren Nutzen als erzwungene Trainingseinheiten. Körperlichen Beschwerden kann durch einen aktiv gestalteten Alltag sowie bewegten Pausen im Berufsleben effektiv vorgebeugt werden.

Die Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR) hat es sich seit 1995 zur Aufgabe gemacht, Aufklärungsarbeit rund um die nachhaltige Prävention von Rückenleiden zu leisten. Dazu zählt es unter anderem auch, dem Bürger hilfreiche Tipps bezüglich rückenfreundlicher Alltagsgegenstände zur Verfügung zu stellen. Denn Fakt ist: Bewegung sollte stets rücken- und gelenkschonend sein und die Gefahren- und Verletzungspotentiale so gering wie möglich halten.

Mit dem Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" der AGR erhalten interessierte Bürger eine Garantie für ergonomisch einwandfreie Fahrräder, welche den hohen Ansprüchen einer unabhängigen, medizinischen Expertenkommission entsprechen. Der Leitlinie dieses Gremiums zufolge sind die mit dem Gütesiegel zertifizierten Räder besonders rückenfreundlich und entsprechen höchsten ergonomischen Standards. Denn aktive Freizeitradler sollten ihre Rückengesundheit unter keinen Umständen dem Zufall überlassen und sich vertrauensvoll an geschultes Fachpersonal wenden.

Die AGR e. V. legt ihr fachliches Augenmerk auf Ergonomie und individuell anpassbare Fahrradtechnik. Ein Vorreiter auf dem Gebiet ist der Fahrrad-Hersteller riese+müller (www.r-m.de) mit einer besonders großen Auswahl an ausgezeichneten Rädern. Im Hinblick auf eine "rückengerechte" Neuanschaffung sind folgende 7 Punkte unbedingt zu berücksichtigen:

  • Die Rahmengeometrie sollte eine leicht nach vorn geneigte Sitzposition ermöglichen, die der Ergonomie des Rückens entspricht. Ein Höhenunterschied von etwa 20 Zentimeter zwischen Lenkergriffen und Satteloberkante reicht für die Oberkörperneigung (maximal 30 Prozent) aus.
  • Aufrechtes Sitzen erhöht die Last auf den Sattel - das wiederum drückt auf die Gesäßhöcker. Flexible Sättel reduzieren diese Beschwerden und passen sich abwechselnden Tretbewegungen an. Neueste Satteltechnologien von SQlab (www.sq-lab.com) ermöglichen eine Mitbewegung des Beckens, so dass die Lendenwirbelsäule weitestgehend geschont wird. Eine korrekte Neigung des Sattels vermindert zusätzlich den Druck, der auf den Damm und die umliegenden Nerven lastet.
  • Mut zum Unisexrad haben mittlerweile auch die meisten Männer: Ein tiefer Durchstieg hat sich auch bei Herren bewährt. Das Augenmerk liegt auf hohem Komfort und einem möglichst geringen Gefahrenpotential.
  • Beim Treten der Pedale haben die Füße eine zentrale Funktion - sie dienen der Kraftübertragung. Damit Langzeitstrecken und große Steigungen die ohnehin stark beanspruchten Fuß- und Kniegelenke nicht überstrapazieren, erleichtern Gangschaltungen den Antrieb des Fahrrades. Individuelle Sattelhöhen schonen ebenfalls die Gelenke: Geben Sie Acht darauf, dass die Knie beim Durchtreten nie ganz durchgestreckt sind, um eine Überstreckung des Knies zu vermeiden.
  • Verspannungen im Schulterbereich können durch die Einstellung der Lenkerhöhe und -form vermieden werden. Zielführend ist es, dass das Gewicht zu einem Großteil auf dem Gesäß lastet und nicht auf den Handgelenken.
  • Absolut empfehlenswert für Jung und Alt: Vollfederung. Auf sie sollte in keinem Fall verzichtet werden, denn laut der deutschen Sporthochschule Köln vermindert ein vollgefedertes Rad 35 Prozent der Belastungen der Wirbelsäule. Und auch die Nutzungsdauer des Fahrrades verlängert sich, da Rückschläge durch Löcher, Bordsteinkanten und unwegsames Gelände deutlich abgeschwächt werden.
  • Der Drahtesel sollte sich darüberhinaus durch ein möglichst geringes Eigengewicht auszeichnen, denn dass erleichtert das Hoch- und Runtertragen, Abstellen und Manövrieren im Alltag erheblich.

79-FahrradEin Herz für E-Bikes

E-Bikes sind schon längst kein Zukunftstrend mehr, sondern vom Fahrrad-Markt nicht mehr wegzudenken. Die attraktive, CO2-neutrale Alternative zum Auto erweitert den Aktionsradius der herkömmlichen Fahrräder um ein Vielfaches. Denn lange Wege sind dank großer Akkus und schnellen Ladegeräten kein Hindernis mehr und auch verschwitztes Ankommen am Arbeitsplatz ist angesichts des elektronisch unterstützten Antriebs Schnee von gestern.

Das Modell Kendu hybrid von riese+müller gewann im letzten Jahr nicht nur den EUROBIKE AWARD, sondern erhielt auch das begehrte Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" der AGR e. V. Mit dem neuen winkel- und höhenverstellbaren Vorbau sowie der sehr langen, verstellbaren Sattelstütze kann es an individuelle Körpergrößen von 1,50 Meter bis 1,95 Meter und verschiedene Komfortansprüche angepasst werden. Das Kendu hybrid gewährleistet somit eine einwandfreie Anpassung an die Ergonomie des Rückens und lässt sich darüberhinaus auch leicht montieren und transportieren. Weiteres Plus: Der tiefe Durchstieg, der sich sehr gut für jedes Alter eignet, die Handhabung erleichtert und den Komfort erhöht.

Insbesondere Menschen mit Verletzungen, Gelenkschädigungen oder schwachem Herzen steht somit eine gesundheitsfördernde Bewegungsoption zur Verfügung, die eine schnelle Rehabilitation fördert. Die Innovationen im Bereich der Fahrradtechnik sollten von allen zum Wohle der Gesundheit genutzt werden. Prof. Dr. Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit der Sporthochschule Köln, erinnert in diesem Zusammenhang noch einmal an den Punkt Nachhaltigkeit: Nur regelmäßiges Radfahren und die Mischung aus individuell anpassbarer Ergonomie und Technik wirken präventiv und rehabilitierend zugleich.

Weitere Informationen rund ums Rad: Geprüfte Produkte - Fahrräder
Verzeichnis geschulter und zertifizierter Fachgeschäfte: Zertifizierte Fachgeschäfte

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