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Ohne Rückenschmerzen in die Gartensaison starten

Rueckenfreundliches Hecke schneiden300Heckenscheren mit AGR-Gütesiegel wiegen trotz starker Leistungsfähigkeit nur maximal vier Kilo und ermöglichen zusätzlich verschiedene Handhaltungen, wodurch Überbelastungen und Verspannungen reduziert werden. Bild: AGR/BoschDie Sonne scheint öfter, die Tage werden länger und die Temperaturen steigen: Endlich kommt der Frühling. Auch Flora und Fauna im heimischen Garten erwachen zum Leben. Der Startschuss für alle Gartenfreunde: Es wird wieder umgegraben, gepflanzt und gestutzt. Bald benötigt auch der Rasen einen neuen Schnitt. Doch oft führen Fehlhaltungen und Überlastung bei der Gartenarbeit zu Rückenproblemen. Die gute Nachricht: Solche Beschwerden lassen sich durch umsichtiges Arbeiten mit Unterstützung durch ergonomische Gartengeräte verhindern. Verbraucher erkennen besonders rückenfreundliche Produkte am Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.

Fast eineinhalb Stunden am Tag verbringen Gartenbesitzer im Jahresdurchschnitt mit Gartenarbeit. Zu oft verweilen sie dabei jedoch in ungünstigen Körperhaltungen, wenn sie etwa im Blumenbeet knien oder sich unter tief hängende Sträucher bücken, um auch das letzte Unkraut zu erwischen. Doch auch im Stand wird der Körper oftmals zu einseitig belastet, beispielsweise bei der Entsorgung von Gartenabfällen. Ein Kübel mit abgestorbenen Ästen und nassem Gras wiegt schnell über zehn Kilogramm – das geht auf den Rücken. Oftmals sind auch die Gartengeräte selbst viel zu schwer oder nötigen den Hobbygärtner zu unnatürlichen und schädlichen Körperhaltungen. Leidtragend hierbei sind Wirbelsäule, Muskeln und Gelenke. Die Folge: Verspannungen, Rücken- und Gelenkschmerzen.

Die Wahl der richtigen Geräte

Immer mehr Gartenfreunde wünschen sich deshalb ergonomische Gartengeräte, die die Arbeit im Grünen erleichtern und den Körper entlasten. Besonders rückenfreundliches Werkzeug erkennt man am Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Die wichtigsten Eigenschaften: Es passt sich den individuellen Bedürfnissen des Nutzers an und sein geringes Gewicht ermöglicht eine entspannte und einfache Handhabung. Die AGR-zertifizierten Elektro-Gartengeräte von Bosch erfüllen diese beiden Voraussetzungen vorbildlich.

Mit guter Haltung Rasen mähen und trimmen

Rasentrimmen300Gartenarbeit ohne Rückenschmerzen / Bild: AGR/BoschDer aufrechte Gang gilt als charakteristischstes Merkmal des modernen Menschen. Das Rasenmähen hingegen ist oft ein Schritt zurück in die Steinzeit. Häufig sorgen zu kurze Griffe für eine ungesunde, gebückte Haltung des Nutzers. Oder der Griff ist so hoch, dass die Hände ihn auf Brusthöhe umschließen. Zudem lässt der Lenker nur eine, auf Dauer monotone, Griffhaltung zu.

Besonders rückengerechte, von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. zertifizierte Mäher müssen strenge Anforderungen erfüllen. Sie benötigen einen höhenverstellbaren Griff der unterschiedliche Griffpositionen für eine rückengerechte, gelenkentlastende Nutzung zulässt. Notwendig ist auch, dass alle Bedienelemente gut und einfach zu handhaben sind. Zudem ist es Pflicht, dass sich der Mäher problemlos manövrieren lässt und leicht zu tragen ist – möglichst beidhändig vor dem Körper. Die Rasenmäher der Serie „Rotak“ von Bosch erfüllen diese Kriterien und tragen deshalb das AGR-Gütesiegel.

Grashalme, die beim Rasenmähen an den Rändern zu Terrasse und Kräuterschnecke stehen bleiben, werden oft mit einem Rasentrimmer entfernt. Diese Geräte machen es überflüssig, mit einer Schere bewaffnet immer wieder die Hocke zu gehen, sind jedoch oft sehr schwer.

AGR-zertifizierte Rasentrimmer mit Elektroantrieb (Akku und Kabel) von Bosch haben ein geringes Gewicht und lassen sich auf unterschiedliche Körpergrößen einstellen. So ermöglichen sie ein ermüdungsfreieres Arbeiten ohne Mehrbelastung des Schultergürtels. Zudem besitzen sie ergonomisch geformte und verstellbare Handgriffe. Eine ausgewogene Balance, die Möglichkeit der Anbringung von Stützrädern und ein drehbarer Rotorkopf für schwer erreichbare Stellen gewährleisten zudem eine physiologische Handhabung. Außerdem sind alle Bedienelemente leicht zu erreichen.

Auf die Hecke, fertig, los

Viele Grundstücke in Deutschland sind von hohen Hecken umgeben, die ein hohes Maß an Privatsphäre bieten. Der Nachteil: So ein grüner Schutzwall benötigt viel Pflege. Mehrmals im Jahr muss er in Form gestutzt werden. Um Zeit zu sparen, greifen viele Heckenbesitzer zu motorbetriebenen Heckenscheren, die jedoch oft sehr schwer sind. Zahlreiche Elektro-Heckenscheren von Bosch tragen das AGR-Gütesiegel. Ihr geringes Gewicht, die Möglichkeit unterschiedlicher Haltepositionen, die Bedienbarkeit der Schalter in jeder Griffposition, ihre physiologische Handhabung, die waagerechte Balance durch optimale Schwerpunktlage und der durchsichtige Handschutz brachten diesen Heckenscheren das AGR-Gütesiegel ein.

Weitere Informationen und einfach anzuwendende Tipps um Rückenschmerzen bei der Gartenarbeit zu vermeiden unter www.agr-ev.de/garten.

 

 

 

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AGR TV: Rückenfreundliche Gartengeräte

Im Garten gibt es viel zu tun: Rupfen, Harken, Mähen, Trimmen, Schneiden... Sie kennen das vielleicht, da zwickt es anschließend schon Mal im Rücken oder Nacken. Grundsätzlich ist Gartenarbeit aber nicht schädlich für den Rücken. Im Gegenteil: Körperliche Aktivität ist gut, wenn man es mit Köpfchen macht. Die Muskeln werden trainiert, man bleibt in Schwung. Wichtig ist beispielsweise die richtige Körperhaltung einzunehmen. Und das auch bei der Verwendung von Gartengeräten. Und genau darum geht es in dieser Folge von AGR TV. Sie erfahren mehr, worauf es bei rückenfreundlichen Rasenmäher, Rasentrimmer und Heckenschere ankommt. Der Experte Herr Strack von der Firma Bosch erklärt die rückenschonenden Details anhand von Gartengeräte, die alle das AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen" tragen.

 

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Gartenarbeit ohne Rückenschmerzen

PM Garten rasen 260Bild: AGR/BoschDie besten Tipps für Hobbygärtner

Die ersten warmen Tage im Frühling sind für Gartenfreunde die beste Gelegenheit, den eigenen Garten nach der Winterpause fit für den Sommer zu machen. Der Rasen will gemäht und getrimmt, die Hecke gestutzt, die Beete wollen geharkt und Blumen neu gepflanzt werden. Nicht selten folgt am Morgen nach einem Tag ausgiebiger Gartenarbeit jedoch das böse Erwachen, wenn sich die Folgen der ungewohnten Bewegungen schmerzhaft bemerkbar machen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. erklärt, worauf man achten muss, damit Gartenarbeit nicht zu Rückenschmerzen führt.



Gartenarbeit ist für viele Hobbygärtner weit mehr als das Mittel zum Zweck. Es ist nicht nur die Vorfreude auf einen gepflegten Garten, die zum Gärtnern motiviert, sondern darüber hinaus auch die perfekte Gelegenheit, draußen aktiv zu sein und Sonne zu tanken. Außerdem bedeutet Gartenarbeit für viele einen willkommenen Ausgleich vom (beruflichen) Alltag. Doch sie hat auch ihre Schattenseiten: Meist will man am ersten Gartentag zu viel auf einmal erreichen, innerhalb weniger Stunden den im Winter vernachlässigten Rasen, die Beete und Hecke pflegen und überfordert sich damit. Denn die Bewegungen beim Mähen, Trimmen, Harken oder Schneiden sind alles andere als alltäglich und können zur Belastung für Rücken, Muskeln und Gelenke werden. Um zu verhindern, dass die Gartenarbeit eine schmerzhafte Erfahrung wird, hilft eine Kombination aus rückenschonendem Verhalten und dem richtigen Equipment.

Drei goldene Ratschläge für Hobbygärtner

  1. Heben und tragen Sie nicht zu schwer. Wenn möglich, verteilen Sie das Gewicht – nehmen Sie lieber zwei kleine Säcke Erde als einen großen und verwenden Sie, wenn möglich, Hilfsmittel (etwa eine Schubkarre).
  2. Bücken Sie sich nicht bzw. nicht ständig. Gehen Sie besser in die Knie, wenn Sie etwas aufheben möchten und tragen Sie schwere Gegenstände nah am Körper – Ihr Rücken wird es Ihnen danken.
  3. Achten Sie bei allen Arbeiten darauf, dass der Rücken überwiegend gerade bleibt. Die gekrümmte Haltung der Wirbelsäule und zu schwere Lasten sind nämlich häufig der Grund für Rückenschmerzen am nächsten Tag.

 

Die richtige Ausrüstung – darauf kommt es an
Egal ob Mähen, Trimmen oder Heckenschneiden: Das Equipment ist der Schlüssel zu schmerzfreier Gartenarbeit. Hier gilt es, einige wichtige Aspekte zu beachten, die ein durchschnittliches Gartengerät von einem hochwertigen und rückengerechten Gartengerät unterscheiden. Das wichtigste Kriterium: Das Gerät muss sich dem Nutzer, seiner Körpergröße und seiner Arbeitsweise anpassen – und nicht umgekehrt.

Rasenmäher
Der häufigste Fehler beim Rasenmähen ist eine nach vorne gekrümmte Haltung. Rückenschmerzen sind dabei vorprogrammiert – selbst dann, wenn der Rasen gar nicht so großflächig ist. Außerdem machen starre Griffe und schwergängiges Manövrieren das Rasenmähen oft zur Belastung für den Rücken. Um dies zu vermeiden, muss ein rückengerechter, von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. zertifizierter Rasenmäher unter anderem die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Die Holme müssen in der Höhe verstellbar sein, um eine gebückte Haltung zu verhindern.
  • Ergonomisch geformte Griffe fördern eine rückengerechte, gelenkentlastende Handhabung. Hierbei bleiben die Handgelenke gerade und werden nicht abgeknickt. Die Positionierung der Hände am Mäher kann zudem beliebig variiert werden.
  • Eine leichte Manövrierfähigkeit des Mähers muss gegeben sein.
  • Alle Bedienelemente müssen gut erreichbar und leicht zu handhaben sein.
  • Der Rasenmäher muss leicht zu tragen sein, möglichst vor dem Körper mit beiden Händen.
  • Eine leichte Verstaubarkeit muss möglich sein.

Die Rotak-Rasenmäher (Elektro und mit Akku) der Firma Bosch erfüllen alle Kriterien und wurden mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet.

PM Garten rand230Rasentrimmer
Auch der effektivste Rasenmäher erreicht nicht das Gras in jedem Winkel des Gartens. Die ideale Ergänzung ist deswegen ein rückenfreundlicher Rasentrimmer. Damit gehört das Stutzen von Rasen in gebückter oder sogar kniender Haltung der Vergangenheit an, denn die ausgezeichneten Rasentrimmer verfügen über eine ausziehbare Teleskopstange, die jederzeit aufrechtes Arbeiten ermöglicht. Zusätzlich erfüllen sie natürlich alle gängigen Sicherheitsstandards, verfügen über gut erreichbare Bedienelemente, ergonomische Handgriffe, optionale Stützräder und ein geringes Eigengewicht. Daher haben die Bosch Rasentrimmer ART 23-18 LI, ART 23-18 LI+, ART 26-18 LI und ART 26-18 LI+ ebenfalls das Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken erhalten.

PM Garten hecke260Heckenschere
Eine Hecke ist der wohl schönste Sichtschutz für Gartenfreunde und will wie jeder Teil des Gartens sorgfältig gepflegt werden. Leider ist das Schneiden der Hecke jedoch oft auch Auslöser für schmerzhafte Verspannungen in Schultern und Nacken. Der Grund: Das Arbeiten über Kopfhöhe strengt unsere Muskulatur an und lässt sie verkrampfen; eine schwere Heckenschere mit unflexibler Handhabung verstärkt diese Problematik. Dass dies nicht sein muss, beweisen die Bosch Heckenscheren AHS 65-34 und AHS 70-34. Sie sind AGR-zertifiziert, wiegen weniger als vier Kilogramm bei dennoch starker Leistung und ermöglichen verschiedene Haltepositionen. Durch die Abwechslung bei der Handhabung werden einseitige Überbelastungen vermieden, die Griffe aus rutschfestem Material sind ergonomisch geformt und in einem natürlichen Abstand zueinander angebracht. Die Bedienelemente der zertifizierten Heckenscheren sind in jeder Halteposition gut zu erreichen. Wichtig ist auch, dass die Heckenschere beim Halten am vorderen Handgriff waagerecht ausbalanciert ist.

Über die AGR
Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. arbeitet seit 20 Jahren daran, ein Bewusstsein für die Bedeutung rückengerechter Verhältnisse zu schaffen. Eine wichtige Entscheidungshilfe für Verbraucher stellt das AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen" dar. Von unabhängigen medizinischen Gremien als besonders rückenfreundlich eingestufte Alltagsgegenstände können mit dem Gütesiegel ausgezeichnet werden.

Weiterführendes Informationsmaterial und einen Überblick über aktuelle Broschüren und Bücher finden Sie unter www.agr-ev.de/patientenmedien.

 

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Gärtnern ohne Rückenschmerzen - Geht das?

blog pm garten220Bild: AGR/BoschJetzt geht's los! Die neue Gartensaison beginnt. Und es gibt viel zu tun: Rupfen, Harken, Jäten, Zupfen, Schneiden... Leider zählt Gartenarbeit nicht unbedingt zu den gelenkfreundlichsten Tätigkeiten. Hobbygärtner leiden vor allem unter den brennenden Knien vom Rumrutschen auf der Erde und Ziehen im Rücken. Sportwissenschaftler Ulrich Kuhnt, u. a. Herausgeber des Grundlagenwerks "Neue Rückenschule", Vorstandsmitglied im Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) e. V. und Gründer der Rückenschule Hannover, erklärt, wie wir mit speziellen Geräten die Gartenarbeit gesünder gestalten und den Spaßfaktor erhöhen können.

Herr Kuhnt, selbst Angela Merkel entspannt mit Gartenarbeit. Warum tut es uns so gut, zu säen, zu pflanzen und mit den Händen in der Erde zu wühlen?
Angela Merkel und die meisten Berufstätigen beschäftigen sich überwiegend mit kopflastigen Dingen. Wir beantworten E-Mails, schreiben Texte, entwickeln Tabellen oder führen Telefonate. In der modernen Arbeitswelt werden wir vor allem geistig gefordert, die praktische Arbeit mit den Händen bleibt dabei oft auf der Strecke. Einen willkommenen Ausgleich verschafft uns die Gartenarbeit. Hierbei können wir körperlich aktiv werden, spüren die Muskeln und bewegen uns an der frischen Luft. Im Garten sind wir unserer eigener Chef und dieses Gefühl macht frei und ist entspannend.

Ulrich-Kuhnt-2010 220Ulrich Kuhnt, Sportwissenschaftler und Vorstandsmitglied des BdRWelchen Einfluss hat die Psyche auf die Rückengesundheit?
Zufriedenheit am Arbeitsplatz und im privaten Bereich sind wichtige Voraussetzungen für einen gesunden Rücken. Psychische Faktoren wie z. B. Stress, Angst, Ärger, Sorgen oder depressive Stimmungen können Muskelverspannungen im Nacken, in den Schultern oder im Rücken auslösen. Ebenso hat die Psyche auf den Rückenschmerz einen erheblichen Einfluss. Eine positive Lebenseinstellung und eine psychische Balance steigern nicht nur das allgemeine Wohlbefinden, sondern schützen uns gleichzeitig vor der Gefahr der Chronifizierung von Rückenschmerzen.

Rupfen, Zupfen, Säen und Schneiden gelten ja nicht gerade als rückenfreundlich. Gärtnern ohne Rückenschmerzen - geht das denn überhaupt?
Grundsätzlich ist Gartenarbeit nicht schädlich für den Rücken. Im Gegenteil: Körperliche Aktivität ist gut, wenn man es mit Köpfchen macht. Die Muskeln werden trainiert, man bleibt in Schwung. Entscheidend aber ist immer die geistige Einstellung. Hier gilt es Stress und falschen Ehrgeiz zu vermeiden. Freude und Spaß sollten im Vordergrund stehen.

Worauf sollte ich bei der Gartenarbeit achten?
Nicht selten wird eine falsche Körperhaltung eingenommen. Statt beim Bücken und Heben die Wirbelsäule zu strecken wird sie über einen längeren Zeitraum gekrümmt. Auch eintönige Arbeiten über Stunden können unangenehme Folgen haben. Es ist wichtig, sich die Bewegungsabläufe beim Gärtnern bewusst zu machen und diese möglichst rückenfreundlich zu gestalten. Wie das geht? Erstens: Auf Haltungs- und Bewegungsmuster achten. Beim Heben oder Tragen, beispielsweise eines schweren Blumentopfs, sollte die Beinmuskulatur zum Einsatz kommen und Drehbewegungen im Rücken vermieden werden. Schwere Lasten kann man verteilen, indem man beispielsweise zwei kleine Gießkannen trägt statt einer großen. Beim Äste schneiden in Bodenhöhe empfiehlt es sich, in die Hocke zu gehen, um den Rücken nicht dauerhaft zu krümmen. Bei längeren, gebückten Arbeiten, etwa beim Unkrautzupfen, sollte man sich hinknien.

Zweitens: Jeder sollte sich zunächst bewusst werden, wie er an die Arbeit herangeht. Ich empfehle, sich erst einmal warmzulaufen und leichte Dinge zu erledigen, um sich nicht gleich zu stark zu belasten. Meine Botschaft: wenig Statik, viele dynamische Bewegungen, abwechselnde Tätigkeiten.

Zudem sollte keiner den Anspruch haben, an einem Tag alles fertig stellen zu müssen. Die Gartenarbeit soll schließlich keine Belastung darstellen, sondern eine wohltuende körperliche Aktivität sein.

Welche Gartengeräte sind empfehlenswert?
Möglichst mit rückengerechten Gartengeräten arbeiten. Das heißt, ausreichend lange Stiele oder Teleskopstiele einsetzen, die sich individuell auf die jeweilige Körpergröße einstellen lassen. Diese erleichtern die aufrechte Haltung des Rückens. Sie sollten außerdem nicht zu schwer sein. Empfehlenswert ist ein leichtes Material. Auch sollte das Spatenblatt eher etwas kleiner sein, um nicht unnötig viel Erdreich auf einmal bewegen zu müssen.

Das Gewicht der Gartengeräte spielt auch beim Gebrauch von Schneidwerkzeugen eine wichtige Rolle. Verwendung finden sollten zum Beispiel leichte Heckenscheren.

Unkrautbehälter sollten mit Rollen versehen sein, das gleiche gilt für Blumenkübel, die über den Winter z. B. in den Keller transportieren werden müssen. An diese Kübel kann man auch nachträglich Griffe anbringen.

Wer Arbeiten im Knien verrichtet, sollte sich einen Kniehocker oder ein Kniepolster zur Hilfe nehmen. Einige Tätigkeiten können auch im Sitzen verrichtet werden. Die dauerhaft gebückte Haltung gilt es zu vermeiden, da das häufige und lang andauernde Bücken für die Rückenmuskulatur die größte Belastung darstellt.

Hochbeete sind übrigens sehr praktisch. Sie ermöglichen es, alle Pflanz-, Pflege- und Erntearbeiten aufrecht stehend durchzuführen.

blog pm rasen 280Was sollte ich beim Rasenmäher-Kauf beachten?
Um Kreuzschmerzen, Verspannungen und überlastete Gelenke vorzubeugen, sollte ein Rasenmäher folgende Voraussetzungen erfüllen: Die Holme müssen sich in der Länge verstellen lassen, damit der Mäher sich auf verschiedene Körpergrößen einstellen lässt. Denn nur eine aufrechte Körperhaltung sorgt für beschwerdefreies Mähen. Die Handgriffe sollten zusätzlich ergonomisch geformt sein, um ein Abknicken der Handgelenke zu vermeiden. Zudem entlastet es die Muskulatur, wenn verschiedene Handhaltungen möglich sind (siehe Grafik). Empfohlen wird auch ein möglichst geringes Eigengewicht - zwischen elf und 15 Kilo sind optimal - sowie spezielle Tragegriffe, die den Transport erleichtern. Vorreiter in Sachen Rückengesundheit sind beispielsweise zahlreiche Bosch Gartengeräte (www.bosch-garden.com) wie die Akku- und Elektro-Rasenmäher "Rotak" (ab ca. 170 Euro). Diese wurden von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.
mit dem Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichnet. Ein Qualitätsmerkmal für besonders rückenschonende Produkte, das übrigens auch die Elektro-Heckenscheren AHS 65-34 (ca. 220 Euro) und AHS 70-34 (ca. 240 Euro) sowie die Rasentrimmer ART 26-18 LI (ca. 90 Euro) und ART 23-18 LI (ca. 120 Euro) tragen. Durch die mühelose Handhabung, ihr geringes Gewicht und die ergonomische Form sorgen diese Gartengeräte für ermüdungsfreies Arbeiten und schützen vor Fehlhaltungen.

Welche Geräte erleichtern das Umgraben und Boden auflockern?
Auch beim Unkraut jäten, Harken, Zwiebeln stecken oder Schaufeln sind ergonomische Werkzeuge Trumpf. Entlastend für den Rücken sind beispielsweise Werkzeuge mit geschwungenen Griffformen. Der Gartengerätehersteller Ergobase hat sich genau auf diese Kriterien spezialisiert. Der Clou: Dank ihres S-förmigen Griffs passen sich die Geräte ergonomisch perfekt an die Ansprüche des Gärtners. Die langstielige Konstruktion schont den Rücken, beugt falschen Belastungen vor und dient als perfekter Krafthebel bei allen Bewegungsabläufen. Die Ergobase-Schaufel und der Gartenboy (jeweils ca. 80 Euro, www.ergobase.com), ein Multifunktionsgerät für Gabel-, Hark- und Hackarbeiten, werden daher auch von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. empfohlen und tragen das AGR-Gütesiegel.

Was mache ich, wenn ich merke, dass ich Rückenschmerzen bekomme?
In dieser Situation sollte die Körperhaltung oder die Arbeitsbelastung gewechselt werden. Besonders rückenbelastende Tätigkeiten, wie z. B. Tragen von Torfsäcken, Schieben einer Schubkarre, Ausgraben von Wurzeln, Umgraben eines Beetes sind zu unterbrechen oder zu beenden. Entlasten Sie Ihren Rücken durch Hinsetzen auf eine Bank oder Ausruhen im Liegestuhl.

Was tun Sie für einen gesunden Rücken?
Ausgleichsgymnastik ist sinnvoll. Wer sich öfter mal streckt, sich aufrichtet, Dehnübungen macht und die Handgelenke ausschüttelt, entspannt die Muskulatur. Mit Bauch- und Rückenübungen kann man sich zu Hause fit machen, regelmäßiges Fahrradfahren oder Schwimmen stärkt zusätzlich die Muskeln.

Nicht zuletzt ist die richtige Kleidung entscheidend. Es gilt das Zwiebelprinzip. Anfangs sollte man sich wärmer anziehen, dann nach und nach ein Kleidungsstück ablegen. Verschwitzte Kleidung ist Gift für den Rücken, Regenschutz und festes Schuhwerk ein Muss.

kurz & bündig
Gärtnern ohne Rückenschmerzen - geht das? Und wie das geht! Beim Harken, Jäten und Schneiden muss man nur ergonomische Werkzeuge in die Hand nehmen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. hat eine Reihe rückenschonender Gartengeräte auszeichnet. Das Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" wurde sowohl an Werkzeuge des Herstellers Ergobase als auch an zahlreiche Bosch Gartengeräte verliehen. Sie reduzieren die Belastungen und schonen so den Rücken und die Gelenke.

Weiterführende Informationen zu rückengerechten Gartengeräten und weiteren rückengerechten Alltagsgegenständen mit dem AGR-Gütesiegel finden Sie hier auf der Homepage oder als Infopaket mit "Ergonomie-Ratgeber" und Patientenratgeber "AGR-MAGAZIN" zum Preis von 12,95 Euro bei der AGR (Tel. 04284/926 99 90).


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Gärtnern ohne Rückenschmerzen

Blog GartenPM2013Die Aktion Gesunder Rücken e. V. gibt Tipps zum richtigen Equipment

Die Pflege des eigenen Grüns bedeutet für viele eine willkommene Abwechslung zur täglichen Büroarbeit. Mit den Händen in der Erde graben, Beete anlegen oder Rasenmähen befreit den Kopf, entspannt und hebt die Laune. Gerade nach den tristen Wintermonaten ist bei Gartenliebhabern die Freude auf den Frühling groß. Kaum ist der letzte Schnee getaut, beginnt die Gartensaison - oft jedoch mit unangenehmen Folgen für den Rücken. Denn unergonomische Gartengeräte können zu Nackenverspannungen, Muskelbeschwerden und Rückenschmerzen führen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gibt Tipps für gesundes Gärtnern.

Rasenmähen: Auf die Haltung kommt es an

Meist liegt das Hauptaugenmerk von Hobbygärtnern auf dem Rasen. Er wird sorgsam gepflegt und regelmäßig gemäht. Je nach Größe der Grünfläche gleicht Rasenmähen einem intensiven sportlichen Workout. Doch Rasenmähen hat nicht nur positive Nebeneffekte. Ist der Mäher nicht optimal auf die körperlichen Proportionen des Gärtners eingestellt, lässt er sich nur schwer manövrieren oder lassen die Griffe nur eine starre, monotone Handhaltung zu, kann ein Tag im Garten schmerzhaft enden. Die Folgen sind Verspannungen und Schmerzen im Nacken und Rücken sowie Gelenkbeschwerden. Hersteller wie Bosch haben die Problematik inzwischen erkannt und ergonomische Rasenmäher entwickelt, die sich individuell einstellen und unkompliziert handhaben lassen. Die AGR weiß, worauf es ankommt:

  • Damit der Mäher sich auf verschiedene Körpergrößen einstellen lässt, müssen sich die Holme in der Länge verstellen lassen. Nur eine aufrechte Körperhaltung sorgt für beschwerdefreies Mähen.
  • Die Handgriffe des Rasenmähers sollten zusätzlich ergonomisch geformt sein, um ein Abknicken der Handgelenke zu vermeiden. Zudem entlastet es die Muskulatur, wenn verschiedene Handhaltungen möglich sind.
  • Eine entscheidende Rolle für die Rückenverträglichkeit spielt auch das Gewicht des Rasenmähers. Nicht selten muss das Gerät aus dem Keller oder Gartenhäuschen geholt und über weite Strecken getragen werden. Empfohlen wird daher ein möglichst geringes Gewicht - zwischen 11 und 15 Kilo - sowie spezielle Tragegriffe, die den Transport erleichtern. Einklappbare Holme machen außerdem das Verstauen des Rasenmähers komfortabler.
  • Ein entscheidendes Merkmal ergonomischer Rasenmäher ist zudem die unkomplizierte Bedienbarkeit. Alle Schalter und Hebel müssen sich leicht bedienen lassen. Das gilt sowohl für die zentrale Schnitthöhenverstellung und den unproblematisch abnehmbaren Grasfangkorb als auch für die Höhenverstellung.
  • Eine optimale Gewichtsverteilung auf den Achsen gewährleistet zusätzlich das leichte Steuern des Rasenmähers.

Die Rotak Akku- und Elektrorasenmäher von Bosch erfüllen die AGR-Prüfkriterien und wurden deshalb mit dem Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichnet. Sie gewährleisten eine rückenfreundliche Körperhaltung und Handhabung, lassen sich unkompliziert anpassen und einstellen, sowie leicht manövrieren.

Blog GartenPM.1 2013Gepflegte Hecken ohne Rückenschmerzen

Auch das regelmäßige Schneiden der Hecken kann mit ungeeignetem Werkzeug für den Rücken zur Tortur werden. Denn Heckenscheren mit hohem Gewicht, die sich nur schwer bedienen lassen und schlecht in der Hand liegen, können die Rückenmuskulatur stark belasten und die Wirbelsäule schädigen. Die Elektro-Heckenscheren von Bosch (AHS 65-34 und AHS 70-34) dagegen ermöglichen rückenschonendes Arbeiten und wurden daher mit dem AGR-Gütesiegel prämiert. Folgende Kriterien muss eine ergonomische Heckenschere erfüllen:

  • Zur Entlastung der Muskulatur muss die Heckenschere wechselnde Haltepositionen gewährleisten. Die Schalter müssen in jeder Griffposition gut zu bedienen sein.
  • Der Abstand der Handgriffe muss eine natürliche Handhabung ermöglichen. Zudem sollten diese ergonomisch geformt und aus rutschfesten Materialien, wie beispielsweise Softgrip, gefertigt sein.
  • Beim Halten am vorderen Handgriff muss die Schwerpunktlage eine waagerechte Balance der Schere ermöglichen.
  • Ein durchsichtiger Handschutz bietet bei aufrechter Kopf- und Körperhaltung ein optimales Blickfeld.
  • Ein geringes Gewicht der Heckenschere (bis max. 4kg bei Schnittstärke über 30mm) und ein hohes Gewicht-Leistung-Verhältnis (über 180 Watt/kg) sorgen für eine leichte Nutzung des Gerätes.
  • Damit das Stromkabel nicht beim Arbeiten stört, wird eine Austrittstelle des Stromkabels an der hinteren Position des Handgriffes empfohlen.

Haken, Jäten, Graben: Auch hier ist Ergonomie entscheidend

Auch beim Unkraut jäten, Umgraben oder Hacken sind ergonomische Werkzeuge Trumpf. Die Produkte des Gartengeräteherstellers Ergobase erfüllen hier die ausschlaggebenden Kriterien für die Auszeichnung mit dem AGR-Gütesiegel wie individuell anpassbare Greifhöhen, günstiges Kraft-Lasthebel-Verhältnis sowie ergonomische Griffkonstruktionen. Die Ergobase-Schaufel und der Gartenboy, ein Multifunktionsgerät für Gabel-, Hark- und Hackarbeiten schonen den Rücken des Gärtners und beugen falschen Belastungen vor. Der Gartenboy ist als Verlängerung der Hand mithilfe leichter Drehbewegungen sowohl zum Unkraut jäten als auch zum Lockern fester Erde geeignet. Die langstielige Konstruktion verhindert häufiges Bücken und sorgt für eine Entlastung der Wirbelsäule und Gelenke. Der S-förmige Griff der Schaufel dient als perfekter Krafthebel bei allen Bewegungsabläufen und fördert dadurch ein rückenfreundliches Arbeiten. Zusätzlich mindert die S-Form Schlag- und Stoßbewegungen.

Weitere Informationen finden Sie auch hier:
Geprüfte Produkte: Rasenmäher
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