Ergonomische Autositze , die sich dem Körper optimal anpassen, sind der Traum eines jeden Fahrzeugführers, der täglich mehrere Stunden hinter dem Lenkrad seines Transporters verbringt. Neidisch schaut man da auf den Trend, der sich im Bereich der PKW schon länger zeigt: Sitze mit fester Grundstruktur und einer ausreichend hohen Rückenlehne, diverse Einstellmöglichkeiten für eine optimale Sitzanpassung und somit für eine bequeme Sitzposition, in der man es auch mal etwas länger aushalten kann. Die Anforderungen an einen guten Autositz oder einem Sitz im Transporter sind jedoch nahezu identisch. Die erhöhte Sitzposition erfordert eine etwas andere Einstellung, doch an die Verstellmöglichkeiten werden die gleichen Anforderungen gestellt.
Leichte Nutzfahrzeuge, sogenannte Transporter oder Vans, sind wahre Allrounder und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie gelten nicht nur als praktisch, sie sind es auch. Mit ihrer Geräumigkeit bieten sie Lösungsmöglichkeiten für unendlich viele Transportaufgaben. Das Problem: Dass es immer mehr Fahrzeuge gibt, bedeutet auch, dass immer mehr Menschen hinter einem Lenkrad sitzen und oft auf nicht besonders rückenfreundlichen Sitzen. Aber stundenlanges falsches Sitzen zieht gesundheitliche Folgen nach sich. Die Liste möglicher Beeinträchtigungen ist lang: von Rückenschmerzen, Verspannungen, Nackenbeschwerden, Müdigkeit, Beschwerden in den Beinen bis hin zu Schulterschmerzen, Konzentrationsproblemen und Kopfschmerzen. Davon betroffen sind auch Handwerker, Bauarbeiter, Paketdienstfahrer und Kuriere. Denn auch sie müssen berufsbedingt täglich viele Kilometer in ihren Transportfahrzeugen zurücklegen, um zu ihren Kunden oder an wechselnde Arbeitsplätze zu gelangen.
Doch in Wirklichkeit ist das kein Problem mehr, denn auch für Transporter bietet die Automobilindustrie inzwischen rückenfreundliche Sitze an. Sie erfüllen alle ergonomischen Voraussetzungen. Eine feste Polsterung beim Sitz ist wichtig, um den Körper zu stützen und anatomisch korrekt sitzen zu können. Darüber hinaus spielt die Ausformung der Lehne eine entscheidende Rolle. Wie bei der Wirbelsäule selbst, sollte von der Seite aus betrachtet eine S-Form zu erkennen sein. Das ist nicht nur rückenfreundlich, sondern führt zusätzlich zu einem deutlichen sichereren Fahrgefühl. Von besonderer Bedeutung ist eine 4-Wege-Lordosenstütze. Dabei handelt es sich um eine aufblasbare Vorwölbung im unteren Bereich der Wirbelsäule, die nach vorne und hinten sowie oben und unten einstellbar ist. Das ist wichtig, weil wir Menschen alle unterschiedlich sind und jeder eine individuelle Unterstützung benötigt. Außerdem ist auch im Sitzen Bewegung für die Rückengesundheit förderlich. Anders als im Büro ist es im Auto natürlich nicht möglich zwischendurch aufzustehen. Doch selbst kleinste Veränderungen des Sitzes können eine Wohltat sein. Durch leichtes Verstellen der 4-Wege-Lordosenstütze und der Lehnenneigung ist auch bei längeren Fahrten Bewegung umsetzbar. Ideal ist dann eine elektrische Lehneneinstellung.
Je nach Fahrzeugtyp und Ausstattung finden sich in Nutzfahrzeugen normale Kopfstützen oder Vollpolsterkopfstützen. Für beide gilt: Sie müssen ausreichend hoch sein und eine sichere Positionierung zum Hinterkopf gewährleisten. Der Abstand von der Kopfstütze zum Hinterkopf sollte nicht mehr als drei Zentimeter betragen. Besonders komfortabel wird es, wenn der Sitz über eine separate Federung verfügt. Diese dämpft die Belastungen, die zum Beispiel durch unebene Fahrbahnen oder auf Baustellen entstehen.
Eine weitere entscheidende Voraussetzung für ergonomisches Fahren im Transporter ist die individuelle Einstellbarkeit der Sitzhöhe. Orthopäden und Anatomen wissen: Je waagerechter der Sitz, desto besser die Beckenpositionierung und die Ausrichtung der Wirbelsäule. Optimales Sitzen ist zudem nur dann möglich, wenn der Sitz über eine Neigungswinkelverstellung für eine ideale Auflage der Oberschenkel verfügt. Eine Sitztiefenverstellung sorgt dann dafür, dass selbst bei großen Fahrern der Oberschenkel nahezu ganz aufliegt und so eine optimierte Sitzdruckverteilung erfolgt. Wer schon einmal auf einem ergonomischen Autositz Platz genommen hat, weiß das zu schätzen.
Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn der Autositz über eine Sitzheizung, ein Ventilationssystem und klimafreundliche Bezugsmaterialien verfügt. Denn gerade auf längeren Strecken kann das sehr zum Wohlfühleffekt beim Fahren beitragen. Ein Fahrer, der sich wohlfühlt, ist fitter und sicherer auf den Straßen unterwegs. Hinzu kommt, dass allzu starkes Schwitzen im Auto eine Gefahr für den Rücken bedeutet. Denn wenn man verschwitzt aus dem Wagen aussteigt, kann Zugluft die untere Rückenpartie sehr schnell auskühlen. In der Folge verspannen die Muskeln und ein Hexenschuss ist vorprogrammiert.
Neben der schlechten ergonomischen Qualität von Sitzen ist vielfach auch die falsche Sitzhaltung Ursache für Rückenschmerzen und Verspannungen beim Autofahren. Für die orthopädisch korrekte Sitzhaltung muss ein Autositz sorgfältig eingestellt werden, was wiederum bedingt, dass er über die oben aufgeführten Eigenschaften und Funktionen verfügen muss.
1. Rücken Sie mit dem Gesäß ganz an die Sitzlehne heran. Stellen Sie nun Ihren Sitz so ein, dass die Beine bei durchgetretenen Pedalen leicht angewinkelt sind.
2. Die Rückenlehne muss so geneigt sein, dass das Lenkrad mit leicht angewinkelten Armen erreicht werden kann. Hierfür sollte die Rückenlehne in einem Winkel von circa 110 Grad eingestellt werden. Achten Sie darauf, dass auch bei Lenkbewegungen der Schulterkontakt zur Lehne erhalten bleibt.
3. Wenn eine Lehnenkopfeinstellung vorhanden ist, sollten Sie diese nur anpassen, wenn die normale Lehnenkontur zur Schulterabstützung nicht ausreicht. Weniger ist hier mehr.
4. Wählen Sie jetzt die für Sie richtige Sitzhöhe. Sitzen Sie so hoch wie möglich. Zwischen Kopf und Dachhimmel sollte aber noch eine Handbreit Platz sein.
5. Stellen Sie die Sitzflächenneigung so ein, dass die Oberschenkel locker auf der Sitzfläche aufliegen und die Pedale ohne großen Kraftaufwand durchgetreten werden können.
6. Wenn Sie die Sitzflächenlänge eingestellt haben, sollte zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante 2–3 fingerbreit Freiraum vorhanden sein.
7. Stellen Sie die Kopfstütze so ein, dass zwar der Kopf geschützt, der Nacken jedoch nicht gestützt wird. Eine zu tief eingestellte Kopfstütze kann bei einem Heckaufprall schwerste Kopf- und Halswirbelverletzungen hervorrufen. Ideal: Oberkante Kopfstütze = Oberkante Kopf.
8. Wenn Lehne und Sitzfläche mit einstellbaren Seitenwangen ausgestattet sind, sollten Sie darauf achten, dass diese Teile am Körper anliegen ohne einzuengen.
9. Die natürliche Form Ihrer Lendenwirbelsäule unterstützen Sie mit der vorhandenen Lordosenstütze. Führen Sie die Anpassung immer von unten nach oben durch. Der wichtigste Abstützbereich ist der des Beckens (Gürtellinie).
10. Überprüfen Sie alle Einstellungen nochmals in gleicher Reihenfolge. Dann passt der Sitz.
Bitte denken Sie auch daran:
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Auf Baustellen, in Betrieben oder in großen Lagerhallen – Sicherheitsschuhe sind überall dort gefragt, wo Füße besonders geschützt werden müssen. Es ist eine besondere Herausforderung, wenn Schuhe zur Berufsbekleidung gehören, doch auch hier kommt es auf die Ergonomie an. In die Schuhe sind beispielsweise Zehenschutzkappen, durchstichsichere Sohlen, Protektoren oder anwendungsspezifische Funktionen wie Schutz vor elektrostatischer Entladung oder Feuer integriert. Zudem muss die Stabilität in unwegsamen Geländen gewährleistet sein.
Ein Sicherheitsschuh wird durchschnittlich 200 Stunden im Monat getragen, während des Arbeitstages üblicherweise sogar ohne Unterbrechung. Daher sollten sie höhere Anforderungen erfüllen als andere Schuhe. Viele stellen sich Sicherheitsschuhe daher schwer, klobig, steif und vor allem unschön vor. Die besonderen Materialanforderungen führten früher oft zu einem erhöhten Schuhgewicht, begrenzter Atmungsaktivität und geringer Flexibilität. Das ist heute nicht mehr so, mittlerweile kommen sie sogar im Business-Look daher. Wir erklären Ihnen, wie sich auch bei Sicherheitsschuhen gesundheitsförderliche Aspekte und guter Komfort für Füße und Rücken kombinieren lassen.
Mehr als ein Drittel unseres Lebens verbringen unsere Füße in Schuhen. Dass Sicherheit alleine nicht ausreicht, liegt da auf der Hand. Schließlich müssen die Füße tagtäglich viele Stunden in diesen Spezialschuhen verbringen. Umso wichtiger sind Tragekomfort und Ergonomie, um den Bewegungsapparat ganzheitlich zu schonen, Ermüdung zu verzögern und die Regeneration positiv zu beeinflussen. Wenn durch eine steife und harte Sohle die Dämpfung nicht ausreichend ist oder das natürliche Abrollverhalten des Fußes beeinträchtigt wird, kann der Arbeitstag schnell zur Qual werden und die Gesundheit leiden.
Sicherheitsschuhe müssen wie alle anderen Schuhe gut zum Träger passen, sodass man sich auch nach einem langen Arbeitstag noch wohlfühlt. Sie müssen funktional und bequem sein, darüber hinaus aber noch weitere Anforderungen erfüllen. Sie sollten nicht nur aus hochwertigen Materialien bestehen, sondern sich in Hinblick auf Länge und Weite an der natürlichen Fußform orientieren.
Füße können unterschiedlich breit sein. Etwa die Hälfte der Menschen besitzt „normalbreite“ Füße, 45 Prozent bewegen sich mit extrabreiten und fünf Prozent mit schmalen Füßen vorwärts. Von Vorteil sind deshalb Sicherheitsschuhe mit unterschiedlichen Weiten, so ist für jeden Fuß etwas dabei. Das ist wichtig, denn: Zu enge Schuhe können Hautreizungen und starkes Schwitzen verursachen, in einem zu weiten Schuh findet der Fuß keinen Halt, dies kann schnell zu Verkrampfungen der Fußmuskulatur führen.
Selbstverständlich muss der Schuh auch in der Länge passen. Zu kleine Schuhe verändern über kurz oder lang die Winkelstellungen der Zehen, bei zu großen Sicherheitsschuhen rutscht der Fuß in den zum Abrollen gedachten Leerraum. Dadurch werden die Zehen bei jedem Schritt gestaucht. Gleichzeitig ist an der Ferse zu viel Platz und der Schuh rutscht bei jedem Schritt vom Fuß. Das führt zu einer Veränderung des Gangbildes und damit zu einer Mehrbelastung der Gelenke.
Ein Sicherheitsschuh sollte den Gang stabilisieren und eine gute Fersenführung haben. Mit anderen Worten: Die Fersen sollten leicht stützend umfasst sein, um eine Stützwirkung für den gesamten Fuß zu gewährleisten. Das sorgt nicht nur für einen sicheren Gang, sondern entlastet auch die Sprunggelenke, reduziert die Gefahr umzuknicken und beugt Gelenk- sowie Wirbelsäulenbeschwerden vor.
Besonders zu empfehlen ist darüber hinaus ein individuell anpassbares Dämpfungssystem. So ist es möglich, die beim Laufen und Gehen auftretenden Druck- und Stoßbelastungen auf Gelenke, Bandscheiben und Wirbelsäule zu reduzieren. Das gilt insbesondere beim Arbeiten auf harten Böden. Eine gute Lösung bieten beispielsweise austauschbare Dämpfungselemente mit einem ausreichend elastischen Volumen. Idealerweise sind die Elemente auf das Körpergewicht des Trägers abgestimmt und verschleißfrei. Letzteres ist wichtig, da man sonst nicht merkt, falls die Dämpfungswirkung nachlässt.
Für Menschen, die viel stehen müssen, ist eine zusätzliche Vorfußdämpfung ratsam.
Folgende Schuhmaterialien wirken sich zusätzlich positiv aus:
Louis Steitz Secura GmbH + Co. KG
Vorstadt 40
67292 Kirchheimbolanden
Tel. 06352/40 02 0
Fax 06352/40 02 250
www.steitzsecura.de
Schraubendreher gehören zu den meistgenutzten Werkzeugen überhaupt. Profis, wie zum Beispiel Elektriker, benutzen sie ständig, aber auch Hobbyhandwerker kommen ohne sie kaum aus. Wer viel mit Schraubendrehern arbeitet, ist jedoch anfälliger für Schmerzen in den Handgelenken, Armen oder der Schulterpartie. Fehlzeiten aufgrund solcher Beschwerden sind häufig. Ergonomische Schraubendreher können helfen, Beschwerden vorzubeugen.
Als Epicondylitis radialis humeri bezeichnen Mediziner die gereizten Sehnenansätze der Streckmuskulatur des Handgelenks – besser bekannt als Tennisellenbogen. Ursache ist in den allermeisten Fällen eine Überlastung der Muskulatur des Unterarms. Die Sehnen der Streckmuskeln sind mit einem ziemlich kleinen Knochenfortsatz an der Außenseite des Ellenbogens verwachsen. Beim Gebrauch eines Schraubendrehers überträgt sich die ganze Kraft ausschließlich auf diesen kleinen Knochenfortsatz. Und das kann bei ständiger Wiederholung zu einer Entzündung der Sehnen führen.
Hinzu kommt, dass Handwerker sich oft in ungünstige Positionen bringen müssen, um überhaupt an die Schrauben zu kommen. Sie haben deshalb häufig Rückenbeschwerden: circa 51 Prozent aller Elektriker müssen sich mindestens einmal während ihrer Berufszeit wegen Rückenschmerzen behandeln lassen.
Mit dem richtigen Schraubendreher lässt sich das Arbeiten in rückenunfreundlichen Positionen deutlich reduzieren. Dazu kommt, dass damit dauerhaftes Schrauben deutlich leichter fällt.
Ein Beispiel: Manche Elektriker wechseln pro Tag bis zu acht Stromzähler aus. Das sind bei modernen Zählern, auch Smart Meter genannt, circa 28 Schrauben pro Wechsel – bei älteren Modellen sogar das doppelte. Macht zusammen rund 200 Schrauben, die täglich gewechselt werden müssen. Mit einem herkömmlichen Schraubendreher kommt man dabei locker auf über 1000 Drehbewegungen täglich. Für Ellenbogen und Rücken ist das eine Tortur – die sich mittlerweile vermeiden lässt.
Allerdings hilft ein normaler Akkuschrauber dabei nicht, denn um ein Überdrehen zu vermeiden müssen die letzten Drehungen vorsichtig per Hand durchgeführt werden. Die Lösung: clevere Schraubendreher. Sie liegen nicht nur gut in der Hand, sondern bieten auch eine elektrische Schraubunterstützung.
Äußerlich ähneln solche modernen Werkzeuge einem ganz normalen Schraubendreher: Die Griffe sind ausreichend lang und die Oberfläche ist aus einem griffigen Material, damit man nicht so leicht abrutscht. Im Inneren des Griffs steckt aber sehr viel intelligente Technik. Sie erleichtert das Arbeiten und reduziert Belastungen deutlich. Mit dem Ergebnis: mehr Gesundheit am Arbeitsplatz.
Diese Schraubendreher mit elektrischer Schraubunterstützung müssen genauso über eine komfortable Kraftdrehzone verfügen wie herkömmliche Schraubendreher – denn sie sollen ja genauso genutzt werden können.
Je nach Bedarf kann jedoch die Schraubunterstützung, über einen intuitiv zu bedienenden Schalter dazu geschaltet werden. Rechts-Links-Lauf ist für diese Geräte ebenso selbstverständlich wie leicht austauschbare Bits für unterschiedliche Schraubaufgaben – die übrigens zur Standardausstattung gehören und den üblichen Normen entsprechen sollten.
Für Elektriker besonders wichtig, die Bits sollten nicht nur Isoliert, sondern auch von der VDE bis 1.000 Volt zugelassen sein. Besonders schlanke Bits sind zudem hilfreich, um in kleine Öffnungen zu gelangen, wenn die Schraubenköpfe tiefer liegen.
Ein langlebiger Lithium-Ionen-Akku sorgt für idealen Antrieb. Er lässt sich deutlich schneller aufladen als er sich entlädt. So ist mit nur zwei Akkus dauerhaftes Arbeiten möglich und der Schraubendreher ist den ganzen Tag einsatzbereit.

Wiha Werkzeuge GmbH
Obertalstraße 3-7
78136 Schonach
Tel. 07722/959 0
Fax 07722/959 160
www.wiha.com
Kein Heim- und Handwerker kann auf Schraubendreher verzichten. Sie gehören zur Grundausstattung in der Werkzeugkiste – ob im Beruf oder im privaten Bereich. Sind sie mit ergonomischen Griffen ausgestattet, können sie helfen, Verspannungen und Schmerzen bei der Arbeit zu vermeiden.
Schraubendreher gehören zu den meistgenutzten Werkzeugen überhaupt. Und egal, ob man nun regelmäßig mit ihnen arbeitet oder sie nur hin und wieder benutzt: Wenn sie nicht gut in der Hand liegen und die Kraftübertragung nicht stimmt, kommt es schnell zu Verspannungen und Schmerzen. Sogar eine Berufskrankheit ist möglich, wenn Schulter oder Rücken nicht mehr mitspielen.
Daher sollte der Griff eines Schraubendrehers so konzipiert sein, dass effektives und ergonomisches Arbeiten möglich ist.
Wer heute das passende Werkzeug sucht, steht meist vor einer riesigen Auswahl, insbesondere im Bereich von Schraubendrehern. Wenn man sich die Schraubendreher genauer ansieht, stellt man selbst als Ungeübter schnell fest, dass sich die Grifflängen der meisten Anbieter den Schraubengrößen anpassen: Je kleinere Schrauben gedreht werden sollen, desto kürzer auch die Griffe. Das ist eigentlich seltsam, denn aus ergonomischer Sicht macht das überhaupt keinen Sinn. Für die meisten Hände sind die Schraubendreher dann viel zu klein. Sie liegen nicht nur schlecht in der Hand, auch die Kraftübertragung lässt zu wünschen übrig. Die Folge: Fehlhaltungen und verkrampfte, schmerzende Hände.
Geeignet sind Schraubendreher, deren unterschiedliche Griffe an die anatomischen Anforderungen der Hand angepasst sind. Schmalere Griffe beispielsweise eignen sich ideal für präzises Arbeiten. Dabei ist auf eine ausreichende Grifflänge zu achten, sodass das Werkzeug sicher geführt werden kann. Breitere bzw. dickere Griffe sind ideal, wenn ein größerer Kraftaufwand gefordert ist. Die Griffe selbst sollten aus möglichst hochwertigen und recycelbaren Materialien bestehen und mit unterschiedlichen Oberflächen angeboten werden, sodass sie auf den Einsatzzweck abgestimmt sind. Darüber hinaus ist auf einen ergonomisch geformten Griff wertzulegen. So liegen sie fest in der Hand und ermöglichen ein kontrolliertes und abrutschfreies Arbeiten. Der gesamte beim Schraubendrehen eingesetzte Bewegungsapparat wird so bei gleichem Arbeitsaufwand deutlich weniger belastet. Ergonomische Griffkonzepte reduzieren also Belastungen im Bereich der Hände, Arme, des Schultergürtels und der Wirbelsäule.
Sogenannte unterschiedlich dimensionierte und profilierte Zonen sind ebenfalls vorteilhaft, denn grundsätzlich gilt: Eine Schnelldrehzone – sie liegt am Griffanfang mit kreisrundem Querschnitt – eignet sich optimal für schnelles und feinmotorisches Drehen. Dabei wird das Werkzeug mit der Handfläche geführt. Mit den Fingern erfolgt die Drehung. Eine Kraftdrehzone – sie beginnt in etwa in der Mitte und geht bis zum Ende mit einem extra großen Querschnitt – ist für eine komfortable Maximalkraftübertragung optimal. Die Schnelldrehzone ist durch eher harte Materialien gekennzeichnet, weichere Materialien werden in der Kraftdrehzone verwendet. Ergonomische Griffkonzepte sorgen für optimale Kraftübertragung, bequemeres, längeres und vor allem schmerzfreies Arbeiten.
Selbstverständlich sollte sein, dass die sogenannten Klingen, also der Metallteil der Schraubendreher, aus hochwertigem Werkzeugstahl bestehen und je nach Schraubaufgabe für die verschiedensten Einsatzzwecke und mit unterschiedlichen Klingenspitzen (Abtrieb) angeboten werden. Optische Identifikationshilfen helfen bei der Zuordnung des Abtriebs, sodass bereits am Griff erkennbar ist, ob es sich um einen Schlitz- oder Kreuzschlitzschraubendreher handelt. Runde Griffe sollten einen Abrollschutz haben, damit der Schraubendreher nicht davonrollen kann.

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Staubsaugen gehört zu den häufigsten und oft auch anstrengenden Reinigungstätigkeiten im Haushalt wie auch im professionellen Bereich. Wenn größere Flächen oder schwer zugängliche Räume gesaugt werden sollen, kann das Hantieren mit großen herkömmlichen Staubsaugern allerdings den Rücken sehr belasten. Daher ist eine rückenschonende Lösung gefragt. Kompakte und auf Rückenfreundlichkeit ausgelegte Rucksack-Sauger sind eine solche Lösung. Denn bei diesen Modellen trägt man das Gerät auf dem Rücken und hat so volle Bewegungsfreiheit ohne lästiges Kabel. Worauf es ankommt, damit das Staubsaugen wieder Freude bereitet und auch deinem Rücken nicht schadet, verraten wir dir gerne.
Ein Rucksacksauger ist in vielen Situationen sinnvoll und eine bequeme Alternative zu herkömmlichen Saugern: Er kann zum Beispiel in stark frequentierten Bereichen genutzt werden, ohne dass durch das Gerät oder das Kabel Stolperfallen entstehen. So wird es möglich, in einem Laden, einem Klassenzimmer oder einem Büro Verschmutzungen zu entfernen – flexibler, schneller und vor allem rückenfreundlich. Auch Treppen oder schwer zugängliche Ecken sind mit dem Rucksacksauger leicht zu erreichen. Selbst in sehr engen Bereichen fällt dir das Saugen leichter, weil das Gerät selbst kaum Platz einnimmt und dich dadurch weniger behindert. Rücken-Staubsauger werden deshalb gerne in Treppenhäusern, Zügen, Bussen oder Flugzeugen eingesetzt, in denen andere Geräte nur schwer nutzbar sind. Nicht nur bei großen Flächen spart man sich das lästige Umstecken des Kabels und die Suche nach passenden Steckdosen. Das ist perfekt, um Hallen oder große Gebäude zu reinigen. Aber auch in Privathaushalten kann ein Rucksacksauger wieder für Freude an der Arbeit sorgen und diese erheblich erleichtern. Einmal aufgesetzt kannst du mit dem Akku-Staubsauger das ganze Haus säubern, ohne ständig ein Gerät hinter dir herzuziehen oder das Kabel umstecken zu müssen. Dadurch vermeidest du unnötiges Bücken und entlastest deinen Rücken. Rückenschmerzen nach dem Staubsaugen müssen einfach nicht sein. Wichtig, damit der Rucksacksauger auch eine Entlastung statt einer Belastung wird, ist aber, dass er gewissen Anforderungen entspricht. Dabei spielt nicht nur das Gewicht, sondern auch eine gute Polsterung oder der Bedienkomfort sowie viele weitere Details eine Rolle.
Du hast inzwischen die Auswahlmöglichkeit ganz verschiedener Rucksack-Staubsauger mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften. Viele von ihnen sind leider ziemlich schwer und unhandlich und damit nicht unbedingt rückenschonend. Vor dem Kaufen solltest du dich deshalb informieren, welche Modelle deinem Rücken guttun und dich bei deiner Arbeit optimal unterstützen. Der Vergleich zwischen verschiedenen Staubsauger-Modellen lohnt sich hier besonders. Orientierung bietet dir das bewährte AGR-Gütesiegel.
Wie leicht sind die Rücken-Staubsauger zu tragen, wie gut können sie an den Körper angepasst werden und ist ergonomisches und kraftsparendes Arbeiten damit möglich? Genau das sind die wesentlichen Anforderungen, die ein guter rückentragender Staubsauger erfüllen muss. Darüber hinaus gibt es eine Fülle an weiteren beachtenswerten Punkten, die du beachten solltest. Eine gute Belüftung am Rücken kann etwa starkes Schwitzen verhindern. Rutschfestes Material ist wiederum bei Schultergurten wichtig, um Verspannungen durch eine unnatürliche Haltung oder unkomfortables Arbeiten zu verhindern.
Damit du einen Überblick erhältst, findest du untenstehend eine Übersicht über Staubsauger, die diesen Anforderungen gerecht werden. Sie wurden allesamt einem aufwändigen Prüfverfahren unterzogen und von Ärzten und Therapeuten als rückengerecht befunden.

Alfred Kärcher SE & Co. KG
Alfred-Kärcher-Str. 28-40
71409 Winnenden
Tel. 07195/9030
Fax: 07195/9032980
www.kaercher.com
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