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Blog Kategorie → Rückengerecht Trainieren

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Collage mit Kindern, Erwachsenen und Senioren, die gemeinsam in Yogakursen auf Matten sitzen und die Hände vor der Brust halten.

Yoga ist nur etwas für besonders sportliche, gelenkige Menschen? Nein! Tatsächlich ist Yoga für fast alle Menschen geeignet, unabhängig von ihrem Alter oder Fitnesslevel. Wer etwas für die allgemeine Gesundheit und einen starken Rücken tun möchte, für den ist Yoga genau richtig.
Bereits ein paar gezielte Übungen pro Woche können viel bewirken: weniger Verspannungen, bessere Beweglichkeit und ein stärkeres Körpergefühl sind nur einige der möglichen positiven Effekte.

Auf einen Blick: Rücken-Yoga

  • Rücken-Yoga vereint die Komponenten Beweglichkeit, Balance und Muskelstärkung, um den Körper ganzheitlich zu unterstützen.
  • Durch regelmäßige Einheiten kann die Balance der Muskelgruppen gefördert werden, wovon insbesondere die tieferliegende Muskulatur profitiert.
  • Die bewusste Kombination aus Bewegung und Atmung trägt maßgeblich dazu bei, den alltäglichen Stresspegel zu senken.
  • Ruhige und strukturierte Stile wie Hatha- oder Yin-Yoga bieten einen unkomplizierten und sicheren Einstieg für Anfänger.
  • Eine gut gepolsterte sowie rutschfeste Unterlage schont die Gelenke und sorgt für eine angenehme Durchführung der Übungen.

Wie kann Yoga dem Rücken guttun?

Yoga setzt auf Beweglichkeit, Körpergefühl, Balance und Muskelstärkung. Weil es so viele verschiedene Ebenen und Ziele vereint, tut es auch dem Rücken ganz besonders gut.
Viele Rückenprobleme entstehen durch ein Ungleichgewicht der Muskeln: Manche Muskelgruppen sind überlastet und verspannt, andere wiederum sind zu schwach. Regelmäßige Yoga-Übungen können dabei unterstützen, diese fehlende Balance auszugleichen. Besonders die Tiefenmuskulatur rund um die Wirbelsäule kann davon profitieren.
Außerdem schult Yoga die Körperwahrnehmung. Du lernst dadurch, im Alltag Fehlhaltungen zu vermeiden und ungünstige Gewohnheiten besser zu erkennen.
Als Bonus kommt noch ein weiterer Vorteil dazu: Die Verbindung von Bewegung und Atem, wie sie im Yoga üblich ist, kann Stress reduzieren. Da Rückenprobleme oft eine Stresskomponente haben, unterstützt du deinen Rücken, indem du Stress abbaust.

Rücken-Yoga: Welcher Yoga-Stil ist für Anfänger geeignet?

Yoga gibt es in unzähligen Stilen und Varianten. Für den Einstieg eignen sich vor allem sanfte Stile:

  • Hatha-Yoga ist ruhig, strukturiert und der klassische Anfänger-Stil.
  • Yin Yoga hält die Positionen länger und arbeitet tief in die Faszien und das Bindegewebe hinein. Das ist ideal für Menschen, die viel sitzen.
  • Restorative Yoga ist dann sinnvoll, wenn eine besonders sanfte und regenerative Praxis gesucht wird. Es konzentriert sich auf schonende Alternativübungen.

Übrigens: Rücken-Yoga ist kein eigener Yogastil. Gemeint ist eine Yoga-Praxis, bei der Übungen für den Rücken im Vordergrund stehen. Das ist in fast jedem Stil möglich.

Welche Yoga-Übungen können den Rücken trainieren?

Yoga arbeitet mit bestimmten Positionen und Übungen, den sogenannten Asanas. Wir zeigen dir, wie du mit 3 ganz konkreten Yoga-Übungen Rücken und Schultern mobilisieren und stärken kannst:

• der herabschauende Hund
• die Kind-Pose für den unteren Rücken
• die Sphinx für den oberen Rückenbereich

Wie funktioniert die Yoga-Übung „herabschauender Hund“?

So führst du den herabschauenden Hund durch:

  1. Beginne im Vierfüßlerstand! Die Knie befinden sich unter den Hüften und die Hände sind mit weit gespreizten Fingern unter den Schultern abgestellt.
  2. Drücke aus dieser Position heraus beim Ausatmen die Zehen in die Matte, hebe die Knie vom Boden und strecke den Po nach oben hinten. Die Arme und der Rücken bilden eine gerade Linie und der Po ist der höchste Punkt, sodass der Körper eine Art umgedrehtes V bildet.
  3. Halte diese Position einige Atemzüge lang und kehre dann sanft zur Ausgangsposition zurück!
Frau macht eine Yogaübung auf einer Matte und stützt sich mit Händen und Füßen am Boden ab.

Die Knie dürfen anfangs gerne leicht gebeugt sein und auch die Fersen müssen nicht die Matte berühren. Das kommt mit der Übung von ganz alleine. Achte aber von Anfang an auf einen langen, geraden Rücken!
Der herabschauende Hund gehört zu den bekanntesten und vielseitigsten Asanas. Diese Übung kann die gesamte Wirbelsäule strecken, die Rückseiten der Beine dehnen und die Schultern und Arme kräftigen.

Wie geht die Yogaübung „Kind-Pose“?

So funktioniert die Kind-Pose:

  1. Setze dich aus dem Vierfüßlerstand heraus auf deine Fersen! Die Arme sind nach vorne ausgestreckt und der Kopf senkt sich Richtung Boden ab.
  2. In dieser Position wird die Lendenwirbelsäule sanft gedehnt und der Rücken kann endlich loslassen.
  3. Halte die Übung 5 bis 10 Atemzüge lang, bei Bedarf mit geöffneten Knien!

Diese Übung kann bei Verspannungen im unteren Rücken sehr entspannend sein.

Frau macht eine Yogaübung auf einer Matte und sitzt mit ausgestreckten Armen auf den Fersen.

Wie sieht die Sphinx-Übung aus?

So funktioniert die Übung:

  1. Lege dich mit gestreckten und hüftbreit geöffneten Beinen auf den Bauch! Stütze dich auf die Ellenbogen, sodass diese direkt unter den Schultern positioniert sind. Die Unterarme liegen parallel zueinander auf der Matte, die Handflächen zeigen nach unten.
  2. Hebe nun beim Einatmen den Kopf und Oberkörper sanft an und stütze dich dabei auf die Unterarme.
  3. Drücke dich nicht aktiv hoch, sondern erlaube dem Oberkörper nur, sich durch den Unterarmstütz „aufzufalten“!
  4. Der Nacken bleibt lang und der Blick geht nach vorne-unten. Halte diese Position für einige Atemzüge und löse sie dann sanft wieder auf!
Frau macht eine Yogaübung auf einer Matte und stützt den Oberkörper auf ihre Unterarme.

Die Yoga-Übung „Sphinx“ soll die Brustwirbelsäule sanft öffnen und die Bauchmuskeln strecken, ohne die Lendenwirbelsäule zu stark zu komprimieren.

Was sollte ich beim Rücken-Yoga beachten?

Das Wichtigste zuerst: Yoga darf sich intensiv anfühlen, aber nie wehtun.
Darüber hinaus gilt:

  • Die korrekte Ausführung der Pose ist wichtiger als die Dauer oder Intensität.
  • Hole bei akuten Beschwerden professionellen Rat ein, bevor du mit Yoga beginnst!
  • Nutze eine gut gepolsterte, rutschfeste Unterlage! Sie schont Gelenke und Wirbelsäule und macht die Übungen in Rückenlage erst angenehm. Auf unserer Internetseite kannst du herausfinden, welche Art von Matte oder Bodenbelag für dich geeignet ist und woran du ein gutes, rückenfreundliches Produkt erkennst.

Unser Fazit: Rücken-Yoga ist eine der wirkungsvollsten und zugänglichsten Methoden, um langfristig beweglich zu bleiben. Vielleicht möchtest du gleich heute damit anfangen?

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