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Ideal: In der Bürozeit stehen und sitzen!

Der menschliche Körper verlangt nach Bewegung. Wer ständig sitzt, wird krank - selbst im perfekt angepassten Stuhl. Also lieber Stehen statt Sitzen? Schließlich verursacht auch längeres Stehen Beschwerden.

Wie so oft liegt die Lösung in der Mitte. In diesem Fall im Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen. So kommt Dynamik in die Büroarbeit, werden Körper und Geist aktiviert und stimuliert.

Stehen bzw. Sitzen belastet den Körper unterschiedlich. Beim Sitzen ist der Druck auf die Bandscheiben fast doppelt so hoch wie beim aufrechten Stehen.

Deshalb sollte man bei der Schreibtischarbeit immer mal wieder aufstehen, um die Wirbelsäule zu entlasten. Der Wechsel von Sitzen und Stehen trainiert Rücken- und Beinmuskulatur, verbessert die Atmung, stimuliert Herz und Kreislauf, regt Verdauung und vegetatives System an. Im Stehen ist der Mensch wacher, reaktionsschneller und konzentrierter. Das Gehirn schaltet im Stehen 5 bis 20 Prozent besser als im Sitzen.

Animation zum häufigen Haltungswechsel

Um diese benötigte Steh-Sitzdynamik in das Büro zu integrieren empfiehlt sich ein Stehpult. Hierbei ist zu unterscheiden, dass es die freistehende, mobile und eine nachträglich auf einem Tisch anzubringende Variante gibt.

Der Arbeitsplatz Stehpult muss so gestaltet sein, dass er zu einem häufigen Haltungswechsel animiert, z. B. durch ein dort befindliches Telefon.

Einfache Höhenverstellung

Das Stehpult muss leicht auf die Körpergröße des Nutzers einstellbar sein und so auch unterschiedlichen Nutzern in jeder Position ein Arbeiten in aufrechter Haltung ermöglichen. Je schneller und bequemer (ohne Werkzeuge!) die Höhenverstellung realisiert werden kann, desto vielseitiger wird das Stehpult eingesetzt. Beim Stehpult ist das Wichtigste die richtige Höhe der Vorderkante. Die Ellenbogen sollen sich etwa zwei Finger breit über der Vorderkante der Pultplatte befinden, wenn Sie – aufrecht stehend – Ihre Hand zur Faust geschlossen unter das Kinn halten.

Pultplatten-Eigenschaften

Die Arbeitsflächenposition muss zudem flexibel 360° um die eigene Achse drehbar sein. Dadurch wird eine rückengerechte Positionierung der Pultplatte in jeder Situation ermöglicht. Das heißt, die Arbeitsfläche muss immer so eingestellt sein, dass man direkt vor dem Pult/der Platte stehen und arbeiten kann. Außerdem muss sie ausreichend groß sein – mindestens DIN 3.

Die Stehpultplatte muss eine Neigungsmechanik (leicht bedienbar!) haben, denn je mehr die Pultplatte neigbar ist, umso weniger muss der Kopf beim Schreiben bzw. Lesen nach vorne geneigt werden. Dies erspart so manche muskuläre Verspannung.

Fußstütze

Optimal ist eine integrierte (bei Nachrüstung zustellbare) Fußstütze. Diese hilft, die Beine zu entlasten und eine Beckenkippung nach hinten zu verhindern, bei der ein Rundrücken die Folge wäre. Dabei sollten abwechselnd die Füße bei abgewinkelten Kniegelenken abgestützt werden (sogenannter Treseneffekt).

Das Stehpult muss einen sicheren Stand haben. Rollen (beim mobilen Stehpult) müssen leicht arretierbar sein. So ist das Pult vor dem Wegrollen gesichert.

Nachrüstbares Stehpult

Bei einem nachrüstbaren, am Arbeitsplatz integrierten Stehpult ist eine möbelunabhängige Befestigung sinnvoll. Das Stehpult muss entsprechend den individuellen Arbeitsabläufen dort installiert werden, wo es für die Nutzung am günstigsten ist. Dies kann sich im Laufe der Nutzung auch verändern. Das Stehpult muss zudem ausreichend stabil sein, d. h., der Benutzer muss sich mit dem Oberkörper auf dem Pult abstützen können.

Empfehlung

Arbeitsmediziner empfehlen als Formel für ideale Büroarbeit: Maximal 50 % sitzen, etwa 25 % stehen und etwa 25 % bewegen.

Anmerkung

Unternehmen mit den besten, hochwertigsten Arbeitsplätzen werden sich im globalen Wettbewerb behaupten, weil sie die besten, motiviertesten und innovativsten Mitarbeiter haben werden.

Die Verbindung von Arbeitsplatzqualität und Wettbewerbsfähigkeit lässt sich inzwischen eindeutig in den Bilanzen nachweisen. Das Büro braucht Bewegung – dadurch wird die geistige Leistungsfähigkeit gefördert und nur so ist dauerhafte geistige Leistung möglich.

in der Zusammenfassung

  • Menschen sind unterschiedlich groß, daher ist ein großes Maßspektrum der stufenlosen Höhenverstellung erforderlich. Einfache und bequeme Verstell-Möglichkeiten fördern die rasche Anpassung an die jeweilige Tätigkeit und den Nutzer.
  • Ausreichend dimensionierte Arbeitsfläche, mindestens DIN A3. Eventuell verschiedene Pultplatten (Formen) nach Wahl.
  • Flexibel um die eigene Achse drehbare Pultplatte.
  • Leichtgängige Verstell-Möglichkeit der Pultplatte mit einer Hand – Neigungsverstellung von 0 bis etwa 70°. Ein Abrutschen von Gegenständen muss bei schräg geneigter Platte (z. B. beim Lesen) durch eine spezielle Vorrichtung vermieden werden.
  • Kontrastarme, nicht spiegelnde Pultplattenoberfläche
  • Sicherer Stand
  • Arretierbare Rollen (beim mobilen Stehpult)
  • Integrierte Fußstütze beim mobilen Stehpult (bzw. eine zustellbare Fußstütze beim nachrüstbaren Tisch-Stehpult) für entlastendes Stehen

Mindestanforderungen

  • Einfache Höheneinstellung
  • Möbelunabhängige Befestigung (beim nachrüstbaren Stehpult)
  • Pultplatte mit ausreichender Größe (mindestens DIN A3)
  • Flexibel drehbare Pultplatte (360°)
  • Neigungsverstellbare Pultplatte
  • Sicherer Stand
  • Fußstütze

Außerdem sinnvoll

  • Zubehör wie Arbeitsplatzleuchten oder Telefonhalterung

PRODUKTE MIT DEM AGR-GÜTESIEGEL

Hersteller

officeplus GmbH
Saline 29
78628 Rottweil
Tel. 0741/24 80 4
Fax 0741/24 82 30
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www.officeplus.de

Weitere Informationen

Der Steharbeitsplatz sollte

  • stets präsent sein.
  • zur Nutzung anregen.
  • ohne Aufwand benutzbar sein.
  • nach dem Aufstehen direkt verfügbar sein.
  • leicht integrierbar sein.
  • an günstiger Stelle installiert sein, z. B. bei Befestigung auf dem Schreibtisch.
  • mobil sein, z. B. auf Rollen.
  • mit einer Fußstütze ausgerüstet sein.

Der gesundheits- und leistungsfördernde häufige Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen gelingt, wenn

  • er keinen Mehraufwand vom Nutzer erfordert,
  • sich die Arbeitsorganisation verbessert,
  • persönliche Vorteile unmittelbar spürbar und
  • genügend Anreize zum Haltungswechsel gegeben sind.

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