Gehörst du auch zu den Menschen, die den Großteil ihres Arbeitstages im Sitzen verbringen? Lange Zeit galt das als völlig normal, heute sieht man das lange Sitzen jedoch kritischer. Man weiß längst, dass das dauerhafte Verharren in der immer gleichen Position den Körper stark belasten kann.
Ein einfacher, aber sehr effektiver Ansatz für mehr Bewegung sind höhenverstellbare Schreibtische oder auch mobile Stehpulte im Büro. Sie ermöglichen jederzeit einen Wechsel der Arbeitsposition. Warum das wichtig ist, erfährst du hier.
Ein Stehtisch im Büro bietet dir Abwechslung zur immer gleichen Arbeitsposition. Du kannst jederzeit zwischen Stehen und Sitzen wechseln und das hat eine ganze Menge Vorteile:
Wenn du lange Zeit in der gleichen Position bleibst, werden bestimmte Körperbereiche dauerhaft belastet. Mögliche Folgen sind Verspannungen im Nacken oder unangenehme Spannungsgefühle im Kopfbereich.
Ein regelmäßiger Wechsel der Arbeitsposition kann zu einem entspannten Körpergefühl beitragen.
Im Stehen arbeitet die Muskulatur anders als im Sitzen. Besonders gut sieht man das an den Beinen: Während sie beim Sitzen ständig im 90-Grad-Winkel abgeknickt sind, tragen sie beim Stehen in gestreckter Haltung den Körper. Du forderst durch den Wechsel also immer andere Muskelgruppen heraus, statt dauerhaft die gleichen zu beanspruchen.
Schon das Aufstehen, Umstellen und kurze Verweilen im Stehen durchbricht starre Abläufe und Haltungen. Der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen ist damit oft der erste Schritt zu mehr Bewegung.
Wer regelmäßig die Haltung verändert, spürt schneller, wann eine Position unangenehm wird. Das hilft, bewusster mit dem eigenen Körper umzugehen.
Wenn die Aufmerksamkeit nachlässt, kann ein Wechsel der Körperhaltung einen großen Unterschied machen. Viele Menschen empfinden diese Änderung als kleinen Reset für das Gehirn, der dann wieder fokussiertes Arbeiten möglich macht.
Nicht generell, denn entscheidend ist der Wechsel zwischen verschiedenen Positionen.
Stehen ist nicht automatisch die bessere Arbeitshaltung. Würdest du das stundenlange Sitzen gegen stundenlanges Stehen eintauschen, wäre nicht viel gewonnen.
Durch den Wechsel der Positionen werden unterschiedliche Muskelgruppen beansprucht, sodass die einseitige Belastung reduziert wird. Ein ergonomischer Arbeitsplatz sollte deshalb Sitzen und Stehen gleichermaßen ermöglichen.
Ein Steh-Sitz-Arbeitsplatz ermöglicht unkompliziert den Wechsel zwischen sitzender und stehender Arbeitsposition. Dafür gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten:
Beide Varianten haben Vor- und Nachteile:
Ein Sitz-Steh-Arbeitsplatz ist eine gute Basis für mehr Bewegung. Doch das ist erst der Anfang! Als Formel für die ideale Büroarbeit gilt: maximal 50 Prozent Sitzen, etwa 25 Prozent Stehen und etwa 25 Prozent Bewegen.
Diese Tipps helfen dir, deinen Tag aktiver zu gestalten:
Übrigens: Wenn du längeres Stehen nicht gewohnt bist, kann eine Anti-Ermüdungsmatte schon viel bewirken. Achte außerdem auf gut passende und bequeme Schuhe!
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