Für eine effektive Arbeitsleistung und für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist nach heutigen Erkenntnissen neben der gesundheitsbewussten Einstellung des Menschen sowie stabiler sozial-psychologischer Rahmenbedingungen, die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes ideal. Egal ob im Büro oder im industriellen Bereich. Zur ergonomischen Gestaltung zählt als Ziel der Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen.
Es gibt Möbel, die „bewegtes Sitzen“ möglich machen: Sinnvolle Aktiv-Stühle halten aufgrund ihrer besonderen Konstruktion automatisch die Rücken- und die Bauchmuskulatur aktiv – und damit fit. Obgleich in die Arbeitsplatzgestaltung mittels Sitzecken oder Steh-/ Sitzkombinationen schon Bewegung gekommen ist, gibt es reine Steharbeitsplätze, an denen ständig stehend gearbeitet werden muss - z. B. Tresen, Labor, Rezeption, höhenverstellbare Schreibtische. Damit solche Arbeitsbedingungen langfristig ohne gesundheitliche Schäden überstanden werden können, sind sogenannte Sitz- Stehstühle unverzichtbar.
Steh-Sitzstühle sind höher als normale Stühle, haben eine relativ kleine, in der Neigung verstellbare Sitzfläche und können leicht am Arbeitsplatz verschoben werden. Sie ermöglichen eine Körperhaltung zwischen Sitzen und Stehen. Bei Personen, die Sitz- Stehstühle nutzen, lasten bis zu 60 Prozent des Körpergewichts nicht mehr auf den Beinen und Füßen, sondern auf der Sitz- Stehstühlen. Das schont Kreislauf, Gelenke, Bänder und Sehnen und ermöglicht das dynamische Aufrichten der Wirbelsäule.
Der Einsatz von Steh-Sitzstühlen ist aber nicht nur für reine Steharbeitsplätze zu empfehlen, sondern auch für Steh- Sitzarbeitsplätze im Büro. Hier kann der Steh-Sitzstuhl einen wichtigen Beitrag zum Wechsel zwischen Sitzen und Stehen leisten. Der Steh-Sitzstuhl sollte ausreichend standsicher, bequem und ergonomisch gestaltet sein.
Durch eine leicht nach vorne geneigte Mittelsäule sitzt man automatisch „gerade“. Ziel ist es hierbei, auch bei einer hohen Sitzposition die physiologische Krümmung der Wirbelsäule zu unterstützen und zugleich die Standsicherheit zu erhöhen. Die Sitzfläche sollte höhenverstellbar sein, damit Ihre Füße vollflächig auf den Boden gestellt werden können, außerdem erhöht dies den Bewegungskomfort. Weiterhin sollte sie nicht zu tief und Ihnen zugeneigt sein.
Achten Sie darauf, dass sich der vordere Teil der Sitzfläche individuell und variabel dem Druck der Oberschenkel anpassen kann, was zu einer deutlichen Druckreduzierung führt.
Das Dreibeinprinzip mit Stopprollen stellt bei modernen Steh-Sitzstühlen sicher, dass er nicht nur auf unebenem Boden stets stabil und standsicher ist, sondern gleichzeitig auch genügend Beinfreiheit bietet. Lässt sich zudem die Sitzhöhe einfach über eine Fußauslösung verstellen, hat man die Hände frei (wichtige Funktion im Labor) und der Steh-Sitzstuhl wird auch von mehreren Nutzern schnell akzeptiert.
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Die Natur hat das in vielen Fällen ziemlich clever geregelt, damit die Lebewesen auf diesem Planeten einigermaßen gut klar kommen. Die Fledermaus beispielsweise verfügt über ein ausgeklügeltes Echolotsystem. Damit kann sie sich bis zu 300 Meter weit nach vorne orientieren. Maulwürfe leben unter der Erde, sind blind und schwerhörig. Dafür haben sie zwei Nasenlöcher, mit denen sie in Stereo riechen können. So erschnüffeln sie sich ihr Futter und Gefahr. Der wichtigste Sinneskanal des Menschen sind die Augen, denn circa 80 Prozent der Sinneseindrücke werden visuell wahrgenommen.
Gerade bei der Büro- und Schreibtischarbeit sind die Anforderungen für die Augen sehr groß. In Deutschland arbeiten Millionen Menschen in einem Büro. Für sie ist eine angemessene Schreibtischbeleuchtung enorm wichtig, nicht nur um die Sehleistung zu erhalten, sondern auch um Fehlhaltungen zu vermeiden. Die Beleuchtung wirkt sich zwar nicht direkt auf das Muskel-Skelett-System aus, nimmt jedoch über sogenannte asthenopische Effekte (Asthenopie = rasche Ermüdbarkeit der Augen) Einfluss. Deshalb spielen optimale Lichtverhältnisse eine wesentliche Rolle für das Einnehmen von entlastenden Körperhaltungen und wirken sich so auf das Wohlbefinden und die Arbeitsleistung aus.
Damit das Sehen gut funktioniert, sind die Augen auf ausreichend Helligkeit angewiesen. Einfallende Lichtstrahlen passieren Hornhaut, Pupille und Glaskörper, bis sie auf die Netzhaut treffen. Die Netzhaut enthält 120 Millionen lichtempfindliche Stäbchen und sieben Millionen farbintensive Zäpfchen. Mithilfe dieser Sehzellen entsteht ein auf dem Kopf stehendes Bild, das neuronal zu einem realistischen Eindruck verarbeitet wird: Das Gehirn stellt das Bild sozusagen vom Kopf auf die Füße.
Doch was passiert, wenn die Schreibtischleuchte oder auch die Stehleuchte nicht den Anforderungen eines modernen Büroarbeitsplatzes entspricht? Mal ist sie zu hell, mal zu dunkel, mal kommt es zu Schattenbildung, mal zu Reflexionen. Die Folgen: Man kneift die Augen zusammen, schiebt Formulare hin- und her, um sie einigermaßen lesen zu können, dreht den Bildschirm des Computers oder – schlimmer noch – verrenkt sich den Hals und nimmt eine ungünstige Sitzposition ein.
Um Fehlhaltungen zu verhindern und die Schreibtischarbeit für die Augen, den Rücken, die Wirbelsäule und den Nacken so angenehm wie möglich zu gestalten, haben sich pfiffige Menschen viele Gedanken gemacht und ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem entwickelt. Sie erzeugen ein homogenes und großflächiges Arbeitslicht und ihre Beleuchtungsstärke kann den jeweiligen Tätigkeiten angepasst werden. Spezielle Reflektoren sorgen für ein blendfreies Arbeiten. Die Leuchten stellen einen guten Kontrast zwischen Computerbildschirm und Arbeitsumgebung her und ermöglichen so ein ermüdungsfreies und rückenschonendes Arbeiten.
Bei Büroleuchten kommt es darauf an, dass sie flimmerfrei und stufenlos dimmbar sind. Speziell angepasste Farbtemperaturen ermöglichen darüber hinaus bestmögliches Kontrastsehen. Alle diese Vorzüge tragen dazu bei, dass einer rückenunfreundlichen Zwangshaltung vorgebeugt werden kann. Die Arbeitsbelastung sinkt, die Augen ermüden nicht so schnell und es kommt deutlich seltener zu muskulären Verspannungen. Die Beleuchtungsstärke sollte an Bildschirmarbeitsplätzen normalerweise bei circa 500 Lux liegen.
Selbstverständlich sollten sie sich auch leicht reinigen bzw. von Staub befreien lassen. Im Gegensatz zu Stehleuchten müssen Schreibtischleuchten über eine bedienerfreundliche und leichtgängige Gelenktechnik verfügen, so passen sie sich der Arbeitsumgebung im Büro und an Bildschirmarbeitsplätzen optimal an.
Grundsätzlich müssen am Arbeitsplatz nicht nur die Lichtverhältnisse stimmen. Ein Arbeitsplatz setzt sich immer aus mehreren Komponenten, wie Licht, Stuhl und Schreibtisch, zusammen. Jede Komponente für sich muss allen ergonomischen Erfordernissen genügen. Nur dann besteht die Möglichkeit daraus ein optimales Bildschirmarbeitsplatz zu entwickeln. Nur ein solches Gesamtkonzept kann letztlich der Gesundheit des Nutzers zugutekommen, Krankheitstage reduzieren, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.
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Für die effektive Büroarbeit und für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist nach heutigen Erkenntnissen neben einer positiven Einstellung des Menschen der Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen ideal. Arbeitsmediziner empfehlen als Formel: Maximal 50 % Sitzen, ca. 25 % Stehen und ca. 25 % Bewegen. Wichtig dafür ist mindestens ein integrierter Stehplatz. Noch besser ist ein höhenverstellbarer Sitz- und Steharbeitsplatz, der den notwendigen Belastungswechsel problemlos ermöglicht.
Praxistests haben gezeigt, dass solche Arbeitsplätze tatsächlich zu mehr Dynamik während der gesamten Arbeitszeit anregen. Beim Wechsel zwischen Sitzen und Stehen passiert im Körper einfach mehr, als nur beim Wechsel zwischen verschiedenen Sitzhaltungen. Neben einer sofort spürbaren Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens bringt der freie Wechsel der Körperhaltungen einen weiteren, positiven Effekt: Auch die geistige Leistungsfähigkeit und Kreativität des arbeitenden Menschen steigt.
Auch Konferenzen können im Stehen, am besten an einem entsprechend höhenverstellbaren Tisch, abgehalten werden. Diese laufen dann deutlich konzentrierter und straffer ab. Lassen sich lange Besprechungen nicht vermeiden, empfiehlt sich auch dort der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen.
Nicht nur im Büro macht ein „Mehr an Bewegung“ Sinn, sondern sie hilft uns in unserem gesamten Alltag. Es ist nicht schwer, aber absolut von Nutzen, sich das bewusst zu machen und immer wieder nach Möglichkeiten zu schauen, wie wir mehr Bewegung in unseren Alltag bringen können (siehe auch „Tipps für den bewegten Alltag“ weiter unten).
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Der menschliche Körper verlangt nach Bewegung. Wer ständig sitzt, wird krank - selbst im perfekt angepassten Stuhl. Also lieber Stehen statt Sitzen? Denn schließlich verursacht auch längeres Stehen Beschwerden. Wie so oft liegt die Lösung in der Mitte. In diesem Fall im Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen. So kommt Dynamik in die Büroarbeit, werden Körper und Geist aktiviert und stimuliert.
Stehen bzw. Sitzen belastet Ihren Körper unterschiedlich. Beim Sitzen ist der Druck auf Ihre Bandscheiben fast doppelt so hoch wie beim aufrechten Stehen. Deshalb sollten Sie bei der Schreibtischarbeit immer mal wieder aufstehen, um die Wirbelsäule zu entlasten. Der Wechsel von Sitzen und Stehen trainiert Rücken- und Beinmuskulatur, verbessert Ihre Atmung, stimuliert Herz und Kreislauf, regt Verdauung und vegetatives System an. Im Stehen sind Sie wacher, reaktionsschneller und konzentrierter. Ihr Gehirn schaltet im Stehen 5 bis 20 Prozent besser als im Sitzen.
Um diese benötigte Steh-Sitzdynamik in das Büro zu integrieren empfiehlt sich ein Stehpult. Hierbei ist zu unterscheiden, dass es die freistehende, mobile (praktisch für das Homeoffice) und eine nachträglich auf einem Tisch anzubringende Variante gibt.
Der Arbeitsplatz Stehpult muss so gestaltet sein, dass er zu einem häufigen Haltungswechsel animiert, z. B. durch ein dort befindliches Telefon, so dass Sie grundsätzlich im Stehen telefonieren oder dass Sie Ihre E-Mails immer am Stehpult bearbeiten. Oder eben als gute Ergänzung zu einem klassischen Schreibtisch der nicht als Stehtisch genutzt werden kann.
Das Stehpult muss leicht auf Ihre Körpergröße einzustellen sein und so auch unterschiedlichen Nutzern in jeder Position ein Arbeiten in aufrechter Haltung ermöglichen. Je schneller und bequemer (ohne Werkzeuge!) die Höhenverstellung realisiert werden kann, desto vielseitiger wird das Stehpult eingesetzt. Beim Stehpult ist das Wichtigste die richtige Höhe der Vorderkante. Die Ellenbogen sollen sich etwa zwei Finger breit über der Vorderkante der Pultplatte befinden, wenn Sie – aufrecht stehend – Ihre Hand zur Faust geschlossen unter das Kinn halten.
Die Arbeitsplatte muss ausreichend groß sein – mindestens DIN A3.
Darüber hinaus muss sie über eine Neigungsmechanik (leicht bedienbar!) verfügen. Denn je mehr die Pultplatte neigbar ist, umso weniger muss der Kopf beim Schreiben bzw. Lesen nach vorne geneigt werden. Dies erspart so manche muskuläre Verspannung.
Bei einem auf dem Schreibtisch nachrüstbaren Stehpult ist es zudem wichtig, dass die Arbeitsflächenposition flexibel um die eigene Achse (360°) drehbar ist. Dadurch wird eine rückengerechte Positionierung der Pultplatte in jeder Situation ermöglicht. Das heißt, die Arbeitsfläche muss immer so eingestellt werden, dass Sie direkt vor dem Pult/der Platte stehen und arbeiten können.
Optimal ist eine integrierte (bei Nachrüstung zustellbare) Fußstütze. Diese hilft, die Beine zu entlasten und eine Beckenkippung nach hinten zu verhindern, bei der ein Rundrücken die Folge wäre. Dabei sollten abwechselnd die Füße bei abgewinkelten Kniegelenken abgestützt werden (sogenannter Treseneffekt).
Das Stehpult muss einen sicheren Stand haben. Rollen (beim mobilen Stehpult) müssen leicht arretierbar sein. So ist das Pult vor dem Wegrollen gesichert.
Bei einem nachrüstbaren, am Arbeitsplatz integrierten Stehpult ist eine möbelunabhängige Befestigung sinnvoll. Das Stehpult muss entsprechend Ihrer individuellen Arbeitsabläufen dort installiert werden, wo es für Sie am günstigsten ist. Dies kann sich im Laufe der Nutzung auch verändern. Das Stehpult muss zudem ausreichend stabil sein. So können Sie sich auch mal mit dem Oberkörper auf dem Pult abstützen.
Unternehmen mit den besten, hochwertigsten Arbeitsplätzen werden sich im globalen Wettbewerb behaupten, weil sie die besten, motiviertesten und innovativsten Mitarbeiter haben werden.Die Verbindung von Arbeitsplatzqualität und Wettbewerbsfähigkeit lässt sich inzwischen eindeutig in den Bilanzen nachweisen. Das Büro braucht Bewegung – dadurch wird die geistige Leistungsfähigkeit gefördert und nur so ist dauerhafte geistige Leistung möglich.
Arbeiten am Bildschirm – viele Stunden täglich sitzen, den Blick starr auf Monitor und Tastatur gerichtet, Hände und Schultern wiederholen subtile Bewegungen in gleichbleibender Haltung: Was auf den ersten Blick harmlos erscheint, kann auf Dauer ernsthafte Folgen für den Körper haben. Rückenschmerzen, Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, Beschwerden in Armen oder Handgelenken – das Risiko für Muskel-Skelett-Erkrankungen steigt, je länger und intensiver der Bildschirm- und PC-Einsatz ohne ergonomische Gestaltung stattfindet. Gerade wer täglich mehrere Stunden vor dem Computer verbringt, belastet Wirbelsäule, Gelenke und Muskulatur durch einseitige Haltung und mangelnde Bewegung.
Falsche Anwendung sowie unpassende oder unergonomische Geräte führen immer häufiger zu Gesundheitsproblemen. Beides kann insbesondere unsere Halswirbelsäule, unsere Muskulatur und auch unsere Gelenke (vorwiegend in Schulter und Hand) belasten.
Das macht auf Dauer krank und schränkt das Arbeitspensum sowie die Arbeitsqualität unweigerlich ein. Krankheitsbedingte Ausfalltage sind die Folge, und die persönliche Lebensqualität leidet spätestens dann, wenn die Probleme chronisch werden.
Doch wie können Sie dieser Pein entgegenwirken? Wenn Sie Ihren beruflichen Alltag viel am Computer verbringen, ist eine rückenfreundliche Gestaltung des Arbeitsplatzes eine unverzichtbare Hilfestellung.
Neben beispielsweise der Beleuchtung, den Platzverhältnissen, dem Raumklima und dem Mobiliar, zählen natürlich auch ergonomische PC-Eingabegeräte wie Maus und Tastatur zu den wichtigsten Komponenten einer ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung.
Allerdings haben unterschiedliche Menschen natürlich auch unterschiedliche Vorlieben. Wie gut, dass Sie für Ihre bevorzugte Anwendung die passenden Eingabemittel finden können:
Die Maus soll eine ergonomisch günstige Arbeitsposition ermöglichen, die Problemen im Handgelenksbereich sowie in der muskulären Gliederkette bis zur Halswirbelsäule entgegenwirkt.
Eine Alternative zur herkömmlichen Maus ist eine zentrierte Computermaus. Diese zeichnet sich grundsätzlich durch eine beidhändige Bedienbarkeit und eine körpernahe Positionierung aus. So werden auch hier die muskulären Beanspruchungen im Hals-Nacken-Bereich sowie Probleme im Handgelenk vermieden.
Weitere Anforderungen an eine zentrierte Computermaus finden Sie in der Checkliste.
Ein separates, zentral platziertes Touchpad ermöglicht eine intuitive, beidhändige Bedienung und orientiert sich an bekannten Gesten wie Tippen, Wischen, Scrollen und Zoomen. Die Armhaltung bleibt dabei natürlich und Zwangshaltungen können vermieden werden. Eine ergänzende Handballenauflage unterstützt Hände und Handgelenke und reduziert die Muskelspannung im Arm- und Schulterbereich. Darüber hinaus gelten die gleichen Anforderungskriterien wie bei der zentrierten Computermaus.
Eine ergonomische Tastatur erlaubt eine körpergerechte Haltung der Hände und lässt Schmerzen durch Verspannungen damit gar nicht erst entstehen.
Welche Eigenschaften sie dafür aufbringen sollte, zeigt die Checkliste.
Grundsätzlich bieten helle Tastaturen mit dunkler Beschriftung ein kontrastreicheres Sehen. Das ist für die Augen entspannter und weniger ermüdend.
Generell gilt für alle Eingabegeräte, dass bei der Bedienung zwischen Ober- und Unterarm ein möglichst rechter Winkel gebildet werden sollte, sodass der Abstand zwischen den Händen und der Wirbelsäule geringgehalten wird. Dabei muss natürlich auch die Höhe der Arbeitsfläche, des Schreibtisches und die Einstellung des Stuhles berücksichtigt werden.
Denn jede Vergrößerung des Abstandes bedeutet für Sie eine höhere statische Haltearbeit im Halswirbelsäulenbereich, welche auf Dauer zum sogenannten „langen Arm“ führt. Daher gilt, je näher und zentraler Sie die Arbeitsmittel am Körper platzieren, desto förderlicher ist dies für Ihre Gesundheit. Zu berücksichtigen ist dabei natürlich auch die Höhe der Arbeitsfläche und die Einstellung des Stuhles.
Nicht zuletzt muss in der eingabefreien Zeit eine entspannte Auflage der Handgelenke möglich sein, z. B. mittels einer integrierten Handballenauflage oder einer Unterarmauflage.
PC-Eingabegeräte sind ein wichtiger Teil des Büroarbeitsplatzes: Ihre Funktionalität ist abhängig davon, dass der gesamte Arbeitsplatz ergonomisch gestaltet ist.
Bei einer Computermaus ist zu berücksichtigen, dass die eine allgemein rückenfreundliche Computermaus nicht empfohlen werden kann. Unterschiedliche Menschen benötigen unterschiedliche Lösungen. Wichtig ist, die Variante zu wählen, die persönlich am angenehmsten und entlastenden ist.
Ergänzend zum Touchpad ist zu empfehlen, dass eine zusätzliche Maus für präzise Arbeiten sinnvoll ist, insbesondere auch um mehr Haltungsvariationen zu fördern.
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