Viele träumen heute noch von einem papierlosen Büro, doch leider ist dieses vielerorts noch nicht umsetzbar. Ob Büro oder Homeoffice, Dokumente gehören heute häufig noch zur täglichen Arbeitswelt dazu. Gerade dann fängt das Problem am Bildschirmarbeitsplatz aber an. Wo lege ich die Dokumente ab? Links, rechts, vor oder neben der Tastatur? Und wenn ich jetzt etwas auf dem Schriftstück notieren will, wo bleibe ich dann mit der Tastatur und der Maus? Der Schreibtisch bietet nicht unendlich Platz! Durch das ständige drehen des Kopfes äußern sich schnell meine ersten Probleme und ich bekomme Nackenschmerzen, die auch durch eine Zwangshaltung enstehen können.
Die Lösung kann ein Dokumentenhalter, oder auch Tischpult bzw. Konzepthalter genannt, sein. Mit ihnen lassen sich Papierunterlagen, wie Briefe, Bücher, Manuskripte und ähnliches sinnvoll am Arbeitsplatz anordnen. Mal ganz abgesehen von der Platzersparnis. Mit den nachfolgenden Tipps, fällt die Arbeit dann nicht nur leichter, Verspannungen im Nacken- sowie im Schulterbereich können sogar verhindert werden. Gute Dokumentenhalter verbessern nicht nur die Gesundheit und die Ergonomie am Arbeitsplatz, sie können auch helfen die Arbeitseffizienz zu erhöhen.
Damit das gelingt und Sie eine komfortable und gesunde Arbeitshaltung einnehmen, sollten Sie den Dokumentenhalter so platzieren, dass er in Sichtachse zum Bildschirm steht. Das minimiert zu häufige Drehbewegungen von Kopf und Halswirbelsäule und ist ein erster wichtiger Schritt. Ganz nebenbei kann dieses zu einer verbesserten Konzentration und einer erhöhten Produktivität führen. Wenn die Tastatur einmal nicht benötigt wird, können sie den Dokumentenhalter praktischerweise einfach über die Tastatur ziehen, um so körpernah weiter zu arbeiten. Nichts muss groß aus dem Weg geräumt werden. Dafür muss der Dokumentenhalter auf der einen Seite stabil aber auch standfest sein und sich flexibel auf der Arbeitsfläche platzieren lassen.
Der zweite wichtige Schritt ist die richtige Einstellung. Diese muss leicht und intuitiv von statten gehen. Einmal eingestellt, darf sich die Position nicht von allein verstellen. Auch dann nicht, wenn Sie mal ein schwereres Buch darauf ablegen oder Sie auf einem Dokument eine handschriftliche Notiz verfassen möchten. Lästiges nachjustieren oder gar ein ungewolltes zusammenklappen wären ärgerlich. Wichtig ist auch die Schrägstellung. Mindestens 16 Grad müssen es schon sein. Am besten in verschiedenen Abstufungen oder stufenlos. So haben Sie je nach Sitzhaltung, oder falls Sie zwischendurch mal im Stehen arbeiten, immer einen guten Blick auf das Dokument, was die Augenbelastung reduziert, zu einer aufrechteren Körperhaltung verhilft und die Konzentration verbessert. Einer „Nickhaltung“ wird so ebenfalls entgegengewirkt.
Nicht zu vergessen eine der wichtigsten Eigenschaften. Das Platzieren von Dokumenten. Dafür ist auf eine ausreichend große Ablagefläche zu achten. Was natürlich auch immer etwas vom Einsatzzweck abhängig ist. Damit ein Schriftstück nicht ungewollt von der Ablagefläche rutscht muss eine Abrutschkante oder ähnliches vorhanden sein. Multifunktional einsetzbar ist der Dokumentenhalter, wenn er über zusätzliche Funktionen, wie z.B. einen Stift- oder Handyhalter verfügt, um die Arbeitsfläche besser organisieren. Wenn Sie es denn benötigen.

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Beim Bürostuhl unterscheiden wir zwischen dem bewegungsfördernden Aktiv-Bürostuhl und dem rückengerechten Standard-Bürostuhl. Der Standard-Bürostuhl gehört somit zur „gesunden Basisausstattung“ der in keinem Büro fehlen darf und mindestens die nachfolgenden Kriterien erfüllen sollte.
Der Bürostuhl ist ein Produkt, von dessen sinnvoller Gestaltung und Nutzung unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit in hohem Maße abhängen. Körperhaltungen beispielsweise, die aus irgendeinem Grund eingenommen werden, haben Auswirkungen auf unsere Denk- und Wahrnehmungsprozesse (Kognition), wie zum Beispiel die Urteilsbildung oder unsere Einstellung, und natürlich auch auf die Emotionalität. Der rückengerechte Standard-Bürostuhl verfügt daher über intuitive Bedienelemente womit sich Sitzhöhe und –Tiefe leicht an die individuellen Bedürfnisse anpassen lassen. Weiterhin bringen Hersteller mit ihren Bürostühlen viel gesunde Bewegung an den Arbeitsplatz. Sitz- und Rückenlehne sind mit einer Synchronmechanik ausgestattet und folgen den Bewegungen des Körpers automatisch. Die Synchronmechanik kombiniert eine Rückwärtsbewegung der Rückenlehne mit einer darauf abgestimmten Absenkung der Sitzfläche im hinteren Bereich – also eine Veränderung des Öffnungswinkels. Was letztlich zu einem komfortableren Sitzen in zurückgelehnter Haltung führt.
Alle AGR-geprüften Standard-Bürostühle verfügen zudem über eine wirkungsvolle Tiefenfederung, die für ein Abfedern beim Hinsetzen sorgt und dadurch Wirbelsäulenstauchungen vermeidet. Die Sitzfläche mit integrierter freifließender bzw. einstellbarer Sitzneigung nach vorne kann auch in der Tiefe individuell eingestellt werden. Für eine Entlastung der Schulter-Armmuskulatur sorgen höhen-, breiten- und tiefenverstellbare Armstützen (besonders wichtig bei intensiver Arbeit am Bildschirm). Auch ein individuell oder automatisch einstellbarer Rückenanlehndruck, eine ausgewogene Unterstützung durch eine hohe Rückenlehne und vieles mehr gehört bei einem rückengerechten Standard-Bürostuhl zur Grundausstattung.
Ein guter Bürostuhl benötigt nur wenige, dafür aber funktional sinnvolle und gut erreichbare Bedienelemente. In Verbindung mit rückenfreundlichem Verhalten, z. B. häufiger Wechsel der Arbeitshaltung, ist dies eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Büro. Die rückengerechte Gestaltung des gesamten Arbeitsplatzes dient Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugleich, was leider immer noch viel zu selten Beachtung findet.
Ein rückengerechter Bürostuhl allein reicht allerdings nicht. Die Gesamtheit des Büroarbeitsplatzes, also Umgebung, Lichtverhältnisse bzw. eine darauf abgestimmte Beleuchtung, das Schreibtischmaß, Bildschirmanordnung etc. muss gesehen und aufeinander abgestimmt werden. Eine ideale Ergänzung stellen kombinierte Steh-Sitz-Arbeitsplätze oder ein zusätzliches Stehpult dar.
Arbeiten Sie an einem erhöhten Arbeitsplatz im Counterbereich, dann ist dauerhaftes Stehen sehr belastend. Aus diesem Grund gibt es für diesen Bereich spezielle Counterstühle, die im Wesentlichen die gleichen Kriterien erfüllen wie ein Standard Bürostuhl. Sie verfügen über eine deutlich höhere Sitzposition und einen Fußring für bequemes Abstützen bzw. Aufsetzen der Füße. Kann der Arbeitsplatz längerfristig nicht verlassen werden empfiehlt sich der Einsatz einer separaten Fußstütze. So können Sie die Sitzposition zusätzlich variieren. Tipp: Auch ein perfekt eingestellter Bürostuhl schützt nicht vor Rückenschmerzen. Bauen Sie in Ihren Büroalltag Bewegungspausen und möglichst viele Haltungswechsel ein. Eine Faustregel lautet: 50 Prozent Sitzen, 25 Prozent stehen und 25 Prozent bewegen.
Ganz besonders hohe Anforderungen müssen Bürostühle erfüllen, die an 24-Stunden-Arbeitsplätzen, wie Leitstellen, eingesetzt werden. Zum einen sollen sie eine aufrechte Sitzhaltung unterstützen, wechselnde Sitzhaltungen und optimalen Sichtkontakt (Überwachungsmonitore) ermöglichen und zum anderen die erforderliche spezifische Leistungsfähigkeit fördern. Weshalb diese Stühle auch immer über eine verstellbare Nackenstütze verfügen müssen. Wichtig sind zudem Qualität und Robustheit. Denn sie müssen auch für Personen mit hohem Körpergewicht und für den Einsatz im Drei-Schicht-Betrieb geeignet sein.
Immer mehr Menschen verbringen den Großteil ihres Tages im Sitzen. Die Anzahl der Bildschirmarbeitsplätze steigt seit Jahrzehnten stetig an und auch in der Freizeit dominiert Sitzen den Alltag vieler Menschen. Diese Entwicklung bleibt nicht folgenlos: Vor allem in Kombination mit Bewegungsmangel kann die einseitige Haltung zu schmerzhaften Rückenbeschwerden und im Zuge ungünstiger Stoffwechselbedingungen zu weiteren degenerativen Erkrankungen führen.
Dazu kommt: Durch stundenlanges und monotones Sitzen wird das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen (Hormone, Proteine) versorgt. Geistige Funktionen bauen ab, Aufmerksamkeit, Konzentration, Leistungsfähigkeit nehmen spürbar ab und die Produktivität lässt nach. Kein Wunder, dass Schlagzeilen wie diese zunehmen: „Sitzen ist das neue Rauchen“, „Sitzen ist tödlich“ oder „Sitzen macht dumm“.
Orthopäden, Bewegungs- und Arbeitswissenschaftler fordern deswegen mehr körperliche Aktivität, die in den (Büro-) Alltag integriert wird. Das heißt mehr Sitzhaltungswechsel, mehr Sitz-Steh-Dynamik und mehr Bewegung in den uns zu Verfügung stehenden Räumen. Eine Faustregel lautet: 50 Prozent sitzen, 25 Prozent stehen und 25 Prozent bewegen. In der Konsequenz: Mehr Sitzdynamik, also Haltungswechsel während des Sitzens (kein starres Sitzen) und deutlich weniger Sitzzeiten.
Was helfen alle technischen Lösungen, wenn sie ungenutzt bleiben und der Stuhl nicht auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers eingestellt wird? Machen Sie sich daher mit den Einstellmöglichkeiten Ihres Bürostuhls vertraut. Die Gebrauchsanweisung des Herstellers hilft Ihnen dabei. Gute Hersteller und gute Händler bieten ihren Kunden sogar persönliche Einweisung und Schulung an. Wer lange Zeit beispielsweise vorn übergebeugt oder verdreht sitzt, behindert Atmung und Verdauung. Das kann zu vorzeitiger Ermüdung, Durchblutungs- und Verdauungsstörungen sowie Rückenschmerzen bis hin zu ernsthafteren Muskel- und Skeletterkrankungen führen.
Nutzen Sie die Sitzfläche beim klassischen Bürostuhl ganz aus. Der Rücken sollte direkten Kontakt mit der Rückenlehne haben und zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante sollten noch etwa 3-4 fingerbreit Platz sein. Andernfalls kann es zu Durchblutungsstörungen kommen.
Stellen Sie die Sitzhöhe so ein, dass die Oberschenkel bequem auf der Sitzfläche aufliegen und der Winkel zwischen Unter- und Oberschenkel etwas größer als 90 Grad ist. Die Hüfte liegt dann etwas höher als die Knie. Zwischen Rumpf und Oberschenkel entsteht so ein leicht geöffneter Winkel (>90 Grad).
Passen Sie die Rückenlehne Ihrem Rücken an. Die höhenverstellbare Rückenlehne bzw. höheneinstellbare Lordosenanpassung soll das Becken im hinteren, oberen Bereich (Beckenkamm) unterstützen.
Die Dynamik der Rückenlehne (Rückenanlehndruck) ist dann richtig eingestellt, wenn ihre Bewegung beim Anlehnen nach kurzer Eingewöhnung nicht mehr bewusst wahrgenommen wird.
Armlehnen dienen dem individuellen Komfort und sollen gegebenenfalls den Schulter-Arm-Bereich entlasten und Verspannungen entgegenwirken. Bei korrekter Einstellung bilden Ober- und Unterarm in etwa einen rechten Winkel. Bei manchen Aktiv-Bürostühlen wird z. T. aus ergonomischen Gründen bewusst auf die Armlehnen verzichtet. Dann ist darauf zu achten, dass die Tischfläche so eingestellt ist, das die Unterarme vollflächig aufliegen können.
Wechselnde Sitzpositionen bis hin zum Liegen sind in einigen Bürostuhlkonzepten umgesetzt worden. Diese Bürostühle zeichnen sich durch einen besonders großen Öffnungswinkel aus, der eine sogenannte Relaxposition ermöglicht.
Vor wenigen Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, im Büro liegend zu arbeiten. Nicht nur deswegen, weil unsere Bürotätigkeit diese Position nicht zugelassen hätte, sondern weil die Horizontale als Arbeitshaltung im Büro gesellschaftlich nicht legitimiert war. Doch vieles lässt sich bereits heute in der zurückliegenden Haltung ohne Kraftaufwand per Mausklick, per Spracheingabe oder über mobile Touchscreens erledigen. Aber nicht nur der Körper profitiert von der liegenden Haltung, sondern auch der Geist. Erkenntnisse aus der Schlafforschung bestätigen, dass beispielsweise ein Minutenschlaf im Liegen nachweislich die Arbeitsleistung und das Wohlbefinden erhöht. Wer den „Power Nap“ in seinen Lebensrhythmus integriert, ist messbar konzentrierter, reaktionsschneller, leistungsfähiger und ausgeglichener als die, die auf ein horizontales Intermezzo im Laufe des Tages verzichten.
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Wissenschaftler der Universität von Queensland in Australien haben 4.700 Menschen, die am Schreibtisch arbeiten, beobachtet und ihre Bewegungsgewohnheiten genauer unter die Lupe genommen. Resultat: Je länger jemand ununterbrochen am Schreibtisch sitzt, desto größer ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diejenigen Probanden, die öfter aufstanden und sich bewegten, hatten deutlich bessere Blutwerte. Außerdem waren sie schlanker und insgesamt gesünder. Denn durch mehr Bewegung am Arbeitsplatz verbessert sich unter anderem der gesamte Stoffwechsel, Gelenke und Knochendichte profitieren und auch Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ II können vermieden werden. Höchste Zeit also, über ein aktives Büro nachzudenken.
Das aktive Büro tut aber nicht nur Herz und Gefäßen gut. Auch die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigt deutlich messbar an und die Psyche profitiert, wie spanische Wissenschaftler herausgefunden haben. Denn wer mehr als 42 Stunden pro Woche im Sitzen verbringt, hat ein 31 Prozent erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen.
Voraussetzung für ein aktives Büro sind Arbeitsplatzverhältnisse, die den Mitarbeitern ein Plus an Bewegung ermöglichen. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von sogenannten extrinsischen Reizen, also eine von außen positiv beeinflusste Veränderung der Verhältnisse und des Verhaltens. Diese sollen zu komplexen und spontanen Positionsveränderungen führen und zwar so, dass sie zu einem festen Bestandteil des Arbeitsalltags werden.
Man kann sich denken, dass dafür Schreibtisch und Stuhl nicht ausreichen. Viel besser ist ein so genannter Bewegungsraum. Dazu gehören beispielsweise zwei parallel in der Höhe verstellbare Arbeitsflächen, wobei eine Arbeitsfläche ca. 38 cm höher positioniert ist. So ist eine Arbeitsfläche für sitzende und die andere für stehende Tätigkeiten gedacht. Ein häufiges Verstellen entfällt somit bzw. es ist nur eine minimale Feinjustierung nötig, die von beiden Arbeitsflächen gleichberechtigt vorgenommen werden kann. Die Arbeitsflächen sind jeweils etwas kleiner wie ein normaler Schreibtisch. Zu wenig Platz, mögen jetzt manche denken, doch beide Arbeitsflächen bilden einen Arbeitsplatz. Platzmangel gibt es somit keinen.
Durch die kleineren Arbeitsflächen wird der Schreibtisch nicht mehr als Ablage verwendet. Die Arbeitsfläche dient nur dem gerade zu bearbeitenden Projekt. Hinzu kommt, dass beide Arbeitsflächen gleichberechtigt sind: Bildschirm und Tastatur sind auf beiden vorhanden und verbunden, so dass ein ständiger Wechsel möglich ist. Die Arbeitsflächen sollten im leichten Winkel zueinander stehen, um den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen möglichst leicht zu machen.
Da aber langes Stehen auf harten Böden genauso ungesund ist wie langes Sitzen, lohnt es sich über eine spezielle Bodenmatte nachzudenken, beispielsweise Bodenmatten mit integrierten sogenannten 3-D-Strukturen und einer speziellen elastischen Beschichtung. Sie sind weichem Waldboden nachempfunden und bewirken eine sensomotorische Aktivierung, also dem Zusammenspiel zwischen Muskeln und Nervensystem. Der positive Effekt dabei: Man kann wesentlich länger, gesünder und ermüdungsfreier im Stehen arbeiten.
Die Füße werden genauso aktiviert wie die Muskeln und Venen in den unteren Extremitäten. Außerdem muss man unbewusst den Körper immer ein wenig ausbalancieren. Das ist ein tolles Training für unser vestibuläres System (Gleichgewicht) und erhöht die Aufmerksamkeit.
Dass man auch im Sitzen nicht auf Bewegung verzichten muss, beweisen Aktiv-Bürostühle oder Aktiv-Stühle. Durch Sitze, die mehrdimensionale Bewegungen ermöglichen – seitwärts, vorwärts, rückwärts und in der Vertikale – ermöglichen sie ständige, kaum wahrnehmbare Positionsveränderungen. Der bewegliche Sitz animiert den Körper zu kleinsten Ausgleichsbewegungen, wodurch genau die Muskelgruppen angesprochen werden, die für die Stabilisierung der Wirbelsäule wichtig sind.
Vom Stehen muss man jedoch nicht gleich in die Sitzposition wechseln. Menschen, die bevorzugt im Stehen arbeiten, können beispielsweise auch auf einen Steh-Sitz zurückgreifen. Dabei ist auch bei diesen Sitzmöbeln darauf zu achten, dass sie mehrdimensionale Bewegungen erlauben und individuell in der Höhe verstellbar sind. Eine leicht vorgeneigte Mittelsäule sorgt dabei für eine aufrechte Haltung und für eine Entlastung der Bandscheiben. Da man nicht mehr starr steht, sondern permanent in Bewegung ist, kräftigen diese Steh-Sitze ebenfalls ganz nebenbei die Rumpf- und Rückenmuskulatur.
Diejenigen, die ein wenig Motivation benötigen, um sich mehr im Büro zu bewegen, können digitale Tracker zu Hilfe nehmen. Dabei erfassen Sensoren die Zeitspanne, die man im Sitzen oder Stehen verbringt. Eine kleine Lampe erinnert beispielsweise daran, die Haltung zu wechseln. Sie leuchtet so lange, bis man eine andere Körperposition eingenommen hat. Die Zeitspannen sind natürlich frei wählbar und können, wenn gewünscht, deaktiviert werden. Außerdem lässt sich das Bewegungsverhalten auswerten und grafisch darstellen. So eine Analyse kann ein zusätzlicher Ansporn sein, das eigene Bewegungsverhalten weiter zu optimieren.
Der Effekt von wechselnden Körperhaltungen am Arbeitsplatz und der damit verbundene Wechsel von Anspannung und Entspannung sollte nicht unterschätzt werden. Die Körperhaltung zu ändern erhöht die Kreativität. Deshalb bieten sich Sitzmöbel an, auf denen man sitzen, liegen oder auch mal lümmeln kann – alles ist erlaubt, so lange es die Regeneration fördert. Auch kurze Arbeiten mit einem Laptop, Tablet oder Smartphone können auf bequemen Sitzmöbeln, die an Wohnzimmermöbel erinnern, gut verrichtet werden oder auch mal eine kurze Besprechung.
Ein rückenfreundlicher und bewegungsfördernder Bildschirmarbeitsplatz soll die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern verbessern, die überwiegend mit Computern, elektronischen und digitalen Geräten arbeiten. Dabei sollte der ständige Haltungswechsel während des Arbeitens unterstützt werden, weil sich damit die Rückengesundheit und das Wohlbefinden fördern lässt.
Aufeinander abgestimmte Arbeitsplatzverhältnisse (extrinsische Reize) sollen es Mitarbeitern ermöglichen, ihre Arbeitsabläufe so zu gestalten, dass sie möglichst viel Bewegung enthalten. Bewegung sollte ein integraler Bestandteil jeden Bildschirmarbeitsplatzes sein.

Konzept „Active Office“ bestehend aus:
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Wer an Büroarbeit denkt, dem fällt dabei nicht unbedingt Bewegung und Fitness ein. Doch genau dies machen spezielle bewegungsfördernde Untergründe möglich. Sie aktivieren die Fuß- und Unterschenkelmuskulatur samt Fußgelenken und beugen so Ermüdungserscheinungen vor. Das heißt: Fitness und Bewegung – ganz nebenbei.
Sitzen wird als das neue Rauchen bezeichnet, Büroarbeit ist damit gleichgesetzt mit einer der größten Gesundheitsgefahren. Ganz abwegig ist das nicht, denn stundenlanges Sitzen hat etliche negative Auswirkungen auf den Rücken, die Gefäße, das Herz und die inneren Organe. Krankheiten drohen, wie beispielsweise Diabetes oder Krebserkrankungen, und auch auf die Lebenserwartung kann sich Sitzen negativ auswirken.
Was also können Millionen von Menschen tun, die ihren Lebensunterhalt in einem Büro verdienen? Vielleicht kennen Sie bereits das Konzept der Steh-Sitz-Dynamik? Daneben gibt es jedoch noch weitere Möglichkeiten, mehr Bewegung an den Büroarbeitsplatz zu bringen. Dazu muss man das Büro noch nicht mal verlassen. Stehen wird damit nicht nur angenehmer, sondern macht auch fitter – gut für Körper und Geist.
HINWEIS
Im gewerblichen Bereich sollte vor der Anwendung entsprechender Matten oder Boards der Einsatz mit der zuständigen Sicherheitsfachkraft des Betriebes abgeklärt werden.
Eine gute Möglichkeit dafür bieten spezielle Bodenmatten. Sie sind zirka einen halben Quadratmeter groß und werden an den Steh-Sitz-Arbeitsplatz gelegt.
Kriterien für Qualität sind eine hohe Standfestigkeit bei gleichzeitig flexibler Handhabbarkeit: Die Position der Bodenmatte sollte leicht zu verschieben sein. Eine rückfedernde und elastische Schaumstofftrittfläche ist ebenso vorteilhaft wie eine robuste Oberfläche.
Manche Matten verfügen im Inneren über eine 3-D-Struktur mit kleinen Bergen und Tälern, sodass das Bewegen auf ihnen dem Stehen und Gehen auf Naturgelände gleicht, wie zum Beispiel dem Gehen auf einem Waldboden.
Beim Stehen auf diesen Bodenmatten wird durch die innere Struktur so eine kaum spürbare, zusätzliche Instabilität erzeugt, die den Körper zu Ausgleichsbewegungen anregt. Grundsätzlich wird durch bewegungsfördernde Bodenmatten starres Stehen vermieden, mit dem Effekt, dass die Muskulatur nicht ermüdet und die Beine nicht anschwellen. Der unbewusste Haltungswechsel macht bewegungsloses Stehen zu bewegtem.
Diesen Effekt bezeichnen Experten als zufallsgesteuerte Aktivierung der Reflexzonen und der Sensorik. Viele kleine, tieferliegende Fuß-, Bein- und Oberkörpermuskeln müssen sich immer wieder zusammenziehen und entspannen, um das Gleichgewicht halten zu können
Dieses Plus an Mikro- und Makrobewegungen hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesundheit: bessere Durchblutung, erhöhte Venenaktivität in den Beinen, aktiverer Stoffwechsel. Außerdem verbessert sich die Konzentrationsfähigkeit am Arbeitsplatz und Ermüdungserscheinungen werden hinausgezögert.
Eine andere Möglichkeit mehr Bewegung an den Steh- Sitz-Arbeitsplatz zu bringen ist ein sogenanntes Aktivierungsboard. Dabei handelt es sich um eine gewölbte Bodenplatte, die aufgrund ihrer speziellen Materialbeschaffenheit eine gewisse Flexibilität aufweist. Stellt man sich drauf, sorgt es automatisch, unkompliziert und sicher für Bewegung.
Damit wird das Gehen im Stehen zum Kinderspiel, denn die gleichen Muskelgruppen wie beim Gehen werden aktiviert. Man profitiert von den gleichen positiven Effekten, die normales Gehen mit sich bringt. Dabei werden alle Muskelketten des Körpers – von Kopf bis Fuß – angesprochen. Experten sprechen in diesem Zusammenhang vom Tensegrity-Modell.
Unser Körper ist ein ausgeklügeltes System von Muskelketten, stabilisierenden Bändern und intelligenten Gelenksystemen, die zusammenarbeiten. Werden einzelne Muskelgruppen oder Muskelanteile gestört oder geschwächt führt das zu einer muskulären Dysbalance. Das ansonsten reibungslose Zusammenspiel klappt nicht mehr.
Das Aktivierungsboard wirkt muskulären Dysbalancen entgegen. Die Kippbewegungen sind dabei so wohldosiert austariert, dass niemand aus dem Gleichgewicht kommt.
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Die Zahl der Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden nimmt stetig zu. Ein häufiger Grund dafür ist viel zu oft bewegungsarm verbrachte Zeit – ob in aufrechter Position oder beim Sitzen. Dieser Bewegungsmangel und dazu eine meist nicht ergonomische Haltung und Umgebung sind Gift für die Rückengesundheit. Grund genug sich selbst mit ergonomischen Hilfsmitteln etwas Gutes zu tun. Wie zum Beispiel mit einem dynamischen Sitzkissen oder einer dynamischen Sitzauflage für zwischendurch.
Das Besondere an unserem Rücken ist, dass er sich in vielen Fällen selbst reparieren kann. Ein ausgeklügelter Mechanismus steckt dahinter, der aber nur funktioniert, wenn er regelmäßig bewegt wird. Für Menschen die viel sitzen bedeutet das, die Position häufig zu wechseln. Denn schon kleinste Reize können – im Vergleich zum starren Sitzen – den entscheidenden Unterschied ausmachen. Das Problem dabei: die im Büro oftmals eingesetzten Aktiv-Bürostühle sind im eher provisorischen Homeoffice nicht vorhanden. Stattdessen kommen vielfach sehr einfache, starre Stühle zum Einsatz. Wie übrigens auch am Esstisch, was sicher jeder kennt, der schon mal bei einem schönen Abendessen in geselliger Runde länger darauf ausharren musste. Die Folge: Kaum einer bewegt sich im Sitzen. Was also tun? Wie die Bewegungsbudgets im Sitzen erhöhen? Helfen können zum Beispiel dynamische Sitzauflagen, welche zusätzliche Bewegungsimpulse auslösen.
Entsprechend konzipierte Sitzauflagen sollten in der Lage sein das so genannte aktiv-dynamische Sitzen zu fördern. Dabei kommt es, ohne großes eigenes Zutun, zu ständig wechselnden Körperhaltungen. Das trainiert Ihre kleinen Muskelgruppen rund um die Wirbelsäule, beugt Verspannungen vor und sorgt für eine bessere Durchblutung sowie Nährstoffversorgung – auch des Gehirns. Das fördert Ihre Leistungsfähigkeit und Konzentration. Nicht zu vergessen, die Druckentlastung für die beim Sitzen äußerst beanspruchten Bandscheiben.
Damit eine dynamische Sitzauflage die beschriebenen positiven Effekte auch bewirken kann, muss sie zunächst sicher und rutschfest auf bestehende Sitzflächen platziert werden können. Und natürlich darf es keine unangenehmen Druckstellen erzeugen. Ganz wichtig ist eine gedämpfte Flexibilität, die Bewegungen in alle Richtungen zulässt und die ständige spontane Bewegungswechsel ermöglicht oder sie besser noch fördert. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einer bedarfsgerechten Beckendynamik. Mit anderen Worten: einer rhythmischen Aktivierung der Becken-Rumpfmuskulatur. Dadurch kommt es zu einer ständig wechselnden Druckverteilung an den Bewegungssegmenten der Wirbelsäule und auch der großen Gelenke.
Entscheidend für die Rückengesundheit ist zudem die Aktivierung der Sensomotorik. Bei der Sensomotorik handelt es sich um das Zusammenspiel zwischen Reizaufnahme – Sensorik – und der Reizantwort – Motorik. Bei einer entsprechend konzipierten Sitzauflage geht es darum, gezielt die Reizaufnahme so zu verändern, dass es zu einer Muskelreaktion als Antwort kommt. Eine solche dynamische Sitzauflage ersetzt zwar auf Dauer keinen ergonomischen Stuhl, vorübergehend eingesetzt kann es allerdings zur Rückengesundheit und zum Wohlbefinden bei sitzenden Tätigkeiten beitragen. Oder auch einfach nur mal so für die Pause zwischendurch.
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