Konventionelles Sitzen ist starres Sitzen. Starres Sitzen bedeutet angespannte - verspannte - Rückenmuskulatur, monotone Belastung der Bandscheiben und die Erschlaffung des ganzen Halteapparates. Das ist besonders für den Becken- und den Rumpfbereich gefährlich. Gleichzeitig führt starres Sitzen zu Müdigkeit und Sauerstoffarmut im Blut, die Konzentration lässt nach. Deshalb fordern Ärzte und Therapeuten: „Auch im Sitzen soll man sich sehr viel bewegen.“ Mit Aktiv-Stühlen, die zu häufigen Positions- und Haltungswechseln animieren, ist das möglich.
* für temporäres Sitzen und mehr
Warum die sogenannten mehrdimensionalen Sitzkonzepte für den Rücken so gut sind, zeigt ein Blick auf die Anatomie: Unsere Wirbelsäule ist ein kippeliger Turm aus 24 übereinander gestapelten Wirbelkörpern, zusammengehalten von zahleichen Muskeln. Sie bilden ein Geflecht dünner Muskelbänder, die sämtliche Wirbel kreuz und quer miteinander verbinden. Eine besondere Rolle spielt dabei die sogenannte autochthone Muskulatur (= Aufrichter und Stabilisator der Wirbelsäule), die unseren Körper ständig ausbalanciert, ohne dass wir etwas davon bemerken.
Heute weiß man: Eine zu schwache autochthone Muskulatur ist eine der Hauptursachen für Rückenbeschwerden. Aber genau diese so wichtigen kleinen Muskeln lassen sich durch das mehrdimensionale Sitzen optimal trainieren. So ganz nebenbei, während der Arbeit. Weiterer Vorteil: Der Stuhl passt sich den Bewegungen des Sitzenden an, der Rücken bleibt immer aufrecht, selbst dann, wenn man sich dem Tisch zuneigt. Das beugt nicht nur Rückenproblemen vor, sondern fördert die Ernährung der Bandscheiben, entlastet die Organe, regt den Kreislauf an und steigert dadurch auch die Leistungsfähigkeit, die Konzentration und die Stimmung.
Kinder verbringen durchschnittlich zehn Stunden am Tag - inklusive der Freizeit - im Sitzen. Gerade dem heranwachsenden Organismus fehlen dadurch wichtige Bewegungsreize, die für eine ausgewogene körperliche, geistige und psychische Entwicklung unabdingbar sind. Grundsätzlich ist festzuhalten: Je häufiger sich Heranwachsende vielseitig bewegen, desto besser ist dies für ihre komplexen Entwicklungsprozesse. Ein guter Grund, schon im Kindesalter auf bewegungsförderndes Mobiliar zu achten. Aktiv-Stühle gibt es nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder. Sie müssen, angepasst auf die Körpergröße, die gleichen Kriterien erfüllen.
Die heute zertifizierten Aktiv-Stühle sind für unterschiedliche Einsatzzwecke konzipiert und unterscheiden sich im Sitzkomfort und in den Einstellmöglichkeiten.
Sie können je nach Nutzerbedarf für das „Sitzen zwischendurch", aber auch längeres Sitzen empfohlen werden. Es gibt Menschen, die können ganztags auf einem Aktiv-Stuhl ohne Rückenlehne komfortabel sitzen. Andere wiederum benötigen die Rückenlehne immer wieder einmal zum „Lümmeln“. Es gibt sie für Erwachsene und für Kinder.
Immer mehr wird das Thema, temporäres Arbeiten im Stehen, an dafür definierten, verstellbaren Steh-Sitzarbeitsplätzen gefordert. Aber auch längeres Stehen kann Ermüdungsprozesse begünstigen. Um diesen zu begegnen empfiehlt die AGR neben zertifizierten Bodenmatten insbesondere den Einsatz von Stehhilfen.
Hierbei handelt es sich um ein einfaches, ergänzendes Sitzmöbel, das keinen Standardstuhl ersetzen soll. Bei diesen Stühlen erfolgt die Anpassung an unterschiedliche Körpergrößen nicht wie bei anderen Aktiv-Stühlen über eine Höhenverstellung, sondern über unterschiedliche Stuhlgrößen. Gerade unter Beachtung einer lern- und gesundheitsfreundlichen institutionellen Raumgestaltung (Kita, Schule) die dem Anspruch der Vielfalt, auch hinsichtlich der mobiliaren Ausstattung gerecht wird, stellt dieser „einfache“ Aktivstuhl eine wertvolle Ergänzung dar. Individuell bevorzugte, lernpädagogisch sinnvolle oder notwendige Verhaltenserfordernisse werden somit unterstützt und nicht blockiert.
Für alle, die mit mehr Bewegung, aber nicht ausschließlich auf bewegungsfördernden Stühlen sitzen möchten, hat es sich bewährt, den Wechsel zwischen „klassischem“ Stuhl und dem mobilen Aktivsitzmöbel anzubieten.
Ähnlich wie Aktiv-Bürostühle weisen auch Aktiv-Stühle Bewegungsmechanismen auf, die ein intuitives, mehrdimensionales Sitzverhalten zulassen. Aktiv-Stühle werden sowohl im Büro als auch am Heimarbeitsplatz eingesetzt. Sie entsprechen jedoch nicht den Anforderungen der DIN EN 1335 für Büromöbel. Dies beinhaltet aber auch eine kritische Betrachtungsweise. Die DIN EN 1335 basiert auf einer Vorlage aus dem Jahr 1989 (DIN 4551) und schließt aufgrund „veralteter“ Bestimmungen viele innovative und in der Zwischenzeit empirisch belegte physiologische Sitzkonzepte für den Büroeinsatz aus. Grundsätzlich ist die Betriebsleitung nicht gezwungen, sich bei der Auswahl der Arbeitsmittel an die DIN EN 1335 zu halten. Die Norm gilt lediglich als Empfehlung bzw. als Mindestanforderung zum Schutz von Mitarbeitern. Die Gesundheit und die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sollten bei der Wahl des richtigen Sitzobjektes jedoch im Vordergrund stehen – und nicht die Norm! Ein verantwortungsbewusster Arbeitgeber sollte daher einen Mitarbeiter, der beim Sitzen auf einem konventionellen Bürostuhl nach DIN EN 1335 Rückenschmerzen bekommt, dessen gesundheitliche Situation sich jedoch beim Sitzen auf einem nicht DIN-gerechten Sitzobjekt verbessert, nicht zwingen, auf einem DIN-gerechten Bürostuhl zu sitzen.
Die AGR hat mittlerweile viele höhenverstellbare Aktiv-Stühle zertifiziert, die keine DIN EN 1335 aufweisen. Basierend auf den nachfolgenden Gründen werden diese Aktiv-Stühle für Büro- als auch Heimarbeitsplätze als rückenfreundlich empfohlen.
aeris GmbH
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Bergardi GmbH
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95704 Pullenreuth
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Bioswing Boogie – Bedienung und optimale Einstellung
Bewegtes Sitzen - Ihrem Rücken zuliebe
Bergardi Erklärvideo - was macht die aktiv-dynamischen Fitnesstrainer so besonders?
„Sitzen ist das neue Rauchen!“. Mit dieser Meldung sorgten Wissenschaftler weltweit für Aufsehen. Damit Sitzen nicht so schädlich ist, wie das Inhalieren von 4000 giftigen Inhaltsstoffen beim Rauchen einer Zigarette, sollten Sie sich möglichst viel bewegen – am besten direkt im Büro. Aktiv-Bürostühle bieten dafür die ideale Unterstützung.
Der Alltag der Menschen in der westlichen Welt hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen zu lange sitzen. Viel zu lange, wie eine australische Studie (Sitting Time and All-Cause Mortality Risk in 222 497 Australian Adults) eindrucksvoll nachweisen konnte: Demnach verbringen Menschen, die einen sitzenden Beruf haben, fast 22 Stunden pro Tag auf Sesseln, Sofas, Stühlen oder im Bett. Der dadurch bedingte Bewegungsmangel lässt die Muskeln erschlaffen. Früher oder später sind sie dann nicht mehr in der Lage, uns aufrecht zu halten.
Das hat dramatische Folgen: Zu schwache Bauchmuskulatur führt zu einem Rundrücken, der nicht nur die Bandscheiben einseitig belastet, sondern auch die inneren Organe einklemmt. Studien beweisen zudem, dass zu langes Sitzen auch das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck, Arteriosklerose und Thrombosen sowie für manche Krebsarten zum Teil deutlich erhöht. Sogar das Gehirn wird in Mitleidenschaft gezogen und fängt früher mit dem Abbau an.
Daher empfiehlt es sich, den Büroalltag möglichst bewegt zu gestalten. Eine gute Faustformel lautet: 25 Prozent Stehen, 25 Prozent Bewegen und 50 Prozent Sitzen. Glücklicherweise hat die Industrie reagiert und bietet Produkte an, die den gefährlichen Bewegungsmangel ausgleichen können. So kann das Sitzen mit den sogenannten Aktiv-Bürostühlen ganz nebenbei deutlich bewegter gestaltet werden.
Aktiv-Bürostühle bringen mehr Bewegung an den Arbeitsplatz. Möglich machen dies unterschiedliche Aktiv-Sitzkonzepte, die alle eine gedämpfte mehrdimensionale Bewegung der Sitzfläche ermöglichen. Aktiv-Bürostühle fördern die Bewegung und sorgen für eine höhere Anzahl an Haltungswechsel als Standard-Bürostühle mit Synchronmechanik. Deshalb sind sie u.a. besonders empfehlenswert für Menschen die durch ihre Tätigkeiten fast ausschließlich an einen Stuhl gebunden und somit auf zusätzliche Bewegungsimpulse angewiesen sind.
Bei den derzeit geprüften Sitzkonzepten gibt es aktuell fünf unterschiedliche Ansätze.
Beim 3-D-Ergonomie-Prinzip folgt der auf einem Federbein gelagerte Sitz fließend und dosiert (individuell einstellbar) jeder natürlichen und intuitiven dreidimensionalen Lageveränderung des Körpers. Dadurch werden nicht nur Vorwärts-, Rückwärts und Seitwärtsbewegungen ermöglicht, sondern auch Schwingungen in der Vertikalen sowie Kombinationen aus allen Bewegungsrichtungen.
Das 3D-Balance-Prinzip ermöglicht nicht nur Körperbewegungen nach vorne und hinten, sondern auch zu beiden Seiten. So werden die natürlichen Bewegungsimpulse des Sitzenden unterstützt. Eine automatische Sitzneigung nach vorne öffnet den Beckenwinkel und sorgt so für eine körpergerechte Sitzhaltung. Außerdem animiert sie den Benutzer zum kontinuierlichen Haltungswechsel. Dieser stimuliert die Rückenmuskulatur, fördert die Durchblutung und steigert so die Konzentrationsfähigkeit des Sitzenden.
Das Similar-Swing-Sitz-Prinzip fördert das intuitive Bewegungsverhalten durch eine Sitzmechanik, die der Sitzschale eine kontrollierte, seitliche Flexibilität ermöglicht. Somit werden Beckenbewegungen, im Vergleich zu Standard-Bürostühlen, deutlich gefördert. Die neue Sitzkinematik räumt dem Körper dadurch alle Bewegungsfreiräume ein und nutzt zugleich das natürliche Körpergefühl sich selbst zu stabilisieren. Der Körper erkennt die Bewegungsanreize und nimmt sie wie selbstverständlich auf. Da sich die Armstützen nicht mitbewegen, behält der Sitzende sein Sicherheitsgefühl.
Das 3D Sitzwerk der Bioswing-Stühle registriert kleinste Verlagerungen des Körperschwerpunktes und schickt sie als Bewegungsreize automatisch an den Körper zurück. Diese Bewegungsreize wirken nicht nur aktivierend und leistungssteigernd auf die Muskeln selbst, sondern auch auf die geistige Leistungsfähigkeit. Zusätzlich werden durch die Bewegungsimpulse die für die Rückengesundheit wichtigen tiefliegenden Muskelschichten trainiert und wirken monotonen Sitzhaltungen, Muskelverspannungen und Schmerzen entgegen. Darüber hinaus wird durch diese Technologie die Rumpfmuskulatur stimuliert, was eine aufrechte Haltung des Rückens unterstützt. Das allgemeine Wohlbefinden erhöht sich und in der Folge bleibt die Konzentrationsfähigkeit länger erhalten.
Die Sitness®-Technologie sorgt für ein dreidimensionales Sitzen und hält den Nutzer so auch im Sitzen immer in Bewegung. Die bewegliche Verbindung zwischen Sitz und Stuhlunterteil bewirkt eine permanente Aktivierung der Rückenmuskulatur. Durch die einwirkenden Mikrobewegungen während des Sitzens wird die Rückenmuskulatur ständig angesprochen. Die Bewegungsfreiheit in jede Richtung sorgt für ein aktiveres Sitzen, wodurch Sie ganz unbewusst Ihre Rückenmuskulatur stimulieren und so Rückenschmerzen vorbeugen. Bewegung und häufige Haltungswechsel selbstverständlich auch im Sitzen, sind unerlässlich für einen gesunden Rücken. Die Durchblutung und der Nährstoffaustausch sind auf einem ausgeglichenen Niveau, wodurch Muskelverspannungen und eine Unterversorgung der Bandscheiben reduziert werden. Die Bewegungsfreiheit in sitzender Haltung unterstützt eine Entlastung über den ganzen Tag. Dadurch kann die Konzentrationsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft der sitzenden Person erhöht werden.
Bewegtes Sitzen hat viele entscheidende Vorteile. So werden beispielsweise die Bandscheiben nicht mehr einseitig, sondern flächig belastet. Mit dieser Belastung kommen die wichtigen Pufferorgane problemlos klar. Außerdem muss der Körper beim Sitzen auf Aktiv-Bürostühlen ständig kleinste Bewegungen durchführen, um das Gleichgewicht zu halten. Dieses Mikrotraining stärkt die sogenannte autochthone Muskulatur. Dabei handelt es sich um kleine, tiefliegende Muskeln, die entlang der Wirbelsäule verlaufen. Sie halten uns aufrecht und stabilisieren die Wirbelsäule.
Bei Bedarf gibt eine flexible Rückenlehne nicht nur zusätzliche Sicherheit, sondern erhöht auch die Auswahl an unterschiedlichen Sitzpositionen, zwischen denen ständig gewechselt werden soll. Mehr Komfort bietet die Rückenlehne ohnehin, zum Beispiel dann, wenn man sich beim Telefonieren einfach mal zurücklehnen möchte.
Wie alle guten Bürostühle, müssen auch Aktiv-Bürostühle über leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten verfügen. Sitz- und Rückenfläche müssen so beschaffen sein, dass man nicht ins Schwitzen kommt und vor allem nicht ins Rutschen. Der Öffnungswinkel zwischen Oberschenkel und Rumpf sollte größer als 90 Grad sein und ausreichende Standsicherheit gewährleisten.
Arbeiten Sie an einem erhöhten Arbeitsplatz im Counterbereich, dann ist dauerhaftes Stehen sehr belastend. Aus diesem Grund gibt es für diesen Bereich spezielle Counterstühle, die im wesentlichen die gleichen Kriterien erfüllen wie ein Aktiv-Bürostuhl. Sie verfügen über eine deutlich höhere Sitzposition und einen Fußring für bequemes Abstüzen bzw. Aufsetzen der Füße. Kann der Arbeitplatz längerfristig nicht verlassen werden empfiehlt sich der Einsatz einer separaten Fußstütze. So können Sie die Sitzposition zusätzlich variieren. Tipp: Auch ein perfekt eingestellter Bürostuhl schützt nicht vor Rückenschmerzen. Bauen Sie in Ihren Büroalltag Bewegungspausen und möglichst viele Haltungswechsel ein.
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Bewegtes Sitzen - Ihrem Rücken zuliebe
Mit aktivem Sitzen gegen Rückenschmerzen
Arbeiten Sie im Büro? Dann gehören Sie auch zu der großen Gruppe von 17,6 Millionen Menschen, die täglich viel Zeit am Schreibtisch verbringen (www.zeit.de/bueroarbeit-sitzen-arbeitsplatz-auswirkungen-gesundheit-bewegung). Und die Anzahl nimmt kontinuierlich zu. Schreibtischarbeit führt oft zu Bewegungsmangel, und Mitarbeiter in diesen Berufen bewegen sich häufig zu wenig. Dabei gilt Bewegungsmangel mittlerweile als Risikofaktor Nummer 1 bei vielen Krankheiten, allen voran Rückenschmerzen und Herz-Kreislaufleiden. Der menschliche Körper ist für stundenlanges Sitzen einfach nicht gebaut. Dringend nötig sind deshalb Büromöbelkonzepte, die Ihnen ein agileres Arbeiten auch in klassischen Sitzberufen ermöglichen.
Agiles Arbeiten gilt in vielen Bereichen als das Konzept der Zukunft. Denn für den Erfolg eines Unternehmens wird in Zukunft das Wohlbefinden während des Arbeitens und die mentale Agilität der Beschäftigten ebenso wichtig sein, wie deren soziale Zufriedenheit und die körperlich-geistige Gesundheit. Was wiederum heißt, dass bezüglich der Diversität der Menschen komplexere Arbeitsplatzkonzepte erforderlich sind.
Zentrale Annahme des Konzepts des agilen Arbeitens ist, dass sich Anforderungen permanent verändern und nur eine schnelle Anpassungsfähigkeit erfolgssichernd ist. Im Arbeitsalltag bedeutet dies, dass ein zu bearbeitendes Projekt in kurze Intervalle – sogenannte Sprints – unterteilt wird, in denen Teams selbstorganisiert zusammenarbeiten, um ihren Arbeitsprozess zur Bewältigung einer komplexen Aufgabe stetig zu verbessern, sodass ein produktives Ergebnis zielführend und schnell erreicht werden kann. Fest am Schreibtisch sitzend, ist dieses zukunftsorientierte Konzept aber nicht umsetzbar. Dafür bedarf es auch eines agilen Büromöbelkonzeptes.
Büro und Bewegung – das schien sich lange Zeit auszuschließen. Doch mit den entsprechenden ergonomischen Möbeln und ihren multifunktionalen und mobilen Anwendungsmöglichkeiten ist vor allem auch dem Rücken zuliebe ein deutliches Plus an Bewegung möglich. Folgende Produkte machen aus einem herkömmlichen Büro ein smartes Arbeitsumfeld, welches Raum für körperliche, geistige und soziale Bewegungen schafft:
Um es gleich vorweg zu nehmen, wer einen klassischen Bürostuhl, der auf Ihre Bedürfnisse eingestellt werden kann, nutzt, macht nichts falsch. Dennoch gibt es heute Aktiv-Stühle, die flexibel einsetzbar sind und mehr Bewegung in den Büroalltag bringen. Sie müssen sich an unterschiedlichen Körpergrößen anpassen lassen, Bewegungen in alle Richtungen erlauben und gleichzeitig standsicher sein. Durch die kleinen Ausgleichsbewegungen, die Sie zur Stabilisierung auf dem Aktiv-Stuhl vornehmen, also die kontinuierliche Be- und Entlastung der Bandscheiben und der Muskulatur (Vermeidung von Verspannungen), erfolgt ein Training der Rücken- und Bauchmuskulatur. Dadurch wird der Kreislauf angeregt, Ermüdung vorgebeugt und die Konzentrationsfähigkeit länger erhalten.
Für eine kurze Abstimmung, schnell festzuhaltende Notizen oder für eine Gruppenarbeit, bieten sich Mehrzweckstühle an. Sie verfügen über eine für kurzfristiges Sitzen ideale Sitzhöhe, Sitztiefe und Sitzbreite. Mehrzweckstühle müssen den Rumpfbereich unterstützen und durch eine Sitzflächenneigung das aktive Sitzen fördern. Sehr vorteilhaft ist es, wenn ein Mehrzweckstuhl über eine federnde Sitzfläche verfügt, ähnlich wie bei einem Freischwinger. So werden Stöße beim Hinsetzen abgefedert und einer starren Sitzhaltung vorgebeugt, sodass Sie entspannt sitzen können.
Nicht nur ein echter Hingucker in jedem Büro, sondern überaus zweckdienlich – der Sitzbock. Bei kürzeren Gesprächen, Meetings oder Präsentationen hilft er Ihnen die unteren Extremitäten zu entlasten. Er ist eine Mischung aus Stuhl und Stehhilfe und muss ein Absitzen mit offenem Winkel im Hüftgelenk ermöglichen. Regt er Sie zusätzlich zu spontanen Wechselhaltungen an, ist dies ein weiterer großer Vorteil und sorgt so in jedem Raum für mehr Dynamik.
Entspannung muss sein. Einfach mal durchschnaufen, Kraft tanken, wieder auf frische Ideen kommen und so auf die nächste Arbeitsaufgabe vorbereiten. Das geht auf einem rückenfreundlichen Loungemöbel natürlich sehr viel leichter und effektiver. Die Rückenlehne weist eine leichte Neigung nach hinten auf. So entsteht ein deutlich größerer Öffnungswinkel als 90 Grad im Hüftgelenk und der Rumpfschwerpunkt positioniert sich hinter dem Körperschwerpunkt. Beides sind Voraussetzungen für ein wirklich entspanntes „Abhängen“. Rückenlehne und Sitzfläche müssen so miteinander harmonieren, dass völlig unterschiedliche Menschen ausreichend Auflagefläche für die Oberschenkel haben. Eine gute Sitzdruckverteilung ist so garantiert.
Immer mal wieder stehend zu arbeiten setzt sich mehr und mehr durch. Gerade bei Gruppenarbeiten zeigt sich so eine höhere Effizienz. Beim Konzept des agilen Arbeitens bieten sich Ihnen hier verschiedene Lösungen, die individuell zum Einsatz kommen können. Die Bekannteste ist sicher der in der Höhe verstellbare Schreibtisch, der für Sitz- und Steharbeiten gleichermaßen gut geeignet ist.
Eine weitere gute Möglichkeit sind Stehtische, die einzeln oder in Kombination zum Einsatz kommen können. Mit einer Höhe von 105 bis 110 Zentimetern sind sie für fast alle Körperhöhen gut geeignet. Sie müssen dann über eine Vorrichtung zum Abstützen des Fußes verfügen. So können Sie immer mal wieder das Standbein wechseln und sorgen für ein beschwerdefreies Stehen. Feststellbare Rollen sorgen zusätzlich für leichte Anpassungen an die Arbeitssituation. Entsprechende Rollen sind übrigens für alle Tische, die bei diesem Konzept zum Einsatz kommen, von Vorteil. So zum Beispiel auch bei Tischen, die gleichzeitig als Arbeitsplatz oder als Präsentationsfläche genutzt werden können. So lassen sie sich spielend leicht für jede Arbeitssituation positionieren.
entsprechend den bestehenden AGR Kriterien
entsprechend den bestehenden AGR Kriterien

Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
www.sedus.de
Einfach das Licht ausschalten, die Augen schließen und in Morpheus Arme sinken. Am nächsten Morgen dann ausgeruht aufwachen und den Tag voller Elan starten. So die Idealvorstellung vom gesunden Schlaf. Was ist aber mit all den Kindern, denen das nicht vergönnt ist. Was ist mit Kindern, die aufgrund einer Krankheit oder eines Handicaps nicht mehr so gut ein und durchschlafen können?
Ein gesunder Schlaf ist für viele Eltern von Kindern, deren Mobilität beeinträchtigt ist oder die unter Schlafstörungen leiden, eher Wunsch, denn Realität. Sie werden oft mehrmals pro Nacht von ihren Kindern aus dem Schlaf gerissen. Bis zu 70 Prozent dieser besonderen Kinder leiden unter Einschlaf- und vor allem Durchschlafproblemen, deutlich häufiger als gesunde Kinder. Resultierend aus der Behinderung kommt es in der Regel zu zahlreichen Wachphasen.
Die Folgen sind sowohl für die Kinder als auch für die gesamte Familie extrem belastend. Bei chronisch kranken und Kindern mit Handicap muss die nächtliche Lagerung möglichst perfekt sein. Zudem muss das Kind jederzeit ein Gefühl der Geborgenheit haben und zugleich sollen seine Sinne angesprochen und angeregt werden. Die Kinder müssen ihren Körper spüren. Ist diese Rückkopplung vorhanden, verbessert sich in der Regel der Schlaf und Muskelanspannungen werden reduziert. Therapiematratzen können für mehr Körpergefühl der Kinder sorgen. Außerdem sollte ein gutes Bett durchaus auch schmerztherapeutische Funktion haben.
Das Wohlbefinden des Menschen und gerade auch der Kinder ist eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Genesung und Gesunderhaltung. Mit dem Wissen über die Zusammenhänge von Schlaf und Regeneration und deren Auswirkungen auf den Genesungsprozess bekommen Pflegeexperten wichtige neue Impulse, die in die Entwicklung von Therapiematratzen einfließen. Manche Systeme bauen auf die basale Stimulation (Förderung und Verbesserung der Sinneswahrnehmung, Körperorientierung und Kommunikationsfähigkeit) auf. Wie beispielsweise Therapiematratzen mit Micro-Stimulation (MiS).
Unterhalb der Matratze befindet sich eine Art Lattenrost mit flexiblen Flügelfedern. Aus Atmung und kleinsten Eigenbewegungen des Kindes erzeugen die Flügelfedern stimulierende Gegenimpulse. Das sind feine motorische Reize, die das Gehirn über die Nervenbahnen mit wichtigen Signalen versorgen. Aus diesen Signalen konstruiert es ein dreidimensionales Modell – unser Körperbild. Ohne diese Signale entsteht eine „Funkstille“. Das Gehirn verlernt die Kommunikation mit dem Körper und kann Bewegungen nicht mehr richtig steuern. Die Micro-Stimulation fördert Eigenbewegung im Schlaf, hält körperlich mobil und geistig beweglich. Schmerzen können verhindert und Heilungsprozesse unterstützt werden. Das Kind spürt seinen Körper besser. Besonders bei Kindern mit krankheitsbedingten Bewegungseinschränkungen oder beeinträchtigter Körperwahrnehmung bildet dies die Basis für einen erholsamen Schlaf.
Eine Therapiematratze wie ThevoSchlummerstern ist ein kindgerechtes Lagerungs- und Therapiesystem, welches die Schlafqualität, Wahrnehmung und die Entwicklung des Kindes unterstützt. Es ist zur Dekubitusprophylaxe und -therapie geeignet und unterstützt zudem die Schmerztherapie. Es sorgt für einen ruhigeren und erholsameren Schlaf, da es zu weniger Schlafunterbrechungen kommt – zum Beispiel durch weniger Umlagerungen.
Kinder mit Wahrnehmungs- oder Verhaltensstörungen, wie zum Beispiel ADHS und Autismus, können oft nicht schlafen und wachen während der Nacht sehr häufig auf. Die Schlafstörungen haben negative Auswirkungen auf die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit des Kindes. Hilfe bieten Produkte wie der ThevoSchlummerstern Senso. Diese beeinflussen durch minimale Bewegungsimpulse das unruhige Schlafverhalten des Kindes positiv.
Verbesserten Schlaf für therapiebedürftige Erwachsene, die unter verschiedensten Krankheitsbildern leiden, gibt es ebenfalls mit AGR-Gütesiegel. Mehr Informationen finden Sie hier.

Thomas Hilfen für Körperbehinderte GmbH & Co. Medico KG
Walkmühlenstr. 1
27432 Bremervörde
Tel. 04761/88 60
Fax 04761/88 61 9
www.thomashilfen.de
Einfach das Licht ausschalten, die Augen schließen und in Morpheus Arme sinken. Am nächsten Morgen dann ausgeruht aufwachen und den Tag voller Elan starten. So die Idealvorstellung vom gesunden Schlaf. Was ist aber mit all denjenigen, denen das nicht vergönnt ist. Was ist mit Menschen, die krank sind, die mit einem Handicap leben oder die aufgrund Ihres Alters nicht mehr so gut ein- und durchschlafen können?
Das Wohlbefinden des Menschen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Genesung und Gesunderhaltung. Mit dem Wissen über die Zusammenhänge von Schlaf und Regeneration und deren Auswirkungen auf den Genesungsprozess bekommen Pflegeexperten wichtige neue Impulse, die in die Entwicklung von Therapiematratzen einfließen. Manche Systeme bauen auf die basale Stimulation (Förderung und Verbesserung der Sinneswahrnehmung, Körperorientierung und Kommunikationsfähigkeit) auf. Wie beispielsweise Therapiematratzen mit Micro-Stimulation (MiS) zur MiS Schlaf-Therapie.
Unterhalb der Matratze befindet sich eine Art Lattenrost mit flexiblen Flügelfedern. Aus Atmung und kleinsten Eigenbewegungen des Schlafenden erzeugen die Flügelfedern stimulierende Gegenimpulse. Das sind feine motorische Reize, die das Gehirn über die Nervenbahnen mit wichtigen Signalen versorgen. Aus diesen Signalen konstruiert es ein dreidimensionales Modell – unser Körperbild. Ohne diese Signale entsteht eine „Funkstille“. Das Gehirn verlernt die Kommunikation mit dem Körper und kann Bewegungen nicht mehr richtig steuern. Die Micro-Stimulation fördert Eigenbewegung im Schlaf, hält körperlich mobil und geistig beweglich. Schmerzen können verhindert und Heilungsprozesse unterstützet werden. Der Schlafende spürt seinen Körper besser. Besonders bei Menschen mit alters- oder krankheitsbedingten Bewegungseinschränkungen bildet dies die Basis für einen erholsamen Schlaf.
Durch unterschiedliche Federungsvarianten können Therapiematratzen auf die Anforderungen einzelner Krankheitsbilder abgestimmt werden.
Die aus der MiS Micro-Stimulation resultierenden minimalen Bewegungsimpulse sorgen für ständige Druckverlagerungen. Bei bettlägerigen Patienten wird eine Matratze wie ThevoautoActiv zur Prophylaxe und Therapie eines Dekubitus (Wundliegen) eingesetzt. Die Eigenbewegung des Patienten wird deutlich gefördert. Auch die Matratzen ThevoSoft und Thevo Care werden zur Prophylaxe von Dekubitus in der Pflege eingesetzt.
Ca. 70 % der Demenzkranken leiden unter massiven Schlafstörungen. Unruhige und schlaflose Nächte mit einem sehr hohen Pflege- und Betreuungsaufwand sind die problematische Folge. Diese Schlafstörungen entstehen, weil die betroffenen Menschen ihren Körper nicht mehr spüren. Speziell bei Demenzpatienten muss deshalb eine feste Unterfederung die Körperwahrnehmung fördern, sodass der Patient seinen Körper besser spürt und während der Nacht ein kontinuierliches Feedback erhält. Produkte wie ThevoVital sorgen für eine sanfte Bewegung, welche die Wahrnehmung des Demenzkranken stimuliert, Ängste abbaut und damit einen erholsamen Schlaf fördert. Ergebnis: Eine direkte Entlastung für das Pflegepersonal und Angehörige. Ganz ohne Nebenwirkungen.
Die Bewegungseinschränkungen bei an Parkinson erkrankten Menschen führen zu Schlaflosigkeit und Verspannungen. Deshalb muss speziell bei Parkinsonpatienten eine sehr feste Unterfederung die Körperwahrnehmung fördern, sodass der Patient seinen Körper besser spürt und während der Nacht ein kontinuierliches Feedback erhält. Weiterhin muss die sehr feste Federung ein stabiles Liegegefühl bieten, welches das Aufrichten und den Positionswechsel des Schläfers erleichtert. Durch die MiS Micro-Stimulation der ThevoCalm Matratze werden die Muskeln wieder entspannt.
Menschen mit chronischen Schmerzen (wie z.B. Arthrose, Osteoporose oder Krebs) leiden häufig unter Liegeschmerzen. Speziell bei Schmerzpatienten muss eine Entlastung der druckempfindlichen Körperregionen erfolgen, bei gleichzeitig optimaler Lagerung des Rückens. Die ThevoRelief Matratze bietet ein sehr weiches Liegegefühl, dass zur Schmerzlinderung beiträgt aber den Körper dennoch ergonomisch unterstützt. Die Flügelfedern passen sich den Körperkonturen an und entlasten dadurch schmerzende Körperzonen.
Speziell bei einer Querschnittslähmung muss die Unterfederung im Bereich des Oberkörpers zur Erhöhung der Mobilität fest sein. Im Bereich des Unterkörpers muss eine weiche Unterfederung für Druckentlastung sorgen. Durch unterschiedlich feste Federungszonen (weich im unteren Körpersegment, fester im oberen Körpersegment) werden die Anforderungen, wie bei der ThevoFlex Matratze, optimal umgesetzt. Zudem ist ein extrem fester Randbereich erforderlich, um so dem Rollstuhlfahrer den erforderlichen Halt und die Stabilität zu bieten die ihm den Transfer erleichtern.
Individuell anpassbare Therapiematratzen gibt es auch für Kinder und Jugendliche. Mehr Informationen finden Sie hier.
Neben rückengerechten Therapiematratzen können Apps mit Alarmfunktion in Kombination mit einer intelligenten Matratzenauflage die Pflegenden bei der Versorgung ihrer Angehörigen unterstützen, so zum Beispiel mit dem Pflege-Cockpit ThevoSmart.
Die App benachrichtigt umgehend bei Nässe bzw. Körperflüssigkeiten im Bett oder wenn der Pflegebedürftige das Bett zu lange verlassen hat. Auch eigenständige Bewegungen im Bett werden erkannt und die App unterstützt dadurch bei den Lagerungsintervallen.

Thomas Hilfen für Körperbehinderte GmbH & Co. Medico KG
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