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Mobilliftsysteme zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung im gewerblichen Bereich

Laut gesetzlichen Bestimmungen hat der Arbeitgeber geeignete organisatorische Maßnahmen zu treffen oder geeignete Arbeitsmittel einzusetzen, um manuelle Handhabung von Lasten, die für die Beschäftigten eine Gefährdung für Sicherheit und Gesundheit – insbesondere in der Lendenwirbelsäule - mit sich bringen, zu vermeiden. ( § 2 Abs. 1 der Lastenhandhabungsverordnung BGB i. S. 1841). Deshalb werden mobile Hilfsmittel eingesetzt.

So übernehmen mobile Liftsysteme das Heben, Kippen, Schütteln, Drehen, Senken, Greifen, Führen und Schwenken von Lasten und bewirken somit einen wesentlichen Beitrag körperliche Belastungen auf ein Minimum zu reduzieren.

Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Für den Mitarbeiter bedeutet das eine rückenfreundliche Lastenhandhabung, mehr Arbeitszufriedenheit und mehr Lebensqualität. Eine Reduktion der Kosten durch weniger Ausfallzeiten aufgrund von Muskel- und Skeletterkrankungen, eine erhebliche Steigerung des Gewinns durch motivierte Mitarbeiter und hohe Qualität der Arbeitsleitungen sind die Vorteile für Unternehmen. In vielen Bereichen von Wirtschaft, Handel und Dienstleistung, wo Waren zwischen 5 und 200 kg bewegt werden, ist aufgrund der hohen Akzeptanz, der Effizienz und der Wirtschaftlichkeit der Einsatz von Mobilliftsystemen zu empfehlen.

Aufgrund der jeweiligen Arbeitsplatzbedingungen müssen Liftsysteme mit unterschiedlichen Hubhöhen und Traglasten angeboten werden. Zusätzliche Adaptersysteme müssen der Beschaffenheit des Arbeitsplatzes und der Arbeitsumgebung angepasst sein.

Checkliste für rückengerechte Mobilliftsysteme

  • Um das Unterfahren einer Europalette zu ermöglichen, muss das Liftsystem in einer Niedrigbau-Ausführung (Fahrwerkhöhe unter 10 cm) angeboten werden.
  • Mobile Liftsysteme bzw. deren Adaptersysteme müssen flexibel an die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes und seine Arbeitsumgebung angepasst werden können. Sie müssen das Fahren, Greifen, Heben, Kippen, Schütten, Drehen, Senken und Schwenken von Werkstücken und Behältnissen ermöglichen und leicht bedienbar sein.
  • Aufgrund der unterschiedlichen Arbeitsplatzbedingungen müssen Liftsysteme mit unterschiedlichen Hubhöhen und Traglasten angeboten werden.
  • Mobilität ist sehr wichtig. Ein leichtgängiges Manövrieren auf engstem Raum muss möglich sein. Von Vorteil sind hierfür geringes Gewicht sowie die Ausstattung der Geräte mit unterschiedlichen Rollen.
  • Aus Sicherheitsgründen müssen die Hinterräder mit Radfeststellern oder Zentralbremsen ausgestattet sein. Außerdem ist zum Schutz der Füße ein sofortiger Stopp durch Sicherheitssensoren erforderlich.
  • Die Bedienung muss einfach, problemlos und zeitökonomisch erfolgen können. Den Arbeitsanforderungen entsprechend sind dosierbare Hub- und Senkgeschwindigkeiten über den gesamten Weg erforderlich.

Mindestanforderungen

  • Niedrige Bauhöhe
  • Flexibilität
  • Mobilität mit Sicherheit
  • Leichte Bedienbarkeit

Außerdem sinnvoll

  • Stufenlos einstellbare Fahrwerksbreite
  • Abnehmbare Fernbedienung
  • Wartungsfreie Batterien mit integriertem Ladegerät
  • Integrierter Zweistufentritt

PRODUKTE MIT DEM AGR-GÜTESIEGEL

Hersteller

TransOrt GmbH
Fichtenweg 2
57392 Schmallenberg
Tel. 02974/9695811
Fax 02974/9695829
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.transort.de

Weitere Informationen

Um über die benötigte Zusatzausstattung entscheiden zu können, ist eine qualifizierte Arbeitsplatzanalyse im Vorfeld erforderlich.

Sinnvoll sind ergänzende Maßnahmen, wie qualifizierte Beratung des Einzelnen durch Arbeitsplatzspezialisten, wie z. B. Arbeitsmediziner, Krankengymnasten, Rückenschullehrer etc., mit dem Ziel, das rückengerechte Verhalten (z. B. die Vermittlung von richtigen Hebe- und Tragetechniken) des Einzelnen zu optimieren.

Grundsätzlich gilt: Die Kombination aus rückengerechten Hilfsmitteln, also z. B. den oben genannten Hubtischen, mit Verhaltens- und gegebenenfalls auch Muskeltraining, garantiert den größten Erfolg. Die Probleme des Einzelnen reduzieren sich, ebenso wie der Krankenstand. Die Motivation der Mitarbeiter steigt. Das sollte auch im Interesse jeden Arbeitgebers liegen. Hilfsmittel, wie Hubtische und Mobilliftsysteme, mindern die Beanspruchung bei Montagearbeiten und/oder beim Umgang mit schweren Teilen, Paletten, Gitterboxen oder sonstigen Transportbehältern am Arbeitsplatz. Das gilt insbesondere für Montagearbeitsplätze, an denen nicht nur das Teilegewicht belastet, sondern auch dauerhafte Bewegungsabläufe. Mobilliftsysteme übernehmen das Heben, Kippen, Schütten, Drehen, Senken, Greifen, Fahren und Schwenken von Lasten und fördern somit ergonomische Arbeitsabläufe.