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Ob Workshops und Kurse, Mitmach-Aktionen, Testtage oder Vorträge. Hier können Sie Ihre Veranstaltung kostenlos eintragen und
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Ob Online-Workshops, Online-Physio-Stunden oder Online-Kurse, hier können Sie Ihre Online-Veranstaltung kostenlos eintragen und
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Wo drückt der Schuh?

Kennen Sie das auch? Schuhe sind oft zu eng, zu hoch, oder sie drücken oder man rutscht in ihnen hin und her. Viel zu häufig stehen modische Aspekte bei der Auswahl weit vor der optimalen Passform. Dabei müssen unsere Füße jeden Tag Schwerstarbeit leisten. Eingehüllt in unpassendem Schuhwerk tragen sie uns täglich über viele Stunden durch den Tag. Selbst wenn wir nicht auf unseren Füßen stehen oder gehen, gibt es für sie kaum ein Entkommen.

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Runter vom Sofa

Rückenfit an der frischen Luft

Warme Temperaturen, Sonnenstrahlen und eine frische Brise: Im Sommer bringt Bewegung im Freien mehr Spaß, als der Gang ins wiedereröffnete Fitnessstudio oder Home-Workouts. Möglichkeiten, sich an der frischen Luft zu bewegen, gibt es viele – aber nicht jede Sportart ist gleichermaßen rückenfreundlich. Denn: Abrupte Richtungswechsel, Stopps oder schnelle Drehbewegungen belasten oftmals Ihre Bandscheiben und Ihre Wirbelsäule. Die Folge sind Verspannungen und Schmerzen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. weiß, wie Sommersport auch dem Rücken gut tut.

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Kinder dürfen kippeln!

3 Tipps, um beim Lernen in Bewegung zu bleiben

Verbringen Ihre Kinder auch viel Zeit im Sitzen vor Büchern oder dem PC? Dann neigen sie wahrscheinlich schon zur typischen Bürohaltung und neigen den Oberkörper und die Schultern nach vorn. Viele Kinder nehmen diesen Sitz bereits beim Lernen automatisch ein. Das kann jedoch Folgen haben: Gebeugtes und starres Sitzen quetscht innere Organe, der Atemrhythmus wird ungünstig beeinflusst und der Rücken schmerzt. Besser: Auf dem Stuhl in Bewegung bleiben. Ob im Schulunterricht oder zuhause bei den Hausaufgaben – kippeln, wippen und hin- und her rutschen ist ausdrücklich erwünscht. Das unterstützt die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V., indem sie besonders ergonomische Kindermöbel zertifiziert – damit auch die Kleinsten gesund und fit bleiben.

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Fit und schmerzfrei bleiben in Zeiten von Home-Office

Für Sie entdeckt! Beitrag von Trainingsinsel GmbH & Co. KG

Mehr Produktivität, Wohlbefinden und Gesundheit.

Durch die Corona-Pandemie hat sich der Arbeitsalltag für viele um 180 Grad gedreht. Unsere über die Jahre aufgebaute Routine funktioniert plötzlich nicht mehr wie gewohnt. Ich spreche vom dauerhaften Wechsel in das Home-Office.
Die Schwierigkeiten liegen auf der Hand…

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Stopp den Schmerz

Rückenbeschwerden effektiv lindern

Laut der Bertelsmann-Studie "Faktencheck Rücken" sind Rückenbeschwerden für rund 38 Millionen Arztbesuche in Deutschland verantwortlich. Egal ob Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall – Viele Betroffene sind im Fall der Fälle oft unsicher, wie sie sich bei Beschwerden verhalten sollen.

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Ganz einfach mehr bewegen

3 Tipps für einen aktiveren Alltag

Lange Arbeitstage im Sitzen, kaum Zeit für Sport oder wenig Motivation: Bewegungsmangel bestimmt den Alltag vieler Menschen. Damit schaden wir jedoch langfristig unserer Gesundheit. Denn: Aktiv zu sein, fördert nicht nur das psychische Wohlbefinden, sondern stärkt auch die Wirbelsäule. Das beugt Rückenschmerzen und Verspannungen effektiv vor. Wie man bewegungsarmen Routinen entflieht, weiß die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. – mit drei einfachen Tipps um fit zu bleiben.
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Umzug ins neue Zuhause

Keine Chance für einen schmerzenden Rücken!

Vier bis fünf Wohnungswechsel vollziehen wir in unserem Leben. Meist in Eigenregie, anstatt mit Hilfe eines Umzugsunternehmens. Zwischen schweren Kartons und vielen Treppenstufen in höher liegende Stockwerke wird der Rücken häufig vernachlässigt. Anstatt sich dann im neuen Zuhause wohl zu fühlen, werden viele erst einmal von Schmerzen in Nacken, Schultern und dem unteren Rücken geplagt. Um das zu verhindern, haben wir die besten Tipps zusammengestellt, worauf vor und während eines Umzugs geachtet werden sollte.

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Joggen ohne Risiko für den Rücken:

Wie Sie Rückenschmerzen beim Joggen von Anfang an vermeiden!

Sind Sie auch mit dem Laufen angefangen, bzw. laufen schon länger? Dann liegen Sie voll im Trend. Laufen hält den ganzen Körper fit, baut Stress ab und wirkt sich insgesamt positiv auf Körper und Geist aus.

Das Problem bei diesem Ausdauersport: Die ungewohnte Belastung kann gerade bei Anfängern zu unangenehmen Rückenschmerzen führen. Nichtsdestotrotz sollte Sie das nicht vom Laufen abhalten. Unsere Tipps helfen Ihnen dabei den Spaß am Laufen nicht durch Schmerzen zu verlieren!

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Jede Stunde verunglückt ein Kind im Auto

Ergonomische Autokindersitze können schützen

Der Gedanke an einen Verkehrsunfall bereitet vielen von uns große Angst - und doch stehen sie leider auf der Tagesordnung. Laut einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes verunglückten 2018 circa 10.700 Kinder als Insassen im Pkw. Natürlich machen sich Eltern deshalb Sorgen, ob Babyschale und Kindersitz für den Nachwuchs wirklich sicher genug sind. Doch welche Kriterien muss ein Sitz erfüllen, um den Kinderrücken zu schonen und die gesunde Entwicklung zu fördern? Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V, unterstützt Sie aktiv bei der Auswahl: Zertifiziert mit dem unabhängigen Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ sind ausschließlich Schalen und Sitze, die sowohl sicher als auch ergonomisch sind.

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Homeschooling

Stressreduziert, kindgerecht, lernmotivierend

von Dr. Dieter Breithecker

Die Ereignisse der letzten Wochen setzen viele Menschen vor neue und vielfältige Herausforderungen. Gleichzeitig regen sie uns auch an, unsere Verhaltens-Perspektiven zu überdenken. So können dank Homeoffice unzählige Arbeitsplätze bestehen und Unternehmen gerettet werden. Das bedeutet aber auch, dass gerade Eltern jetzt vor zusätzliche Aufgaben gestellt werden. Sie sind plötzlich gefordert, ihre Arbeiten mit denen ihrer Kinder zu koordinieren und sie beim Lernen zu unterstützen. Und es ist unklar, wann die Schulen in Deutschland wieder von allen Schülerinnen und Schüler gleichzeitig besucht werden können.

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Elektroarbeitstischsysteme

Elektroarbeitstischsysteme

Das optimale Konzept für Elektroarbeitstische

In den letzten Jahren erhält das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz nicht zuletzt durch die Zunahme von Krankheiten und Arbeitsausfalltagen ein Vielfaches mehr an Aufmerksamkeit. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wechselwirkung von Gesundheit, Wohlbefinden und geistiger Leistungsfähigkeit machen aber auch deutlich, dass der Anspruch gesundheitskonforme Arbeitsplatzverhältnisse zu schaffen, ein sehr komplexes Thema geworden ist. Nehmen wir das Beispiel der Arbeitstische im Bereich der Elektrotechnik, an denen Nutzer oft feinste Arbeiten durchführen müssen. Worauf Sie als Nutzer solcher Tische, aber auch als Unternehmer achten sollten, verraten wir Ihnen gern.

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Effizienter arbeiten durch Höhenverstellung

Jeder Mitarbeiter stellt eine wichtige Ressource dar, dessen geistige Fitness ebenso wichtig ist wie die soziale Zufriedenheit und die körperliche Gesundheit. Ihr Wohlbefinden als Mitarbeiter an einem Elektroarbeitstischsystem spielt daher eine entscheidende Rolle. Denn Sie müssen Tätigkeiten verrichten, die viel Geschick, ausgezeichnete feinmotorische Fähigkeiten und eine gute Konzentration voraussetzen. Schmerzen zum Beispiel im Kreuz müssen daher vermieden werden. Eine rückenfreundliche Arbeitsplatzgestaltung hat darauf einen enormen Einfluss. Neben den Anforderungen an Stabilität, Quersteifigkeit und dem Schutz vor elektrostatischen Entladungen (ESD), sollte ein Elektroarbeitstisch vor allem höhenanpassbar oder deutlich besser noch höhenverstellbar sein. So können Sie selbst entscheiden, ob sie lieber im Stehen oder Sitzen arbeiten und die für die Rückengesundheit so wichtigen häufigen Positionswechsel jederzeit vornehmen.

Schnelle individuelle Anpassung

Wichtig bei der Höhenverstellung des Tisches ist, dass sie einfach, schnell und sicher vonstattengeht. Für Sie als Nutzer von Vorteil ist eine Memoryfunktion. Vor allem dann, wenn Sie sich den Tisch mit anderen Kollegen teilen oder wiederkehrenden Tätigkeiten in unterschiedlichen Arbeitshöhen vornehmen. Tipp: Wechseln Sie immer mal wieder die Arbeitshöhe, falls es die Arbeitsaufgabe zulässt. Ihr Rücken wird es Ihnen danken. Mal ganz abgesehen davon, dass sich die eine oder andere Aufgabe so vielleicht auch viel besser bewerkstelligen lässt. Zeitweise stehend zu arbeiten erhöht die Aufmerksamkeit und Ermüdungserscheinungen treten so weniger schnell ein. Das alles natürlich immer unter Berücksichtigung aller Sicherheitsaspekte.

Tipp: Nicht jede Arbeit lässt sich im Stehen erledigen. Daher gehört selbstverständlich auch ein passender Arbeitsstuhl zum Arbeitsplatz. Sei es der klassische Industriestuhl oder eine Stehhilfe. Wichtig: Dauerhafte Zwangshaltungen vermeiden und immer mal wieder die Arbeitsposition wechseln. Worauf es insbesondere bei Arbeitsstühlen ankommt, erklären wir im Bereich Industrielle Arbeitsstühle.

Greifraum und Zubehör berücksichtigen

Wenn Sie an einem Elektroarbeitstisch tätig sind, wissen Sie, wie nervig es sein kann, wenn bestimmte Utensilien sich nicht an ihrem Platz befinden oder umständlich zu erreichen sind. Der Greifraum und die Anordnung der für die Arbeit benötigten Hilfsmittel müssen deshalb ebenfalls berücksichtigt werden. Erfahrene Mitarbeiter können Ihnen hier wertvolle Tipps geben. Für feinmotorisches Arbeiten ist zudem auch eine Abstützung der Ellenbogen vorteilhaft, da dadurch Ihre Rumpf-, Schulter- sowie Nackenmuskulatur entlastet wird. Entsprechende Anbauten sollten daher leicht und nutzungsgerecht möglich sein. Gleiches gilt für Werkzeughalterungen, evtl. benötigte Bildschirme oder anderes notwendiges Zubehör. Im Allgemeinen gilt: Häufig benötigte Utensilien sollten Sie möglichst zentral im Blickfeld und im Greifraum anordnen und nur gelegentlich benötigte Utensilien dezentral.

Die Rolle des Lichts

Ein weiterer ganz essenzieller Aspekt für Ihren gesunden, rückenfreundlichen und vor allem auch effizienten Elektroarbeitstisch ist die optimale Beleuchtung. Fehlende oder falsche Beleuchtung sorgt für Müdigkeit und hat negative Auswirkungen auf die Konzentration. Das führt zu häufigeren Fehlern und Frustration. Eine schlechte Beleuchtung führt außerdem zu Fehlhaltungen. Betroffen sind dann vor allem Kopf und Nacken. Verspannungen sind so vorprogrammiert. Vermeiden lässt sich das alles mit einer hellen, schatten- und blendfreien Arbeitsbeleuchtung.

Tipp: Ausführlichere Informationen zur Beleuchtung am Industriearbeitsplatz haben wir auch noch einmal gesondert zusammengefasst. In der Rubrik Beleuchtung informieren wir über die optimale Beleuchtung am Industriearbeitsplatz.

Das gesamte Konzept muss stimmen

Die optimale Förderung der Rückengesundheit am Arbeitsplatz ist abhängig von einer systemischen Gestaltung des gesamten Arbeitsplatzes. Einzelne Bausteine haben nur eine begrenzte positive Wirkung auf die Rückengesundheit. Erst wenn alle Komponenten – individuelle Anpassung an verschiedene Mitarbeiter, durchdachter Greifraum, perfekte Beleuchtung, passende Bestuhlung – sich zu einem Ganzen fügen, handelt es sich um einen rückenfreundlichen und effizienten Elektroarbeitsplatz, an dem sich die Mitarbeiter wohlfühlen und optimale Ergebnisse abliefern können.

Hinweis: Einzelkomponenten, die besonders rückenfreundlich sind und durch die AGR bereits zertifiziert sind, wie z. B. der Arbeitstisch, Beleuchtung, Stühle, Werkzeuge usw. lassen sich nach dem Baukastenprinzip gut miteinander kombinieren. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich dadurch die positive Wirkung auf die Rückengesundheit verstärkt.

Checkliste für rückengerechte Elektroarbeitstischsysteme

Mindestanforderungen Elektroarbeitstischsystem

  • Höheneinstellbar oder bedienerfreundliche Höhenverstellung.
  • Standfestigkeit
  • Traglasten 150 kg bis 400 kg ermöglichen
  • Unterschiedlich große, reflexionsarme und den Arbeitsanforderungen gerechte Tischplatten
  • Ausreichend große Fuß- und Beinfreiheiten
  • Anbringung von Beleuchtung
  • Modulare Erweiterungsmöglichkeiten je nach Arbeitsaufgabe

Außerdem sinnvoll

  • Höhenverstellbare Eckkombinationen
  • Unterschiedliche Tischvarianten
  • Flexible Monitoranbringung
  • Zubehör, wie Vorlagen-Halter, Sichttafel-Halter, PC-Halter etc.
  • Vorrichtungen für Werkzeug-, Materialbereitstellung und Greifschalen

Mindestanforderungen Ergonomische Tischaufbauten

  • Gute Erreichbarkeit von Messgeräten
  • Gutes Sichtfeld auf Messgeräte und Monitore
  • Störungsfreies Arbeiten auf der Tischfläche
  • Modular erweiterbar
  • Unterstützung digitaler Anforderungen „Industrie 4.0“

Mindestanforderungen Arbeitsplatzleuchten

  • Zwangshaltung vorbeugen
  • Blend-, schatten-, reflexionen- und flimmerfreie Beleuchtung
  • Beleuchtungsstärke lässt sich anpassen
  • Anwendungsorientierte Farbtemperaturen
  • Gleichmäßige Ausleuchtung
  • Stufenlose Dimm-Möglichkeit

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Bodenreinigungssysteme

Bodenreinigungssysteme

Bodenreinigung ohne Rückenschmerzen

Putzen ist anstrengend, besonders für den Rücken. Das weiß jeder, der zu Hause den Boden wischt. Für Menschen, die ihr Geld mit Reinigungsarbeiten verdienen, ist entscheidend, dass ihr Rücken und die Gelenke gesund bleiben. Für sie gibt es ergonomische und rückenfreundliche Bodenreinigungssysteme, mit denen die Arbeit viel leichter und effizienter von der Hand geht.

40 Prozent aller Reinigungskräfte klagen über Rückenschmerzen

Das Reinigen großer Bodenflächen ist eine anstrengende körperliche Arbeit und geht häufig zu Lasten der Gelenke und des Rückens. Doch es ist nicht nur die anstrengende Tätigkeit, die professionellen Reinigungskräften vieles abverlangt, meist stehen sie zusätzlich noch unter Zeitdruck. Hinzu kommt, dass die zu reinigenden Flächen mitunter schwer zugänglich sind. So verwundert kaum, dass 40 Prozent aller Reinigungskräfte über Rückenschmerzen, Muskelverspannungen und Probleme im Nackenbereich klagen. Häufiges Bücken, das Tragen schwerer Eimer und die schlechte Ergonomie der Reinigungswerkzeuge fordern ihren Tribut.

Ergonomisches und rückenfreundliches Reinigen

Dass es auch anders geht, zeigen professionelle Bodenreinigungssysteme, bei deren Entwicklung nicht nur auf ein gutes Reinigungsergebnis geachtet wurde, sondern auch darauf, dass sich die Belastung für die Reinigungsfachkräfte reduziert. Denn nur wenn das Arbeitsgerät auch zur Körpergröße passt, können Schmerzen und Verspannungen vermieden werden. Reinigungskräfte sollten in aufrechter Körperhaltung arbeiten können. Das wird dadurch erreicht, dass der Stiel an die unterschiedlichen Körperhöhen der Reinigungskräfte angepasst werden kann. Beispielsweise durch einen stufenlos einstellbaren Teleskopstiel. Das vermeidet unnötige Fehlhaltungen und Belastungen für den Rücken.

Minimaler Kraftaufwand – beste Reinigungsergebnisse

Um auf größeren Flächen ein gutes Reinigungsergebnis zu erzielen, sollten die Wischbewegungen in einer S-Form erfolgen, bzw. die Wischbewegungen folgen der Form einer liegenden Acht (Unendlichkeitssymbol). Unterstützt wird dies beispielsweise mit einem Stiel der im oberen Drittel eine drehbar gelagerte S-Form aufweist. Die Wischbewegungen werden so intuitiv bei minimalem Kraftaufwand durchgeführt. Bei herkömmlichen Reinigungssystemen ist es oft nötig, das Handgelenk zu verdrehen. Ein zusätzlich, am Ende des Stiels, drehbar gelagerter Griff verhindert dies. Eine Entlastung unter anderem für Handgelenke und Ellenbogen.

Nie mehr Eimer tragen

Für einige Situationen, wie z. B. das Reinigen einzelner Räume oder Stellen gibt es Systeme, bei denen ganz auf separat mitzuführende Behältnisse für Reinigungsmittel oder Wischwasser verzichtet werden kann. Bei diesen Systemen werden Kartuschen, kleine Tanks, mit dem jeweiligen Reinigungsmittel befüllt und einfach am Stiel befestigt. Über einen speziellen Mechanismus am Griff, wird das Reinigungsmittel während des Wischvorganges ganz einfach auf die Fläche aufgebracht. Das verstopfungsfreie Puls-Strahl-System garantiert eine punktgenaue Dosierung.

Die Kartuschen sollten unterschiedlich groß sein, um immer nur die Menge mitzuführen, die wirklich benötigt wird. Und da ein solches System jederzeit einsatzbereit sein muss, sollte die Kartusche mit dem Reinigungsmittel schnell und einfach zu wechseln sein. Das Heben und Tragen schwerer Wassereimer entfällt. Ein weiteres Plus: Es wird kein Wasser oder Reinigungsmittel mehr verschwendet und langwierige Vorbereitungszeiten entfallen – die Effizienz wird gesteigert.

Ob ein solches System sinnvoll eingesetzt werden kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie bspw. der Größe der zu reinigen Fläche.

Für jeden Einsatzzweck geeignet

Je nach Einsatzzeck können unterschiedliche Anforderungen an das Bodenreinigungssystem gestellt werden. Daher sollte darauf geachtet werden, dass der Hersteller individuelle Lösungen anbietet, die individuell zusammengestellt werden können. Dies Betriff die unterschiedlich großen Tanks genauso wie die Schmutzaufnahmehalterungen an denen unterschiedliche Arten von Wischmöppen befestigt werden können. Dabei ist darauf zu achten, dass diese bei aufrechter Körperhaltung gewechselt werden können. Dadurch entfällt das häufige Bücken und der Rücken wird entlastet. Empfehlenswert sind hier Systeme mit einer Klettfläche. Letztlich sollte, passend zum Einsatzzweck, das entsprechende System gewählt werden können.

Ergonomische Bodenreinigungssystem reduzieren Ausfallzeiten

Achten Sie, insbesondere bei professionellen Bodenreinigungssystemen, auf die oben angesprochenen Punkte. Denn herkömmliche Wischer führen unter anderem zu einer schnelleren Ermüdung und verspannten Muskeln, die schließlich den ganzen Körper betreffen können. Langfristig können diese sogar zu Haltungsfehlern führen. Die Folge: erhöhte Ausfallzeiten.

Bodenreinigungssysteme, mit einem ergonomisch geformten S-Stiel, erzielen beste Reinigungsergebnisse bei minimalem Krafteinsatz – und zwar mit einer deutlich geringeren Belastung für den Körper als bei herkömmlichen Bodenreinigungsgeräten.

Checkliste für rückengerechte Bodenreinigungssysteme

  • Professionelle Reinigungskräfte haben eine für Rücken, Gelenke und Muskeln belastende Arbeit zu verrichten. Daher sollten die erforderlichen Hilfsmittel zur Bodenreinigung vor allem die Belastung für das Muskel- und Skelettsystem weitestgehend reduzieren.
  • Leicht zu bedienende Bodenreinigungssysteme die für Menschen unterschiedlicher Größe kompatibel sind, zum Beispiel durch einen höhenverstellbareren Teleskopstiel, ermöglichen jeder Person eine aufrechte, rückengerechte Körperhaltung. Ein zu kurzer aber auch ein zu langer Stiel wirkt sich negativ auf das Muskel-Skelett-System aus.
  • Die Wischbewegungen müssen (reinigungstechnisch) effizient, intuitiv und komfortabel durchführbar sein. Ein drehbar gelagerter S-förmiger Stiel und drehbare Griffe können dies unterstützen. Die idealen S-Bewegungen bei der Reinigung erfolgen intuitiv und mit minimalem Kraftaufwand.
  • Wenn möglich, sollte auf separat mitzuführende Behältnisse wie Wassereimer verzichten werden. Langwierige Vorbereitungszeiten entfallen.
  • Vorteilhaft ist beispielsweise ein Kartuschensystem (Tanks), welche idealerweise in unterschiedlichen Größen angeboten werden und sich schnell und leicht austauschen lassen. So hat man immer nur die Menge dabei, die auch wirklich benötigt wird.
  • Mit dem Bodenreinigungssystem sollte das Bücken nach Möglichkeit vermieden werden. Hilfreich kann hier ein oben am Stiel angebrachter Dosierungs-Hebel sein, mit dem das Reinigungsmittel aufgebracht werden kann. Außerdem müssen die Bodenwischer-Bezüge leicht und komfortabel gewechselt werden können. Gegebenenfalls sollte der Hersteller unterschiedliche, dem Einsatzzweck entsprechende, Aufnahmesysteme anbieten.
  • Das gesamte System muss eine hohe Stabilität aufweisen, so ist gewährleistet, dass die gesamte Kraft zum Wischen genutzt werden kann, anstatt viel Energie darauf zu verlieren, den Bodenwischer stabil zu halten.

Mindestanforderungen

  • Anpassbar an die Körperhöhe
  • Intuitive, effiziente Wischbewegungen bei minimalem Kraftaufwand
  • Komfortables Aufbringen des Reinigungsmittels (Bei Systemen mit integrierter Strahlfunktion)
  • Hohe Stabilität
  • Leichter Wechsel der Wischbezüge
  • Optimales Gewicht

Außerdem sinnvoll

  • Unterschiedlich große Kartuschen (Tanks) (Bei Systemen mit integrierter Strahlfunktion)
  • Verschiedene Mopphalter (Wischbezughalter)

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Beleuchtung

Beleuchtung

Die optimale Beleuchtung am Industriearbeitsplatz

Wir Menschen verarbeiten 80 Prozent aller Informationen visuell. Dabei spielt die richtige Beleuchtung eine entscheidende Rolle. Als sekundär wirkendes Arbeitsmittel wirkt sie zwar nicht direkt auf das Muskel-Skelettsystem, jedoch über sogenannte asthenopische (Asthenopie = rasche Ermüdbarkeit der Augen) Effekte. Deshalb haben die optimalen Lichtverhältnisse einen wesentlichen Einfluss auf eine entlastende Körperhaltung und dadurch auf das Wohlbefinden und die Arbeitsleistung. Es darf weder zu hell noch zu dunkel sein, es sollten keine störenden Schatten entstehen und Reflexionen/Reflexblendungen hervorgerufen werden. Schlechtes Sehen darf nicht zu körperlicher Fehlhaltung führen.

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Beleuchtungsstärke, Schatten- und Blendfreiheit

Ein falsches Beleuchtungsniveau am Arbeitsplatz kann zu Konzentrationsschwäche und Ermüdung führen. Ständige Anpassungen der Augen und des Sehvermögens (Adaption) können sich zusätzlich belastend auf die Körperhaltung auswirken. Die Beleuchtungsstärke wird dabei in Lux gemessen. Anders als bei Bildschirmarbeitsplätzen, wo 500 Lux normalerweise ausreichend sind, können am Industriearbeitsplatz sehr viel höhere Werte vonnöten sein. Grundsätzlich gilt: Je anspruchsvoller Sehaufgabe und Tätigkeit sind, desto höher sollte die Beleuchtungsstärke ausfallen. Untersuchungen zeigen, dass bei einer Beleuchtungsstärke zwischen 750 und 1.000 Lux die Arbeitsleistung nachhaltig positiv beeinflusst werden kann. Die Beleuchtung sollte so konzipiert sein, dass es weder zu Licht- und Schattenwirkungen noch zu Blendeffekten kommt. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass sich die Leuchte selbst der jeweiligen Arbeitssituation und des Mitarbeiters anpassen lässt, vielfältige Verstellmöglichkeiten beugen somit Zwangshaltungen vor und wirken sich positiv auf die Körperhaltung aus.

Mehrere ergonomische Komponenten ergeben ein Arbeitsplatz-Konzept

Grundsätzlich müssen am Arbeitsplatz nicht nur die Lichtverhältnisse stimmen. Ein Arbeitsplatz setzt sich immer aus mehreren Komponenten, wie z. B. Licht, Stuhl und Arbeitstisch , zusammen. Jede Komponente für sich muss allen ergonomischen Erfordernissen genügen. Nur dann besteht die Möglichkeit daraus ein optimales Arbeitsplatz-Konzept zu entwickeln. Nur ein solches Gesamtkonzept kann letztlich der Gesundheit des Nutzers zugutekommen, Krankheitstage reduzieren, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.

Checkliste für rückengerechte Beleuchtung

  • Beim Einsatz im medizinischen Umfeld: Leicht zu reinigen, Leuchtdioden sind durch pflegeleichte Blende geschützt
  • Genügt den Anforderungen der jeweiligen Arbeitsaufgabe, z. B. durch:
        Anpassung der Beleuchtungsstärke (die Leuchte kann durch das Gestänge näher an das Objekt gebracht werden)
        Anwendungsgerechte Farbtemperaturen (ermöglichen bestmögliches Kontrastsehen)
        Gleichmäßige Ausleuchtung des zentralen und peripheren Sehfeldes (dadurch wird die Adaption des Auges erleichtert und der Augen-Ermüdung vorgebeugt)
        Vermeidung von Reflexionen/Reflexblendungen und Mehrfach-Schatten
        Flickerfreie (flimmerfreie) und lichtstarke Leuchten
        Stufenlose Dimm-Möglichkeit
        Eine blendreduzierte Leuchte
        Eine Unterstützung des Sehens im Nahbereich
  • Optimierte Sehbedingungen (infolge flächiger, homogener, blend- und schattenarmer Beleuchtung) vermeiden Zwangshaltungen (etwa eine stark vorgeneigte Kopfhaltung), z. B. durch:
        Leichte Justierung der Gestängeleuchte beim Nahsehen (Sehabstand 40-80 cm)
        Nahsehen mit Lupenleuchte
        Flexible Anbringungsmöglichkeiten
        Störungsfreie und erwartungskonforme Handhabung

Mindestanforderungen

  • Leicht zu reinigen, geschütztes Leuchtmittel (im medizinischen Umfeld)
  • Beleuchtungsstärke lässt sich anpassen
  • Anwendungsorientierte Farbtemperaturen
  • Dimm-Möglichkeit
  • Gleichmäßige Ausleuchtung
  • Blend-, schatten-, reflexionen- und flimmerfreie Beleuchtung
  • Nahsehen durch Lupenleuchte und Justierung der Gestängeleuchte
  • Leichte Handhabbarkeit

Außerdem sinnvoll

  • Leuchten mit LED-Technologie (geringer Energiebedarf, geringe Erwärmung der Oberflächen)

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Herbert Waldmann GmbH & Co. KG
Stammsitz Deutschland
Peter-Henlein-Straße 5
78056 Villingen-Schwenningen
Tel. 07720/601 100
Fax 07720/601 290
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.waldmann.com

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Gestänge- und Systemleuchte TANEO

Lupenleuchte TEVISIO

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Belade- und Transportsysteme

Belade- und Transportsysteme

Lasten bewegen, heben, be- und entladen –
allein und ohne Rückenschmerzen.

Muskeln beugen am besten gegen Rückenschmerzen vor - da sind sich Experten einig. Personen, die beruflich viel transportieren und ihr Fahrzeug be- und entladen müssen, verfügen meist über ein recht stabiles Muskelkorsett. Trotzdem leiden sie überdurchschnittlich häufig unter Rückenschmerzen. Ein Widerspruch? Nein. Denn die häufige Fehlbelastung bei dieser Arbeit kann selbst die stärkste Muskulatur nicht kompensieren. Helfen kann hier ein ergonomisch durchdachtes Belade- und Transportsystem, dass die Hauptarbeit übernimmt.

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Entdecken Sie neue Freude am Transportieren

Es kann sowohl die schwere Waschmaschine, als auch größere Geräte oder schweres Werkzeug sein. Etliche Berufsgruppen müssen tagtäglich Lasten von einem Ort zum anderen transportieren und dafür bedarf es oft großer körperlicher Anstrengung. Noch beschwerlicher ist es, wenn Stufen oder Ladekanten überwunden werden müssen. Sollte das auch bei Ihnen der Fall sein, dann wissen Sie nur allzu gut, dass ein rückenfreundliches Verhalten hier nur schwer an den Tag zu legen ist. Kein Wunder, wenn Ihnen die Hexe ins Kreuz schießt, der Ischias schmerzt oder die Bandscheiben nachlassen. Umfragen zeigen, dass jeder vierte Arbeitnehmer unter den Belastungen leidet, die schweres Heben und Tragen mit sich bringen. Doch dem können Sie entgegenwirken. Mit einem entsprechend konzipiertem Belade- und Transportsystem für Handwerk, Gewerbe, Industrie oder wo immer es auch zum Einsatz kommen kann, wird das Be- und Entladen von Fahrzeugen oder das Überwinden von Stufen zum Kinderspiel. Das freut Ihren Rücken und den Arbeitgeber gleichermaßen.

Schwere Lasten rückenfreundlich von A nach B bringen und noch mehr

Wir wissen alle, wie unangenehm es sein kann, ein schweres Packstück in den Transporter zu hieven oder wie mühsam es ist, damit eine Stufe zum Arbeitsplatz zu überwinden. Mit dem richtigen Hilfsmittel lässt sich das für Sie wesentlich erleichtern. Ein mobiles Transport- und Verladesystem mit individuell höhenverstellbarer Transportfläche sollte von einer Person problemlos alleine benutzt werden können. Das System muss sich auch unter Last leicht und komfortabel von Ihnen manövrieren lassen und über entsprechende Sicherungssysteme verfügen, die ein unbeabsichtigtes Wegrollen verhindern. Außerdem wichtig: Das Sicherungssystem lässt Sie die Ladung leicht sichern und sorgt beim Heben der Transportfläche für eine gute Standfestigkeit.

Dank dieser ausgeklügelten Technik wird aus einem Rollwagen eine kleine Hebebühne, die samt Ladung in Ihr Fahrzeug klettert, sich zusätzlich am Einsatzort als mobile, höhenverstellbare Werkbank eignet und Ihnen vor Ort ein ergonomisches Arbeiten ermöglicht.

Und wie verläuft das optimale und rückenfreundliche Verladen? Ganz einfach: In erhöhter Position können Sie die Ladefläche verschieben, so dass das Ladegut samt Transportsystem sehr leicht in das Fahrzeug befördert werden kann. Das gleiche Prinzip hilft Ihnen auch dabei eine Stufe zu überwinden – ohne Hubwagen und ohne Gabelstapler.

Dass sich das gesamte Belade- und Transportsystem von Ihnen ergonomisch und intuitiv bedienen lassen muss, ist selbstverständlich.

Checkliste für rückengerechte Belade- und Transportsysteme

  • Wenn Sie schwere Lasten von A nach B transportieren möchten, dann sollte das System auch über eine ausreichend große und rutschfeste Ladefläche verfügen (z. B. für eine Europalette). Gleichzeitig ist es unerlässlich, dass das Transportgut gegen herunterfallen oder verrutschen gesichert werden kann.
  • Beachten Sie, dass sich das System auch mit maximaler Last komfortabel ziehen, schieben und lenken lassen muss.
  • Müssen Sie kurz das System allein lassen, dann darf es natürlich nicht von allein Wegrollen, gerade wenn der Boden ein leichtes Gefälle aufweist. Achten Sie daher darauf, dass es entsprechend gesichert werden kann, z. B. durch Feststellbremsen.
  • Damit das Überwinden von Stufen oder das komfortable Verladen der Last samt System in ein Fahrzeug einfach handhabbar erfolgen kann, muss das System über eine entsprechende Hubtechnik verfügen.
  • Eine komfortable und ausreichende Höhenverstellung der Ladefläche sowie eine entsprechend lange Betriebszeit sind dafür unerlässlich. Da das System mobil zum Einsatz kommt, sollte die Verstellung beispielsweise über einen Akkubetrieb erfolgen und mit einer Ladung über den Arbeitstag kommen. Ideal ist es, wenn es zwischendurch, z. B. auf der Fahrt zum Empfänger oder zum Einsatzort im Fahrzeug geladen werden kann.
  • Grundsätzlich muss die gesamte Bedienung ergonomisch erfolgen können.
  • Alle Vorschriften zur Ladesicherung im Fahrzeug müssen ebenfalls von einem Belade- und Transportsystem erfüllt werden.
  • Weiterhin empfehlenswert, wenn sich das System auch als Hub- oder Arbeitstisch einsetzen lässt. Dank der Mobilität ist es so sehr vielseitig und es bieten sich verschiedenste Einsatzmöglichkeiten.

Mindestanforderungen

  • Große und rutschfeste Ladefläche
  • Komfortables Handling – ergonomisch bedienbar
  • Sicherung gegen Wegrollen
  • Höhenverstellung
  • Ausreichende Betriebszeit
  • Kann mit Last in kleines Nutzfahrzeug verladen werden
  • Ladungssicherung

Außerdem sinnvoll

  • Tisch kann gleichzeitig als höhenverstellbarer Hubtisch/Arbeitstisch verwendet werden
  • Praktisches Zubehör wie z. B.
  • ...Ladegerät (230V, 12V)
  • ...Airline Zurrgurte
  • ...Kordelnetz
  • ...Kantenschutz
  • ...Laderampe
  • ...Stützfuß
  • ...Ladebrücke und Abrollschutz
  • ...Abdeckplane

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Asphaltwalzen

Asphaltwalzen

Moderne Asphaltmaschinen - Im Straßenbau den Rücken schonen

Das deutsche Straßennetz ist gewaltig. 830.000 Kilometer schlängelt es sich durch die unterschiedlichsten Landschaften Deutschlands. Ob Autobahn, Landstraße oder Stadtgebiet – des einen Fahrspaß, ist des anderen harte Arbeit. Denn für die Herstellung der Straßen kommen schwere Maschinen, wie zum Beispiel Asphaltwalzen, zum Einsatz, die über viele Stunden von Menschen gesteuert werden müssen.

Dabei gilt es für den Maschinenführer stets wachsam und konzentriert zu bleiben. Sowohl entlasten als auch unterstützen kann hierbei eine rückenfreundlich konzipierte Fahrerkabine, die nicht nur den Auf- und Abstieg, sondern auch die Bedienung und Arbeit mit schwerem Gerät erleichtert.

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Klimatisierte Fahrerkabine für mehr Konzentration

Der Asphalt ist kochend heiß, wenn er zu Straßenbelag ausgebreitet und gewalzt wird. Da flimmert die Luft noch mehr als ohnehin schon bei hochsommerlichen Temperaturen. Eine klimatisierte Fahrerkabine sollte da eigentlich selbstverständlich sein. Was das mit Rückengesundheit zu tun hat? Ganz einfach: Hohe Wärmeeinwirkungen lassen Körper und Muskeln schneller ermüden. Dadurch verschlechtert sich die Körperhaltung, was über kurz oder lang Probleme mit dem Rücken nach sich zieht.

Der sichere Einstieg

Eine Klimaanlage alleine macht natürlich noch keine rückenschonende Asphaltwalze. Aufgrund der höher gelegenen Fahrerkabine, ist eine Unterstützung beim rückenfreundlichen Auf- und Absteigen erforderlich. Beispielsweise durch ausreichend tiefe und rutschsichere Trittstufen, Haltegriffe sowie einen Türaufsteller mit großem Öffnungswinkel.

Doch nicht nur die Kabine muss der Fahrer komfortabel erklimmen können, ebenso bequem müssen auch der Wasser- und Kraftstofftank erreichbar sein. Da der Straßenbau auch bei Wind und Wetter stattfindet, sind abrutschsichere Fußkanten und ein rutschsicherer und fest verlegter Bodenbelag im Kabineninneren Grundvoraussetzungen.

Reduzierung von Stößen und Schwingungen

Da die Bedienung dieser Maschinen hauptsächlich im Sitzen erfolgt, spielen weitere ergonomische Aspekte eine wichtige Rolle. Dazu gehört vor allem die Reduzierung von Stößen und Schwingungen. Dies kann zum einen durch eine entkoppelte und nicht auf der Antriebseinheit liegenden Kabine, die auf vibrationsdämpfenden Lagern montiert ist, gelöst werden. Zum anderen durch einen auf den Fahrer einstellbaren gefederten Sitz mit Anzeige zur optimalen Gewichtseinstellung. Natürlich sollte auch die Rückenlehne in der Neigung verstellbar und ausreichend groß sein.

Alles im Blick – alles im Griff

Eine weitere wichtige Rolle für die Rückengesundheit des Fahrers spielt eine sichere und komfortable Bedienung. Da sich Asphaltmaschinen schlecht wenden lassen und sowohl vorwärts- als auch rückwärtsfahrend zum Einsatz kommen, empfiehlt sich ein drehbarer Fahrersitz. So wird die Fahrposition ganz leicht der Fahrtrichtung angepasst.

Durch einen verschiebbaren Fahrersitz über die gesamte Kabinenbreite wird eine gute Rundumsicht gewährleistet. Die Bedienelemente, wie beispielsweise ein ergonomisch geformter Joystick, müssen sich in unmittelbarer Nähe des Fahrers befinden. Unangenehme Zwangshaltungen werden damit vermieden.

Nicht zu vergessen

Ein leicht zu bedienendes Touchscreen-Display, das u. a. wertvolle Daten zu Asphaltschicht und Verdichtung enthält, sowie LED-Scheinwerfer für die nicht seltene Nachtarbeit tragen zu deutlich mehr Komfort und damit stressfreierem Arbeiten bei. Da auch in der kalten Jahreszeit gearbeitet wird, sorgt eine Heizungsanlage inkl. Fußraumheizung für mehr Behaglichkeit. Denn bei Auskühlung reicht oft schon eine kleine falsche Bewegung und die Hexe schießt ins Kreuz.

Checkliste für rückengerechte Asphaltwalzen

  • Vor der Arbeit kommt das sichere und komfortable Erreichen des Arbeitsplatzes. Haltegriffe, ausreichend große und rutschsichere Trittstufen tragen hierzu bei. Im Inneren der Kabine achten Sie auf einen ebenfalls rutschsicheren und festverlegten Bodenbelag. Grundsätzlich dürfen die Witterungsbedingungen keinen Einfluss auf die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes haben.
  • Asphaltwalzen verfügen nicht über den Federungskomfort eines Pkws. Dementsprechend müssen Sie darauf achten, dass sowohl die Fahrzeugkabine selbst als auch der Fahrersitz über einen eigenständigen Federungskomfort zur Vermeidung von Stößen und Schwingungen verfügt.
  • Beim Fahrersitz selbst ist das Augenmerk auf eine gewichtsabhängige Federungseinstellung, eine ausreichende Dimensionierung des Sitzes selbst und eine einstellbare Rückenlehne zu legen. So finden auch Personen unterschiedlicher Statur eine gute Sitzposition. Einstellbare Armstützen begünstigen den Komfort zusätzlich.
  • Eine rückenfreundliche Sitzposition ist das eine, doch um ein entsprechendes Fahrzeug führen zu können, bedarf es einer guten Rundumsicht und das Einstellen verschiedener Funktionen. Bedienvorrichtungen müssen daher komfortabel erreicht werden können und Bedienhebel ergonomisch geformt sein. Da alle Fahrzeugseiten gut einsehbar sein müssen, ist ein drehbarer und seitlich über die Fahrzeugbreite verschiebbarer Fahrzeugsitz dafür erforderlich.

Mindestanforderungen

  • Rückenfreundliches Auf- und Absteigen
  • Reduzierung von Stößen und Schwingungen
  • Rückenfreundliche Sitzposition
  • Sichere und komfortable Bedienung

Außerdem sinnvoll

  • Luftgefederter Sitz mit...
  • aktiver Gewichtseinstellung
  • stufenloser Höheneinstellung
  • einstellbaren Dämpfern für Vertikaldämpfung
  • blockierbare Längs-Horizontalfederung
  • Sitzkissentiefen- und Neigungseinstellung
  • Rückenlehnen-Neigungseinstellung
  • aktiver Sitzklimatisierung und Sitzheizung
  • Lordosenstütze und Seitenkonturanpassung
  • Kopfstütze
  • Ausleuchtung der seitlichen Arbeitsbereiche
  • Bandagenbeleuchtung
  • digitale Anzeige der wichtigsten Bedieninformationen
  • Kamerasystem 360° mit Vogelperspektive
  • Klimaanlage
  • beheizbare Außenspiegel - aus der Kabine einstellbar

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Arbeitstischsysteme

Arbeitstischsystem

Das richtige Arbeitstischsystem erhöht die Produktivität 

Arbeitsplätze im Gewerbe sind sehr vielfältig. Verschiedenste Arten von Räumen (Werkstatt bis Industriehalle) und Tätigkeiten (grobe Arbeiten bis Montage kleinster Teile) sowie die Individualität der Mitarbeiter (Alter, Körpergröße, Konstitution, Fähigkeiten) stellen sehr unterschiedliche Ansprüche an die Arbeitsplatzgestaltung.

Individuelle Einstellung des Tisches

Wenn der Tisch so konzipiert ist, dass er dem daran arbeitenden Menschen sowohl eine sitzende als auch stehende Arbeitspositionen ermöglicht, fördert das erwiesenermaßen die Arbeitsgesundheit. Die Anpassung an die jeweilige Arbeitssituation muss gefahrlos, schnell und vor allem sicher möglich sein. Eine Memoryfunktion erleichtert, gerade im Schichtbetrieb mit häufigem Personalwechsel oder bei wiederkehrenden Tätigkeiten in unterschiedlichen Arbeitshöhen, die Einstellung.

Ergonomische Anbringung von Zubehör

Wichtig ist auch der so genannte Greifraum. Alle benötigten Werkstücke, Materialien, Werkzeuge und sämtliches Zubehör lassen sich so anordnen, dass sie sich in unmittelbarer Reichweite des Mitarbeiters befinden. Verdrehungen des Körpers, Überstreckungen und extreme Positionen können so vermieden werden. Dies lässt sich idealerweise durch Zubehörkomponenten realisieren, die individuell an dem Arbeitstisch angebracht werden können. Für feinmotorische Arbeiten ist z. B. eine Abstützung der Ellenbogen hilfreich, um dadurch die Rumpf-, Schulter- sowie Nackenmuskulatur zu entlasten.

Standfestigkeit und Beleuchtung

Eine hohe Standfestigkeit des Tisches muss auch bei großen Lasten gewährleistet sein. Genauso wichtig ist die Anbringung einer für den Arbeitsprozess optimalen Beleuchtung, sowie eine reflexionsarme Tischoberfläche.

Auf das Gesamtkonzept kommt es an

Grundsätzlich muss am industriellen Arbeitsplatz nicht nur das Tischsystem passen. Ein Arbeitsplatz setzt sich immer aus mehreren Komponenten, wie z. B. Licht, Stuhl und Arbeitstisch, zusammen. Jede Komponente für sich muss allen ergonomischen Erfordernissen genügen. Nur dann besteht die Möglichkeit daraus ein optimales Gesamt-Arbeitsplatzkonzept zu entwickeln. Nur ein solches Gesamtkonzept kann letztlich der Gesundheit des Nutzers zugutekommen, Krankheitstage reduzieren, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.

Checkliste für rückengerechte Arbeitstischsysteme

Mindestanforderungen

  • Leicht höheneinstellbar, bedienerfreundliche Verstellung, großer Einstellbereich
  • Speicherfunktion, bei elektrischer Verstellung
  • Hohe Standfestigkeit
  • Unterschiedlich große, reflexionsarme Tischplatten
  • Der Beanspruchungsart entsprechende Tischplattenmaterialien
  • Fuß- und Beinfreiheit
  • Homogene Beleuchtung möglich
  • Individuelle, ergonomische, modulare Erweiterungsmöglichkeiten möglich
  • Anbieter bietet optimale Beratung und ggf. Modifizierungen nach dem Kauf

Außerdem sinnvoll

  • Tischaufbau, passend
  • Entsprechend der Last einstellbare Schwenkarme
  • Tischausleger, einstellbar
  • Werkzeuglaufwagen, leicht laufend verfahrbar
  • Werkzeuglos adaptierbare Regalböden, unterschiedlich groß
  • Kabelwanne
  • Module für Fertigungsinseln und Eckanwendungen
  • Schubladenschränke
  • Armauflage, ergonomisch und antistatisch
  • Fußstütze, in der Höhe einstellbar
  • Optimale Medienversorgung (Strom, Druckluft)
  • Vorlagen-Halter, Sichttafel-Halter, PC-Halter
  • Verschiedene modulare Komponenten zur Werkzeugbereitstellung
  • Konzepte und Produkte zur körpergerechten Bereitstellung von Material entsprechend unterschiedlicher Logistikphilosophien

Produkte it AGR-Gütesiegel

item Industrietechnik GmbH
Friedenstraße 107-109
42699 Solingen
Tel. 021/65 80 0
Fax 0212/65 80 310
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Arbeitsplatzmatten

Arbeitsplatzmatten

Stehen im Job: Besser auf speziellen Matten

Ob im Verkauf, im Friseurberuf, während Operationen oder besonders häufig auch in der Industrie: Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin haben rund 16,5 Millionen Menschen in Deutschland einen Job, in dem sie teilweise oder sogar ganztätig im Stehen arbeiten müssen. Stehen gilt als ungefährlich, kann jedoch dem Körper schaden, wenn es übertrieben wird. Die Belastungen, die dabei auf den Körper wirken, können zu Muskel- und Gelenkproblemen, Rückenschmerzen, Krampfadern und sogar Kreislaufbeschwerden führen. Stehende Jobs abzuschaffen ist natürlich nicht möglich, wohl aber den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass das Stehen deutlich weniger belastend ist. Wie spezielle Arbeitsplatzmatten mit dämpfenden Eigenschaften dazu beitragen, lesen Sie in diesem Beitrag.

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Arbeitsplatzmatten schonen Gelenke und steigern die Leistungsfähigkeit

Ergonomisch dämpfende Arbeitsplatzmatten leisten einen positiven Beitrag für viele Millionen Menschen, die in ihrem Beruf stehen müssen. Eine auf die menschliche Physiologie abgestimmte Elastizität der Matten entlastet nicht nur die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, sondern auch die Wirbelsäule. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bleibt viel länger erhalten und kann so die Ausfallzeiten der Mitarbeiter reduzieren – was letztlich auch die Motivation steigert.

Auf hartem Untergrund ermüdet die Muskulatur

Warum das funktioniert, lässt sich ganz einfach erklären: Auf einem harten Untergrund ermüdet die Muskulatur sehr schnell. In der Folge fehlt der Wirbelsäule die wichtige Unterstützung und sie gerät aus dem Gleichgewicht. Die Belastung der Bandscheiben nimmt zu, es kommt zu schmerzhaften Verspannungen. Durch die verringerte Muskelaktivität in den Beinen wird der Rückfluss des Blutes aus den Venen nicht mehr ausreichend unterstützt: Diese sogenannte Muskelpumpe stellt mehr und mehr ihren Dienst ein. Schwere Beine und schmerzhafte Blutstauungen sind die Folge. Es drohen Krampfadern und Kreislaufprobleme.

Länger fit und nicht so schnell ermüdet

Durch ergonomische Arbeitsplatzmatten lassen sich diese Probleme vermeiden. Die Stoßbelastung verringert sich und die speziell gestalteten Oberflächen regen zu intuitiven Ausgleichsbewegungen an. Das hat gleich zwei positive Effekte: Zum einen bleibt die Muskelpumpe in den Beinen in Betrieb und sorgt für eine reibungslose Durchblutung. Zum anderen wird die Muskulatur rund um die Wirbelsäule ausgeglichener belastet. So entsteht kein einseitiger Druck auf die Bandscheiben. Auch die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke werden weniger belastet.

Ergonomie und Arbeitssicherheit finden gleichermaßen Berücksichtigung

Aber nicht nur die gesundheitlichen Aspekte werden durch ergonomische Arbeitsplatzmatten begünstigt. Auch für die Arbeitssicherheit spielen sie eine nicht unerhebliche Rolle – sofern sie rutschfest ausgestattet sind und sich damit die Gefahr für Stürze nicht erhöht. Ein weiterer Vorteil: Herabfallende Werkzeuge oder Produkte werden vor Beschädigungen geschützt.

Mit unterschiedlich gestalteten Oberflächen-Geometrien können ergonomische Arbeitsplatzmatten an trockenen, feuchten oder drehfreudigen Arbeitsplätzen verwendet werden. Damit sie möglichst lange eingesetzt werden können, sollten sie hohen Belastungen standhalten, Trittsicherheit mit geringem Drehwiderstand aufweisen und über besonders flache Anfahrkanten verfügen.

Checkliste für rückengerechte Arbeitsplatzmatten

  • Eine der wichtigsten Aufgaben der Arbeitsplatzmatte ist die Reduzierung von Stößen beim Stehen, beim Gehen oder beim Drehen, denn so werden frühzeitig Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken reduziert: Verspannte Muskeln oder geschwollene Beine treten deutlich weniger auf.
  • Das Material der Matte muss elastisch sein und bei Belastungen angemessen nachgeben. Das entlastet die Gelenke. Wichtig dabei ist jedoch das Gefühl, dass man sicher steht – die Elastizität darf nicht zu hoch sein. Das schont die Bänder der Gelenke, die bei einer zu weichen Matte zu stark beansprucht werden und bei langfristiger Nutzung überdehnt werden könnten.
  • Die Matte aktiviert durch ihre Elastizität und Oberflächenstruktur die Beinmuskulatur, insbesondere die Waden. Gesundheitliche Beanspruchungsreaktionen durch Dauerbelastungen des Muskel-Skelett-Systems werden vermindert.
  • Für einen sicheren Stand ist es weiterhin wichtig, dass die Arbeitsplatzmatten eine gute Rutschfestigkeit aufweisen. Die Oberflächenstruktur fördert zusätzlich die bewusste Wahrnehmung von Rändern. Dabei darf die Mattenhöhe nicht zu einer zusätzlichen Stolpergefährdung führen.
  • Damit die Arbeitsplatzmatten in unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden können, dürfen die Eigenschaften sowohl bei Kälte, Hitze, Feuchtigkeit, in Trockenbereiche oder im Außenbereich nicht beeinflusst werden. Auch Chemikalien, Ölen, Fetten und ähnlichen Substanzen müssen sie standhalten. Idealerweise bietet der Hersteller Vorabprüfungen für den benötigten Einsatzbereich an. Wünschenswert ist, dass die Matten leicht zu reinigen und wartungsfrei sind.
  • Nicht alle Arbeitsplätze sind gleich, deshalb müssen die Arbeitsplatzmatten zu den individuellen Gegebenheiten passen. Dies kann durch einen individuellen Zuschnitt oder auch über eine Puzzleverlegung gewährleistet werden. So können auch größere Arbeitsbereiche leicht ausgelegt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Matten stabil und rutschfrei auf dem Untergrund liegen.

Mindestanforderungen

  • Stoßdämpfende Eigenschaften zur Reduzierung von Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken
  • Elastische Eigenschaften
  • Ausschluss von zusätzlichen Kniebelastungen bei Dreh- und Gehbewegungen
  • Rutschfeste Oberflächen
  • Einsetzbar bei großer Kälte und Hitze
  • Schwer entflammbar
  • UV-beständig und wasserfest
  • Resistent gegen die meisten Öle, Fette und viele Chemikalien
  • Oberflächenstruktur, die die bewusste Wahrnehmung von Rändern fördert
  • Bauhöhe, die keine zusätzliche Stolpergefahr darstellt
  • Benutzerfreundliche Verbindungslösungen mit stolperfreien Übergängen

Außerdem sinnvoll

  • Hohe Abriebfestigkeit
  • Einsetzbar in Lebensmittel- und Hygienebereichen
  • Elektrisch ableitende Eigenschaften
  • Unterschiedliche Härtegrade innerhalb einer Stehmatte
  • Geräusch-Varianten beim Auftritt mittels digitaler Module
  • Leicht zu reinigen

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KRAIBURG Austria GmbH & Co. KG
ERGOLASTEC
Webersdorf 11
5132 Geretsberg
ÖSTERREICH
Tel. +43 7748/72410
Fax +43 7748/724111
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Unterarmauflagen

Unterarmauflagen

Kleines Tool – große Wirkung – Wie eine Unterarmauflage den Büroarbeitsplatz ergonomischer macht

Angesichts mancher Büroarbeitsplätze ist es kaum zu glauben, dass es den Begriff Ergonomie schon seit 1857 gibt. Unbequeme Stühle, unverstellbare Schreibtische und Computer, die im falschen Winkel stehen, sind immer noch weit verbreitet. Glücklicherweise nicht überall. Viele der rund 32 Millionen Menschen, die im Büro arbeiten, haben höhenverstellbare Tische und ergonomisch durchdachte Stühle. Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz darüber hinaus ergonomisch sinnvoll erweitern möchten, sollten Sie zudem über eine Unterarmauflage nachdenken.

72 Prozent aller Schreibtischtäter kämpfen mit Problemen

Es ist nur ein kleines Tool, kann aber den Unterschied ausmachen. Eine clever gestaltete Unterarmstütze kann eine wertvolle Hilfe für Sie sein. Vor allem, weil sie zu Ihrer Entlastung beitragen kann. Diese ist bei 72 Prozent der Menschen, die einen Büroarbeitsplatz haben, auch nötig. Sie leiden unter Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, Armen und Handgelenken. Der Mausarm ist mittlerweile zur Volkskrankheit mutiert und trägt den wissenschaftlichen Namen Repetitive Strain Injury Syndrom, kurz RSI-Snydrom genannt. Doch wie muss eine Unterarmstütze gestaltet sein, um Ihnen trotz tausendfacher Mausklicks täglich auch helfen zu können?

Schon eine kleine Haltungskorrektur reicht aus

Es ist nur eine kleine Veränderung Ihrer Handhaltung, aber sie kann große Wirkung zeigen. Bei konventionellen Mäusen und Tastaturen liegt Ihr Unterarm auf dem Tisch und das Handgelenk knickt nach oben ab, um beide Hilfsmittel bedienen zu können. Mit einer Unterarmauflage bleibt Ihr Handgelenk in neutraler Position und schon diese kleine Positionsänderung kann nachweislich zu einer Entlastung der Arme, des Nackens und der Schulterpartien führen. So ganz nebenbei verhilft sie Ihrem Körper zu einer aufrechteren und damit für den Rücken gesünderen Haltung.

So muss eine ergonomische Unterarmauflage gestaltet sein

Etliche Arbeitgeber haben schon verstanden, wie wichtig die Dynamik bei einem Sitzarbeitsplatz ist. Höhenverstellbare Schreibtische sind dabei ein äußerst wertvolles Hilfsmittel und eine Unterarmstütze kann Ihren Arbeitsplatz noch einmal zusätzlich rückengerecht aufpeppen. Wichtig dabei: die Unterarmauflage muss bedienerfreundlich, sicher und ohne größeren technischen Aufwand an den Tischkanten bestehender Tisch- oder auch Pult-Systeme angebracht werden können. Experten raten in diesem Zusammenhang zu der besonders variablen Bügeltechnik. Dabei wird die Auflage einfach an der Tischkante aufgesteckt und ist jederzeit leicht wieder abzunehmen. Ideal, wenn sich die Bügel dabei an die Tischplattenstärke anpassen lassen.

Gerade bei höhenverstellbaren Sitz-Steh-Systemen muss die eingehängte Unterarmauflage zudem eine kontinuierliche und sichere Tischgebundenheit gewährleisten. Möglich machen kann das die Formgebung und eine Gummibeschichtung. Die Unterarmauflage muss ein entspanntes Ablegen der Unterarme gewährleisen. Denn nur so ist es möglich, Maus und Tastatur nach physiologischen Gesichtspunkten zu bedienen. Zu guter Letzt sollte sie über eine hautfreundliches, abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial verfügen.

Checkliste für rückengerechte Unterarmauflagen

  • Wichtigste Voraussetzung einer Unterarmauflage ist, dass sie ihrer Aufgabe gerecht wird und ein entspanntes Ablegen der Unterarme und somit ein physiologisches Bedienen der Eingabegeräte (Tastatur und Maus) ermöglicht. In Kombination mit einem idealerweise höhenverstellbaren Schreibtisch oder einem Stehpult-System muss sie darüber hinaus eine rückenfreundliche Positionierung der Unterarme ermöglichen.
  • Eine weitere Grundvoraussetzung ist, dass die Unterarmauflage sicher an der Arbeitsplatte befestigt werden kann und nicht von allein verrutscht. Die Anbringung muss dabei ohne großen Aufwand erfolgen, so lässt sie sich auch mal schnell entfernen, wenn sie nicht erforderlich sein sollte.
  • Vorteilhaft ist weiterhin, wenn sich die Unterarmauflage an verschieden dicke Arbeitsplatten anpassen lässt. Auf eine möglichst waagerechte Anbringung ist zu achten.
  • Last but not least achten Sie auf ein hautfreundliches Material. Sind die Unterarme mal nicht bedeckt, haben Sie direkten Hautkontakt zum Bezugsmaterial und das darf sich dann nicht störend auf Ihre Arbeit auswirken. Damit auch die Hygieneanforderungen erfüllt werden können, muss sich der Bezug abnehmen und waschen lassen.

Mindestanforderungen

  • Anbringung ohne technischen Aufwand
  • Immer sicher mit dem Tisch verbunden
  • Ermöglicht eine rückenfreundliche Positionierung an Tisch-Pult-Systemen
  • Gewährleistet ein entspanntes Ablegen der Unterarme und somit ein physiologisches Bedienen der Eingabegeräte (Tastatur und Maus)
  • Hautfreundliches, abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial

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R-Go Tools B.V.
Techniekweg 15
4143HW Leerdam
NIEDERLANDE
Tel: +31 345 758 000
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Sattelsitze

Sattelsitze

Ein Sattelsitz sorgt für einen gesunden Rücken

Bewegt sitzen und gleichzeitig Haltung bewahren, ist in vielen sitzenden Berufen mit höheren und flexiblen Arbeitspositionen, eine große Herausforderung. Auf etlichen Sitzgelegenheiten ist es nahezu unmöglich, die natürliche S-förmige Krümmung der Wirbelsäule, über einen längeren Zeitraum beizubehalten. Anders sieht das bei einem ergonomischen Sattelsitz aus. Dieser unterscheidet sich von seinen Artgenossen in vielen Details und sorgt - entsprechend konzipiert- für eine aufrechtere und gesündere Haltung.

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Sattelsitze – eine Lösung mit vielen Einsatzmöglichkeiten.

Wenn man Studenten der Zahnmedizin nach ihrer größten Herausforderung fragt, dürfte die Antwort so manchen überraschen. Es ist nicht nur der umfangreiche medizinische Lehrstoff, der den meisten Probleme bereitet, sondern die für den Rücken so belastende Haltung während einer Behandlung. In einer US-Studie(2) gaben 70 Prozent der Zahnmedizinstudenten der Universität von San Francisco an, unter Schulter- und Nackenschmerzen zu leiden. Schuld daran ist die beim Zahnarzt typische Haltungsmonotonie in Kombination mit oftmals ungeeigneten Sitzgelegenheiten. Mit einem ergonomisch gestalteten Sattelsitz hingegen, ist es möglich, die Belastung für den Rücken und seine Strukturen deutlich zu reduzieren.

Dieses Phänomen gilt nicht nur für Berufe in der Zahnmedizin, sondern auch für viele andere Berufe, die lange in höheren und flexiblen Arbeitspositionen sitzen müssen. Eine gute Beckenbalance durch rhythmische Be- und Entlastungswechsel der Wirbelsäule ist wichtig. Hier ist der Sattelsitz für eine sehr gute Entlastung spürbar gesundheitsfördernd.

Der Sattelsitz findet sich nicht nur in Zahnarztpraxen, sondern auch in verschiedenen Therapiepraxen und Kliniken, sowie auch in der Industrie (bei flexiblen Arbeitspositionen wie z. B. bei Montagetätigkeiten) oder im Architekturbüro Anwendung. Überall dort, wo flexibles bewegtes gesundes Sitzen dauerhaft erforderlich ist.

Die Form bringt den Effekt

Die Entstehungsgeschichte rückenfreundlicher Sattelsitze ist unter anderem der Beobachtungsgabe der australischen Ergotherapeutin Mary Gale vor 30 Jahren zu verdanken. Sie ging dem Phänomen auf den Grund, warum ein behindertes Kind sich nicht auf einem normalen Stuhl halten kann, wohl aber auf einem Pferd sitzend im Sattel. Das Ergebnis ihrer Untersuchungen: Die besondere Form der Sattel erlaubt eine natürliche und rückenfreundliche Haltung, bei der es nicht zu einer Unterbrechung der Blutzirkulation kommt, wie auf den meisten herkömmlichen Sitzgelegenheiten.

Auf Basis dieser Erkenntnisse beruhen die immer weiter entwickelten modernen Sattelsitze. Auf ihnen sitzend kommt es zu einer leichten Beckenkippung und einer in 45 Grad gebeugten Ruhestellung der Hüftgelenke. Das ist ideal, um die natürliche Form der Wirbelsäule zu bewahren und den Druck auf die Bandscheiben zu mindern. Das Resultat ist eine gut ausbalancierte und bequeme Haltung, die auch eine rhythmische Be- und Entlastung der Wirbelsäule ermöglicht.

Was zudem wichtig ist

Um diese für den Rücken so ideale Position zu gewährleisten, muss ein sattelgeformter Sitz darüber hinaus in verschiedenen Größen erhältlich sein. Nur so ist gewährleistet, dass kleinere Schulkinder, als auch große Menschen optimal auf ihnen sitzen. Egal ob ein kleiner, mittelgroßer oder großer Stuhl – mit Hilfe eines leichtgängigen Gaslifts - sollte zudem eine stufenlose Höhenregulierung möglich sein. Ganz wichtig ist außerdem eine variable Neigungswinkelverstellung der Sitzfläche. So können Anwender ihre Arbeitsposition ständig auf ihre Bedürfnisse einstellen.
Alle Einstellmöglichkeiten sollten des Weiteren leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch gestaltet und einfach zu handhaben sein. Bei Sattelsitzen, die im Operationssaal oder Labor zum Einsatz kommen, ist es zudem aus hygienischen Gründen erforderlich, eine Höheneinstellung ohne Zuhilfenahme der Hände zu ermöglichen. Die Einstellung sollte deshalb zum Beispiel mit Hilfe der Füße möglich sein.

Quelle: (2) Rising DW, Bennett BC, Hursh K, Plesh O. Reports of body pain in a dental student population. J Am Dent Assoc. 2005 Jan;136(1):81-6.

Checkliste für rückengerechte Sattelsitze

  • Sattelsitze werden meist in einer halb stehenden und halbsitzenden Haltung verwendet. Daher ist es wichtig, dass sich die Sitzhöhe für unterschiedlich große Menschen einstellen lässt. Zumindest müssen unterschiedlich große Modelle angeboten werden. Die Sitzwinkelöffnung liegt ideal bei ca. 135° / 45° Neutral-Null-Methode, sollte jedoch der Arbeitsaufgabe angepasst sein.
  • Entsprechend der Arbeitsaufgabe kann es erforderlich sein, dass der Neigungswinkel der Sitzfläche angepasst werden muss. Hierzu ist auf eine entsprechende Verstellmöglichkeit zu achten.
  • Für eine leichte Anpassung müssen alle Verstellhebel leicht zu erreichen sein und sollten eine erwartungskonforme Bedienung ermöglichen.
  • Entscheidend ist der Sitzkomfort. Da dies stark vom persönlichen Empfinden und der Arbeitsaufgabe abhängig ist, muss hierfür eine Lösung angeboten werden – z. B. durch unterschiedliche Sattelprofile.
  • Der Sitzkomfort verbessert sich, wenn sich das Becken in einer ausbalancierten Haltung befindet. Durch eine leichte Sitzwölbung im hinteren Bereich wird dies unterstützt.
  • Je nach beruflichen Einsatzgebieten kann es erforderlich sein, dass der Sitz häufiger gereinigt werden muss. Dann ist bei der Materialauswahl auf eine leichte Reinigung bzw. Desinfizierbarkeit zu achten.
  • Eine gute Standfestigkeit darf keinesfalls fehlen.
  • Für spezielle Einsatzgebiete können besondere zusätzliche Ausstellungsmerkmale den Komfort weiter erhöhen. Hierzu zählen eine einstellbare Armlehne um Schulter und Nackenmuskulatur temporär zu entlasten oder eine anpassbare Rückenlehne.
  • Ebenfalls vorteilhaft sind ein Fußring für mehr Flexibilität oder eine Handfreie Sitzhöhenverstellung z. B. im Labor oder im Operationssaal.

Mindestanforderungen

  • Höhenverstellung
  • Sitzneigungsverstellung
  • Leichte Handhabung
  • Komfortable Sitzhaltung
  • Einhaltung von Hygienevorschriften
  • Standsicherheit

Außerdem sinnvoll

  • Höheneinstellbare Armlehnen
  • Höheneinstellbare Rückenlehne
  • Fußring
  • Handfreie Sitzhöheneinstellung
  • Mehrdimensionale Bewegungsfunktion

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Steh-Sitzstühle

Steh-Sitzstühle

Aktiv- Stühle für das Arbeiten an Steh-Sitzarbeitsplätzen

Für eine effektive Arbeitsleistung und für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist nach heutigen Erkenntnissen neben der gesundheitsbewussten Einstellung des Menschen sowie stabiler sozial-psychologischer Rahmenbedingungen, die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes ideal. Egal ob im Büro oder im industriellen Bereich. Zur ergonomischen Gestaltung zählt als Ziel der Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen.

Die Bedeutung ergonomischer Steh-Sitzstühle

Es gibt Möbel, die „bewegtes Sitzen“ möglich machen: Sinnvolle Aktiv-Stühle halten aufgrund ihrer besonderen Konstruktion automatisch die Rücken- und die Bauchmuskulatur aktiv – und damit fit. Obgleich in die Arbeitsplatzgestaltung mittels Sitzecken oder Steh-/ Sitzkombinationen schon Bewegung gekommen ist, gibt es reine Steharbeitsplätze, an denen ständig stehend gearbeitet werden muss - z. B. Tresen, Labor, Rezeption, höhenverstellbare Schreibtische. Damit solche Arbeitsbedingungen langfristig ohne gesundheitliche Schäden überstanden werden können, sind sogenannte Sitz- Stehstühle unverzichtbar.

Steh-Sitzstühle sind höher als normale Stühle, haben eine relativ kleine, in der Neigung verstellbare Sitzfläche und können leicht am Arbeitsplatz verschoben werden. Sie ermöglichen eine Körperhaltung zwischen Sitzen und Stehen. Bei Personen, die Sitz- Stehstühle nutzen, lasten bis zu 60 Prozent des Körpergewichts nicht mehr auf den Beinen und Füßen, sondern auf der Sitz- Stehstühlen. Das schont Kreislauf, Gelenke, Bänder und Sehnen und ermöglicht das dynamische Aufrichten der Wirbelsäule.

Steh-Sitzstühle sind nicht nur für Steharbeitsplätze gedacht

Der Einsatz von Steh-Sitzstühlen ist aber nicht nur für reine Steharbeitsplätze zu empfehlen, sondern auch für Steh- Sitzarbeitsplätze im Büro. Hier kann der Steh-Sitzstuhl einen wichtigen Beitrag zum Wechsel zwischen Sitzen und Stehen leisten. Der Steh-Sitzstuhl sollte ausreichend standsicher, bequem und ergonomisch gestaltet sein.

Neigung der Mittelsäule und Konstruktion der Sitzfläche sind entscheidend

Durch eine leicht nach vorne geneigte Mittelsäule sitzt man automatisch „gerade“. Ziel ist es hierbei, auch bei einer hohen Sitzposition die physiologische Krümmung der Wirbelsäule zu unterstützen und zugleich die Standsicherheit zu erhöhen. Die Sitzfläche sollte höhenverstellbar sein, damit Ihre Füße vollflächig auf den Boden gestellt werden können, außerdem erhöht dies den Bewegungskomfort. Weiterhin sollte sie nicht zu tief und Ihnen zugeneigt sein.

Achten Sie darauf, dass sich der vordere Teil der Sitzfläche individuell und variabel dem Druck der Oberschenkel anpassen kann, was zu einer deutlichen Druckreduzierung führt.

Die Bedeutung von ergonomischen Steh-Sitzstühlen für gewerbliche Arbeitsplätze

Das Dreibeinprinzip mit Stopprollen stellt bei modernen Steh-Sitzstühlen sicher, dass er nicht nur auf unebenem Boden stets stabil und standsicher ist, sondern gleichzeitig auch genügend Beinfreiheit bietet. Lässt sich zudem die Sitzhöhe einfach über eine Fußauslösung verstellen, hat man die Hände frei (wichtige Funktion im Labor) und der Steh-Sitzstuhl wird auch von mehreren Nutzern schnell akzeptiert.

Hier ein paar Tipps, die Sie vor dem Kauf beachten sollten:

  • Wo genau soll der Stuhl eingesetzt werden: im Labor, am Industriearbeitsplatz, am Schreibtisch. Je nach Einsatzort können unterschiedliche Faktoren wichtig sein. Muss der Stuhl leicht zu reinigen sein? Müssen die Stuhlmechaniken vor Staub geschützt werden? Muss sich der Stuhl leicht verstellen oder transportieren lassen? All diese Dinge können wichtig sein und sollten im Vorwege bedacht werden.
  • Wechseln Sie oft die Arbeitshöhe? Dann achten Sie darauf, dass sich die Höhe einfach verstellen lässt und die Bedienung intuitiv und leicht zugänglich ist.
    Können Sie die Hände aus verschiedensten Gründen nicht für die Verstellung nutzen (z. B. im Labor) dann achten Sie auf Modelle, die alternative auslöse Mechanismen bieten, wie zum Beispiel einen Fußauslöser.
  • Neigen Sie Ihren Oberkörper oft nach vorn oder zur Seite? Benötigen Sie für Ihre Arbeit einen großen Greifraum? Dann sollte der Stuhl über eine große Beweglichkeit verfügen. Beispielsweise eine in alle Richtungen bewegliche Mittelsäule. So sind Sie flexibel und können über leichte Oberkörperbewegungen einen großen Greifraum abdecken.
  • Verlassen Sie häufig den Sitz- oder Steharbeitsplatz? Dann sind Rollen eine gute Lösung. Der Stuhl lässt sich dann leicht beiseite rollen oder wieder an den Arbeitsplatz heranzeihen.

Checkliste für rückengerechte Steh-Sitzstühle

  • Der gesamte Sitz sollte an die Bewegungen des Benutzers und an verschiedene Steh- und Sitzpositionen anpassbar sein. Ideal ist der Arbeitsaufgabe automatisch angepasster Neigungswinkel sowie die Einstellung der Sitzhöhe (von 65 bis 80 cm), damit die Füße vollflächig auf den Boden gestellt werden können.
  • Die Sitzfläche sollte nicht zu tief (circa 30 cm) sein und eine leichte Vorwärtsneigung haben. Diese hat das Ziel, die physiologische Krümmung der Wirbelsäule auch bei hoher Sitzposition zu unterstützen und zugleich die Standsicherheit zu gewährleisten. Achten Sie darauf, dass die Sitzfläche komfortabel gepolstert ist und keine Druckstellen erzeugt.
  • Der Steh-Sitzstuhl sollte über eine mehrdimensionale dynamische Beweglichkeit verfügen. Diese Beweglichkeit bewirkt unter anderem eine Aktivierung der Muskulatur des Rumpfes und der großen Gelenke, eine Aktivierung der Venenpumpe, eine Förderung der Beweglichkeit der Wirbelsäule, eine positive Beeinflussung der Druckverhältnisse an der Bandscheibe sowie eine Aktivierung der sensomotorischen Funktionen (Gleichgewichtssinn).
  • Der Steh-Sitzstuhl darf nicht zu schwer sein. Er sollte leicht und Komfortabel transportiert und/oder umgestellt werden können.
  • Alle Bedienelemente sollten intuitiv und leichtgängig sein.
  • Der Steh-Sitzstuhl muss ausreichend standsicher gestaltet sein. D. h., er darf auf unterschiedlichen Böden, wie Beton, Fliesen, PVC, Teppich oder Parkett, nicht plötzlich wegrutschen.

Mindestanforderungen

  • Vorwärtsneigung
  • Höhenverstellung
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit des Sitzes und damit flexible Anpassung an die intuitiven Bewegungen des Benutzers
  • Fester Stand
  • Komfortable Sitzfläche die keine Druckstellen erzeugt
  • Nutzerfreundliche Bedienelemente

Außerdem sinnvoll

  • Hygienische Reinigung möglich
  • Fußauslösung zur Verstellung der Sitzhöhe (z. B. im Laborbereich)

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grafik variabel und bewegt sitzen in jeder höhe

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Elektroarbeitstischsysteme

Elektroarbeitstischsysteme

Das optimale Konzept für Elektroarbeitstische

In den letzten Jahren erhält das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz nicht zuletzt durch die Zunahme von Krankheiten und Arbeitsausfalltagen ein Vielfaches mehr an Aufmerksamkeit. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wechselwirkung von Gesundheit, Wohlbefinden und geistiger Leistungsfähigkeit machen aber auch deutlich, dass der Anspruch gesundheitskonforme Arbeitsplatzverhältnisse zu schaffen, ein sehr komplexes Thema geworden ist. Nehmen wir das Beispiel der Arbeitstische im Bereich der Elektrotechnik, an denen Nutzer oft feinste Arbeiten durchführen müssen. Worauf Sie als Nutzer solcher Tische, aber auch als Unternehmer achten sollten, verraten wir Ihnen gern.

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Effizienter arbeiten durch Höhenverstellung

Jeder Mitarbeiter stellt eine wichtige Ressource dar, dessen geistige Fitness ebenso wichtig ist wie die soziale Zufriedenheit und die körperliche Gesundheit. Ihr Wohlbefinden als Mitarbeiter an einem Elektroarbeitstischsystem spielt daher eine entscheidende Rolle. Denn Sie müssen Tätigkeiten verrichten, die viel Geschick, ausgezeichnete feinmotorische Fähigkeiten und eine gute Konzentration voraussetzen. Schmerzen zum Beispiel im Kreuz müssen daher vermieden werden. Eine rückenfreundliche Arbeitsplatzgestaltung hat darauf einen enormen Einfluss. Neben den Anforderungen an Stabilität, Quersteifigkeit und dem Schutz vor elektrostatischen Entladungen (ESD), sollte ein Elektroarbeitstisch vor allem höhenanpassbar oder deutlich besser noch höhenverstellbar sein. So können Sie selbst entscheiden, ob sie lieber im Stehen oder Sitzen arbeiten und die für die Rückengesundheit so wichtigen häufigen Positionswechsel jederzeit vornehmen.

Schnelle individuelle Anpassung

Wichtig bei der Höhenverstellung des Tisches ist, dass sie einfach, schnell und sicher vonstattengeht. Für Sie als Nutzer von Vorteil ist eine Memoryfunktion. Vor allem dann, wenn Sie sich den Tisch mit anderen Kollegen teilen oder wiederkehrenden Tätigkeiten in unterschiedlichen Arbeitshöhen vornehmen. Tipp: Wechseln Sie immer mal wieder die Arbeitshöhe, falls es die Arbeitsaufgabe zulässt. Ihr Rücken wird es Ihnen danken. Mal ganz abgesehen davon, dass sich die eine oder andere Aufgabe so vielleicht auch viel besser bewerkstelligen lässt. Zeitweise stehend zu arbeiten erhöht die Aufmerksamkeit und Ermüdungserscheinungen treten so weniger schnell ein. Das alles natürlich immer unter Berücksichtigung aller Sicherheitsaspekte.

Tipp: Nicht jede Arbeit lässt sich im Stehen erledigen. Daher gehört selbstverständlich auch ein passender Arbeitsstuhl zum Arbeitsplatz. Sei es der klassische Industriestuhl oder eine Stehhilfe. Wichtig: Dauerhafte Zwangshaltungen vermeiden und immer mal wieder die Arbeitsposition wechseln. Worauf es insbesondere bei Arbeitsstühlen ankommt, erklären wir im Bereich Industrielle Arbeitsstühle.

Greifraum und Zubehör berücksichtigen

Wenn Sie an einem Elektroarbeitstisch tätig sind, wissen Sie, wie nervig es sein kann, wenn bestimmte Utensilien sich nicht an ihrem Platz befinden oder umständlich zu erreichen sind. Der Greifraum und die Anordnung der für die Arbeit benötigten Hilfsmittel müssen deshalb ebenfalls berücksichtigt werden. Erfahrene Mitarbeiter können Ihnen hier wertvolle Tipps geben. Für feinmotorisches Arbeiten ist zudem auch eine Abstützung der Ellenbogen vorteilhaft, da dadurch Ihre Rumpf-, Schulter- sowie Nackenmuskulatur entlastet wird. Entsprechende Anbauten sollten daher leicht und nutzungsgerecht möglich sein. Gleiches gilt für Werkzeughalterungen, evtl. benötigte Bildschirme oder anderes notwendiges Zubehör. Im Allgemeinen gilt: Häufig benötigte Utensilien sollten Sie möglichst zentral im Blickfeld und im Greifraum anordnen und nur gelegentlich benötigte Utensilien dezentral.

Die Rolle des Lichts

Ein weiterer ganz essenzieller Aspekt für Ihren gesunden, rückenfreundlichen und vor allem auch effizienten Elektroarbeitstisch ist die optimale Beleuchtung. Fehlende oder falsche Beleuchtung sorgt für Müdigkeit und hat negative Auswirkungen auf die Konzentration. Das führt zu häufigeren Fehlern und Frustration. Eine schlechte Beleuchtung führt außerdem zu Fehlhaltungen. Betroffen sind dann vor allem Kopf und Nacken. Verspannungen sind so vorprogrammiert. Vermeiden lässt sich das alles mit einer hellen, schatten- und blendfreien Arbeitsbeleuchtung.

Tipp: Ausführlichere Informationen zur Beleuchtung am Industriearbeitsplatz haben wir auch noch einmal gesondert zusammengefasst. In der Rubrik Beleuchtung informieren wir über die optimale Beleuchtung am Industriearbeitsplatz.

Das gesamte Konzept muss stimmen

Die optimale Förderung der Rückengesundheit am Arbeitsplatz ist abhängig von einer systemischen Gestaltung des gesamten Arbeitsplatzes. Einzelne Bausteine haben nur eine begrenzte positive Wirkung auf die Rückengesundheit. Erst wenn alle Komponenten – individuelle Anpassung an verschiedene Mitarbeiter, durchdachter Greifraum, perfekte Beleuchtung, passende Bestuhlung – sich zu einem Ganzen fügen, handelt es sich um einen rückenfreundlichen und effizienten Elektroarbeitsplatz, an dem sich die Mitarbeiter wohlfühlen und optimale Ergebnisse abliefern können.

Hinweis: Einzelkomponenten, die besonders rückenfreundlich sind und durch die AGR bereits zertifiziert sind, wie z. B. der Arbeitstisch, Beleuchtung, Stühle, Werkzeuge usw. lassen sich nach dem Baukastenprinzip gut miteinander kombinieren. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich dadurch die positive Wirkung auf die Rückengesundheit verstärkt.

Checkliste für rückengerechte Elektroarbeitstischsysteme

Mindestanforderungen Elektroarbeitstischsystem

  • Höheneinstellbar oder bedienerfreundliche Höhenverstellung.
  • Standfestigkeit
  • Traglasten 150 kg bis 400 kg ermöglichen
  • Unterschiedlich große, reflexionsarme und den Arbeitsanforderungen gerechte Tischplatten
  • Ausreichend große Fuß- und Beinfreiheiten
  • Anbringung von Beleuchtung
  • Modulare Erweiterungsmöglichkeiten je nach Arbeitsaufgabe

Außerdem sinnvoll

  • Höhenverstellbare Eckkombinationen
  • Unterschiedliche Tischvarianten
  • Flexible Monitoranbringung
  • Zubehör, wie Vorlagen-Halter, Sichttafel-Halter, PC-Halter etc.
  • Vorrichtungen für Werkzeug-, Materialbereitstellung und Greifschalen

Mindestanforderungen Ergonomische Tischaufbauten

  • Gute Erreichbarkeit von Messgeräten
  • Gutes Sichtfeld auf Messgeräte und Monitore
  • Störungsfreies Arbeiten auf der Tischfläche
  • Modular erweiterbar
  • Unterstützung digitaler Anforderungen „Industrie 4.0“

Mindestanforderungen Arbeitsplatzleuchten

  • Zwangshaltung vorbeugen
  • Blend-, schatten-, reflexionen- und flimmerfreie Beleuchtung
  • Beleuchtungsstärke lässt sich anpassen
  • Anwendungsorientierte Farbtemperaturen
  • Gleichmäßige Ausleuchtung
  • Stufenlose Dimm-Möglichkeit

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Bodenreinigungssysteme

Bodenreinigungssysteme

Bodenreinigung ohne Rückenschmerzen

Putzen ist anstrengend, besonders für den Rücken. Das weiß jeder, der zu Hause den Boden wischt. Für Menschen, die ihr Geld mit Reinigungsarbeiten verdienen, ist entscheidend, dass ihr Rücken und die Gelenke gesund bleiben. Für sie gibt es ergonomische und rückenfreundliche Bodenreinigungssysteme, mit denen die Arbeit viel leichter und effizienter von der Hand geht.

40 Prozent aller Reinigungskräfte klagen über Rückenschmerzen

Das Reinigen großer Bodenflächen ist eine anstrengende körperliche Arbeit und geht häufig zu Lasten der Gelenke und des Rückens. Doch es ist nicht nur die anstrengende Tätigkeit, die professionellen Reinigungskräften vieles abverlangt, meist stehen sie zusätzlich noch unter Zeitdruck. Hinzu kommt, dass die zu reinigenden Flächen mitunter schwer zugänglich sind. So verwundert kaum, dass 40 Prozent aller Reinigungskräfte über Rückenschmerzen, Muskelverspannungen und Probleme im Nackenbereich klagen. Häufiges Bücken, das Tragen schwerer Eimer und die schlechte Ergonomie der Reinigungswerkzeuge fordern ihren Tribut.

Ergonomisches und rückenfreundliches Reinigen

Dass es auch anders geht, zeigen professionelle Bodenreinigungssysteme, bei deren Entwicklung nicht nur auf ein gutes Reinigungsergebnis geachtet wurde, sondern auch darauf, dass sich die Belastung für die Reinigungsfachkräfte reduziert. Denn nur wenn das Arbeitsgerät auch zur Körpergröße passt, können Schmerzen und Verspannungen vermieden werden. Reinigungskräfte sollten in aufrechter Körperhaltung arbeiten können. Das wird dadurch erreicht, dass der Stiel an die unterschiedlichen Körperhöhen der Reinigungskräfte angepasst werden kann. Beispielsweise durch einen stufenlos einstellbaren Teleskopstiel. Das vermeidet unnötige Fehlhaltungen und Belastungen für den Rücken.

Minimaler Kraftaufwand – beste Reinigungsergebnisse

Um auf größeren Flächen ein gutes Reinigungsergebnis zu erzielen, sollten die Wischbewegungen in einer S-Form erfolgen, bzw. die Wischbewegungen folgen der Form einer liegenden Acht (Unendlichkeitssymbol). Unterstützt wird dies beispielsweise mit einem Stiel der im oberen Drittel eine drehbar gelagerte S-Form aufweist. Die Wischbewegungen werden so intuitiv bei minimalem Kraftaufwand durchgeführt. Bei herkömmlichen Reinigungssystemen ist es oft nötig, das Handgelenk zu verdrehen. Ein zusätzlich, am Ende des Stiels, drehbar gelagerter Griff verhindert dies. Eine Entlastung unter anderem für Handgelenke und Ellenbogen.

Nie mehr Eimer tragen

Für einige Situationen, wie z. B. das Reinigen einzelner Räume oder Stellen gibt es Systeme, bei denen ganz auf separat mitzuführende Behältnisse für Reinigungsmittel oder Wischwasser verzichtet werden kann. Bei diesen Systemen werden Kartuschen, kleine Tanks, mit dem jeweiligen Reinigungsmittel befüllt und einfach am Stiel befestigt. Über einen speziellen Mechanismus am Griff, wird das Reinigungsmittel während des Wischvorganges ganz einfach auf die Fläche aufgebracht. Das verstopfungsfreie Puls-Strahl-System garantiert eine punktgenaue Dosierung.

Die Kartuschen sollten unterschiedlich groß sein, um immer nur die Menge mitzuführen, die wirklich benötigt wird. Und da ein solches System jederzeit einsatzbereit sein muss, sollte die Kartusche mit dem Reinigungsmittel schnell und einfach zu wechseln sein. Das Heben und Tragen schwerer Wassereimer entfällt. Ein weiteres Plus: Es wird kein Wasser oder Reinigungsmittel mehr verschwendet und langwierige Vorbereitungszeiten entfallen – die Effizienz wird gesteigert.

Ob ein solches System sinnvoll eingesetzt werden kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie bspw. der Größe der zu reinigen Fläche.

Für jeden Einsatzzweck geeignet

Je nach Einsatzzeck können unterschiedliche Anforderungen an das Bodenreinigungssystem gestellt werden. Daher sollte darauf geachtet werden, dass der Hersteller individuelle Lösungen anbietet, die individuell zusammengestellt werden können. Dies Betriff die unterschiedlich großen Tanks genauso wie die Schmutzaufnahmehalterungen an denen unterschiedliche Arten von Wischmöppen befestigt werden können. Dabei ist darauf zu achten, dass diese bei aufrechter Körperhaltung gewechselt werden können. Dadurch entfällt das häufige Bücken und der Rücken wird entlastet. Empfehlenswert sind hier Systeme mit einer Klettfläche. Letztlich sollte, passend zum Einsatzzweck, das entsprechende System gewählt werden können.

Ergonomische Bodenreinigungssystem reduzieren Ausfallzeiten

Achten Sie, insbesondere bei professionellen Bodenreinigungssystemen, auf die oben angesprochenen Punkte. Denn herkömmliche Wischer führen unter anderem zu einer schnelleren Ermüdung und verspannten Muskeln, die schließlich den ganzen Körper betreffen können. Langfristig können diese sogar zu Haltungsfehlern führen. Die Folge: erhöhte Ausfallzeiten.

Bodenreinigungssysteme, mit einem ergonomisch geformten S-Stiel, erzielen beste Reinigungsergebnisse bei minimalem Krafteinsatz – und zwar mit einer deutlich geringeren Belastung für den Körper als bei herkömmlichen Bodenreinigungsgeräten.

Checkliste für rückengerechte Bodenreinigungssysteme

  • Professionelle Reinigungskräfte haben eine für Rücken, Gelenke und Muskeln belastende Arbeit zu verrichten. Daher sollten die erforderlichen Hilfsmittel zur Bodenreinigung vor allem die Belastung für das Muskel- und Skelettsystem weitestgehend reduzieren.
  • Leicht zu bedienende Bodenreinigungssysteme die für Menschen unterschiedlicher Größe kompatibel sind, zum Beispiel durch einen höhenverstellbareren Teleskopstiel, ermöglichen jeder Person eine aufrechte, rückengerechte Körperhaltung. Ein zu kurzer aber auch ein zu langer Stiel wirkt sich negativ auf das Muskel-Skelett-System aus.
  • Die Wischbewegungen müssen (reinigungstechnisch) effizient, intuitiv und komfortabel durchführbar sein. Ein drehbar gelagerter S-förmiger Stiel und drehbare Griffe können dies unterstützen. Die idealen S-Bewegungen bei der Reinigung erfolgen intuitiv und mit minimalem Kraftaufwand.
  • Wenn möglich, sollte auf separat mitzuführende Behältnisse wie Wassereimer verzichten werden. Langwierige Vorbereitungszeiten entfallen.
  • Vorteilhaft ist beispielsweise ein Kartuschensystem (Tanks), welche idealerweise in unterschiedlichen Größen angeboten werden und sich schnell und leicht austauschen lassen. So hat man immer nur die Menge dabei, die auch wirklich benötigt wird.
  • Mit dem Bodenreinigungssystem sollte das Bücken nach Möglichkeit vermieden werden. Hilfreich kann hier ein oben am Stiel angebrachter Dosierungs-Hebel sein, mit dem das Reinigungsmittel aufgebracht werden kann. Außerdem müssen die Bodenwischer-Bezüge leicht und komfortabel gewechselt werden können. Gegebenenfalls sollte der Hersteller unterschiedliche, dem Einsatzzweck entsprechende, Aufnahmesysteme anbieten.
  • Das gesamte System muss eine hohe Stabilität aufweisen, so ist gewährleistet, dass die gesamte Kraft zum Wischen genutzt werden kann, anstatt viel Energie darauf zu verlieren, den Bodenwischer stabil zu halten.

Mindestanforderungen

  • Anpassbar an die Körperhöhe
  • Intuitive, effiziente Wischbewegungen bei minimalem Kraftaufwand
  • Komfortables Aufbringen des Reinigungsmittels (Bei Systemen mit integrierter Strahlfunktion)
  • Hohe Stabilität
  • Leichter Wechsel der Wischbezüge
  • Optimales Gewicht

Außerdem sinnvoll

  • Unterschiedlich große Kartuschen (Tanks) (Bei Systemen mit integrierter Strahlfunktion)
  • Verschiedene Mopphalter (Wischbezughalter)

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Beleuchtung

Beleuchtung

Die optimale Beleuchtung am Industriearbeitsplatz

Wir Menschen verarbeiten 80 Prozent aller Informationen visuell. Dabei spielt die richtige Beleuchtung eine entscheidende Rolle. Als sekundär wirkendes Arbeitsmittel wirkt sie zwar nicht direkt auf das Muskel-Skelettsystem, jedoch über sogenannte asthenopische (Asthenopie = rasche Ermüdbarkeit der Augen) Effekte. Deshalb haben die optimalen Lichtverhältnisse einen wesentlichen Einfluss auf eine entlastende Körperhaltung und dadurch auf das Wohlbefinden und die Arbeitsleistung. Es darf weder zu hell noch zu dunkel sein, es sollten keine störenden Schatten entstehen und Reflexionen/Reflexblendungen hervorgerufen werden. Schlechtes Sehen darf nicht zu körperlicher Fehlhaltung führen.

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Beleuchtungsstärke, Schatten- und Blendfreiheit

Ein falsches Beleuchtungsniveau am Arbeitsplatz kann zu Konzentrationsschwäche und Ermüdung führen. Ständige Anpassungen der Augen und des Sehvermögens (Adaption) können sich zusätzlich belastend auf die Körperhaltung auswirken. Die Beleuchtungsstärke wird dabei in Lux gemessen. Anders als bei Bildschirmarbeitsplätzen, wo 500 Lux normalerweise ausreichend sind, können am Industriearbeitsplatz sehr viel höhere Werte vonnöten sein. Grundsätzlich gilt: Je anspruchsvoller Sehaufgabe und Tätigkeit sind, desto höher sollte die Beleuchtungsstärke ausfallen. Untersuchungen zeigen, dass bei einer Beleuchtungsstärke zwischen 750 und 1.000 Lux die Arbeitsleistung nachhaltig positiv beeinflusst werden kann. Die Beleuchtung sollte so konzipiert sein, dass es weder zu Licht- und Schattenwirkungen noch zu Blendeffekten kommt. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass sich die Leuchte selbst der jeweiligen Arbeitssituation und des Mitarbeiters anpassen lässt, vielfältige Verstellmöglichkeiten beugen somit Zwangshaltungen vor und wirken sich positiv auf die Körperhaltung aus.

Mehrere ergonomische Komponenten ergeben ein Arbeitsplatz-Konzept

Grundsätzlich müssen am Arbeitsplatz nicht nur die Lichtverhältnisse stimmen. Ein Arbeitsplatz setzt sich immer aus mehreren Komponenten, wie z. B. Licht, Stuhl und Arbeitstisch , zusammen. Jede Komponente für sich muss allen ergonomischen Erfordernissen genügen. Nur dann besteht die Möglichkeit daraus ein optimales Arbeitsplatz-Konzept zu entwickeln. Nur ein solches Gesamtkonzept kann letztlich der Gesundheit des Nutzers zugutekommen, Krankheitstage reduzieren, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.

Checkliste für rückengerechte Beleuchtung

  • Beim Einsatz im medizinischen Umfeld: Leicht zu reinigen, Leuchtdioden sind durch pflegeleichte Blende geschützt
  • Genügt den Anforderungen der jeweiligen Arbeitsaufgabe, z. B. durch:
        Anpassung der Beleuchtungsstärke (die Leuchte kann durch das Gestänge näher an das Objekt gebracht werden)
        Anwendungsgerechte Farbtemperaturen (ermöglichen bestmögliches Kontrastsehen)
        Gleichmäßige Ausleuchtung des zentralen und peripheren Sehfeldes (dadurch wird die Adaption des Auges erleichtert und der Augen-Ermüdung vorgebeugt)
        Vermeidung von Reflexionen/Reflexblendungen und Mehrfach-Schatten
        Flickerfreie (flimmerfreie) und lichtstarke Leuchten
        Stufenlose Dimm-Möglichkeit
        Eine blendreduzierte Leuchte
        Eine Unterstützung des Sehens im Nahbereich
  • Optimierte Sehbedingungen (infolge flächiger, homogener, blend- und schattenarmer Beleuchtung) vermeiden Zwangshaltungen (etwa eine stark vorgeneigte Kopfhaltung), z. B. durch:
        Leichte Justierung der Gestängeleuchte beim Nahsehen (Sehabstand 40-80 cm)
        Nahsehen mit Lupenleuchte
        Flexible Anbringungsmöglichkeiten
        Störungsfreie und erwartungskonforme Handhabung

Mindestanforderungen

  • Leicht zu reinigen, geschütztes Leuchtmittel (im medizinischen Umfeld)
  • Beleuchtungsstärke lässt sich anpassen
  • Anwendungsorientierte Farbtemperaturen
  • Dimm-Möglichkeit
  • Gleichmäßige Ausleuchtung
  • Blend-, schatten-, reflexionen- und flimmerfreie Beleuchtung
  • Nahsehen durch Lupenleuchte und Justierung der Gestängeleuchte
  • Leichte Handhabbarkeit

Außerdem sinnvoll

  • Leuchten mit LED-Technologie (geringer Energiebedarf, geringe Erwärmung der Oberflächen)

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Herbert Waldmann GmbH & Co. KG
Stammsitz Deutschland
Peter-Henlein-Straße 5
78056 Villingen-Schwenningen
Tel. 07720/601 100
Fax 07720/601 290
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Gestänge- und Systemleuchte TANEO

Lupenleuchte TEVISIO

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Belade- und Transportsysteme

Belade- und Transportsysteme

Lasten bewegen, heben, be- und entladen –
allein und ohne Rückenschmerzen.

Muskeln beugen am besten gegen Rückenschmerzen vor - da sind sich Experten einig. Personen, die beruflich viel transportieren und ihr Fahrzeug be- und entladen müssen, verfügen meist über ein recht stabiles Muskelkorsett. Trotzdem leiden sie überdurchschnittlich häufig unter Rückenschmerzen. Ein Widerspruch? Nein. Denn die häufige Fehlbelastung bei dieser Arbeit kann selbst die stärkste Muskulatur nicht kompensieren. Helfen kann hier ein ergonomisch durchdachtes Belade- und Transportsystem, dass die Hauptarbeit übernimmt.

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Entdecken Sie neue Freude am Transportieren

Es kann sowohl die schwere Waschmaschine, als auch größere Geräte oder schweres Werkzeug sein. Etliche Berufsgruppen müssen tagtäglich Lasten von einem Ort zum anderen transportieren und dafür bedarf es oft großer körperlicher Anstrengung. Noch beschwerlicher ist es, wenn Stufen oder Ladekanten überwunden werden müssen. Sollte das auch bei Ihnen der Fall sein, dann wissen Sie nur allzu gut, dass ein rückenfreundliches Verhalten hier nur schwer an den Tag zu legen ist. Kein Wunder, wenn Ihnen die Hexe ins Kreuz schießt, der Ischias schmerzt oder die Bandscheiben nachlassen. Umfragen zeigen, dass jeder vierte Arbeitnehmer unter den Belastungen leidet, die schweres Heben und Tragen mit sich bringen. Doch dem können Sie entgegenwirken. Mit einem entsprechend konzipiertem Belade- und Transportsystem für Handwerk, Gewerbe, Industrie oder wo immer es auch zum Einsatz kommen kann, wird das Be- und Entladen von Fahrzeugen oder das Überwinden von Stufen zum Kinderspiel. Das freut Ihren Rücken und den Arbeitgeber gleichermaßen.

Schwere Lasten rückenfreundlich von A nach B bringen und noch mehr

Wir wissen alle, wie unangenehm es sein kann, ein schweres Packstück in den Transporter zu hieven oder wie mühsam es ist, damit eine Stufe zum Arbeitsplatz zu überwinden. Mit dem richtigen Hilfsmittel lässt sich das für Sie wesentlich erleichtern. Ein mobiles Transport- und Verladesystem mit individuell höhenverstellbarer Transportfläche sollte von einer Person problemlos alleine benutzt werden können. Das System muss sich auch unter Last leicht und komfortabel von Ihnen manövrieren lassen und über entsprechende Sicherungssysteme verfügen, die ein unbeabsichtigtes Wegrollen verhindern. Außerdem wichtig: Das Sicherungssystem lässt Sie die Ladung leicht sichern und sorgt beim Heben der Transportfläche für eine gute Standfestigkeit.

Dank dieser ausgeklügelten Technik wird aus einem Rollwagen eine kleine Hebebühne, die samt Ladung in Ihr Fahrzeug klettert, sich zusätzlich am Einsatzort als mobile, höhenverstellbare Werkbank eignet und Ihnen vor Ort ein ergonomisches Arbeiten ermöglicht.

Und wie verläuft das optimale und rückenfreundliche Verladen? Ganz einfach: In erhöhter Position können Sie die Ladefläche verschieben, so dass das Ladegut samt Transportsystem sehr leicht in das Fahrzeug befördert werden kann. Das gleiche Prinzip hilft Ihnen auch dabei eine Stufe zu überwinden – ohne Hubwagen und ohne Gabelstapler.

Dass sich das gesamte Belade- und Transportsystem von Ihnen ergonomisch und intuitiv bedienen lassen muss, ist selbstverständlich.

Checkliste für rückengerechte Belade- und Transportsysteme

  • Wenn Sie schwere Lasten von A nach B transportieren möchten, dann sollte das System auch über eine ausreichend große und rutschfeste Ladefläche verfügen (z. B. für eine Europalette). Gleichzeitig ist es unerlässlich, dass das Transportgut gegen herunterfallen oder verrutschen gesichert werden kann.
  • Beachten Sie, dass sich das System auch mit maximaler Last komfortabel ziehen, schieben und lenken lassen muss.
  • Müssen Sie kurz das System allein lassen, dann darf es natürlich nicht von allein Wegrollen, gerade wenn der Boden ein leichtes Gefälle aufweist. Achten Sie daher darauf, dass es entsprechend gesichert werden kann, z. B. durch Feststellbremsen.
  • Damit das Überwinden von Stufen oder das komfortable Verladen der Last samt System in ein Fahrzeug einfach handhabbar erfolgen kann, muss das System über eine entsprechende Hubtechnik verfügen.
  • Eine komfortable und ausreichende Höhenverstellung der Ladefläche sowie eine entsprechend lange Betriebszeit sind dafür unerlässlich. Da das System mobil zum Einsatz kommt, sollte die Verstellung beispielsweise über einen Akkubetrieb erfolgen und mit einer Ladung über den Arbeitstag kommen. Ideal ist es, wenn es zwischendurch, z. B. auf der Fahrt zum Empfänger oder zum Einsatzort im Fahrzeug geladen werden kann.
  • Grundsätzlich muss die gesamte Bedienung ergonomisch erfolgen können.
  • Alle Vorschriften zur Ladesicherung im Fahrzeug müssen ebenfalls von einem Belade- und Transportsystem erfüllt werden.
  • Weiterhin empfehlenswert, wenn sich das System auch als Hub- oder Arbeitstisch einsetzen lässt. Dank der Mobilität ist es so sehr vielseitig und es bieten sich verschiedenste Einsatzmöglichkeiten.

Mindestanforderungen

  • Große und rutschfeste Ladefläche
  • Komfortables Handling – ergonomisch bedienbar
  • Sicherung gegen Wegrollen
  • Höhenverstellung
  • Ausreichende Betriebszeit
  • Kann mit Last in kleines Nutzfahrzeug verladen werden
  • Ladungssicherung

Außerdem sinnvoll

  • Tisch kann gleichzeitig als höhenverstellbarer Hubtisch/Arbeitstisch verwendet werden
  • Praktisches Zubehör wie z. B.
  • ...Ladegerät (230V, 12V)
  • ...Airline Zurrgurte
  • ...Kordelnetz
  • ...Kantenschutz
  • ...Laderampe
  • ...Stützfuß
  • ...Ladebrücke und Abrollschutz
  • ...Abdeckplane

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Asphaltwalzen

Asphaltwalzen

Moderne Asphaltmaschinen - Im Straßenbau den Rücken schonen

Das deutsche Straßennetz ist gewaltig. 830.000 Kilometer schlängelt es sich durch die unterschiedlichsten Landschaften Deutschlands. Ob Autobahn, Landstraße oder Stadtgebiet – des einen Fahrspaß, ist des anderen harte Arbeit. Denn für die Herstellung der Straßen kommen schwere Maschinen, wie zum Beispiel Asphaltwalzen, zum Einsatz, die über viele Stunden von Menschen gesteuert werden müssen.

Dabei gilt es für den Maschinenführer stets wachsam und konzentriert zu bleiben. Sowohl entlasten als auch unterstützen kann hierbei eine rückenfreundlich konzipierte Fahrerkabine, die nicht nur den Auf- und Abstieg, sondern auch die Bedienung und Arbeit mit schwerem Gerät erleichtert.

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Klimatisierte Fahrerkabine für mehr Konzentration

Der Asphalt ist kochend heiß, wenn er zu Straßenbelag ausgebreitet und gewalzt wird. Da flimmert die Luft noch mehr als ohnehin schon bei hochsommerlichen Temperaturen. Eine klimatisierte Fahrerkabine sollte da eigentlich selbstverständlich sein. Was das mit Rückengesundheit zu tun hat? Ganz einfach: Hohe Wärmeeinwirkungen lassen Körper und Muskeln schneller ermüden. Dadurch verschlechtert sich die Körperhaltung, was über kurz oder lang Probleme mit dem Rücken nach sich zieht.

Der sichere Einstieg

Eine Klimaanlage alleine macht natürlich noch keine rückenschonende Asphaltwalze. Aufgrund der höher gelegenen Fahrerkabine, ist eine Unterstützung beim rückenfreundlichen Auf- und Absteigen erforderlich. Beispielsweise durch ausreichend tiefe und rutschsichere Trittstufen, Haltegriffe sowie einen Türaufsteller mit großem Öffnungswinkel.

Doch nicht nur die Kabine muss der Fahrer komfortabel erklimmen können, ebenso bequem müssen auch der Wasser- und Kraftstofftank erreichbar sein. Da der Straßenbau auch bei Wind und Wetter stattfindet, sind abrutschsichere Fußkanten und ein rutschsicherer und fest verlegter Bodenbelag im Kabineninneren Grundvoraussetzungen.

Reduzierung von Stößen und Schwingungen

Da die Bedienung dieser Maschinen hauptsächlich im Sitzen erfolgt, spielen weitere ergonomische Aspekte eine wichtige Rolle. Dazu gehört vor allem die Reduzierung von Stößen und Schwingungen. Dies kann zum einen durch eine entkoppelte und nicht auf der Antriebseinheit liegenden Kabine, die auf vibrationsdämpfenden Lagern montiert ist, gelöst werden. Zum anderen durch einen auf den Fahrer einstellbaren gefederten Sitz mit Anzeige zur optimalen Gewichtseinstellung. Natürlich sollte auch die Rückenlehne in der Neigung verstellbar und ausreichend groß sein.

Alles im Blick – alles im Griff

Eine weitere wichtige Rolle für die Rückengesundheit des Fahrers spielt eine sichere und komfortable Bedienung. Da sich Asphaltmaschinen schlecht wenden lassen und sowohl vorwärts- als auch rückwärtsfahrend zum Einsatz kommen, empfiehlt sich ein drehbarer Fahrersitz. So wird die Fahrposition ganz leicht der Fahrtrichtung angepasst.

Durch einen verschiebbaren Fahrersitz über die gesamte Kabinenbreite wird eine gute Rundumsicht gewährleistet. Die Bedienelemente, wie beispielsweise ein ergonomisch geformter Joystick, müssen sich in unmittelbarer Nähe des Fahrers befinden. Unangenehme Zwangshaltungen werden damit vermieden.

Nicht zu vergessen

Ein leicht zu bedienendes Touchscreen-Display, das u. a. wertvolle Daten zu Asphaltschicht und Verdichtung enthält, sowie LED-Scheinwerfer für die nicht seltene Nachtarbeit tragen zu deutlich mehr Komfort und damit stressfreierem Arbeiten bei. Da auch in der kalten Jahreszeit gearbeitet wird, sorgt eine Heizungsanlage inkl. Fußraumheizung für mehr Behaglichkeit. Denn bei Auskühlung reicht oft schon eine kleine falsche Bewegung und die Hexe schießt ins Kreuz.

Checkliste für rückengerechte Asphaltwalzen

  • Vor der Arbeit kommt das sichere und komfortable Erreichen des Arbeitsplatzes. Haltegriffe, ausreichend große und rutschsichere Trittstufen tragen hierzu bei. Im Inneren der Kabine achten Sie auf einen ebenfalls rutschsicheren und festverlegten Bodenbelag. Grundsätzlich dürfen die Witterungsbedingungen keinen Einfluss auf die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes haben.
  • Asphaltwalzen verfügen nicht über den Federungskomfort eines Pkws. Dementsprechend müssen Sie darauf achten, dass sowohl die Fahrzeugkabine selbst als auch der Fahrersitz über einen eigenständigen Federungskomfort zur Vermeidung von Stößen und Schwingungen verfügt.
  • Beim Fahrersitz selbst ist das Augenmerk auf eine gewichtsabhängige Federungseinstellung, eine ausreichende Dimensionierung des Sitzes selbst und eine einstellbare Rückenlehne zu legen. So finden auch Personen unterschiedlicher Statur eine gute Sitzposition. Einstellbare Armstützen begünstigen den Komfort zusätzlich.
  • Eine rückenfreundliche Sitzposition ist das eine, doch um ein entsprechendes Fahrzeug führen zu können, bedarf es einer guten Rundumsicht und das Einstellen verschiedener Funktionen. Bedienvorrichtungen müssen daher komfortabel erreicht werden können und Bedienhebel ergonomisch geformt sein. Da alle Fahrzeugseiten gut einsehbar sein müssen, ist ein drehbarer und seitlich über die Fahrzeugbreite verschiebbarer Fahrzeugsitz dafür erforderlich.

Mindestanforderungen

  • Rückenfreundliches Auf- und Absteigen
  • Reduzierung von Stößen und Schwingungen
  • Rückenfreundliche Sitzposition
  • Sichere und komfortable Bedienung

Außerdem sinnvoll

  • Luftgefederter Sitz mit...
  • aktiver Gewichtseinstellung
  • stufenloser Höheneinstellung
  • einstellbaren Dämpfern für Vertikaldämpfung
  • blockierbare Längs-Horizontalfederung
  • Sitzkissentiefen- und Neigungseinstellung
  • Rückenlehnen-Neigungseinstellung
  • aktiver Sitzklimatisierung und Sitzheizung
  • Lordosenstütze und Seitenkonturanpassung
  • Kopfstütze
  • Ausleuchtung der seitlichen Arbeitsbereiche
  • Bandagenbeleuchtung
  • digitale Anzeige der wichtigsten Bedieninformationen
  • Kamerasystem 360° mit Vogelperspektive
  • Klimaanlage
  • beheizbare Außenspiegel - aus der Kabine einstellbar

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Arbeitstischsysteme

Arbeitstischsystem

Das richtige Arbeitstischsystem erhöht die Produktivität 

Arbeitsplätze im Gewerbe sind sehr vielfältig. Verschiedenste Arten von Räumen (Werkstatt bis Industriehalle) und Tätigkeiten (grobe Arbeiten bis Montage kleinster Teile) sowie die Individualität der Mitarbeiter (Alter, Körpergröße, Konstitution, Fähigkeiten) stellen sehr unterschiedliche Ansprüche an die Arbeitsplatzgestaltung.

Individuelle Einstellung des Tisches

Wenn der Tisch so konzipiert ist, dass er dem daran arbeitenden Menschen sowohl eine sitzende als auch stehende Arbeitspositionen ermöglicht, fördert das erwiesenermaßen die Arbeitsgesundheit. Die Anpassung an die jeweilige Arbeitssituation muss gefahrlos, schnell und vor allem sicher möglich sein. Eine Memoryfunktion erleichtert, gerade im Schichtbetrieb mit häufigem Personalwechsel oder bei wiederkehrenden Tätigkeiten in unterschiedlichen Arbeitshöhen, die Einstellung.

Ergonomische Anbringung von Zubehör

Wichtig ist auch der so genannte Greifraum. Alle benötigten Werkstücke, Materialien, Werkzeuge und sämtliches Zubehör lassen sich so anordnen, dass sie sich in unmittelbarer Reichweite des Mitarbeiters befinden. Verdrehungen des Körpers, Überstreckungen und extreme Positionen können so vermieden werden. Dies lässt sich idealerweise durch Zubehörkomponenten realisieren, die individuell an dem Arbeitstisch angebracht werden können. Für feinmotorische Arbeiten ist z. B. eine Abstützung der Ellenbogen hilfreich, um dadurch die Rumpf-, Schulter- sowie Nackenmuskulatur zu entlasten.

Standfestigkeit und Beleuchtung

Eine hohe Standfestigkeit des Tisches muss auch bei großen Lasten gewährleistet sein. Genauso wichtig ist die Anbringung einer für den Arbeitsprozess optimalen Beleuchtung, sowie eine reflexionsarme Tischoberfläche.

Auf das Gesamtkonzept kommt es an

Grundsätzlich muss am industriellen Arbeitsplatz nicht nur das Tischsystem passen. Ein Arbeitsplatz setzt sich immer aus mehreren Komponenten, wie z. B. Licht, Stuhl und Arbeitstisch, zusammen. Jede Komponente für sich muss allen ergonomischen Erfordernissen genügen. Nur dann besteht die Möglichkeit daraus ein optimales Gesamt-Arbeitsplatzkonzept zu entwickeln. Nur ein solches Gesamtkonzept kann letztlich der Gesundheit des Nutzers zugutekommen, Krankheitstage reduzieren, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.

Checkliste für rückengerechte Arbeitstischsysteme

Mindestanforderungen

  • Leicht höheneinstellbar, bedienerfreundliche Verstellung, großer Einstellbereich
  • Speicherfunktion, bei elektrischer Verstellung
  • Hohe Standfestigkeit
  • Unterschiedlich große, reflexionsarme Tischplatten
  • Der Beanspruchungsart entsprechende Tischplattenmaterialien
  • Fuß- und Beinfreiheit
  • Homogene Beleuchtung möglich
  • Individuelle, ergonomische, modulare Erweiterungsmöglichkeiten möglich
  • Anbieter bietet optimale Beratung und ggf. Modifizierungen nach dem Kauf

Außerdem sinnvoll

  • Tischaufbau, passend
  • Entsprechend der Last einstellbare Schwenkarme
  • Tischausleger, einstellbar
  • Werkzeuglaufwagen, leicht laufend verfahrbar
  • Werkzeuglos adaptierbare Regalböden, unterschiedlich groß
  • Kabelwanne
  • Module für Fertigungsinseln und Eckanwendungen
  • Schubladenschränke
  • Armauflage, ergonomisch und antistatisch
  • Fußstütze, in der Höhe einstellbar
  • Optimale Medienversorgung (Strom, Druckluft)
  • Vorlagen-Halter, Sichttafel-Halter, PC-Halter
  • Verschiedene modulare Komponenten zur Werkzeugbereitstellung
  • Konzepte und Produkte zur körpergerechten Bereitstellung von Material entsprechend unterschiedlicher Logistikphilosophien

Produkte it AGR-Gütesiegel

item Industrietechnik GmbH
Friedenstraße 107-109
42699 Solingen
Tel. 021/65 80 0
Fax 0212/65 80 310
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Arbeitsplatzmatten

Arbeitsplatzmatten

Stehen im Job: Besser auf speziellen Matten

Ob im Verkauf, im Friseurberuf, während Operationen oder besonders häufig auch in der Industrie: Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin haben rund 16,5 Millionen Menschen in Deutschland einen Job, in dem sie teilweise oder sogar ganztätig im Stehen arbeiten müssen. Stehen gilt als ungefährlich, kann jedoch dem Körper schaden, wenn es übertrieben wird. Die Belastungen, die dabei auf den Körper wirken, können zu Muskel- und Gelenkproblemen, Rückenschmerzen, Krampfadern und sogar Kreislaufbeschwerden führen. Stehende Jobs abzuschaffen ist natürlich nicht möglich, wohl aber den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass das Stehen deutlich weniger belastend ist. Wie spezielle Arbeitsplatzmatten mit dämpfenden Eigenschaften dazu beitragen, lesen Sie in diesem Beitrag.

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Arbeitsplatzmatten schonen Gelenke und steigern die Leistungsfähigkeit

Ergonomisch dämpfende Arbeitsplatzmatten leisten einen positiven Beitrag für viele Millionen Menschen, die in ihrem Beruf stehen müssen. Eine auf die menschliche Physiologie abgestimmte Elastizität der Matten entlastet nicht nur die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, sondern auch die Wirbelsäule. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bleibt viel länger erhalten und kann so die Ausfallzeiten der Mitarbeiter reduzieren – was letztlich auch die Motivation steigert.

Auf hartem Untergrund ermüdet die Muskulatur

Warum das funktioniert, lässt sich ganz einfach erklären: Auf einem harten Untergrund ermüdet die Muskulatur sehr schnell. In der Folge fehlt der Wirbelsäule die wichtige Unterstützung und sie gerät aus dem Gleichgewicht. Die Belastung der Bandscheiben nimmt zu, es kommt zu schmerzhaften Verspannungen. Durch die verringerte Muskelaktivität in den Beinen wird der Rückfluss des Blutes aus den Venen nicht mehr ausreichend unterstützt: Diese sogenannte Muskelpumpe stellt mehr und mehr ihren Dienst ein. Schwere Beine und schmerzhafte Blutstauungen sind die Folge. Es drohen Krampfadern und Kreislaufprobleme.

Länger fit und nicht so schnell ermüdet

Durch ergonomische Arbeitsplatzmatten lassen sich diese Probleme vermeiden. Die Stoßbelastung verringert sich und die speziell gestalteten Oberflächen regen zu intuitiven Ausgleichsbewegungen an. Das hat gleich zwei positive Effekte: Zum einen bleibt die Muskelpumpe in den Beinen in Betrieb und sorgt für eine reibungslose Durchblutung. Zum anderen wird die Muskulatur rund um die Wirbelsäule ausgeglichener belastet. So entsteht kein einseitiger Druck auf die Bandscheiben. Auch die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke werden weniger belastet.

Ergonomie und Arbeitssicherheit finden gleichermaßen Berücksichtigung

Aber nicht nur die gesundheitlichen Aspekte werden durch ergonomische Arbeitsplatzmatten begünstigt. Auch für die Arbeitssicherheit spielen sie eine nicht unerhebliche Rolle – sofern sie rutschfest ausgestattet sind und sich damit die Gefahr für Stürze nicht erhöht. Ein weiterer Vorteil: Herabfallende Werkzeuge oder Produkte werden vor Beschädigungen geschützt.

Mit unterschiedlich gestalteten Oberflächen-Geometrien können ergonomische Arbeitsplatzmatten an trockenen, feuchten oder drehfreudigen Arbeitsplätzen verwendet werden. Damit sie möglichst lange eingesetzt werden können, sollten sie hohen Belastungen standhalten, Trittsicherheit mit geringem Drehwiderstand aufweisen und über besonders flache Anfahrkanten verfügen.

Checkliste für rückengerechte Arbeitsplatzmatten

  • Eine der wichtigsten Aufgaben der Arbeitsplatzmatte ist die Reduzierung von Stößen beim Stehen, beim Gehen oder beim Drehen, denn so werden frühzeitig Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken reduziert: Verspannte Muskeln oder geschwollene Beine treten deutlich weniger auf.
  • Das Material der Matte muss elastisch sein und bei Belastungen angemessen nachgeben. Das entlastet die Gelenke. Wichtig dabei ist jedoch das Gefühl, dass man sicher steht – die Elastizität darf nicht zu hoch sein. Das schont die Bänder der Gelenke, die bei einer zu weichen Matte zu stark beansprucht werden und bei langfristiger Nutzung überdehnt werden könnten.
  • Die Matte aktiviert durch ihre Elastizität und Oberflächenstruktur die Beinmuskulatur, insbesondere die Waden. Gesundheitliche Beanspruchungsreaktionen durch Dauerbelastungen des Muskel-Skelett-Systems werden vermindert.
  • Für einen sicheren Stand ist es weiterhin wichtig, dass die Arbeitsplatzmatten eine gute Rutschfestigkeit aufweisen. Die Oberflächenstruktur fördert zusätzlich die bewusste Wahrnehmung von Rändern. Dabei darf die Mattenhöhe nicht zu einer zusätzlichen Stolpergefährdung führen.
  • Damit die Arbeitsplatzmatten in unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden können, dürfen die Eigenschaften sowohl bei Kälte, Hitze, Feuchtigkeit, in Trockenbereiche oder im Außenbereich nicht beeinflusst werden. Auch Chemikalien, Ölen, Fetten und ähnlichen Substanzen müssen sie standhalten. Idealerweise bietet der Hersteller Vorabprüfungen für den benötigten Einsatzbereich an. Wünschenswert ist, dass die Matten leicht zu reinigen und wartungsfrei sind.
  • Nicht alle Arbeitsplätze sind gleich, deshalb müssen die Arbeitsplatzmatten zu den individuellen Gegebenheiten passen. Dies kann durch einen individuellen Zuschnitt oder auch über eine Puzzleverlegung gewährleistet werden. So können auch größere Arbeitsbereiche leicht ausgelegt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Matten stabil und rutschfrei auf dem Untergrund liegen.

Mindestanforderungen

  • Stoßdämpfende Eigenschaften zur Reduzierung von Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken
  • Elastische Eigenschaften
  • Ausschluss von zusätzlichen Kniebelastungen bei Dreh- und Gehbewegungen
  • Rutschfeste Oberflächen
  • Einsetzbar bei großer Kälte und Hitze
  • Schwer entflammbar
  • UV-beständig und wasserfest
  • Resistent gegen die meisten Öle, Fette und viele Chemikalien
  • Oberflächenstruktur, die die bewusste Wahrnehmung von Rändern fördert
  • Bauhöhe, die keine zusätzliche Stolpergefahr darstellt
  • Benutzerfreundliche Verbindungslösungen mit stolperfreien Übergängen

Außerdem sinnvoll

  • Hohe Abriebfestigkeit
  • Einsetzbar in Lebensmittel- und Hygienebereichen
  • Elektrisch ableitende Eigenschaften
  • Unterschiedliche Härtegrade innerhalb einer Stehmatte
  • Geräusch-Varianten beim Auftritt mittels digitaler Module
  • Leicht zu reinigen

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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KRAIBURG Austria GmbH & Co. KG
ERGOLASTEC
Webersdorf 11
5132 Geretsberg
ÖSTERREICH
Tel. +43 7748/72410
Fax +43 7748/724111
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www.matting-systems.at

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Unterarmauflagen

Unterarmauflagen

Kleines Tool – große Wirkung – Wie eine Unterarmauflage den Büroarbeitsplatz ergonomischer macht

Angesichts mancher Büroarbeitsplätze ist es kaum zu glauben, dass es den Begriff Ergonomie schon seit 1857 gibt. Unbequeme Stühle, unverstellbare Schreibtische und Computer, die im falschen Winkel stehen, sind immer noch weit verbreitet. Glücklicherweise nicht überall. Viele der rund 32 Millionen Menschen, die im Büro arbeiten, haben höhenverstellbare Tische und ergonomisch durchdachte Stühle. Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz darüber hinaus ergonomisch sinnvoll erweitern möchten, sollten Sie zudem über eine Unterarmauflage nachdenken.

72 Prozent aller Schreibtischtäter kämpfen mit Problemen

Es ist nur ein kleines Tool, kann aber den Unterschied ausmachen. Eine clever gestaltete Unterarmstütze kann eine wertvolle Hilfe für Sie sein. Vor allem, weil sie zu Ihrer Entlastung beitragen kann. Diese ist bei 72 Prozent der Menschen, die einen Büroarbeitsplatz haben, auch nötig. Sie leiden unter Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, Armen und Handgelenken. Der Mausarm ist mittlerweile zur Volkskrankheit mutiert und trägt den wissenschaftlichen Namen Repetitive Strain Injury Syndrom, kurz RSI-Snydrom genannt. Doch wie muss eine Unterarmstütze gestaltet sein, um Ihnen trotz tausendfacher Mausklicks täglich auch helfen zu können?

Schon eine kleine Haltungskorrektur reicht aus

Es ist nur eine kleine Veränderung Ihrer Handhaltung, aber sie kann große Wirkung zeigen. Bei konventionellen Mäusen und Tastaturen liegt Ihr Unterarm auf dem Tisch und das Handgelenk knickt nach oben ab, um beide Hilfsmittel bedienen zu können. Mit einer Unterarmauflage bleibt Ihr Handgelenk in neutraler Position und schon diese kleine Positionsänderung kann nachweislich zu einer Entlastung der Arme, des Nackens und der Schulterpartien führen. So ganz nebenbei verhilft sie Ihrem Körper zu einer aufrechteren und damit für den Rücken gesünderen Haltung.

So muss eine ergonomische Unterarmauflage gestaltet sein

Etliche Arbeitgeber haben schon verstanden, wie wichtig die Dynamik bei einem Sitzarbeitsplatz ist. Höhenverstellbare Schreibtische sind dabei ein äußerst wertvolles Hilfsmittel und eine Unterarmstütze kann Ihren Arbeitsplatz noch einmal zusätzlich rückengerecht aufpeppen. Wichtig dabei: die Unterarmauflage muss bedienerfreundlich, sicher und ohne größeren technischen Aufwand an den Tischkanten bestehender Tisch- oder auch Pult-Systeme angebracht werden können. Experten raten in diesem Zusammenhang zu der besonders variablen Bügeltechnik. Dabei wird die Auflage einfach an der Tischkante aufgesteckt und ist jederzeit leicht wieder abzunehmen. Ideal, wenn sich die Bügel dabei an die Tischplattenstärke anpassen lassen.

Gerade bei höhenverstellbaren Sitz-Steh-Systemen muss die eingehängte Unterarmauflage zudem eine kontinuierliche und sichere Tischgebundenheit gewährleisten. Möglich machen kann das die Formgebung und eine Gummibeschichtung. Die Unterarmauflage muss ein entspanntes Ablegen der Unterarme gewährleisen. Denn nur so ist es möglich, Maus und Tastatur nach physiologischen Gesichtspunkten zu bedienen. Zu guter Letzt sollte sie über eine hautfreundliches, abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial verfügen.

Checkliste für rückengerechte Unterarmauflagen

  • Wichtigste Voraussetzung einer Unterarmauflage ist, dass sie ihrer Aufgabe gerecht wird und ein entspanntes Ablegen der Unterarme und somit ein physiologisches Bedienen der Eingabegeräte (Tastatur und Maus) ermöglicht. In Kombination mit einem idealerweise höhenverstellbaren Schreibtisch oder einem Stehpult-System muss sie darüber hinaus eine rückenfreundliche Positionierung der Unterarme ermöglichen.
  • Eine weitere Grundvoraussetzung ist, dass die Unterarmauflage sicher an der Arbeitsplatte befestigt werden kann und nicht von allein verrutscht. Die Anbringung muss dabei ohne großen Aufwand erfolgen, so lässt sie sich auch mal schnell entfernen, wenn sie nicht erforderlich sein sollte.
  • Vorteilhaft ist weiterhin, wenn sich die Unterarmauflage an verschieden dicke Arbeitsplatten anpassen lässt. Auf eine möglichst waagerechte Anbringung ist zu achten.
  • Last but not least achten Sie auf ein hautfreundliches Material. Sind die Unterarme mal nicht bedeckt, haben Sie direkten Hautkontakt zum Bezugsmaterial und das darf sich dann nicht störend auf Ihre Arbeit auswirken. Damit auch die Hygieneanforderungen erfüllt werden können, muss sich der Bezug abnehmen und waschen lassen.

Mindestanforderungen

  • Anbringung ohne technischen Aufwand
  • Immer sicher mit dem Tisch verbunden
  • Ermöglicht eine rückenfreundliche Positionierung an Tisch-Pult-Systemen
  • Gewährleistet ein entspanntes Ablegen der Unterarme und somit ein physiologisches Bedienen der Eingabegeräte (Tastatur und Maus)
  • Hautfreundliches, abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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R-Go Tools B.V.
Techniekweg 15
4143HW Leerdam
NIEDERLANDE
Tel: +31 345 758 000
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Sattelsitze

Sattelsitze

Ein Sattelsitz sorgt für einen gesunden Rücken

Bewegt sitzen und gleichzeitig Haltung bewahren, ist in vielen sitzenden Berufen mit höheren und flexiblen Arbeitspositionen, eine große Herausforderung. Auf etlichen Sitzgelegenheiten ist es nahezu unmöglich, die natürliche S-förmige Krümmung der Wirbelsäule, über einen längeren Zeitraum beizubehalten. Anders sieht das bei einem ergonomischen Sattelsitz aus. Dieser unterscheidet sich von seinen Artgenossen in vielen Details und sorgt - entsprechend konzipiert- für eine aufrechtere und gesündere Haltung.

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Sattelsitze – eine Lösung mit vielen Einsatzmöglichkeiten.

Wenn man Studenten der Zahnmedizin nach ihrer größten Herausforderung fragt, dürfte die Antwort so manchen überraschen. Es ist nicht nur der umfangreiche medizinische Lehrstoff, der den meisten Probleme bereitet, sondern die für den Rücken so belastende Haltung während einer Behandlung. In einer US-Studie(2) gaben 70 Prozent der Zahnmedizinstudenten der Universität von San Francisco an, unter Schulter- und Nackenschmerzen zu leiden. Schuld daran ist die beim Zahnarzt typische Haltungsmonotonie in Kombination mit oftmals ungeeigneten Sitzgelegenheiten. Mit einem ergonomisch gestalteten Sattelsitz hingegen, ist es möglich, die Belastung für den Rücken und seine Strukturen deutlich zu reduzieren.

Dieses Phänomen gilt nicht nur für Berufe in der Zahnmedizin, sondern auch für viele andere Berufe, die lange in höheren und flexiblen Arbeitspositionen sitzen müssen. Eine gute Beckenbalance durch rhythmische Be- und Entlastungswechsel der Wirbelsäule ist wichtig. Hier ist der Sattelsitz für eine sehr gute Entlastung spürbar gesundheitsfördernd.

Der Sattelsitz findet sich nicht nur in Zahnarztpraxen, sondern auch in verschiedenen Therapiepraxen und Kliniken, sowie auch in der Industrie (bei flexiblen Arbeitspositionen wie z. B. bei Montagetätigkeiten) oder im Architekturbüro Anwendung. Überall dort, wo flexibles bewegtes gesundes Sitzen dauerhaft erforderlich ist.

Die Form bringt den Effekt

Die Entstehungsgeschichte rückenfreundlicher Sattelsitze ist unter anderem der Beobachtungsgabe der australischen Ergotherapeutin Mary Gale vor 30 Jahren zu verdanken. Sie ging dem Phänomen auf den Grund, warum ein behindertes Kind sich nicht auf einem normalen Stuhl halten kann, wohl aber auf einem Pferd sitzend im Sattel. Das Ergebnis ihrer Untersuchungen: Die besondere Form der Sattel erlaubt eine natürliche und rückenfreundliche Haltung, bei der es nicht zu einer Unterbrechung der Blutzirkulation kommt, wie auf den meisten herkömmlichen Sitzgelegenheiten.

Auf Basis dieser Erkenntnisse beruhen die immer weiter entwickelten modernen Sattelsitze. Auf ihnen sitzend kommt es zu einer leichten Beckenkippung und einer in 45 Grad gebeugten Ruhestellung der Hüftgelenke. Das ist ideal, um die natürliche Form der Wirbelsäule zu bewahren und den Druck auf die Bandscheiben zu mindern. Das Resultat ist eine gut ausbalancierte und bequeme Haltung, die auch eine rhythmische Be- und Entlastung der Wirbelsäule ermöglicht.

Was zudem wichtig ist

Um diese für den Rücken so ideale Position zu gewährleisten, muss ein sattelgeformter Sitz darüber hinaus in verschiedenen Größen erhältlich sein. Nur so ist gewährleistet, dass kleinere Schulkinder, als auch große Menschen optimal auf ihnen sitzen. Egal ob ein kleiner, mittelgroßer oder großer Stuhl – mit Hilfe eines leichtgängigen Gaslifts - sollte zudem eine stufenlose Höhenregulierung möglich sein. Ganz wichtig ist außerdem eine variable Neigungswinkelverstellung der Sitzfläche. So können Anwender ihre Arbeitsposition ständig auf ihre Bedürfnisse einstellen.
Alle Einstellmöglichkeiten sollten des Weiteren leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch gestaltet und einfach zu handhaben sein. Bei Sattelsitzen, die im Operationssaal oder Labor zum Einsatz kommen, ist es zudem aus hygienischen Gründen erforderlich, eine Höheneinstellung ohne Zuhilfenahme der Hände zu ermöglichen. Die Einstellung sollte deshalb zum Beispiel mit Hilfe der Füße möglich sein.

Quelle: (2) Rising DW, Bennett BC, Hursh K, Plesh O. Reports of body pain in a dental student population. J Am Dent Assoc. 2005 Jan;136(1):81-6.

Checkliste für rückengerechte Sattelsitze

  • Sattelsitze werden meist in einer halb stehenden und halbsitzenden Haltung verwendet. Daher ist es wichtig, dass sich die Sitzhöhe für unterschiedlich große Menschen einstellen lässt. Zumindest müssen unterschiedlich große Modelle angeboten werden. Die Sitzwinkelöffnung liegt ideal bei ca. 135° / 45° Neutral-Null-Methode, sollte jedoch der Arbeitsaufgabe angepasst sein.
  • Entsprechend der Arbeitsaufgabe kann es erforderlich sein, dass der Neigungswinkel der Sitzfläche angepasst werden muss. Hierzu ist auf eine entsprechende Verstellmöglichkeit zu achten.
  • Für eine leichte Anpassung müssen alle Verstellhebel leicht zu erreichen sein und sollten eine erwartungskonforme Bedienung ermöglichen.
  • Entscheidend ist der Sitzkomfort. Da dies stark vom persönlichen Empfinden und der Arbeitsaufgabe abhängig ist, muss hierfür eine Lösung angeboten werden – z. B. durch unterschiedliche Sattelprofile.
  • Der Sitzkomfort verbessert sich, wenn sich das Becken in einer ausbalancierten Haltung befindet. Durch eine leichte Sitzwölbung im hinteren Bereich wird dies unterstützt.
  • Je nach beruflichen Einsatzgebieten kann es erforderlich sein, dass der Sitz häufiger gereinigt werden muss. Dann ist bei der Materialauswahl auf eine leichte Reinigung bzw. Desinfizierbarkeit zu achten.
  • Eine gute Standfestigkeit darf keinesfalls fehlen.
  • Für spezielle Einsatzgebiete können besondere zusätzliche Ausstellungsmerkmale den Komfort weiter erhöhen. Hierzu zählen eine einstellbare Armlehne um Schulter und Nackenmuskulatur temporär zu entlasten oder eine anpassbare Rückenlehne.
  • Ebenfalls vorteilhaft sind ein Fußring für mehr Flexibilität oder eine Handfreie Sitzhöhenverstellung z. B. im Labor oder im Operationssaal.

Mindestanforderungen

  • Höhenverstellung
  • Sitzneigungsverstellung
  • Leichte Handhabung
  • Komfortable Sitzhaltung
  • Einhaltung von Hygienevorschriften
  • Standsicherheit

Außerdem sinnvoll

  • Höheneinstellbare Armlehnen
  • Höheneinstellbare Rückenlehne
  • Fußring
  • Handfreie Sitzhöheneinstellung
  • Mehrdimensionale Bewegungsfunktion

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Steh-Sitzstühle

Steh-Sitzstühle

Aktiv- Stühle für das Arbeiten an Steh-Sitzarbeitsplätzen

Für eine effektive Arbeitsleistung und für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist nach heutigen Erkenntnissen neben der gesundheitsbewussten Einstellung des Menschen sowie stabiler sozial-psychologischer Rahmenbedingungen, die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes ideal. Egal ob im Büro oder im industriellen Bereich. Zur ergonomischen Gestaltung zählt als Ziel der Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen.

Die Bedeutung ergonomischer Steh-Sitzstühle

Es gibt Möbel, die „bewegtes Sitzen“ möglich machen: Sinnvolle Aktiv-Stühle halten aufgrund ihrer besonderen Konstruktion automatisch die Rücken- und die Bauchmuskulatur aktiv – und damit fit. Obgleich in die Arbeitsplatzgestaltung mittels Sitzecken oder Steh-/ Sitzkombinationen schon Bewegung gekommen ist, gibt es reine Steharbeitsplätze, an denen ständig stehend gearbeitet werden muss - z. B. Tresen, Labor, Rezeption, höhenverstellbare Schreibtische. Damit solche Arbeitsbedingungen langfristig ohne gesundheitliche Schäden überstanden werden können, sind sogenannte Sitz- Stehstühle unverzichtbar.

Steh-Sitzstühle sind höher als normale Stühle, haben eine relativ kleine, in der Neigung verstellbare Sitzfläche und können leicht am Arbeitsplatz verschoben werden. Sie ermöglichen eine Körperhaltung zwischen Sitzen und Stehen. Bei Personen, die Sitz- Stehstühle nutzen, lasten bis zu 60 Prozent des Körpergewichts nicht mehr auf den Beinen und Füßen, sondern auf der Sitz- Stehstühlen. Das schont Kreislauf, Gelenke, Bänder und Sehnen und ermöglicht das dynamische Aufrichten der Wirbelsäule.

Steh-Sitzstühle sind nicht nur für Steharbeitsplätze gedacht

Der Einsatz von Steh-Sitzstühlen ist aber nicht nur für reine Steharbeitsplätze zu empfehlen, sondern auch für Steh- Sitzarbeitsplätze im Büro. Hier kann der Steh-Sitzstuhl einen wichtigen Beitrag zum Wechsel zwischen Sitzen und Stehen leisten. Der Steh-Sitzstuhl sollte ausreichend standsicher, bequem und ergonomisch gestaltet sein.

Neigung der Mittelsäule und Konstruktion der Sitzfläche sind entscheidend

Durch eine leicht nach vorne geneigte Mittelsäule sitzt man automatisch „gerade“. Ziel ist es hierbei, auch bei einer hohen Sitzposition die physiologische Krümmung der Wirbelsäule zu unterstützen und zugleich die Standsicherheit zu erhöhen. Die Sitzfläche sollte höhenverstellbar sein, damit Ihre Füße vollflächig auf den Boden gestellt werden können, außerdem erhöht dies den Bewegungskomfort. Weiterhin sollte sie nicht zu tief und Ihnen zugeneigt sein.

Achten Sie darauf, dass sich der vordere Teil der Sitzfläche individuell und variabel dem Druck der Oberschenkel anpassen kann, was zu einer deutlichen Druckreduzierung führt.

Die Bedeutung von ergonomischen Steh-Sitzstühlen für gewerbliche Arbeitsplätze

Das Dreibeinprinzip mit Stopprollen stellt bei modernen Steh-Sitzstühlen sicher, dass er nicht nur auf unebenem Boden stets stabil und standsicher ist, sondern gleichzeitig auch genügend Beinfreiheit bietet. Lässt sich zudem die Sitzhöhe einfach über eine Fußauslösung verstellen, hat man die Hände frei (wichtige Funktion im Labor) und der Steh-Sitzstuhl wird auch von mehreren Nutzern schnell akzeptiert.

Hier ein paar Tipps, die Sie vor dem Kauf beachten sollten:

  • Wo genau soll der Stuhl eingesetzt werden: im Labor, am Industriearbeitsplatz, am Schreibtisch. Je nach Einsatzort können unterschiedliche Faktoren wichtig sein. Muss der Stuhl leicht zu reinigen sein? Müssen die Stuhlmechaniken vor Staub geschützt werden? Muss sich der Stuhl leicht verstellen oder transportieren lassen? All diese Dinge können wichtig sein und sollten im Vorwege bedacht werden.
  • Wechseln Sie oft die Arbeitshöhe? Dann achten Sie darauf, dass sich die Höhe einfach verstellen lässt und die Bedienung intuitiv und leicht zugänglich ist.
    Können Sie die Hände aus verschiedensten Gründen nicht für die Verstellung nutzen (z. B. im Labor) dann achten Sie auf Modelle, die alternative auslöse Mechanismen bieten, wie zum Beispiel einen Fußauslöser.
  • Neigen Sie Ihren Oberkörper oft nach vorn oder zur Seite? Benötigen Sie für Ihre Arbeit einen großen Greifraum? Dann sollte der Stuhl über eine große Beweglichkeit verfügen. Beispielsweise eine in alle Richtungen bewegliche Mittelsäule. So sind Sie flexibel und können über leichte Oberkörperbewegungen einen großen Greifraum abdecken.
  • Verlassen Sie häufig den Sitz- oder Steharbeitsplatz? Dann sind Rollen eine gute Lösung. Der Stuhl lässt sich dann leicht beiseite rollen oder wieder an den Arbeitsplatz heranzeihen.

Checkliste für rückengerechte Steh-Sitzstühle

  • Der gesamte Sitz sollte an die Bewegungen des Benutzers und an verschiedene Steh- und Sitzpositionen anpassbar sein. Ideal ist der Arbeitsaufgabe automatisch angepasster Neigungswinkel sowie die Einstellung der Sitzhöhe (von 65 bis 80 cm), damit die Füße vollflächig auf den Boden gestellt werden können.
  • Die Sitzfläche sollte nicht zu tief (circa 30 cm) sein und eine leichte Vorwärtsneigung haben. Diese hat das Ziel, die physiologische Krümmung der Wirbelsäule auch bei hoher Sitzposition zu unterstützen und zugleich die Standsicherheit zu gewährleisten. Achten Sie darauf, dass die Sitzfläche komfortabel gepolstert ist und keine Druckstellen erzeugt.
  • Der Steh-Sitzstuhl sollte über eine mehrdimensionale dynamische Beweglichkeit verfügen. Diese Beweglichkeit bewirkt unter anderem eine Aktivierung der Muskulatur des Rumpfes und der großen Gelenke, eine Aktivierung der Venenpumpe, eine Förderung der Beweglichkeit der Wirbelsäule, eine positive Beeinflussung der Druckverhältnisse an der Bandscheibe sowie eine Aktivierung der sensomotorischen Funktionen (Gleichgewichtssinn).
  • Der Steh-Sitzstuhl darf nicht zu schwer sein. Er sollte leicht und Komfortabel transportiert und/oder umgestellt werden können.
  • Alle Bedienelemente sollten intuitiv und leichtgängig sein.
  • Der Steh-Sitzstuhl muss ausreichend standsicher gestaltet sein. D. h., er darf auf unterschiedlichen Böden, wie Beton, Fliesen, PVC, Teppich oder Parkett, nicht plötzlich wegrutschen.

Mindestanforderungen

  • Vorwärtsneigung
  • Höhenverstellung
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit des Sitzes und damit flexible Anpassung an die intuitiven Bewegungen des Benutzers
  • Fester Stand
  • Komfortable Sitzfläche die keine Druckstellen erzeugt
  • Nutzerfreundliche Bedienelemente

Außerdem sinnvoll

  • Hygienische Reinigung möglich
  • Fußauslösung zur Verstellung der Sitzhöhe (z. B. im Laborbereich)

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10:00AM - 02:00PM
57. Gesundheits- und Informationswoche
09 März 2026;
10:00AM - 02:00PM
57. Gesundheits- und Informationswoche
09 März 2026;
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09 März 2026;
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13 März 2026;
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Muskelentspannung leicht gemacht
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18 März 2026;
04:00PM - 06:00PM
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