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Rückenfreundliche Lösungen für viele Bereiche Ihres Lebens

Wussten Sie, dass auch die Gestaltung unseres Umfelds und Produkte des täglichen Lebens unmittelbar Einfluss auf unsere Rückengesundheit haben? Entdecken Sie hier alle mit dem AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichneten Produkte. Klicken Sie sich einfach durch - Sie werden überrascht sein!

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Wärmeumschläge und -auflagen

Wärmeumschläge und -auflagen

Tiefenwärme lindert Schmerzen

Es zieht im Nacken, in der Schulter oder im Rücken, jede Bewegung schmerzt und wird zur Qual. Meist entstehen schmerzhafte Verspannungen durch eine falsche Belastung oder Körperhaltung. Die Folge: Die Muskulatur verhärtet, die Durchblutung gerät ins Stocken. Ganz instinktiv legen wir uns dann gerne etwas Warmes auf die betroffene Stelle. Wärme verbessert die Durchblutung, entspannt die verkrampfte Muskulatur und die Nervenbahnen. Zudem überlagert der Wärmereiz den Schmerzreiz und reduziert damit die Schmerzempfindung. Neben Wärmflaschen, Heizkissen, heißen Duschen und Infrarotlampen gibt es mittlerweile auch örtlich anwendbare und therapeutisch wirksame Wärmeauflagen, die bei Rückenschmerzen helfen können.

wärmeumschläge und wärmeauflagen

Schmerzen mit Wärme und Bewegung gezielt behandeln

Mithilfe kontrollierter Oxidation sind diese Produkte in der Lage, Wärme auf natürliche Weise zu erzeugen und gezielt an den Stellen abzugeben, wo sie benötigt wird. Die Muskulatur wird langsam erwärmt und die Körperkerntemperatur steigt trotzdem nicht an. Die ideale therapeutische Temperatur liegt bei circa 40 °C.

Um effektiv gegen Rücken- und Nackenschmerzen zu wirken, ist die Tiefenwirkung der Wärme nötig. Mit anderen Worten: Nicht nur die Haut, sondern auch die darunter liegenden Muskelschichten und das Bindegewebe müssen davon profitieren. Warum Wärme so gut funktioniert, hat die Wissenschaft mittlerweile entschlüsselt: Wärme weitet die Blutgefäße, fördert die Durchblutung und entspannt die Muskeln. Das befreit schmerzleitende Nervenbahnen von Druckreizen.

Wärme stärkt die Abwehrkräfte

Weiterhin leiten die in der Haut liegenden wärmeempfindlichen Nervenenden die Wärmereize über die Schaltstellen im Rückenmark und im Gehirn an das Schmerzzentrum weiter. Dort werden chemische Prozesse ausgelöst, die das Schmerzempfinden zusätzlich dämpfen. Außerdem profitieren Hormonsystem und Zellstoffwechsel. Wärme stärkt die Abwehrkräfte, hilft bei der Entsäuerung und Entschlackung. Nicht zu unterschätzen ist auch die Wirkung auf das allgemeine Wohlbefinden.

Bei der Auswahl von Wärmeumschlägen sollten Sie unbedingt auch auf den Tragekomfort achten, denn Sie sollen sich weiterhin bewegen können und in ihren körperlichen Aktivitäten nicht eingeschränkt sein. Auch physiotherapeutische Maßnahmen und/oder die Teilnahme an einer Rückenschule sollten Ihnen weiterhin möglich sein. Denn diese Maßnahmen werden bei Rückenschmerzen empfohlen. Ab einem Alter von 55 Jahren empfiehlt es sich, die Auflagen über dünner Kleidung zu tragen und nicht nachts anzuwenden.

Nicht immer ist eine Wärmebehandlung angezeigt

Unter bestimmten Umständen ist die Anwendung von Wärmeumschlägen nicht zu empfehlen. Bei akuten Entzündungen beispielsweise ist Wärme kontraindiziert, sodass Sie darauf verzichten sollten. Für Diabetiker, Menschen mit Durchblutungsstörungen, Patienten mit Herzerkrankungen und Frauen, die schwanger sind, gilt eine eingeschränkte Anwendungsempfehlung. Im Zweifel ist es daher ratsam, vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker zu sprechen.

Checkliste für rückengerechte Wärmeumschläge und -auflagen

Mindestanforderungen

  • Der Einsatz sollte in Verbindung mit bewegungstherapeutischen Maßnahmen und/oder der Teilnahme an einer Rückenschule kombiniert werden.
  • Die Wärmeauflagen sollten klinisch getestet sein.
  • Die Anwendung muss für den Wirkungsbereich unbedenklich und unschädlich sein.
  • Die Wärmeauflage sollte für den schwerpunktmäßigen Einsatz im Bereich Lendenwirbelsäule (LWS) und Halswirbelsäule (HWS) sowie der großen Extremitäten optimiert sein.
  • Die Wärmeauflage sollte nachweislich für eine Erwärmung der Muskeln und des Bindegewebes sorgen.
  • Die erzeugte Tiefenwärme sollte in der Fläche begrenzt sein.
  • Die Wärmeauflage sollte den Zielbereich langsam und schonend erwärmen und die Körperkerntemperatur möglichst wenig beeinflussen.
  • Die Wärmeauflage sollte bequemen Tragekomfort aufweisen.
  • Die Entsorgung im normalen Hausmüll sollte möglich sein.

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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grafik optimale wärmezufuhr mit wärmeumschläge und -auflagen

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Treppensteighilfen

Treppensteighilfen

So sind Treppen kein unüberwindliches Hindernis mehr

Unter Sportmedizinern gilt Treppensteigen als optimales Training für Senioren. Das regelmäßige Hinauf- und Hinabgehen der 14 bis 20 Zentimeter hohen Stufen stärkt Herz, Muskeln und Gelenke. Doch was tun, wenn Treppensteigen zu einer großen körperlichen Herausforderung wird oder die Gefahr eines Sturzes besteht? Gründe dafür gibt es mehrere und betreffen kann es Menschen jeden Alters, egal ob Senioren, Kinder oder Personen mit Verletzungen, neurologischen Krankheiten oder vor allem bei Arthrose sowie Herz- und Muskelschwäche. Helfen kann dann eine Treppensteighilfe, die nicht nur dazu da ist, Treppen sicher zu nehmen, sondern auch mobil und aktiv zu bleiben.

treppensteighilfen

Stürze vermeiden

Für alle, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, können Treppen ein schier unüberwindliches Hindernis sein. Und wenn das die Alltagsgestaltung und Selbstständigkeit massiv einschränkt, ist es Zeit zu handeln. Denn leider müssen rund 600 000 Menschen jährlich aufgrund von Treppenstürzen medizinisch versorgt werden. Die meisten denken dann zuerst an die viel beworbenen Treppenlifte. Sie sind äußerst komfortabel, haben aber auch Nachteile: Zum einen nehmen sie viel Platz ein, zum anderen reduzieren sie die Bewegungsbudgets auch bei den Menschen, die sich noch relativ gut bewegen können.

Rollator für Stufen

Wer möglichst lange mobil bleiben möchte, sollte sich täglich viel bewegen. Das gilt auch für Menschen, die in ihrer Bewegung schon mehr oder weniger stark eingeschränkt sind. Treppensteigen gilt als hervorragendes Training. Nicht nur für Herz und Muskeln, sondern auch um die im Alter nachlassende Gleichgewichtsfähigkeit zu trainieren. Eine spezielle Steighilfe kann, wie ein Rollator nur für Stufen, helfen, die Treppen zu überwinden und trägt somit zu mehr Selbstständigkeit bei. So sind Sie nicht auf Hilfe angewiesen und eine Treppe ist kein Anlass mehr Ihre Wohnsituation zu verändern. Ein wichtiges Detail hierbei ist ein großer ergonomischer Griff, den die Nutzer sehr leicht hoch- und herunterschieben können. Das hat gleich zwei Vorteile: Man muss weiterhin seine eigene Muskelkraft nutzen, um die Treppen zu überwinden und hat gleichzeitig die Sicherheit das Gleichgewicht halten zu können. Also Training gepaart mit Sicherheit um sich so im eigenen Zuhause frei bewegen zu können.

Technische Voraussetzungen

Doch was macht eine gute, AGR-zertifizierte Treppensteighilfe aus? Zunächst spielt die Handhabbarkeit eine entscheidende Rolle: Einfach, unkompliziert und selbsterklärend sollte sie sein. Ein Lösen und Arretieren des Griffes muss zu jeder Zeit leicht, sicher und intuitiv möglich sein. Sie selbst müssen über die Geschwindigkeit entscheiden können, mit der Sie die Treppe überwinden möchten. Eine selbstständige Arretierung kann dabei auch in kritischen Situationen die Sicherheit bieten, dass Sie alles fest im Griff haben. Praktisch ist es zudem, wenn sich der Haltegriff wegklappen lässt. So haben auch jene ausreichend Platz, die noch keine Hilfe beim Treppensteigen benötigen.

Anpassbar für Groß und Klein

Die Treppensteighilfe sollte sich an die Körperhöhe der Nutzer gut anpassen können. Von Vorteil, insbesondere für die Rückengesundheit, ist eine ergonomische Form des Griffes. Diese hilft dabei einfach und schnell die passende Position zum Greifen zu finden. Sowohl mit einer als auch mit beiden Händen. Um das Sicherheitsgefühl zu erhöhen und die Möglichkeit Handgriff und Handlauf gleichzeitig zu nutzen, sollte die Treppensteighilfe unbedingt auch eine seitliche Greifmöglichkeit bieten. Das Lösen der selbständigen Arretierung muss dabei leicht aus jeder Griffhaltung und ohne großen Kraftaufwand möglich sein.

Checkliste für rückengerechte Treppensteighilfen

Mindestanforderungen

  • Die Treppensteighilfe muss passend zum Nutzer ausreichend belastbar sein.
  • Ein einfaches und zu jeder Zeit sicheres Lösen und eigenständiges Arretieren des Griffes muss möglich sein.
  • Die Treppensteighilfe muss für unterschiedliche Körperhöhen und Treppenprofile einsetzbar sein.
  • Eine sichere und funktionelle Abstützung der Arme und des Schultergürtels muss gewährleistet sein.
  • Eine präzise Einweisung in die korrekte Handhabung und Nutzung muss angeboten werden.
  • Die Treppensteighilfe muss einfach und intuitiv zu nutzen sein.

Außerdem sinnvoll

  • Eine Möglichkeit des Transports von Taschen etc. sollte gegeben sein.
  • Bei Bedarf muss die Nutzung durch mehrere Anwender nacheinander möglich sein.

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Topro

 

topro

TOPRO GmbH
Torellstr. 1
10243 Berlin
Tel. 08141/88 89 39-0
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Produktvideo TOPRO Step - Die Treppensteighilfe

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Steh- und Gehhilfen (Gehwagen) Klinikbereich

Steh- und Gehhilfen (Gehwagen) - Klinikbereich

Gehwagen im klinischen Einsatz

Nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma, bei Parkinson, Multipler Sklerose oder Gleichgewichtsproblemen, sowie zur Entlastung nach Operationen zum Beispiel von Oberkörper, Rücken oder Knien müssen Patienten in der Klinik therapiert werden. Dafür werden meist spezielle Gehhilfen benötigt, die eine sichere Unterstützung bieten.

Auch bei Gangeinschränkungen und Gangunsicherheiten in Kombination mit einer eingeschränkten Rumpfstabilität helfen entsprechende Geräte beim Neuerlernen des Gehens. Darüber hinaus können sie beim Aufstehen aus dem Bett oder vom Stuhl eingesetzt werden.

mann mit stehhilfe. link zu steh- und gehhilfen.

Individuell einstellbar

Optimale Gehwagen sind durch ihre hydraulische oder elektrische Höhenverstellung für jeden Nutzer individuell und einfach in Höhe und Breite einstellbar. Eine spezielle Höhenskala ermöglicht es zudem, dass eine einmal für korrekt befundene Stützhöhe auf der Skala abgelesen und jederzeit wieder eingestellt werden kann.

Optimierte Räder und Zubehör

Mit verstellbaren Unterarmauflagen, speziellen für den therapeutischen Einsatz optimierten Rädern und einer großen Palette pflegerischen Zubehörs (Halterung für Drainagebeutel, Sauerstoffversorgung etc.) wurden die Gehwagen speziell für die moderne Bewegungstherapie entwickelt.

Checkliste für rückengerechte Steh- und Gehhilfen (Gehwagen)

  • Das Gerät muss Entlastung und dosierte Belastung von Rumpf und Extremitäten ermöglichen
  • Die Armstütze muss stufenlos, individuell in Höhe und Breite einstellbar sein.
  • Die Handgriffe müssen sich auf die anatomischen Bedürfnisse des Nutzers einstellen lassen.
  • Um wechselnden Nutzern (Patient und Therapeut) die Gerätenutzung zu erleichtern, muss die individuelle Höhe schnell, einfach einstellbar sein, z. B. elektrisch oder manuell per Gasdruckwippe.
  • Ein großer Verstell-Bereich erhöht die Einsatzmöglichkeiten.
  • Eine leichte Handhabung durch den Therapeuten muss möglich sein.
  • Objektive und subjektive Stabilität beim Stehen und Gehen muss Voraussetzung sein für die Nutzung. Das Gerät muss bis mindestens 150 kg (Nutzergewicht) belastbar sein.
  • Eine ausreichende Beinfreiheit zur Gewährleistung der Körperbalance muss gewährleistet sein.
  • Eine leichte Bedienbarkeit ist gefordert. Alle Anpassungen müssen schnell und ohne Werkzeug möglich sein.
  • Um als Aufstehhilfe aus sitzenden Positionen zu dienen, muss das Gerät auch niedrige Betten und Toilettensitzen unterfahren können.
  • Sinnvolle Ergänzungen sind z. B. eine Einarmbremse, ein Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen), ein Korb (zum Transport von Kleinteilen wie Geldbeutel), ein Träger für eine
  • Sauerstoffflasche (wichtig für COPD-Patienten), eine Transportplatte (erleichtert den Transfer von Nutzern), eine Fernbedienung der Höheneinstellung (Erleichterung für Pflegepersonal) sowie ein Infusionsstativ.

Mindestanforderungen

  • Entlastung und dosierte Belastung von Rumpf und Extremitäten
  • Armstütze stufenlos und individuell in Höhe und Breite einstellbar
  • Handgriffe einstellbar
  • Leichte Höheneinstellung
  • Leichte Handhabung durch Therapeuten möglich
  • Stabilität beim Stehen und Gehen – belastbar bis mindestens 150 kg
  • Ausreichende Beinfreiheit
  • Leichte Bedienbarkeit – Anpassungen schnell und ohne Werkzeug
  • Aufstehhilfe/Unterfahrbarkeit

Außerdem sinnvoll

  • Einarmbremse
  • Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen)
  • Korb (zum Transport von Kleinteilen wie Geldbeutel)
  • Träger für Sauerstoffflasche (wichtig für COPD Patienten)
  • Transportplatte (erleichtert den Transfer von Nutzern)
  • Fernbedienung der Höheneinstellung (Erleichterung für Pflegepersonal)
  • Infusionsstativ

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grafik therapeutische steh- und gehhilfen

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Reha-Autositze

Reha-Autositze

Wie ein optimaler Reha-Autositz für Klein bis Groß konzipiert sein sollte

Selbstständig im Auto Platz nehmen und eine entspannte Fahrt genießen – für gesunde Menschen kein Problem. Denn sie haben eine gute Körperkontrolle und bleiben durch das automatische Anspannen ihrer Muskeln auch beim Bremsen oder bei Kurvenfahrten immer in einer stabilen Sitzposition. Doch anders schaut es bei Menschen aus, die aufgrund einer gesundheitlichen Einschränkung dazu nicht in der Lage sind. Sie benötigen dann Unterstützung: Zum Beispiel in Form einer speziellen Sitzhilfe. Sie sorgt im Auto für einen sicheren Halt und rückenfreundliches Sitzen – vorausgesetzt sie verfügt über umfangreiches Zubehör und erfüllt unterschiedlichste Anforderungen.

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Individuell und anpassungsfähig

Wenn Sie nicht selbst betroffen sind, ist es kaum vorstellbar, keine Kontrolle über den Körper zu haben. Die meisten Menschen spannen einfach genau die Muskeln an, die sie für die jeweilige Situation benötigen. Doch viele Kinder, Jugendliche oder auch Erwachsene, die unter einer körperlichen bzw. neurologischen Beeinträchtigung leiden, sind dazu nicht in der Lage. Während es bereits seit längerem spezielle Reha-Kindersitze gibt, wird es für die Betroffenen zu einem großen Problem, wenn diese nicht mehr passen. Ohne diese Sitzunterstützung wäre das Mitfahren im Auto für sie fast unmöglich.

Mit einem speziellen Sitz, der nicht nur rückenfreundlich ist, sondern auch die unterschiedlichsten Einstellfunktionen bietet, können diese Personen weiterhin mobil unterwegs sein. Die Anforderungen sind dabei so individuell wie der Mensch, der in dem Sitz Platz nehmen möchte. Individualität und ein umfangreiches Zubehörsortiment sind daher Grundvoraussetzungen für einen guten Reha-Autositz. Denn, nicht jede Funktion ist für jeden Bedarf gleich wichtig. Die Auswahl, welcher Unterstützung es bedarf, trifft in der Regel der behandelnde Arzt oder Therapeut in Zusammenarbeit mit dem beratenden Sanitätshaus.

Ein gutes Gurtsystem für sicheren Halt

Grundsätzlich gilt, ein Reha-Autositz sollte ergonomisch geformt sein, einen guten Halt bieten und selbstverständlich komfortabel sein. Unterschiedliche Bedürfnisse erfordern individuelle Anpassungen. Da ist zum einen der sichere Halt. Der kann beispielsweise durch eine kombinierte Nutzung von Drei-Punkt- und Fünf-Punkt-Gurt gewährleistet werden. Der Fünf-Punkt-Gurt ist als Unterstützung für den Brust- und Schulterbereich essenziell wichtig. Kommt der Fünf-Punkt-Gurt zur Anwendung, sollten sogenannte Gurtverbinder eingesetzt werden. Mit ihnen lassen sich die Gurte der beiden Systeme verbinden und verhindert ein Herauswinden des Nutzers aus dem Gurtsystem. Ein Schrittgurt mit Gurtschildpolster verhindert ein Durchrutschen (Submarining Effekt) des Körpers unter dem Beckengurt. Zusätzlich hilfreich ist eine seitliche, untere Gurtführung für den Drei-Punkt-Gurt, mit der das Überschlagen der Beine verhindert werden kann.

Ergonomie und Klima

Eine besondere Rolle spielt selbstverständlich die Ergonomie. Vor allem, weil die Bewegung durch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten und die aus Sicherheitsgründen notwendigen Gurtsysteme zusätzlich eingeschränkt wird. Wichtig dafür ist eine ausreichende und einstellbare Rückenhöhe, die zum Nutzer passt. Wie bei guten Autositzen, sollte auch der Reha-Sitz über eine Sitztiefenverstellung, eine ausreichend breite Sitzfläche sowie ein stufenlos in der Höhe verstellbares Kopfpolster verfügen. Eine Unterstützung zur Beinpositionierung darf ebenfalls nicht fehlen.

Insbesondere bei längeren Fahrten empfiehlt sich ein komfortabler Sitzkern. Dieser ermöglicht eine ausgewogene Gewichtsverteilung sowie eine optimale Druckverteilung von Gesäßpartie und Oberschenkel. Das gleiche gilt für die Polsterung im Rückenbereich. Tipp: Eventuell zum Einsatz kommende Formschaumkerne, sollten in der Festigkeit auf die individuellen Bedürfnisse anpassbar sein.

Nicht zu unterschätzen ist das Sitzklima. Ideal ist beispielsweise eine passive Ventilation durch Abstandsgewirk sowie atmungsaktive Stoffe. Ein anpassbarer Rückenwinkel sowie die Nutzung des 3-Punkt-Gurtes, wahlweise rechts oder links, runden die Komforteinstellung ab.

Auch an die Helfer ist zu denken

Da viele Betroffene beim Ein- und Aussteigen auf Unterstützung angewiesen sind, ist es ratsam auch an die Helfer zu denken. Eine niedrige Seitenführung im hinteren Sitzbereich sowie eine ausreichend breite Sitzfläche helfen beim Transfer des Nutzers oder auch eine Drehplatte zum leichteren Ein- und Aussteigen. Ein geringes Eigengewicht und ein ergonomisches Handling, zum Beispiel durch eine Einklappfunktion des Sitzes, sind wertvolle Unterstützungen.

Checkliste für rückengerechte Reha-Autositze

  • Grundvoraussetzung ist eine sichere Positionierung des Sitzes im Fahrzeug. Stichwort Isofix oder Stabilisierungsbügel und Ausgleichspolster für im Fahrzeugsitz befindliche Sitzmulden. So schaffen Sie die wichtige Grundvoraussetzung für einen sicheren Halt.
  • Das Sitzen im Auto ist ohnehin von fehlender Bewegung geprägt, umso wichtiger ist es für eine komfortable Sitzposition zu sorgen. Der Sitz sollte daher über die annähernd gleichen Einstellmöglichkeiten verfügen wie ein guter Autositz. Eine hochwertige und ergonomische Polsterung ist unumgänglich.
  • Zusätzlich bedarf es unterschiedlichster Zusatzkomponenten, die es dem Nutzer so angenehm wie möglich machen. Der Anbieter der Sitze sollte über ein umfangreiches Zubehörsortiment verfügen. Zum Beispiel: Oberkörperführungen, Fußstützen, Thoraxpelotten, Abduktionsblock usw. Erfragen Sie dies, um bei evtl. späteren Anpassungen schnell eine Lösung zu finden.
  • Bei längeren Fahrten sind Sie gut gerüstet, wenn der Sitz über ein gutes Sitzklima verfügt. Eine passive Ventilation (Abstandsgewirk) und atmungsaktive Stoffe können dabei behilflich sein.
  • Denken Sie beim Kauf nicht nur an die Person, die darin sitzt, sondern auch an denjenigen, der sie begleitet. Achten Sie darauf, dass sich der Sitz gut und bequem transportieren lässt und nicht zu schwer ist. Eine Einklappfunktion kann hier helfen. Gleichzeitig sollte der Sitz den Transfer des Nutzers unterstützen, sodass keine zu hohen Kanten überwunden werden müssen.
  • Vor der Anschaffung ist es empfehlenswert, wenn Sie mit Ihrer Krankenkasse sprechen. Häufig werden anteilig Kosten für den Reha-Autositz übernommen. Was von Kasse zu Kasse sehr unterschiedlich ausfallen kann.

Mindestanforderungen

  • Sichere Positionierung des Nutzers im Sitz
  • Einstellbare Rückenhöhe
  • Sitztiefenverstellung
  • Ausreichend breite Sitzfläche
  • Unterstützung für den Brust- und Schulterbereich
  • Unterstützung der Beinpositionierung
  • Unterstützung für den Kopf
  • Körpergerechte Grundstruktur
  • Gutes Sitzklima
  • Rückenschonende Handhabung für die Begleitperson,...
    ...sowohl für den Transfer des Nutzers,
    ...als auch des Sitzes selbst.
  • Sichere Positionierung des Sitzes im Pkw
  • Umfangreiches Zubehör zur Anpassung an den Nutzer

Außerdem sinnvoll

  • Sitzneigungsfunktion in mehreren Stufen
  • Stufenlos anpassbare Kopfstütze
  • Thoraxpelotten bzw. Oberkörperführungen
  • Abduktionsblock
  • Oberschenkelführungen
  • Höhenverstellbare Fußstütze
  • Drehfunktion des Sitzes (nach rechts bzw. links)
  • Gurtverbinder zum Verhindern des Herauswindens des Nutzers

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Thomashilfen

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Thomas Hilfen für Körperbehinderte GmbH & Co. Medico KG
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Rollatoren

Rollatoren

Für mehr Bewegungsfreiheit – Rollatoren bieten Komfort und Sicherheit

Für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit bedeuten Rollatoren ein großes Stück Freiheit. Durch die rollenden Gehhilfen können ältere oder bewegungseingeschränkte Menschen ein autarkes Leben führen und sich selbständig innerhalb und außerhalb der eigenen Wohnung fortbewegen.

Erstaunlicherweise ist die geniale Erfindung der Schwedin Aina Wifalk noch gar nicht so alt. Selbst aufgrund einer Kinderlähmung gehbehindert, kam sie 1978 auf die Idee einer fahrbaren Gehhilfe. In Deutschland wurden die ersten Rollatoren ab Anfang der 90er Jahre gebaut. Heute finanzieren Krankenkassen rund eine halbe Million von ihnen jährlich. Senioren, aber auch junge Menschen, die unter Parkinson oder Multipler Sklerose leiden, profitieren von dem rollenden Gefährt. Immer häufiger kommen Rollatoren auch in der Therapie und Rehabilitation zum Einsatz.

frau mit rollator beim shoppen

Eine Gehhilfe und praktischer Begleiter

Dabei sind Rollatoren kein Ersatz für einen Rollstuhl, sondern im wahrsten Sinne des Wortes eine Gehhilfe. Sie sind immer dann sinnvoll, wenn es darum geht, sicherer zu gehen, auch mal Pausen einlegen zu können sowie Einkäufe und Gepäck nicht tragen zu müssen. Ein Rollator bietet, anders als Krücken, festen Halt, da er stets fest auf dem Boden steht.

Die Konstruktion ist im Prinzip denkbar einfach: ein stabiles Rohrgestell aus Leichtmetall, unten vier Räder und oben zwei in der Höhe verstellbare Griffe. Die vorderen Räder sollten sich drehen lassen, um das Lenken zu erleichtern. Für die Sicherheit sorgen zwei voneinander unabhängige Bremsen, eine Feststellbremse zur festen Verankerung und eine Betriebsbremse, die nur für einen Moment bremst, indem man sie mit den Händen hochzieht.

Zubehörteile, wie Sitzfläche, Rückenlehne, Tablett, Stock- oder Schirmhalterung sowie Einkaufskorb, machen den Gehwagen zu einem praktischen Begleiter bei alltäglichen Besorgungsgängen.

Nicht zu schwer, mit Faltmechanismus und Memoryfunktion

Da der Rollator, zum Beispiel beim Verladen ins Auto oder Besteigen von Bahnen und Bussen, immer wieder angehoben werden muss, spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle. Das Höchstgewicht sollte, inkl. der Räder und eines Korbes, etwa 9 kg nicht überschreiten.

Wichtig ist dabei auch die einfache Handhabung und die Möglichkeit das Gerät ohne großen Kraftaufwand zusammen falten und tragen zu können. Eine Klappsicherung soll verhindern, dass sich der Faltmechanismus während des Gebrauchs löst und der Nutzer dadurch stürzt. Viele Modelle lassen sich so zusammenklappen, dass sie auch im zusammengefalteten Zustand frei stehen und seinem Besitze notfalls auch so eine Stütze sein können. Eine Memoryfunktion ist hilfreich um den Rollator schnell wieder auf die richtige Griffhöhe einzustellen.

Ankipphilfe und Bereifung

Bei der Überwindung von Hindernissen hilft eine Ankipphilfe, welche aus einer kleinen Trittfläche am Gestell im Bereich der hinteren Räder besteht. Man sollte mit dem Rollator bis unmittelbar vor das Hindernis fahren, die Bremsen anziehen und mit dem Fuß auf die Ankipphilfe treten, sodass sich die beiden Vorderrädern anheben. Danach die Bremsgriffe wieder loslassen – so kann der Rollator mit angehobenen Vorderrädern nach vorne fahren.

Eine gute Bereifung nimmt bei unebenen Wegen die Stöße besser auf und schont so Schultern und Hände der Nutzer. Wenn der Rollator sowohl drinnen als auch draußen genutzt wird, sollten die Räder schnell und unkompliziert ausgetauscht werden können.

Handgriffe und Sitzfläche

Für eine rückengerechte Haltung und ein leichteres Aufstehen werden zudem ergonomische Handgriffe benötigt. Diese ermöglichen durch ihre Form unterschiedlichste Hand- und Griffpositionen. Das entlastet Hände und Schultern und ermöglicht ermüdungsfreies Gehen auch für Menschen mit Handproblemen. Zudem ist der Gang automatisch aufrechter und damit rückengerechter. Beim Sitzen auf dem Rollator dienen die Handgriffe als Armlehnen. Beim Aufstehen vom Stuhl oder Sessel bieten sie durch ihre ergonomische Form besonders viel Halt und Sicherheit.

Damit sich der Nutzer hin und wieder ausruhen kann, muss zeitweise sicheres und komfortables Hinsetzen bei Rollatoren für den Außenbereich möglich sein. In dieser Situation muss der Rollator standsicher und voll gebremst sein sowie über eine rutschfeste, kippstabile Sitzfläche verfügen. Es müssen unterschiedliche Sitzhöhen angeboten werden und eine Maximalbelastung von mindestens 125 kg möglich sein.

Rückengurt und LED-Alarm

Eine gute Ergänzung ist ein gepolsterter, in Höhe, Tiefe und Drehwinkel anpassbarer Rückengurt. Dieser kann den Rücken beim Sitzen auf dem Rollator entlasten, aufrechtes Sitzen fördern und ein Rückwärtskippen des Rumpfes verhindern.

Einige Rollatoren verfügen über einen LED-Alarm. Dieser ist vorne rechts und links oberhalb der Räder angebracht und dient dazu, bei Dunkelheit und trübem Wetter von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden. Ein Sensor sorgt dafür, dass sich bei Bewegung und Dämmerung das Licht automatisch anschaltet. Kippt der Rollator nach rechts oder links, ertönt ein akustisches Signal. Diese Funktion ist wichtig, wenn der Benutzer gestürzt ist und Hilfe benötigt – er kann so andere auf sich aufmerksam machen.

 

Noch mehr Komfort und Bewegungsmöglichkeit im Wohnraum

Für den ausschließlichen Einsatz im Wohnbereich gibt es spezielle Rollatoren. Sie bieten ebenfalls die nötige Unterstützung beim Aufstehen sowie Gehen und helfen obendrein beim sicheren Transport von Utensilien und Gerichten. Im Vergleich zu den Allroundern sollten sie anstatt einer Möglichkeit zum Hinsetzen daher mit einem praktischen und vielseitig verwendbaren Tablett oder Korb ausgestattet sein.

Rollatoren mit Unterarmauflagen

Einen besonderen Einsatzzweck haben Rollatoren mit Unterarmauflagen. Sie sind eine sichere Stütze bei Gangeinschränkungen und –unsicherheiten aufgrund von Schwindel, Schädelhirntraum oder multipler Sklerose. Die Rollatoren eignen sich auch für Nutzer deren Handkraft für das Schieben eines Rollators nicht ausreicht oder die Unterstützung beim Aufrichten des Rumpfes bzw. eine Oberkörperentlastung (nach Herz- oder Wirbelsäulen-Operation) benötigen.

Die höhenverstellbaren Armauflagen können an jeden Nutzer angepasst werden. Dadurch bietet der Rollator die Möglichkeit, sich selbstständig fortzubewegen – ohne die Unterstützung einer Hilfsperson.

Checkliste für rückengerechte Rollatoren

Mindestanforderungen Rollatoren

  • Das Aufstehen aus der sitzenden Position muss erleichtert werden. Unterschiedliche Griffhaltungen während des Aufstehens, Gehens und Stehens müssen möglich sein.
  • Der aufrechte Stand und aufrechter Gang müssen über Schultergürtel, Arme und Hände durch individuell in der Höhe (mit Memory-Effekt) anpassbare, ergonomisch geformte Handgriffe zu sichern sein.
  • Das zeitweise, sichere und komfortable Absetzen des Rumpfes zur Entlastung des gesamten Bewegungsapparates bei Rollatoren für den Außenbereich muss möglich sein. In dieser Situation muss der Rollator standsicher und voll gebremst sein sowie über eine rutschfeste, kippstabile Sitzfläche verfügen. Es müssen unterschiedliche Sitzhöhen angeboten werden. Eine Maximalbelastung von mindestens ca. 125 kg muss möglich sein.
  • Die Sitzfläche muss mikroklimafreundlich und komfortabel ausgeführt sein
  • Die Bedienelemente müssen leicht zugänglich, funktionell gestaltet und leicht zu bedienen sein.
  • Ein eventuelles Transportieren des Rollators muss durch ein möglichst geringes Gewicht, leichte Falt- und Tragbarkeit des Gerätes erleichtert werden.
  • Das Höchstgewicht sollte, inkl. der Räder und eines Korbes, etwa 9 kg nicht überschreiten.
  • Die Überwindung von Hindernissen und das Befahren unterschiedlicher Böden muss möglich sein (z. B. durch Ankipphilfe und auswechselbare Räder). Wird der Rollator ausschließlich draußen benutzt sind auswechselbare Räder nicht erforderlich.

Außerdem sinnvoll bei Rollatoren

  • Ein gepolsterter, in Höhe, Tiefe und Drehwinkel anpassbarer Rückengurt soll den Rücken entlasten, ein aufrechtes Sitzen fördern und ein Rückwärtskippen des Rumpfes verhindern.
  • Einarm-Simultanbremse (zur Einarmbedienung bei Handfehlbildung, Rheuma oder Hemiplegie)
  • Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen)
  • Getränkehalter (zur ausreichenden Mitnahme von Getränken)
  • Stockhalter (zum Transport von Stock oder Krücke)
  • LED-Alarm (passives gesehen werden und Sturzalarm)
  • Lampe (aktives Leuchten im Dunkeln)
  • Sonnenschirm (zum Schutz vor Witterung)
  • Indoorräder (laufruhig und griffig; Wechsel über Steckachsen)
  • Outdoorräder (bieten mehr Laufruhe auf grobem Untergrund; Wechsel über Steckachsen)

Mindestanforderungen Rollatoren mit Unterarmauflage

  • Rückbaumöglichkeit zum Rollator.
  • Stand und Gang müssen über Schultergürtel, Arme und Hände durch individuelle Anpassung der Unterarmstützen in Höhe und Abstützungsfläche, sowie durch anatomische Griffe mit griffnahen Bremsen zu sichern sein.
  • Die Bedienelemente müssen leicht zugänglich, funktionell gestaltet und leicht handzuhaben sein.
  • Ein eventuelles Transportieren des Rollators muss durch ein möglichst geringes Gewicht, leichte Falt- und Tragbarkeit des Gerätes erleichtert werden. Höchstgewicht inklusive Räder und Netz ca. 11 kg.
  • Die Überwindung von Hindernissen muss möglich sein (z. B. durch Ankipphilfe).

Außerdem sinnvoll bei Rollatoren mit Unterarmauflage

  • Einarm-Simultanbremse (zur Einarmbedienung bei Handfehlbildung, Rheuma oder Hemiplegie)
  • Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen)
  • Getränkehalter (zur ausreichenden Mitnahme von Getränken)
  • Stockhalter (zum Transport von Stock oder Krücke)
  • LED-Alarm (passives gesehen werden und Sturzalarm)
  • Lampe (aktives Leuchten im Dunkeln)
  • Namensschild (beugt Verwechslung vor)
  • Einfach wechselbare Räder (z.B. von Soft- auf Gripbereifung)

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Kissen, auch zur therapeutischen Anwendung

Kissen, auch zur therapeutischen Anwendung

Ein Kissen mit besonderer Wirkung durch spezielle Formgebung

Lange Zeit galt der Bereich der Lendenwirbelsäule als größte Schwachstelle des Rückens. Doch mehr und mehr macht ein Leiden aus der Welt der Schreibtische und Handys Probleme: Nackenschmerzen bedingt durch eine schlechte Körperhaltung oder zu intensiver Nutzung. Aber auch Fehlhaltungen, entstanden durch mangelndes Haltungs- und Bewegungsbewusstsein im täglichen Leben wie am Arbeitsplatz können die Ursache sein.

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Problem Nackenschmerzen

Wenn gleich mehrere Beschwerden auftreten, sprechen Ärzte und Therapeuten von einem Syndrom. Im Bereich des Nackens heißt der Fachbegriff Zervikalsyndrom. Zu den typischen Symptomen gehören brennende und ziehende Schmerzen, die unter anderem bis in die Schulter, den Kopf, die Arme oder den Brustkorb ausstrahlen. Unbehandelt droht über kurz oder lang das, was der Volksmund als Buckel bezeichnet. Neben der gezielten Korrektur der Körperhaltung, sowie Fitness und Physiotherapie, kann auch ein spezielles Kissen helfen die Probleme zu beheben und vorzubeugen.

Kissen mit besonderem Effekt

Die Einsatzgebiete solcher Kissen sind vielfältig. Vor allem als Schlafkissen oder tagsüber beim Ruhen kann es gute Dienste leisten. Immerhin verbringt der Mensch ein Drittel seines Lebens im Bett. Zeit, in der entsprechend konzipierte Kissen eine wertvolle Hilfe sein können. Doch auch wer sich nur kurzfristig, etwa zum Relaxen oder während einer Therapie hinlegt, weiß die Vorzüge einer nützlichen Kopfunterlage zu schätzen.

Erläuterung: Bei Kissen mit besonderem Nutzen unterscheiden wir in zwei Kategorien. Zum einen in die Kategorie Schlafkissen, welche als Alternative für das klassische Kopfkissen im Bett angesehen wird und in Relax- oder Praxiskissen, die zur Entspannung dienen oder die Therapeuten für die Patientenbehandlung nutzen können.

Worauf kommt es an?

  • Um Verspannungen, Schmerzen und Haltungsfehler zu bekämpfen und ihnen entgegenzuwirken, ist es wichtig, den Kopf in jeder Schlafposition individuell zu stützen. Eine Anpassung an ihre Bedürfnisse muss daher möglich sein.
  • Schlafen Sie auf dem Rücken, nutzen Sie es zum Relaxen auf dem Sofa oder setzen es in der Therapie ein, sollte die obere Brustwirbelsäule leicht unterstützt bzw. unterlagert werden. Erreicht werden kann dies beispielsweise durch einen schmalen, verlängerten Mittelteil, der bis in diesen Bereich reicht. Das führt zu einer angenehmen Dehnung im Brustbereich und kann zu einer besseren Körperhaltung und Unterstützung der Atmung führen.
  • Befinden Sie sich im Schlaf in der Seitenlage, so darf das Kissen keinesfalls Druck auf die Schultern ausüben. Spezielle Ausformungen müssen darüber hinaus Kopf und Halswirbelsäule physiologisch ausrichten. Zusätzlich ist eine angenehme Erwärmung der Nacken- Schulterpartie für eine entspannte Lagerung von Vorteil.

Das Thema Hygiene ist nicht zu vernachlässigen

Achten Sie aus hygienischen Gründen auf eine leichte Pflegemöglichkeit des Kissens. Es sollte möglichst waschbar sein. Eine gute Atmungsaktivität sowie die toxikologische Unbedenklichkeit aller Materialien sind selbstverständlich.

Checkliste für rückengerechte Kissen, auch zur therapeutischen Anwendung

  • Kissen mit besonderem Nutzen müssen vor allem eine komfortable Lagerung des Kopfes bieten. Insbesondere Schlafkissen sowohl in Rücken- als auch in der Seitenlage (Relax- bzw. Praxiskissen nur in Rückenlage).
  • Bei Kissen ist das persönliche Empfinden besonders ausschlaggebend. Jeder Mensch hat etwas andere Ansprüche, so dass das Kissen eine individuelle Anpassung bieten oder in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich sein muss.
  • Wichtig bei Kissen: die Hygiene. Achten Sie darauf, dass sich nicht nur der Bezug abnehmen lässt, sondern auch, das komplette Kissen waschbar ist.
  • Durch eine geeignete Lagerung, Unterstützung und Entlastung mit speziell geformten Kissen können Schmerzen oft vorgebeugt oder vermindert werden. Im Zusammenhang mit anderen therapeutischen Maßnahmen (z. B. Physiotherapie, Rückenschule etc.) können sie so auch wirksam beseitigt werden. Bei länger anhaltenden Schmerzen ist es ratsam einen Arzt zu konsultieren.

Mindestanforderungen

  • Physiologische Lagerung des Kopfes (Relax- Praxiskissen nur in Rückenlage)
  • Atmungsaktiv
  • Waschbar
  • Anpassbar auf individuelle Bedürfnisse oder Wahl zwischen Varianten
  • Fehlhaltungen an Hals- und Brustwirbelsäule vorbeugen bzw. reduzieren

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Vibrationsrollen

Vibrationsrollen

Mit Vibrationen Faszien gezielt trainieren und Beschwerden lindern 

Der Weltraumforschung haben wir viel zu verdanken: UV-Filter für Sonnenbrillen, Solarzellen, Wasserfilter, Zahnspangen, Infrarot-Ohr-Thermometer und nicht zuletzt auch das hocheffektive Vibrationstraining, das bereits seit einigen Jahren Einzug in die therapeutische Behandlung gehalten hat. Ganz neu ist eine Vibrationsrolle zur sogenannten neuromuskulären Stimulation, also zur Stimulation von Muskeln und Nerven.

Vibrations- und Faszientraining in einem 

Die Vibrationsrolle vereint zwei Innovationen in einem Gerät: Faszientraining und Vibrationstraining. Die Bedeutung der Faszien wurde lange unterschätzt. Heute weiß man, dass sie ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes sind und als weiße Schicht Muskeln und Organe umhüllen. Nur durch sie ist es Muskeln überhaupt möglich, Kraft zu übertragen. Faszien enthalten zwar kaum Blutgefäße, dafür aber umso mehr Nervenenden und Rezeptoren.

Wer sich regelmäßig bewegt, hat keine Schwierigkeiten mit den Faszien zu befürchten, denn sie bleiben elastisch und voll funktionsfähig. Bewegungsmangel hingegen mögen sie gar nicht. Dann werden sie fest und verkleben. Es können sogar kleine Risse und Wunden entstehen. Als Folge verkrampfen die Muskeln und es kommt zu Schmerzen. Vor allem der Rücken ist häufig betroffen. Mit einer Faszienrolle lässt sich die Elastizität der bindegewebigen Umhüllungen schnell wiederherstellen.

Auswirkungen von Vibrationen auf den Körper 

Besonders effektiv gelingt das, wenn zusätzlich auch noch Vibrationen auf den Körper wirken. Das haben zahlreiche Studien eindrucksvoll bestätigt. Bei der neuromuskulären Stimulationstherapie mit einer Vibrationsrolle werden neben der „Fasziensanierung“ zahlreiche weitere Prozesse in Gang gesetzt: Der Stoffwechselwechsel erhöht sich, die für den Knochenaufbau wichtigen Zellen (Osteoblasten) werden aktiviert, das zentrale Nervensystem arbeitet intensiver, das lymphatische System wird aktiviert und die nicht willentlichen Muskelkontraktionen führen zu einem Plus an Kraft.

Das gilt insbesondere für die tief liegenden Rückenmuskeln. Diese autochthonen Muskeln gelten als Mitschuldige für Rückenschmerzen, denn sie sind u. a. verantwortlich für die Stellung der Wirbelsäule. Leider sind sie häufig überdehnt und das anfällige Konstrukt Wirbelsäule gerät aus dem Lot. Mit herkömmlichem Krafttraining lassen sie sich schwer trainieren. Vibrationen wirken besonders auf diese tief liegende Muskelschicht und helfen so der Wirbelsäule dabei, wieder in Balance zu kommen.

Vibrationsrollen helfen nicht nur bei Rückenschmerzen 

Der Vorteil einer vibrierenden Faszienrolle: Sie ist praktisch überall einsetzbar, im Liegen, Stehen, Knien und auch sitzend am Schreibtisch im Büro. Sie ermöglicht Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen. Durch eine Vielzahl verschiedener Übungen ist es möglich, unterschiedlich starken Druck auszuüben. Schon dreimal fünf Minuten täglich reichen aus, um nachweisliche Erfolge zu erzielen.

Die Anwendungsmöglichkeiten beschränken sich dabei nicht nur auf einen schmerzfreien Rücken. Auch Gelenkversteifungen und Muskelrückgang lassen sich damit behandeln. In der physikalischen Therapie kann die Vibrationsrolle bei Muskelverletzungen und Beckenbodeninsuffizienz, gestörten Körperwahrnehmung oder Nervenkrankheiten, wie zum Beispiel beim Restless-Legs-Syndrom (ruhelose Beine im Schlaf) kann eine regelmäßige Anwendung gute Wirkung zeigen.

Checkliste für rückengerechte Vibrationsrollen

  • Die Rolle erzeugt eine wirksame Schwingung, das heißt, dass periodische Impulse in einer definierten Geschwindigkeit gezielt auf bestimmte Körperbereiche treffen.
  • Die Rolle ist robust und formstabil, sodass sie durch das Körpergewicht und andere Belastungen nicht beschädigt wird.
  • Alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems sollten bearbeitet werden können. Wichtig dabei sind Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen, die man sowohl allein als auch mit Partner durchführen kann. Darüber hinaus kann jedoch auch eine temporäre punktuelle Behandlung vorteilhaft sein.
  • Da manche Körperbereiche sensibler reagieren ist es von Vorteil, wenn man unterschiedlichen Druck ausüben kann und wenn verschiedene Variationen der Selbstmassage möglich sind, z. B. im Liegen, Knien oder stehend an der Wand.
  • Idealerweise lässt sich die Vibrationsrolle kabellos batteriebetrieben (Akku) einsetzen, so haben Anwender mehr Freiheiten, ihre Übungen individuell auszuführen und sind vor allem nicht an einen Übungsort gebunden.
  • Weiterhin müssen Nutzungs- und Ladezeit angemessen sein und in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Mit einer Akkuladung sollen mehrere Trainingseinheiten durchführbar sein, sodass nicht nach jeder Anwendung nachgeladen werden muss.
  • Alle erforderlichen Anschlüsse, Ladevorrichtungen, Schalter etc. müssen leicht und komfortabel bedienbar sein. Sie dürfen beim Training bzw. der Anwendung nicht stören, sodass es nicht zu Verletzungen kommen kann. Eine intuitive fehlerfreie Bedienung muss gewährleistet sein.
  • Empfehlenswert wäre es, wenn die Frequenzbereiche und Amplituden der Vibrationsrollen unterschiedlich einstellbar sind, um so das Training bzw. die Behandlung noch individueller dem persönlichen Bedarf anpassen zu können.
  • Die Rollen sollten leicht zu reinigen sein. Da sie in der Regel direkt am Körper und somit auf der Haut eingesetzt werden, sollten sie desinfizierbar sein.
  • Die Handhabungs- und Übungsbeschreibungen müssen so ausführlich sein, dass auch Menschen mit geringen Kenntnissen zur Anatomie mit dem Hilfsmittel arbeiten können. Idealerweise lassen sie sich ohne Partner einsetzen.

Mindestanforderungen

  • Erzeugt eine wirksame Schwingung
  • Formstabil, robust, abriebfest, wasserunlöslich und einfach zu reinigen bzw. desinfizierbar
  • Physiologisch einsetzbar für alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems
  • Einsetzbar in unterschiedlichen Ausgangsstellungen, wie z. B. Liegen, Sitzen, Knien und im Stehen
  • Angemessene Nutzungs- und Ladezeit bei kabellosem Betrieb
  • Einfache und komfortable Handhabung
  • Ohne Partner einsetzbar
  • Ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibung verfügbar

Außerdem sinnvoll

  • Werden in unterschiedlichen Oberflächenhärtegraden angeboten
  • Werden in verschiedenen Bezügen angeboten
  • Stufenlos einstellbar für unterschiedliche Frequenzbereiche
  • Verfügbar in unterschiedlichen Amplitudenbereichen

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Deuser GmbH & Co. KG
Erfer Straße 15
42657 Solingen
Tel. 0212/222420
Deutschland
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Mit Vibrationsrollen unspezifische Rückenbeschwerden lindern.

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Trainings- und Therapieröhren

Trainings- und Therapieröhren

Mit Chaos-Training zum starken Kreuz

Seit einigen Jahren weiß man: Eine gute Körperhaltung hängt vom perfekten Zusammenspiel der Muskeln und Nerven ab. Unsere Sinne funktionieren in einem kompliziert verzweigten und komplexen Netz von Rezeptoren und Nervenbahnen. Sie registrieren äußere und innere Eindrücke und leiten sie zu den Steuerungszentren im Gehirn. Zusätzliche Informationen übermitteln sogenannte Propriozeptoren. Sie melden dem Nervensystem ständig Stellung und Lage des Körpers und seiner Extremitäten.

trainings- und therapieröhren

Bewegungsmangel lässt diese so wichtigen Funktionen allerdings verkümmern. Die Folgen: Muskeln erschlaffen, wir verlieren das Gefühl für unseren eigenen Körper und plagen uns mit Kreuzproblemen herum. Doch das muss nicht sein. Pfiffige Köpfe haben sich viele Gedanken gemacht und Trainingsgeräte konzipiert, mit denen sich das Muskel-Nerv-Zusammenspiel optimal trainieren lässt. Ein besonders gelungenes Beispiel dafür ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Kunststoffröhre.

Auf die Konstruktion kommt es an

Sie ähnelt ein wenig einem Laserschwert aus den Star Wars-Filmen und ist zwischen 1,20 m und etwa 2 m lang. Dank unterschiedlicher Längen und Durchmesser variiert ihr Gewicht. Sie kann daher für Groß und Klein sowie für verschiedene Trainingsvarianten verwendet werden.

 Mit zwei für die Hände am Gerät angebrachten Schlaufen (als etwa 50 cm lange Singleröhre ist sie auch für das Training mit einer Hand geeignet) erlaubt sie zahlreiche Fitnessübungen im Stehen, Sitzen und Liegen. Klingt ganz einfach, doch die vielen damit möglichen Übungen haben es wahrlich in sich. Denn egal, welche Bewegung gerade ausgeführt wird, Trainierende müssen stets darauf achten, die Flüssigkeit einigermaßen im Gleichgewicht zu halten. Physiker werden nun sofort einwenden, dass es sich dabei um eine Unmöglichkeit handelt – und sie haben auch recht. Flüssigkeiten verhalten sich chaotisch. Ziel ist es deshalb, das Chaos möglichst gering zu halten. Das klappt aber nur, wenn der Körper bei allen Bewegungsausführungen sofort reagiert.

Bei dem Versuch „das Chaos zu beherrschen“ müssen viele Muskelgruppen und Nerven reagieren

Je ruhiger sich die Flüssigkeit verhält, desto besser. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der Einsatz vieler Muskelgruppen nötig. Muskeln und Nerven müssen blitzschnell reagieren, um das Gleichgewicht zu halten und den Körper zu stabilisieren. Das ist ein tolles Training für die Koordinationsfähigkeit und für die tief liegenden Muskelgruppen, die man mit einem herkömmlichen Krafttraining nicht erreicht. Experten bezeichnen sie auch als autochthone Muskeln. Sie leiten Informationen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 650 Stundenkilometern weiter. Aufgrund dieser ungeheuren Schnelligkeit werden Bewegungen nicht bewusst über das Gehirn gesteuert, sondern reflexartig über die Nervenzellen des Rückenmarks.

Das Zusammenspiel der Muskeln verbessert sich

Regelmäßiges „Chaos-Training“ mit einer flüssigkeitsgefüllten Kunststoffröhre hat deshalb etliche Vorteile: Es steigert Kraft und Kraftausdauer, verbessert die Körperhaltung, verfeinert die Tiefenwahrnehmung und erhöht die Konzentrationsfähigkeit. Natürlich werden auch Herz und Kreislauf gefordert. Das stete Reagieren auf die Bewegungen der Flüssigkeit gleicht muskuläre Defizite und Dysbalancen aus und erhöht die intra- und intermuskuläre Koordination. Mit anderen Worten: Das Zusammenspiel der Muskeln untereinander verbessert sich (intermuskuläre Koordination) und der Körper lernt nach und nach, mehr Muskelfasern innerhalb eines Muskels einzusetzen (intramuskuläre Koordination). Man wird belohnt mit kräftigen und gut funktionierenden Muskeln und Nerven, die Rückenschmerzen optimal vorbeugen können. Erste wissenschaftliche Studien konnten die positiven Effekte bereits nachweisen.

Checkliste für rückengerechte Trainings- und Therapieröhren

Mindestanforderungen

  • Mindestdurchmesser ca. 5 cm
  • Mindestlänge ca. 50 cm
  • Maximalgewicht ca. 10 kg
  • Füllmenge mindestens ca. 30 % und maximal ca. 50 % des Rauminhalts
  • Schlag- und bruchsicheres Material
  • Transparentes Material (der Nutzer erhält visuelle Information über die Flüssigkeitsverlagerung)
  • Erzeugt in der Bewegung ein Rauschen oder Plätschern (auditive Informationen für den Nutzer)
  • Zwei flexibel einstellbare Doppelschlaufen (eine Schlaufe in der Single-Version) für sichere Handhabung
  • Skalierung zur Positionierung der Schlaufen
  • In unterschiedlichen Ausgangsstellungen einsetzbar
  • Ausführliche Sicherheits-, Handhabungs- und Übungsbeschreibung
  • Ein Trainings- und Ausbildungskonzept ist vorhanden

Außerdem sinnvoll

  • Spezielle Aufbewahrungs-/Transportsysteme
  • Unterschiedliche Größen (Länge, Durchmesser) und Flüssigkeitsfarben
  • Auftriebskörper für den Einsatz im Wasser
  • Zusatzgewichte für trainingsdifferenzierte Maßnahmen

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SLASHPIPE® GmbH & Co. KG
Lilienstraße 42
45133 Essen
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Tel. 0201/89 32 10 80
Fax 0201/89 32 18 23
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Effektives Rückentraining mit Trainingsröhren

Die SLASHPIPE trainiert Kraft, Ausdauer, Körperhaltung und Koordination.

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Wärmeumschläge und -auflagen

Wärmeumschläge und -auflagen

Tiefenwärme lindert Schmerzen

Es zieht im Nacken, in der Schulter oder im Rücken, jede Bewegung schmerzt und wird zur Qual. Meist entstehen schmerzhafte Verspannungen durch eine falsche Belastung oder Körperhaltung. Die Folge: Die Muskulatur verhärtet, die Durchblutung gerät ins Stocken. Ganz instinktiv legen wir uns dann gerne etwas Warmes auf die betroffene Stelle. Wärme verbessert die Durchblutung, entspannt die verkrampfte Muskulatur und die Nervenbahnen. Zudem überlagert der Wärmereiz den Schmerzreiz und reduziert damit die Schmerzempfindung. Neben Wärmflaschen, Heizkissen, heißen Duschen und Infrarotlampen gibt es mittlerweile auch örtlich anwendbare und therapeutisch wirksame Wärmeauflagen, die bei Rückenschmerzen helfen können.

wärmeumschläge und wärmeauflagen

Schmerzen mit Wärme und Bewegung gezielt behandeln

Mithilfe kontrollierter Oxidation sind diese Produkte in der Lage, Wärme auf natürliche Weise zu erzeugen und gezielt an den Stellen abzugeben, wo sie benötigt wird. Die Muskulatur wird langsam erwärmt und die Körperkerntemperatur steigt trotzdem nicht an. Die ideale therapeutische Temperatur liegt bei circa 40 °C.

Um effektiv gegen Rücken- und Nackenschmerzen zu wirken, ist die Tiefenwirkung der Wärme nötig. Mit anderen Worten: Nicht nur die Haut, sondern auch die darunter liegenden Muskelschichten und das Bindegewebe müssen davon profitieren. Warum Wärme so gut funktioniert, hat die Wissenschaft mittlerweile entschlüsselt: Wärme weitet die Blutgefäße, fördert die Durchblutung und entspannt die Muskeln. Das befreit schmerzleitende Nervenbahnen von Druckreizen.

Wärme stärkt die Abwehrkräfte

Weiterhin leiten die in der Haut liegenden wärmeempfindlichen Nervenenden die Wärmereize über die Schaltstellen im Rückenmark und im Gehirn an das Schmerzzentrum weiter. Dort werden chemische Prozesse ausgelöst, die das Schmerzempfinden zusätzlich dämpfen. Außerdem profitieren Hormonsystem und Zellstoffwechsel. Wärme stärkt die Abwehrkräfte, hilft bei der Entsäuerung und Entschlackung. Nicht zu unterschätzen ist auch die Wirkung auf das allgemeine Wohlbefinden.

Bei der Auswahl von Wärmeumschlägen sollten Sie unbedingt auch auf den Tragekomfort achten, denn Sie sollen sich weiterhin bewegen können und in ihren körperlichen Aktivitäten nicht eingeschränkt sein. Auch physiotherapeutische Maßnahmen und/oder die Teilnahme an einer Rückenschule sollten Ihnen weiterhin möglich sein. Denn diese Maßnahmen werden bei Rückenschmerzen empfohlen. Ab einem Alter von 55 Jahren empfiehlt es sich, die Auflagen über dünner Kleidung zu tragen und nicht nachts anzuwenden.

Nicht immer ist eine Wärmebehandlung angezeigt

Unter bestimmten Umständen ist die Anwendung von Wärmeumschlägen nicht zu empfehlen. Bei akuten Entzündungen beispielsweise ist Wärme kontraindiziert, sodass Sie darauf verzichten sollten. Für Diabetiker, Menschen mit Durchblutungsstörungen, Patienten mit Herzerkrankungen und Frauen, die schwanger sind, gilt eine eingeschränkte Anwendungsempfehlung. Im Zweifel ist es daher ratsam, vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker zu sprechen.

Checkliste für rückengerechte Wärmeumschläge und -auflagen

Mindestanforderungen

  • Der Einsatz sollte in Verbindung mit bewegungstherapeutischen Maßnahmen und/oder der Teilnahme an einer Rückenschule kombiniert werden.
  • Die Wärmeauflagen sollten klinisch getestet sein.
  • Die Anwendung muss für den Wirkungsbereich unbedenklich und unschädlich sein.
  • Die Wärmeauflage sollte für den schwerpunktmäßigen Einsatz im Bereich Lendenwirbelsäule (LWS) und Halswirbelsäule (HWS) sowie der großen Extremitäten optimiert sein.
  • Die Wärmeauflage sollte nachweislich für eine Erwärmung der Muskeln und des Bindegewebes sorgen.
  • Die erzeugte Tiefenwärme sollte in der Fläche begrenzt sein.
  • Die Wärmeauflage sollte den Zielbereich langsam und schonend erwärmen und die Körperkerntemperatur möglichst wenig beeinflussen.
  • Die Wärmeauflage sollte bequemen Tragekomfort aufweisen.
  • Die Entsorgung im normalen Hausmüll sollte möglich sein.

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Treppensteighilfen

Treppensteighilfen

So sind Treppen kein unüberwindliches Hindernis mehr

Unter Sportmedizinern gilt Treppensteigen als optimales Training für Senioren. Das regelmäßige Hinauf- und Hinabgehen der 14 bis 20 Zentimeter hohen Stufen stärkt Herz, Muskeln und Gelenke. Doch was tun, wenn Treppensteigen zu einer großen körperlichen Herausforderung wird oder die Gefahr eines Sturzes besteht? Gründe dafür gibt es mehrere und betreffen kann es Menschen jeden Alters, egal ob Senioren, Kinder oder Personen mit Verletzungen, neurologischen Krankheiten oder vor allem bei Arthrose sowie Herz- und Muskelschwäche. Helfen kann dann eine Treppensteighilfe, die nicht nur dazu da ist, Treppen sicher zu nehmen, sondern auch mobil und aktiv zu bleiben.

treppensteighilfen

Stürze vermeiden

Für alle, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, können Treppen ein schier unüberwindliches Hindernis sein. Und wenn das die Alltagsgestaltung und Selbstständigkeit massiv einschränkt, ist es Zeit zu handeln. Denn leider müssen rund 600 000 Menschen jährlich aufgrund von Treppenstürzen medizinisch versorgt werden. Die meisten denken dann zuerst an die viel beworbenen Treppenlifte. Sie sind äußerst komfortabel, haben aber auch Nachteile: Zum einen nehmen sie viel Platz ein, zum anderen reduzieren sie die Bewegungsbudgets auch bei den Menschen, die sich noch relativ gut bewegen können.

Rollator für Stufen

Wer möglichst lange mobil bleiben möchte, sollte sich täglich viel bewegen. Das gilt auch für Menschen, die in ihrer Bewegung schon mehr oder weniger stark eingeschränkt sind. Treppensteigen gilt als hervorragendes Training. Nicht nur für Herz und Muskeln, sondern auch um die im Alter nachlassende Gleichgewichtsfähigkeit zu trainieren. Eine spezielle Steighilfe kann, wie ein Rollator nur für Stufen, helfen, die Treppen zu überwinden und trägt somit zu mehr Selbstständigkeit bei. So sind Sie nicht auf Hilfe angewiesen und eine Treppe ist kein Anlass mehr Ihre Wohnsituation zu verändern. Ein wichtiges Detail hierbei ist ein großer ergonomischer Griff, den die Nutzer sehr leicht hoch- und herunterschieben können. Das hat gleich zwei Vorteile: Man muss weiterhin seine eigene Muskelkraft nutzen, um die Treppen zu überwinden und hat gleichzeitig die Sicherheit das Gleichgewicht halten zu können. Also Training gepaart mit Sicherheit um sich so im eigenen Zuhause frei bewegen zu können.

Technische Voraussetzungen

Doch was macht eine gute, AGR-zertifizierte Treppensteighilfe aus? Zunächst spielt die Handhabbarkeit eine entscheidende Rolle: Einfach, unkompliziert und selbsterklärend sollte sie sein. Ein Lösen und Arretieren des Griffes muss zu jeder Zeit leicht, sicher und intuitiv möglich sein. Sie selbst müssen über die Geschwindigkeit entscheiden können, mit der Sie die Treppe überwinden möchten. Eine selbstständige Arretierung kann dabei auch in kritischen Situationen die Sicherheit bieten, dass Sie alles fest im Griff haben. Praktisch ist es zudem, wenn sich der Haltegriff wegklappen lässt. So haben auch jene ausreichend Platz, die noch keine Hilfe beim Treppensteigen benötigen.

Anpassbar für Groß und Klein

Die Treppensteighilfe sollte sich an die Körperhöhe der Nutzer gut anpassen können. Von Vorteil, insbesondere für die Rückengesundheit, ist eine ergonomische Form des Griffes. Diese hilft dabei einfach und schnell die passende Position zum Greifen zu finden. Sowohl mit einer als auch mit beiden Händen. Um das Sicherheitsgefühl zu erhöhen und die Möglichkeit Handgriff und Handlauf gleichzeitig zu nutzen, sollte die Treppensteighilfe unbedingt auch eine seitliche Greifmöglichkeit bieten. Das Lösen der selbständigen Arretierung muss dabei leicht aus jeder Griffhaltung und ohne großen Kraftaufwand möglich sein.

Checkliste für rückengerechte Treppensteighilfen

Mindestanforderungen

  • Die Treppensteighilfe muss passend zum Nutzer ausreichend belastbar sein.
  • Ein einfaches und zu jeder Zeit sicheres Lösen und eigenständiges Arretieren des Griffes muss möglich sein.
  • Die Treppensteighilfe muss für unterschiedliche Körperhöhen und Treppenprofile einsetzbar sein.
  • Eine sichere und funktionelle Abstützung der Arme und des Schultergürtels muss gewährleistet sein.
  • Eine präzise Einweisung in die korrekte Handhabung und Nutzung muss angeboten werden.
  • Die Treppensteighilfe muss einfach und intuitiv zu nutzen sein.

Außerdem sinnvoll

  • Eine Möglichkeit des Transports von Taschen etc. sollte gegeben sein.
  • Bei Bedarf muss die Nutzung durch mehrere Anwender nacheinander möglich sein.

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Steh- und Gehhilfen (Gehwagen) Klinikbereich

Steh- und Gehhilfen (Gehwagen) - Klinikbereich

Gehwagen im klinischen Einsatz

Nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma, bei Parkinson, Multipler Sklerose oder Gleichgewichtsproblemen, sowie zur Entlastung nach Operationen zum Beispiel von Oberkörper, Rücken oder Knien müssen Patienten in der Klinik therapiert werden. Dafür werden meist spezielle Gehhilfen benötigt, die eine sichere Unterstützung bieten.

Auch bei Gangeinschränkungen und Gangunsicherheiten in Kombination mit einer eingeschränkten Rumpfstabilität helfen entsprechende Geräte beim Neuerlernen des Gehens. Darüber hinaus können sie beim Aufstehen aus dem Bett oder vom Stuhl eingesetzt werden.

mann mit stehhilfe. link zu steh- und gehhilfen.

Individuell einstellbar

Optimale Gehwagen sind durch ihre hydraulische oder elektrische Höhenverstellung für jeden Nutzer individuell und einfach in Höhe und Breite einstellbar. Eine spezielle Höhenskala ermöglicht es zudem, dass eine einmal für korrekt befundene Stützhöhe auf der Skala abgelesen und jederzeit wieder eingestellt werden kann.

Optimierte Räder und Zubehör

Mit verstellbaren Unterarmauflagen, speziellen für den therapeutischen Einsatz optimierten Rädern und einer großen Palette pflegerischen Zubehörs (Halterung für Drainagebeutel, Sauerstoffversorgung etc.) wurden die Gehwagen speziell für die moderne Bewegungstherapie entwickelt.

Checkliste für rückengerechte Steh- und Gehhilfen (Gehwagen)

  • Das Gerät muss Entlastung und dosierte Belastung von Rumpf und Extremitäten ermöglichen
  • Die Armstütze muss stufenlos, individuell in Höhe und Breite einstellbar sein.
  • Die Handgriffe müssen sich auf die anatomischen Bedürfnisse des Nutzers einstellen lassen.
  • Um wechselnden Nutzern (Patient und Therapeut) die Gerätenutzung zu erleichtern, muss die individuelle Höhe schnell, einfach einstellbar sein, z. B. elektrisch oder manuell per Gasdruckwippe.
  • Ein großer Verstell-Bereich erhöht die Einsatzmöglichkeiten.
  • Eine leichte Handhabung durch den Therapeuten muss möglich sein.
  • Objektive und subjektive Stabilität beim Stehen und Gehen muss Voraussetzung sein für die Nutzung. Das Gerät muss bis mindestens 150 kg (Nutzergewicht) belastbar sein.
  • Eine ausreichende Beinfreiheit zur Gewährleistung der Körperbalance muss gewährleistet sein.
  • Eine leichte Bedienbarkeit ist gefordert. Alle Anpassungen müssen schnell und ohne Werkzeug möglich sein.
  • Um als Aufstehhilfe aus sitzenden Positionen zu dienen, muss das Gerät auch niedrige Betten und Toilettensitzen unterfahren können.
  • Sinnvolle Ergänzungen sind z. B. eine Einarmbremse, ein Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen), ein Korb (zum Transport von Kleinteilen wie Geldbeutel), ein Träger für eine
  • Sauerstoffflasche (wichtig für COPD-Patienten), eine Transportplatte (erleichtert den Transfer von Nutzern), eine Fernbedienung der Höheneinstellung (Erleichterung für Pflegepersonal) sowie ein Infusionsstativ.

Mindestanforderungen

  • Entlastung und dosierte Belastung von Rumpf und Extremitäten
  • Armstütze stufenlos und individuell in Höhe und Breite einstellbar
  • Handgriffe einstellbar
  • Leichte Höheneinstellung
  • Leichte Handhabung durch Therapeuten möglich
  • Stabilität beim Stehen und Gehen – belastbar bis mindestens 150 kg
  • Ausreichende Beinfreiheit
  • Leichte Bedienbarkeit – Anpassungen schnell und ohne Werkzeug
  • Aufstehhilfe/Unterfahrbarkeit

Außerdem sinnvoll

  • Einarmbremse
  • Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen)
  • Korb (zum Transport von Kleinteilen wie Geldbeutel)
  • Träger für Sauerstoffflasche (wichtig für COPD Patienten)
  • Transportplatte (erleichtert den Transfer von Nutzern)
  • Fernbedienung der Höheneinstellung (Erleichterung für Pflegepersonal)
  • Infusionsstativ

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Reha-Autositze

Reha-Autositze

Wie ein optimaler Reha-Autositz für Klein bis Groß konzipiert sein sollte

Selbstständig im Auto Platz nehmen und eine entspannte Fahrt genießen – für gesunde Menschen kein Problem. Denn sie haben eine gute Körperkontrolle und bleiben durch das automatische Anspannen ihrer Muskeln auch beim Bremsen oder bei Kurvenfahrten immer in einer stabilen Sitzposition. Doch anders schaut es bei Menschen aus, die aufgrund einer gesundheitlichen Einschränkung dazu nicht in der Lage sind. Sie benötigen dann Unterstützung: Zum Beispiel in Form einer speziellen Sitzhilfe. Sie sorgt im Auto für einen sicheren Halt und rückenfreundliches Sitzen – vorausgesetzt sie verfügt über umfangreiches Zubehör und erfüllt unterschiedlichste Anforderungen.

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Individuell und anpassungsfähig

Wenn Sie nicht selbst betroffen sind, ist es kaum vorstellbar, keine Kontrolle über den Körper zu haben. Die meisten Menschen spannen einfach genau die Muskeln an, die sie für die jeweilige Situation benötigen. Doch viele Kinder, Jugendliche oder auch Erwachsene, die unter einer körperlichen bzw. neurologischen Beeinträchtigung leiden, sind dazu nicht in der Lage. Während es bereits seit längerem spezielle Reha-Kindersitze gibt, wird es für die Betroffenen zu einem großen Problem, wenn diese nicht mehr passen. Ohne diese Sitzunterstützung wäre das Mitfahren im Auto für sie fast unmöglich.

Mit einem speziellen Sitz, der nicht nur rückenfreundlich ist, sondern auch die unterschiedlichsten Einstellfunktionen bietet, können diese Personen weiterhin mobil unterwegs sein. Die Anforderungen sind dabei so individuell wie der Mensch, der in dem Sitz Platz nehmen möchte. Individualität und ein umfangreiches Zubehörsortiment sind daher Grundvoraussetzungen für einen guten Reha-Autositz. Denn, nicht jede Funktion ist für jeden Bedarf gleich wichtig. Die Auswahl, welcher Unterstützung es bedarf, trifft in der Regel der behandelnde Arzt oder Therapeut in Zusammenarbeit mit dem beratenden Sanitätshaus.

Ein gutes Gurtsystem für sicheren Halt

Grundsätzlich gilt, ein Reha-Autositz sollte ergonomisch geformt sein, einen guten Halt bieten und selbstverständlich komfortabel sein. Unterschiedliche Bedürfnisse erfordern individuelle Anpassungen. Da ist zum einen der sichere Halt. Der kann beispielsweise durch eine kombinierte Nutzung von Drei-Punkt- und Fünf-Punkt-Gurt gewährleistet werden. Der Fünf-Punkt-Gurt ist als Unterstützung für den Brust- und Schulterbereich essenziell wichtig. Kommt der Fünf-Punkt-Gurt zur Anwendung, sollten sogenannte Gurtverbinder eingesetzt werden. Mit ihnen lassen sich die Gurte der beiden Systeme verbinden und verhindert ein Herauswinden des Nutzers aus dem Gurtsystem. Ein Schrittgurt mit Gurtschildpolster verhindert ein Durchrutschen (Submarining Effekt) des Körpers unter dem Beckengurt. Zusätzlich hilfreich ist eine seitliche, untere Gurtführung für den Drei-Punkt-Gurt, mit der das Überschlagen der Beine verhindert werden kann.

Ergonomie und Klima

Eine besondere Rolle spielt selbstverständlich die Ergonomie. Vor allem, weil die Bewegung durch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten und die aus Sicherheitsgründen notwendigen Gurtsysteme zusätzlich eingeschränkt wird. Wichtig dafür ist eine ausreichende und einstellbare Rückenhöhe, die zum Nutzer passt. Wie bei guten Autositzen, sollte auch der Reha-Sitz über eine Sitztiefenverstellung, eine ausreichend breite Sitzfläche sowie ein stufenlos in der Höhe verstellbares Kopfpolster verfügen. Eine Unterstützung zur Beinpositionierung darf ebenfalls nicht fehlen.

Insbesondere bei längeren Fahrten empfiehlt sich ein komfortabler Sitzkern. Dieser ermöglicht eine ausgewogene Gewichtsverteilung sowie eine optimale Druckverteilung von Gesäßpartie und Oberschenkel. Das gleiche gilt für die Polsterung im Rückenbereich. Tipp: Eventuell zum Einsatz kommende Formschaumkerne, sollten in der Festigkeit auf die individuellen Bedürfnisse anpassbar sein.

Nicht zu unterschätzen ist das Sitzklima. Ideal ist beispielsweise eine passive Ventilation durch Abstandsgewirk sowie atmungsaktive Stoffe. Ein anpassbarer Rückenwinkel sowie die Nutzung des 3-Punkt-Gurtes, wahlweise rechts oder links, runden die Komforteinstellung ab.

Auch an die Helfer ist zu denken

Da viele Betroffene beim Ein- und Aussteigen auf Unterstützung angewiesen sind, ist es ratsam auch an die Helfer zu denken. Eine niedrige Seitenführung im hinteren Sitzbereich sowie eine ausreichend breite Sitzfläche helfen beim Transfer des Nutzers oder auch eine Drehplatte zum leichteren Ein- und Aussteigen. Ein geringes Eigengewicht und ein ergonomisches Handling, zum Beispiel durch eine Einklappfunktion des Sitzes, sind wertvolle Unterstützungen.

Checkliste für rückengerechte Reha-Autositze

  • Grundvoraussetzung ist eine sichere Positionierung des Sitzes im Fahrzeug. Stichwort Isofix oder Stabilisierungsbügel und Ausgleichspolster für im Fahrzeugsitz befindliche Sitzmulden. So schaffen Sie die wichtige Grundvoraussetzung für einen sicheren Halt.
  • Das Sitzen im Auto ist ohnehin von fehlender Bewegung geprägt, umso wichtiger ist es für eine komfortable Sitzposition zu sorgen. Der Sitz sollte daher über die annähernd gleichen Einstellmöglichkeiten verfügen wie ein guter Autositz. Eine hochwertige und ergonomische Polsterung ist unumgänglich.
  • Zusätzlich bedarf es unterschiedlichster Zusatzkomponenten, die es dem Nutzer so angenehm wie möglich machen. Der Anbieter der Sitze sollte über ein umfangreiches Zubehörsortiment verfügen. Zum Beispiel: Oberkörperführungen, Fußstützen, Thoraxpelotten, Abduktionsblock usw. Erfragen Sie dies, um bei evtl. späteren Anpassungen schnell eine Lösung zu finden.
  • Bei längeren Fahrten sind Sie gut gerüstet, wenn der Sitz über ein gutes Sitzklima verfügt. Eine passive Ventilation (Abstandsgewirk) und atmungsaktive Stoffe können dabei behilflich sein.
  • Denken Sie beim Kauf nicht nur an die Person, die darin sitzt, sondern auch an denjenigen, der sie begleitet. Achten Sie darauf, dass sich der Sitz gut und bequem transportieren lässt und nicht zu schwer ist. Eine Einklappfunktion kann hier helfen. Gleichzeitig sollte der Sitz den Transfer des Nutzers unterstützen, sodass keine zu hohen Kanten überwunden werden müssen.
  • Vor der Anschaffung ist es empfehlenswert, wenn Sie mit Ihrer Krankenkasse sprechen. Häufig werden anteilig Kosten für den Reha-Autositz übernommen. Was von Kasse zu Kasse sehr unterschiedlich ausfallen kann.

Mindestanforderungen

  • Sichere Positionierung des Nutzers im Sitz
  • Einstellbare Rückenhöhe
  • Sitztiefenverstellung
  • Ausreichend breite Sitzfläche
  • Unterstützung für den Brust- und Schulterbereich
  • Unterstützung der Beinpositionierung
  • Unterstützung für den Kopf
  • Körpergerechte Grundstruktur
  • Gutes Sitzklima
  • Rückenschonende Handhabung für die Begleitperson,...
    ...sowohl für den Transfer des Nutzers,
    ...als auch des Sitzes selbst.
  • Sichere Positionierung des Sitzes im Pkw
  • Umfangreiches Zubehör zur Anpassung an den Nutzer

Außerdem sinnvoll

  • Sitzneigungsfunktion in mehreren Stufen
  • Stufenlos anpassbare Kopfstütze
  • Thoraxpelotten bzw. Oberkörperführungen
  • Abduktionsblock
  • Oberschenkelführungen
  • Höhenverstellbare Fußstütze
  • Drehfunktion des Sitzes (nach rechts bzw. links)
  • Gurtverbinder zum Verhindern des Herauswindens des Nutzers

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Thomashilfen

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Rollatoren

Rollatoren

Für mehr Bewegungsfreiheit – Rollatoren bieten Komfort und Sicherheit

Für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit bedeuten Rollatoren ein großes Stück Freiheit. Durch die rollenden Gehhilfen können ältere oder bewegungseingeschränkte Menschen ein autarkes Leben führen und sich selbständig innerhalb und außerhalb der eigenen Wohnung fortbewegen.

Erstaunlicherweise ist die geniale Erfindung der Schwedin Aina Wifalk noch gar nicht so alt. Selbst aufgrund einer Kinderlähmung gehbehindert, kam sie 1978 auf die Idee einer fahrbaren Gehhilfe. In Deutschland wurden die ersten Rollatoren ab Anfang der 90er Jahre gebaut. Heute finanzieren Krankenkassen rund eine halbe Million von ihnen jährlich. Senioren, aber auch junge Menschen, die unter Parkinson oder Multipler Sklerose leiden, profitieren von dem rollenden Gefährt. Immer häufiger kommen Rollatoren auch in der Therapie und Rehabilitation zum Einsatz.

frau mit rollator beim shoppen

Eine Gehhilfe und praktischer Begleiter

Dabei sind Rollatoren kein Ersatz für einen Rollstuhl, sondern im wahrsten Sinne des Wortes eine Gehhilfe. Sie sind immer dann sinnvoll, wenn es darum geht, sicherer zu gehen, auch mal Pausen einlegen zu können sowie Einkäufe und Gepäck nicht tragen zu müssen. Ein Rollator bietet, anders als Krücken, festen Halt, da er stets fest auf dem Boden steht.

Die Konstruktion ist im Prinzip denkbar einfach: ein stabiles Rohrgestell aus Leichtmetall, unten vier Räder und oben zwei in der Höhe verstellbare Griffe. Die vorderen Räder sollten sich drehen lassen, um das Lenken zu erleichtern. Für die Sicherheit sorgen zwei voneinander unabhängige Bremsen, eine Feststellbremse zur festen Verankerung und eine Betriebsbremse, die nur für einen Moment bremst, indem man sie mit den Händen hochzieht.

Zubehörteile, wie Sitzfläche, Rückenlehne, Tablett, Stock- oder Schirmhalterung sowie Einkaufskorb, machen den Gehwagen zu einem praktischen Begleiter bei alltäglichen Besorgungsgängen.

Nicht zu schwer, mit Faltmechanismus und Memoryfunktion

Da der Rollator, zum Beispiel beim Verladen ins Auto oder Besteigen von Bahnen und Bussen, immer wieder angehoben werden muss, spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle. Das Höchstgewicht sollte, inkl. der Räder und eines Korbes, etwa 9 kg nicht überschreiten.

Wichtig ist dabei auch die einfache Handhabung und die Möglichkeit das Gerät ohne großen Kraftaufwand zusammen falten und tragen zu können. Eine Klappsicherung soll verhindern, dass sich der Faltmechanismus während des Gebrauchs löst und der Nutzer dadurch stürzt. Viele Modelle lassen sich so zusammenklappen, dass sie auch im zusammengefalteten Zustand frei stehen und seinem Besitze notfalls auch so eine Stütze sein können. Eine Memoryfunktion ist hilfreich um den Rollator schnell wieder auf die richtige Griffhöhe einzustellen.

Ankipphilfe und Bereifung

Bei der Überwindung von Hindernissen hilft eine Ankipphilfe, welche aus einer kleinen Trittfläche am Gestell im Bereich der hinteren Räder besteht. Man sollte mit dem Rollator bis unmittelbar vor das Hindernis fahren, die Bremsen anziehen und mit dem Fuß auf die Ankipphilfe treten, sodass sich die beiden Vorderrädern anheben. Danach die Bremsgriffe wieder loslassen – so kann der Rollator mit angehobenen Vorderrädern nach vorne fahren.

Eine gute Bereifung nimmt bei unebenen Wegen die Stöße besser auf und schont so Schultern und Hände der Nutzer. Wenn der Rollator sowohl drinnen als auch draußen genutzt wird, sollten die Räder schnell und unkompliziert ausgetauscht werden können.

Handgriffe und Sitzfläche

Für eine rückengerechte Haltung und ein leichteres Aufstehen werden zudem ergonomische Handgriffe benötigt. Diese ermöglichen durch ihre Form unterschiedlichste Hand- und Griffpositionen. Das entlastet Hände und Schultern und ermöglicht ermüdungsfreies Gehen auch für Menschen mit Handproblemen. Zudem ist der Gang automatisch aufrechter und damit rückengerechter. Beim Sitzen auf dem Rollator dienen die Handgriffe als Armlehnen. Beim Aufstehen vom Stuhl oder Sessel bieten sie durch ihre ergonomische Form besonders viel Halt und Sicherheit.

Damit sich der Nutzer hin und wieder ausruhen kann, muss zeitweise sicheres und komfortables Hinsetzen bei Rollatoren für den Außenbereich möglich sein. In dieser Situation muss der Rollator standsicher und voll gebremst sein sowie über eine rutschfeste, kippstabile Sitzfläche verfügen. Es müssen unterschiedliche Sitzhöhen angeboten werden und eine Maximalbelastung von mindestens 125 kg möglich sein.

Rückengurt und LED-Alarm

Eine gute Ergänzung ist ein gepolsterter, in Höhe, Tiefe und Drehwinkel anpassbarer Rückengurt. Dieser kann den Rücken beim Sitzen auf dem Rollator entlasten, aufrechtes Sitzen fördern und ein Rückwärtskippen des Rumpfes verhindern.

Einige Rollatoren verfügen über einen LED-Alarm. Dieser ist vorne rechts und links oberhalb der Räder angebracht und dient dazu, bei Dunkelheit und trübem Wetter von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden. Ein Sensor sorgt dafür, dass sich bei Bewegung und Dämmerung das Licht automatisch anschaltet. Kippt der Rollator nach rechts oder links, ertönt ein akustisches Signal. Diese Funktion ist wichtig, wenn der Benutzer gestürzt ist und Hilfe benötigt – er kann so andere auf sich aufmerksam machen.

 

Noch mehr Komfort und Bewegungsmöglichkeit im Wohnraum

Für den ausschließlichen Einsatz im Wohnbereich gibt es spezielle Rollatoren. Sie bieten ebenfalls die nötige Unterstützung beim Aufstehen sowie Gehen und helfen obendrein beim sicheren Transport von Utensilien und Gerichten. Im Vergleich zu den Allroundern sollten sie anstatt einer Möglichkeit zum Hinsetzen daher mit einem praktischen und vielseitig verwendbaren Tablett oder Korb ausgestattet sein.

Rollatoren mit Unterarmauflagen

Einen besonderen Einsatzzweck haben Rollatoren mit Unterarmauflagen. Sie sind eine sichere Stütze bei Gangeinschränkungen und –unsicherheiten aufgrund von Schwindel, Schädelhirntraum oder multipler Sklerose. Die Rollatoren eignen sich auch für Nutzer deren Handkraft für das Schieben eines Rollators nicht ausreicht oder die Unterstützung beim Aufrichten des Rumpfes bzw. eine Oberkörperentlastung (nach Herz- oder Wirbelsäulen-Operation) benötigen.

Die höhenverstellbaren Armauflagen können an jeden Nutzer angepasst werden. Dadurch bietet der Rollator die Möglichkeit, sich selbstständig fortzubewegen – ohne die Unterstützung einer Hilfsperson.

Checkliste für rückengerechte Rollatoren

Mindestanforderungen Rollatoren

  • Das Aufstehen aus der sitzenden Position muss erleichtert werden. Unterschiedliche Griffhaltungen während des Aufstehens, Gehens und Stehens müssen möglich sein.
  • Der aufrechte Stand und aufrechter Gang müssen über Schultergürtel, Arme und Hände durch individuell in der Höhe (mit Memory-Effekt) anpassbare, ergonomisch geformte Handgriffe zu sichern sein.
  • Das zeitweise, sichere und komfortable Absetzen des Rumpfes zur Entlastung des gesamten Bewegungsapparates bei Rollatoren für den Außenbereich muss möglich sein. In dieser Situation muss der Rollator standsicher und voll gebremst sein sowie über eine rutschfeste, kippstabile Sitzfläche verfügen. Es müssen unterschiedliche Sitzhöhen angeboten werden. Eine Maximalbelastung von mindestens ca. 125 kg muss möglich sein.
  • Die Sitzfläche muss mikroklimafreundlich und komfortabel ausgeführt sein
  • Die Bedienelemente müssen leicht zugänglich, funktionell gestaltet und leicht zu bedienen sein.
  • Ein eventuelles Transportieren des Rollators muss durch ein möglichst geringes Gewicht, leichte Falt- und Tragbarkeit des Gerätes erleichtert werden.
  • Das Höchstgewicht sollte, inkl. der Räder und eines Korbes, etwa 9 kg nicht überschreiten.
  • Die Überwindung von Hindernissen und das Befahren unterschiedlicher Böden muss möglich sein (z. B. durch Ankipphilfe und auswechselbare Räder). Wird der Rollator ausschließlich draußen benutzt sind auswechselbare Räder nicht erforderlich.

Außerdem sinnvoll bei Rollatoren

  • Ein gepolsterter, in Höhe, Tiefe und Drehwinkel anpassbarer Rückengurt soll den Rücken entlasten, ein aufrechtes Sitzen fördern und ein Rückwärtskippen des Rumpfes verhindern.
  • Einarm-Simultanbremse (zur Einarmbedienung bei Handfehlbildung, Rheuma oder Hemiplegie)
  • Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen)
  • Getränkehalter (zur ausreichenden Mitnahme von Getränken)
  • Stockhalter (zum Transport von Stock oder Krücke)
  • LED-Alarm (passives gesehen werden und Sturzalarm)
  • Lampe (aktives Leuchten im Dunkeln)
  • Sonnenschirm (zum Schutz vor Witterung)
  • Indoorräder (laufruhig und griffig; Wechsel über Steckachsen)
  • Outdoorräder (bieten mehr Laufruhe auf grobem Untergrund; Wechsel über Steckachsen)

Mindestanforderungen Rollatoren mit Unterarmauflage

  • Rückbaumöglichkeit zum Rollator.
  • Stand und Gang müssen über Schultergürtel, Arme und Hände durch individuelle Anpassung der Unterarmstützen in Höhe und Abstützungsfläche, sowie durch anatomische Griffe mit griffnahen Bremsen zu sichern sein.
  • Die Bedienelemente müssen leicht zugänglich, funktionell gestaltet und leicht handzuhaben sein.
  • Ein eventuelles Transportieren des Rollators muss durch ein möglichst geringes Gewicht, leichte Falt- und Tragbarkeit des Gerätes erleichtert werden. Höchstgewicht inklusive Räder und Netz ca. 11 kg.
  • Die Überwindung von Hindernissen muss möglich sein (z. B. durch Ankipphilfe).

Außerdem sinnvoll bei Rollatoren mit Unterarmauflage

  • Einarm-Simultanbremse (zur Einarmbedienung bei Handfehlbildung, Rheuma oder Hemiplegie)
  • Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen)
  • Getränkehalter (zur ausreichenden Mitnahme von Getränken)
  • Stockhalter (zum Transport von Stock oder Krücke)
  • LED-Alarm (passives gesehen werden und Sturzalarm)
  • Lampe (aktives Leuchten im Dunkeln)
  • Namensschild (beugt Verwechslung vor)
  • Einfach wechselbare Räder (z.B. von Soft- auf Gripbereifung)

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Kissen, auch zur therapeutischen Anwendung

Kissen, auch zur therapeutischen Anwendung

Ein Kissen mit besonderer Wirkung durch spezielle Formgebung

Lange Zeit galt der Bereich der Lendenwirbelsäule als größte Schwachstelle des Rückens. Doch mehr und mehr macht ein Leiden aus der Welt der Schreibtische und Handys Probleme: Nackenschmerzen bedingt durch eine schlechte Körperhaltung oder zu intensiver Nutzung. Aber auch Fehlhaltungen, entstanden durch mangelndes Haltungs- und Bewegungsbewusstsein im täglichen Leben wie am Arbeitsplatz können die Ursache sein.

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Problem Nackenschmerzen

Wenn gleich mehrere Beschwerden auftreten, sprechen Ärzte und Therapeuten von einem Syndrom. Im Bereich des Nackens heißt der Fachbegriff Zervikalsyndrom. Zu den typischen Symptomen gehören brennende und ziehende Schmerzen, die unter anderem bis in die Schulter, den Kopf, die Arme oder den Brustkorb ausstrahlen. Unbehandelt droht über kurz oder lang das, was der Volksmund als Buckel bezeichnet. Neben der gezielten Korrektur der Körperhaltung, sowie Fitness und Physiotherapie, kann auch ein spezielles Kissen helfen die Probleme zu beheben und vorzubeugen.

Kissen mit besonderem Effekt

Die Einsatzgebiete solcher Kissen sind vielfältig. Vor allem als Schlafkissen oder tagsüber beim Ruhen kann es gute Dienste leisten. Immerhin verbringt der Mensch ein Drittel seines Lebens im Bett. Zeit, in der entsprechend konzipierte Kissen eine wertvolle Hilfe sein können. Doch auch wer sich nur kurzfristig, etwa zum Relaxen oder während einer Therapie hinlegt, weiß die Vorzüge einer nützlichen Kopfunterlage zu schätzen.

Erläuterung: Bei Kissen mit besonderem Nutzen unterscheiden wir in zwei Kategorien. Zum einen in die Kategorie Schlafkissen, welche als Alternative für das klassische Kopfkissen im Bett angesehen wird und in Relax- oder Praxiskissen, die zur Entspannung dienen oder die Therapeuten für die Patientenbehandlung nutzen können.

Worauf kommt es an?

  • Um Verspannungen, Schmerzen und Haltungsfehler zu bekämpfen und ihnen entgegenzuwirken, ist es wichtig, den Kopf in jeder Schlafposition individuell zu stützen. Eine Anpassung an ihre Bedürfnisse muss daher möglich sein.
  • Schlafen Sie auf dem Rücken, nutzen Sie es zum Relaxen auf dem Sofa oder setzen es in der Therapie ein, sollte die obere Brustwirbelsäule leicht unterstützt bzw. unterlagert werden. Erreicht werden kann dies beispielsweise durch einen schmalen, verlängerten Mittelteil, der bis in diesen Bereich reicht. Das führt zu einer angenehmen Dehnung im Brustbereich und kann zu einer besseren Körperhaltung und Unterstützung der Atmung führen.
  • Befinden Sie sich im Schlaf in der Seitenlage, so darf das Kissen keinesfalls Druck auf die Schultern ausüben. Spezielle Ausformungen müssen darüber hinaus Kopf und Halswirbelsäule physiologisch ausrichten. Zusätzlich ist eine angenehme Erwärmung der Nacken- Schulterpartie für eine entspannte Lagerung von Vorteil.

Das Thema Hygiene ist nicht zu vernachlässigen

Achten Sie aus hygienischen Gründen auf eine leichte Pflegemöglichkeit des Kissens. Es sollte möglichst waschbar sein. Eine gute Atmungsaktivität sowie die toxikologische Unbedenklichkeit aller Materialien sind selbstverständlich.

Checkliste für rückengerechte Kissen, auch zur therapeutischen Anwendung

  • Kissen mit besonderem Nutzen müssen vor allem eine komfortable Lagerung des Kopfes bieten. Insbesondere Schlafkissen sowohl in Rücken- als auch in der Seitenlage (Relax- bzw. Praxiskissen nur in Rückenlage).
  • Bei Kissen ist das persönliche Empfinden besonders ausschlaggebend. Jeder Mensch hat etwas andere Ansprüche, so dass das Kissen eine individuelle Anpassung bieten oder in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich sein muss.
  • Wichtig bei Kissen: die Hygiene. Achten Sie darauf, dass sich nicht nur der Bezug abnehmen lässt, sondern auch, das komplette Kissen waschbar ist.
  • Durch eine geeignete Lagerung, Unterstützung und Entlastung mit speziell geformten Kissen können Schmerzen oft vorgebeugt oder vermindert werden. Im Zusammenhang mit anderen therapeutischen Maßnahmen (z. B. Physiotherapie, Rückenschule etc.) können sie so auch wirksam beseitigt werden. Bei länger anhaltenden Schmerzen ist es ratsam einen Arzt zu konsultieren.

Mindestanforderungen

  • Physiologische Lagerung des Kopfes (Relax- Praxiskissen nur in Rückenlage)
  • Atmungsaktiv
  • Waschbar
  • Anpassbar auf individuelle Bedürfnisse oder Wahl zwischen Varianten
  • Fehlhaltungen an Hals- und Brustwirbelsäule vorbeugen bzw. reduzieren

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Ebenfalls erhältlich bei physio-forer.com

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HEFEL My Neck Kissen

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Vibrationsrollen

Vibrationsrollen

Mit Vibrationen Faszien gezielt trainieren und Beschwerden lindern 

Der Weltraumforschung haben wir viel zu verdanken: UV-Filter für Sonnenbrillen, Solarzellen, Wasserfilter, Zahnspangen, Infrarot-Ohr-Thermometer und nicht zuletzt auch das hocheffektive Vibrationstraining, das bereits seit einigen Jahren Einzug in die therapeutische Behandlung gehalten hat. Ganz neu ist eine Vibrationsrolle zur sogenannten neuromuskulären Stimulation, also zur Stimulation von Muskeln und Nerven.

Vibrations- und Faszientraining in einem 

Die Vibrationsrolle vereint zwei Innovationen in einem Gerät: Faszientraining und Vibrationstraining. Die Bedeutung der Faszien wurde lange unterschätzt. Heute weiß man, dass sie ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes sind und als weiße Schicht Muskeln und Organe umhüllen. Nur durch sie ist es Muskeln überhaupt möglich, Kraft zu übertragen. Faszien enthalten zwar kaum Blutgefäße, dafür aber umso mehr Nervenenden und Rezeptoren.

Wer sich regelmäßig bewegt, hat keine Schwierigkeiten mit den Faszien zu befürchten, denn sie bleiben elastisch und voll funktionsfähig. Bewegungsmangel hingegen mögen sie gar nicht. Dann werden sie fest und verkleben. Es können sogar kleine Risse und Wunden entstehen. Als Folge verkrampfen die Muskeln und es kommt zu Schmerzen. Vor allem der Rücken ist häufig betroffen. Mit einer Faszienrolle lässt sich die Elastizität der bindegewebigen Umhüllungen schnell wiederherstellen.

Auswirkungen von Vibrationen auf den Körper 

Besonders effektiv gelingt das, wenn zusätzlich auch noch Vibrationen auf den Körper wirken. Das haben zahlreiche Studien eindrucksvoll bestätigt. Bei der neuromuskulären Stimulationstherapie mit einer Vibrationsrolle werden neben der „Fasziensanierung“ zahlreiche weitere Prozesse in Gang gesetzt: Der Stoffwechselwechsel erhöht sich, die für den Knochenaufbau wichtigen Zellen (Osteoblasten) werden aktiviert, das zentrale Nervensystem arbeitet intensiver, das lymphatische System wird aktiviert und die nicht willentlichen Muskelkontraktionen führen zu einem Plus an Kraft.

Das gilt insbesondere für die tief liegenden Rückenmuskeln. Diese autochthonen Muskeln gelten als Mitschuldige für Rückenschmerzen, denn sie sind u. a. verantwortlich für die Stellung der Wirbelsäule. Leider sind sie häufig überdehnt und das anfällige Konstrukt Wirbelsäule gerät aus dem Lot. Mit herkömmlichem Krafttraining lassen sie sich schwer trainieren. Vibrationen wirken besonders auf diese tief liegende Muskelschicht und helfen so der Wirbelsäule dabei, wieder in Balance zu kommen.

Vibrationsrollen helfen nicht nur bei Rückenschmerzen 

Der Vorteil einer vibrierenden Faszienrolle: Sie ist praktisch überall einsetzbar, im Liegen, Stehen, Knien und auch sitzend am Schreibtisch im Büro. Sie ermöglicht Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen. Durch eine Vielzahl verschiedener Übungen ist es möglich, unterschiedlich starken Druck auszuüben. Schon dreimal fünf Minuten täglich reichen aus, um nachweisliche Erfolge zu erzielen.

Die Anwendungsmöglichkeiten beschränken sich dabei nicht nur auf einen schmerzfreien Rücken. Auch Gelenkversteifungen und Muskelrückgang lassen sich damit behandeln. In der physikalischen Therapie kann die Vibrationsrolle bei Muskelverletzungen und Beckenbodeninsuffizienz, gestörten Körperwahrnehmung oder Nervenkrankheiten, wie zum Beispiel beim Restless-Legs-Syndrom (ruhelose Beine im Schlaf) kann eine regelmäßige Anwendung gute Wirkung zeigen.

Checkliste für rückengerechte Vibrationsrollen

  • Die Rolle erzeugt eine wirksame Schwingung, das heißt, dass periodische Impulse in einer definierten Geschwindigkeit gezielt auf bestimmte Körperbereiche treffen.
  • Die Rolle ist robust und formstabil, sodass sie durch das Körpergewicht und andere Belastungen nicht beschädigt wird.
  • Alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems sollten bearbeitet werden können. Wichtig dabei sind Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen, die man sowohl allein als auch mit Partner durchführen kann. Darüber hinaus kann jedoch auch eine temporäre punktuelle Behandlung vorteilhaft sein.
  • Da manche Körperbereiche sensibler reagieren ist es von Vorteil, wenn man unterschiedlichen Druck ausüben kann und wenn verschiedene Variationen der Selbstmassage möglich sind, z. B. im Liegen, Knien oder stehend an der Wand.
  • Idealerweise lässt sich die Vibrationsrolle kabellos batteriebetrieben (Akku) einsetzen, so haben Anwender mehr Freiheiten, ihre Übungen individuell auszuführen und sind vor allem nicht an einen Übungsort gebunden.
  • Weiterhin müssen Nutzungs- und Ladezeit angemessen sein und in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Mit einer Akkuladung sollen mehrere Trainingseinheiten durchführbar sein, sodass nicht nach jeder Anwendung nachgeladen werden muss.
  • Alle erforderlichen Anschlüsse, Ladevorrichtungen, Schalter etc. müssen leicht und komfortabel bedienbar sein. Sie dürfen beim Training bzw. der Anwendung nicht stören, sodass es nicht zu Verletzungen kommen kann. Eine intuitive fehlerfreie Bedienung muss gewährleistet sein.
  • Empfehlenswert wäre es, wenn die Frequenzbereiche und Amplituden der Vibrationsrollen unterschiedlich einstellbar sind, um so das Training bzw. die Behandlung noch individueller dem persönlichen Bedarf anpassen zu können.
  • Die Rollen sollten leicht zu reinigen sein. Da sie in der Regel direkt am Körper und somit auf der Haut eingesetzt werden, sollten sie desinfizierbar sein.
  • Die Handhabungs- und Übungsbeschreibungen müssen so ausführlich sein, dass auch Menschen mit geringen Kenntnissen zur Anatomie mit dem Hilfsmittel arbeiten können. Idealerweise lassen sie sich ohne Partner einsetzen.

Mindestanforderungen

  • Erzeugt eine wirksame Schwingung
  • Formstabil, robust, abriebfest, wasserunlöslich und einfach zu reinigen bzw. desinfizierbar
  • Physiologisch einsetzbar für alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems
  • Einsetzbar in unterschiedlichen Ausgangsstellungen, wie z. B. Liegen, Sitzen, Knien und im Stehen
  • Angemessene Nutzungs- und Ladezeit bei kabellosem Betrieb
  • Einfache und komfortable Handhabung
  • Ohne Partner einsetzbar
  • Ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibung verfügbar

Außerdem sinnvoll

  • Werden in unterschiedlichen Oberflächenhärtegraden angeboten
  • Werden in verschiedenen Bezügen angeboten
  • Stufenlos einstellbar für unterschiedliche Frequenzbereiche
  • Verfügbar in unterschiedlichen Amplitudenbereichen

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Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Deuser GmbH & Co. KG
Erfer Straße 15
42657 Solingen
Tel. 0212/222420
Deutschland
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Mit Vibrationsrollen unspezifische Rückenbeschwerden lindern.

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Trainings- und Therapieröhren

Trainings- und Therapieröhren

Mit Chaos-Training zum starken Kreuz

Seit einigen Jahren weiß man: Eine gute Körperhaltung hängt vom perfekten Zusammenspiel der Muskeln und Nerven ab. Unsere Sinne funktionieren in einem kompliziert verzweigten und komplexen Netz von Rezeptoren und Nervenbahnen. Sie registrieren äußere und innere Eindrücke und leiten sie zu den Steuerungszentren im Gehirn. Zusätzliche Informationen übermitteln sogenannte Propriozeptoren. Sie melden dem Nervensystem ständig Stellung und Lage des Körpers und seiner Extremitäten.

trainings- und therapieröhren

Bewegungsmangel lässt diese so wichtigen Funktionen allerdings verkümmern. Die Folgen: Muskeln erschlaffen, wir verlieren das Gefühl für unseren eigenen Körper und plagen uns mit Kreuzproblemen herum. Doch das muss nicht sein. Pfiffige Köpfe haben sich viele Gedanken gemacht und Trainingsgeräte konzipiert, mit denen sich das Muskel-Nerv-Zusammenspiel optimal trainieren lässt. Ein besonders gelungenes Beispiel dafür ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Kunststoffröhre.

Auf die Konstruktion kommt es an

Sie ähnelt ein wenig einem Laserschwert aus den Star Wars-Filmen und ist zwischen 1,20 m und etwa 2 m lang. Dank unterschiedlicher Längen und Durchmesser variiert ihr Gewicht. Sie kann daher für Groß und Klein sowie für verschiedene Trainingsvarianten verwendet werden.

 Mit zwei für die Hände am Gerät angebrachten Schlaufen (als etwa 50 cm lange Singleröhre ist sie auch für das Training mit einer Hand geeignet) erlaubt sie zahlreiche Fitnessübungen im Stehen, Sitzen und Liegen. Klingt ganz einfach, doch die vielen damit möglichen Übungen haben es wahrlich in sich. Denn egal, welche Bewegung gerade ausgeführt wird, Trainierende müssen stets darauf achten, die Flüssigkeit einigermaßen im Gleichgewicht zu halten. Physiker werden nun sofort einwenden, dass es sich dabei um eine Unmöglichkeit handelt – und sie haben auch recht. Flüssigkeiten verhalten sich chaotisch. Ziel ist es deshalb, das Chaos möglichst gering zu halten. Das klappt aber nur, wenn der Körper bei allen Bewegungsausführungen sofort reagiert.

Bei dem Versuch „das Chaos zu beherrschen“ müssen viele Muskelgruppen und Nerven reagieren

Je ruhiger sich die Flüssigkeit verhält, desto besser. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der Einsatz vieler Muskelgruppen nötig. Muskeln und Nerven müssen blitzschnell reagieren, um das Gleichgewicht zu halten und den Körper zu stabilisieren. Das ist ein tolles Training für die Koordinationsfähigkeit und für die tief liegenden Muskelgruppen, die man mit einem herkömmlichen Krafttraining nicht erreicht. Experten bezeichnen sie auch als autochthone Muskeln. Sie leiten Informationen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 650 Stundenkilometern weiter. Aufgrund dieser ungeheuren Schnelligkeit werden Bewegungen nicht bewusst über das Gehirn gesteuert, sondern reflexartig über die Nervenzellen des Rückenmarks.

Das Zusammenspiel der Muskeln verbessert sich

Regelmäßiges „Chaos-Training“ mit einer flüssigkeitsgefüllten Kunststoffröhre hat deshalb etliche Vorteile: Es steigert Kraft und Kraftausdauer, verbessert die Körperhaltung, verfeinert die Tiefenwahrnehmung und erhöht die Konzentrationsfähigkeit. Natürlich werden auch Herz und Kreislauf gefordert. Das stete Reagieren auf die Bewegungen der Flüssigkeit gleicht muskuläre Defizite und Dysbalancen aus und erhöht die intra- und intermuskuläre Koordination. Mit anderen Worten: Das Zusammenspiel der Muskeln untereinander verbessert sich (intermuskuläre Koordination) und der Körper lernt nach und nach, mehr Muskelfasern innerhalb eines Muskels einzusetzen (intramuskuläre Koordination). Man wird belohnt mit kräftigen und gut funktionierenden Muskeln und Nerven, die Rückenschmerzen optimal vorbeugen können. Erste wissenschaftliche Studien konnten die positiven Effekte bereits nachweisen.

Checkliste für rückengerechte Trainings- und Therapieröhren

Mindestanforderungen

  • Mindestdurchmesser ca. 5 cm
  • Mindestlänge ca. 50 cm
  • Maximalgewicht ca. 10 kg
  • Füllmenge mindestens ca. 30 % und maximal ca. 50 % des Rauminhalts
  • Schlag- und bruchsicheres Material
  • Transparentes Material (der Nutzer erhält visuelle Information über die Flüssigkeitsverlagerung)
  • Erzeugt in der Bewegung ein Rauschen oder Plätschern (auditive Informationen für den Nutzer)
  • Zwei flexibel einstellbare Doppelschlaufen (eine Schlaufe in der Single-Version) für sichere Handhabung
  • Skalierung zur Positionierung der Schlaufen
  • In unterschiedlichen Ausgangsstellungen einsetzbar
  • Ausführliche Sicherheits-, Handhabungs- und Übungsbeschreibung
  • Ein Trainings- und Ausbildungskonzept ist vorhanden

Außerdem sinnvoll

  • Spezielle Aufbewahrungs-/Transportsysteme
  • Unterschiedliche Größen (Länge, Durchmesser) und Flüssigkeitsfarben
  • Auftriebskörper für den Einsatz im Wasser
  • Zusatzgewichte für trainingsdifferenzierte Maßnahmen

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SLASHPIPE® GmbH & Co. KG
Lilienstraße 42
45133 Essen
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kraeftigung der muskeln mit traingsröhren

Effektives Rückentraining mit Trainingsröhren

Die SLASHPIPE trainiert Kraft, Ausdauer, Körperhaltung und Koordination.

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