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Podcast für Rückengesundheit:
Tipps gegen Rückenschmerzen & für mehr Bewegung

Rückenschmerzen verstehen und aktiv etwas dagegen tun: Im AGR-Podcast erhalten Sie verständliche Tipps, Expertenwissen und alltagstaugliche Impulse für einen gesunden Rücken. Jetzt reinhören und Schritt für Schritt mehr Bewegung und Wohlbefinden in Ihren Alltag bringen.

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Ob Workshops und Kurse, Mitmach-Aktionen, Testtage oder Vorträge. Hier können Sie Ihre Veranstaltung kostenlos eintragen und
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Unabhängig geprüft & empfohlen

Das AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen" steht für echten Rückenschutz im Alltag – bewertet von unabhängigen Medizinern und Fachexperten.

Was bedeutet „AGR-geprüft"?

Hinter dem Siegel steckt eine strenge Prüfung: Eine unabhängige Kommission aus Experten verschiedener Fachverbände bewertet jedes Produkt danach, wie es sich auf Haltung, Wirbelsäule und Muskulatur auswirkt. Nur wer diese Anforderungen erfüllt, darf das Siegel tragen. Kein Marketingversprechen – sondern ein echtes Qualitätsurteil.

Alle Produktkategorien im Überblick

Über 1.000 geprüfte Produkte in 9 Kategorien – klicken Sie sich durch und entdecken Sie zertifizierte Empfehlungen.

Häufige Fragen zum AGR-Gütesiegel

Was bedeutet das AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen"?

Das AGR-Gütesiegel wird vom gemeinnützigen Verein Aktion Gesunder Rücken e. V. vergeben und kennzeichnet Produkte, die nach medizinisch-wissenschaftlichen Kriterien als rückenfreundlich eingestuft wurden. Die Bewertung erfolgt durch eine unabhängige Kommission aus Medizinern und Ergonomie-Experten.

Welche Produktkategorien gibt es mit AGR-Zertifizierung?

Aktuell umfasst das AGR-Produktverzeichnis über 1.000 Produkte in 9 Kategorien: Auto & Lkw Sitze, Babys & Kinder, Büro & Homeoffice, Industrie & Handwerk, Schlafen & Liegen, Schuhe, Sport & Freizeit, Therapie & Pflege sowie Zuhause & Garten.

Ist das AGR-Gütesiegel kostenlos für Hersteller?

Nein. Hersteller beantragen die Zertifizierung und tragen die Prüfkosten. Die Vergabe erfolgt jedoch ausschließlich nach fachlichen Kriterien – nicht aufgrund kommerzieller Interessen. Aktion Gesunder Rücken e. V. ist als gemeinnützig anerkannt.

Welche Produkte helfen konkret bei Rückenschmerzen?

AGR-geprüfte Bürostühle, ergonomische Matratzen sowie korrekt angepasste Schuhe können Rückenbeschwerden lindern. Wichtig ist die individuelle Passform – ein AGR-Gütesiegel garantiert geprüfte Ergonomie-Standards, ersetzt aber nicht eine ärztliche Beratung.

Fit und schmerzfrei bleiben in Zeiten von Home-Office

Für Sie entdeckt! Beitrag von Trainingsinsel GmbH & Co. KG

Mehr Produktivität, Wohlbefinden und Gesundheit.

Durch die Corona-Pandemie hat sich der Arbeitsalltag für viele um 180 Grad gedreht. Unsere über die Jahre aufgebaute Routine funktioniert plötzlich nicht mehr wie gewohnt. Ich spreche vom dauerhaften Wechsel in das Home-Office.
Die Schwierigkeiten liegen auf der Hand…

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Stopp den Schmerz

Rückenbeschwerden effektiv lindern

Laut der Bertelsmann-Studie "Faktencheck Rücken" sind Rückenbeschwerden für rund 38 Millionen Arztbesuche in Deutschland verantwortlich. Egal ob Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall – Viele Betroffene sind im Fall der Fälle oft unsicher, wie sie sich bei Beschwerden verhalten sollen.

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Ganz einfach mehr bewegen

3 Tipps für einen aktiveren Alltag

Lange Arbeitstage im Sitzen, kaum Zeit für Sport oder wenig Motivation: Bewegungsmangel bestimmt den Alltag vieler Menschen. Damit schaden wir jedoch langfristig unserer Gesundheit. Denn: Aktiv zu sein, fördert nicht nur das psychische Wohlbefinden, sondern stärkt auch die Wirbelsäule. Das beugt Rückenschmerzen und Verspannungen effektiv vor. Wie man bewegungsarmen Routinen entflieht, weiß die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. – mit drei einfachen Tipps um fit zu bleiben.
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Umzug ins neue Zuhause

Keine Chance für einen schmerzenden Rücken!

Vier bis fünf Wohnungswechsel vollziehen wir in unserem Leben. Meist in Eigenregie, anstatt mit Hilfe eines Umzugsunternehmens. Zwischen schweren Kartons und vielen Treppenstufen in höher liegende Stockwerke wird der Rücken häufig vernachlässigt. Anstatt sich dann im neuen Zuhause wohl zu fühlen, werden viele erst einmal von Schmerzen in Nacken, Schultern und dem unteren Rücken geplagt. Um das zu verhindern, haben wir die besten Tipps zusammengestellt, worauf vor und während eines Umzugs geachtet werden sollte.

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Joggen ohne Risiko für den Rücken:

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Jede Stunde verunglückt ein Kind im Auto

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Der Gedanke an einen Verkehrsunfall bereitet vielen von uns große Angst - und doch stehen sie leider auf der Tagesordnung. Laut einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes verunglückten 2018 circa 10.700 Kinder als Insassen im Pkw. Natürlich machen sich Eltern deshalb Sorgen, ob Babyschale und Kindersitz für den Nachwuchs wirklich sicher genug sind. Doch welche Kriterien muss ein Sitz erfüllen, um den Kinderrücken zu schonen und die gesunde Entwicklung zu fördern? Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V, unterstützt Sie aktiv bei der Auswahl: Zertifiziert mit dem unabhängigen Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ sind ausschließlich Schalen und Sitze, die sowohl sicher als auch ergonomisch sind.

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Homeschooling

Stressreduziert, kindgerecht, lernmotivierend

von Dr. Dieter Breithecker

Die Ereignisse der letzten Wochen setzen viele Menschen vor neue und vielfältige Herausforderungen. Gleichzeitig regen sie uns auch an, unsere Verhaltens-Perspektiven zu überdenken. So können dank Homeoffice unzählige Arbeitsplätze bestehen und Unternehmen gerettet werden. Das bedeutet aber auch, dass gerade Eltern jetzt vor zusätzliche Aufgaben gestellt werden. Sie sind plötzlich gefordert, ihre Arbeiten mit denen ihrer Kinder zu koordinieren und sie beim Lernen zu unterstützen. Und es ist unklar, wann die Schulen in Deutschland wieder von allen Schülerinnen und Schüler gleichzeitig besucht werden können.

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Vorsicht, Bandscheibenvorfall

Eine Gefahr für die Rückengesundheit?

Wann operativ, wann konservativ behandeln? Das Thema: Bandscheibenvorfälle. Bei über der Hälfte aller 40-Jährigen sind bereits Abnutzungen der Bandscheiben sichtbar, im hohen Alter ist das bei 90 Prozent aller Patienten der Fall. Tatsächlich machen Bandscheibenvorfälle jedoch weniger als fünf Prozent der orthopädischen Diagnosen aus. „Selbst wenn eine Bandscheibe verantwortlich für die Schmerzen sein sollte, lassen sich die Beschwerden meist gut ohne OP behandeln“, so der Hamburger Orthopäde Dr. Martin Buchholz. In Zusammenarbeit mit der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. erläutert der Facharzt, welche Vorboten es für Bandscheibenvorfälle gibt und welche Präventionsmaßnahmen sich eignen.

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5 Rückenübungen für Zuhause

So bleiben Sie fit!

Häufiges Sitzen und wenig Möglichkeiten zur Bewegung sind in Zeiten von Home-Office und Co. eine echte Herausforderung für den Rücken. In der Folge kann es zu schmerzhaften Rückenbeschwerden wie Verspannungen kommen. Sinnvolle Gegenmittel sind die Kräftigung der Muskulatur sowie Dehn- und Mobilisationsübungen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. zeigt die besten Übungen, um Beschwerden vorzubeugen.

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Zugang zur Schmerztherapie derzeit noch schwieriger

Deutsche Schmerzgesellschaft fordert "Schutzschirm für Schmerzpatienten" und startet am 6. Mai 2020 mit Patientenhotline

Die Behandlung von Schmerzen darf in Pandemie-Zeiten nicht in den Hintergrund treten. 23 Millionen Deutsche, die unter chronischen Schmerzen leiden, haben ein Recht darauf, angemessen behandelt zu werden. Darauf weist die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. anlässlich des 9. bundesweiten Aktionstages gegen den Schmerz am 2. Juni 2020 hin. Sie fordert einen „Schutzschirm für Schmerzpatienten“ und geht mit gutem Beispiel voran: Ab 6. Mai 2020 startet ein telefonisches Informationsangebot für Schmerzpatienten. Jeden Mittwoch im Mai geben Schmerzexpertinnen und -experten unter der Nummer 0800 1818120 in fünf Zeitfenstern Tipps zu unterschiedlichen Schmerzthemen.

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Belade- und Transportsysteme

Belade- und Transportsysteme

Lasten bewegen, heben, be- und entladen –
allein und ohne Rückenschmerzen.

Muskeln beugen am besten gegen Rückenschmerzen vor - da sind sich Experten einig. Personen, die beruflich viel transportieren und ihr Fahrzeug be- und entladen müssen, verfügen meist über ein recht stabiles Muskelkorsett. Trotzdem leiden sie überdurchschnittlich häufig unter Rückenschmerzen. Ein Widerspruch? Nein. Denn die häufige Fehlbelastung bei dieser Arbeit kann selbst die stärkste Muskulatur nicht kompensieren. Helfen kann hier ein ergonomisch durchdachtes Belade- und Transportsystem, dass die Hauptarbeit übernimmt.

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Entdecken Sie neue Freude am Transportieren

Es kann sowohl die schwere Waschmaschine, als auch größere Geräte oder schweres Werkzeug sein. Etliche Berufsgruppen müssen tagtäglich Lasten von einem Ort zum anderen transportieren und dafür bedarf es oft großer körperlicher Anstrengung. Noch beschwerlicher ist es, wenn Stufen oder Ladekanten überwunden werden müssen. Sollte das auch bei Ihnen der Fall sein, dann wissen Sie nur allzu gut, dass ein rückenfreundliches Verhalten hier nur schwer an den Tag zu legen ist. Kein Wunder, wenn Ihnen die Hexe ins Kreuz schießt, der Ischias schmerzt oder die Bandscheiben nachlassen. Umfragen zeigen, dass jeder vierte Arbeitnehmer unter den Belastungen leidet, die schweres Heben und Tragen mit sich bringen. Doch dem können Sie entgegenwirken. Mit einem entsprechend konzipiertem Belade- und Transportsystem für Handwerk, Gewerbe, Industrie oder wo immer es auch zum Einsatz kommen kann, wird das Be- und Entladen von Fahrzeugen oder das Überwinden von Stufen zum Kinderspiel. Das freut Ihren Rücken und den Arbeitgeber gleichermaßen.

Schwere Lasten rückenfreundlich von A nach B bringen und noch mehr

Wir wissen alle, wie unangenehm es sein kann, ein schweres Packstück in den Transporter zu hieven oder wie mühsam es ist, damit eine Stufe zum Arbeitsplatz zu überwinden. Mit dem richtigen Hilfsmittel lässt sich das für Sie wesentlich erleichtern. Ein mobiles Transport- und Verladesystem mit individuell höhenverstellbarer Transportfläche sollte von einer Person problemlos alleine benutzt werden können. Das System muss sich auch unter Last leicht und komfortabel von Ihnen manövrieren lassen und über entsprechende Sicherungssysteme verfügen, die ein unbeabsichtigtes Wegrollen verhindern. Außerdem wichtig: Das Sicherungssystem lässt Sie die Ladung leicht sichern und sorgt beim Heben der Transportfläche für eine gute Standfestigkeit.

Dank dieser ausgeklügelten Technik wird aus einem Rollwagen eine kleine Hebebühne, die samt Ladung in Ihr Fahrzeug klettert, sich zusätzlich am Einsatzort als mobile, höhenverstellbare Werkbank eignet und Ihnen vor Ort ein ergonomisches Arbeiten ermöglicht.

Und wie verläuft das optimale und rückenfreundliche Verladen? Ganz einfach: In erhöhter Position können Sie die Ladefläche verschieben, so dass das Ladegut samt Transportsystem sehr leicht in das Fahrzeug befördert werden kann. Das gleiche Prinzip hilft Ihnen auch dabei eine Stufe zu überwinden – ohne Hubwagen und ohne Gabelstapler.

Dass sich das gesamte Belade- und Transportsystem von Ihnen ergonomisch und intuitiv bedienen lassen muss, ist selbstverständlich.

Checkliste für rückengerechte Belade- und Transportsysteme

  • Wenn Sie schwere Lasten von A nach B transportieren möchten, dann sollte das System auch über eine ausreichend große und rutschfeste Ladefläche verfügen (z. B. für eine Europalette). Gleichzeitig ist es unerlässlich, dass das Transportgut gegen herunterfallen oder verrutschen gesichert werden kann.
  • Beachten Sie, dass sich das System auch mit maximaler Last komfortabel ziehen, schieben und lenken lassen muss.
  • Müssen Sie kurz das System allein lassen, dann darf es natürlich nicht von allein Wegrollen, gerade wenn der Boden ein leichtes Gefälle aufweist. Achten Sie daher darauf, dass es entsprechend gesichert werden kann, z. B. durch Feststellbremsen.
  • Damit das Überwinden von Stufen oder das komfortable Verladen der Last samt System in ein Fahrzeug einfach handhabbar erfolgen kann, muss das System über eine entsprechende Hubtechnik verfügen.
  • Eine komfortable und ausreichende Höhenverstellung der Ladefläche sowie eine entsprechend lange Betriebszeit sind dafür unerlässlich. Da das System mobil zum Einsatz kommt, sollte die Verstellung beispielsweise über einen Akkubetrieb erfolgen und mit einer Ladung über den Arbeitstag kommen. Ideal ist es, wenn es zwischendurch, z. B. auf der Fahrt zum Empfänger oder zum Einsatzort im Fahrzeug geladen werden kann.
  • Grundsätzlich muss die gesamte Bedienung ergonomisch erfolgen können.
  • Alle Vorschriften zur Ladesicherung im Fahrzeug müssen ebenfalls von einem Belade- und Transportsystem erfüllt werden.
  • Weiterhin empfehlenswert, wenn sich das System auch als Hub- oder Arbeitstisch einsetzen lässt. Dank der Mobilität ist es so sehr vielseitig und es bieten sich verschiedenste Einsatzmöglichkeiten.

Mindestanforderungen

  • Große und rutschfeste Ladefläche
  • Komfortables Handling – ergonomisch bedienbar
  • Sicherung gegen Wegrollen
  • Höhenverstellung
  • Ausreichende Betriebszeit
  • Kann mit Last in kleines Nutzfahrzeug verladen werden
  • Ladungssicherung

Außerdem sinnvoll

  • Tisch kann gleichzeitig als höhenverstellbarer Hubtisch/Arbeitstisch verwendet werden
  • Praktisches Zubehör wie z. B.
  • ...Ladegerät (230V, 12V)
  • ...Airline Zurrgurte
  • ...Kordelnetz
  • ...Kantenschutz
  • ...Laderampe
  • ...Stützfuß
  • ...Ladebrücke und Abrollschutz
  • ...Abdeckplane

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Asphaltwalzen

Asphaltwalzen

Moderne Asphaltmaschinen - Im Straßenbau den Rücken schonen

Das deutsche Straßennetz ist gewaltig. 830.000 Kilometer schlängelt es sich durch die unterschiedlichsten Landschaften Deutschlands. Ob Autobahn, Landstraße oder Stadtgebiet – des einen Fahrspaß, ist des anderen harte Arbeit. Denn für die Herstellung der Straßen kommen schwere Maschinen, wie zum Beispiel Asphaltwalzen, zum Einsatz, die über viele Stunden von Menschen gesteuert werden müssen.

Dabei gilt es für den Maschinenführer stets wachsam und konzentriert zu bleiben. Sowohl entlasten als auch unterstützen kann hierbei eine rückenfreundlich konzipierte Fahrerkabine, die nicht nur den Auf- und Abstieg, sondern auch die Bedienung und Arbeit mit schwerem Gerät erleichtert.

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Klimatisierte Fahrerkabine für mehr Konzentration

Der Asphalt ist kochend heiß, wenn er zu Straßenbelag ausgebreitet und gewalzt wird. Da flimmert die Luft noch mehr als ohnehin schon bei hochsommerlichen Temperaturen. Eine klimatisierte Fahrerkabine sollte da eigentlich selbstverständlich sein. Was das mit Rückengesundheit zu tun hat? Ganz einfach: Hohe Wärmeeinwirkungen lassen Körper und Muskeln schneller ermüden. Dadurch verschlechtert sich die Körperhaltung, was über kurz oder lang Probleme mit dem Rücken nach sich zieht.

Der sichere Einstieg

Eine Klimaanlage alleine macht natürlich noch keine rückenschonende Asphaltwalze. Aufgrund der höher gelegenen Fahrerkabine, ist eine Unterstützung beim rückenfreundlichen Auf- und Absteigen erforderlich. Beispielsweise durch ausreichend tiefe und rutschsichere Trittstufen, Haltegriffe sowie einen Türaufsteller mit großem Öffnungswinkel.

Doch nicht nur die Kabine muss der Fahrer komfortabel erklimmen können, ebenso bequem müssen auch der Wasser- und Kraftstofftank erreichbar sein. Da der Straßenbau auch bei Wind und Wetter stattfindet, sind abrutschsichere Fußkanten und ein rutschsicherer und fest verlegter Bodenbelag im Kabineninneren Grundvoraussetzungen.

Reduzierung von Stößen und Schwingungen

Da die Bedienung dieser Maschinen hauptsächlich im Sitzen erfolgt, spielen weitere ergonomische Aspekte eine wichtige Rolle. Dazu gehört vor allem die Reduzierung von Stößen und Schwingungen. Dies kann zum einen durch eine entkoppelte und nicht auf der Antriebseinheit liegenden Kabine, die auf vibrationsdämpfenden Lagern montiert ist, gelöst werden. Zum anderen durch einen auf den Fahrer einstellbaren gefederten Sitz mit Anzeige zur optimalen Gewichtseinstellung. Natürlich sollte auch die Rückenlehne in der Neigung verstellbar und ausreichend groß sein.

Alles im Blick – alles im Griff

Eine weitere wichtige Rolle für die Rückengesundheit des Fahrers spielt eine sichere und komfortable Bedienung. Da sich Asphaltmaschinen schlecht wenden lassen und sowohl vorwärts- als auch rückwärtsfahrend zum Einsatz kommen, empfiehlt sich ein drehbarer Fahrersitz. So wird die Fahrposition ganz leicht der Fahrtrichtung angepasst.

Durch einen verschiebbaren Fahrersitz über die gesamte Kabinenbreite wird eine gute Rundumsicht gewährleistet. Die Bedienelemente, wie beispielsweise ein ergonomisch geformter Joystick, müssen sich in unmittelbarer Nähe des Fahrers befinden. Unangenehme Zwangshaltungen werden damit vermieden.

Nicht zu vergessen

Ein leicht zu bedienendes Touchscreen-Display, das u. a. wertvolle Daten zu Asphaltschicht und Verdichtung enthält, sowie LED-Scheinwerfer für die nicht seltene Nachtarbeit tragen zu deutlich mehr Komfort und damit stressfreierem Arbeiten bei. Da auch in der kalten Jahreszeit gearbeitet wird, sorgt eine Heizungsanlage inkl. Fußraumheizung für mehr Behaglichkeit. Denn bei Auskühlung reicht oft schon eine kleine falsche Bewegung und die Hexe schießt ins Kreuz.

Checkliste für rückengerechte Asphaltwalzen

  • Vor der Arbeit kommt das sichere und komfortable Erreichen des Arbeitsplatzes. Haltegriffe, ausreichend große und rutschsichere Trittstufen tragen hierzu bei. Im Inneren der Kabine achten Sie auf einen ebenfalls rutschsicheren und festverlegten Bodenbelag. Grundsätzlich dürfen die Witterungsbedingungen keinen Einfluss auf die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes haben.
  • Asphaltwalzen verfügen nicht über den Federungskomfort eines Pkws. Dementsprechend müssen Sie darauf achten, dass sowohl die Fahrzeugkabine selbst als auch der Fahrersitz über einen eigenständigen Federungskomfort zur Vermeidung von Stößen und Schwingungen verfügt.
  • Beim Fahrersitz selbst ist das Augenmerk auf eine gewichtsabhängige Federungseinstellung, eine ausreichende Dimensionierung des Sitzes selbst und eine einstellbare Rückenlehne zu legen. So finden auch Personen unterschiedlicher Statur eine gute Sitzposition. Einstellbare Armstützen begünstigen den Komfort zusätzlich.
  • Eine rückenfreundliche Sitzposition ist das eine, doch um ein entsprechendes Fahrzeug führen zu können, bedarf es einer guten Rundumsicht und das Einstellen verschiedener Funktionen. Bedienvorrichtungen müssen daher komfortabel erreicht werden können und Bedienhebel ergonomisch geformt sein. Da alle Fahrzeugseiten gut einsehbar sein müssen, ist ein drehbarer und seitlich über die Fahrzeugbreite verschiebbarer Fahrzeugsitz dafür erforderlich.

Mindestanforderungen

  • Rückenfreundliches Auf- und Absteigen
  • Reduzierung von Stößen und Schwingungen
  • Rückenfreundliche Sitzposition
  • Sichere und komfortable Bedienung

Außerdem sinnvoll

  • Luftgefederter Sitz mit...
  • aktiver Gewichtseinstellung
  • stufenloser Höheneinstellung
  • einstellbaren Dämpfern für Vertikaldämpfung
  • blockierbare Längs-Horizontalfederung
  • Sitzkissentiefen- und Neigungseinstellung
  • Rückenlehnen-Neigungseinstellung
  • aktiver Sitzklimatisierung und Sitzheizung
  • Lordosenstütze und Seitenkonturanpassung
  • Kopfstütze
  • Ausleuchtung der seitlichen Arbeitsbereiche
  • Bandagenbeleuchtung
  • digitale Anzeige der wichtigsten Bedieninformationen
  • Kamerasystem 360° mit Vogelperspektive
  • Klimaanlage
  • beheizbare Außenspiegel - aus der Kabine einstellbar

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Arbeitstischsysteme

Arbeitstischsystem

Das richtige Arbeitstischsystem erhöht die Produktivität 

Arbeitsplätze im Gewerbe sind sehr vielfältig. Verschiedenste Arten von Räumen (Werkstatt bis Industriehalle) und Tätigkeiten (grobe Arbeiten bis Montage kleinster Teile) sowie die Individualität der Mitarbeiter (Alter, Körpergröße, Konstitution, Fähigkeiten) stellen sehr unterschiedliche Ansprüche an die Arbeitsplatzgestaltung.

Individuelle Einstellung des Tisches

Wenn der Tisch so konzipiert ist, dass er dem daran arbeitenden Menschen sowohl eine sitzende als auch stehende Arbeitspositionen ermöglicht, fördert das erwiesenermaßen die Arbeitsgesundheit. Die Anpassung an die jeweilige Arbeitssituation muss gefahrlos, schnell und vor allem sicher möglich sein. Eine Memoryfunktion erleichtert, gerade im Schichtbetrieb mit häufigem Personalwechsel oder bei wiederkehrenden Tätigkeiten in unterschiedlichen Arbeitshöhen, die Einstellung.

Ergonomische Anbringung von Zubehör

Wichtig ist auch der so genannte Greifraum. Alle benötigten Werkstücke, Materialien, Werkzeuge und sämtliches Zubehör lassen sich so anordnen, dass sie sich in unmittelbarer Reichweite des Mitarbeiters befinden. Verdrehungen des Körpers, Überstreckungen und extreme Positionen können so vermieden werden. Dies lässt sich idealerweise durch Zubehörkomponenten realisieren, die individuell an dem Arbeitstisch angebracht werden können. Für feinmotorische Arbeiten ist z. B. eine Abstützung der Ellenbogen hilfreich, um dadurch die Rumpf-, Schulter- sowie Nackenmuskulatur zu entlasten.

Standfestigkeit und Beleuchtung

Eine hohe Standfestigkeit des Tisches muss auch bei großen Lasten gewährleistet sein. Genauso wichtig ist die Anbringung einer für den Arbeitsprozess optimalen Beleuchtung, sowie eine reflexionsarme Tischoberfläche.

Auf das Gesamtkonzept kommt es an

Grundsätzlich muss am industriellen Arbeitsplatz nicht nur das Tischsystem passen. Ein Arbeitsplatz setzt sich immer aus mehreren Komponenten, wie z. B. Licht, Stuhl und Arbeitstisch, zusammen. Jede Komponente für sich muss allen ergonomischen Erfordernissen genügen. Nur dann besteht die Möglichkeit daraus ein optimales Gesamt-Arbeitsplatzkonzept zu entwickeln. Nur ein solches Gesamtkonzept kann letztlich der Gesundheit des Nutzers zugutekommen, Krankheitstage reduzieren, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.

Checkliste für rückengerechte Arbeitstischsysteme

Mindestanforderungen

  • Leicht höheneinstellbar, bedienerfreundliche Verstellung, großer Einstellbereich
  • Speicherfunktion, bei elektrischer Verstellung
  • Hohe Standfestigkeit
  • Unterschiedlich große, reflexionsarme Tischplatten
  • Der Beanspruchungsart entsprechende Tischplattenmaterialien
  • Fuß- und Beinfreiheit
  • Homogene Beleuchtung möglich
  • Individuelle, ergonomische, modulare Erweiterungsmöglichkeiten möglich
  • Anbieter bietet optimale Beratung und ggf. Modifizierungen nach dem Kauf

Außerdem sinnvoll

  • Tischaufbau, passend
  • Entsprechend der Last einstellbare Schwenkarme
  • Tischausleger, einstellbar
  • Werkzeuglaufwagen, leicht laufend verfahrbar
  • Werkzeuglos adaptierbare Regalböden, unterschiedlich groß
  • Kabelwanne
  • Module für Fertigungsinseln und Eckanwendungen
  • Schubladenschränke
  • Armauflage, ergonomisch und antistatisch
  • Fußstütze, in der Höhe einstellbar
  • Optimale Medienversorgung (Strom, Druckluft)
  • Vorlagen-Halter, Sichttafel-Halter, PC-Halter
  • Verschiedene modulare Komponenten zur Werkzeugbereitstellung
  • Konzepte und Produkte zur körpergerechten Bereitstellung von Material entsprechend unterschiedlicher Logistikphilosophien

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Arbeitsplatzmatten

Arbeitsplatzmatten

Stehen im Job: Besser auf speziellen Matten

Ob im Verkauf, im Friseurberuf, während Operationen oder besonders häufig auch in der Industrie: Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin haben rund 16,5 Millionen Menschen in Deutschland einen Job, in dem sie teilweise oder sogar ganztätig im Stehen arbeiten müssen. Stehen gilt als ungefährlich, kann jedoch dem Körper schaden, wenn es übertrieben wird. Die Belastungen, die dabei auf den Körper wirken, können zu Muskel- und Gelenkproblemen, Rückenschmerzen, Krampfadern und sogar Kreislaufbeschwerden führen. Stehende Jobs abzuschaffen ist natürlich nicht möglich, wohl aber den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass das Stehen deutlich weniger belastend ist. Wie spezielle Arbeitsplatzmatten mit dämpfenden Eigenschaften dazu beitragen, lesen Sie in diesem Beitrag.

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Arbeitsplatzmatten schonen Gelenke und steigern die Leistungsfähigkeit

Ergonomisch dämpfende Arbeitsplatzmatten leisten einen positiven Beitrag für viele Millionen Menschen, die in ihrem Beruf stehen müssen. Eine auf die menschliche Physiologie abgestimmte Elastizität der Matten entlastet nicht nur die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, sondern auch die Wirbelsäule. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bleibt viel länger erhalten und kann so die Ausfallzeiten der Mitarbeiter reduzieren – was letztlich auch die Motivation steigert.

Auf hartem Untergrund ermüdet die Muskulatur

Warum das funktioniert, lässt sich ganz einfach erklären: Auf einem harten Untergrund ermüdet die Muskulatur sehr schnell. In der Folge fehlt der Wirbelsäule die wichtige Unterstützung und sie gerät aus dem Gleichgewicht. Die Belastung der Bandscheiben nimmt zu, es kommt zu schmerzhaften Verspannungen. Durch die verringerte Muskelaktivität in den Beinen wird der Rückfluss des Blutes aus den Venen nicht mehr ausreichend unterstützt: Diese sogenannte Muskelpumpe stellt mehr und mehr ihren Dienst ein. Schwere Beine und schmerzhafte Blutstauungen sind die Folge. Es drohen Krampfadern und Kreislaufprobleme.

Länger fit und nicht so schnell ermüdet

Durch ergonomische Arbeitsplatzmatten lassen sich diese Probleme vermeiden. Die Stoßbelastung verringert sich und die speziell gestalteten Oberflächen regen zu intuitiven Ausgleichsbewegungen an. Das hat gleich zwei positive Effekte: Zum einen bleibt die Muskelpumpe in den Beinen in Betrieb und sorgt für eine reibungslose Durchblutung. Zum anderen wird die Muskulatur rund um die Wirbelsäule ausgeglichener belastet. So entsteht kein einseitiger Druck auf die Bandscheiben. Auch die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke werden weniger belastet.

Ergonomie und Arbeitssicherheit finden gleichermaßen Berücksichtigung

Aber nicht nur die gesundheitlichen Aspekte werden durch ergonomische Arbeitsplatzmatten begünstigt. Auch für die Arbeitssicherheit spielen sie eine nicht unerhebliche Rolle – sofern sie rutschfest ausgestattet sind und sich damit die Gefahr für Stürze nicht erhöht. Ein weiterer Vorteil: Herabfallende Werkzeuge oder Produkte werden vor Beschädigungen geschützt.

Mit unterschiedlich gestalteten Oberflächen-Geometrien können ergonomische Arbeitsplatzmatten an trockenen, feuchten oder drehfreudigen Arbeitsplätzen verwendet werden. Damit sie möglichst lange eingesetzt werden können, sollten sie hohen Belastungen standhalten, Trittsicherheit mit geringem Drehwiderstand aufweisen und über besonders flache Anfahrkanten verfügen.

Checkliste für rückengerechte Arbeitsplatzmatten

  • Eine der wichtigsten Aufgaben der Arbeitsplatzmatte ist die Reduzierung von Stößen beim Stehen, beim Gehen oder beim Drehen, denn so werden frühzeitig Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken reduziert: Verspannte Muskeln oder geschwollene Beine treten deutlich weniger auf.
  • Das Material der Matte muss elastisch sein und bei Belastungen angemessen nachgeben. Das entlastet die Gelenke. Wichtig dabei ist jedoch das Gefühl, dass man sicher steht – die Elastizität darf nicht zu hoch sein. Das schont die Bänder der Gelenke, die bei einer zu weichen Matte zu stark beansprucht werden und bei langfristiger Nutzung überdehnt werden könnten.
  • Die Matte aktiviert durch ihre Elastizität und Oberflächenstruktur die Beinmuskulatur, insbesondere die Waden. Gesundheitliche Beanspruchungsreaktionen durch Dauerbelastungen des Muskel-Skelett-Systems werden vermindert.
  • Für einen sicheren Stand ist es weiterhin wichtig, dass die Arbeitsplatzmatten eine gute Rutschfestigkeit aufweisen. Die Oberflächenstruktur fördert zusätzlich die bewusste Wahrnehmung von Rändern. Dabei darf die Mattenhöhe nicht zu einer zusätzlichen Stolpergefährdung führen.
  • Damit die Arbeitsplatzmatten in unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden können, dürfen die Eigenschaften sowohl bei Kälte, Hitze, Feuchtigkeit, in Trockenbereiche oder im Außenbereich nicht beeinflusst werden. Auch Chemikalien, Ölen, Fetten und ähnlichen Substanzen müssen sie standhalten. Idealerweise bietet der Hersteller Vorabprüfungen für den benötigten Einsatzbereich an. Wünschenswert ist, dass die Matten leicht zu reinigen und wartungsfrei sind.
  • Nicht alle Arbeitsplätze sind gleich, deshalb müssen die Arbeitsplatzmatten zu den individuellen Gegebenheiten passen. Dies kann durch einen individuellen Zuschnitt oder auch über eine Puzzleverlegung gewährleistet werden. So können auch größere Arbeitsbereiche leicht ausgelegt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Matten stabil und rutschfrei auf dem Untergrund liegen.

Mindestanforderungen

  • Stoßdämpfende Eigenschaften zur Reduzierung von Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken
  • Elastische Eigenschaften
  • Ausschluss von zusätzlichen Kniebelastungen bei Dreh- und Gehbewegungen
  • Rutschfeste Oberflächen
  • Einsetzbar bei großer Kälte und Hitze
  • Schwer entflammbar
  • UV-beständig und wasserfest
  • Resistent gegen die meisten Öle, Fette und viele Chemikalien
  • Oberflächenstruktur, die die bewusste Wahrnehmung von Rändern fördert
  • Bauhöhe, die keine zusätzliche Stolpergefahr darstellt
  • Benutzerfreundliche Verbindungslösungen mit stolperfreien Übergängen

Außerdem sinnvoll

  • Hohe Abriebfestigkeit
  • Einsetzbar in Lebensmittel- und Hygienebereichen
  • Elektrisch ableitende Eigenschaften
  • Unterschiedliche Härtegrade innerhalb einer Stehmatte
  • Geräusch-Varianten beim Auftritt mittels digitaler Module
  • Leicht zu reinigen

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Webersdorf 11
5132 Geretsberg
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Unterarmauflagen

Unterarmauflagen

Kleines Tool – große Wirkung – Wie eine Unterarmauflage den Büroarbeitsplatz ergonomischer macht

Angesichts mancher Büroarbeitsplätze ist es kaum zu glauben, dass es den Begriff Ergonomie schon seit 1857 gibt. Unbequeme Stühle, unverstellbare Schreibtische und Computer, die im falschen Winkel stehen, sind immer noch weit verbreitet. Glücklicherweise nicht überall. Viele der rund 32 Millionen Menschen, die im Büro arbeiten, haben höhenverstellbare Tische und ergonomisch durchdachte Stühle. Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz darüber hinaus ergonomisch sinnvoll erweitern möchten, sollten Sie zudem über eine Unterarmauflage nachdenken.

72 Prozent aller Schreibtischtäter kämpfen mit Problemen

Es ist nur ein kleines Tool, kann aber den Unterschied ausmachen. Eine clever gestaltete Unterarmstütze kann eine wertvolle Hilfe für Sie sein. Vor allem, weil sie zu Ihrer Entlastung beitragen kann. Diese ist bei 72 Prozent der Menschen, die einen Büroarbeitsplatz haben, auch nötig. Sie leiden unter Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, Armen und Handgelenken. Der Mausarm ist mittlerweile zur Volkskrankheit mutiert und trägt den wissenschaftlichen Namen Repetitive Strain Injury Syndrom, kurz RSI-Snydrom genannt. Doch wie muss eine Unterarmstütze gestaltet sein, um Ihnen trotz tausendfacher Mausklicks täglich auch helfen zu können?

Schon eine kleine Haltungskorrektur reicht aus

Es ist nur eine kleine Veränderung Ihrer Handhaltung, aber sie kann große Wirkung zeigen. Bei konventionellen Mäusen und Tastaturen liegt Ihr Unterarm auf dem Tisch und das Handgelenk knickt nach oben ab, um beide Hilfsmittel bedienen zu können. Mit einer Unterarmauflage bleibt Ihr Handgelenk in neutraler Position und schon diese kleine Positionsänderung kann nachweislich zu einer Entlastung der Arme, des Nackens und der Schulterpartien führen. So ganz nebenbei verhilft sie Ihrem Körper zu einer aufrechteren und damit für den Rücken gesünderen Haltung.

So muss eine ergonomische Unterarmauflage gestaltet sein

Etliche Arbeitgeber haben schon verstanden, wie wichtig die Dynamik bei einem Sitzarbeitsplatz ist. Höhenverstellbare Schreibtische sind dabei ein äußerst wertvolles Hilfsmittel und eine Unterarmstütze kann Ihren Arbeitsplatz noch einmal zusätzlich rückengerecht aufpeppen. Wichtig dabei: die Unterarmauflage muss bedienerfreundlich, sicher und ohne größeren technischen Aufwand an den Tischkanten bestehender Tisch- oder auch Pult-Systeme angebracht werden können. Experten raten in diesem Zusammenhang zu der besonders variablen Bügeltechnik. Dabei wird die Auflage einfach an der Tischkante aufgesteckt und ist jederzeit leicht wieder abzunehmen. Ideal, wenn sich die Bügel dabei an die Tischplattenstärke anpassen lassen.

Gerade bei höhenverstellbaren Sitz-Steh-Systemen muss die eingehängte Unterarmauflage zudem eine kontinuierliche und sichere Tischgebundenheit gewährleisten. Möglich machen kann das die Formgebung und eine Gummibeschichtung. Die Unterarmauflage muss ein entspanntes Ablegen der Unterarme gewährleisen. Denn nur so ist es möglich, Maus und Tastatur nach physiologischen Gesichtspunkten zu bedienen. Zu guter Letzt sollte sie über eine hautfreundliches, abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial verfügen.

Checkliste für rückengerechte Unterarmauflagen

  • Wichtigste Voraussetzung einer Unterarmauflage ist, dass sie ihrer Aufgabe gerecht wird und ein entspanntes Ablegen der Unterarme und somit ein physiologisches Bedienen der Eingabegeräte (Tastatur und Maus) ermöglicht. In Kombination mit einem idealerweise höhenverstellbaren Schreibtisch oder einem Stehpult-System muss sie darüber hinaus eine rückenfreundliche Positionierung der Unterarme ermöglichen.
  • Eine weitere Grundvoraussetzung ist, dass die Unterarmauflage sicher an der Arbeitsplatte befestigt werden kann und nicht von allein verrutscht. Die Anbringung muss dabei ohne großen Aufwand erfolgen, so lässt sie sich auch mal schnell entfernen, wenn sie nicht erforderlich sein sollte.
  • Vorteilhaft ist weiterhin, wenn sich die Unterarmauflage an verschieden dicke Arbeitsplatten anpassen lässt. Auf eine möglichst waagerechte Anbringung ist zu achten.
  • Last but not least achten Sie auf ein hautfreundliches Material. Sind die Unterarme mal nicht bedeckt, haben Sie direkten Hautkontakt zum Bezugsmaterial und das darf sich dann nicht störend auf Ihre Arbeit auswirken. Damit auch die Hygieneanforderungen erfüllt werden können, muss sich der Bezug abnehmen und waschen lassen.

Mindestanforderungen

  • Anbringung ohne technischen Aufwand
  • Immer sicher mit dem Tisch verbunden
  • Ermöglicht eine rückenfreundliche Positionierung an Tisch-Pult-Systemen
  • Gewährleistet ein entspanntes Ablegen der Unterarme und somit ein physiologisches Bedienen der Eingabegeräte (Tastatur und Maus)
  • Hautfreundliches, abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial

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R-Go Tools B.V.
Techniekweg 15
4143HW Leerdam
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Sattelsitze

Sattelsitze

Ein Sattelsitz sorgt für einen gesunden Rücken

Bewegt sitzen und gleichzeitig Haltung bewahren, ist in vielen sitzenden Berufen mit höheren und flexiblen Arbeitspositionen, eine große Herausforderung. Auf etlichen Sitzgelegenheiten ist es nahezu unmöglich, die natürliche S-förmige Krümmung der Wirbelsäule, über einen längeren Zeitraum beizubehalten. Anders sieht das bei einem ergonomischen Sattelsitz aus. Dieser unterscheidet sich von seinen Artgenossen in vielen Details und sorgt - entsprechend konzipiert- für eine aufrechtere und gesündere Haltung.

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Sattelsitze – eine Lösung mit vielen Einsatzmöglichkeiten.

Wenn man Studenten der Zahnmedizin nach ihrer größten Herausforderung fragt, dürfte die Antwort so manchen überraschen. Es ist nicht nur der umfangreiche medizinische Lehrstoff, der den meisten Probleme bereitet, sondern die für den Rücken so belastende Haltung während einer Behandlung. In einer US-Studie(2) gaben 70 Prozent der Zahnmedizinstudenten der Universität von San Francisco an, unter Schulter- und Nackenschmerzen zu leiden. Schuld daran ist die beim Zahnarzt typische Haltungsmonotonie in Kombination mit oftmals ungeeigneten Sitzgelegenheiten. Mit einem ergonomisch gestalteten Sattelsitz hingegen, ist es möglich, die Belastung für den Rücken und seine Strukturen deutlich zu reduzieren.

Dieses Phänomen gilt nicht nur für Berufe in der Zahnmedizin, sondern auch für viele andere Berufe, die lange in höheren und flexiblen Arbeitspositionen sitzen müssen. Eine gute Beckenbalance durch rhythmische Be- und Entlastungswechsel der Wirbelsäule ist wichtig. Hier ist der Sattelsitz für eine sehr gute Entlastung spürbar gesundheitsfördernd.

Der Sattelsitz findet sich nicht nur in Zahnarztpraxen, sondern auch in verschiedenen Therapiepraxen und Kliniken, sowie auch in der Industrie (bei flexiblen Arbeitspositionen wie z. B. bei Montagetätigkeiten) oder im Architekturbüro Anwendung. Überall dort, wo flexibles bewegtes gesundes Sitzen dauerhaft erforderlich ist.

Die Form bringt den Effekt

Die Entstehungsgeschichte rückenfreundlicher Sattelsitze ist unter anderem der Beobachtungsgabe der australischen Ergotherapeutin Mary Gale vor 30 Jahren zu verdanken. Sie ging dem Phänomen auf den Grund, warum ein behindertes Kind sich nicht auf einem normalen Stuhl halten kann, wohl aber auf einem Pferd sitzend im Sattel. Das Ergebnis ihrer Untersuchungen: Die besondere Form der Sattel erlaubt eine natürliche und rückenfreundliche Haltung, bei der es nicht zu einer Unterbrechung der Blutzirkulation kommt, wie auf den meisten herkömmlichen Sitzgelegenheiten.

Auf Basis dieser Erkenntnisse beruhen die immer weiter entwickelten modernen Sattelsitze. Auf ihnen sitzend kommt es zu einer leichten Beckenkippung und einer in 45 Grad gebeugten Ruhestellung der Hüftgelenke. Das ist ideal, um die natürliche Form der Wirbelsäule zu bewahren und den Druck auf die Bandscheiben zu mindern. Das Resultat ist eine gut ausbalancierte und bequeme Haltung, die auch eine rhythmische Be- und Entlastung der Wirbelsäule ermöglicht.

Was zudem wichtig ist

Um diese für den Rücken so ideale Position zu gewährleisten, muss ein sattelgeformter Sitz darüber hinaus in verschiedenen Größen erhältlich sein. Nur so ist gewährleistet, dass kleinere Schulkinder, als auch große Menschen optimal auf ihnen sitzen. Egal ob ein kleiner, mittelgroßer oder großer Stuhl – mit Hilfe eines leichtgängigen Gaslifts - sollte zudem eine stufenlose Höhenregulierung möglich sein. Ganz wichtig ist außerdem eine variable Neigungswinkelverstellung der Sitzfläche. So können Anwender ihre Arbeitsposition ständig auf ihre Bedürfnisse einstellen.
Alle Einstellmöglichkeiten sollten des Weiteren leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch gestaltet und einfach zu handhaben sein. Bei Sattelsitzen, die im Operationssaal oder Labor zum Einsatz kommen, ist es zudem aus hygienischen Gründen erforderlich, eine Höheneinstellung ohne Zuhilfenahme der Hände zu ermöglichen. Die Einstellung sollte deshalb zum Beispiel mit Hilfe der Füße möglich sein.

Quelle: (2) Rising DW, Bennett BC, Hursh K, Plesh O. Reports of body pain in a dental student population. J Am Dent Assoc. 2005 Jan;136(1):81-6.

Checkliste für rückengerechte Sattelsitze

  • Sattelsitze werden meist in einer halb stehenden und halbsitzenden Haltung verwendet. Daher ist es wichtig, dass sich die Sitzhöhe für unterschiedlich große Menschen einstellen lässt. Zumindest müssen unterschiedlich große Modelle angeboten werden. Die Sitzwinkelöffnung liegt ideal bei ca. 135° / 45° Neutral-Null-Methode, sollte jedoch der Arbeitsaufgabe angepasst sein.
  • Entsprechend der Arbeitsaufgabe kann es erforderlich sein, dass der Neigungswinkel der Sitzfläche angepasst werden muss. Hierzu ist auf eine entsprechende Verstellmöglichkeit zu achten.
  • Für eine leichte Anpassung müssen alle Verstellhebel leicht zu erreichen sein und sollten eine erwartungskonforme Bedienung ermöglichen.
  • Entscheidend ist der Sitzkomfort. Da dies stark vom persönlichen Empfinden und der Arbeitsaufgabe abhängig ist, muss hierfür eine Lösung angeboten werden – z. B. durch unterschiedliche Sattelprofile.
  • Der Sitzkomfort verbessert sich, wenn sich das Becken in einer ausbalancierten Haltung befindet. Durch eine leichte Sitzwölbung im hinteren Bereich wird dies unterstützt.
  • Je nach beruflichen Einsatzgebieten kann es erforderlich sein, dass der Sitz häufiger gereinigt werden muss. Dann ist bei der Materialauswahl auf eine leichte Reinigung bzw. Desinfizierbarkeit zu achten.
  • Eine gute Standfestigkeit darf keinesfalls fehlen.
  • Für spezielle Einsatzgebiete können besondere zusätzliche Ausstellungsmerkmale den Komfort weiter erhöhen. Hierzu zählen eine einstellbare Armlehne um Schulter und Nackenmuskulatur temporär zu entlasten oder eine anpassbare Rückenlehne.
  • Ebenfalls vorteilhaft sind ein Fußring für mehr Flexibilität oder eine Handfreie Sitzhöhenverstellung z. B. im Labor oder im Operationssaal.

Mindestanforderungen

  • Höhenverstellung
  • Sitzneigungsverstellung
  • Leichte Handhabung
  • Komfortable Sitzhaltung
  • Einhaltung von Hygienevorschriften
  • Standsicherheit

Außerdem sinnvoll

  • Höheneinstellbare Armlehnen
  • Höheneinstellbare Rückenlehne
  • Fußring
  • Handfreie Sitzhöheneinstellung
  • Mehrdimensionale Bewegungsfunktion

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Steh-Sitzstühle

Steh-Sitzstühle

Aktiv- Stühle für das Arbeiten an Steh-Sitzarbeitsplätzen

Für eine effektive Arbeitsleistung und für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist nach heutigen Erkenntnissen neben der gesundheitsbewussten Einstellung des Menschen sowie stabiler sozial-psychologischer Rahmenbedingungen, die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes ideal. Egal ob im Büro oder im industriellen Bereich. Zur ergonomischen Gestaltung zählt als Ziel der Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen.

Die Bedeutung ergonomischer Steh-Sitzstühle

Es gibt Möbel, die „bewegtes Sitzen“ möglich machen: Sinnvolle Aktiv-Stühle halten aufgrund ihrer besonderen Konstruktion automatisch die Rücken- und die Bauchmuskulatur aktiv – und damit fit. Obgleich in die Arbeitsplatzgestaltung mittels Sitzecken oder Steh-/ Sitzkombinationen schon Bewegung gekommen ist, gibt es reine Steharbeitsplätze, an denen ständig stehend gearbeitet werden muss - z. B. Tresen, Labor, Rezeption, höhenverstellbare Schreibtische. Damit solche Arbeitsbedingungen langfristig ohne gesundheitliche Schäden überstanden werden können, sind sogenannte Sitz- Stehstühle unverzichtbar.

Steh-Sitzstühle sind höher als normale Stühle, haben eine relativ kleine, in der Neigung verstellbare Sitzfläche und können leicht am Arbeitsplatz verschoben werden. Sie ermöglichen eine Körperhaltung zwischen Sitzen und Stehen. Bei Personen, die Sitz- Stehstühle nutzen, lasten bis zu 60 Prozent des Körpergewichts nicht mehr auf den Beinen und Füßen, sondern auf der Sitz- Stehstühlen. Das schont Kreislauf, Gelenke, Bänder und Sehnen und ermöglicht das dynamische Aufrichten der Wirbelsäule.

Steh-Sitzstühle sind nicht nur für Steharbeitsplätze gedacht

Der Einsatz von Steh-Sitzstühlen ist aber nicht nur für reine Steharbeitsplätze zu empfehlen, sondern auch für Steh- Sitzarbeitsplätze im Büro. Hier kann der Steh-Sitzstuhl einen wichtigen Beitrag zum Wechsel zwischen Sitzen und Stehen leisten. Der Steh-Sitzstuhl sollte ausreichend standsicher, bequem und ergonomisch gestaltet sein.

Neigung der Mittelsäule und Konstruktion der Sitzfläche sind entscheidend

Durch eine leicht nach vorne geneigte Mittelsäule sitzt man automatisch „gerade“. Ziel ist es hierbei, auch bei einer hohen Sitzposition die physiologische Krümmung der Wirbelsäule zu unterstützen und zugleich die Standsicherheit zu erhöhen. Die Sitzfläche sollte höhenverstellbar sein, damit Ihre Füße vollflächig auf den Boden gestellt werden können, außerdem erhöht dies den Bewegungskomfort. Weiterhin sollte sie nicht zu tief und Ihnen zugeneigt sein.

Achten Sie darauf, dass sich der vordere Teil der Sitzfläche individuell und variabel dem Druck der Oberschenkel anpassen kann, was zu einer deutlichen Druckreduzierung führt.

Die Bedeutung von ergonomischen Steh-Sitzstühlen für gewerbliche Arbeitsplätze

Das Dreibeinprinzip mit Stopprollen stellt bei modernen Steh-Sitzstühlen sicher, dass er nicht nur auf unebenem Boden stets stabil und standsicher ist, sondern gleichzeitig auch genügend Beinfreiheit bietet. Lässt sich zudem die Sitzhöhe einfach über eine Fußauslösung verstellen, hat man die Hände frei (wichtige Funktion im Labor) und der Steh-Sitzstuhl wird auch von mehreren Nutzern schnell akzeptiert.

Hier ein paar Tipps, die Sie vor dem Kauf beachten sollten:

  • Wo genau soll der Stuhl eingesetzt werden: im Labor, am Industriearbeitsplatz, am Schreibtisch. Je nach Einsatzort können unterschiedliche Faktoren wichtig sein. Muss der Stuhl leicht zu reinigen sein? Müssen die Stuhlmechaniken vor Staub geschützt werden? Muss sich der Stuhl leicht verstellen oder transportieren lassen? All diese Dinge können wichtig sein und sollten im Vorwege bedacht werden.
  • Wechseln Sie oft die Arbeitshöhe? Dann achten Sie darauf, dass sich die Höhe einfach verstellen lässt und die Bedienung intuitiv und leicht zugänglich ist.
    Können Sie die Hände aus verschiedensten Gründen nicht für die Verstellung nutzen (z. B. im Labor) dann achten Sie auf Modelle, die alternative auslöse Mechanismen bieten, wie zum Beispiel einen Fußauslöser.
  • Neigen Sie Ihren Oberkörper oft nach vorn oder zur Seite? Benötigen Sie für Ihre Arbeit einen großen Greifraum? Dann sollte der Stuhl über eine große Beweglichkeit verfügen. Beispielsweise eine in alle Richtungen bewegliche Mittelsäule. So sind Sie flexibel und können über leichte Oberkörperbewegungen einen großen Greifraum abdecken.
  • Verlassen Sie häufig den Sitz- oder Steharbeitsplatz? Dann sind Rollen eine gute Lösung. Der Stuhl lässt sich dann leicht beiseite rollen oder wieder an den Arbeitsplatz heranzeihen.

Checkliste für rückengerechte Steh-Sitzstühle

  • Der gesamte Sitz sollte an die Bewegungen des Benutzers und an verschiedene Steh- und Sitzpositionen anpassbar sein. Ideal ist der Arbeitsaufgabe automatisch angepasster Neigungswinkel sowie die Einstellung der Sitzhöhe (von 65 bis 80 cm), damit die Füße vollflächig auf den Boden gestellt werden können.
  • Die Sitzfläche sollte nicht zu tief (circa 30 cm) sein und eine leichte Vorwärtsneigung haben. Diese hat das Ziel, die physiologische Krümmung der Wirbelsäule auch bei hoher Sitzposition zu unterstützen und zugleich die Standsicherheit zu gewährleisten. Achten Sie darauf, dass die Sitzfläche komfortabel gepolstert ist und keine Druckstellen erzeugt.
  • Der Steh-Sitzstuhl sollte über eine mehrdimensionale dynamische Beweglichkeit verfügen. Diese Beweglichkeit bewirkt unter anderem eine Aktivierung der Muskulatur des Rumpfes und der großen Gelenke, eine Aktivierung der Venenpumpe, eine Förderung der Beweglichkeit der Wirbelsäule, eine positive Beeinflussung der Druckverhältnisse an der Bandscheibe sowie eine Aktivierung der sensomotorischen Funktionen (Gleichgewichtssinn).
  • Der Steh-Sitzstuhl darf nicht zu schwer sein. Er sollte leicht und Komfortabel transportiert und/oder umgestellt werden können.
  • Alle Bedienelemente sollten intuitiv und leichtgängig sein.
  • Der Steh-Sitzstuhl muss ausreichend standsicher gestaltet sein. D. h., er darf auf unterschiedlichen Böden, wie Beton, Fliesen, PVC, Teppich oder Parkett, nicht plötzlich wegrutschen.

Mindestanforderungen

  • Vorwärtsneigung
  • Höhenverstellung
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit des Sitzes und damit flexible Anpassung an die intuitiven Bewegungen des Benutzers
  • Fester Stand
  • Komfortable Sitzfläche die keine Druckstellen erzeugt
  • Nutzerfreundliche Bedienelemente

Außerdem sinnvoll

  • Hygienische Reinigung möglich
  • Fußauslösung zur Verstellung der Sitzhöhe (z. B. im Laborbereich)

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Bürobeleuchtung

Bürobeleuchtung

Arbeiten ohne Zwangshaltungen – die optimale Schreibtischarbeitsleuchte

Die Natur hat das in vielen Fällen ziemlich clever geregelt, damit die Lebewesen auf diesem Planeten einigermaßen gut klar kommen. Die Fledermaus beispielsweise verfügt über ein ausgeklügeltes Echolotsystem. Damit kann sie sich bis zu 300 Meter weit nach vorne orientieren. Maulwürfe leben unter der Erde, sind blind und schwerhörig. Dafür haben sie zwei Nasenlöcher, mit denen sie in Stereo riechen können. So erschnüffeln sie sich ihr Futter und Gefahr. Der wichtigste Sinneskanal des Menschen sind die Augen, denn circa 80 Prozent der Sinneseindrücke werden visuell wahrgenommen.

Gerade bei der Büro- und Schreibtischarbeit sind die Anforderungen für die Augen sehr groß. In Deutschland arbeiten Millionen Menschen in einem Büro. Für sie ist eine angemessene Schreibtischbeleuchtung enorm wichtig, nicht nur um die Sehleistung zu erhalten, sondern auch um Fehlhaltungen zu vermeiden. Die Beleuchtung wirkt sich zwar nicht direkt auf das Muskel-Skelett-System aus, nimmt jedoch über sogenannte asthenopische Effekte (Asthenopie = rasche Ermüdbarkeit der Augen) Einfluss. Deshalb spielen optimale Lichtverhältnisse eine wesentliche Rolle für das Einnehmen von entlastenden Körperhaltungen und wirken sich so auf das Wohlbefinden und die Arbeitsleistung aus.

So entsteht ein Bild

Damit das Sehen gut funktioniert, sind die Augen auf ausreichend Helligkeit angewiesen. Einfallende Lichtstrahlen passieren Hornhaut, Pupille und Glaskörper, bis sie auf die Netzhaut treffen. Die Netzhaut enthält 120 Millionen lichtempfindliche Stäbchen und sieben Millionen farbintensive Zäpfchen. Mithilfe dieser Sehzellen entsteht ein auf dem Kopf stehendes Bild, das neuronal zu einem realistischen Eindruck verarbeitet wird: Das Gehirn stellt das Bild sozusagen vom Kopf auf die Füße.

Mangelhafte Lichtverhältnisse werden über die Körperhaltung ausgeglichen

Doch was passiert, wenn die Schreibtischleuchte oder auch die Stehleuchte nicht den Anforderungen eines modernen Büroarbeitsplatzes entspricht? Mal ist sie zu hell, mal zu dunkel, mal kommt es zu Schattenbildung, mal zu Reflexionen. Die Folgen: Man kneift die Augen zusammen, schiebt Formulare hin- und her, um sie einigermaßen lesen zu können, dreht den Bildschirm des Computers oder – schlimmer noch – verrenkt sich den Hals und nimmt eine ungünstige Sitzposition ein.

Ein cleveres Bürobeleuchtungssystem verringert Fehlhaltungen

Um Fehlhaltungen zu verhindern und die Schreibtischarbeit für die Augen, den Rücken, die Wirbelsäule und den Nacken so angenehm wie möglich zu gestalten, haben sich pfiffige Menschen viele Gedanken gemacht und ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem entwickelt. Sie erzeugen ein homogenes und großflächiges Arbeitslicht und ihre Beleuchtungsstärke kann den jeweiligen Tätigkeiten angepasst werden. Spezielle Reflektoren sorgen für ein blendfreies Arbeiten. Die Leuchten stellen einen guten Kontrast zwischen Computerbildschirm und Arbeitsumgebung her und ermöglichen so ein ermüdungsfreies und rückenschonendes Arbeiten.

Bei Büroleuchten kommt es darauf an, dass sie flimmerfrei und stufenlos dimmbar sind. Speziell angepasste Farbtemperaturen ermöglichen darüber hinaus bestmögliches Kontrastsehen. Alle diese Vorzüge tragen dazu bei, dass einer rückenunfreundlichen Zwangshaltung vorgebeugt werden kann. Die Arbeitsbelastung sinkt, die Augen ermüden nicht so schnell und es kommt deutlich seltener zu muskulären Verspannungen. Die Beleuchtungsstärke sollte an Bildschirmarbeitsplätzen normalerweise bei circa 500 Lux liegen. 

Selbstverständlich sollten sie sich auch leicht reinigen bzw. von Staub befreien lassen. Im Gegensatz zu Stehleuchten müssen Schreibtischleuchten über eine bedienerfreundliche und leichtgängige Gelenktechnik verfügen, so passen sie sich der Arbeitsumgebung im Büro und an Bildschirmarbeitsplätzen optimal an.

Mehrere ergonomische Komponenten ergeben einen optimalen Arbeitsplatz

Grundsätzlich müssen am Arbeitsplatz nicht nur die Lichtverhältnisse stimmen. Ein Arbeitsplatz setzt sich immer aus mehreren Komponenten, wie Licht, Stuhl und Schreibtisch, zusammen. Jede Komponente für sich muss allen ergonomischen Erfordernissen genügen. Nur dann besteht die Möglichkeit daraus ein optimales Bildschirmarbeitsplatz zu entwickeln. Nur ein solches Gesamtkonzept kann letztlich der Gesundheit des Nutzers zugutekommen, Krankheitstage reduzieren, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.

Checkliste für rückengerechte Bürobeleuchtung

  • Die Armverstellung über die Gelenke muss bedienerfreundlich und leichtgängig sein. (nur bei Schreibtischleuchten)
  • Die Leuchte muss sich leicht reinigen lassen.
  • Die Leuchte muss auf die Arbeitsumgebung im Büro und an den Bildschirmarbeitsplatz anpassbar sein. Die Leuchte muss den Anforderungen der jeweiligen Arbeitsaufgabe genügen, zum Beispiel durch:
    • Anpassung der Beleuchtungsstärke (die Leuchte kann durch das Gestänge näher an das Objekt gebracht werden)
    • Weich verlaufende Beleuchtungsstärken
    • Anwendungsgerechte Farbtemperaturen (ermöglichen bestmögliches Kontrastsehen)
    • Gleichmäßige Ausleuchtung des zentralen und peripheren Sehfeldes (dadurch wird die Adaption des Auges erleichtert und der Augen-Ermüdung vorgebeugt).
    • Vermeidung von Reflexionen/Reflexblendungen
    • Flickerfreie (flimmerfreie) und lichtstarke Leuchten
    • Stufenlose Dimmregulation
  • Optimierte Sehbedingungen (infolge flächiger, homogener, blend- und schattenarmer Beleuchtung) vermeiden Zwangshaltungen (etwa eine stark vorgeneigte Kopfhaltung), z. B. durch:
    • eine Leuchtkopf- und Feinjustierung des Gestänges beim Nahsehen (Sehabstand 40-80 cm). (nicht bei Stehleuchten)
    • eine Anbringung, die es erlaubt, die Beleuchtung auf den gewünschten Sehbereich zu lenken. (nicht bei Stehleuchten)
    • eine störungsfreie und erwartungskonforme Handhabung.

Mindestanforderungen

  • Bedienerfreundliche und leichtgängige Verstell-Möglichkeiten (nicht bei Stehleuchten)
  • Leichte Reinigung
  • Anpassbar an die Arbeitsumgebung
  • Möglichkeit die Beleuchtungsstärke anzupassen
  • Anwendungsgerechte Farbtemperatur
  • Gleichmäßige Ausleuchtung
  • Dimm-Möglichkeit
  • Blend-, schatten-, reflexionen- und flimmerfreie Beleuchtung
  • Leichte Justierung der Gestängeleuchte beim Nahsehen (nicht bei Stehleuchten)

Außerdem sinnvoll

  • Leuchten mit LED-Technologie (geringer Energiebedarf, geringe Erwärmung der Oberflächen)
  • Automatische Einschaltfunktion
  • Intelligente Lichtsteuerung
  • Netzwerkfähigkeit (Konnektivität)

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Waldmann

Schreibtischleuchten

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Peter-Henlein-Straße 5
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Schreibtische (Steh-Sitzarbeitsplätze)

Schreibtische (Steh-Sitzarbeitsplätze)

Ideal am Büroarbeitsplatz: Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen

Für die effektive Büroarbeit und für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist nach heutigen Erkenntnissen neben einer positiven Einstellung des Menschen der Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen ideal. Arbeitsmediziner empfehlen als Formel: Maximal 50 % Sitzen, ca. 25 % Stehen und ca. 25 % Bewegen. Wichtig dafür ist mindestens ein integrierter Stehplatz. Noch besser ist ein höhenverstellbarer Sitz- und Steharbeitsplatz, der den notwendigen Belastungswechsel problemlos ermöglicht.

Der Haltungswechsel hat positive Auswirkungen

Praxistests haben gezeigt, dass solche Arbeitsplätze tatsächlich zu mehr Dynamik während der gesamten Arbeitszeit anregen. Beim Wechsel zwischen Sitzen und Stehen passiert im Körper einfach mehr, als nur beim Wechsel zwischen verschiedenen Sitzhaltungen. Neben einer sofort spürbaren Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens bringt der freie Wechsel der Körperhaltungen einen weiteren, positiven Effekt: Auch die geistige Leistungsfähigkeit und Kreativität des arbeitenden Menschen steigt.

Konferenz im Stehen abhalten

Auch Konferenzen können im Stehen, am besten an einem entsprechend höhenverstellbaren Tisch, abgehalten werden. Diese laufen dann deutlich konzentrierter und straffer ab. Lassen sich lange Besprechungen nicht vermeiden, empfiehlt sich auch dort der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen.

Mehr Bewegung – nicht nur im Büro

Nicht nur im Büro macht ein „Mehr an Bewegung“ Sinn, sondern sie hilft uns in unserem gesamten Alltag. Es ist nicht schwer, aber absolut von Nutzen, sich das bewusst zu machen und immer wieder nach Möglichkeiten zu schauen, wie wir mehr Bewegung in unseren Alltag bringen können (siehe auch „Tipps für den bewegten Alltag“ weiter unten).

Tipps für den bewegten Alltag

  • Besprechungen und Telefonate weitestgehend im Stehen erledigen oder dabei auf und abgehen.
  • Verzichten Sie auf Aufzuge und Rolltreppen und nehmen Sie stattdessen die Treppe.
  • Holen Sie Dinge selbst, statt sie sich mitbringen zu lassen.
  • Überlegen Sie sich einen „bewegten“ Weg zur Arbeit (zu Fuß oder mit dem Fahrrad, eine U-Bahn- oder Busstation früher aussteigen, einen Parkplatz wählen, der circa 10 Minuten vom Arbeitsplatz entfernt liegt).
  • Machen Sie Spaziergänge in der Pause oder nach Feierabend.
  • Wenn Sie über etwas nachdenken müssen, gehen Sie ein paar Schritte. Das hilft beim Organisieren und Strukturieren von Gedanken.
  • Organisieren Sie Ihre Arbeitsabläufe so, dass Wege entstehen, zum Beispiel durch die Verlagerung des Druckers und des Kopierers in einen anderen Raum oder indem Sie Mitarbeiter persönlich aufsuchen, anstatt ihnen eine E-Mail zu schreiben.
  • Führen Sie Besprechungen während eines Spaziergangs im Freien durch.
  • Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren: Suchen Sie nach freien Stehplatzen und spielen Sie mit Ihrem Gleichgewicht und der Dynamik des sich bewegenden Verkehrsmittels.

Checkliste für rückengerechte Schreibtische (Steh-Sitzarbeitsplätze)

  • Die individuelle Einstellung auf Ihre Körpermaße muss – unabhängig von der Belastung – leicht, schnell, problemlos und ohne Werkzeug erfolgen können. Die Unterarme sollen bei locker in den Schultergelenken herabhängenden Armen im rechten Winkel auf der Tischplatte aufliegen.
  • Der Schreibtisch muss über eindeutige, leicht erreichbare Bedienelemente verfügen.
  • Eine ausreichende Beinfreiheit ist äußerst wichtig, da es ansonsten zu Behinderungen beim Arbeiten (u. a. Verdrehungen) kommen kann. Die vom TÜV vorgegebene Beinfreiheitskurve (definiert den erforderlichen Freiraum für die Beine beim Sitzen/Stehen am Schreibtisch und untersagt zum Beispiel störende Quertraversen) muss erfüllt werden.
  • Die Lichtquellen sollten absolut blendfrei sein – dazu zählt auch das Sonnenlicht. Wenn es von der Seite kommt, dann sollte es keine zusätzlichen störenden Schatten werfen. Die Möglichkeit zur Verwendung von intelligenten Lichtschutzvorrichtungen sind wahrzunehmen.

Mindestanforderungen

  • Einfache Höheneinstellung, die ein aufrechtes Stehen ermöglicht
  • Eindeutige Bedienelemente
  • Einstellbare Hubkraft des Tisches (außer bei motorbetriebenen Tischen)
  • Ausreichende Beinfreiheit
  • Nur für Konferenztische: Verschiedene Tischgrößen wählbar
  • Nur für Konferenztische: Mindestens 70 cm Tischkantenlänge pro Person
  • Nur für Konferenztische: Gute Standposition der Nutzer an allen Plätzen am Tisch

Außerdem sinnvoll

  • Fußstütze (als wechselnde Unterstützung bei der Steharbeit)
  • Kollisionsschutz (stoppt den Verstell-Vorgang bei Widerstand)
  • Nutzerfreundliche Schnittstelle für Ladegeräte, Notebook und Netzanschlüsse
  • Beleuchtungseinheit variabel montierbar (rechts – links)
  • Flexibler Monitorarm zur dreidimensionalen Positionierung des Bildschirms
  • Einfache Nachrüstung von Kabelführung und Desktophalter
  • Elastische Fußmatte zur Förderung der komplexen Stehdynamik

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Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG / Bosse
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Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
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VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co
Hochhäuser Str. 8
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Stehpulte / Mobile Stehpulte

Stehpulte / Mobile Stehpulte

Ideal: Im Büro und im Homeoffice stehen und sitzen!

Der menschliche Körper verlangt nach Bewegung. Wer ständig sitzt, wird krank - selbst im perfekt angepassten Stuhl. Also lieber Stehen statt Sitzen? Denn schließlich verursacht auch längeres Stehen Beschwerden. Wie so oft liegt die Lösung in der Mitte. In diesem Fall im Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen. So kommt Dynamik in die Büroarbeit, werden Körper und Geist aktiviert und stimuliert.

Stehen bzw. Sitzen belastet Ihren Körper unterschiedlich. Beim Sitzen ist der Druck auf Ihre Bandscheiben fast doppelt so hoch wie beim aufrechten Stehen. Deshalb sollten Sie bei der Schreibtischarbeit immer mal wieder aufstehen, um die Wirbelsäule zu entlasten. Der Wechsel von Sitzen und Stehen trainiert Rücken- und Beinmuskulatur, verbessert Ihre Atmung, stimuliert Herz und Kreislauf, regt Verdauung und vegetatives System an. Im Stehen sind Sie wacher, reaktionsschneller und konzentrierter. Ihr Gehirn schaltet im Stehen 5 bis 20 Prozent besser als im Sitzen.

Animation zum häufigen Haltungswechsel

Um diese benötigte Steh-Sitzdynamik in das Büro zu integrieren empfiehlt sich ein Stehpult. Hierbei ist zu unterscheiden, dass es die freistehende, mobile (praktisch für das Homeoffice) und eine nachträglich auf einem Tisch anzubringende Variante gibt.

Der Arbeitsplatz Stehpult muss so gestaltet sein, dass er zu einem häufigen Haltungswechsel animiert, z. B. durch ein dort befindliches Telefon, so dass Sie grundsätzlich im Stehen telefonieren oder dass Sie Ihre E-Mails immer am Stehpult bearbeiten. Oder eben als gute Ergänzung zu einem klassischen Schreibtisch der nicht als Stehtisch genutzt werden kann.

Einfache Höhenverstellung

Das Stehpult muss leicht auf Ihre Körpergröße einzustellen sein und so auch unterschiedlichen Nutzern in jeder Position ein Arbeiten in aufrechter Haltung ermöglichen. Je schneller und bequemer (ohne Werkzeuge!) die Höhenverstellung realisiert werden kann, desto vielseitiger wird das Stehpult eingesetzt. Beim Stehpult ist das Wichtigste die richtige Höhe der Vorderkante. Die Ellenbogen sollen sich etwa zwei Finger breit über der Vorderkante der Pultplatte befinden, wenn Sie – aufrecht stehend – Ihre Hand zur Faust geschlossen unter das Kinn halten.

Pultplatten-Eigenschaften

Die Arbeitsplatte muss ausreichend groß sein – mindestens DIN A3.

Darüber hinaus muss sie über eine Neigungsmechanik (leicht bedienbar!) verfügen. Denn je mehr die Pultplatte neigbar ist, umso weniger muss der Kopf beim Schreiben bzw. Lesen nach vorne geneigt werden. Dies erspart so manche muskuläre Verspannung.

Bei einem auf dem Schreibtisch nachrüstbaren Stehpult ist es zudem wichtig, dass die Arbeitsflächenposition flexibel um die eigene Achse (360°) drehbar ist. Dadurch wird eine rückengerechte Positionierung der Pultplatte in jeder Situation ermöglicht. Das heißt, die Arbeitsfläche muss immer so eingestellt werden, dass Sie direkt vor dem Pult/der Platte stehen und arbeiten können.

Fußstütze

Optimal ist eine integrierte (bei Nachrüstung zustellbare) Fußstütze. Diese hilft, die Beine zu entlasten und eine Beckenkippung nach hinten zu verhindern, bei der ein Rundrücken die Folge wäre. Dabei sollten abwechselnd die Füße bei abgewinkelten Kniegelenken abgestützt werden (sogenannter Treseneffekt).

Das Stehpult muss einen sicheren Stand haben. Rollen (beim mobilen Stehpult) müssen leicht arretierbar sein. So ist das Pult vor dem Wegrollen gesichert.

Nachrüstbares Stehpult

Bei einem nachrüstbaren, am Arbeitsplatz integrierten Stehpult ist eine möbelunabhängige Befestigung sinnvoll. Das Stehpult muss entsprechend Ihrer individuellen Arbeitsabläufen dort installiert werden, wo es für Sie am günstigsten ist. Dies kann sich im Laufe der Nutzung auch verändern. Das Stehpult muss zudem ausreichend stabil sein. So können Sie sich auch mal mit dem Oberkörper auf dem Pult abstützen.

Arbeitsmediziner empfehlen als Formel für ideale Büroarbeit:
Maximal 50 % Sitzen, etwa 25 % Stehen und etwa 25 % Bewegen.

Anmerkung

Unternehmen mit den besten, hochwertigsten Arbeitsplätzen werden sich im globalen Wettbewerb behaupten, weil sie die besten, motiviertesten und innovativsten Mitarbeiter haben werden.Die Verbindung von Arbeitsplatzqualität und Wettbewerbsfähigkeit lässt sich inzwischen eindeutig in den Bilanzen nachweisen. Das Büro braucht Bewegung – dadurch wird die geistige Leistungsfähigkeit gefördert und nur so ist dauerhafte geistige Leistung möglich.

Weitere Informationen

 Der Steharbeitsplatz sollte

  • stets präsent sein.
  • zur Nutzung anregen.
  • ohne Aufwand benutzbar sein.
  • nach dem Aufstehen direkt verfügbar sein.
  • leicht integrierbar sein.
  • an günstiger Stelle installiert sein, z. B. bei Befestigung auf dem Schreibtisch.
  • mobil sein, z. B. auf Rollen.
  • mit einer Fußstütze ausgerüstet sein

Der gesundheits- und leistungsfördernde häufige Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen gelingt, wenn

  • er keinen Mehraufwand vom Nutzer erfordert,
  • sich die Arbeitsorganisation verbessert,
  • persönliche Vorteile unmittelbar spürbar und
  • genügend Anreize zum Haltungswechsel gegeben sind.

Checkliste für rückengerechte Stehpulte / Mobile Stehpulte

  • Menschen sind unterschiedlich groß, daher ist ein großes Maßspektrum der stufenlosen Höhenverstellung erforderlich. Einfache und bequeme Verstellmöglichkeiten fördern die rasche Anpassung an die jeweilige Tätigkeit und den Nutzer.
  • Auswählbare Arbeitsplatten (Abmessung/Form) sorgen dafür, dass Sie das Pult passend zum Einsatzzweck konfektionieren können. Dabei muss die Arbeitsfläche, mindestens DIN A3 umfassen
  • Eine leichtgängige Verstellmöglichkeit der Pultplatte sowie eine Neigungsverstellung von 0 bis etwa 15°m, optimalerweise bis 30° z. B. für Präsentationen, ist für eine gesunde Körperhaltung wichtig.
  • Ein Abrutschen von Gegenständen muss bei schräg geneigter Platte (z. B. beim Lesen) durch eine spezielle Vorrichtung vermieden werden.
  • Kontrastarme, nicht spiegelnde Pultplattenoberfläche sorgen für gutes Sehen
  • Arretierbare Rollen (beim mobilen Stehpult) sorgen für einen sicheren Stand
  • Integrierte Fußstütze beim mobilen Stehpult (bzw. eine zustellbare Fußstütze beim nachrüstbaren Tisch-Stehpult) für entlastendes Stehen

Mindestanforderungen

  • Leichte Höheneinstellung
  • Pultplatte mit ausreichender Größe (mindestens DIN A3)
  • Neigungsverstellbare Pultplatte
  • Sicherer Stand
  • Fußstütze
  • Mobilität
  • Abrutschen von Gegenständen muss verhindert werden
  • Kontrastarme nicht spiegelnde Pultplattenoberflächen
  • Möbelunabhängige Befestigung (beim nachrüstbaren Stehpult)
  • Flexibel um die eigene Achse (360°) drehbare Pultplatte (beim nachrüstbaren Stehpult)

Außerdem sinnvoll

  • Zubehör wie Arbeitsplatzleuchten, Telefonhalterung oder Ablagekörbe
  • Verschiedene Pultplatten
  • Neigungsverstellung > 15°

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Belade- und Transportsysteme

Belade- und Transportsysteme

Lasten bewegen, heben, be- und entladen –
allein und ohne Rückenschmerzen.

Muskeln beugen am besten gegen Rückenschmerzen vor - da sind sich Experten einig. Personen, die beruflich viel transportieren und ihr Fahrzeug be- und entladen müssen, verfügen meist über ein recht stabiles Muskelkorsett. Trotzdem leiden sie überdurchschnittlich häufig unter Rückenschmerzen. Ein Widerspruch? Nein. Denn die häufige Fehlbelastung bei dieser Arbeit kann selbst die stärkste Muskulatur nicht kompensieren. Helfen kann hier ein ergonomisch durchdachtes Belade- und Transportsystem, dass die Hauptarbeit übernimmt.

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Entdecken Sie neue Freude am Transportieren

Es kann sowohl die schwere Waschmaschine, als auch größere Geräte oder schweres Werkzeug sein. Etliche Berufsgruppen müssen tagtäglich Lasten von einem Ort zum anderen transportieren und dafür bedarf es oft großer körperlicher Anstrengung. Noch beschwerlicher ist es, wenn Stufen oder Ladekanten überwunden werden müssen. Sollte das auch bei Ihnen der Fall sein, dann wissen Sie nur allzu gut, dass ein rückenfreundliches Verhalten hier nur schwer an den Tag zu legen ist. Kein Wunder, wenn Ihnen die Hexe ins Kreuz schießt, der Ischias schmerzt oder die Bandscheiben nachlassen. Umfragen zeigen, dass jeder vierte Arbeitnehmer unter den Belastungen leidet, die schweres Heben und Tragen mit sich bringen. Doch dem können Sie entgegenwirken. Mit einem entsprechend konzipiertem Belade- und Transportsystem für Handwerk, Gewerbe, Industrie oder wo immer es auch zum Einsatz kommen kann, wird das Be- und Entladen von Fahrzeugen oder das Überwinden von Stufen zum Kinderspiel. Das freut Ihren Rücken und den Arbeitgeber gleichermaßen.

Schwere Lasten rückenfreundlich von A nach B bringen und noch mehr

Wir wissen alle, wie unangenehm es sein kann, ein schweres Packstück in den Transporter zu hieven oder wie mühsam es ist, damit eine Stufe zum Arbeitsplatz zu überwinden. Mit dem richtigen Hilfsmittel lässt sich das für Sie wesentlich erleichtern. Ein mobiles Transport- und Verladesystem mit individuell höhenverstellbarer Transportfläche sollte von einer Person problemlos alleine benutzt werden können. Das System muss sich auch unter Last leicht und komfortabel von Ihnen manövrieren lassen und über entsprechende Sicherungssysteme verfügen, die ein unbeabsichtigtes Wegrollen verhindern. Außerdem wichtig: Das Sicherungssystem lässt Sie die Ladung leicht sichern und sorgt beim Heben der Transportfläche für eine gute Standfestigkeit.

Dank dieser ausgeklügelten Technik wird aus einem Rollwagen eine kleine Hebebühne, die samt Ladung in Ihr Fahrzeug klettert, sich zusätzlich am Einsatzort als mobile, höhenverstellbare Werkbank eignet und Ihnen vor Ort ein ergonomisches Arbeiten ermöglicht.

Und wie verläuft das optimale und rückenfreundliche Verladen? Ganz einfach: In erhöhter Position können Sie die Ladefläche verschieben, so dass das Ladegut samt Transportsystem sehr leicht in das Fahrzeug befördert werden kann. Das gleiche Prinzip hilft Ihnen auch dabei eine Stufe zu überwinden – ohne Hubwagen und ohne Gabelstapler.

Dass sich das gesamte Belade- und Transportsystem von Ihnen ergonomisch und intuitiv bedienen lassen muss, ist selbstverständlich.

Checkliste für rückengerechte Belade- und Transportsysteme

  • Wenn Sie schwere Lasten von A nach B transportieren möchten, dann sollte das System auch über eine ausreichend große und rutschfeste Ladefläche verfügen (z. B. für eine Europalette). Gleichzeitig ist es unerlässlich, dass das Transportgut gegen herunterfallen oder verrutschen gesichert werden kann.
  • Beachten Sie, dass sich das System auch mit maximaler Last komfortabel ziehen, schieben und lenken lassen muss.
  • Müssen Sie kurz das System allein lassen, dann darf es natürlich nicht von allein Wegrollen, gerade wenn der Boden ein leichtes Gefälle aufweist. Achten Sie daher darauf, dass es entsprechend gesichert werden kann, z. B. durch Feststellbremsen.
  • Damit das Überwinden von Stufen oder das komfortable Verladen der Last samt System in ein Fahrzeug einfach handhabbar erfolgen kann, muss das System über eine entsprechende Hubtechnik verfügen.
  • Eine komfortable und ausreichende Höhenverstellung der Ladefläche sowie eine entsprechend lange Betriebszeit sind dafür unerlässlich. Da das System mobil zum Einsatz kommt, sollte die Verstellung beispielsweise über einen Akkubetrieb erfolgen und mit einer Ladung über den Arbeitstag kommen. Ideal ist es, wenn es zwischendurch, z. B. auf der Fahrt zum Empfänger oder zum Einsatzort im Fahrzeug geladen werden kann.
  • Grundsätzlich muss die gesamte Bedienung ergonomisch erfolgen können.
  • Alle Vorschriften zur Ladesicherung im Fahrzeug müssen ebenfalls von einem Belade- und Transportsystem erfüllt werden.
  • Weiterhin empfehlenswert, wenn sich das System auch als Hub- oder Arbeitstisch einsetzen lässt. Dank der Mobilität ist es so sehr vielseitig und es bieten sich verschiedenste Einsatzmöglichkeiten.

Mindestanforderungen

  • Große und rutschfeste Ladefläche
  • Komfortables Handling – ergonomisch bedienbar
  • Sicherung gegen Wegrollen
  • Höhenverstellung
  • Ausreichende Betriebszeit
  • Kann mit Last in kleines Nutzfahrzeug verladen werden
  • Ladungssicherung

Außerdem sinnvoll

  • Tisch kann gleichzeitig als höhenverstellbarer Hubtisch/Arbeitstisch verwendet werden
  • Praktisches Zubehör wie z. B.
  • ...Ladegerät (230V, 12V)
  • ...Airline Zurrgurte
  • ...Kordelnetz
  • ...Kantenschutz
  • ...Laderampe
  • ...Stützfuß
  • ...Ladebrücke und Abrollschutz
  • ...Abdeckplane

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Asphaltwalzen

Asphaltwalzen

Moderne Asphaltmaschinen - Im Straßenbau den Rücken schonen

Das deutsche Straßennetz ist gewaltig. 830.000 Kilometer schlängelt es sich durch die unterschiedlichsten Landschaften Deutschlands. Ob Autobahn, Landstraße oder Stadtgebiet – des einen Fahrspaß, ist des anderen harte Arbeit. Denn für die Herstellung der Straßen kommen schwere Maschinen, wie zum Beispiel Asphaltwalzen, zum Einsatz, die über viele Stunden von Menschen gesteuert werden müssen.

Dabei gilt es für den Maschinenführer stets wachsam und konzentriert zu bleiben. Sowohl entlasten als auch unterstützen kann hierbei eine rückenfreundlich konzipierte Fahrerkabine, die nicht nur den Auf- und Abstieg, sondern auch die Bedienung und Arbeit mit schwerem Gerät erleichtert.

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Klimatisierte Fahrerkabine für mehr Konzentration

Der Asphalt ist kochend heiß, wenn er zu Straßenbelag ausgebreitet und gewalzt wird. Da flimmert die Luft noch mehr als ohnehin schon bei hochsommerlichen Temperaturen. Eine klimatisierte Fahrerkabine sollte da eigentlich selbstverständlich sein. Was das mit Rückengesundheit zu tun hat? Ganz einfach: Hohe Wärmeeinwirkungen lassen Körper und Muskeln schneller ermüden. Dadurch verschlechtert sich die Körperhaltung, was über kurz oder lang Probleme mit dem Rücken nach sich zieht.

Der sichere Einstieg

Eine Klimaanlage alleine macht natürlich noch keine rückenschonende Asphaltwalze. Aufgrund der höher gelegenen Fahrerkabine, ist eine Unterstützung beim rückenfreundlichen Auf- und Absteigen erforderlich. Beispielsweise durch ausreichend tiefe und rutschsichere Trittstufen, Haltegriffe sowie einen Türaufsteller mit großem Öffnungswinkel.

Doch nicht nur die Kabine muss der Fahrer komfortabel erklimmen können, ebenso bequem müssen auch der Wasser- und Kraftstofftank erreichbar sein. Da der Straßenbau auch bei Wind und Wetter stattfindet, sind abrutschsichere Fußkanten und ein rutschsicherer und fest verlegter Bodenbelag im Kabineninneren Grundvoraussetzungen.

Reduzierung von Stößen und Schwingungen

Da die Bedienung dieser Maschinen hauptsächlich im Sitzen erfolgt, spielen weitere ergonomische Aspekte eine wichtige Rolle. Dazu gehört vor allem die Reduzierung von Stößen und Schwingungen. Dies kann zum einen durch eine entkoppelte und nicht auf der Antriebseinheit liegenden Kabine, die auf vibrationsdämpfenden Lagern montiert ist, gelöst werden. Zum anderen durch einen auf den Fahrer einstellbaren gefederten Sitz mit Anzeige zur optimalen Gewichtseinstellung. Natürlich sollte auch die Rückenlehne in der Neigung verstellbar und ausreichend groß sein.

Alles im Blick – alles im Griff

Eine weitere wichtige Rolle für die Rückengesundheit des Fahrers spielt eine sichere und komfortable Bedienung. Da sich Asphaltmaschinen schlecht wenden lassen und sowohl vorwärts- als auch rückwärtsfahrend zum Einsatz kommen, empfiehlt sich ein drehbarer Fahrersitz. So wird die Fahrposition ganz leicht der Fahrtrichtung angepasst.

Durch einen verschiebbaren Fahrersitz über die gesamte Kabinenbreite wird eine gute Rundumsicht gewährleistet. Die Bedienelemente, wie beispielsweise ein ergonomisch geformter Joystick, müssen sich in unmittelbarer Nähe des Fahrers befinden. Unangenehme Zwangshaltungen werden damit vermieden.

Nicht zu vergessen

Ein leicht zu bedienendes Touchscreen-Display, das u. a. wertvolle Daten zu Asphaltschicht und Verdichtung enthält, sowie LED-Scheinwerfer für die nicht seltene Nachtarbeit tragen zu deutlich mehr Komfort und damit stressfreierem Arbeiten bei. Da auch in der kalten Jahreszeit gearbeitet wird, sorgt eine Heizungsanlage inkl. Fußraumheizung für mehr Behaglichkeit. Denn bei Auskühlung reicht oft schon eine kleine falsche Bewegung und die Hexe schießt ins Kreuz.

Checkliste für rückengerechte Asphaltwalzen

  • Vor der Arbeit kommt das sichere und komfortable Erreichen des Arbeitsplatzes. Haltegriffe, ausreichend große und rutschsichere Trittstufen tragen hierzu bei. Im Inneren der Kabine achten Sie auf einen ebenfalls rutschsicheren und festverlegten Bodenbelag. Grundsätzlich dürfen die Witterungsbedingungen keinen Einfluss auf die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes haben.
  • Asphaltwalzen verfügen nicht über den Federungskomfort eines Pkws. Dementsprechend müssen Sie darauf achten, dass sowohl die Fahrzeugkabine selbst als auch der Fahrersitz über einen eigenständigen Federungskomfort zur Vermeidung von Stößen und Schwingungen verfügt.
  • Beim Fahrersitz selbst ist das Augenmerk auf eine gewichtsabhängige Federungseinstellung, eine ausreichende Dimensionierung des Sitzes selbst und eine einstellbare Rückenlehne zu legen. So finden auch Personen unterschiedlicher Statur eine gute Sitzposition. Einstellbare Armstützen begünstigen den Komfort zusätzlich.
  • Eine rückenfreundliche Sitzposition ist das eine, doch um ein entsprechendes Fahrzeug führen zu können, bedarf es einer guten Rundumsicht und das Einstellen verschiedener Funktionen. Bedienvorrichtungen müssen daher komfortabel erreicht werden können und Bedienhebel ergonomisch geformt sein. Da alle Fahrzeugseiten gut einsehbar sein müssen, ist ein drehbarer und seitlich über die Fahrzeugbreite verschiebbarer Fahrzeugsitz dafür erforderlich.

Mindestanforderungen

  • Rückenfreundliches Auf- und Absteigen
  • Reduzierung von Stößen und Schwingungen
  • Rückenfreundliche Sitzposition
  • Sichere und komfortable Bedienung

Außerdem sinnvoll

  • Luftgefederter Sitz mit...
  • aktiver Gewichtseinstellung
  • stufenloser Höheneinstellung
  • einstellbaren Dämpfern für Vertikaldämpfung
  • blockierbare Längs-Horizontalfederung
  • Sitzkissentiefen- und Neigungseinstellung
  • Rückenlehnen-Neigungseinstellung
  • aktiver Sitzklimatisierung und Sitzheizung
  • Lordosenstütze und Seitenkonturanpassung
  • Kopfstütze
  • Ausleuchtung der seitlichen Arbeitsbereiche
  • Bandagenbeleuchtung
  • digitale Anzeige der wichtigsten Bedieninformationen
  • Kamerasystem 360° mit Vogelperspektive
  • Klimaanlage
  • beheizbare Außenspiegel - aus der Kabine einstellbar

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Arbeitstischsysteme

Arbeitstischsystem

Das richtige Arbeitstischsystem erhöht die Produktivität 

Arbeitsplätze im Gewerbe sind sehr vielfältig. Verschiedenste Arten von Räumen (Werkstatt bis Industriehalle) und Tätigkeiten (grobe Arbeiten bis Montage kleinster Teile) sowie die Individualität der Mitarbeiter (Alter, Körpergröße, Konstitution, Fähigkeiten) stellen sehr unterschiedliche Ansprüche an die Arbeitsplatzgestaltung.

Individuelle Einstellung des Tisches

Wenn der Tisch so konzipiert ist, dass er dem daran arbeitenden Menschen sowohl eine sitzende als auch stehende Arbeitspositionen ermöglicht, fördert das erwiesenermaßen die Arbeitsgesundheit. Die Anpassung an die jeweilige Arbeitssituation muss gefahrlos, schnell und vor allem sicher möglich sein. Eine Memoryfunktion erleichtert, gerade im Schichtbetrieb mit häufigem Personalwechsel oder bei wiederkehrenden Tätigkeiten in unterschiedlichen Arbeitshöhen, die Einstellung.

Ergonomische Anbringung von Zubehör

Wichtig ist auch der so genannte Greifraum. Alle benötigten Werkstücke, Materialien, Werkzeuge und sämtliches Zubehör lassen sich so anordnen, dass sie sich in unmittelbarer Reichweite des Mitarbeiters befinden. Verdrehungen des Körpers, Überstreckungen und extreme Positionen können so vermieden werden. Dies lässt sich idealerweise durch Zubehörkomponenten realisieren, die individuell an dem Arbeitstisch angebracht werden können. Für feinmotorische Arbeiten ist z. B. eine Abstützung der Ellenbogen hilfreich, um dadurch die Rumpf-, Schulter- sowie Nackenmuskulatur zu entlasten.

Standfestigkeit und Beleuchtung

Eine hohe Standfestigkeit des Tisches muss auch bei großen Lasten gewährleistet sein. Genauso wichtig ist die Anbringung einer für den Arbeitsprozess optimalen Beleuchtung, sowie eine reflexionsarme Tischoberfläche.

Auf das Gesamtkonzept kommt es an

Grundsätzlich muss am industriellen Arbeitsplatz nicht nur das Tischsystem passen. Ein Arbeitsplatz setzt sich immer aus mehreren Komponenten, wie z. B. Licht, Stuhl und Arbeitstisch, zusammen. Jede Komponente für sich muss allen ergonomischen Erfordernissen genügen. Nur dann besteht die Möglichkeit daraus ein optimales Gesamt-Arbeitsplatzkonzept zu entwickeln. Nur ein solches Gesamtkonzept kann letztlich der Gesundheit des Nutzers zugutekommen, Krankheitstage reduzieren, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.

Checkliste für rückengerechte Arbeitstischsysteme

Mindestanforderungen

  • Leicht höheneinstellbar, bedienerfreundliche Verstellung, großer Einstellbereich
  • Speicherfunktion, bei elektrischer Verstellung
  • Hohe Standfestigkeit
  • Unterschiedlich große, reflexionsarme Tischplatten
  • Der Beanspruchungsart entsprechende Tischplattenmaterialien
  • Fuß- und Beinfreiheit
  • Homogene Beleuchtung möglich
  • Individuelle, ergonomische, modulare Erweiterungsmöglichkeiten möglich
  • Anbieter bietet optimale Beratung und ggf. Modifizierungen nach dem Kauf

Außerdem sinnvoll

  • Tischaufbau, passend
  • Entsprechend der Last einstellbare Schwenkarme
  • Tischausleger, einstellbar
  • Werkzeuglaufwagen, leicht laufend verfahrbar
  • Werkzeuglos adaptierbare Regalböden, unterschiedlich groß
  • Kabelwanne
  • Module für Fertigungsinseln und Eckanwendungen
  • Schubladenschränke
  • Armauflage, ergonomisch und antistatisch
  • Fußstütze, in der Höhe einstellbar
  • Optimale Medienversorgung (Strom, Druckluft)
  • Vorlagen-Halter, Sichttafel-Halter, PC-Halter
  • Verschiedene modulare Komponenten zur Werkzeugbereitstellung
  • Konzepte und Produkte zur körpergerechten Bereitstellung von Material entsprechend unterschiedlicher Logistikphilosophien

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item Industrietechnik GmbH
Friedenstraße 107-109
42699 Solingen
Tel. 021/65 80 0
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Arbeitsplatzmatten

Arbeitsplatzmatten

Stehen im Job: Besser auf speziellen Matten

Ob im Verkauf, im Friseurberuf, während Operationen oder besonders häufig auch in der Industrie: Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin haben rund 16,5 Millionen Menschen in Deutschland einen Job, in dem sie teilweise oder sogar ganztätig im Stehen arbeiten müssen. Stehen gilt als ungefährlich, kann jedoch dem Körper schaden, wenn es übertrieben wird. Die Belastungen, die dabei auf den Körper wirken, können zu Muskel- und Gelenkproblemen, Rückenschmerzen, Krampfadern und sogar Kreislaufbeschwerden führen. Stehende Jobs abzuschaffen ist natürlich nicht möglich, wohl aber den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass das Stehen deutlich weniger belastend ist. Wie spezielle Arbeitsplatzmatten mit dämpfenden Eigenschaften dazu beitragen, lesen Sie in diesem Beitrag.

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Arbeitsplatzmatten schonen Gelenke und steigern die Leistungsfähigkeit

Ergonomisch dämpfende Arbeitsplatzmatten leisten einen positiven Beitrag für viele Millionen Menschen, die in ihrem Beruf stehen müssen. Eine auf die menschliche Physiologie abgestimmte Elastizität der Matten entlastet nicht nur die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, sondern auch die Wirbelsäule. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bleibt viel länger erhalten und kann so die Ausfallzeiten der Mitarbeiter reduzieren – was letztlich auch die Motivation steigert.

Auf hartem Untergrund ermüdet die Muskulatur

Warum das funktioniert, lässt sich ganz einfach erklären: Auf einem harten Untergrund ermüdet die Muskulatur sehr schnell. In der Folge fehlt der Wirbelsäule die wichtige Unterstützung und sie gerät aus dem Gleichgewicht. Die Belastung der Bandscheiben nimmt zu, es kommt zu schmerzhaften Verspannungen. Durch die verringerte Muskelaktivität in den Beinen wird der Rückfluss des Blutes aus den Venen nicht mehr ausreichend unterstützt: Diese sogenannte Muskelpumpe stellt mehr und mehr ihren Dienst ein. Schwere Beine und schmerzhafte Blutstauungen sind die Folge. Es drohen Krampfadern und Kreislaufprobleme.

Länger fit und nicht so schnell ermüdet

Durch ergonomische Arbeitsplatzmatten lassen sich diese Probleme vermeiden. Die Stoßbelastung verringert sich und die speziell gestalteten Oberflächen regen zu intuitiven Ausgleichsbewegungen an. Das hat gleich zwei positive Effekte: Zum einen bleibt die Muskelpumpe in den Beinen in Betrieb und sorgt für eine reibungslose Durchblutung. Zum anderen wird die Muskulatur rund um die Wirbelsäule ausgeglichener belastet. So entsteht kein einseitiger Druck auf die Bandscheiben. Auch die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke werden weniger belastet.

Ergonomie und Arbeitssicherheit finden gleichermaßen Berücksichtigung

Aber nicht nur die gesundheitlichen Aspekte werden durch ergonomische Arbeitsplatzmatten begünstigt. Auch für die Arbeitssicherheit spielen sie eine nicht unerhebliche Rolle – sofern sie rutschfest ausgestattet sind und sich damit die Gefahr für Stürze nicht erhöht. Ein weiterer Vorteil: Herabfallende Werkzeuge oder Produkte werden vor Beschädigungen geschützt.

Mit unterschiedlich gestalteten Oberflächen-Geometrien können ergonomische Arbeitsplatzmatten an trockenen, feuchten oder drehfreudigen Arbeitsplätzen verwendet werden. Damit sie möglichst lange eingesetzt werden können, sollten sie hohen Belastungen standhalten, Trittsicherheit mit geringem Drehwiderstand aufweisen und über besonders flache Anfahrkanten verfügen.

Checkliste für rückengerechte Arbeitsplatzmatten

  • Eine der wichtigsten Aufgaben der Arbeitsplatzmatte ist die Reduzierung von Stößen beim Stehen, beim Gehen oder beim Drehen, denn so werden frühzeitig Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken reduziert: Verspannte Muskeln oder geschwollene Beine treten deutlich weniger auf.
  • Das Material der Matte muss elastisch sein und bei Belastungen angemessen nachgeben. Das entlastet die Gelenke. Wichtig dabei ist jedoch das Gefühl, dass man sicher steht – die Elastizität darf nicht zu hoch sein. Das schont die Bänder der Gelenke, die bei einer zu weichen Matte zu stark beansprucht werden und bei langfristiger Nutzung überdehnt werden könnten.
  • Die Matte aktiviert durch ihre Elastizität und Oberflächenstruktur die Beinmuskulatur, insbesondere die Waden. Gesundheitliche Beanspruchungsreaktionen durch Dauerbelastungen des Muskel-Skelett-Systems werden vermindert.
  • Für einen sicheren Stand ist es weiterhin wichtig, dass die Arbeitsplatzmatten eine gute Rutschfestigkeit aufweisen. Die Oberflächenstruktur fördert zusätzlich die bewusste Wahrnehmung von Rändern. Dabei darf die Mattenhöhe nicht zu einer zusätzlichen Stolpergefährdung führen.
  • Damit die Arbeitsplatzmatten in unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden können, dürfen die Eigenschaften sowohl bei Kälte, Hitze, Feuchtigkeit, in Trockenbereiche oder im Außenbereich nicht beeinflusst werden. Auch Chemikalien, Ölen, Fetten und ähnlichen Substanzen müssen sie standhalten. Idealerweise bietet der Hersteller Vorabprüfungen für den benötigten Einsatzbereich an. Wünschenswert ist, dass die Matten leicht zu reinigen und wartungsfrei sind.
  • Nicht alle Arbeitsplätze sind gleich, deshalb müssen die Arbeitsplatzmatten zu den individuellen Gegebenheiten passen. Dies kann durch einen individuellen Zuschnitt oder auch über eine Puzzleverlegung gewährleistet werden. So können auch größere Arbeitsbereiche leicht ausgelegt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Matten stabil und rutschfrei auf dem Untergrund liegen.

Mindestanforderungen

  • Stoßdämpfende Eigenschaften zur Reduzierung von Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken
  • Elastische Eigenschaften
  • Ausschluss von zusätzlichen Kniebelastungen bei Dreh- und Gehbewegungen
  • Rutschfeste Oberflächen
  • Einsetzbar bei großer Kälte und Hitze
  • Schwer entflammbar
  • UV-beständig und wasserfest
  • Resistent gegen die meisten Öle, Fette und viele Chemikalien
  • Oberflächenstruktur, die die bewusste Wahrnehmung von Rändern fördert
  • Bauhöhe, die keine zusätzliche Stolpergefahr darstellt
  • Benutzerfreundliche Verbindungslösungen mit stolperfreien Übergängen

Außerdem sinnvoll

  • Hohe Abriebfestigkeit
  • Einsetzbar in Lebensmittel- und Hygienebereichen
  • Elektrisch ableitende Eigenschaften
  • Unterschiedliche Härtegrade innerhalb einer Stehmatte
  • Geräusch-Varianten beim Auftritt mittels digitaler Module
  • Leicht zu reinigen

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KRAIBURG Austria GmbH & Co. KG
ERGOLASTEC
Webersdorf 11
5132 Geretsberg
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Tel. +43 7748/72410
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Unterarmauflagen

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Kleines Tool – große Wirkung – Wie eine Unterarmauflage den Büroarbeitsplatz ergonomischer macht

Angesichts mancher Büroarbeitsplätze ist es kaum zu glauben, dass es den Begriff Ergonomie schon seit 1857 gibt. Unbequeme Stühle, unverstellbare Schreibtische und Computer, die im falschen Winkel stehen, sind immer noch weit verbreitet. Glücklicherweise nicht überall. Viele der rund 32 Millionen Menschen, die im Büro arbeiten, haben höhenverstellbare Tische und ergonomisch durchdachte Stühle. Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz darüber hinaus ergonomisch sinnvoll erweitern möchten, sollten Sie zudem über eine Unterarmauflage nachdenken.

72 Prozent aller Schreibtischtäter kämpfen mit Problemen

Es ist nur ein kleines Tool, kann aber den Unterschied ausmachen. Eine clever gestaltete Unterarmstütze kann eine wertvolle Hilfe für Sie sein. Vor allem, weil sie zu Ihrer Entlastung beitragen kann. Diese ist bei 72 Prozent der Menschen, die einen Büroarbeitsplatz haben, auch nötig. Sie leiden unter Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, Armen und Handgelenken. Der Mausarm ist mittlerweile zur Volkskrankheit mutiert und trägt den wissenschaftlichen Namen Repetitive Strain Injury Syndrom, kurz RSI-Snydrom genannt. Doch wie muss eine Unterarmstütze gestaltet sein, um Ihnen trotz tausendfacher Mausklicks täglich auch helfen zu können?

Schon eine kleine Haltungskorrektur reicht aus

Es ist nur eine kleine Veränderung Ihrer Handhaltung, aber sie kann große Wirkung zeigen. Bei konventionellen Mäusen und Tastaturen liegt Ihr Unterarm auf dem Tisch und das Handgelenk knickt nach oben ab, um beide Hilfsmittel bedienen zu können. Mit einer Unterarmauflage bleibt Ihr Handgelenk in neutraler Position und schon diese kleine Positionsänderung kann nachweislich zu einer Entlastung der Arme, des Nackens und der Schulterpartien führen. So ganz nebenbei verhilft sie Ihrem Körper zu einer aufrechteren und damit für den Rücken gesünderen Haltung.

So muss eine ergonomische Unterarmauflage gestaltet sein

Etliche Arbeitgeber haben schon verstanden, wie wichtig die Dynamik bei einem Sitzarbeitsplatz ist. Höhenverstellbare Schreibtische sind dabei ein äußerst wertvolles Hilfsmittel und eine Unterarmstütze kann Ihren Arbeitsplatz noch einmal zusätzlich rückengerecht aufpeppen. Wichtig dabei: die Unterarmauflage muss bedienerfreundlich, sicher und ohne größeren technischen Aufwand an den Tischkanten bestehender Tisch- oder auch Pult-Systeme angebracht werden können. Experten raten in diesem Zusammenhang zu der besonders variablen Bügeltechnik. Dabei wird die Auflage einfach an der Tischkante aufgesteckt und ist jederzeit leicht wieder abzunehmen. Ideal, wenn sich die Bügel dabei an die Tischplattenstärke anpassen lassen.

Gerade bei höhenverstellbaren Sitz-Steh-Systemen muss die eingehängte Unterarmauflage zudem eine kontinuierliche und sichere Tischgebundenheit gewährleisten. Möglich machen kann das die Formgebung und eine Gummibeschichtung. Die Unterarmauflage muss ein entspanntes Ablegen der Unterarme gewährleisen. Denn nur so ist es möglich, Maus und Tastatur nach physiologischen Gesichtspunkten zu bedienen. Zu guter Letzt sollte sie über eine hautfreundliches, abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial verfügen.

Checkliste für rückengerechte Unterarmauflagen

  • Wichtigste Voraussetzung einer Unterarmauflage ist, dass sie ihrer Aufgabe gerecht wird und ein entspanntes Ablegen der Unterarme und somit ein physiologisches Bedienen der Eingabegeräte (Tastatur und Maus) ermöglicht. In Kombination mit einem idealerweise höhenverstellbaren Schreibtisch oder einem Stehpult-System muss sie darüber hinaus eine rückenfreundliche Positionierung der Unterarme ermöglichen.
  • Eine weitere Grundvoraussetzung ist, dass die Unterarmauflage sicher an der Arbeitsplatte befestigt werden kann und nicht von allein verrutscht. Die Anbringung muss dabei ohne großen Aufwand erfolgen, so lässt sie sich auch mal schnell entfernen, wenn sie nicht erforderlich sein sollte.
  • Vorteilhaft ist weiterhin, wenn sich die Unterarmauflage an verschieden dicke Arbeitsplatten anpassen lässt. Auf eine möglichst waagerechte Anbringung ist zu achten.
  • Last but not least achten Sie auf ein hautfreundliches Material. Sind die Unterarme mal nicht bedeckt, haben Sie direkten Hautkontakt zum Bezugsmaterial und das darf sich dann nicht störend auf Ihre Arbeit auswirken. Damit auch die Hygieneanforderungen erfüllt werden können, muss sich der Bezug abnehmen und waschen lassen.

Mindestanforderungen

  • Anbringung ohne technischen Aufwand
  • Immer sicher mit dem Tisch verbunden
  • Ermöglicht eine rückenfreundliche Positionierung an Tisch-Pult-Systemen
  • Gewährleistet ein entspanntes Ablegen der Unterarme und somit ein physiologisches Bedienen der Eingabegeräte (Tastatur und Maus)
  • Hautfreundliches, abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial

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Sattelsitze

Sattelsitze

Ein Sattelsitz sorgt für einen gesunden Rücken

Bewegt sitzen und gleichzeitig Haltung bewahren, ist in vielen sitzenden Berufen mit höheren und flexiblen Arbeitspositionen, eine große Herausforderung. Auf etlichen Sitzgelegenheiten ist es nahezu unmöglich, die natürliche S-förmige Krümmung der Wirbelsäule, über einen längeren Zeitraum beizubehalten. Anders sieht das bei einem ergonomischen Sattelsitz aus. Dieser unterscheidet sich von seinen Artgenossen in vielen Details und sorgt - entsprechend konzipiert- für eine aufrechtere und gesündere Haltung.

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Sattelsitze – eine Lösung mit vielen Einsatzmöglichkeiten.

Wenn man Studenten der Zahnmedizin nach ihrer größten Herausforderung fragt, dürfte die Antwort so manchen überraschen. Es ist nicht nur der umfangreiche medizinische Lehrstoff, der den meisten Probleme bereitet, sondern die für den Rücken so belastende Haltung während einer Behandlung. In einer US-Studie(2) gaben 70 Prozent der Zahnmedizinstudenten der Universität von San Francisco an, unter Schulter- und Nackenschmerzen zu leiden. Schuld daran ist die beim Zahnarzt typische Haltungsmonotonie in Kombination mit oftmals ungeeigneten Sitzgelegenheiten. Mit einem ergonomisch gestalteten Sattelsitz hingegen, ist es möglich, die Belastung für den Rücken und seine Strukturen deutlich zu reduzieren.

Dieses Phänomen gilt nicht nur für Berufe in der Zahnmedizin, sondern auch für viele andere Berufe, die lange in höheren und flexiblen Arbeitspositionen sitzen müssen. Eine gute Beckenbalance durch rhythmische Be- und Entlastungswechsel der Wirbelsäule ist wichtig. Hier ist der Sattelsitz für eine sehr gute Entlastung spürbar gesundheitsfördernd.

Der Sattelsitz findet sich nicht nur in Zahnarztpraxen, sondern auch in verschiedenen Therapiepraxen und Kliniken, sowie auch in der Industrie (bei flexiblen Arbeitspositionen wie z. B. bei Montagetätigkeiten) oder im Architekturbüro Anwendung. Überall dort, wo flexibles bewegtes gesundes Sitzen dauerhaft erforderlich ist.

Die Form bringt den Effekt

Die Entstehungsgeschichte rückenfreundlicher Sattelsitze ist unter anderem der Beobachtungsgabe der australischen Ergotherapeutin Mary Gale vor 30 Jahren zu verdanken. Sie ging dem Phänomen auf den Grund, warum ein behindertes Kind sich nicht auf einem normalen Stuhl halten kann, wohl aber auf einem Pferd sitzend im Sattel. Das Ergebnis ihrer Untersuchungen: Die besondere Form der Sattel erlaubt eine natürliche und rückenfreundliche Haltung, bei der es nicht zu einer Unterbrechung der Blutzirkulation kommt, wie auf den meisten herkömmlichen Sitzgelegenheiten.

Auf Basis dieser Erkenntnisse beruhen die immer weiter entwickelten modernen Sattelsitze. Auf ihnen sitzend kommt es zu einer leichten Beckenkippung und einer in 45 Grad gebeugten Ruhestellung der Hüftgelenke. Das ist ideal, um die natürliche Form der Wirbelsäule zu bewahren und den Druck auf die Bandscheiben zu mindern. Das Resultat ist eine gut ausbalancierte und bequeme Haltung, die auch eine rhythmische Be- und Entlastung der Wirbelsäule ermöglicht.

Was zudem wichtig ist

Um diese für den Rücken so ideale Position zu gewährleisten, muss ein sattelgeformter Sitz darüber hinaus in verschiedenen Größen erhältlich sein. Nur so ist gewährleistet, dass kleinere Schulkinder, als auch große Menschen optimal auf ihnen sitzen. Egal ob ein kleiner, mittelgroßer oder großer Stuhl – mit Hilfe eines leichtgängigen Gaslifts - sollte zudem eine stufenlose Höhenregulierung möglich sein. Ganz wichtig ist außerdem eine variable Neigungswinkelverstellung der Sitzfläche. So können Anwender ihre Arbeitsposition ständig auf ihre Bedürfnisse einstellen.
Alle Einstellmöglichkeiten sollten des Weiteren leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch gestaltet und einfach zu handhaben sein. Bei Sattelsitzen, die im Operationssaal oder Labor zum Einsatz kommen, ist es zudem aus hygienischen Gründen erforderlich, eine Höheneinstellung ohne Zuhilfenahme der Hände zu ermöglichen. Die Einstellung sollte deshalb zum Beispiel mit Hilfe der Füße möglich sein.

Quelle: (2) Rising DW, Bennett BC, Hursh K, Plesh O. Reports of body pain in a dental student population. J Am Dent Assoc. 2005 Jan;136(1):81-6.

Checkliste für rückengerechte Sattelsitze

  • Sattelsitze werden meist in einer halb stehenden und halbsitzenden Haltung verwendet. Daher ist es wichtig, dass sich die Sitzhöhe für unterschiedlich große Menschen einstellen lässt. Zumindest müssen unterschiedlich große Modelle angeboten werden. Die Sitzwinkelöffnung liegt ideal bei ca. 135° / 45° Neutral-Null-Methode, sollte jedoch der Arbeitsaufgabe angepasst sein.
  • Entsprechend der Arbeitsaufgabe kann es erforderlich sein, dass der Neigungswinkel der Sitzfläche angepasst werden muss. Hierzu ist auf eine entsprechende Verstellmöglichkeit zu achten.
  • Für eine leichte Anpassung müssen alle Verstellhebel leicht zu erreichen sein und sollten eine erwartungskonforme Bedienung ermöglichen.
  • Entscheidend ist der Sitzkomfort. Da dies stark vom persönlichen Empfinden und der Arbeitsaufgabe abhängig ist, muss hierfür eine Lösung angeboten werden – z. B. durch unterschiedliche Sattelprofile.
  • Der Sitzkomfort verbessert sich, wenn sich das Becken in einer ausbalancierten Haltung befindet. Durch eine leichte Sitzwölbung im hinteren Bereich wird dies unterstützt.
  • Je nach beruflichen Einsatzgebieten kann es erforderlich sein, dass der Sitz häufiger gereinigt werden muss. Dann ist bei der Materialauswahl auf eine leichte Reinigung bzw. Desinfizierbarkeit zu achten.
  • Eine gute Standfestigkeit darf keinesfalls fehlen.
  • Für spezielle Einsatzgebiete können besondere zusätzliche Ausstellungsmerkmale den Komfort weiter erhöhen. Hierzu zählen eine einstellbare Armlehne um Schulter und Nackenmuskulatur temporär zu entlasten oder eine anpassbare Rückenlehne.
  • Ebenfalls vorteilhaft sind ein Fußring für mehr Flexibilität oder eine Handfreie Sitzhöhenverstellung z. B. im Labor oder im Operationssaal.

Mindestanforderungen

  • Höhenverstellung
  • Sitzneigungsverstellung
  • Leichte Handhabung
  • Komfortable Sitzhaltung
  • Einhaltung von Hygienevorschriften
  • Standsicherheit

Außerdem sinnvoll

  • Höheneinstellbare Armlehnen
  • Höheneinstellbare Rückenlehne
  • Fußring
  • Handfreie Sitzhöheneinstellung
  • Mehrdimensionale Bewegungsfunktion

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Steh-Sitzstühle

Steh-Sitzstühle

Aktiv- Stühle für das Arbeiten an Steh-Sitzarbeitsplätzen

Für eine effektive Arbeitsleistung und für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist nach heutigen Erkenntnissen neben der gesundheitsbewussten Einstellung des Menschen sowie stabiler sozial-psychologischer Rahmenbedingungen, die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes ideal. Egal ob im Büro oder im industriellen Bereich. Zur ergonomischen Gestaltung zählt als Ziel der Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen.

Die Bedeutung ergonomischer Steh-Sitzstühle

Es gibt Möbel, die „bewegtes Sitzen“ möglich machen: Sinnvolle Aktiv-Stühle halten aufgrund ihrer besonderen Konstruktion automatisch die Rücken- und die Bauchmuskulatur aktiv – und damit fit. Obgleich in die Arbeitsplatzgestaltung mittels Sitzecken oder Steh-/ Sitzkombinationen schon Bewegung gekommen ist, gibt es reine Steharbeitsplätze, an denen ständig stehend gearbeitet werden muss - z. B. Tresen, Labor, Rezeption, höhenverstellbare Schreibtische. Damit solche Arbeitsbedingungen langfristig ohne gesundheitliche Schäden überstanden werden können, sind sogenannte Sitz- Stehstühle unverzichtbar.

Steh-Sitzstühle sind höher als normale Stühle, haben eine relativ kleine, in der Neigung verstellbare Sitzfläche und können leicht am Arbeitsplatz verschoben werden. Sie ermöglichen eine Körperhaltung zwischen Sitzen und Stehen. Bei Personen, die Sitz- Stehstühle nutzen, lasten bis zu 60 Prozent des Körpergewichts nicht mehr auf den Beinen und Füßen, sondern auf der Sitz- Stehstühlen. Das schont Kreislauf, Gelenke, Bänder und Sehnen und ermöglicht das dynamische Aufrichten der Wirbelsäule.

Steh-Sitzstühle sind nicht nur für Steharbeitsplätze gedacht

Der Einsatz von Steh-Sitzstühlen ist aber nicht nur für reine Steharbeitsplätze zu empfehlen, sondern auch für Steh- Sitzarbeitsplätze im Büro. Hier kann der Steh-Sitzstuhl einen wichtigen Beitrag zum Wechsel zwischen Sitzen und Stehen leisten. Der Steh-Sitzstuhl sollte ausreichend standsicher, bequem und ergonomisch gestaltet sein.

Neigung der Mittelsäule und Konstruktion der Sitzfläche sind entscheidend

Durch eine leicht nach vorne geneigte Mittelsäule sitzt man automatisch „gerade“. Ziel ist es hierbei, auch bei einer hohen Sitzposition die physiologische Krümmung der Wirbelsäule zu unterstützen und zugleich die Standsicherheit zu erhöhen. Die Sitzfläche sollte höhenverstellbar sein, damit Ihre Füße vollflächig auf den Boden gestellt werden können, außerdem erhöht dies den Bewegungskomfort. Weiterhin sollte sie nicht zu tief und Ihnen zugeneigt sein.

Achten Sie darauf, dass sich der vordere Teil der Sitzfläche individuell und variabel dem Druck der Oberschenkel anpassen kann, was zu einer deutlichen Druckreduzierung führt.

Die Bedeutung von ergonomischen Steh-Sitzstühlen für gewerbliche Arbeitsplätze

Das Dreibeinprinzip mit Stopprollen stellt bei modernen Steh-Sitzstühlen sicher, dass er nicht nur auf unebenem Boden stets stabil und standsicher ist, sondern gleichzeitig auch genügend Beinfreiheit bietet. Lässt sich zudem die Sitzhöhe einfach über eine Fußauslösung verstellen, hat man die Hände frei (wichtige Funktion im Labor) und der Steh-Sitzstuhl wird auch von mehreren Nutzern schnell akzeptiert.

Hier ein paar Tipps, die Sie vor dem Kauf beachten sollten:

  • Wo genau soll der Stuhl eingesetzt werden: im Labor, am Industriearbeitsplatz, am Schreibtisch. Je nach Einsatzort können unterschiedliche Faktoren wichtig sein. Muss der Stuhl leicht zu reinigen sein? Müssen die Stuhlmechaniken vor Staub geschützt werden? Muss sich der Stuhl leicht verstellen oder transportieren lassen? All diese Dinge können wichtig sein und sollten im Vorwege bedacht werden.
  • Wechseln Sie oft die Arbeitshöhe? Dann achten Sie darauf, dass sich die Höhe einfach verstellen lässt und die Bedienung intuitiv und leicht zugänglich ist.
    Können Sie die Hände aus verschiedensten Gründen nicht für die Verstellung nutzen (z. B. im Labor) dann achten Sie auf Modelle, die alternative auslöse Mechanismen bieten, wie zum Beispiel einen Fußauslöser.
  • Neigen Sie Ihren Oberkörper oft nach vorn oder zur Seite? Benötigen Sie für Ihre Arbeit einen großen Greifraum? Dann sollte der Stuhl über eine große Beweglichkeit verfügen. Beispielsweise eine in alle Richtungen bewegliche Mittelsäule. So sind Sie flexibel und können über leichte Oberkörperbewegungen einen großen Greifraum abdecken.
  • Verlassen Sie häufig den Sitz- oder Steharbeitsplatz? Dann sind Rollen eine gute Lösung. Der Stuhl lässt sich dann leicht beiseite rollen oder wieder an den Arbeitsplatz heranzeihen.

Checkliste für rückengerechte Steh-Sitzstühle

  • Der gesamte Sitz sollte an die Bewegungen des Benutzers und an verschiedene Steh- und Sitzpositionen anpassbar sein. Ideal ist der Arbeitsaufgabe automatisch angepasster Neigungswinkel sowie die Einstellung der Sitzhöhe (von 65 bis 80 cm), damit die Füße vollflächig auf den Boden gestellt werden können.
  • Die Sitzfläche sollte nicht zu tief (circa 30 cm) sein und eine leichte Vorwärtsneigung haben. Diese hat das Ziel, die physiologische Krümmung der Wirbelsäule auch bei hoher Sitzposition zu unterstützen und zugleich die Standsicherheit zu gewährleisten. Achten Sie darauf, dass die Sitzfläche komfortabel gepolstert ist und keine Druckstellen erzeugt.
  • Der Steh-Sitzstuhl sollte über eine mehrdimensionale dynamische Beweglichkeit verfügen. Diese Beweglichkeit bewirkt unter anderem eine Aktivierung der Muskulatur des Rumpfes und der großen Gelenke, eine Aktivierung der Venenpumpe, eine Förderung der Beweglichkeit der Wirbelsäule, eine positive Beeinflussung der Druckverhältnisse an der Bandscheibe sowie eine Aktivierung der sensomotorischen Funktionen (Gleichgewichtssinn).
  • Der Steh-Sitzstuhl darf nicht zu schwer sein. Er sollte leicht und Komfortabel transportiert und/oder umgestellt werden können.
  • Alle Bedienelemente sollten intuitiv und leichtgängig sein.
  • Der Steh-Sitzstuhl muss ausreichend standsicher gestaltet sein. D. h., er darf auf unterschiedlichen Böden, wie Beton, Fliesen, PVC, Teppich oder Parkett, nicht plötzlich wegrutschen.

Mindestanforderungen

  • Vorwärtsneigung
  • Höhenverstellung
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit des Sitzes und damit flexible Anpassung an die intuitiven Bewegungen des Benutzers
  • Fester Stand
  • Komfortable Sitzfläche die keine Druckstellen erzeugt
  • Nutzerfreundliche Bedienelemente

Außerdem sinnvoll

  • Hygienische Reinigung möglich
  • Fußauslösung zur Verstellung der Sitzhöhe (z. B. im Laborbereich)

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Bürobeleuchtung

Bürobeleuchtung

Arbeiten ohne Zwangshaltungen – die optimale Schreibtischarbeitsleuchte

Die Natur hat das in vielen Fällen ziemlich clever geregelt, damit die Lebewesen auf diesem Planeten einigermaßen gut klar kommen. Die Fledermaus beispielsweise verfügt über ein ausgeklügeltes Echolotsystem. Damit kann sie sich bis zu 300 Meter weit nach vorne orientieren. Maulwürfe leben unter der Erde, sind blind und schwerhörig. Dafür haben sie zwei Nasenlöcher, mit denen sie in Stereo riechen können. So erschnüffeln sie sich ihr Futter und Gefahr. Der wichtigste Sinneskanal des Menschen sind die Augen, denn circa 80 Prozent der Sinneseindrücke werden visuell wahrgenommen.

Gerade bei der Büro- und Schreibtischarbeit sind die Anforderungen für die Augen sehr groß. In Deutschland arbeiten Millionen Menschen in einem Büro. Für sie ist eine angemessene Schreibtischbeleuchtung enorm wichtig, nicht nur um die Sehleistung zu erhalten, sondern auch um Fehlhaltungen zu vermeiden. Die Beleuchtung wirkt sich zwar nicht direkt auf das Muskel-Skelett-System aus, nimmt jedoch über sogenannte asthenopische Effekte (Asthenopie = rasche Ermüdbarkeit der Augen) Einfluss. Deshalb spielen optimale Lichtverhältnisse eine wesentliche Rolle für das Einnehmen von entlastenden Körperhaltungen und wirken sich so auf das Wohlbefinden und die Arbeitsleistung aus.

So entsteht ein Bild

Damit das Sehen gut funktioniert, sind die Augen auf ausreichend Helligkeit angewiesen. Einfallende Lichtstrahlen passieren Hornhaut, Pupille und Glaskörper, bis sie auf die Netzhaut treffen. Die Netzhaut enthält 120 Millionen lichtempfindliche Stäbchen und sieben Millionen farbintensive Zäpfchen. Mithilfe dieser Sehzellen entsteht ein auf dem Kopf stehendes Bild, das neuronal zu einem realistischen Eindruck verarbeitet wird: Das Gehirn stellt das Bild sozusagen vom Kopf auf die Füße.

Mangelhafte Lichtverhältnisse werden über die Körperhaltung ausgeglichen

Doch was passiert, wenn die Schreibtischleuchte oder auch die Stehleuchte nicht den Anforderungen eines modernen Büroarbeitsplatzes entspricht? Mal ist sie zu hell, mal zu dunkel, mal kommt es zu Schattenbildung, mal zu Reflexionen. Die Folgen: Man kneift die Augen zusammen, schiebt Formulare hin- und her, um sie einigermaßen lesen zu können, dreht den Bildschirm des Computers oder – schlimmer noch – verrenkt sich den Hals und nimmt eine ungünstige Sitzposition ein.

Ein cleveres Bürobeleuchtungssystem verringert Fehlhaltungen

Um Fehlhaltungen zu verhindern und die Schreibtischarbeit für die Augen, den Rücken, die Wirbelsäule und den Nacken so angenehm wie möglich zu gestalten, haben sich pfiffige Menschen viele Gedanken gemacht und ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem entwickelt. Sie erzeugen ein homogenes und großflächiges Arbeitslicht und ihre Beleuchtungsstärke kann den jeweiligen Tätigkeiten angepasst werden. Spezielle Reflektoren sorgen für ein blendfreies Arbeiten. Die Leuchten stellen einen guten Kontrast zwischen Computerbildschirm und Arbeitsumgebung her und ermöglichen so ein ermüdungsfreies und rückenschonendes Arbeiten.

Bei Büroleuchten kommt es darauf an, dass sie flimmerfrei und stufenlos dimmbar sind. Speziell angepasste Farbtemperaturen ermöglichen darüber hinaus bestmögliches Kontrastsehen. Alle diese Vorzüge tragen dazu bei, dass einer rückenunfreundlichen Zwangshaltung vorgebeugt werden kann. Die Arbeitsbelastung sinkt, die Augen ermüden nicht so schnell und es kommt deutlich seltener zu muskulären Verspannungen. Die Beleuchtungsstärke sollte an Bildschirmarbeitsplätzen normalerweise bei circa 500 Lux liegen. 

Selbstverständlich sollten sie sich auch leicht reinigen bzw. von Staub befreien lassen. Im Gegensatz zu Stehleuchten müssen Schreibtischleuchten über eine bedienerfreundliche und leichtgängige Gelenktechnik verfügen, so passen sie sich der Arbeitsumgebung im Büro und an Bildschirmarbeitsplätzen optimal an.

Mehrere ergonomische Komponenten ergeben einen optimalen Arbeitsplatz

Grundsätzlich müssen am Arbeitsplatz nicht nur die Lichtverhältnisse stimmen. Ein Arbeitsplatz setzt sich immer aus mehreren Komponenten, wie Licht, Stuhl und Schreibtisch, zusammen. Jede Komponente für sich muss allen ergonomischen Erfordernissen genügen. Nur dann besteht die Möglichkeit daraus ein optimales Bildschirmarbeitsplatz zu entwickeln. Nur ein solches Gesamtkonzept kann letztlich der Gesundheit des Nutzers zugutekommen, Krankheitstage reduzieren, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.

Checkliste für rückengerechte Bürobeleuchtung

  • Die Armverstellung über die Gelenke muss bedienerfreundlich und leichtgängig sein. (nur bei Schreibtischleuchten)
  • Die Leuchte muss sich leicht reinigen lassen.
  • Die Leuchte muss auf die Arbeitsumgebung im Büro und an den Bildschirmarbeitsplatz anpassbar sein. Die Leuchte muss den Anforderungen der jeweiligen Arbeitsaufgabe genügen, zum Beispiel durch:
    • Anpassung der Beleuchtungsstärke (die Leuchte kann durch das Gestänge näher an das Objekt gebracht werden)
    • Weich verlaufende Beleuchtungsstärken
    • Anwendungsgerechte Farbtemperaturen (ermöglichen bestmögliches Kontrastsehen)
    • Gleichmäßige Ausleuchtung des zentralen und peripheren Sehfeldes (dadurch wird die Adaption des Auges erleichtert und der Augen-Ermüdung vorgebeugt).
    • Vermeidung von Reflexionen/Reflexblendungen
    • Flickerfreie (flimmerfreie) und lichtstarke Leuchten
    • Stufenlose Dimmregulation
  • Optimierte Sehbedingungen (infolge flächiger, homogener, blend- und schattenarmer Beleuchtung) vermeiden Zwangshaltungen (etwa eine stark vorgeneigte Kopfhaltung), z. B. durch:
    • eine Leuchtkopf- und Feinjustierung des Gestänges beim Nahsehen (Sehabstand 40-80 cm). (nicht bei Stehleuchten)
    • eine Anbringung, die es erlaubt, die Beleuchtung auf den gewünschten Sehbereich zu lenken. (nicht bei Stehleuchten)
    • eine störungsfreie und erwartungskonforme Handhabung.

Mindestanforderungen

  • Bedienerfreundliche und leichtgängige Verstell-Möglichkeiten (nicht bei Stehleuchten)
  • Leichte Reinigung
  • Anpassbar an die Arbeitsumgebung
  • Möglichkeit die Beleuchtungsstärke anzupassen
  • Anwendungsgerechte Farbtemperatur
  • Gleichmäßige Ausleuchtung
  • Dimm-Möglichkeit
  • Blend-, schatten-, reflexionen- und flimmerfreie Beleuchtung
  • Leichte Justierung der Gestängeleuchte beim Nahsehen (nicht bei Stehleuchten)

Außerdem sinnvoll

  • Leuchten mit LED-Technologie (geringer Energiebedarf, geringe Erwärmung der Oberflächen)
  • Automatische Einschaltfunktion
  • Intelligente Lichtsteuerung
  • Netzwerkfähigkeit (Konnektivität)

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Waldmann

Schreibtischleuchten

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Schreibtische (Steh-Sitzarbeitsplätze)

Schreibtische (Steh-Sitzarbeitsplätze)

Ideal am Büroarbeitsplatz: Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen

Für die effektive Büroarbeit und für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist nach heutigen Erkenntnissen neben einer positiven Einstellung des Menschen der Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen ideal. Arbeitsmediziner empfehlen als Formel: Maximal 50 % Sitzen, ca. 25 % Stehen und ca. 25 % Bewegen. Wichtig dafür ist mindestens ein integrierter Stehplatz. Noch besser ist ein höhenverstellbarer Sitz- und Steharbeitsplatz, der den notwendigen Belastungswechsel problemlos ermöglicht.

Der Haltungswechsel hat positive Auswirkungen

Praxistests haben gezeigt, dass solche Arbeitsplätze tatsächlich zu mehr Dynamik während der gesamten Arbeitszeit anregen. Beim Wechsel zwischen Sitzen und Stehen passiert im Körper einfach mehr, als nur beim Wechsel zwischen verschiedenen Sitzhaltungen. Neben einer sofort spürbaren Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens bringt der freie Wechsel der Körperhaltungen einen weiteren, positiven Effekt: Auch die geistige Leistungsfähigkeit und Kreativität des arbeitenden Menschen steigt.

Konferenz im Stehen abhalten

Auch Konferenzen können im Stehen, am besten an einem entsprechend höhenverstellbaren Tisch, abgehalten werden. Diese laufen dann deutlich konzentrierter und straffer ab. Lassen sich lange Besprechungen nicht vermeiden, empfiehlt sich auch dort der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen.

Mehr Bewegung – nicht nur im Büro

Nicht nur im Büro macht ein „Mehr an Bewegung“ Sinn, sondern sie hilft uns in unserem gesamten Alltag. Es ist nicht schwer, aber absolut von Nutzen, sich das bewusst zu machen und immer wieder nach Möglichkeiten zu schauen, wie wir mehr Bewegung in unseren Alltag bringen können (siehe auch „Tipps für den bewegten Alltag“ weiter unten).

Tipps für den bewegten Alltag

  • Besprechungen und Telefonate weitestgehend im Stehen erledigen oder dabei auf und abgehen.
  • Verzichten Sie auf Aufzuge und Rolltreppen und nehmen Sie stattdessen die Treppe.
  • Holen Sie Dinge selbst, statt sie sich mitbringen zu lassen.
  • Überlegen Sie sich einen „bewegten“ Weg zur Arbeit (zu Fuß oder mit dem Fahrrad, eine U-Bahn- oder Busstation früher aussteigen, einen Parkplatz wählen, der circa 10 Minuten vom Arbeitsplatz entfernt liegt).
  • Machen Sie Spaziergänge in der Pause oder nach Feierabend.
  • Wenn Sie über etwas nachdenken müssen, gehen Sie ein paar Schritte. Das hilft beim Organisieren und Strukturieren von Gedanken.
  • Organisieren Sie Ihre Arbeitsabläufe so, dass Wege entstehen, zum Beispiel durch die Verlagerung des Druckers und des Kopierers in einen anderen Raum oder indem Sie Mitarbeiter persönlich aufsuchen, anstatt ihnen eine E-Mail zu schreiben.
  • Führen Sie Besprechungen während eines Spaziergangs im Freien durch.
  • Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren: Suchen Sie nach freien Stehplatzen und spielen Sie mit Ihrem Gleichgewicht und der Dynamik des sich bewegenden Verkehrsmittels.

Checkliste für rückengerechte Schreibtische (Steh-Sitzarbeitsplätze)

  • Die individuelle Einstellung auf Ihre Körpermaße muss – unabhängig von der Belastung – leicht, schnell, problemlos und ohne Werkzeug erfolgen können. Die Unterarme sollen bei locker in den Schultergelenken herabhängenden Armen im rechten Winkel auf der Tischplatte aufliegen.
  • Der Schreibtisch muss über eindeutige, leicht erreichbare Bedienelemente verfügen.
  • Eine ausreichende Beinfreiheit ist äußerst wichtig, da es ansonsten zu Behinderungen beim Arbeiten (u. a. Verdrehungen) kommen kann. Die vom TÜV vorgegebene Beinfreiheitskurve (definiert den erforderlichen Freiraum für die Beine beim Sitzen/Stehen am Schreibtisch und untersagt zum Beispiel störende Quertraversen) muss erfüllt werden.
  • Die Lichtquellen sollten absolut blendfrei sein – dazu zählt auch das Sonnenlicht. Wenn es von der Seite kommt, dann sollte es keine zusätzlichen störenden Schatten werfen. Die Möglichkeit zur Verwendung von intelligenten Lichtschutzvorrichtungen sind wahrzunehmen.

Mindestanforderungen

  • Einfache Höheneinstellung, die ein aufrechtes Stehen ermöglicht
  • Eindeutige Bedienelemente
  • Einstellbare Hubkraft des Tisches (außer bei motorbetriebenen Tischen)
  • Ausreichende Beinfreiheit
  • Nur für Konferenztische: Verschiedene Tischgrößen wählbar
  • Nur für Konferenztische: Mindestens 70 cm Tischkantenlänge pro Person
  • Nur für Konferenztische: Gute Standposition der Nutzer an allen Plätzen am Tisch

Außerdem sinnvoll

  • Fußstütze (als wechselnde Unterstützung bei der Steharbeit)
  • Kollisionsschutz (stoppt den Verstell-Vorgang bei Widerstand)
  • Nutzerfreundliche Schnittstelle für Ladegeräte, Notebook und Netzanschlüsse
  • Beleuchtungseinheit variabel montierbar (rechts – links)
  • Flexibler Monitorarm zur dreidimensionalen Positionierung des Bildschirms
  • Einfache Nachrüstung von Kabelführung und Desktophalter
  • Elastische Fußmatte zur Förderung der komplexen Stehdynamik

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Dauphin

 

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Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG / Bosse
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91238 Offenhausen
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Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
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VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co
Hochhäuser Str. 8
97941 Tauberbischofsheim
Tel. 09341/88 77 70
Fax 09341/88 77 77
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Stehpulte / Mobile Stehpulte

Stehpulte / Mobile Stehpulte

Ideal: Im Büro und im Homeoffice stehen und sitzen!

Der menschliche Körper verlangt nach Bewegung. Wer ständig sitzt, wird krank - selbst im perfekt angepassten Stuhl. Also lieber Stehen statt Sitzen? Denn schließlich verursacht auch längeres Stehen Beschwerden. Wie so oft liegt die Lösung in der Mitte. In diesem Fall im Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen. So kommt Dynamik in die Büroarbeit, werden Körper und Geist aktiviert und stimuliert.

Stehen bzw. Sitzen belastet Ihren Körper unterschiedlich. Beim Sitzen ist der Druck auf Ihre Bandscheiben fast doppelt so hoch wie beim aufrechten Stehen. Deshalb sollten Sie bei der Schreibtischarbeit immer mal wieder aufstehen, um die Wirbelsäule zu entlasten. Der Wechsel von Sitzen und Stehen trainiert Rücken- und Beinmuskulatur, verbessert Ihre Atmung, stimuliert Herz und Kreislauf, regt Verdauung und vegetatives System an. Im Stehen sind Sie wacher, reaktionsschneller und konzentrierter. Ihr Gehirn schaltet im Stehen 5 bis 20 Prozent besser als im Sitzen.

Animation zum häufigen Haltungswechsel

Um diese benötigte Steh-Sitzdynamik in das Büro zu integrieren empfiehlt sich ein Stehpult. Hierbei ist zu unterscheiden, dass es die freistehende, mobile (praktisch für das Homeoffice) und eine nachträglich auf einem Tisch anzubringende Variante gibt.

Der Arbeitsplatz Stehpult muss so gestaltet sein, dass er zu einem häufigen Haltungswechsel animiert, z. B. durch ein dort befindliches Telefon, so dass Sie grundsätzlich im Stehen telefonieren oder dass Sie Ihre E-Mails immer am Stehpult bearbeiten. Oder eben als gute Ergänzung zu einem klassischen Schreibtisch der nicht als Stehtisch genutzt werden kann.

Einfache Höhenverstellung

Das Stehpult muss leicht auf Ihre Körpergröße einzustellen sein und so auch unterschiedlichen Nutzern in jeder Position ein Arbeiten in aufrechter Haltung ermöglichen. Je schneller und bequemer (ohne Werkzeuge!) die Höhenverstellung realisiert werden kann, desto vielseitiger wird das Stehpult eingesetzt. Beim Stehpult ist das Wichtigste die richtige Höhe der Vorderkante. Die Ellenbogen sollen sich etwa zwei Finger breit über der Vorderkante der Pultplatte befinden, wenn Sie – aufrecht stehend – Ihre Hand zur Faust geschlossen unter das Kinn halten.

Pultplatten-Eigenschaften

Die Arbeitsplatte muss ausreichend groß sein – mindestens DIN A3.

Darüber hinaus muss sie über eine Neigungsmechanik (leicht bedienbar!) verfügen. Denn je mehr die Pultplatte neigbar ist, umso weniger muss der Kopf beim Schreiben bzw. Lesen nach vorne geneigt werden. Dies erspart so manche muskuläre Verspannung.

Bei einem auf dem Schreibtisch nachrüstbaren Stehpult ist es zudem wichtig, dass die Arbeitsflächenposition flexibel um die eigene Achse (360°) drehbar ist. Dadurch wird eine rückengerechte Positionierung der Pultplatte in jeder Situation ermöglicht. Das heißt, die Arbeitsfläche muss immer so eingestellt werden, dass Sie direkt vor dem Pult/der Platte stehen und arbeiten können.

Fußstütze

Optimal ist eine integrierte (bei Nachrüstung zustellbare) Fußstütze. Diese hilft, die Beine zu entlasten und eine Beckenkippung nach hinten zu verhindern, bei der ein Rundrücken die Folge wäre. Dabei sollten abwechselnd die Füße bei abgewinkelten Kniegelenken abgestützt werden (sogenannter Treseneffekt).

Das Stehpult muss einen sicheren Stand haben. Rollen (beim mobilen Stehpult) müssen leicht arretierbar sein. So ist das Pult vor dem Wegrollen gesichert.

Nachrüstbares Stehpult

Bei einem nachrüstbaren, am Arbeitsplatz integrierten Stehpult ist eine möbelunabhängige Befestigung sinnvoll. Das Stehpult muss entsprechend Ihrer individuellen Arbeitsabläufen dort installiert werden, wo es für Sie am günstigsten ist. Dies kann sich im Laufe der Nutzung auch verändern. Das Stehpult muss zudem ausreichend stabil sein. So können Sie sich auch mal mit dem Oberkörper auf dem Pult abstützen.

Arbeitsmediziner empfehlen als Formel für ideale Büroarbeit:
Maximal 50 % Sitzen, etwa 25 % Stehen und etwa 25 % Bewegen.

Anmerkung

Unternehmen mit den besten, hochwertigsten Arbeitsplätzen werden sich im globalen Wettbewerb behaupten, weil sie die besten, motiviertesten und innovativsten Mitarbeiter haben werden.Die Verbindung von Arbeitsplatzqualität und Wettbewerbsfähigkeit lässt sich inzwischen eindeutig in den Bilanzen nachweisen. Das Büro braucht Bewegung – dadurch wird die geistige Leistungsfähigkeit gefördert und nur so ist dauerhafte geistige Leistung möglich.

Weitere Informationen

 Der Steharbeitsplatz sollte

  • stets präsent sein.
  • zur Nutzung anregen.
  • ohne Aufwand benutzbar sein.
  • nach dem Aufstehen direkt verfügbar sein.
  • leicht integrierbar sein.
  • an günstiger Stelle installiert sein, z. B. bei Befestigung auf dem Schreibtisch.
  • mobil sein, z. B. auf Rollen.
  • mit einer Fußstütze ausgerüstet sein

Der gesundheits- und leistungsfördernde häufige Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen gelingt, wenn

  • er keinen Mehraufwand vom Nutzer erfordert,
  • sich die Arbeitsorganisation verbessert,
  • persönliche Vorteile unmittelbar spürbar und
  • genügend Anreize zum Haltungswechsel gegeben sind.

Checkliste für rückengerechte Stehpulte / Mobile Stehpulte

  • Menschen sind unterschiedlich groß, daher ist ein großes Maßspektrum der stufenlosen Höhenverstellung erforderlich. Einfache und bequeme Verstellmöglichkeiten fördern die rasche Anpassung an die jeweilige Tätigkeit und den Nutzer.
  • Auswählbare Arbeitsplatten (Abmessung/Form) sorgen dafür, dass Sie das Pult passend zum Einsatzzweck konfektionieren können. Dabei muss die Arbeitsfläche, mindestens DIN A3 umfassen
  • Eine leichtgängige Verstellmöglichkeit der Pultplatte sowie eine Neigungsverstellung von 0 bis etwa 15°m, optimalerweise bis 30° z. B. für Präsentationen, ist für eine gesunde Körperhaltung wichtig.
  • Ein Abrutschen von Gegenständen muss bei schräg geneigter Platte (z. B. beim Lesen) durch eine spezielle Vorrichtung vermieden werden.
  • Kontrastarme, nicht spiegelnde Pultplattenoberfläche sorgen für gutes Sehen
  • Arretierbare Rollen (beim mobilen Stehpult) sorgen für einen sicheren Stand
  • Integrierte Fußstütze beim mobilen Stehpult (bzw. eine zustellbare Fußstütze beim nachrüstbaren Tisch-Stehpult) für entlastendes Stehen

Mindestanforderungen

  • Leichte Höheneinstellung
  • Pultplatte mit ausreichender Größe (mindestens DIN A3)
  • Neigungsverstellbare Pultplatte
  • Sicherer Stand
  • Fußstütze
  • Mobilität
  • Abrutschen von Gegenständen muss verhindert werden
  • Kontrastarme nicht spiegelnde Pultplattenoberflächen
  • Möbelunabhängige Befestigung (beim nachrüstbaren Stehpult)
  • Flexibel um die eigene Achse (360°) drehbare Pultplatte (beim nachrüstbaren Stehpult)

Außerdem sinnvoll

  • Zubehör wie Arbeitsplatzleuchten, Telefonhalterung oder Ablagekörbe
  • Verschiedene Pultplatten
  • Neigungsverstellung > 15°

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