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Ob Workshops und Kurse, Mitmach-Aktionen, Testtage oder Vorträge. Hier können Sie Ihre Veranstaltung kostenlos eintragen und
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Rückenfreundliche Lösungen für viele Bereiche Ihres Lebens

Wussten Sie, dass auch die Gestaltung unseres Umfelds und Produkte des täglichen Lebens unmittelbar Einfluss auf unsere Rückengesundheit haben? Entdecken Sie hier alle mit dem AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichneten Produkte. Klicken Sie sich einfach durch - Sie werden überrascht sein!

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AGR-geprüfte Produkte

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Achtsam durch den Tag

Tag der Rückengesundheit am 15. März

Achtsam sein und dem Rücken etwas Gutes tun - unter diesem Motto werden am Tag der Rückengesundheit am 15. März 2020 bundesweit viele unterschiedliche Aktionen und Workshops angeboten. Denn wer sich bewusst auf den Moment konzentriert, lernt die Signale seines Körpers besser wahrzunehmen - und kann einem schmerzenden Rücken rechtzeitig vorbeugen.

Bereits zum 19. Mal findet der Aktionstag als gemeinsame Initiative der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. und des Bundesverbandes deutscher Rückenschulen (BdR) e. V. statt, um die Prävention der Volkskrankheit ins öffentliche Gedächtnis zu rufen. Auch in diesem Jahr veranstalten die beiden Vereine einen gemeinsamen Expertenworkshop.

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Rückenschmerzen? Bei jedem Dritten ist es Stress

Lange galten Rückenschmerzen als rein orthopädisches Problem. Doch mehr und mehr rückt eine weitere Ursache in den Vordergrund: die Psyche. Mehrere Studien haben in den letzten Jahren gezeigt, dass bei mehr als 30 Prozent der Betroffenen die Psyche, und hier vor allem Stress, der schmerzauslösende Faktor ist. AGR-Experte Dr. Reinhard Schneiderhan über dieses Phänomen und die Behandlungsmöglichkeiten.

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Rückenfit durch die Skisaison

Schneebedeckte Pisten sind der Traum vieler Skifahrer. Wintersport ist bei allen Generationen gleichermaßen beliebt. Rund 28 Millionen Menschen betreiben ihn in Deutschland. Besonders populär ist das Skifahren. Doch bei dieser Form des Wintersports treten häufig Beschwerden und Verletzungen auf – besonders im Rücken. Die Aktion Gesunder Rücken e. V. gibt Tipps, wie man dennoch rückenfreundlich durch die Saison kommt.
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Ohne Rückenschmerzen durch das neue Jahr

Gute Vorsätze gehören zum Jahreswechsel, wie das Silvesterfeuerwerk am Brandenburger Tor. Doch ebenso schnell, wie die Raketen und Böller verstummen, sind schon nach wenigen Tagen auch die guten Vorsätze wieder vergessen. Doch das muss nicht sein. Vor allem, wenn es um die Gesundheit geht. Gerade für die vielen Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden, hat AGR-Experte Dr. Reinhard Schneiderhan ein paar tolle Tipps für das ganze Jahr 2020 parat.
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Aktiv sitzen und Bewegung fördern

Bürostuhlkonzepte für einen gesunden Rücken

Jeder zweite Arbeitnehmer hat einen Computerarbeitsplatz - und verbringt den Großteil des Tages sitzend. Die Anzahl der Bildschirmarbeitsplätze steigt seit Jahrzehnten stetig an und auch in der Freizeit dominiert Sitzen den Alltag vieler Menschen. Diese Entwicklung bleibt nicht folgenlos: Vor allem in Kombination mit Bewegungsmangel kann die einseitige Haltung zu schmerzhaften Rückenbeschwerden führen.

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Sportgeräte zum Rücken stärken

Radfahren und Joggen gehören zu den beliebtesten Sportarten. Was bei diesen Bewegungsformen häufig auf der Strecke bleibt, ist das Training der tieferliegenden Muskulatur. Um Rückenbeschwerden vorzubeugen, müssen nämlich genau diese Muskelschichten regelmäßig trainiert werden. Kleine Helfer für Zuhause unterstützen dabei, diese gezielt zu mobilisieren. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. stellt fünf zertifizierte Hilfsmittel vor.

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VERANSTALTUNGS-TIPP: THERAPRO IN STUTTGART

Fachmesse und Kongress vom 05. - 07. Februar 2020 - AGR vor Ort

Ihre ausgewogene Mischung aus Produktschau, Fortbildung und Rahmenprogramm hat die Stuttgarter TheraPro Fachmesse + Kongress zur wichtigsten Anlaufstelle für Therapie, Rehabilitation und Prävention im süddeutschen Raum gemacht. Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen und Masseure bestätigen der Messe regelmäßig eine wachsende Bedeutung als Informationsplattform. Nun steht die achte Ausgabe ins Haus. Von Freitag, 7. Februar, bis Sonntag, 9. Februar, bietet die TheraPro 2020 neben einer umfassenden Produkt- und Dienstleistungspalette insgesamt fünf Kongresse sowie eine Vielzahl kostenfreier Vorträge, Seminare und Workshops, die auch für die Besucher der parallel stattfindenden Fachmesse MEDIZIN zugänglich sind. Damit verfolgt die Messe ihren interdisziplinären Ansatz konsequent weiter, der den Austausch zwischen den einzelnen Professionen und die Vernetzung innerhalb des Gesundheitswesens fördern soll.

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Rückenschmerzen vermeiden

Neues AGR-Magazin ab sofort erhältlich!

Egal ob bei chronischen oder akuten Beschwerden – Betroffene von Rückenschmerzen fragen sich: Was kann ich bloß dagegen unternehmen? Die Aktion Gesunder Rücken klärt auf und veröffentlicht Anfang Oktober das neue AGR-Magazin zum Thema Rückengesundheit. Interessierte finden darin zahlreiche Informationen zur Entstehung und Behandlung von Rückenschmerzen und rückengerechten Alltagsprodukten. Die 31. Ausgabe bündelt auf 56 Seiten ebenfalls Fachinformationen und Expertenmeinungen sowie Übungen, um den Rücken zu stärken. Bundesweit liegt das Magazin in ca. 7.700 Arztpraxen und Therapiezentren aus.

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Modische Rückensünden

Wer durch Modemagazine blättert, staunt nicht schlecht. Überall tummeln sich wilde Kreationen: High Heels mit schwindelerregenden Absatzhöhen, zarte BH-Modelle und riesige Designer-Handtaschen. Nicht selten drängt sich die Frage auf: Sind diese Teile wirklich alltagstauglich? Tatsächlich können bestimmte Kleidungsstücke negative Auswirkungen auf unseren Körper haben und die Wirbelsäule belasten. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. kennt die größten Rückensünden.

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Erste Hilfe bei Hexenschuss

Gerade noch wollte die Frau ihren Sohn aus dem Kinderwagen heben, da passierte es – ein starker stechender Schmerz im unteren Rücken lässt sie zusammenzucken. Jede weitere Bewegung scheint unmöglich. Hinter diesen plötzlichen Beschwerden steckt oft ein Hexenschuss. Fast jeden trifft dieser einmal im Leben. Häufige Ursachen sind verschobene bzw. blockierte Wirbelgelenke oder muskuläre Verspannungen. Das Problem: Aufgrund der starken Schmerzen nehmen Betroffene oft eine Schonhaltung ein, die die Beschwerden weiter verstärkt. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. sagt Ihnen, was dem Rücken stattdessen hilft.

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Konferenztische

Konferenztische

Meetings – gesünder und effizienter im Stehen

Meetings gelten als Landplage im modernen Büroalltag. Sie stehen im Ruf, Zeit und Nerven zu rauben, weil sie oft viel zu lange dauern und unproduktiv sind. Trotzdem eignen sich Meetings besonders gut dafür, Leute für Themen und Projekte ins Boot zu holen. Was also tun? Die Antwort ist ganz einfach: Meetings im Stehen abhalten. Wie der Umstieg vom Sitz in den Stand gelingt, verraten wir Ihnen gerne.

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Wissenschaftlich bewiesen: Flexibilität macht produktiver

Einer aktuellen Studie der Ludwig-Maximilians-Universität in München zufolge entwickeln Konferenzteilnehmer im Stehen mehr Ideen als im Sitzen. Die Meetings laufen schneller ab und die Mitarbeiter verlassen sie motivierter. Das gilt insbesondere dann, wenn die richtigen Möbel zur Verfügung stehen.

Als ideal gelten höhenverstellbare Konferenztische. Wenn sie leicht, schnell und geräuscharm zu verstellen sind, fördern sie den für die Gesundheit so wichtigen Haltungswechsel vom Sitzen zum Stehen. Schließlich wird Sitzen mittlerweile als das neue Rauchen gehandelt: Es macht krank und verkürzt die Lebenserwartung. Das trifft vor allem für das lange und ununterbrochene Sitzen zu. So hat das schwedische Institut für Sport und Gesundheit in einer Studie herausgefunden, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen langem Sitzen und Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes sowie einem generell erhöhten Sterberisiko gibt. Leider auch dann, wenn man sich in der Freizeit sportlich betätigt. Die beste Gegenmaßnahme sind häufige Haltungswechsel, die mit höhenverstellbaren Konferenztischen ganz leicht möglich sind.

Die Hubkraft der Tische muss auf die von den Nutzern angeforderten Nutzlasten eingestellt werden können. Bei der elektrischen Variante ist das natürlich nicht nötig. Wichtig ist zudem die vom TÜV vorgegebene Beinfreiheitskurve, denn nur so ist der Bewegungsspielraum ausreichend. Die Beinfreiheitskurve definiert den Bereich beim Stehen/Sitzen am Arbeitsplatz, der nicht durch Traversen, technische Geräte, Arbeitsmittel oder andere Einrichtungsgegenstände beeinträchtigt sein darf. Für alle, die Kabelsalat vermeiden möchten, sind Tische mit Kabelführung am besten geeignet. Und da in vielen Meetings Notebooks oder Tablets zum Einsatz kommen, sind nutzerfreundliche Schnittstellen für Ladegeräte und Netzanschlüsse empfehlenswert. Nicht unbedingt nötig, aber etwas, das die Mitarbeiter sehr zu schätzen wissen, sind Fußstützen für entlastendes Stehen oder eine elastische Fußmatte zur Förderung der Stehdynamik. Dadurch passiert Folgendes: Man bewegt sich noch mehr und ist gleichzeitig konzentrierter bei der Arbeit.

Checkliste für rückengerechte Konferenztische

  • Die Grundvoraussetzung ist natürlich die Höhenverstellung selbst: Der Tisch muss sich leicht, schnell und geräuscharm verstellen lassen. Insbesondere bei recht großen Konferenztischen sollte man eine elektrische Verstellung bevorzugen.
  • Die Größe des Tisches richtet sich nach der Teilnehmerzahl. Insofern sollten die Tischplatten auf Ihren Bedarf ausgerichtet sein. Es müssen also unterschiedliche Größen angeboten werden. Als Faustformel gilt: mindesten 70 cm Tischkantenlänge pro Person.
  • Handelt es sich um einen manuell verstellbaren Konferenztisch, muss die Hubkraft unbedingt einstellbar sein. Ist sie zum Beispiel sehr hoch eingestellt und der Tisch kaum belastet, kann ansonsten der Tisch zu schnell nach oben fahren.
  • Jeder Teilnehmer muss gut positioniert am Tisch stehen können. Achten Sie auf ausreichende Bein- bzw. Standfreiheit. Es dürfen keine Verstrebungen oder Kabelschächte die Bewegungsfreiheit beeinträchtigen.
  • Da die Tische sehr komplex ausgestattet sein können, sollte eine persönliche gesundheitsgerechte Produkteinweisung erfolgen. Hierbei ist auf die positiven Eigenschaften der Stehsitzdynamik hinzuweisen.
  • Nicht zwingend erforderlich, in der heutigen Zeit jedoch sehr hilfreich, sind in den Tisch integrierte Stromversorgungen oder Anschlussmöglichkeiten an Netzwerke oder Mediengeräte.
  • Auch Fußstützen sind sehr vorteilhaft, da sie zu noch mehr Bewegung animieren und durch den Wechsel des Standbeines das Stehen wesentlich angenehmer machen.

Mindestanforderungen

  • Leichte, schnelle und geräuscharme Verstellbarkeit
  • Unterschiedliche Tischplattenmaße
  • Eindeutige Bedienelemente
  • Einstellbare Hubkraft des Tisches (außer bei motorbetriebenen Tischen)
  • Ausreichend Stand- und Beinfreiheit
  • Motivierende, gesundheitsgerechte Produkteinweisung

Außerdem sinnvoll

  • Kollisionsschutz zur Vermeidung von Quetsch- und Scherrisiken
  • Einfache Installation der Kabelführung
  • Schnittstelle für Ladegeräte und Netzanschlüsse
  • Fußstütze
  • Elastische Fußmatte
  • Softstart- und Softstop-Funktion
  • Digitale Höhenanzeige und Memo-Funktion
  • Reparaturfreundlichkeit

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG / Bosse
Espanstraße 36
91238 Offenhausen
Tel. 09158/17 700
Fax 09158/17 701
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Konferenzarbeitsplätze

Konferenzarbeitsplätze

Effektivere Meetings mit der richtigen Ausstattung

Führungskräfte vieler Unternehmen möchten Meetings effektiver gestalten und die geistige Leistung der Mitarbeiter fördern. Ob ihnen das gelingt, hängt jedoch nicht nur von einer klaren Besprechungsstruktur und einer guten Moderation ab. Auch die Ausstattung der Konferenzräume spielt eine entscheidende Rolle. Aktuelle Daten zu den gesundheitlichen Belastungen der Büroarbeitszeit machen es erforderlich, dass Konferenz- und Besprechungsarbeitsplätze vor allem eines ermöglichen sollten: rückenfreundliches Verhalten und ausreichende Bewegungsanreize.

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Konferenztisch

Umsetzen lässt sich das am besten mit Möbeln, welche die Sitzzeiten reduzieren und zu einem vermehrten Stehen bzw. zu einem Wechsel zwischen Stehen und Sitzen animieren. Der höhenverstellbare Konferenztisch ist hier ein gutes Beispiel. Ein Tisch, der sich leicht, schnell und geräuscharm verstellen lässt, wird den Bedürfnissen aller Mitarbeiter gerecht. Die Hubkraft des Tischs sollte dabei an die unternehmensspezifischen Nutzlasten anpassbar sein. Ausreichend Platz für wechselnde Arbeitshaltungen und Bewegung sowie genügend Beinfreiheit sind weitere Voraussetzungen für einen gesundheitsförderlichen Besprechungsplatz.

Nicht unbedingt nötig, aber dennoch empfehlenswert ist ein Kollisionsschutz, damit es nicht zu Quetsch- und Scherrisiken kommt. Außerdem ist eine einfache und gut strukturierte Kabelführung mehr als sinnvoll. Denn nichts ist lästiger als Kabel, die im Weg herumliegen – ganz zu schweigen von der Unfallgefahr, die davon ausgeht. Optional kann eine Fußstütze die Stehbelastung reduzieren. Firmen, in denen auch in Konferenzen Laptops und Tablets zum Einsatz kommen, sollten sich nach Tischen mit nutzerfreundlichen Schnittstellen umschauen.

Extratipp: Wenn häufiger Meetings mit unterschiedlichen Teilnehmerzahlen abgehalten werden, sollte man über mobile Konferenztische nachdenken. Je nachdem ob die Konferenz in Kleingruppen oder Großgruppen organisiert ist oder ob Raumveränderungen nötig werden, kann das Mobiliar entsprechend variiert und kombiniert werden. Sinnvoll sind beispielsweise mobile Stellwände, weil sie große Konferenzräume unterteilen und so das Arbeiten in kleineren Gruppen angenehmer – und damit effizienter – machen. Achten Sie bei der Anschaffung jedoch darauf, dass die Stellwände über feststellbare Rollen verfügen – das erleichtert das Handling.

Hochstühle

Besonders effizient, das zeigen Untersuchungen, sind Meetings, die im Stehen stattfinden. Bei nicht höhenverstellbaren Hochtischen – die über eine komfortable Fußstütze verfügen sollten – benötigt man Hochstühle, die einen am individuellen Bedarf orientiertes Stehen oder Hochsitzen ermöglichen. Alle Teilnehmer befinden sich dabei auf Augenhöhe. Es sind aber nur solche Hochstühle geeignet, die über leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten verfügen. Ganz besonders wichtig sind eine stufenlose Sitzhöhenverstellung sowie ein höhenverstellbarer Fußring. So können die Füße bequem abgestützt beziehungsweise aufgesetzt werden. Jeder Konferenzteilnehmer kann sich damit ganz nach seinen individuellen Bedürfnissen verhalten und Haltungswechsel vornehmen.

Idealerweise sind Sitz- und Rückenfläche der Hochstühle so beschaffen, dass man nicht ins Schwitzen kommt. Eine ergonomisch geformte Rückenlehne sollte sich zudem optimal der Wirbelsäule anpassen und Druckstellen vermeiden. Von Vorteil ist auch eine Federung der Sitzfläche, sodass es beim Hinsetzen nicht zu Stauchungen kommt. Eine Sitzflächenneigung bringt das Becken, bei einer Gewichtsverlagerung zum Tisch, in Kippung und führt so zu einer natürlichen Aufrichtung der Wirbelsäule.

Ergänzend zum Hochstuhl können Stehhilfen und aktivierende Steh-Sitze genutzt werden. Sie sind sehr variabel einsetzbar und fördern den Wechsel zwischen Stehen und Stehsitzen.

Mehrzweckstühle

Trotz der Vorteile, die Steh-Meetings nachgewiesenermaßen bringen, finden die meisten Konferenzen immer noch im Sitzen statt. Individuell einstellbare Sitzmöbel sind aber leider immer noch die Ausnahme. Das ist nicht weiter schlimm, solange die Teilnehmer auf guten, sogenannten Mehrzweckstühlen sitzen können. Diese sollten dann allerdings über besondere Eigenschaften verfügen und nur zeitlich begrenzt zum Einsatz kommen, denn auf ihnen sitzen Menschen unterschiedlichster Statur.

Mehrzweckstühle sollten ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften haben, denn nur so können sie den verschiedenen Nutzern eine körpergerechte Unterstützung bieten. Außerdem sollten sie das aktive Sitzen fördern. Dazu sollten Rückenlehne und Sitzfläche dynamisch konstruiert sein. Eine anatomisch geformte Rückenlehne sowie atmungsaktive Polster machen sie zu einem wirbelsäulenfreundlichen Möbelstück.

Medien-Station..

Mit der fortschreitenden Digitalisierung ändern sich auch die Besprechungsstrukturen. Sogenannte Interactive Center ermöglichen den Austausch der Teilnehmer durch integrierte Video- und Telefonschaltungen, sodass auch Teammitglieder, die nicht vor Ort sind, an Meetings teilnehmen können. Das Interactive Center integriert die Hardware und ermöglicht so als mobile Einheit eine hohe Flexibilität. Es sollte höhenverstellbar und mit nutzerfokussierter Ergonomie ausgestattet sein.

Checkliste für rückengerechte Konferenzarbeitsplätze

Ein Konferenzarbeitsplatz muss für einen begrenzten Zeit, für unterschiedliche Nutzer, geeignet sein. Selbstverständlich können nicht alle Produktelemente aufgrund des Einsatzzweckes jedem Nutzer individuell angepasst werden. Trotzdem müssen diese im Gesamtkonzept ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften erfüllen. Nur so kann den unterschiedlichen Nutzern ein physiologisches Verhalten ermöglicht werden.

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Moizi Möbel GmbH
Warburger Str. 37
33034 Brakel
Tel. 05272/37 15 0
Fax 05272/37 15 23
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Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
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Hochstühle und Hochtische

Hochstühle und Hochtische

Effektivere Meetings mit Hochstuhl (High Desk Chair) und Hochtisch

Konferenzen und Meetings gehören zum Büroalltag. Damit sie möglichst effektiv sind, sollten Besprechungsbereiche so ausgestattet sein, dass die Arbeitsleistung gefördert wird und die Aufmerksamkeit lange aufrecht erhalten bleibt. Eine Bedingung dafür ist, dass Menschen ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen können. Mit der richtigen Ausstattung ist das kein Problem.

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Wissenschaftlich bewiesen: Flexibilität macht produktiver

Effizienter, gesünder und motivierter lassen sich Meetings im Stehen abhalten. Das haben arbeitsmedizinische Untersuchungen längst bewiesen. So steigert ein Steh-Sitz-Arbeitsplatz Motivation und Kreativität: Im Stehen arbeitet das Gehirn um bis zu 20 Prozent schneller.

Wer diese positiven Effekte nutzen möchte, sollte seinen Mitarbeitern entsprechendes Mobiliar zur Verfügung stellen. Das können zum Beispiel höhenverstellbare Besprechungstische sein. Eine gute Alternative sind jedoch auch Konferenztische, die über eine konstante Stehhöhe verfügen (Hochtisch) - allerdings nur in Kombination mit einstellbaren Counter-/Hochstühlen.

Hochstühle (High Desk Chair)

Eine intuitiv bedienbare stufenlose Sitzhöhenverstellung, die einen Wechsel aus Stehen und Sitzen ermöglicht, ist eine Grundvoraussetzung für einen rückenfreundlichen Hochstuhl (High Desk Chair). Alle Besprechungsteilnehmer können so spontan selbst entscheiden, ob sie lieber stehen oder sitzen möchten.

Rückenfreundliche Hochstühle verfügen darüber hinaus über einen komfortablen und in der Höhe einstellbaren Fußring. Die Füße müssen sich darauf bequem abstützen oder aufstellen lassen, deshalb sollte der Fußring ausreichend stabil sein. Außerdem sollte sich der Fußring bequem und schnell einrichten lassen.

Anpassbarkeit ist entscheidend

Hochstühle werden lediglich zeitlich begrenzt genutzt, und zwar in der Regel von unterschiedlichen Personen. Somit müssen sich Sitzfläche und Rückenlehne an einer durchschnittlichen Körperabmessung orientieren.

Rückenfreundlich sind die Stühle dann, wenn sie über eine ergonomisch geformte Rückenlehne, eine Sitzflächenneigung und über eine wirkungsvolle Abfederung verfügen. So kommt es nicht zu Stauchungen beim Hinsetzen. Eine Sitzflächenneigung bringt das Becken in Kippung, sobald das Gewicht zum Tisch hin verlagert wird und führt so zu einer natürlichen Haltung der Wirbelsäule. Generell sollte sich der Stuhl der dreidimensionalen Lageveränderung des Körpers anpassen.

Bei der Oberflächenbeschaffenheit von Sitz und Rückenlehne sind rutschfeste Bezüge ebenso vorteilhaft, wie gute klimatische Eigenschaften.

Hochtisch

Bei einem nicht verstellbaren Hochtisch sind drei Faktoren entscheidend.

  1. Die richtige Höhe beträgt 105 bis 110 Zentimeter.
  2. Ein Hochtisch sollte eine komfortabel nutzbare Fußstütze haben, die die Beinfreiheit nicht einschränkt. Sie befindet sich circa 20 Zentimeter über dem Boden.
  3. Die Größe der Tischfläche sollte sich am jeweiligen Bedarf orientieren. Es gilt: Pro Person sollte eine Tischkantenlänge von 70 Zentimetern vorhanden sein.

Ergänzend zum Hochstuhl können Stehhilfen und aktivierende Steh-Sitze genutzt werden. Sie sind sehr variabel einsetzbar und fördern den Wechsel zwischen Stehen und Stehsitzen. Was Sie für die Einrichtung eines Konferenzraumes sonst nach beachten sollten, können Sie im Kapitel Konferenzarbeitsplatz nachlesen.

Checkliste für rückengerechte Hochstühle und Hochtische

       Hochstühle

  • Der Stuhl muss über eine Höhenverstellung verfügen, sodass unterschiedlich große Personen ihren Bedürfnissen gerecht am Tisch sitzen können.
  • Ein in der Höhe verstellbarer Fußring unterstützt das Auf- und Absteigen vom Stuhl und dient zusätzlich der bequemen Ablage der Füße bei unterschiedlichen Sitzhöhen.
  • Die Rückenlehne muss ergonomisch geformt sein, um sich der Wirbelsäule insbesondere im Lendenwirbelbereich gut anzupassen. Dabei darf sie keine Druckstellen verursachen.
  • Der Stuhl muss über eine Abfederung der Sitzfläche verfügen, um die Wirbelsäule beim Hinsetzen vor Stößen zu schützen.
  • Sitzfläche und Rückenlehne müssen auf die Bewegung des Körpers eingehen und sich fließend anpassen. Ein aktives Sitzen in der vorderen Arbeitshaltung muss ebenso unterstütz werden, wie eine passive
  • Ruhehaltung bei leicht geöffnetem Sitzwinkel.
  • Bei Hochstühlen (High Desk Chairs) ist aufgrund des hohen Schwerpunktes ein stabiler Stand besonders wichtig.
  • Die Bedienung sollte leicht und intuitiv möglich sein, die Bedienelemente sollten gut erreichbar sein.
  • Idealerweise sind Sitz- und Rückenfläche rutschfest und atmungsaktiv.

       nicht verstellbaren Konferenztische

  • Da der Tisch von verschiedenen Personen genutzt wird, ist eine Tischhöhe von circa 105 bis 110 Zentimetern ideal.
  • Die Größe der Tischfläche richtet sich nach der Teilnehmerzahl. Als Faustformel gilt: mindesten 70 Zentimeter Tischkantenlänge pro Person.
  • Fußstützen sind sehr vorteilhaft, da sie zu noch mehr Bewegung animieren und durch den Wechsel des Standbeines das Stehen wesentlich angenehmer machen.
  • Alle Teilnehmer müssen gut positioniert am Tisch stehen können. Achten Sie auf ausreichende Beinfreiheit.
  • Der Tisch sollte immer in Kombination mit einem High Desk Chair eingesetzt werden.

Mindestanforderungen Hochstühle

  • Höhenverstellung
  • Sitzfläche anatomisch geformt
  • Sitztiefenfederung
  • Bewegungsfördernde Sitzfläche
  • Höheneinstellbarer Fußring
  • Rutschfeste Sitzfläche
  • Atmungsaktive Bezüge

Mindestanforderungen nicht verstellbare Konferenztische

  • Stehhöhe ca. 105 - 110 cm
  • unterschiedliche Abmessungen
  • Fußstütze
  • Kombination mit einem Hochstuhl

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.sedus.de

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VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co
Hochhäuser Str. 8
97941 Tauberbischofsheim
Tel. 09341/88 77 70
Fax 09341/88 77 77
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www.vs-moebel.de

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Gaming Stühle

Gaming Stühle

Ergonomie im Fokus: Wie ein rückengerechter Gaming-Stuhl dein Spielerlebnis verbessert

Seien wir ehrlich: So richtig gesund sind lange Gaming-Sessions nicht. Denn zu langes und oft verkrampftes Sitzen ist generell schlecht für den Rücken. Beim Gaming kommen je nach Spiel noch eine besonders angespannte Haltung und immer gleiche Bewegungsmuster dazu. Damit dein Rücken diesen Belastungen gut standhält, solltest du unbedingt einen komfortablen Gaming-Stuhl verwenden.

Was muss ein Gaming-Stuhl leisten?

Beim Zocken sitzt du oft stundenlang hochkonzentriert am Rechner oder vor der Konsole. Trotzdem bewegst du dich mehr als bei einer typischen Schreibtischarbeit. Viele Spiele erfordern schnelle Reaktionen und komplexe Bewegungsmuster. Von den emotionalen Reaktionen mal ganz abgesehen. Um Verletzungen oder Verspannungen zu verhindern, ist daher nicht nur ein fester Stand wichtig, sondern auch zusätzliche Kriterien wie eine Sitztiefenfederung oder eine bewegliche Sitzfläche. Diesen Anforderungen muss ein guter Gaming-Stuhl gerecht werden und dabei deinen Rücken stützen, um negative Folgen langer Videospiel-Sessions zu reduzieren. Gaming-Stühle bieten eine Kombination aus Ergonomie, Komfort, Stabilität und Design, um ein optimales Spielerlebnis zu ermöglichen und den spezifischen Bedürfnissen von Gamern gerecht zu werden.

Gute Stühle fürs Gaming kaufen?

Reicht zum Gaming nicht ein normaler Bürostuhl? Das kommt darauf an. Wenn du nur hin und wieder ein Stündchen spielst, dann kannst du natürlich deinen Bürostuhl verwenden und brauchst keinen besonderen Stuhl. Wenn du aber lange Gaming-Sessions liebst und häufig über mehrere Stunden in dein Lieblingsspiel eintauchst, dann solltest du unbedingt einen guten Gaming-Stuhl kaufen. Denn die Anforderungen an Bürostühle und Gaming Chairs unterscheiden sich erheblich. Das wird verständlich, wenn du bedenkst, wie unterschiedlich du dich beim Arbeiten und beim Spielen verhältst. Das Arbeiten am Rechner ist zum Beispiel weniger emotional und geht mit einem viel geringeren Eintauchen in den Stuhl einher. So sind ein anpassbarer Rückenlehnendruck oder höhenverstellbare Armlehnen bei einem Gaming-Stuhl noch wichtiger als bei einem normalen Bürosessel. Spare für deinen Rücken deshalb nicht an der falschen Stelle, sondern investiere für deine Spielperformance in einen guten Stuhl!

Diese Eigenschaften eines Stuhls lieben Gamer

  • Der Stuhl ist für viele Gamer nicht nur ein Sitzmöbel, sondern soll auch gut aussehen und höchsten Komfort bieten. Hochwertige Materialien sorgen für einen gewissen Luxus, erhöhen die Langlebigkeit und komplettieren das Design. Kunstleder ist deshalb ein beliebtes und strapazierfähiges Material für die Sitz- und Rückenflächen.
  • Farblich lieben viele Gamer schwarz, gerne kombiniert mit leuchtenden Farben. Viele Modelle bestehen deshalb aus schwarzem Kunstleder mit farbigen oder weißen Akzenten.
  • Zusätzlich soll der Stuhl natürlich höchsten Sitzkomfort bieten und langlebig sein.
  • Auch zusätzliche Funktionen des Gamingstuhls sind beliebt. Einige Modelle haben eine integrierte Fußstütze, eingebaute Lautsprecher, Vibrationsfunktionen oder Getränkehalter, um das Gaming-Erlebnis zu verbessern. Ein guter Gaming-Stuhl ist Teil der Performance und sollte deshalb in Komfort und Design optimal zur Person passen. Damit deine Freude am tollen Design deines Stuhls nicht getrübt wird, solltest du aber die Ergonomie nicht vergessen. Denn was bringt dir der schönste Gaming-Stuhl, wenn du nach jeder Session Schmerzen im Rücken oder Nacken hast? Achte daher darauf, dass dein Rücken eine gute Unterstützung bekommt!

Das AGR-Siegel für Gaming-Stühle

Im Handel sind viele verschiedene Gaming-Stühle erhältlich. Für Laien ist es schwer, zu erkennen, welche dieser Stühle den Anforderungen an die Rückengesundheit gerecht werden. Zudem fällt es meist erst auf, dass rutschfeste Kontaktflächen fehlen, die Seitenwangen nicht optimal sind oder die Nackenstütze nicht anpassbar sind, wenn der Stuhl zuhause steht und du während des Spiels nicht weißt, wie du dich drehen und wenden sollst, damit du gut sitzt. Damit du dir sicher sein kannst, dass auch dein Rücken Freude an deinen Gaming-Sessions hat, wähle einen Gaming-Stuhl, der mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet ist! Denn AGR-zertifizierte Produkte wurden von Gesundheitsexperten, Ärzten und Therapeuten einem aufwendigen Prüfverfahren unterzogen und als besonders rückengerecht empfunden.

Checkliste für rückengerechte Gaming Stühle

  • Der Stuhl muss an mehreren Stellen verstellbar sein, um verschiedene Körpergrößen und -proportionen zu berücksichtigen.
  • Die Sitzfläche darf keine Druckstellen an den Rückseiten der Oberschenkel erzeugen. Sie muss so beschaffen sein, dass sie dem gesamten Oberschenkel eine ausreichende Auflagefläche bietet. Realisiert wird das zum Beispiel durch verstellbare Sitzflächenlängen oder unterschiedlich angebotene Größen. Idealerweise passen 3 bis 4 nebeneinanderliegende Finger zwischen die Kniekehle und die Vorderkante der Sitzfläche.
  • Der Stuhl muss sich dem natürlichen und intuitiven Bewegungsbedarf fließend und dosiert anpassen, z.B. durch Bewegungsmechaniken. Veränderungen der Sitzposition müssen problemlos möglich sein.
  • Die Rückenlehne muss bei Kontakt eine gute Unterstützung bieten, ohne Druckstellen zu erzeugen.
    Außerdem sollte die Lehne ein entspanntes Zurücklehnen ermöglichen, der Rückenanlehndruck einstellbar und somit die Neigung verstellbar sein.
  • Beim Hinsetzen muss auch in unterster Position eine wirkungsvolle Abfederung gegeben sein, sodass Stauchungen der Wirbelsäule vermieden werden. Im Fachjargon nennt sich das Sitztiefenfederung.
  • Eine Nackenunterstützung muss vorhanden sein, um in der nach hinten geneigten Relax-Position die Nackenmuskulatur zu entlasten.
  • Der Gaming-Stuhl muss zur Entlastung der Hals Nackenmuskulatur über höhenverstellbare Armlehnen verfügen. Idealerweise sind die Armlehnen multifunktional in Höhe, Breite und Tiefe verstellbar und außerdem drehbar.
  • Im Schulter- und Beckenbereich müssen dezente Seitenwangen vorhanden sein, die eine komfortable Sitzposition unterstützen. Diese dürfen allerdings nicht zu stark ausgeprägt sein. Ein „Sportwageneffekt“ ist nicht gewünscht, da er die Sitzposition zu sehr einschränkt.
  • Sitz- und Rückenflächen müssen ausreichend gepolstert sein, um Druckstellen zu vermeiden. Das Material sollte leicht zu reinigen sein und ein Rutschen auf dem Stuhl verhindern.
  • Der Öffnungswinkel zwischen Oberschenkel und Rumpf muss über 90 Grad liegen. Bei diesem erforderlichen Öffnungswinkel muss der Stuhl eine ausreichende Standsicherheit haben.
  • Wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich ist eine zusätzliche Lordosenstütze für den unteren Rücken. Sie erhöht den Sitzkomfort zusätzlich.

Mindestanforderungen

  • Leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten
  • Sitzhöhenverstellung
  • Verstellbare/unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • Bewegliche Sitzfläche
  • Lehne bietet ausgewogene Abstützung
  • Rückenlehnendruck individuell einstellbar oder automatisch
  • Nackenstütze
  • Höheneinstellbare Armstützen
  • Sitztiefenfederung
  • Seitenwangen
  • Komfortable Polsterung
  • Rutschfeste Kontaktflächen
  • Fester Stand

Außerdem sinnvoll

  • Gewichts- und bedarfsabhängig einstellbare progressive Dämpfung der mehrdimensionalen Beweglichkeit
  • verstellbare Lordosenstütze

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Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze

Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze als Konzept

Mehr Bewegung

Fast 80 % aller Erwachsenen erleben mindestens einmal in ihrem Leben neben anderen Beeinträchtigungen der Gesundheit Schmerzen im unteren Rücken [5]. Dies hat erhebliche wirtschaftliche Folgen für das Gesundheitswesen: Das entgangene Einkommen und die ausgefallene Produktivität erzeugen jährlich Kosten in fast dreistelliger Milliardenhöhe. Nach derzeitiger Studienlage wird an mehr als 75% der weltweiten Büroarbeitsplätze dauerhaft im Sitzen gearbeitet [15]. Dies wird in Zusammenhang mit Schmerzen im unteren Rücken gebracht [15].

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Es gibt inzwischen Konzepte mit flexibel einsetzbaren Sitz- Stehsysteme für das Büro und für zu Hause (Homeoffice). Diese tragen zur Reduzierung von Sitzzeiten und zur nachhaltigen Förderung natürlicher Haltungswechsel bei. Die optimale Lösung für Sie im Büro oder im Homeoffice ist, die Arbeitsumgebung auf Ihre individuellen Bedürfnisse einzustellen und die Verhältnisse Ihrer jeweiligen Körperhaltung anzupassen. Die einzelnen Bestandteile eines bewegungsfördernden Sitz-Steharbeitsplatzes, müssen daher für erwachsene Menschen fast jeder Körperhöhe geeignet sein. Die Nutzung durch größere Kinder und Jugendliche wäre so ebenfalls kein Problem.

Das Konzept – so funktioniert es

Konzepte für bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze zielen darauf ab, durch entsprechendes ergonomisches Mobiliar den Nutzer an seinem Arbeitsplatz nachhaltig in Bewegung zu bringen. So besteht beispielsweise das geprüfte EGA-Konzept grundsätzlich aus drei Elementen mit jeweils unterschiedlichen Effekten auf den Bewegungsgewinn:

  1. Höhenverstellbare Sitz-Steh-Tische (bzw. Gestelle)
    a) Schreibtische (Office-Tische)
    b) Schreibtische für zu Hause (Homeoffice-Tische)
  2. Mobile, höhenverstellbare Stehpulte und optional Sitz-Stehpulte
  3. Haltungsentlastendes Zubehör
    a) Armauflagen zur Schultergürtel- und Nackenentlastung
    b) Fußstützen zur Beckengürtel- und Beinentlastung

Grundsätzlich wird bei höhenverstellbaren Tischen zwischen "Office"-Schreibtischen und "Home"-Schreibtischen für zu Hause differenziert. Bei den Schreibtischen handelt es sich um klassische, höhenverstellbare Steh- Sitzarbeitsplätze, die sich an den gültigen Normen und Anforderungen für Büroarbeitsplätze orientieren. Es gibt übrigens auch nachrüstbare Sitz-Steh-Tischgestelle. So können Sie Ihre bisherige Tischplatte nutzen und lediglich das alte Tischgestell durch ein höhenverstellbares tauschen.

1 a) Höhenverstellbare Steh- Sitzschreibtische (bzw. Steh- Sitz-Schreibtischgestelle)

Höhenverstellbare Tische oder auch Steh-Sitzarbeitsplätze sind Tische, die Sie von einer für Sie passenden Sitzhöhe in eine der Arbeitsaufgabe entsprechenden, komfortablen Stehhöhe begleiten. Dabei erfolgt der Hub der gesamten Arbeitsfläche mit allen darauf befindlichen Utensilien. Höhenverstellbare Tische können einen wesentlichen Beitrag zu einer Bewegungssteigerung im Büro leisten [7; 19] und sind damit grundsätzlicher Bestandteil von bewegungsfördernden Sitz-Steharbeitsplätzen.

1 b) Höhenverstellbare Schreibtische für zu Hause (Homeoffice-Tische)

Sie arbeiten viel von zu Hause? Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze bieten auch hier ständige Bewegungsanreize und der Schreibtisch für zu Hause muss daher einige Features bieten. Homeoffice-Tische sind höhenverstellbar und kommen vor allem in der Arbeit mit mobilen Geräten zum Einsatz. Sie sind zwischen einem klassischen Schreibtisch und einem mobilen Stehpult angesiedelt. Die Arbeitsplattenbreite ist meist deutlich schmaler als bei einem herkömmlichen Schreibtisch, jedoch größer als ein Stehpult, damit aber immer noch groß genug, um alle ergonomischen Arbeitsutensilien wie Tastatur und Maus inkl. einem Laptop oder einem Desktop und einem Vorlagenhalter zu beherbergen.

2. Mobile, höhenverstellbare Stehpulte und optional Sitz- Stehpulte

Stehpulte und Sitz- Stehpulte sind die mobilste Form an Arbeitsflächen. Gegenüber Tischen sind diese insbesondere für kleinere Arbeitsbereiche geeignet. Sie sind ortsungebunden und durch Rollen können sie flexibel im Büro- und Homeoffice-Bereich, aber auch in Meetings, bei Präsentationen, in Vorträgen sowie in Produktion und Logistik eingesetzt werden. Damit bieten sie eine maximale Flexibilität und insbesondere einen großen Bewegungsanreiz [18], sodass alle Telefonate, Mails und Terminvereinbarungen wie auch das spontane Gespräch unter Kollegen im Stehen an einem mobilen Stehpult stattfinden können. Alle anderen Aufgaben werden dann am konventionellen Steh-Sitz-Schreibtisch erledigt. Durch diese konsequente Aufgabenteilung entwickelt sich wie von selbst ein automatisierter und nachhaltiger Haltungswechsel.

3. Haltungsentlastendes Zubehör

Dieses Zubehör ergänzt ergonomische Arbeitsumgebungen mit dem Ziel, Ihnen zusätzliche Entlastungen der Gürtelregionen (Schulter- und Beckengürtel) zu geben [vgl. u.a. 1; 3]. Innerhalb des hier vorgestellten Konzeptes kommt der Armauflage und der Fußstütze eine Schlüsselrolle zu.

a) Die Armauflage
Wenn Sie Ihren eigenen Büroalltag beobachten, fällt Ihnen bestimmt auf, dass die Kommunikation im Büro heutzutage zunehmend über den PC (Mails etc.) und abnehmend über das Telefon stattfindet. Außerdem gewinnt auf der anderen Seite die Sitz-Stehdynamik an Bedeutung. Stuhlarmlehnen könnten daher zukünftig an Bedarf verlieren, obwohl deren Nutzen belegt ist [16]. Damit werden Unterarmauflagen wichtiger und deren Nutzung wird grundsätzlich als positiv gewertet [12]. Unterarmauflagen sind aufgrund der Möglichkeit, den gesamten Unterarm abzulegen, den Handauflagen vor der PC-Tastatur überlegen [22]. Ein weiterer wichtiger praktischer Nutzen der Unterarmauflage gegenüber einer Stuhlarmlehne: Durch die Tischanbindung begleitet diese Sie von der sitzenden in die stehende Körperhaltung und dient Ihnen immer als Armauflage oder, insbesondere in der stehenden Position, als Aufnahme zum Gegenlehnen. Dies kann einen Beitrag für ein entlastendes Stehen liefern und die Stehzeiten verlängern.

b) Die Fußstütze
Fußstützen sollen dazu dienen, das Körpergewicht zwischen den Beinen zu variieren und ein Bein durch das Aufstellen auf eine Fußstütze in seiner Raumposition zu ändern. Fußstützen könnten für Steharbeitsplätze die Möglichkeit bieten, durch das Aufstellen eines Beines (dem sogenannten „Spielbein“) die Belastung insbesondere der tragenden Gelenke der Beine, des Kreuzdarmbeingelenkes und des unteren Rückens zu ändern. Das aufgestellte Bein erfährt hierbei eine Entlastung. Der Einsatz einer Fußstütze wird für Sie in der regelmäßigen praktischen Anwendung nach einer Eingewöhnungszeit vollkommen selbstverständlich sein und ohne Nachzudenken erfolgen und erlaubt trotz Belastungswechsel die volle Konzentration auf die eigentliche Arbeitsaufgabe (zunehmende Automatisierung des dynamischen Bewegungsverhaltens).

Anpassung an den Menschen und nicht umgekehrt

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, bewegungsfördernde Sitz- Steh-Arbeitsplätze stellen die natürlichen Bewegungsressourcen des Menschen am Arbeitsplatz in den Fokus der ergonomischen Verhältnisse. Die Verhältnisse sind mit dem Verhalten des Menschen eng und untrennbar verbunden. Die Verhältnisse müssen sich zwingend dem Menschen anpassen, damit dieser seine Gesundheit optimal schützen und im Idealfall entfalten kann.

Quellen

[1] Aaras, A.; Ro, O. (2000) Position of the forearm and VDU work. In: Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society. 44th Annual Meeting, San Diego, S. 648ff.
[3] Cook, C. K.; Burgess-Limerick, R. (2004) The effect of forearm support on musculoskeletal discomfort during call center work. In: Applied Ergonomics 35, S. 337ff.
[12] Keller Chandra, S.; Hoehne-Hückstädt, U.; Ellegast, R. (2008) Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik. In: Schriftenreihe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) (3), Sankt Augustin.
[15] Lis, A.M.; Black, K.M.; Korn, H.; Nordin, M. (2007) Association between sitting and occupational LBP. In: Eur Spine J. 16, S. 283ff.
[16] Lübbert, U. (2016) Nachhaltige Verhaltensergonomie am Industriearbeitsplatz – am Beispiel des Arbeitsstuhls. Erfolgschancen des individuellen Anpassens ergonomischer Arbeitsmittel an Industriearbeitsplätzen mit repetitiven manuellen Tätigkeiten. Masterarbeit an der medizinischen Fakultät der Universität Basel.
[17] Martin, B.I.; Deyo, R.A.; Mirza, S.K. et al. (2008) Expenditures and health status among adults with back and neck problems. In: JAMA 299, S. 656ff.
[18] Nakovics, H.; Steiner, H. (1997) Die Reduktion körperlicher Beschwerden durch den Einsatz eines Stehpultes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 1, S. 33ff.
[19] Ognibene, G.T.; Torres, W.; von Eyben, R.; Horst, K.C. (2016) Impact of a Sit-Stand Workstation on Chronic Low Back Pain: Results of a Randomized Trial. In: J of Occup & Environm Med 58, S. 287ff.
[22] Visser, B. et al. (2000) The effect of arm and wrist supports on the load of the upper extremity during VDU work. In: Clinical Biomechanics 15, S. 34ff.Quellen:
[1] Aaras, A.; Ro, O. (2000) Position of the forearm and VDU work. In: Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society. 44th Annual Meeting, San Diego, S. 648ff.
[3] Cook, C. K.; Burgess-Limerick, R. (2004) The effect of forearm support on musculoskeletal discomfort during call center work. In: Applied Ergonomics 35, S. 337ff.
[12] Keller Chandra, S.; Hoehne-Hückstädt, U.; Ellegast, R. (2008) Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik. In: Schriftenreihe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) (3), Sankt Augustin.
[15] Lis, A.M.; Black, K.M.; Korn, H.; Nordin, M. (2007) Association between sitting and occupational LBP. In: Eur Spine J. 16, S. 283ff.
[16] Lübbert, U. (2016) Nachhaltige Verhaltensergonomie am Industriearbeitsplatz – am Beispiel des Arbeitsstuhls. Erfolgschancen des individuellen Anpassens ergonomischer Arbeitsmittel an Industriearbeitsplätzen mit repetitiven manuellen Tätigkeiten. Masterarbeit an der medizinischen Fakultät der Universität Basel.
[17] Martin, B.I.; Deyo, R.A.; Mirza, S.K. et al. (2008) Expenditures and health status among adults with back and neck problems. In: JAMA 299, S. 656ff.
[18] Nakovics, H.; Steiner, H. (1997) Die Reduktion körperlicher Beschwerden durch den Einsatz eines Stehpultes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 1, S. 33ff.
[19] Ognibene, G.T.; Torres, W.; von Eyben, R.; Horst, K.C. (2016) Impact of a Sit-Stand Workstation on Chronic Low Back Pain: Results of a Randomized Trial. In: J of Occup & Environm Med 58, S. 287ff.
[22] Visser, B. et al. (2000) The effect of arm and wrist supports on the load of the upper extremity during VDU work. In: Clinical Biomechanics 15, S. 34ff.

Checkliste für Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze

  • Konzepte bewegungsfördernder Sitz- Steharbeitsplätze müssen nachhaltig einen Sitz-Steh-Wechsel als auch ein „Stitzen“ für komplexe natürliche Belastungswechsel ermöglichen und diese möglichst fördern.
  • Angebotene Sitz-Steh-Systeme müssen für Erwachsene mit fast allen Körpergrößen angeboten werden, so dass jeder die für ihn ideale Einstellung finden kann. Das kann über die Verstellbarkeit der Systeme erreicht werden und/oder durch unterschiedliche Größen.
  • Die höhenverstellbaren Sitz-Steh-Tische für das Büro müssen die aktuellen AGR Kriterien für „Steh-Sitzarbeitsplätze“ erfüllen.
  • Die höhenverstellbaren Homeoffice-Tische müssen die aktuellen AGR Kriterien für „Schreibtische für zu Hause“ erfüllen.
  • Die Mobilen Stehpulte müssen die aktuellen AGR Kriterien für „Stehpulte“ erfüllen.
  • Eine Fußstütze ist wichtig zur Förderung und Erweiterung der natürlichen Belastungswechsel. Belastungen, z. B. bei den tragenden Gelenken der Beine, werden verändert und das abgestellte Bein erfährt eine temporäre Entlastung
  • Eine Unterarmauflage, dient der Entlastung der Arm-Schulter-Nackenmuskulatur. Ein wichtiger praktischer Nutzen der Unterarmauflage gegenüber einer Stuhlarmlehne: Durch die Tischanbindung begleitet diese den Anwender von der sitzenden in die stehende Körperhaltung und dient dem Nutzer immer als Armauflage. Es müssen die aktuellen Kriterien für Unterarmauflagen erfüllt werden.

Mindestanforderungen

  • Sitz- Steh-Wechsel ermöglichen und fördern
  • Anpassbar an Körperhöhe
  • Erfüllung der AGR-Kriterien für:
         Steh-Sitzarbeitsplätze
         Schreibtische für zu Hause
         Mobile höhenverstellbare Stehpulte
         Armauflagen
  • Fußstütze

Außerdem sinnvoll

  • Mobiles, höhenverstellbares Sitz-Stehpult für variable Haltungswechsel nach AGR Kriterien
  • Element zur Förderung der Stehdynamik

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Dokumentenhalter

Dokumentenhalter

Mit einem Dokumentenhalter zum gut organisierten Schreibtisch

Viele träumen heute noch von einem papierlosen Büro, doch leider ist dieses vielerorts noch nicht umsetzbar. Ob Büro oder Homeoffice, Dokumente gehören heute häufig noch zur täglichen Arbeitswelt dazu. Gerade dann fängt das Problem am Bildschirmarbeitsplatz aber an. Wo lege ich die Dokumente ab? Links, rechts, vor oder neben der Tastatur? Und wenn ich jetzt etwas auf dem Schriftstück notieren will, wo bleibe ich dann mit der Tastatur und der Maus? Der Schreibtisch bietet nicht unendlich Platz! Durch das ständige drehen des Kopfes äußern sich schnell meine ersten Probleme und ich bekomme Nackenschmerzen, die auch durch eine Zwangshaltung enstehen können.

Gesundheit und Ergonomie fördern

Die Lösung kann ein Dokumentenhalter, oder auch Tischpult bzw. Konzepthalter genannt, sein. Mit ihnen lassen sich Papierunterlagen, wie Briefe, Bücher, Manuskripte und ähnliches sinnvoll am Arbeitsplatz anordnen. Mal ganz abgesehen von der Platzersparnis. Mit den nachfolgenden Tipps, fällt die Arbeit dann nicht nur leichter, Verspannungen im Nacken- sowie im Schulterbereich können sogar verhindert werden. Gute Dokumentenhalter verbessern nicht nur die Gesundheit und die Ergonomie am Arbeitsplatz, sie können auch helfen die Arbeitseffizienz zu erhöhen.

Mit der richtigen Platzierung Nackenschmerzen vermeiden

Damit das gelingt und Sie eine komfortable und gesunde Arbeitshaltung einnehmen, sollten Sie den Dokumentenhalter so platzieren, dass er in Sichtachse zum Bildschirm steht. Das minimiert zu häufige Drehbewegungen von Kopf und Halswirbelsäule und ist ein erster wichtiger Schritt. Ganz nebenbei kann dieses zu einer verbesserten Konzentration und einer erhöhten Produktivität führen. Wenn die Tastatur einmal nicht benötigt wird, können sie den Dokumentenhalter praktischerweise einfach über die Tastatur ziehen, um so körpernah weiter zu arbeiten. Nichts muss groß aus dem Weg geräumt werden. Dafür muss der Dokumentenhalter auf der einen Seite stabil aber auch standfest sein und sich flexibel auf der Arbeitsfläche platzieren lassen.

Einstellbarkeit ist wichtig!

Der zweite wichtige Schritt ist die richtige Einstellung. Diese muss leicht und intuitiv von statten gehen. Einmal eingestellt, darf sich die Position nicht von allein verstellen. Auch dann nicht, wenn Sie mal ein schwereres Buch darauf ablegen oder Sie auf einem Dokument eine handschriftliche Notiz verfassen möchten. Lästiges nachjustieren oder gar ein ungewolltes zusammenklappen wären ärgerlich. Wichtig ist auch die Schrägstellung. Mindestens 16 Grad müssen es schon sein. Am besten in verschiedenen Abstufungen oder stufenlos. So haben Sie je nach Sitzhaltung, oder falls Sie zwischendurch mal im Stehen arbeiten, immer einen guten Blick auf das Dokument, was die Augenbelastung reduziert, zu einer aufrechteren Körperhaltung verhilft und die Konzentration verbessert. Einer „Nickhaltung“ wird so ebenfalls entgegengewirkt.

Dokumente gut abgelegt

Nicht zu vergessen eine der wichtigsten Eigenschaften. Das Platzieren von Dokumenten. Dafür ist auf eine ausreichend große Ablagefläche zu achten. Was natürlich auch immer etwas vom Einsatzzweck abhängig ist. Damit ein Schriftstück nicht ungewollt von der Ablagefläche rutscht muss eine Abrutschkante oder ähnliches vorhanden sein. Multifunktional einsetzbar ist der Dokumentenhalter, wenn er über zusätzliche Funktionen, wie z.B. einen Stift- oder Handyhalter verfügt, um die Arbeitsfläche besser organisieren. Wenn Sie es denn benötigen.

Checkliste für rückengerechte Dokumentenhalter

  • Platzieren Sie den Dokumentenhalter in Sichtachse. So werden Drehbewegungen von Kopf und Halswirbelsäule minimiert sowie Zwangshaltungen vermieden. Ein erster wichtiger Schritt für ergonomisches Arbeiten mit Dokumenten.
  • Achten Sie auf eine stabile Ausführung mit einer an die Arbeitsaufgabe angepassten Größe. So können Sie bei Bedarf auch mal mehrere Dokumente darauf ablegen oder auch ein schweres Buch. Handschriftliche Notizen sind dann auch kein Problem. Eine gute Standfestigkeit ist dann natürlich das A und O.
  • Für die Einstellung beachten Sie, dass diese leicht, intuitiv und ohne zusätzliche Hilfsmittel erfolgen kann. Die Arbeitsfläche sollte sich mindestens auf eine Neigung von 16 Grad einstellen lassen. So haben Sie bei jeder Arbeitshaltung immer eine gute Sicht auf das Dokument und die Augenbelastung wird reduziert. Was letztlich einer verbesserten Konzentration und somit einem effizienteren Arbeitsergebnis zugutekommt.
  • Damit nichts verrutschen kann, muss der Dokumentenhalter über eine Abrutschkante oder ähnliches verfügen, damit die Dokumente immer gut im Sichtfeld bleiben. Zusätzliche Funktionen wie eine Stiftablage oder eine Handyablage können den Komfort zusätzlich erhöhen.

Mindestanforderungen

  • Stabile Ausführung
  • Verrutschen der Dokumente verhindern
  • Sicherer Stand
  • Einfach einstellbar
  • Leicht zu bedienen
  • Enthält keine Schadstoffe
  • Min. 16 Grad einstellbar

Außerdem sinnvoll

  • Verschiebbar auf der Arbeitsfläche
  • Kann über verwendete Eingabegeräte (z.B. Tastatur) geschoben werden

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R-Go Tools B.V.
Techniekweg 15
4143HW Leerdam
NIEDERLANDE
Tel: +31 345 758 000
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Bürostühle

Bürostühle

Beim Bürostuhl unterscheiden wir zwischen dem bewegungsfördernden Aktiv-Bürostuhl und dem rückengerechten Standard-Bürostuhl. Der Standard-Bürostuhl gehört somit zur „gesunden Basisausstattung“ der in keinem Büro fehlen darf und mindestens die nachfolgenden Kriterien erfüllen sollte.

Leistungsfähigkeit und Arbeitsbedingungen haben einen unmittelbaren Zusammenhang!

Der Bürostuhl ist ein Produkt, von dessen sinnvoller Gestaltung und Nutzung unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit in hohem Maße abhängen. Körperhaltungen beispielsweise, die aus irgendeinem Grund eingenommen werden, haben Auswirkungen auf unsere Denk- und Wahrnehmungsprozesse (Kognition), wie zum Beispiel die Urteilsbildung oder unsere Einstellung, und natürlich auch auf die Emotionalität. Der rückengerechte Standard-Bürostuhl verfügt daher über intuitive Bedienelemente womit sich Sitzhöhe und –Tiefe leicht an die individuellen Bedürfnisse anpassen lassen. Weiterhin bringen Hersteller mit ihren Bürostühlen viel gesunde Bewegung an den Arbeitsplatz. Sitz- und Rückenlehne sind mit einer Synchronmechanik ausgestattet und folgen den Bewegungen des Körpers automatisch. Die Synchronmechanik kombiniert eine Rückwärtsbewegung der Rückenlehne mit einer darauf abgestimmten Absenkung der Sitzfläche im hinteren Bereich – also eine Veränderung des Öffnungswinkels. Was letztlich zu einem komfortableren Sitzen in zurückgelehnter Haltung führt.

Alle AGR-geprüften Standard-Bürostühle verfügen zudem über eine wirkungsvolle Tiefenfederung, die für ein Abfedern beim Hinsetzen sorgt und dadurch Wirbelsäulenstauchungen vermeidet. Die Sitzfläche mit integrierter freifließender bzw. einstellbarer Sitzneigung nach vorne kann auch in der Tiefe individuell eingestellt werden. Für eine Entlastung der Schulter-Armmuskulatur sorgen höhen-, breiten- und tiefenverstellbare Armstützen (besonders wichtig bei intensiver Arbeit am Bildschirm). Auch ein individuell oder automatisch einstellbarer Rückenanlehndruck, eine ausgewogene Unterstützung durch eine hohe Rückenlehne und vieles mehr gehört bei einem rückengerechten Standard-Bürostuhl zur Grundausstattung.

Wenige, dafür sinnvolle Bedienelemente

Ein guter Bürostuhl benötigt nur wenige, dafür aber funktional sinnvolle und gut erreichbare Bedienelemente. In Verbindung mit rückenfreundlichem Verhalten, z. B. häufiger Wechsel der Arbeitshaltung, ist dies eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Büro. Die rückengerechte Gestaltung des gesamten Arbeitsplatzes dient Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugleich, was leider immer noch viel zu selten Beachtung findet.

Ideale Ergänzung

Ein rückengerechter Bürostuhl allein reicht allerdings nicht. Die Gesamtheit des Büroarbeitsplatzes, also Umgebung, Lichtverhältnisse bzw. eine darauf abgestimmte Beleuchtung, das Schreibtischmaß, Bildschirmanordnung etc. muss gesehen und aufeinander abgestimmt werden. Eine ideale Ergänzung stellen kombinierte Steh-Sitz-Arbeitsplätze oder ein zusätzliches Stehpult dar.

Counterstühle im Tresenbereich

Arbeiten Sie an einem erhöhten Arbeitsplatz im Counterbereich, dann ist dauerhaftes Stehen sehr belastend. Aus diesem Grund gibt es für diesen Bereich spezielle Counterstühle, die im Wesentlichen die gleichen Kriterien erfüllen wie ein Standard Bürostuhl. Sie verfügen über eine deutlich höhere Sitzposition und einen Fußring für bequemes Abstützen bzw. Aufsetzen der Füße. Kann der Arbeitsplatz längerfristig nicht verlassen werden empfiehlt sich der Einsatz einer separaten Fußstütze. So können Sie die Sitzposition zusätzlich variieren. Tipp: Auch ein perfekt eingestellter Bürostuhl schützt nicht vor Rückenschmerzen. Bauen Sie in Ihren Büroalltag Bewegungspausen und möglichst viele Haltungswechsel ein. Eine Faustregel lautet: 50 Prozent Sitzen, 25 Prozent  stehen und 25 Prozent bewegen.

Bürostühle im 24-Stunden-Einsatz

Ganz besonders hohe Anforderungen müssen Bürostühle erfüllen, die an 24-Stunden-Arbeitsplätzen, wie Leitstellen, eingesetzt werden. Zum einen sollen sie eine aufrechte Sitzhaltung unterstützen, wechselnde Sitzhaltungen und optimalen Sichtkontakt (Überwachungsmonitore) ermöglichen und zum anderen die erforderliche spezifische Leistungsfähigkeit fördern. Weshalb diese Stühle auch immer über eine verstellbare Nackenstütze verfügen müssen. Wichtig sind zudem Qualität und Robustheit. Denn sie müssen auch für Personen mit hohem Körpergewicht und für den Einsatz im Drei-Schicht-Betrieb geeignet sein.

Sitzen ist das neue Rauchen

Immer mehr Menschen verbringen den Großteil ihres Tages im Sitzen. Die Anzahl der Bildschirmarbeitsplätze steigt seit Jahrzehnten stetig an und auch in der Freizeit dominiert Sitzen den Alltag vieler Menschen. Diese Entwicklung bleibt nicht folgenlos: Vor allem in Kombination mit Bewegungsmangel kann die einseitige Haltung zu schmerzhaften Rückenbeschwerden und im Zuge ungünstiger Stoffwechselbedingungen zu weiteren degenerativen Erkrankungen führen.

Dazu kommt: Durch stundenlanges und monotones Sitzen wird das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen (Hormone, Proteine) versorgt. Geistige Funktionen bauen ab, Aufmerksamkeit, Konzentration, Leistungsfähigkeit nehmen spürbar ab und die Produktivität lässt nach. Kein Wunder, dass Schlagzeilen wie diese zunehmen: „Sitzen ist das neue Rauchen“, „Sitzen ist tödlich“ oder „Sitzen macht dumm“.

Orthopäden, Bewegungs- und Arbeitswissenschaftler fordern deswegen mehr körperliche Aktivität, die in den (Büro-) Alltag integriert wird. Das heißt mehr Sitzhaltungswechsel, mehr Sitz-Steh-Dynamik und mehr Bewegung in den uns zu Verfügung stehenden Räumen. Eine Faustregel lautet: 50 Prozent sitzen, 25 Prozent stehen und 25 Prozent bewegen. In der Konsequenz: Mehr Sitzdynamik, also Haltungswechsel während des Sitzens (kein starres Sitzen) und deutlich weniger Sitzzeiten.

Die Basis schaffen

Was helfen alle technischen Lösungen, wenn sie ungenutzt bleiben und der Stuhl nicht auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers eingestellt wird? Machen Sie sich daher mit den Einstellmöglichkeiten Ihres Bürostuhls vertraut. Die Gebrauchsanweisung des Herstellers hilft Ihnen dabei. Gute Hersteller und gute Händler bieten ihren Kunden sogar persönliche Einweisung und Schulung an. Wer lange Zeit beispielsweise vorn übergebeugt oder verdreht sitzt, behindert Atmung und Verdauung. Das kann zu vorzeitiger Ermüdung, Durchblutungs- und Verdauungsstörungen sowie Rückenschmerzen bis hin zu ernsthafteren Muskel- und Skeletterkrankungen führen.

Bürostuhl einstellen

1. Sitzfläche

Nutzen Sie die Sitzfläche beim klassischen Bürostuhl ganz aus. Der Rücken sollte direkten Kontakt mit der Rückenlehne haben und zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante sollten noch etwa 3-4 fingerbreit Platz sein. Andernfalls kann es zu Durchblutungsstörungen kommen.

2. Sitzhöhe

Stellen Sie die Sitzhöhe so ein, dass die Oberschenkel bequem auf der Sitzfläche aufliegen und der Winkel zwischen Unter- und Oberschenkel etwas größer als 90 Grad ist. Die Hüfte liegt dann etwas höher als die Knie. Zwischen Rumpf und Oberschenkel entsteht so ein leicht geöffneter Winkel (>90 Grad).

3. Rückenlehne

Passen Sie die Rückenlehne Ihrem Rücken an. Die höhenverstellbare Rückenlehne bzw. höheneinstellbare Lordosenanpassung soll das Becken im hinteren, oberen Bereich (Beckenkamm) unterstützen.

4. Rückenanlehndruck

Die Dynamik der Rückenlehne (Rückenanlehndruck) ist dann richtig eingestellt, wenn ihre Bewegung beim Anlehnen nach kurzer Eingewöhnung nicht mehr bewusst wahrgenommen wird.

5. Armlehnen

Armlehnen dienen dem individuellen Komfort und sollen gegebenenfalls den Schulter-Arm-Bereich entlasten und Verspannungen entgegenwirken. Bei korrekter Einstellung bilden Ober- und Unterarm in etwa einen rechten Winkel. Bei manchen Aktiv-Bürostühlen wird z. T. aus ergonomischen Gründen bewusst auf die Armlehnen verzichtet. Dann ist darauf zu achten, dass die Tischfläche so eingestellt ist, das die Unterarme vollflächig aufliegen können.

Büroschlaf fördert die Leistung und Konzentration

Wechselnde Sitzpositionen bis hin zum Liegen sind in einigen Bürostuhlkonzepten umgesetzt worden. Diese Bürostühle zeichnen sich durch einen besonders großen Öffnungswinkel aus, der eine sogenannte Relaxposition ermöglicht.

Vor wenigen Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, im Büro liegend zu arbeiten. Nicht nur deswegen, weil unsere Bürotätigkeit diese Position nicht zugelassen hätte, sondern weil die Horizontale als Arbeitshaltung im Büro gesellschaftlich nicht legitimiert war. Doch vieles lässt sich bereits heute in der zurückliegenden Haltung ohne Kraftaufwand per Mausklick, per Spracheingabe oder über mobile Touchscreens erledigen. Aber nicht nur der Körper profitiert von der liegenden Haltung, sondern auch der Geist. Erkenntnisse aus der Schlafforschung bestätigen, dass beispielsweise ein Minutenschlaf im Liegen nachweislich die Arbeitsleistung und das Wohlbefinden erhöht. Wer den „Power Nap“ in seinen Lebensrhythmus integriert, ist messbar konzentrierter, reaktionsschneller, leistungsfähiger und ausgeglichener als die, die auf ein horizontales Intermezzo im Laufe des Tages verzichten.

Checkliste für rückengerechte Bürostühle

  • Wichtig ist eine Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne. Sie verändert den Öffnungswinkel (Winkel zwischen Sitzfläche und Rückenlehne) zwischen beiden Teilen in einem körpergerechten Verhältnis. Die Drehachse der Sitzfläche muss so nah wie möglich an der Sitzvorderkante liegen, damit sie sich bei der Rückneigung der Rückenlehne nicht anhebt.
  • Der Öffnungswinkel zwischen Rückenlehne und Sitzfläche muss unter Krafteinwirkung und bei ausreichender Standsicherung mindestens 110° betragen.
  • Die Rückenlehne muss eine ausgewogene Unterstützung ermöglichen.
  • Damit die natürliche Form der Wirbelsäule auch beim Sitzen erhalten bleibt, muss der Stuhl über eine individuell einstellbare Lordosenstütze verfügen, zumindest sollte die Rücklehne jedoch eine anatomisch geformte Rückenlehne aufweisen.
  • Der Anlehndruck der Rückenlehne muss individuell regulierbar sein, oder sich automatisch auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzer einstellen. Der Benutzer muss das Gefühl haben, beim Anlehnen Widerstand überwinden zu müssen (Förderung der Muskelaktivität). Das muss noch als angenehm und darf nicht als anstrengend empfunden werden.
  • Die Rückenlehne sollte so hoch wie möglich sein, damit die Brustwirbelsäule beim Zurücklehnen entlastet wird (Mindesthöhe: 45 cm von Sitzfläche bis Lehnenoberkante in unterster Stellung).
  • Achten Sie darauf, dass bei permanentem Lehnenkontakt die Bewegungsfreiheit von Schultergelenken und Armen durch das Polster nicht beeinträchtigt wird.
  • Die anatomisch geformte Sitzfläche soll gewährleisten, dass man auch beim Zurücklehnen nicht aus dem Sitz herausrutscht. Eine korrekte Beckenstellung wird dadurch unterstützt.
  • Um den unterschiedlichen Oberschenkellängen der Nutzer gerecht zu werden, ist eine individuell einstellbare Sitzflächentiefe notwendig, z. B. in Form eines Schiebesitzes. Alternativ kann eine für den Dauernutzer passende, nicht verstellbare Sitzfläche genügen. Wichtig: Zwischen Kniegelenk und Sitzvorderkante sollte ein 2-3 fingerbreiter Raum frei sein, um die Durchblutung der Beine zu gewährleisten.
  • Die Sitzfläche muss eine leichte Neigung nach vorn aufweisen können.
  • Der Stuhl muss über eine Abfederung der Sitzfläche – auch in der untersten Sitzposition – verfügen, um die Wirbelsäule beim Hinsetzen vor Stößen zu schützen.
  • Ein guter Standard-Bürostuhl muss eine höhenverstellbare Sitzfläche aufweisen.
  • Alle Bedienelemente müssen leicht verständlich, leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch gestaltet und einfach zu handhaben sein.
  • Ein guter Standard-Bürostuhl muss höhenverstellbare Armstützen aufweisen - nur in Ausnahmefällen sollte darauf verzichtet werden. Sie unterstützen das rückengerechte Hinsetzen bzw. Aufstehen und entlasten zeitweise die Schultergürtelmuskulatur. Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn die Armstützen sich in Breite und Tiefe anpassen lassen, damit der Unterarm bequem aufliegen kann. Schwenkbare Armstützen optimieren die Armunterstützung bei über die Stuhlbreite hinausgehenden Bewegungen und bei in der Arbeitshaltung leicht gespreizten Armen.
  • Beim Einsatz im Counterbereich muss der Stuhl über eine Sitzhöhenverstellung bis mindestens 75 cm verfügen. Ein leicht höhenverstellbarer Fußring gewährleitstet ein bequemes Abstützen bzw. Aufsetzen der Füße. Eine Funktion, die unbeabsichtigtes Wegrollen des Counterstuhls während der Nutzung vermeidet, ist aus Sicherheitsgründen erforderlich. Bei längeren Einsatzzeiten am Arbeitsplatz wird eine separate Fußstütze empfohlen.
  • Ganz besonders hohe Anforderungen müssen Sitzmöbel erfüllen, die an 24-Stunden-Arbeitsplätzen eingesetzt werden. Der Stuhl muss die Wirbelsäule stützen, wechselnde Sitzhaltungen und optimalen Sichtkontakt auf die Überwachungsmonitore ermöglichen sowie die erforderliche spezifische Leistungsfähigkeit fördern. Bedingt durch die Tätigkeit (Blick auf die Überwachungsmonitore) sind eine höhen- und neigungsverstellbare Nackenstütze, eine hohe Rückenlehne (mindestens 58 cm) und ein größerer Öffnungswinkel erforderlich. Zudem muss der Stuhl bei 24 Stunden Dauereinsatz auch für hohe Körpergewichte geeignet sein.

Mindestanforderungen

  • Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne
  • Öffnungswinkel (Sitzfläche/Lehne) von mindestens 110° möglich
  • Höheneinstellbare Armstützen
  • Lehne bietet ausgewogene Abstützung
  • Lordosenstütze bzw. anatomisch geformte Rückenlehne
  • Rückenlehnendruck individuell einstellbar oder automatisch
  • Rückenlehnenhöhe mind. 45 cm
  • Bewegungsfreiheit für Schultergelenke und Arme auch bei Rückenlehnenkontakt
  • Sitzfläche anatomisch geformt
  • Passende oder einstellbare Sitztiefe
  • Fließende oder arretierbare Sitzneigung (mindestens –4°) nach vorne möglich (ebenfalls sinnvoll bei 24-Stunden-Stühlen)
  • Sitztiefenfederung
  • Höheneinstellbarkeit
  • Nutzerfreundliche Bedienelemente
  • Klimafreundliche Sitz- und Lehnenpolster
  • Abfederung beim Hinsetzen

Außerdem sinnvoll

  • Funktionsgerechte Armstützen, zusätzlich anpassbar in Breite/Tiefe sowie drehbar
  • Höhen- und neigungsverstellbare Kopf-/Nackenstütze (sollte bei einem großen Öffnungswinkel unbedingt vorhanden sein)
  • Rückenlehne zur Förderung der mehrdimensionalen Beweglichkeit der Wirbelsäule

Ergänzende Mindestanforderungen
für Counterstühle

  • Sitzhöhenverstellung bis mindestens 750 mm
  • Höhenverstellbarer Fußring
  • Wegrollsperre

Ergänzende Mindestanforderungen für Bürostühle im 24-Stunden-Einsatz

  • Höhen- und neigungsverstellbare Nackenstütze nach anatomischen Gegebenheiten
  • Größerer Öffnungswinkel (von mindestens 125°)
  • Rückenlehnenhöhe mindestens 58 cm
  • Auch für hohe Körpergewichte geeignet
  • Funktionsgerechte Armstützen, zusätzlich anpassbar in Breite/Tiefe
  • Individuell einstellbare Sitztiefe
  • Strapazierfähige Polstermaterialien

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Aktiv-Bürostühle - besonders bewegungsfördernd

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Bewegungsfördernde Bildschirmarbeitsplätze

Bewegungsfördernde Bildschirmarbeitsplätze

Das aktive Büro: Endlich Schluss mit Dauersitzen

Wissenschaftler der Universität von Queensland in Australien haben 4.700 Menschen, die am Schreibtisch arbeiten, beobachtet und ihre Bewegungsgewohnheiten genauer unter die Lupe genommen. Resultat: Je länger jemand ununterbrochen am Schreibtisch sitzt, desto größer ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diejenigen Probanden, die öfter aufstanden und sich bewegten, hatten deutlich bessere Blutwerte. Außerdem waren sie schlanker und insgesamt gesünder. Denn durch mehr Bewegung am Arbeitsplatz verbessert sich unter anderem der gesamte Stoffwechsel, Gelenke und Knochendichte profitieren und auch Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ II können vermieden werden. Höchste Zeit also, über ein aktives Büro nachzudenken.

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Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigern

Das aktive Büro tut aber nicht nur Herz und Gefäßen gut. Auch die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigt deutlich messbar an und die Psyche profitiert, wie spanische Wissenschaftler herausgefunden haben. Denn wer mehr als 42 Stunden pro Woche im Sitzen verbringt, hat ein 31 Prozent erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen.

Voraussetzung für ein aktives Büro sind Arbeitsplatzverhältnisse, die den Mitarbeitern ein Plus an Bewegung ermöglichen. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von sogenannten extrinsischen Reizen, also eine von außen positiv beeinflusste Veränderung der Verhältnisse und des Verhaltens. Diese sollen zu komplexen und spontanen Positionsveränderungen führen und zwar so, dass sie zu einem festen Bestandteil des Arbeitsalltags werden.

Bewegungsraum statt Arbeitsplatz

Man kann sich denken, dass dafür Schreibtisch und Stuhl nicht ausreichen. Viel besser ist ein so genannter Bewegungsraum. Dazu gehören beispielsweise zwei parallel in der Höhe verstellbare Arbeitsflächen, wobei eine Arbeitsfläche ca. 38 cm höher positioniert ist. So ist eine Arbeitsfläche für sitzende und die andere für stehende Tätigkeiten gedacht. Ein häufiges Verstellen entfällt somit bzw. es ist nur eine minimale Feinjustierung nötig, die von beiden Arbeitsflächen gleichberechtigt vorgenommen werden kann. Die Arbeitsflächen sind jeweils etwas kleiner wie ein normaler Schreibtisch. Zu wenig Platz, mögen jetzt manche denken, doch beide Arbeitsflächen bilden einen Arbeitsplatz. Platzmangel gibt es somit keinen.

Durch die kleineren Arbeitsflächen wird der Schreibtisch nicht mehr als Ablage verwendet. Die Arbeitsfläche dient nur dem gerade zu bearbeitenden Projekt. Hinzu kommt, dass beide Arbeitsflächen gleichberechtigt sind: Bildschirm und Tastatur sind auf beiden vorhanden und verbunden, so dass ein ständiger Wechsel möglich ist. Die Arbeitsflächen sollten im leichten Winkel zueinander stehen, um den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen möglichst leicht zu machen.

Natürlich, aktiv und entspannt in Bewegung stehen

Da aber langes Stehen auf harten Böden genauso ungesund ist wie langes Sitzen, lohnt es sich über eine spezielle Bodenmatte nachzudenken, beispielsweise Bodenmatten mit integrierten sogenannten 3-D-Strukturen und einer speziellen elastischen Beschichtung. Sie sind weichem Waldboden nachempfunden und bewirken eine sensomotorische Aktivierung, also dem Zusammenspiel zwischen Muskeln und Nervensystem. Der positive Effekt dabei: Man kann wesentlich länger, gesünder und ermüdungsfreier im Stehen arbeiten.

Die Füße werden genauso aktiviert wie die Muskeln und Venen in den unteren Extremitäten. Außerdem muss man unbewusst den Körper immer ein wenig ausbalancieren. Das ist ein tolles Training für unser vestibuläres System (Gleichgewicht) und erhöht die Aufmerksamkeit.

Bewegt sitzen

Dass man auch im Sitzen nicht auf Bewegung verzichten muss, beweisen Aktiv-Bürostühle oder Aktiv-Stühle. Durch Sitze, die mehrdimensionale Bewegungen ermöglichen – seitwärts, vorwärts, rückwärts und in der Vertikale – ermöglichen sie ständige, kaum wahrnehmbare Positionsveränderungen. Der bewegliche Sitz animiert den Körper zu kleinsten Ausgleichsbewegungen, wodurch genau die Muskelgruppen angesprochen werden, die für die Stabilisierung der Wirbelsäule wichtig sind.

Vom Stehen muss man jedoch nicht gleich in die Sitzposition wechseln. Menschen, die bevorzugt im Stehen arbeiten, können beispielsweise auch auf einen Steh-Sitz zurückgreifen. Dabei ist auch bei diesen Sitzmöbeln darauf zu achten, dass sie mehrdimensionale Bewegungen erlauben und individuell in der Höhe verstellbar sind. Eine leicht vorgeneigte Mittelsäule sorgt dabei für eine aufrechte Haltung und für eine Entlastung der Bandscheiben. Da man nicht mehr starr steht, sondern permanent in Bewegung ist, kräftigen diese Steh-Sitze ebenfalls ganz nebenbei die Rumpf- und Rückenmuskulatur.

Kleine Helfer für mehr Bewegung

Diejenigen, die ein wenig Motivation benötigen, um sich mehr im Büro zu bewegen, können digitale Tracker zu Hilfe nehmen. Dabei erfassen Sensoren die Zeitspanne, die man im Sitzen oder Stehen verbringt. Eine kleine Lampe erinnert beispielsweise daran, die Haltung zu wechseln. Sie leuchtet so lange, bis man eine andere Körperposition eingenommen hat. Die Zeitspannen sind natürlich frei wählbar und können, wenn gewünscht, deaktiviert werden. Außerdem lässt sich das Bewegungsverhalten auswerten und grafisch darstellen. So eine Analyse kann ein zusätzlicher Ansporn sein, das eigene Bewegungsverhalten weiter zu optimieren.

Lümmeln ist erlaubt

Der Effekt von wechselnden Körperhaltungen am Arbeitsplatz und der damit verbundene Wechsel von Anspannung und Entspannung sollte nicht unterschätzt werden. Die Körperhaltung zu ändern erhöht die Kreativität. Deshalb bieten sich Sitzmöbel an, auf denen man sitzen, liegen oder auch mal lümmeln kann – alles ist erlaubt, so lange es die Regeneration fördert. Auch kurze Arbeiten mit einem Laptop, Tablet oder Smartphone können auf bequemen Sitzmöbeln, die an Wohnzimmermöbel erinnern, gut verrichtet werden oder auch mal eine kurze Besprechung.

Checkliste für Bewegungsfördernde Bildschirmarbeitsplätze

Ein rückenfreundlicher und bewegungsfördernder Bildschirmarbeitsplatz soll die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern verbessern, die überwiegend mit Computern, elektronischen und digitalen Geräten arbeiten. Dabei sollte der ständige Haltungswechsel während des Arbeitens unterstützt werden, weil sich damit die Rückengesundheit und das Wohlbefinden fördern lässt.

Aufeinander abgestimmte Arbeitsplatzverhältnisse (extrinsische Reize) sollen es Mitarbeitern ermöglichen, ihre Arbeitsabläufe so zu gestalten, dass sie möglichst viel Bewegung enthalten. Bewegung sollte ein integraler Bestandteil jeden Bildschirmarbeitsplatzes sein.

Mindestanforderungen

  • Schreibtisch bestehend aus zwei Arbeitsflächen, die
         sich in eine Sitz- und eine Steharbeitsfläche aufteilenentweder höheneinstellbar oder höhenverstellbar sind
         sich in der Bemaßung – in Abhängigkeit vom eingesetzten Sitzmobiliar – in etwa an den Bemaßungen der DGUV orientieren
         eine gleichzeitige, praktikable Nutzung beider Flächen ermöglichen.
  • Aktiv-Bodenmatte für stehende Tätigkeiten mit AGR-Gütesiegel
  • Aktiv-Bürostuhl oder Aktiv-Stuhl mit AGR-Gütesiegel

Außerdem sinnvoll

  • Steh-Sitz-Stühle mit AGR-Gütesiegel
  • Mess-System (Tracker) zur Analyse von Sitz-, Steh- und Bewegungszeiten
  • Sitzmöbel, die der körperlichen und geistigen Aktivierung dienen

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Konzept „Active Office“ bestehend aus:

  • active office desk
  • aeris muvmat
  • Aktiv-Bürostühlen: 3Dee mit Basic-Feder bzw. swopper WORK oder Aktiv-Stuhl swopper

sowie optional

  • Aktiv-dynamische Stehhilfe muvman
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Hans-Stießberger-Straße 2a
85540 Haar bei München
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Bewegtes Stehen

Bewegtes Stehen

Bürofitness – ganz nebenbei

Wer an Büroarbeit denkt, dem fällt dabei nicht unbedingt Bewegung und Fitness ein. Doch genau dies machen spezielle bewegungsfördernde Untergründe möglich. Sie aktivieren die Fuß- und Unterschenkelmuskulatur samt Fußgelenken und beugen so Ermüdungserscheinungen vor. Das heißt: Fitness und Bewegung – ganz nebenbei.

Mehr Bewegung senkt Gesundheitsrisiken

Sitzen wird als das neue Rauchen bezeichnet, Büroarbeit ist damit gleichgesetzt mit einer der größten Gesundheitsgefahren. Ganz abwegig ist das nicht, denn stundenlanges Sitzen hat etliche negative Auswirkungen auf den Rücken, die Gefäße, das Herz und die inneren Organe. Krankheiten drohen, wie beispielsweise Diabetes oder Krebserkrankungen, und auch auf die Lebenserwartung kann sich Sitzen negativ auswirken.

Was also können Millionen von Menschen tun, die ihren Lebensunterhalt in einem Büro verdienen? Vielleicht kennen Sie bereits das Konzept der Steh-Sitz-Dynamik? Daneben gibt es jedoch noch weitere Möglichkeiten, mehr Bewegung an den Büroarbeitsplatz zu bringen. Dazu muss man das Büro noch nicht mal verlassen. Stehen wird damit nicht nur angenehmer, sondern macht auch fitter – gut für Körper und Geist.

HINWEIS

Im gewerblichen Bereich sollte vor der Anwendung entsprechender Matten oder Boards der Einsatz mit der zuständigen Sicherheitsfachkraft des Betriebes abgeklärt werden.

Bodenmatte

Eine gute Möglichkeit dafür bieten spezielle Bodenmatten. Sie sind zirka einen halben Quadratmeter groß und werden an den Steh-Sitz-Arbeitsplatz gelegt.

Kriterien für Qualität sind eine hohe Standfestigkeit bei gleichzeitig flexibler Handhabbarkeit: Die Position der Bodenmatte sollte leicht zu verschieben sein. Eine rückfedernde und elastische Schaumstofftrittfläche ist ebenso vorteilhaft wie eine robuste Oberfläche.

Manche Matten verfügen im Inneren über eine 3-D-Struktur mit kleinen Bergen und Tälern, sodass das Bewegen auf ihnen dem Stehen und Gehen auf Naturgelände gleicht, wie zum Beispiel dem Gehen auf einem Waldboden.

Beim Stehen auf diesen Bodenmatten wird durch die innere Struktur so eine kaum spürbare, zusätzliche Instabilität erzeugt, die den Körper zu Ausgleichsbewegungen anregt. Grundsätzlich wird durch bewegungsfördernde Bodenmatten starres Stehen vermieden, mit dem Effekt, dass die Muskulatur nicht ermüdet und die Beine nicht anschwellen. Der unbewusste Haltungswechsel macht bewegungsloses Stehen zu bewegtem.

Diesen Effekt bezeichnen Experten als zufallsgesteuerte Aktivierung der Reflexzonen und der Sensorik. Viele kleine, tieferliegende Fuß-, Bein- und Oberkörpermuskeln müssen sich immer wieder zusammenziehen und entspannen, um das Gleichgewicht halten zu können

Dieses Plus an Mikro- und Makrobewegungen hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesundheit: bessere Durchblutung, erhöhte Venenaktivität in den Beinen, aktiverer Stoffwechsel. Außerdem verbessert sich die Konzentrationsfähigkeit am Arbeitsplatz und Ermüdungserscheinungen werden hinausgezögert.

Aktivierungsboard

Eine andere Möglichkeit mehr Bewegung an den Steh- Sitz-Arbeitsplatz zu bringen ist ein sogenanntes Aktivierungsboard. Dabei handelt es sich um eine gewölbte Bodenplatte, die aufgrund ihrer speziellen Materialbeschaffenheit eine gewisse Flexibilität aufweist. Stellt man sich drauf, sorgt es automatisch, unkompliziert und sicher für Bewegung.

Damit wird das Gehen im Stehen zum Kinderspiel, denn die gleichen Muskelgruppen wie beim Gehen werden aktiviert. Man profitiert von den gleichen positiven Effekten, die normales Gehen mit sich bringt. Dabei werden alle Muskelketten des Körpers – von Kopf bis Fuß – angesprochen. Experten sprechen in diesem Zusammenhang vom Tensegrity-Modell.

Tensegrity-Modell

Unser Körper ist ein ausgeklügeltes System von Muskelketten, stabilisierenden Bändern und intelligenten Gelenksystemen, die zusammenarbeiten. Werden einzelne Muskelgruppen oder Muskelanteile gestört oder geschwächt führt das zu einer muskulären Dysbalance. Das ansonsten reibungslose Zusammenspiel klappt nicht mehr.

Das Aktivierungsboard wirkt muskulären Dysbalancen entgegen. Die Kippbewegungen sind dabei so wohldosiert austariert, dass niemand aus dem Gleichgewicht kommt.

Checkliste für rückengerechtes Bewegtes Stehen

  • Sicherer Stand und rutschfeste Oberfläche sind Kriterien, die sowohl Bodenbeläge und Bodenmatten als auch ein Aktivierungsboard für Füße und Beine erfüllen müssen.
  • Unterstützung bzw. Förderung des Blutkreislaufs, insbesondere in den unteren Extremitäten. So wird die sogenannte Muskel- oder auch Venenpumpe aktiviert.  Damit ist gemeint, dass durch Muskelbewegungen die in der Tiefe der Muskeln verlaufenden Venen komprimiert werden, was den Rückfluss des Blutes zur Körpermitte verbessert. So werden Ermüdungserscheinungen hinausgezögert und die Konzentration länger aufrechterhalten.
  • Ausreichende Größe der Bodenmatte für genügend Bewegungsspielraum. Während bei einem Aktivierungsboard die Füße eine bestimmte Position einnehmen und bei den Bewegungen im ständigen Kontakt zum Board bleiben, ändern die Füße bei der Bodenmatte oft die Position. Daher sollte sie großzügig bemessen sein, so dass man auch mal kleinere Bewegungen durchführen kann ohne die Matte zu verlassen.
  • Eine unebene Struktur und dämpfende Eigenschaften der Bodenmatte aktivieren spezielle Tiefensensoren in Muskeln, Sehnen und Gelenken. Damit wird das Gleichgewicht trainiert und die Stehfähigkeit verbessert.
  • Ein Übungsmanual macht aus einem Aktivierungsboard ein Trainingsboard. Idealerweise werden darin die Übungen bildlich dargestellt.
  • Sicherheitshinweis: im gewerblichen Bereich sollte vor der Anwendung entsprechender Matten oder Boards der Einsatz mit der zuständigen Sicherheitsfachkraft des Betriebes abgeklärt werden.

Mindestanforderungen

  • Sicherer Stand
  • Rutschfeste Oberfläche
  • Leicht verschiebbar
  • Stimulation der Fuß- und Beinmuskulatur
  • Blutkreislauf wird unterstützt (Muskel- oder Venenpumpe)
  • Selbstorganisierte Positionsveränderungen werden unterstützt
  • Druckentlastung der Gelenke
  • Flexible Verwendung

Spezielle zusätzliche Mindestanforderungen an Bodenmatten

  • großzügige Standfläche
  • Stolpergefahr wird ausgeschlossen
  • keine unangenehmen Gerüche
  • einfache Reinigung
  • Ermüdungserscheinungen reduzieren

Außerdem sinnvoll beim Aktivierungsboard

  • auch als Trainingsboard verwendbar
  • visualisierte Übungsbeschreibung

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78628 Rottweil
Tel. 0741/24 80 4
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Dynamische Sitzauflagen

Dynamische Sitzauflagen

Bewegtes Sitzen für zwischendurch – auch für‘s Homeoffice

Die Zahl der Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden nimmt stetig zu. Ein häufiger Grund dafür ist viel zu oft bewegungsarm verbrachte Zeit – ob in aufrechter Position oder beim Sitzen. Dieser Bewegungsmangel und dazu eine meist nicht ergonomische Haltung und Umgebung sind Gift für die Rückengesundheit. Grund genug sich selbst mit ergonomischen Hilfsmitteln etwas Gutes zu tun. Wie zum Beispiel mit einem dynamischen Sitzkissen oder einer dynamischen Sitzauflage für zwischendurch.

Kleinste Reize machen den Unterschied

Das Besondere an unserem Rücken ist, dass er sich in vielen Fällen selbst reparieren kann. Ein ausgeklügelter Mechanismus steckt dahinter, der aber nur funktioniert, wenn er regelmäßig bewegt wird. Für Menschen die viel sitzen bedeutet das, die Position häufig zu wechseln. Denn schon kleinste Reize können – im Vergleich zum starren Sitzen – den entscheidenden Unterschied ausmachen. Das Problem dabei: die im Büro oftmals eingesetzten Aktiv-Bürostühle sind im eher provisorischen Homeoffice nicht vorhanden. Stattdessen kommen vielfach sehr einfache, starre Stühle zum Einsatz. Wie übrigens auch am Esstisch, was sicher jeder kennt, der schon mal bei einem schönen Abendessen in geselliger Runde länger darauf ausharren musste. Die Folge: Kaum einer bewegt sich im Sitzen. Was also tun? Wie die Bewegungsbudgets im Sitzen erhöhen? Helfen können zum Beispiel dynamische Sitzauflagen, welche zusätzliche Bewegungsimpulse auslösen.

Wechselnde Körperhaltungen ohne eigenes Zutun

Entsprechend konzipierte Sitzauflagen sollten in der Lage sein das so genannte aktiv-dynamische Sitzen zu fördern. Dabei kommt es, ohne großes eigenes Zutun, zu ständig wechselnden Körperhaltungen. Das trainiert Ihre kleinen Muskelgruppen rund um die Wirbelsäule, beugt Verspannungen vor und sorgt für eine bessere Durchblutung sowie Nährstoffversorgung – auch des Gehirns. Das fördert Ihre Leistungsfähigkeit und Konzentration. Nicht zu vergessen, die Druckentlastung für die beim Sitzen äußerst beanspruchten Bandscheiben.

Worauf es ankommt

Damit eine dynamische Sitzauflage die beschriebenen positiven Effekte auch bewirken kann, muss sie zunächst sicher und rutschfest auf bestehende Sitzflächen platziert werden können. Und natürlich darf es keine unangenehmen Druckstellen erzeugen. Ganz wichtig ist eine gedämpfte Flexibilität, die Bewegungen in alle Richtungen zulässt und die ständige spontane Bewegungswechsel ermöglicht oder sie besser noch fördert. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einer bedarfsgerechten Beckendynamik. Mit anderen Worten: einer rhythmischen Aktivierung der Becken-Rumpfmuskulatur. Dadurch kommt es zu einer ständig wechselnden Druckverteilung an den Bewegungssegmenten der Wirbelsäule und auch der großen Gelenke.

Entscheidend für die Rückengesundheit ist zudem die Aktivierung der Sensomotorik. Bei der Sensomotorik handelt es sich um das Zusammenspiel zwischen Reizaufnahme – Sensorik – und der Reizantwort – Motorik. Bei einer entsprechend konzipierten Sitzauflage geht es darum, gezielt die Reizaufnahme so zu verändern, dass es zu einer Muskelreaktion als Antwort kommt. Eine solche dynamische Sitzauflage ersetzt zwar auf Dauer keinen ergonomischen Stuhl, vorübergehend eingesetzt kann es allerdings zur Rückengesundheit und zum Wohlbefinden bei sitzenden Tätigkeiten beitragen. Oder auch einfach nur mal so für die Pause zwischendurch.

Checkliste für rückengerechte Dynamische Sitzauflagen

  • Eine separate bewegungsfördernde Sitzauflage darf selbstverständlich nicht auf der eigentlichen Sitzfläche des Stuhls hin und her rutschen. Sie muss daher sicher und rutschfest auf bestehenden Sitzflächen platziert werden können.
  • Bewegung ist das A und O. Deshalb muss die Sitzauflage in alle Richtungen flexibel sein und Ihnen häufige Positionswechsel ermöglichen.
  • Die Auflage soll aktives Sitzen, also bewegtes Sitzen, insbesondere in der vorderen Sitzposition unterstützen. Mit der vorderen Sitzposition ist beispielsweise die Arbeitshaltung am Tisch gemeint. Hilfreich hierfür ist beispielsweise ein keilförmiges Design mit leicht abgespreizter Oberschenkelführung sowie einem Material mit elastisch federnder Knautschzone.
    • Hilfreich hierfür ist beim derzeit ausgezeichneten Kissen ein keilförmiges Design mit leicht abgespreizter Oberschenkelführung sowie einem Material mit elastisch federnder Knautschzone.
    • Beim ebenfalls ausgezeichneten tragbaren Sitz wird dies durch die leicht konvexe Ausformung des Sitzteils, sowie die elastisch federnden Eigenschaften der Oberschenkelauflagenfläche ermöglicht. Durch die Neigung des Beckens nach vorne wird die Aufrichtung der Lendenlordose unterstützt.
  • Sinnvoll ist auch eine Unterstützung des passiven Sitzens in der hinteren (Ruhe-) Haltung. Dies ist beispielsweise bei einer dynamischen Sitzauflage mit Beckenunterstützung möglich.
  • Das Becken darf jedoch beim Sitzen nicht nach vorn wegrutschen. Durch die Formgebung und nicht rutschendes Material kann dies verhindert werden.
  • Die grundsätzliche Polsterung muss so gewählt sein, dass ein angenehmes Sitzen möglich ist und keine unangenehmen Druckstellen entstehen.
  • Nicht nur aus hygienischen Gründen ist ein abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial vorteilhaft. Evtl. möchten Sie auch gern mal das Design oder den verschlissenen Bezug wechseln.
  • Was ist hart und was ist weich? Eine Frage, die jeder für sich anders definiert. Daher ist es sinnvoll wenn verschiedene Sitzfestigkeiten und Größen angeboten werden. Denn so individuell wie die Körperhöhe, ist auch der Bedarf einer ausreichenden Sitzfläche.

Mindestanforderungen

  • Rutschsichere Anbringung gewährleisten
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit ermöglichen
  • Häufige Positionswechsel zulassen
  • Aktives Sitzen unterstützen
  • Sicheres Sitzen ermöglichen
  • Komfortables Polstermaterial verwenden
  • Abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial verwenden

Außerdem sinnvoll

  • Verschiedene Sitzfestigkeiten
  • Verschiedene Sitzgrößen
  • Unterstützung der hinteren Sitzhaltung, z. B. durch eine Beckenstütze

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Konferenztische

Konferenztische

Meetings – gesünder und effizienter im Stehen

Meetings gelten als Landplage im modernen Büroalltag. Sie stehen im Ruf, Zeit und Nerven zu rauben, weil sie oft viel zu lange dauern und unproduktiv sind. Trotzdem eignen sich Meetings besonders gut dafür, Leute für Themen und Projekte ins Boot zu holen. Was also tun? Die Antwort ist ganz einfach: Meetings im Stehen abhalten. Wie der Umstieg vom Sitz in den Stand gelingt, verraten wir Ihnen gerne.

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Wissenschaftlich bewiesen: Flexibilität macht produktiver

Einer aktuellen Studie der Ludwig-Maximilians-Universität in München zufolge entwickeln Konferenzteilnehmer im Stehen mehr Ideen als im Sitzen. Die Meetings laufen schneller ab und die Mitarbeiter verlassen sie motivierter. Das gilt insbesondere dann, wenn die richtigen Möbel zur Verfügung stehen.

Als ideal gelten höhenverstellbare Konferenztische. Wenn sie leicht, schnell und geräuscharm zu verstellen sind, fördern sie den für die Gesundheit so wichtigen Haltungswechsel vom Sitzen zum Stehen. Schließlich wird Sitzen mittlerweile als das neue Rauchen gehandelt: Es macht krank und verkürzt die Lebenserwartung. Das trifft vor allem für das lange und ununterbrochene Sitzen zu. So hat das schwedische Institut für Sport und Gesundheit in einer Studie herausgefunden, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen langem Sitzen und Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes sowie einem generell erhöhten Sterberisiko gibt. Leider auch dann, wenn man sich in der Freizeit sportlich betätigt. Die beste Gegenmaßnahme sind häufige Haltungswechsel, die mit höhenverstellbaren Konferenztischen ganz leicht möglich sind.

Die Hubkraft der Tische muss auf die von den Nutzern angeforderten Nutzlasten eingestellt werden können. Bei der elektrischen Variante ist das natürlich nicht nötig. Wichtig ist zudem die vom TÜV vorgegebene Beinfreiheitskurve, denn nur so ist der Bewegungsspielraum ausreichend. Die Beinfreiheitskurve definiert den Bereich beim Stehen/Sitzen am Arbeitsplatz, der nicht durch Traversen, technische Geräte, Arbeitsmittel oder andere Einrichtungsgegenstände beeinträchtigt sein darf. Für alle, die Kabelsalat vermeiden möchten, sind Tische mit Kabelführung am besten geeignet. Und da in vielen Meetings Notebooks oder Tablets zum Einsatz kommen, sind nutzerfreundliche Schnittstellen für Ladegeräte und Netzanschlüsse empfehlenswert. Nicht unbedingt nötig, aber etwas, das die Mitarbeiter sehr zu schätzen wissen, sind Fußstützen für entlastendes Stehen oder eine elastische Fußmatte zur Förderung der Stehdynamik. Dadurch passiert Folgendes: Man bewegt sich noch mehr und ist gleichzeitig konzentrierter bei der Arbeit.

Checkliste für rückengerechte Konferenztische

  • Die Grundvoraussetzung ist natürlich die Höhenverstellung selbst: Der Tisch muss sich leicht, schnell und geräuscharm verstellen lassen. Insbesondere bei recht großen Konferenztischen sollte man eine elektrische Verstellung bevorzugen.
  • Die Größe des Tisches richtet sich nach der Teilnehmerzahl. Insofern sollten die Tischplatten auf Ihren Bedarf ausgerichtet sein. Es müssen also unterschiedliche Größen angeboten werden. Als Faustformel gilt: mindesten 70 cm Tischkantenlänge pro Person.
  • Handelt es sich um einen manuell verstellbaren Konferenztisch, muss die Hubkraft unbedingt einstellbar sein. Ist sie zum Beispiel sehr hoch eingestellt und der Tisch kaum belastet, kann ansonsten der Tisch zu schnell nach oben fahren.
  • Jeder Teilnehmer muss gut positioniert am Tisch stehen können. Achten Sie auf ausreichende Bein- bzw. Standfreiheit. Es dürfen keine Verstrebungen oder Kabelschächte die Bewegungsfreiheit beeinträchtigen.
  • Da die Tische sehr komplex ausgestattet sein können, sollte eine persönliche gesundheitsgerechte Produkteinweisung erfolgen. Hierbei ist auf die positiven Eigenschaften der Stehsitzdynamik hinzuweisen.
  • Nicht zwingend erforderlich, in der heutigen Zeit jedoch sehr hilfreich, sind in den Tisch integrierte Stromversorgungen oder Anschlussmöglichkeiten an Netzwerke oder Mediengeräte.
  • Auch Fußstützen sind sehr vorteilhaft, da sie zu noch mehr Bewegung animieren und durch den Wechsel des Standbeines das Stehen wesentlich angenehmer machen.

Mindestanforderungen

  • Leichte, schnelle und geräuscharme Verstellbarkeit
  • Unterschiedliche Tischplattenmaße
  • Eindeutige Bedienelemente
  • Einstellbare Hubkraft des Tisches (außer bei motorbetriebenen Tischen)
  • Ausreichend Stand- und Beinfreiheit
  • Motivierende, gesundheitsgerechte Produkteinweisung

Außerdem sinnvoll

  • Kollisionsschutz zur Vermeidung von Quetsch- und Scherrisiken
  • Einfache Installation der Kabelführung
  • Schnittstelle für Ladegeräte und Netzanschlüsse
  • Fußstütze
  • Elastische Fußmatte
  • Softstart- und Softstop-Funktion
  • Digitale Höhenanzeige und Memo-Funktion
  • Reparaturfreundlichkeit

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Konferenzarbeitsplätze

Konferenzarbeitsplätze

Effektivere Meetings mit der richtigen Ausstattung

Führungskräfte vieler Unternehmen möchten Meetings effektiver gestalten und die geistige Leistung der Mitarbeiter fördern. Ob ihnen das gelingt, hängt jedoch nicht nur von einer klaren Besprechungsstruktur und einer guten Moderation ab. Auch die Ausstattung der Konferenzräume spielt eine entscheidende Rolle. Aktuelle Daten zu den gesundheitlichen Belastungen der Büroarbeitszeit machen es erforderlich, dass Konferenz- und Besprechungsarbeitsplätze vor allem eines ermöglichen sollten: rückenfreundliches Verhalten und ausreichende Bewegungsanreize.

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Konferenztisch

Umsetzen lässt sich das am besten mit Möbeln, welche die Sitzzeiten reduzieren und zu einem vermehrten Stehen bzw. zu einem Wechsel zwischen Stehen und Sitzen animieren. Der höhenverstellbare Konferenztisch ist hier ein gutes Beispiel. Ein Tisch, der sich leicht, schnell und geräuscharm verstellen lässt, wird den Bedürfnissen aller Mitarbeiter gerecht. Die Hubkraft des Tischs sollte dabei an die unternehmensspezifischen Nutzlasten anpassbar sein. Ausreichend Platz für wechselnde Arbeitshaltungen und Bewegung sowie genügend Beinfreiheit sind weitere Voraussetzungen für einen gesundheitsförderlichen Besprechungsplatz.

Nicht unbedingt nötig, aber dennoch empfehlenswert ist ein Kollisionsschutz, damit es nicht zu Quetsch- und Scherrisiken kommt. Außerdem ist eine einfache und gut strukturierte Kabelführung mehr als sinnvoll. Denn nichts ist lästiger als Kabel, die im Weg herumliegen – ganz zu schweigen von der Unfallgefahr, die davon ausgeht. Optional kann eine Fußstütze die Stehbelastung reduzieren. Firmen, in denen auch in Konferenzen Laptops und Tablets zum Einsatz kommen, sollten sich nach Tischen mit nutzerfreundlichen Schnittstellen umschauen.

Extratipp: Wenn häufiger Meetings mit unterschiedlichen Teilnehmerzahlen abgehalten werden, sollte man über mobile Konferenztische nachdenken. Je nachdem ob die Konferenz in Kleingruppen oder Großgruppen organisiert ist oder ob Raumveränderungen nötig werden, kann das Mobiliar entsprechend variiert und kombiniert werden. Sinnvoll sind beispielsweise mobile Stellwände, weil sie große Konferenzräume unterteilen und so das Arbeiten in kleineren Gruppen angenehmer – und damit effizienter – machen. Achten Sie bei der Anschaffung jedoch darauf, dass die Stellwände über feststellbare Rollen verfügen – das erleichtert das Handling.

Hochstühle

Besonders effizient, das zeigen Untersuchungen, sind Meetings, die im Stehen stattfinden. Bei nicht höhenverstellbaren Hochtischen – die über eine komfortable Fußstütze verfügen sollten – benötigt man Hochstühle, die einen am individuellen Bedarf orientiertes Stehen oder Hochsitzen ermöglichen. Alle Teilnehmer befinden sich dabei auf Augenhöhe. Es sind aber nur solche Hochstühle geeignet, die über leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten verfügen. Ganz besonders wichtig sind eine stufenlose Sitzhöhenverstellung sowie ein höhenverstellbarer Fußring. So können die Füße bequem abgestützt beziehungsweise aufgesetzt werden. Jeder Konferenzteilnehmer kann sich damit ganz nach seinen individuellen Bedürfnissen verhalten und Haltungswechsel vornehmen.

Idealerweise sind Sitz- und Rückenfläche der Hochstühle so beschaffen, dass man nicht ins Schwitzen kommt. Eine ergonomisch geformte Rückenlehne sollte sich zudem optimal der Wirbelsäule anpassen und Druckstellen vermeiden. Von Vorteil ist auch eine Federung der Sitzfläche, sodass es beim Hinsetzen nicht zu Stauchungen kommt. Eine Sitzflächenneigung bringt das Becken, bei einer Gewichtsverlagerung zum Tisch, in Kippung und führt so zu einer natürlichen Aufrichtung der Wirbelsäule.

Ergänzend zum Hochstuhl können Stehhilfen und aktivierende Steh-Sitze genutzt werden. Sie sind sehr variabel einsetzbar und fördern den Wechsel zwischen Stehen und Stehsitzen.

Mehrzweckstühle

Trotz der Vorteile, die Steh-Meetings nachgewiesenermaßen bringen, finden die meisten Konferenzen immer noch im Sitzen statt. Individuell einstellbare Sitzmöbel sind aber leider immer noch die Ausnahme. Das ist nicht weiter schlimm, solange die Teilnehmer auf guten, sogenannten Mehrzweckstühlen sitzen können. Diese sollten dann allerdings über besondere Eigenschaften verfügen und nur zeitlich begrenzt zum Einsatz kommen, denn auf ihnen sitzen Menschen unterschiedlichster Statur.

Mehrzweckstühle sollten ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften haben, denn nur so können sie den verschiedenen Nutzern eine körpergerechte Unterstützung bieten. Außerdem sollten sie das aktive Sitzen fördern. Dazu sollten Rückenlehne und Sitzfläche dynamisch konstruiert sein. Eine anatomisch geformte Rückenlehne sowie atmungsaktive Polster machen sie zu einem wirbelsäulenfreundlichen Möbelstück.

Medien-Station..

Mit der fortschreitenden Digitalisierung ändern sich auch die Besprechungsstrukturen. Sogenannte Interactive Center ermöglichen den Austausch der Teilnehmer durch integrierte Video- und Telefonschaltungen, sodass auch Teammitglieder, die nicht vor Ort sind, an Meetings teilnehmen können. Das Interactive Center integriert die Hardware und ermöglicht so als mobile Einheit eine hohe Flexibilität. Es sollte höhenverstellbar und mit nutzerfokussierter Ergonomie ausgestattet sein.

Checkliste für rückengerechte Konferenzarbeitsplätze

Ein Konferenzarbeitsplatz muss für einen begrenzten Zeit, für unterschiedliche Nutzer, geeignet sein. Selbstverständlich können nicht alle Produktelemente aufgrund des Einsatzzweckes jedem Nutzer individuell angepasst werden. Trotzdem müssen diese im Gesamtkonzept ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften erfüllen. Nur so kann den unterschiedlichen Nutzern ein physiologisches Verhalten ermöglicht werden.

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG / Bosse
Espanstraße 36
91238 Offenhausen
Tel. 09158/17 700
Fax 09158/17 701
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www.dauphin-group.com

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Moizi Möbel GmbH
Warburger Str. 37
33034 Brakel
Tel. 05272/37 15 0
Fax 05272/37 15 23
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www.moizi.de

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Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
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www.sedus.de

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Hochstühle und Hochtische

Hochstühle und Hochtische

Effektivere Meetings mit Hochstuhl (High Desk Chair) und Hochtisch

Konferenzen und Meetings gehören zum Büroalltag. Damit sie möglichst effektiv sind, sollten Besprechungsbereiche so ausgestattet sein, dass die Arbeitsleistung gefördert wird und die Aufmerksamkeit lange aufrecht erhalten bleibt. Eine Bedingung dafür ist, dass Menschen ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen können. Mit der richtigen Ausstattung ist das kein Problem.

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Wissenschaftlich bewiesen: Flexibilität macht produktiver

Effizienter, gesünder und motivierter lassen sich Meetings im Stehen abhalten. Das haben arbeitsmedizinische Untersuchungen längst bewiesen. So steigert ein Steh-Sitz-Arbeitsplatz Motivation und Kreativität: Im Stehen arbeitet das Gehirn um bis zu 20 Prozent schneller.

Wer diese positiven Effekte nutzen möchte, sollte seinen Mitarbeitern entsprechendes Mobiliar zur Verfügung stellen. Das können zum Beispiel höhenverstellbare Besprechungstische sein. Eine gute Alternative sind jedoch auch Konferenztische, die über eine konstante Stehhöhe verfügen (Hochtisch) - allerdings nur in Kombination mit einstellbaren Counter-/Hochstühlen.

Hochstühle (High Desk Chair)

Eine intuitiv bedienbare stufenlose Sitzhöhenverstellung, die einen Wechsel aus Stehen und Sitzen ermöglicht, ist eine Grundvoraussetzung für einen rückenfreundlichen Hochstuhl (High Desk Chair). Alle Besprechungsteilnehmer können so spontan selbst entscheiden, ob sie lieber stehen oder sitzen möchten.

Rückenfreundliche Hochstühle verfügen darüber hinaus über einen komfortablen und in der Höhe einstellbaren Fußring. Die Füße müssen sich darauf bequem abstützen oder aufstellen lassen, deshalb sollte der Fußring ausreichend stabil sein. Außerdem sollte sich der Fußring bequem und schnell einrichten lassen.

Anpassbarkeit ist entscheidend

Hochstühle werden lediglich zeitlich begrenzt genutzt, und zwar in der Regel von unterschiedlichen Personen. Somit müssen sich Sitzfläche und Rückenlehne an einer durchschnittlichen Körperabmessung orientieren.

Rückenfreundlich sind die Stühle dann, wenn sie über eine ergonomisch geformte Rückenlehne, eine Sitzflächenneigung und über eine wirkungsvolle Abfederung verfügen. So kommt es nicht zu Stauchungen beim Hinsetzen. Eine Sitzflächenneigung bringt das Becken in Kippung, sobald das Gewicht zum Tisch hin verlagert wird und führt so zu einer natürlichen Haltung der Wirbelsäule. Generell sollte sich der Stuhl der dreidimensionalen Lageveränderung des Körpers anpassen.

Bei der Oberflächenbeschaffenheit von Sitz und Rückenlehne sind rutschfeste Bezüge ebenso vorteilhaft, wie gute klimatische Eigenschaften.

Hochtisch

Bei einem nicht verstellbaren Hochtisch sind drei Faktoren entscheidend.

  1. Die richtige Höhe beträgt 105 bis 110 Zentimeter.
  2. Ein Hochtisch sollte eine komfortabel nutzbare Fußstütze haben, die die Beinfreiheit nicht einschränkt. Sie befindet sich circa 20 Zentimeter über dem Boden.
  3. Die Größe der Tischfläche sollte sich am jeweiligen Bedarf orientieren. Es gilt: Pro Person sollte eine Tischkantenlänge von 70 Zentimetern vorhanden sein.

Ergänzend zum Hochstuhl können Stehhilfen und aktivierende Steh-Sitze genutzt werden. Sie sind sehr variabel einsetzbar und fördern den Wechsel zwischen Stehen und Stehsitzen. Was Sie für die Einrichtung eines Konferenzraumes sonst nach beachten sollten, können Sie im Kapitel Konferenzarbeitsplatz nachlesen.

Checkliste für rückengerechte Hochstühle und Hochtische

       Hochstühle

  • Der Stuhl muss über eine Höhenverstellung verfügen, sodass unterschiedlich große Personen ihren Bedürfnissen gerecht am Tisch sitzen können.
  • Ein in der Höhe verstellbarer Fußring unterstützt das Auf- und Absteigen vom Stuhl und dient zusätzlich der bequemen Ablage der Füße bei unterschiedlichen Sitzhöhen.
  • Die Rückenlehne muss ergonomisch geformt sein, um sich der Wirbelsäule insbesondere im Lendenwirbelbereich gut anzupassen. Dabei darf sie keine Druckstellen verursachen.
  • Der Stuhl muss über eine Abfederung der Sitzfläche verfügen, um die Wirbelsäule beim Hinsetzen vor Stößen zu schützen.
  • Sitzfläche und Rückenlehne müssen auf die Bewegung des Körpers eingehen und sich fließend anpassen. Ein aktives Sitzen in der vorderen Arbeitshaltung muss ebenso unterstütz werden, wie eine passive
  • Ruhehaltung bei leicht geöffnetem Sitzwinkel.
  • Bei Hochstühlen (High Desk Chairs) ist aufgrund des hohen Schwerpunktes ein stabiler Stand besonders wichtig.
  • Die Bedienung sollte leicht und intuitiv möglich sein, die Bedienelemente sollten gut erreichbar sein.
  • Idealerweise sind Sitz- und Rückenfläche rutschfest und atmungsaktiv.

       nicht verstellbaren Konferenztische

  • Da der Tisch von verschiedenen Personen genutzt wird, ist eine Tischhöhe von circa 105 bis 110 Zentimetern ideal.
  • Die Größe der Tischfläche richtet sich nach der Teilnehmerzahl. Als Faustformel gilt: mindesten 70 Zentimeter Tischkantenlänge pro Person.
  • Fußstützen sind sehr vorteilhaft, da sie zu noch mehr Bewegung animieren und durch den Wechsel des Standbeines das Stehen wesentlich angenehmer machen.
  • Alle Teilnehmer müssen gut positioniert am Tisch stehen können. Achten Sie auf ausreichende Beinfreiheit.
  • Der Tisch sollte immer in Kombination mit einem High Desk Chair eingesetzt werden.

Mindestanforderungen Hochstühle

  • Höhenverstellung
  • Sitzfläche anatomisch geformt
  • Sitztiefenfederung
  • Bewegungsfördernde Sitzfläche
  • Höheneinstellbarer Fußring
  • Rutschfeste Sitzfläche
  • Atmungsaktive Bezüge

Mindestanforderungen nicht verstellbare Konferenztische

  • Stehhöhe ca. 105 - 110 cm
  • unterschiedliche Abmessungen
  • Fußstütze
  • Kombination mit einem Hochstuhl

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Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
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VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co
Hochhäuser Str. 8
97941 Tauberbischofsheim
Tel. 09341/88 77 70
Fax 09341/88 77 77
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Gaming Stühle

Gaming Stühle

Ergonomie im Fokus: Wie ein rückengerechter Gaming-Stuhl dein Spielerlebnis verbessert

Seien wir ehrlich: So richtig gesund sind lange Gaming-Sessions nicht. Denn zu langes und oft verkrampftes Sitzen ist generell schlecht für den Rücken. Beim Gaming kommen je nach Spiel noch eine besonders angespannte Haltung und immer gleiche Bewegungsmuster dazu. Damit dein Rücken diesen Belastungen gut standhält, solltest du unbedingt einen komfortablen Gaming-Stuhl verwenden.

Was muss ein Gaming-Stuhl leisten?

Beim Zocken sitzt du oft stundenlang hochkonzentriert am Rechner oder vor der Konsole. Trotzdem bewegst du dich mehr als bei einer typischen Schreibtischarbeit. Viele Spiele erfordern schnelle Reaktionen und komplexe Bewegungsmuster. Von den emotionalen Reaktionen mal ganz abgesehen. Um Verletzungen oder Verspannungen zu verhindern, ist daher nicht nur ein fester Stand wichtig, sondern auch zusätzliche Kriterien wie eine Sitztiefenfederung oder eine bewegliche Sitzfläche. Diesen Anforderungen muss ein guter Gaming-Stuhl gerecht werden und dabei deinen Rücken stützen, um negative Folgen langer Videospiel-Sessions zu reduzieren. Gaming-Stühle bieten eine Kombination aus Ergonomie, Komfort, Stabilität und Design, um ein optimales Spielerlebnis zu ermöglichen und den spezifischen Bedürfnissen von Gamern gerecht zu werden.

Gute Stühle fürs Gaming kaufen?

Reicht zum Gaming nicht ein normaler Bürostuhl? Das kommt darauf an. Wenn du nur hin und wieder ein Stündchen spielst, dann kannst du natürlich deinen Bürostuhl verwenden und brauchst keinen besonderen Stuhl. Wenn du aber lange Gaming-Sessions liebst und häufig über mehrere Stunden in dein Lieblingsspiel eintauchst, dann solltest du unbedingt einen guten Gaming-Stuhl kaufen. Denn die Anforderungen an Bürostühle und Gaming Chairs unterscheiden sich erheblich. Das wird verständlich, wenn du bedenkst, wie unterschiedlich du dich beim Arbeiten und beim Spielen verhältst. Das Arbeiten am Rechner ist zum Beispiel weniger emotional und geht mit einem viel geringeren Eintauchen in den Stuhl einher. So sind ein anpassbarer Rückenlehnendruck oder höhenverstellbare Armlehnen bei einem Gaming-Stuhl noch wichtiger als bei einem normalen Bürosessel. Spare für deinen Rücken deshalb nicht an der falschen Stelle, sondern investiere für deine Spielperformance in einen guten Stuhl!

Diese Eigenschaften eines Stuhls lieben Gamer

  • Der Stuhl ist für viele Gamer nicht nur ein Sitzmöbel, sondern soll auch gut aussehen und höchsten Komfort bieten. Hochwertige Materialien sorgen für einen gewissen Luxus, erhöhen die Langlebigkeit und komplettieren das Design. Kunstleder ist deshalb ein beliebtes und strapazierfähiges Material für die Sitz- und Rückenflächen.
  • Farblich lieben viele Gamer schwarz, gerne kombiniert mit leuchtenden Farben. Viele Modelle bestehen deshalb aus schwarzem Kunstleder mit farbigen oder weißen Akzenten.
  • Zusätzlich soll der Stuhl natürlich höchsten Sitzkomfort bieten und langlebig sein.
  • Auch zusätzliche Funktionen des Gamingstuhls sind beliebt. Einige Modelle haben eine integrierte Fußstütze, eingebaute Lautsprecher, Vibrationsfunktionen oder Getränkehalter, um das Gaming-Erlebnis zu verbessern. Ein guter Gaming-Stuhl ist Teil der Performance und sollte deshalb in Komfort und Design optimal zur Person passen. Damit deine Freude am tollen Design deines Stuhls nicht getrübt wird, solltest du aber die Ergonomie nicht vergessen. Denn was bringt dir der schönste Gaming-Stuhl, wenn du nach jeder Session Schmerzen im Rücken oder Nacken hast? Achte daher darauf, dass dein Rücken eine gute Unterstützung bekommt!

Das AGR-Siegel für Gaming-Stühle

Im Handel sind viele verschiedene Gaming-Stühle erhältlich. Für Laien ist es schwer, zu erkennen, welche dieser Stühle den Anforderungen an die Rückengesundheit gerecht werden. Zudem fällt es meist erst auf, dass rutschfeste Kontaktflächen fehlen, die Seitenwangen nicht optimal sind oder die Nackenstütze nicht anpassbar sind, wenn der Stuhl zuhause steht und du während des Spiels nicht weißt, wie du dich drehen und wenden sollst, damit du gut sitzt. Damit du dir sicher sein kannst, dass auch dein Rücken Freude an deinen Gaming-Sessions hat, wähle einen Gaming-Stuhl, der mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet ist! Denn AGR-zertifizierte Produkte wurden von Gesundheitsexperten, Ärzten und Therapeuten einem aufwendigen Prüfverfahren unterzogen und als besonders rückengerecht empfunden.

Checkliste für rückengerechte Gaming Stühle

  • Der Stuhl muss an mehreren Stellen verstellbar sein, um verschiedene Körpergrößen und -proportionen zu berücksichtigen.
  • Die Sitzfläche darf keine Druckstellen an den Rückseiten der Oberschenkel erzeugen. Sie muss so beschaffen sein, dass sie dem gesamten Oberschenkel eine ausreichende Auflagefläche bietet. Realisiert wird das zum Beispiel durch verstellbare Sitzflächenlängen oder unterschiedlich angebotene Größen. Idealerweise passen 3 bis 4 nebeneinanderliegende Finger zwischen die Kniekehle und die Vorderkante der Sitzfläche.
  • Der Stuhl muss sich dem natürlichen und intuitiven Bewegungsbedarf fließend und dosiert anpassen, z.B. durch Bewegungsmechaniken. Veränderungen der Sitzposition müssen problemlos möglich sein.
  • Die Rückenlehne muss bei Kontakt eine gute Unterstützung bieten, ohne Druckstellen zu erzeugen.
    Außerdem sollte die Lehne ein entspanntes Zurücklehnen ermöglichen, der Rückenanlehndruck einstellbar und somit die Neigung verstellbar sein.
  • Beim Hinsetzen muss auch in unterster Position eine wirkungsvolle Abfederung gegeben sein, sodass Stauchungen der Wirbelsäule vermieden werden. Im Fachjargon nennt sich das Sitztiefenfederung.
  • Eine Nackenunterstützung muss vorhanden sein, um in der nach hinten geneigten Relax-Position die Nackenmuskulatur zu entlasten.
  • Der Gaming-Stuhl muss zur Entlastung der Hals Nackenmuskulatur über höhenverstellbare Armlehnen verfügen. Idealerweise sind die Armlehnen multifunktional in Höhe, Breite und Tiefe verstellbar und außerdem drehbar.
  • Im Schulter- und Beckenbereich müssen dezente Seitenwangen vorhanden sein, die eine komfortable Sitzposition unterstützen. Diese dürfen allerdings nicht zu stark ausgeprägt sein. Ein „Sportwageneffekt“ ist nicht gewünscht, da er die Sitzposition zu sehr einschränkt.
  • Sitz- und Rückenflächen müssen ausreichend gepolstert sein, um Druckstellen zu vermeiden. Das Material sollte leicht zu reinigen sein und ein Rutschen auf dem Stuhl verhindern.
  • Der Öffnungswinkel zwischen Oberschenkel und Rumpf muss über 90 Grad liegen. Bei diesem erforderlichen Öffnungswinkel muss der Stuhl eine ausreichende Standsicherheit haben.
  • Wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich ist eine zusätzliche Lordosenstütze für den unteren Rücken. Sie erhöht den Sitzkomfort zusätzlich.

Mindestanforderungen

  • Leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten
  • Sitzhöhenverstellung
  • Verstellbare/unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • Bewegliche Sitzfläche
  • Lehne bietet ausgewogene Abstützung
  • Rückenlehnendruck individuell einstellbar oder automatisch
  • Nackenstütze
  • Höheneinstellbare Armstützen
  • Sitztiefenfederung
  • Seitenwangen
  • Komfortable Polsterung
  • Rutschfeste Kontaktflächen
  • Fester Stand

Außerdem sinnvoll

  • Gewichts- und bedarfsabhängig einstellbare progressive Dämpfung der mehrdimensionalen Beweglichkeit
  • verstellbare Lordosenstütze

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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TOPSTAR GmbH
Augsburger Str. 29
86863 Langenneufnach
Tel. 08239/789 0
Fax. 08239/789 240
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Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze

Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze als Konzept

Mehr Bewegung

Fast 80 % aller Erwachsenen erleben mindestens einmal in ihrem Leben neben anderen Beeinträchtigungen der Gesundheit Schmerzen im unteren Rücken [5]. Dies hat erhebliche wirtschaftliche Folgen für das Gesundheitswesen: Das entgangene Einkommen und die ausgefallene Produktivität erzeugen jährlich Kosten in fast dreistelliger Milliardenhöhe. Nach derzeitiger Studienlage wird an mehr als 75% der weltweiten Büroarbeitsplätze dauerhaft im Sitzen gearbeitet [15]. Dies wird in Zusammenhang mit Schmerzen im unteren Rücken gebracht [15].

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Es gibt inzwischen Konzepte mit flexibel einsetzbaren Sitz- Stehsysteme für das Büro und für zu Hause (Homeoffice). Diese tragen zur Reduzierung von Sitzzeiten und zur nachhaltigen Förderung natürlicher Haltungswechsel bei. Die optimale Lösung für Sie im Büro oder im Homeoffice ist, die Arbeitsumgebung auf Ihre individuellen Bedürfnisse einzustellen und die Verhältnisse Ihrer jeweiligen Körperhaltung anzupassen. Die einzelnen Bestandteile eines bewegungsfördernden Sitz-Steharbeitsplatzes, müssen daher für erwachsene Menschen fast jeder Körperhöhe geeignet sein. Die Nutzung durch größere Kinder und Jugendliche wäre so ebenfalls kein Problem.

Das Konzept – so funktioniert es

Konzepte für bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze zielen darauf ab, durch entsprechendes ergonomisches Mobiliar den Nutzer an seinem Arbeitsplatz nachhaltig in Bewegung zu bringen. So besteht beispielsweise das geprüfte EGA-Konzept grundsätzlich aus drei Elementen mit jeweils unterschiedlichen Effekten auf den Bewegungsgewinn:

  1. Höhenverstellbare Sitz-Steh-Tische (bzw. Gestelle)
    a) Schreibtische (Office-Tische)
    b) Schreibtische für zu Hause (Homeoffice-Tische)
  2. Mobile, höhenverstellbare Stehpulte und optional Sitz-Stehpulte
  3. Haltungsentlastendes Zubehör
    a) Armauflagen zur Schultergürtel- und Nackenentlastung
    b) Fußstützen zur Beckengürtel- und Beinentlastung

Grundsätzlich wird bei höhenverstellbaren Tischen zwischen "Office"-Schreibtischen und "Home"-Schreibtischen für zu Hause differenziert. Bei den Schreibtischen handelt es sich um klassische, höhenverstellbare Steh- Sitzarbeitsplätze, die sich an den gültigen Normen und Anforderungen für Büroarbeitsplätze orientieren. Es gibt übrigens auch nachrüstbare Sitz-Steh-Tischgestelle. So können Sie Ihre bisherige Tischplatte nutzen und lediglich das alte Tischgestell durch ein höhenverstellbares tauschen.

1 a) Höhenverstellbare Steh- Sitzschreibtische (bzw. Steh- Sitz-Schreibtischgestelle)

Höhenverstellbare Tische oder auch Steh-Sitzarbeitsplätze sind Tische, die Sie von einer für Sie passenden Sitzhöhe in eine der Arbeitsaufgabe entsprechenden, komfortablen Stehhöhe begleiten. Dabei erfolgt der Hub der gesamten Arbeitsfläche mit allen darauf befindlichen Utensilien. Höhenverstellbare Tische können einen wesentlichen Beitrag zu einer Bewegungssteigerung im Büro leisten [7; 19] und sind damit grundsätzlicher Bestandteil von bewegungsfördernden Sitz-Steharbeitsplätzen.

1 b) Höhenverstellbare Schreibtische für zu Hause (Homeoffice-Tische)

Sie arbeiten viel von zu Hause? Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze bieten auch hier ständige Bewegungsanreize und der Schreibtisch für zu Hause muss daher einige Features bieten. Homeoffice-Tische sind höhenverstellbar und kommen vor allem in der Arbeit mit mobilen Geräten zum Einsatz. Sie sind zwischen einem klassischen Schreibtisch und einem mobilen Stehpult angesiedelt. Die Arbeitsplattenbreite ist meist deutlich schmaler als bei einem herkömmlichen Schreibtisch, jedoch größer als ein Stehpult, damit aber immer noch groß genug, um alle ergonomischen Arbeitsutensilien wie Tastatur und Maus inkl. einem Laptop oder einem Desktop und einem Vorlagenhalter zu beherbergen.

2. Mobile, höhenverstellbare Stehpulte und optional Sitz- Stehpulte

Stehpulte und Sitz- Stehpulte sind die mobilste Form an Arbeitsflächen. Gegenüber Tischen sind diese insbesondere für kleinere Arbeitsbereiche geeignet. Sie sind ortsungebunden und durch Rollen können sie flexibel im Büro- und Homeoffice-Bereich, aber auch in Meetings, bei Präsentationen, in Vorträgen sowie in Produktion und Logistik eingesetzt werden. Damit bieten sie eine maximale Flexibilität und insbesondere einen großen Bewegungsanreiz [18], sodass alle Telefonate, Mails und Terminvereinbarungen wie auch das spontane Gespräch unter Kollegen im Stehen an einem mobilen Stehpult stattfinden können. Alle anderen Aufgaben werden dann am konventionellen Steh-Sitz-Schreibtisch erledigt. Durch diese konsequente Aufgabenteilung entwickelt sich wie von selbst ein automatisierter und nachhaltiger Haltungswechsel.

3. Haltungsentlastendes Zubehör

Dieses Zubehör ergänzt ergonomische Arbeitsumgebungen mit dem Ziel, Ihnen zusätzliche Entlastungen der Gürtelregionen (Schulter- und Beckengürtel) zu geben [vgl. u.a. 1; 3]. Innerhalb des hier vorgestellten Konzeptes kommt der Armauflage und der Fußstütze eine Schlüsselrolle zu.

a) Die Armauflage
Wenn Sie Ihren eigenen Büroalltag beobachten, fällt Ihnen bestimmt auf, dass die Kommunikation im Büro heutzutage zunehmend über den PC (Mails etc.) und abnehmend über das Telefon stattfindet. Außerdem gewinnt auf der anderen Seite die Sitz-Stehdynamik an Bedeutung. Stuhlarmlehnen könnten daher zukünftig an Bedarf verlieren, obwohl deren Nutzen belegt ist [16]. Damit werden Unterarmauflagen wichtiger und deren Nutzung wird grundsätzlich als positiv gewertet [12]. Unterarmauflagen sind aufgrund der Möglichkeit, den gesamten Unterarm abzulegen, den Handauflagen vor der PC-Tastatur überlegen [22]. Ein weiterer wichtiger praktischer Nutzen der Unterarmauflage gegenüber einer Stuhlarmlehne: Durch die Tischanbindung begleitet diese Sie von der sitzenden in die stehende Körperhaltung und dient Ihnen immer als Armauflage oder, insbesondere in der stehenden Position, als Aufnahme zum Gegenlehnen. Dies kann einen Beitrag für ein entlastendes Stehen liefern und die Stehzeiten verlängern.

b) Die Fußstütze
Fußstützen sollen dazu dienen, das Körpergewicht zwischen den Beinen zu variieren und ein Bein durch das Aufstellen auf eine Fußstütze in seiner Raumposition zu ändern. Fußstützen könnten für Steharbeitsplätze die Möglichkeit bieten, durch das Aufstellen eines Beines (dem sogenannten „Spielbein“) die Belastung insbesondere der tragenden Gelenke der Beine, des Kreuzdarmbeingelenkes und des unteren Rückens zu ändern. Das aufgestellte Bein erfährt hierbei eine Entlastung. Der Einsatz einer Fußstütze wird für Sie in der regelmäßigen praktischen Anwendung nach einer Eingewöhnungszeit vollkommen selbstverständlich sein und ohne Nachzudenken erfolgen und erlaubt trotz Belastungswechsel die volle Konzentration auf die eigentliche Arbeitsaufgabe (zunehmende Automatisierung des dynamischen Bewegungsverhaltens).

Anpassung an den Menschen und nicht umgekehrt

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, bewegungsfördernde Sitz- Steh-Arbeitsplätze stellen die natürlichen Bewegungsressourcen des Menschen am Arbeitsplatz in den Fokus der ergonomischen Verhältnisse. Die Verhältnisse sind mit dem Verhalten des Menschen eng und untrennbar verbunden. Die Verhältnisse müssen sich zwingend dem Menschen anpassen, damit dieser seine Gesundheit optimal schützen und im Idealfall entfalten kann.

Quellen

[1] Aaras, A.; Ro, O. (2000) Position of the forearm and VDU work. In: Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society. 44th Annual Meeting, San Diego, S. 648ff.
[3] Cook, C. K.; Burgess-Limerick, R. (2004) The effect of forearm support on musculoskeletal discomfort during call center work. In: Applied Ergonomics 35, S. 337ff.
[12] Keller Chandra, S.; Hoehne-Hückstädt, U.; Ellegast, R. (2008) Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik. In: Schriftenreihe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) (3), Sankt Augustin.
[15] Lis, A.M.; Black, K.M.; Korn, H.; Nordin, M. (2007) Association between sitting and occupational LBP. In: Eur Spine J. 16, S. 283ff.
[16] Lübbert, U. (2016) Nachhaltige Verhaltensergonomie am Industriearbeitsplatz – am Beispiel des Arbeitsstuhls. Erfolgschancen des individuellen Anpassens ergonomischer Arbeitsmittel an Industriearbeitsplätzen mit repetitiven manuellen Tätigkeiten. Masterarbeit an der medizinischen Fakultät der Universität Basel.
[17] Martin, B.I.; Deyo, R.A.; Mirza, S.K. et al. (2008) Expenditures and health status among adults with back and neck problems. In: JAMA 299, S. 656ff.
[18] Nakovics, H.; Steiner, H. (1997) Die Reduktion körperlicher Beschwerden durch den Einsatz eines Stehpultes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 1, S. 33ff.
[19] Ognibene, G.T.; Torres, W.; von Eyben, R.; Horst, K.C. (2016) Impact of a Sit-Stand Workstation on Chronic Low Back Pain: Results of a Randomized Trial. In: J of Occup & Environm Med 58, S. 287ff.
[22] Visser, B. et al. (2000) The effect of arm and wrist supports on the load of the upper extremity during VDU work. In: Clinical Biomechanics 15, S. 34ff.Quellen:
[1] Aaras, A.; Ro, O. (2000) Position of the forearm and VDU work. In: Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society. 44th Annual Meeting, San Diego, S. 648ff.
[3] Cook, C. K.; Burgess-Limerick, R. (2004) The effect of forearm support on musculoskeletal discomfort during call center work. In: Applied Ergonomics 35, S. 337ff.
[12] Keller Chandra, S.; Hoehne-Hückstädt, U.; Ellegast, R. (2008) Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik. In: Schriftenreihe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) (3), Sankt Augustin.
[15] Lis, A.M.; Black, K.M.; Korn, H.; Nordin, M. (2007) Association between sitting and occupational LBP. In: Eur Spine J. 16, S. 283ff.
[16] Lübbert, U. (2016) Nachhaltige Verhaltensergonomie am Industriearbeitsplatz – am Beispiel des Arbeitsstuhls. Erfolgschancen des individuellen Anpassens ergonomischer Arbeitsmittel an Industriearbeitsplätzen mit repetitiven manuellen Tätigkeiten. Masterarbeit an der medizinischen Fakultät der Universität Basel.
[17] Martin, B.I.; Deyo, R.A.; Mirza, S.K. et al. (2008) Expenditures and health status among adults with back and neck problems. In: JAMA 299, S. 656ff.
[18] Nakovics, H.; Steiner, H. (1997) Die Reduktion körperlicher Beschwerden durch den Einsatz eines Stehpultes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 1, S. 33ff.
[19] Ognibene, G.T.; Torres, W.; von Eyben, R.; Horst, K.C. (2016) Impact of a Sit-Stand Workstation on Chronic Low Back Pain: Results of a Randomized Trial. In: J of Occup & Environm Med 58, S. 287ff.
[22] Visser, B. et al. (2000) The effect of arm and wrist supports on the load of the upper extremity during VDU work. In: Clinical Biomechanics 15, S. 34ff.

Checkliste für Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze

  • Konzepte bewegungsfördernder Sitz- Steharbeitsplätze müssen nachhaltig einen Sitz-Steh-Wechsel als auch ein „Stitzen“ für komplexe natürliche Belastungswechsel ermöglichen und diese möglichst fördern.
  • Angebotene Sitz-Steh-Systeme müssen für Erwachsene mit fast allen Körpergrößen angeboten werden, so dass jeder die für ihn ideale Einstellung finden kann. Das kann über die Verstellbarkeit der Systeme erreicht werden und/oder durch unterschiedliche Größen.
  • Die höhenverstellbaren Sitz-Steh-Tische für das Büro müssen die aktuellen AGR Kriterien für „Steh-Sitzarbeitsplätze“ erfüllen.
  • Die höhenverstellbaren Homeoffice-Tische müssen die aktuellen AGR Kriterien für „Schreibtische für zu Hause“ erfüllen.
  • Die Mobilen Stehpulte müssen die aktuellen AGR Kriterien für „Stehpulte“ erfüllen.
  • Eine Fußstütze ist wichtig zur Förderung und Erweiterung der natürlichen Belastungswechsel. Belastungen, z. B. bei den tragenden Gelenken der Beine, werden verändert und das abgestellte Bein erfährt eine temporäre Entlastung
  • Eine Unterarmauflage, dient der Entlastung der Arm-Schulter-Nackenmuskulatur. Ein wichtiger praktischer Nutzen der Unterarmauflage gegenüber einer Stuhlarmlehne: Durch die Tischanbindung begleitet diese den Anwender von der sitzenden in die stehende Körperhaltung und dient dem Nutzer immer als Armauflage. Es müssen die aktuellen Kriterien für Unterarmauflagen erfüllt werden.

Mindestanforderungen

  • Sitz- Steh-Wechsel ermöglichen und fördern
  • Anpassbar an Körperhöhe
  • Erfüllung der AGR-Kriterien für:
         Steh-Sitzarbeitsplätze
         Schreibtische für zu Hause
         Mobile höhenverstellbare Stehpulte
         Armauflagen
  • Fußstütze

Außerdem sinnvoll

  • Mobiles, höhenverstellbares Sitz-Stehpult für variable Haltungswechsel nach AGR Kriterien
  • Element zur Förderung der Stehdynamik

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

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Dokumentenhalter

Mit einem Dokumentenhalter zum gut organisierten Schreibtisch

Viele träumen heute noch von einem papierlosen Büro, doch leider ist dieses vielerorts noch nicht umsetzbar. Ob Büro oder Homeoffice, Dokumente gehören heute häufig noch zur täglichen Arbeitswelt dazu. Gerade dann fängt das Problem am Bildschirmarbeitsplatz aber an. Wo lege ich die Dokumente ab? Links, rechts, vor oder neben der Tastatur? Und wenn ich jetzt etwas auf dem Schriftstück notieren will, wo bleibe ich dann mit der Tastatur und der Maus? Der Schreibtisch bietet nicht unendlich Platz! Durch das ständige drehen des Kopfes äußern sich schnell meine ersten Probleme und ich bekomme Nackenschmerzen, die auch durch eine Zwangshaltung enstehen können.

Gesundheit und Ergonomie fördern

Die Lösung kann ein Dokumentenhalter, oder auch Tischpult bzw. Konzepthalter genannt, sein. Mit ihnen lassen sich Papierunterlagen, wie Briefe, Bücher, Manuskripte und ähnliches sinnvoll am Arbeitsplatz anordnen. Mal ganz abgesehen von der Platzersparnis. Mit den nachfolgenden Tipps, fällt die Arbeit dann nicht nur leichter, Verspannungen im Nacken- sowie im Schulterbereich können sogar verhindert werden. Gute Dokumentenhalter verbessern nicht nur die Gesundheit und die Ergonomie am Arbeitsplatz, sie können auch helfen die Arbeitseffizienz zu erhöhen.

Mit der richtigen Platzierung Nackenschmerzen vermeiden

Damit das gelingt und Sie eine komfortable und gesunde Arbeitshaltung einnehmen, sollten Sie den Dokumentenhalter so platzieren, dass er in Sichtachse zum Bildschirm steht. Das minimiert zu häufige Drehbewegungen von Kopf und Halswirbelsäule und ist ein erster wichtiger Schritt. Ganz nebenbei kann dieses zu einer verbesserten Konzentration und einer erhöhten Produktivität führen. Wenn die Tastatur einmal nicht benötigt wird, können sie den Dokumentenhalter praktischerweise einfach über die Tastatur ziehen, um so körpernah weiter zu arbeiten. Nichts muss groß aus dem Weg geräumt werden. Dafür muss der Dokumentenhalter auf der einen Seite stabil aber auch standfest sein und sich flexibel auf der Arbeitsfläche platzieren lassen.

Einstellbarkeit ist wichtig!

Der zweite wichtige Schritt ist die richtige Einstellung. Diese muss leicht und intuitiv von statten gehen. Einmal eingestellt, darf sich die Position nicht von allein verstellen. Auch dann nicht, wenn Sie mal ein schwereres Buch darauf ablegen oder Sie auf einem Dokument eine handschriftliche Notiz verfassen möchten. Lästiges nachjustieren oder gar ein ungewolltes zusammenklappen wären ärgerlich. Wichtig ist auch die Schrägstellung. Mindestens 16 Grad müssen es schon sein. Am besten in verschiedenen Abstufungen oder stufenlos. So haben Sie je nach Sitzhaltung, oder falls Sie zwischendurch mal im Stehen arbeiten, immer einen guten Blick auf das Dokument, was die Augenbelastung reduziert, zu einer aufrechteren Körperhaltung verhilft und die Konzentration verbessert. Einer „Nickhaltung“ wird so ebenfalls entgegengewirkt.

Dokumente gut abgelegt

Nicht zu vergessen eine der wichtigsten Eigenschaften. Das Platzieren von Dokumenten. Dafür ist auf eine ausreichend große Ablagefläche zu achten. Was natürlich auch immer etwas vom Einsatzzweck abhängig ist. Damit ein Schriftstück nicht ungewollt von der Ablagefläche rutscht muss eine Abrutschkante oder ähnliches vorhanden sein. Multifunktional einsetzbar ist der Dokumentenhalter, wenn er über zusätzliche Funktionen, wie z.B. einen Stift- oder Handyhalter verfügt, um die Arbeitsfläche besser organisieren. Wenn Sie es denn benötigen.

Checkliste für rückengerechte Dokumentenhalter

  • Platzieren Sie den Dokumentenhalter in Sichtachse. So werden Drehbewegungen von Kopf und Halswirbelsäule minimiert sowie Zwangshaltungen vermieden. Ein erster wichtiger Schritt für ergonomisches Arbeiten mit Dokumenten.
  • Achten Sie auf eine stabile Ausführung mit einer an die Arbeitsaufgabe angepassten Größe. So können Sie bei Bedarf auch mal mehrere Dokumente darauf ablegen oder auch ein schweres Buch. Handschriftliche Notizen sind dann auch kein Problem. Eine gute Standfestigkeit ist dann natürlich das A und O.
  • Für die Einstellung beachten Sie, dass diese leicht, intuitiv und ohne zusätzliche Hilfsmittel erfolgen kann. Die Arbeitsfläche sollte sich mindestens auf eine Neigung von 16 Grad einstellen lassen. So haben Sie bei jeder Arbeitshaltung immer eine gute Sicht auf das Dokument und die Augenbelastung wird reduziert. Was letztlich einer verbesserten Konzentration und somit einem effizienteren Arbeitsergebnis zugutekommt.
  • Damit nichts verrutschen kann, muss der Dokumentenhalter über eine Abrutschkante oder ähnliches verfügen, damit die Dokumente immer gut im Sichtfeld bleiben. Zusätzliche Funktionen wie eine Stiftablage oder eine Handyablage können den Komfort zusätzlich erhöhen.

Mindestanforderungen

  • Stabile Ausführung
  • Verrutschen der Dokumente verhindern
  • Sicherer Stand
  • Einfach einstellbar
  • Leicht zu bedienen
  • Enthält keine Schadstoffe
  • Min. 16 Grad einstellbar

Außerdem sinnvoll

  • Verschiebbar auf der Arbeitsfläche
  • Kann über verwendete Eingabegeräte (z.B. Tastatur) geschoben werden

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Bürostühle

Bürostühle

Beim Bürostuhl unterscheiden wir zwischen dem bewegungsfördernden Aktiv-Bürostuhl und dem rückengerechten Standard-Bürostuhl. Der Standard-Bürostuhl gehört somit zur „gesunden Basisausstattung“ der in keinem Büro fehlen darf und mindestens die nachfolgenden Kriterien erfüllen sollte.

Leistungsfähigkeit und Arbeitsbedingungen haben einen unmittelbaren Zusammenhang!

Der Bürostuhl ist ein Produkt, von dessen sinnvoller Gestaltung und Nutzung unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit in hohem Maße abhängen. Körperhaltungen beispielsweise, die aus irgendeinem Grund eingenommen werden, haben Auswirkungen auf unsere Denk- und Wahrnehmungsprozesse (Kognition), wie zum Beispiel die Urteilsbildung oder unsere Einstellung, und natürlich auch auf die Emotionalität. Der rückengerechte Standard-Bürostuhl verfügt daher über intuitive Bedienelemente womit sich Sitzhöhe und –Tiefe leicht an die individuellen Bedürfnisse anpassen lassen. Weiterhin bringen Hersteller mit ihren Bürostühlen viel gesunde Bewegung an den Arbeitsplatz. Sitz- und Rückenlehne sind mit einer Synchronmechanik ausgestattet und folgen den Bewegungen des Körpers automatisch. Die Synchronmechanik kombiniert eine Rückwärtsbewegung der Rückenlehne mit einer darauf abgestimmten Absenkung der Sitzfläche im hinteren Bereich – also eine Veränderung des Öffnungswinkels. Was letztlich zu einem komfortableren Sitzen in zurückgelehnter Haltung führt.

Alle AGR-geprüften Standard-Bürostühle verfügen zudem über eine wirkungsvolle Tiefenfederung, die für ein Abfedern beim Hinsetzen sorgt und dadurch Wirbelsäulenstauchungen vermeidet. Die Sitzfläche mit integrierter freifließender bzw. einstellbarer Sitzneigung nach vorne kann auch in der Tiefe individuell eingestellt werden. Für eine Entlastung der Schulter-Armmuskulatur sorgen höhen-, breiten- und tiefenverstellbare Armstützen (besonders wichtig bei intensiver Arbeit am Bildschirm). Auch ein individuell oder automatisch einstellbarer Rückenanlehndruck, eine ausgewogene Unterstützung durch eine hohe Rückenlehne und vieles mehr gehört bei einem rückengerechten Standard-Bürostuhl zur Grundausstattung.

Wenige, dafür sinnvolle Bedienelemente

Ein guter Bürostuhl benötigt nur wenige, dafür aber funktional sinnvolle und gut erreichbare Bedienelemente. In Verbindung mit rückenfreundlichem Verhalten, z. B. häufiger Wechsel der Arbeitshaltung, ist dies eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Büro. Die rückengerechte Gestaltung des gesamten Arbeitsplatzes dient Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugleich, was leider immer noch viel zu selten Beachtung findet.

Ideale Ergänzung

Ein rückengerechter Bürostuhl allein reicht allerdings nicht. Die Gesamtheit des Büroarbeitsplatzes, also Umgebung, Lichtverhältnisse bzw. eine darauf abgestimmte Beleuchtung, das Schreibtischmaß, Bildschirmanordnung etc. muss gesehen und aufeinander abgestimmt werden. Eine ideale Ergänzung stellen kombinierte Steh-Sitz-Arbeitsplätze oder ein zusätzliches Stehpult dar.

Counterstühle im Tresenbereich

Arbeiten Sie an einem erhöhten Arbeitsplatz im Counterbereich, dann ist dauerhaftes Stehen sehr belastend. Aus diesem Grund gibt es für diesen Bereich spezielle Counterstühle, die im Wesentlichen die gleichen Kriterien erfüllen wie ein Standard Bürostuhl. Sie verfügen über eine deutlich höhere Sitzposition und einen Fußring für bequemes Abstützen bzw. Aufsetzen der Füße. Kann der Arbeitsplatz längerfristig nicht verlassen werden empfiehlt sich der Einsatz einer separaten Fußstütze. So können Sie die Sitzposition zusätzlich variieren. Tipp: Auch ein perfekt eingestellter Bürostuhl schützt nicht vor Rückenschmerzen. Bauen Sie in Ihren Büroalltag Bewegungspausen und möglichst viele Haltungswechsel ein. Eine Faustregel lautet: 50 Prozent Sitzen, 25 Prozent  stehen und 25 Prozent bewegen.

Bürostühle im 24-Stunden-Einsatz

Ganz besonders hohe Anforderungen müssen Bürostühle erfüllen, die an 24-Stunden-Arbeitsplätzen, wie Leitstellen, eingesetzt werden. Zum einen sollen sie eine aufrechte Sitzhaltung unterstützen, wechselnde Sitzhaltungen und optimalen Sichtkontakt (Überwachungsmonitore) ermöglichen und zum anderen die erforderliche spezifische Leistungsfähigkeit fördern. Weshalb diese Stühle auch immer über eine verstellbare Nackenstütze verfügen müssen. Wichtig sind zudem Qualität und Robustheit. Denn sie müssen auch für Personen mit hohem Körpergewicht und für den Einsatz im Drei-Schicht-Betrieb geeignet sein.

Sitzen ist das neue Rauchen

Immer mehr Menschen verbringen den Großteil ihres Tages im Sitzen. Die Anzahl der Bildschirmarbeitsplätze steigt seit Jahrzehnten stetig an und auch in der Freizeit dominiert Sitzen den Alltag vieler Menschen. Diese Entwicklung bleibt nicht folgenlos: Vor allem in Kombination mit Bewegungsmangel kann die einseitige Haltung zu schmerzhaften Rückenbeschwerden und im Zuge ungünstiger Stoffwechselbedingungen zu weiteren degenerativen Erkrankungen führen.

Dazu kommt: Durch stundenlanges und monotones Sitzen wird das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen (Hormone, Proteine) versorgt. Geistige Funktionen bauen ab, Aufmerksamkeit, Konzentration, Leistungsfähigkeit nehmen spürbar ab und die Produktivität lässt nach. Kein Wunder, dass Schlagzeilen wie diese zunehmen: „Sitzen ist das neue Rauchen“, „Sitzen ist tödlich“ oder „Sitzen macht dumm“.

Orthopäden, Bewegungs- und Arbeitswissenschaftler fordern deswegen mehr körperliche Aktivität, die in den (Büro-) Alltag integriert wird. Das heißt mehr Sitzhaltungswechsel, mehr Sitz-Steh-Dynamik und mehr Bewegung in den uns zu Verfügung stehenden Räumen. Eine Faustregel lautet: 50 Prozent sitzen, 25 Prozent stehen und 25 Prozent bewegen. In der Konsequenz: Mehr Sitzdynamik, also Haltungswechsel während des Sitzens (kein starres Sitzen) und deutlich weniger Sitzzeiten.

Die Basis schaffen

Was helfen alle technischen Lösungen, wenn sie ungenutzt bleiben und der Stuhl nicht auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers eingestellt wird? Machen Sie sich daher mit den Einstellmöglichkeiten Ihres Bürostuhls vertraut. Die Gebrauchsanweisung des Herstellers hilft Ihnen dabei. Gute Hersteller und gute Händler bieten ihren Kunden sogar persönliche Einweisung und Schulung an. Wer lange Zeit beispielsweise vorn übergebeugt oder verdreht sitzt, behindert Atmung und Verdauung. Das kann zu vorzeitiger Ermüdung, Durchblutungs- und Verdauungsstörungen sowie Rückenschmerzen bis hin zu ernsthafteren Muskel- und Skeletterkrankungen führen.

Bürostuhl einstellen

1. Sitzfläche

Nutzen Sie die Sitzfläche beim klassischen Bürostuhl ganz aus. Der Rücken sollte direkten Kontakt mit der Rückenlehne haben und zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante sollten noch etwa 3-4 fingerbreit Platz sein. Andernfalls kann es zu Durchblutungsstörungen kommen.

2. Sitzhöhe

Stellen Sie die Sitzhöhe so ein, dass die Oberschenkel bequem auf der Sitzfläche aufliegen und der Winkel zwischen Unter- und Oberschenkel etwas größer als 90 Grad ist. Die Hüfte liegt dann etwas höher als die Knie. Zwischen Rumpf und Oberschenkel entsteht so ein leicht geöffneter Winkel (>90 Grad).

3. Rückenlehne

Passen Sie die Rückenlehne Ihrem Rücken an. Die höhenverstellbare Rückenlehne bzw. höheneinstellbare Lordosenanpassung soll das Becken im hinteren, oberen Bereich (Beckenkamm) unterstützen.

4. Rückenanlehndruck

Die Dynamik der Rückenlehne (Rückenanlehndruck) ist dann richtig eingestellt, wenn ihre Bewegung beim Anlehnen nach kurzer Eingewöhnung nicht mehr bewusst wahrgenommen wird.

5. Armlehnen

Armlehnen dienen dem individuellen Komfort und sollen gegebenenfalls den Schulter-Arm-Bereich entlasten und Verspannungen entgegenwirken. Bei korrekter Einstellung bilden Ober- und Unterarm in etwa einen rechten Winkel. Bei manchen Aktiv-Bürostühlen wird z. T. aus ergonomischen Gründen bewusst auf die Armlehnen verzichtet. Dann ist darauf zu achten, dass die Tischfläche so eingestellt ist, das die Unterarme vollflächig aufliegen können.

Büroschlaf fördert die Leistung und Konzentration

Wechselnde Sitzpositionen bis hin zum Liegen sind in einigen Bürostuhlkonzepten umgesetzt worden. Diese Bürostühle zeichnen sich durch einen besonders großen Öffnungswinkel aus, der eine sogenannte Relaxposition ermöglicht.

Vor wenigen Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, im Büro liegend zu arbeiten. Nicht nur deswegen, weil unsere Bürotätigkeit diese Position nicht zugelassen hätte, sondern weil die Horizontale als Arbeitshaltung im Büro gesellschaftlich nicht legitimiert war. Doch vieles lässt sich bereits heute in der zurückliegenden Haltung ohne Kraftaufwand per Mausklick, per Spracheingabe oder über mobile Touchscreens erledigen. Aber nicht nur der Körper profitiert von der liegenden Haltung, sondern auch der Geist. Erkenntnisse aus der Schlafforschung bestätigen, dass beispielsweise ein Minutenschlaf im Liegen nachweislich die Arbeitsleistung und das Wohlbefinden erhöht. Wer den „Power Nap“ in seinen Lebensrhythmus integriert, ist messbar konzentrierter, reaktionsschneller, leistungsfähiger und ausgeglichener als die, die auf ein horizontales Intermezzo im Laufe des Tages verzichten.

Checkliste für rückengerechte Bürostühle

  • Wichtig ist eine Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne. Sie verändert den Öffnungswinkel (Winkel zwischen Sitzfläche und Rückenlehne) zwischen beiden Teilen in einem körpergerechten Verhältnis. Die Drehachse der Sitzfläche muss so nah wie möglich an der Sitzvorderkante liegen, damit sie sich bei der Rückneigung der Rückenlehne nicht anhebt.
  • Der Öffnungswinkel zwischen Rückenlehne und Sitzfläche muss unter Krafteinwirkung und bei ausreichender Standsicherung mindestens 110° betragen.
  • Die Rückenlehne muss eine ausgewogene Unterstützung ermöglichen.
  • Damit die natürliche Form der Wirbelsäule auch beim Sitzen erhalten bleibt, muss der Stuhl über eine individuell einstellbare Lordosenstütze verfügen, zumindest sollte die Rücklehne jedoch eine anatomisch geformte Rückenlehne aufweisen.
  • Der Anlehndruck der Rückenlehne muss individuell regulierbar sein, oder sich automatisch auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzer einstellen. Der Benutzer muss das Gefühl haben, beim Anlehnen Widerstand überwinden zu müssen (Förderung der Muskelaktivität). Das muss noch als angenehm und darf nicht als anstrengend empfunden werden.
  • Die Rückenlehne sollte so hoch wie möglich sein, damit die Brustwirbelsäule beim Zurücklehnen entlastet wird (Mindesthöhe: 45 cm von Sitzfläche bis Lehnenoberkante in unterster Stellung).
  • Achten Sie darauf, dass bei permanentem Lehnenkontakt die Bewegungsfreiheit von Schultergelenken und Armen durch das Polster nicht beeinträchtigt wird.
  • Die anatomisch geformte Sitzfläche soll gewährleisten, dass man auch beim Zurücklehnen nicht aus dem Sitz herausrutscht. Eine korrekte Beckenstellung wird dadurch unterstützt.
  • Um den unterschiedlichen Oberschenkellängen der Nutzer gerecht zu werden, ist eine individuell einstellbare Sitzflächentiefe notwendig, z. B. in Form eines Schiebesitzes. Alternativ kann eine für den Dauernutzer passende, nicht verstellbare Sitzfläche genügen. Wichtig: Zwischen Kniegelenk und Sitzvorderkante sollte ein 2-3 fingerbreiter Raum frei sein, um die Durchblutung der Beine zu gewährleisten.
  • Die Sitzfläche muss eine leichte Neigung nach vorn aufweisen können.
  • Der Stuhl muss über eine Abfederung der Sitzfläche – auch in der untersten Sitzposition – verfügen, um die Wirbelsäule beim Hinsetzen vor Stößen zu schützen.
  • Ein guter Standard-Bürostuhl muss eine höhenverstellbare Sitzfläche aufweisen.
  • Alle Bedienelemente müssen leicht verständlich, leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch gestaltet und einfach zu handhaben sein.
  • Ein guter Standard-Bürostuhl muss höhenverstellbare Armstützen aufweisen - nur in Ausnahmefällen sollte darauf verzichtet werden. Sie unterstützen das rückengerechte Hinsetzen bzw. Aufstehen und entlasten zeitweise die Schultergürtelmuskulatur. Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn die Armstützen sich in Breite und Tiefe anpassen lassen, damit der Unterarm bequem aufliegen kann. Schwenkbare Armstützen optimieren die Armunterstützung bei über die Stuhlbreite hinausgehenden Bewegungen und bei in der Arbeitshaltung leicht gespreizten Armen.
  • Beim Einsatz im Counterbereich muss der Stuhl über eine Sitzhöhenverstellung bis mindestens 75 cm verfügen. Ein leicht höhenverstellbarer Fußring gewährleitstet ein bequemes Abstützen bzw. Aufsetzen der Füße. Eine Funktion, die unbeabsichtigtes Wegrollen des Counterstuhls während der Nutzung vermeidet, ist aus Sicherheitsgründen erforderlich. Bei längeren Einsatzzeiten am Arbeitsplatz wird eine separate Fußstütze empfohlen.
  • Ganz besonders hohe Anforderungen müssen Sitzmöbel erfüllen, die an 24-Stunden-Arbeitsplätzen eingesetzt werden. Der Stuhl muss die Wirbelsäule stützen, wechselnde Sitzhaltungen und optimalen Sichtkontakt auf die Überwachungsmonitore ermöglichen sowie die erforderliche spezifische Leistungsfähigkeit fördern. Bedingt durch die Tätigkeit (Blick auf die Überwachungsmonitore) sind eine höhen- und neigungsverstellbare Nackenstütze, eine hohe Rückenlehne (mindestens 58 cm) und ein größerer Öffnungswinkel erforderlich. Zudem muss der Stuhl bei 24 Stunden Dauereinsatz auch für hohe Körpergewichte geeignet sein.

Mindestanforderungen

  • Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne
  • Öffnungswinkel (Sitzfläche/Lehne) von mindestens 110° möglich
  • Höheneinstellbare Armstützen
  • Lehne bietet ausgewogene Abstützung
  • Lordosenstütze bzw. anatomisch geformte Rückenlehne
  • Rückenlehnendruck individuell einstellbar oder automatisch
  • Rückenlehnenhöhe mind. 45 cm
  • Bewegungsfreiheit für Schultergelenke und Arme auch bei Rückenlehnenkontakt
  • Sitzfläche anatomisch geformt
  • Passende oder einstellbare Sitztiefe
  • Fließende oder arretierbare Sitzneigung (mindestens –4°) nach vorne möglich (ebenfalls sinnvoll bei 24-Stunden-Stühlen)
  • Sitztiefenfederung
  • Höheneinstellbarkeit
  • Nutzerfreundliche Bedienelemente
  • Klimafreundliche Sitz- und Lehnenpolster
  • Abfederung beim Hinsetzen

Außerdem sinnvoll

  • Funktionsgerechte Armstützen, zusätzlich anpassbar in Breite/Tiefe sowie drehbar
  • Höhen- und neigungsverstellbare Kopf-/Nackenstütze (sollte bei einem großen Öffnungswinkel unbedingt vorhanden sein)
  • Rückenlehne zur Förderung der mehrdimensionalen Beweglichkeit der Wirbelsäule

Ergänzende Mindestanforderungen
für Counterstühle

  • Sitzhöhenverstellung bis mindestens 750 mm
  • Höhenverstellbarer Fußring
  • Wegrollsperre

Ergänzende Mindestanforderungen für Bürostühle im 24-Stunden-Einsatz

  • Höhen- und neigungsverstellbare Nackenstütze nach anatomischen Gegebenheiten
  • Größerer Öffnungswinkel (von mindestens 125°)
  • Rückenlehnenhöhe mindestens 58 cm
  • Auch für hohe Körpergewichte geeignet
  • Funktionsgerechte Armstützen, zusätzlich anpassbar in Breite/Tiefe
  • Individuell einstellbare Sitztiefe
  • Strapazierfähige Polstermaterialien

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Aktiv-Bürostühle - besonders bewegungsfördernd

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Bewegungsfördernde Bildschirmarbeitsplätze

Bewegungsfördernde Bildschirmarbeitsplätze

Das aktive Büro: Endlich Schluss mit Dauersitzen

Wissenschaftler der Universität von Queensland in Australien haben 4.700 Menschen, die am Schreibtisch arbeiten, beobachtet und ihre Bewegungsgewohnheiten genauer unter die Lupe genommen. Resultat: Je länger jemand ununterbrochen am Schreibtisch sitzt, desto größer ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diejenigen Probanden, die öfter aufstanden und sich bewegten, hatten deutlich bessere Blutwerte. Außerdem waren sie schlanker und insgesamt gesünder. Denn durch mehr Bewegung am Arbeitsplatz verbessert sich unter anderem der gesamte Stoffwechsel, Gelenke und Knochendichte profitieren und auch Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ II können vermieden werden. Höchste Zeit also, über ein aktives Büro nachzudenken.

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Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigern

Das aktive Büro tut aber nicht nur Herz und Gefäßen gut. Auch die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigt deutlich messbar an und die Psyche profitiert, wie spanische Wissenschaftler herausgefunden haben. Denn wer mehr als 42 Stunden pro Woche im Sitzen verbringt, hat ein 31 Prozent erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen.

Voraussetzung für ein aktives Büro sind Arbeitsplatzverhältnisse, die den Mitarbeitern ein Plus an Bewegung ermöglichen. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von sogenannten extrinsischen Reizen, also eine von außen positiv beeinflusste Veränderung der Verhältnisse und des Verhaltens. Diese sollen zu komplexen und spontanen Positionsveränderungen führen und zwar so, dass sie zu einem festen Bestandteil des Arbeitsalltags werden.

Bewegungsraum statt Arbeitsplatz

Man kann sich denken, dass dafür Schreibtisch und Stuhl nicht ausreichen. Viel besser ist ein so genannter Bewegungsraum. Dazu gehören beispielsweise zwei parallel in der Höhe verstellbare Arbeitsflächen, wobei eine Arbeitsfläche ca. 38 cm höher positioniert ist. So ist eine Arbeitsfläche für sitzende und die andere für stehende Tätigkeiten gedacht. Ein häufiges Verstellen entfällt somit bzw. es ist nur eine minimale Feinjustierung nötig, die von beiden Arbeitsflächen gleichberechtigt vorgenommen werden kann. Die Arbeitsflächen sind jeweils etwas kleiner wie ein normaler Schreibtisch. Zu wenig Platz, mögen jetzt manche denken, doch beide Arbeitsflächen bilden einen Arbeitsplatz. Platzmangel gibt es somit keinen.

Durch die kleineren Arbeitsflächen wird der Schreibtisch nicht mehr als Ablage verwendet. Die Arbeitsfläche dient nur dem gerade zu bearbeitenden Projekt. Hinzu kommt, dass beide Arbeitsflächen gleichberechtigt sind: Bildschirm und Tastatur sind auf beiden vorhanden und verbunden, so dass ein ständiger Wechsel möglich ist. Die Arbeitsflächen sollten im leichten Winkel zueinander stehen, um den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen möglichst leicht zu machen.

Natürlich, aktiv und entspannt in Bewegung stehen

Da aber langes Stehen auf harten Böden genauso ungesund ist wie langes Sitzen, lohnt es sich über eine spezielle Bodenmatte nachzudenken, beispielsweise Bodenmatten mit integrierten sogenannten 3-D-Strukturen und einer speziellen elastischen Beschichtung. Sie sind weichem Waldboden nachempfunden und bewirken eine sensomotorische Aktivierung, also dem Zusammenspiel zwischen Muskeln und Nervensystem. Der positive Effekt dabei: Man kann wesentlich länger, gesünder und ermüdungsfreier im Stehen arbeiten.

Die Füße werden genauso aktiviert wie die Muskeln und Venen in den unteren Extremitäten. Außerdem muss man unbewusst den Körper immer ein wenig ausbalancieren. Das ist ein tolles Training für unser vestibuläres System (Gleichgewicht) und erhöht die Aufmerksamkeit.

Bewegt sitzen

Dass man auch im Sitzen nicht auf Bewegung verzichten muss, beweisen Aktiv-Bürostühle oder Aktiv-Stühle. Durch Sitze, die mehrdimensionale Bewegungen ermöglichen – seitwärts, vorwärts, rückwärts und in der Vertikale – ermöglichen sie ständige, kaum wahrnehmbare Positionsveränderungen. Der bewegliche Sitz animiert den Körper zu kleinsten Ausgleichsbewegungen, wodurch genau die Muskelgruppen angesprochen werden, die für die Stabilisierung der Wirbelsäule wichtig sind.

Vom Stehen muss man jedoch nicht gleich in die Sitzposition wechseln. Menschen, die bevorzugt im Stehen arbeiten, können beispielsweise auch auf einen Steh-Sitz zurückgreifen. Dabei ist auch bei diesen Sitzmöbeln darauf zu achten, dass sie mehrdimensionale Bewegungen erlauben und individuell in der Höhe verstellbar sind. Eine leicht vorgeneigte Mittelsäule sorgt dabei für eine aufrechte Haltung und für eine Entlastung der Bandscheiben. Da man nicht mehr starr steht, sondern permanent in Bewegung ist, kräftigen diese Steh-Sitze ebenfalls ganz nebenbei die Rumpf- und Rückenmuskulatur.

Kleine Helfer für mehr Bewegung

Diejenigen, die ein wenig Motivation benötigen, um sich mehr im Büro zu bewegen, können digitale Tracker zu Hilfe nehmen. Dabei erfassen Sensoren die Zeitspanne, die man im Sitzen oder Stehen verbringt. Eine kleine Lampe erinnert beispielsweise daran, die Haltung zu wechseln. Sie leuchtet so lange, bis man eine andere Körperposition eingenommen hat. Die Zeitspannen sind natürlich frei wählbar und können, wenn gewünscht, deaktiviert werden. Außerdem lässt sich das Bewegungsverhalten auswerten und grafisch darstellen. So eine Analyse kann ein zusätzlicher Ansporn sein, das eigene Bewegungsverhalten weiter zu optimieren.

Lümmeln ist erlaubt

Der Effekt von wechselnden Körperhaltungen am Arbeitsplatz und der damit verbundene Wechsel von Anspannung und Entspannung sollte nicht unterschätzt werden. Die Körperhaltung zu ändern erhöht die Kreativität. Deshalb bieten sich Sitzmöbel an, auf denen man sitzen, liegen oder auch mal lümmeln kann – alles ist erlaubt, so lange es die Regeneration fördert. Auch kurze Arbeiten mit einem Laptop, Tablet oder Smartphone können auf bequemen Sitzmöbeln, die an Wohnzimmermöbel erinnern, gut verrichtet werden oder auch mal eine kurze Besprechung.

Checkliste für Bewegungsfördernde Bildschirmarbeitsplätze

Ein rückenfreundlicher und bewegungsfördernder Bildschirmarbeitsplatz soll die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern verbessern, die überwiegend mit Computern, elektronischen und digitalen Geräten arbeiten. Dabei sollte der ständige Haltungswechsel während des Arbeitens unterstützt werden, weil sich damit die Rückengesundheit und das Wohlbefinden fördern lässt.

Aufeinander abgestimmte Arbeitsplatzverhältnisse (extrinsische Reize) sollen es Mitarbeitern ermöglichen, ihre Arbeitsabläufe so zu gestalten, dass sie möglichst viel Bewegung enthalten. Bewegung sollte ein integraler Bestandteil jeden Bildschirmarbeitsplatzes sein.

Mindestanforderungen

  • Schreibtisch bestehend aus zwei Arbeitsflächen, die
         sich in eine Sitz- und eine Steharbeitsfläche aufteilenentweder höheneinstellbar oder höhenverstellbar sind
         sich in der Bemaßung – in Abhängigkeit vom eingesetzten Sitzmobiliar – in etwa an den Bemaßungen der DGUV orientieren
         eine gleichzeitige, praktikable Nutzung beider Flächen ermöglichen.
  • Aktiv-Bodenmatte für stehende Tätigkeiten mit AGR-Gütesiegel
  • Aktiv-Bürostuhl oder Aktiv-Stuhl mit AGR-Gütesiegel

Außerdem sinnvoll

  • Steh-Sitz-Stühle mit AGR-Gütesiegel
  • Mess-System (Tracker) zur Analyse von Sitz-, Steh- und Bewegungszeiten
  • Sitzmöbel, die der körperlichen und geistigen Aktivierung dienen

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Konzept „Active Office“ bestehend aus:

  • active office desk
  • aeris muvmat
  • Aktiv-Bürostühlen: 3Dee mit Basic-Feder bzw. swopper WORK oder Aktiv-Stuhl swopper

sowie optional

  • Aktiv-dynamische Stehhilfe muvman
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Bewegtes Stehen

Bewegtes Stehen

Bürofitness – ganz nebenbei

Wer an Büroarbeit denkt, dem fällt dabei nicht unbedingt Bewegung und Fitness ein. Doch genau dies machen spezielle bewegungsfördernde Untergründe möglich. Sie aktivieren die Fuß- und Unterschenkelmuskulatur samt Fußgelenken und beugen so Ermüdungserscheinungen vor. Das heißt: Fitness und Bewegung – ganz nebenbei.

Mehr Bewegung senkt Gesundheitsrisiken

Sitzen wird als das neue Rauchen bezeichnet, Büroarbeit ist damit gleichgesetzt mit einer der größten Gesundheitsgefahren. Ganz abwegig ist das nicht, denn stundenlanges Sitzen hat etliche negative Auswirkungen auf den Rücken, die Gefäße, das Herz und die inneren Organe. Krankheiten drohen, wie beispielsweise Diabetes oder Krebserkrankungen, und auch auf die Lebenserwartung kann sich Sitzen negativ auswirken.

Was also können Millionen von Menschen tun, die ihren Lebensunterhalt in einem Büro verdienen? Vielleicht kennen Sie bereits das Konzept der Steh-Sitz-Dynamik? Daneben gibt es jedoch noch weitere Möglichkeiten, mehr Bewegung an den Büroarbeitsplatz zu bringen. Dazu muss man das Büro noch nicht mal verlassen. Stehen wird damit nicht nur angenehmer, sondern macht auch fitter – gut für Körper und Geist.

HINWEIS

Im gewerblichen Bereich sollte vor der Anwendung entsprechender Matten oder Boards der Einsatz mit der zuständigen Sicherheitsfachkraft des Betriebes abgeklärt werden.

Bodenmatte

Eine gute Möglichkeit dafür bieten spezielle Bodenmatten. Sie sind zirka einen halben Quadratmeter groß und werden an den Steh-Sitz-Arbeitsplatz gelegt.

Kriterien für Qualität sind eine hohe Standfestigkeit bei gleichzeitig flexibler Handhabbarkeit: Die Position der Bodenmatte sollte leicht zu verschieben sein. Eine rückfedernde und elastische Schaumstofftrittfläche ist ebenso vorteilhaft wie eine robuste Oberfläche.

Manche Matten verfügen im Inneren über eine 3-D-Struktur mit kleinen Bergen und Tälern, sodass das Bewegen auf ihnen dem Stehen und Gehen auf Naturgelände gleicht, wie zum Beispiel dem Gehen auf einem Waldboden.

Beim Stehen auf diesen Bodenmatten wird durch die innere Struktur so eine kaum spürbare, zusätzliche Instabilität erzeugt, die den Körper zu Ausgleichsbewegungen anregt. Grundsätzlich wird durch bewegungsfördernde Bodenmatten starres Stehen vermieden, mit dem Effekt, dass die Muskulatur nicht ermüdet und die Beine nicht anschwellen. Der unbewusste Haltungswechsel macht bewegungsloses Stehen zu bewegtem.

Diesen Effekt bezeichnen Experten als zufallsgesteuerte Aktivierung der Reflexzonen und der Sensorik. Viele kleine, tieferliegende Fuß-, Bein- und Oberkörpermuskeln müssen sich immer wieder zusammenziehen und entspannen, um das Gleichgewicht halten zu können

Dieses Plus an Mikro- und Makrobewegungen hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesundheit: bessere Durchblutung, erhöhte Venenaktivität in den Beinen, aktiverer Stoffwechsel. Außerdem verbessert sich die Konzentrationsfähigkeit am Arbeitsplatz und Ermüdungserscheinungen werden hinausgezögert.

Aktivierungsboard

Eine andere Möglichkeit mehr Bewegung an den Steh- Sitz-Arbeitsplatz zu bringen ist ein sogenanntes Aktivierungsboard. Dabei handelt es sich um eine gewölbte Bodenplatte, die aufgrund ihrer speziellen Materialbeschaffenheit eine gewisse Flexibilität aufweist. Stellt man sich drauf, sorgt es automatisch, unkompliziert und sicher für Bewegung.

Damit wird das Gehen im Stehen zum Kinderspiel, denn die gleichen Muskelgruppen wie beim Gehen werden aktiviert. Man profitiert von den gleichen positiven Effekten, die normales Gehen mit sich bringt. Dabei werden alle Muskelketten des Körpers – von Kopf bis Fuß – angesprochen. Experten sprechen in diesem Zusammenhang vom Tensegrity-Modell.

Tensegrity-Modell

Unser Körper ist ein ausgeklügeltes System von Muskelketten, stabilisierenden Bändern und intelligenten Gelenksystemen, die zusammenarbeiten. Werden einzelne Muskelgruppen oder Muskelanteile gestört oder geschwächt führt das zu einer muskulären Dysbalance. Das ansonsten reibungslose Zusammenspiel klappt nicht mehr.

Das Aktivierungsboard wirkt muskulären Dysbalancen entgegen. Die Kippbewegungen sind dabei so wohldosiert austariert, dass niemand aus dem Gleichgewicht kommt.

Checkliste für rückengerechtes Bewegtes Stehen

  • Sicherer Stand und rutschfeste Oberfläche sind Kriterien, die sowohl Bodenbeläge und Bodenmatten als auch ein Aktivierungsboard für Füße und Beine erfüllen müssen.
  • Unterstützung bzw. Förderung des Blutkreislaufs, insbesondere in den unteren Extremitäten. So wird die sogenannte Muskel- oder auch Venenpumpe aktiviert.  Damit ist gemeint, dass durch Muskelbewegungen die in der Tiefe der Muskeln verlaufenden Venen komprimiert werden, was den Rückfluss des Blutes zur Körpermitte verbessert. So werden Ermüdungserscheinungen hinausgezögert und die Konzentration länger aufrechterhalten.
  • Ausreichende Größe der Bodenmatte für genügend Bewegungsspielraum. Während bei einem Aktivierungsboard die Füße eine bestimmte Position einnehmen und bei den Bewegungen im ständigen Kontakt zum Board bleiben, ändern die Füße bei der Bodenmatte oft die Position. Daher sollte sie großzügig bemessen sein, so dass man auch mal kleinere Bewegungen durchführen kann ohne die Matte zu verlassen.
  • Eine unebene Struktur und dämpfende Eigenschaften der Bodenmatte aktivieren spezielle Tiefensensoren in Muskeln, Sehnen und Gelenken. Damit wird das Gleichgewicht trainiert und die Stehfähigkeit verbessert.
  • Ein Übungsmanual macht aus einem Aktivierungsboard ein Trainingsboard. Idealerweise werden darin die Übungen bildlich dargestellt.
  • Sicherheitshinweis: im gewerblichen Bereich sollte vor der Anwendung entsprechender Matten oder Boards der Einsatz mit der zuständigen Sicherheitsfachkraft des Betriebes abgeklärt werden.

Mindestanforderungen

  • Sicherer Stand
  • Rutschfeste Oberfläche
  • Leicht verschiebbar
  • Stimulation der Fuß- und Beinmuskulatur
  • Blutkreislauf wird unterstützt (Muskel- oder Venenpumpe)
  • Selbstorganisierte Positionsveränderungen werden unterstützt
  • Druckentlastung der Gelenke
  • Flexible Verwendung

Spezielle zusätzliche Mindestanforderungen an Bodenmatten

  • großzügige Standfläche
  • Stolpergefahr wird ausgeschlossen
  • keine unangenehmen Gerüche
  • einfache Reinigung
  • Ermüdungserscheinungen reduzieren

Außerdem sinnvoll beim Aktivierungsboard

  • auch als Trainingsboard verwendbar
  • visualisierte Übungsbeschreibung

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Dynamische Sitzauflagen

Dynamische Sitzauflagen

Bewegtes Sitzen für zwischendurch – auch für‘s Homeoffice

Die Zahl der Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden nimmt stetig zu. Ein häufiger Grund dafür ist viel zu oft bewegungsarm verbrachte Zeit – ob in aufrechter Position oder beim Sitzen. Dieser Bewegungsmangel und dazu eine meist nicht ergonomische Haltung und Umgebung sind Gift für die Rückengesundheit. Grund genug sich selbst mit ergonomischen Hilfsmitteln etwas Gutes zu tun. Wie zum Beispiel mit einem dynamischen Sitzkissen oder einer dynamischen Sitzauflage für zwischendurch.

Kleinste Reize machen den Unterschied

Das Besondere an unserem Rücken ist, dass er sich in vielen Fällen selbst reparieren kann. Ein ausgeklügelter Mechanismus steckt dahinter, der aber nur funktioniert, wenn er regelmäßig bewegt wird. Für Menschen die viel sitzen bedeutet das, die Position häufig zu wechseln. Denn schon kleinste Reize können – im Vergleich zum starren Sitzen – den entscheidenden Unterschied ausmachen. Das Problem dabei: die im Büro oftmals eingesetzten Aktiv-Bürostühle sind im eher provisorischen Homeoffice nicht vorhanden. Stattdessen kommen vielfach sehr einfache, starre Stühle zum Einsatz. Wie übrigens auch am Esstisch, was sicher jeder kennt, der schon mal bei einem schönen Abendessen in geselliger Runde länger darauf ausharren musste. Die Folge: Kaum einer bewegt sich im Sitzen. Was also tun? Wie die Bewegungsbudgets im Sitzen erhöhen? Helfen können zum Beispiel dynamische Sitzauflagen, welche zusätzliche Bewegungsimpulse auslösen.

Wechselnde Körperhaltungen ohne eigenes Zutun

Entsprechend konzipierte Sitzauflagen sollten in der Lage sein das so genannte aktiv-dynamische Sitzen zu fördern. Dabei kommt es, ohne großes eigenes Zutun, zu ständig wechselnden Körperhaltungen. Das trainiert Ihre kleinen Muskelgruppen rund um die Wirbelsäule, beugt Verspannungen vor und sorgt für eine bessere Durchblutung sowie Nährstoffversorgung – auch des Gehirns. Das fördert Ihre Leistungsfähigkeit und Konzentration. Nicht zu vergessen, die Druckentlastung für die beim Sitzen äußerst beanspruchten Bandscheiben.

Worauf es ankommt

Damit eine dynamische Sitzauflage die beschriebenen positiven Effekte auch bewirken kann, muss sie zunächst sicher und rutschfest auf bestehende Sitzflächen platziert werden können. Und natürlich darf es keine unangenehmen Druckstellen erzeugen. Ganz wichtig ist eine gedämpfte Flexibilität, die Bewegungen in alle Richtungen zulässt und die ständige spontane Bewegungswechsel ermöglicht oder sie besser noch fördert. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einer bedarfsgerechten Beckendynamik. Mit anderen Worten: einer rhythmischen Aktivierung der Becken-Rumpfmuskulatur. Dadurch kommt es zu einer ständig wechselnden Druckverteilung an den Bewegungssegmenten der Wirbelsäule und auch der großen Gelenke.

Entscheidend für die Rückengesundheit ist zudem die Aktivierung der Sensomotorik. Bei der Sensomotorik handelt es sich um das Zusammenspiel zwischen Reizaufnahme – Sensorik – und der Reizantwort – Motorik. Bei einer entsprechend konzipierten Sitzauflage geht es darum, gezielt die Reizaufnahme so zu verändern, dass es zu einer Muskelreaktion als Antwort kommt. Eine solche dynamische Sitzauflage ersetzt zwar auf Dauer keinen ergonomischen Stuhl, vorübergehend eingesetzt kann es allerdings zur Rückengesundheit und zum Wohlbefinden bei sitzenden Tätigkeiten beitragen. Oder auch einfach nur mal so für die Pause zwischendurch.

Checkliste für rückengerechte Dynamische Sitzauflagen

  • Eine separate bewegungsfördernde Sitzauflage darf selbstverständlich nicht auf der eigentlichen Sitzfläche des Stuhls hin und her rutschen. Sie muss daher sicher und rutschfest auf bestehenden Sitzflächen platziert werden können.
  • Bewegung ist das A und O. Deshalb muss die Sitzauflage in alle Richtungen flexibel sein und Ihnen häufige Positionswechsel ermöglichen.
  • Die Auflage soll aktives Sitzen, also bewegtes Sitzen, insbesondere in der vorderen Sitzposition unterstützen. Mit der vorderen Sitzposition ist beispielsweise die Arbeitshaltung am Tisch gemeint. Hilfreich hierfür ist beispielsweise ein keilförmiges Design mit leicht abgespreizter Oberschenkelführung sowie einem Material mit elastisch federnder Knautschzone.
    • Hilfreich hierfür ist beim derzeit ausgezeichneten Kissen ein keilförmiges Design mit leicht abgespreizter Oberschenkelführung sowie einem Material mit elastisch federnder Knautschzone.
    • Beim ebenfalls ausgezeichneten tragbaren Sitz wird dies durch die leicht konvexe Ausformung des Sitzteils, sowie die elastisch federnden Eigenschaften der Oberschenkelauflagenfläche ermöglicht. Durch die Neigung des Beckens nach vorne wird die Aufrichtung der Lendenlordose unterstützt.
  • Sinnvoll ist auch eine Unterstützung des passiven Sitzens in der hinteren (Ruhe-) Haltung. Dies ist beispielsweise bei einer dynamischen Sitzauflage mit Beckenunterstützung möglich.
  • Das Becken darf jedoch beim Sitzen nicht nach vorn wegrutschen. Durch die Formgebung und nicht rutschendes Material kann dies verhindert werden.
  • Die grundsätzliche Polsterung muss so gewählt sein, dass ein angenehmes Sitzen möglich ist und keine unangenehmen Druckstellen entstehen.
  • Nicht nur aus hygienischen Gründen ist ein abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial vorteilhaft. Evtl. möchten Sie auch gern mal das Design oder den verschlissenen Bezug wechseln.
  • Was ist hart und was ist weich? Eine Frage, die jeder für sich anders definiert. Daher ist es sinnvoll wenn verschiedene Sitzfestigkeiten und Größen angeboten werden. Denn so individuell wie die Körperhöhe, ist auch der Bedarf einer ausreichenden Sitzfläche.

Mindestanforderungen

  • Rutschsichere Anbringung gewährleisten
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit ermöglichen
  • Häufige Positionswechsel zulassen
  • Aktives Sitzen unterstützen
  • Sicheres Sitzen ermöglichen
  • Komfortables Polstermaterial verwenden
  • Abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial verwenden

Außerdem sinnvoll

  • Verschiedene Sitzfestigkeiten
  • Verschiedene Sitzgrößen
  • Unterstützung der hinteren Sitzhaltung, z. B. durch eine Beckenstütze

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